B2002

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  1. Für infrastrukturelle Anpassungen ist unser Berliner Senat doch überhaupt nicht fähig. "Statt einer isolierten Ubahn möchte man lieber eine Straßenbahnstrecke bauen." Und welchen Sinn hätte diese Straßenbahn? - Die anvisierte bessere Anbindung der Wohngebiete südlich vom Bahnhof Rudow wären auch nicht besser als mit dem Bus angebunden. - Passagiere zum BER müssten somit nicht nur 1x umsteigen, sondern ganze 2 Mal, da die Strecke ja höchstens bis zum Bahnhof Schönefeld gehen solle. - Die Straßenbahn würde genauso im Stau stehen, wie alle dort fahrenden Busse. Außer man würde eine eigene Fahrtrasse für die Tram bauen, wodurch es zum Verkehrskollaps auf der Straße kommen würde, bei nur noch 1 Fahrspur. Der Berliner Senat kennt im Moment nur die Schlagworte "Straßenbahn wo immer es geht", "Fahrradwege statt Fahrspuren"! Der einzig sinnvolle genannte Punkt wäre eine Verdichtung der S-Bahn in Richtung BER auf alle 5 Minuten. Wobei dies auch erst 2025 überhaupt möglich ist, da die Bahn erst dann neue Züge bekommt und zuerst auch erstmal die bisher gekürzten Strecken wieder verdichtet werden müssen, bevor eine Ausweitung des Fahrplans kommt. Und da ist ja auch noch die Anbindung des Hbf über die Ringbahn welche noch ein Paar Züge braucht.
  2. Ist halt auch eine Frage welches Flugzeug verspätet ist, und wie man hört sind vermehrt die Q400 Flüge ausgefallen. DIese fliegen halt die Zubringerstrecken z.B. nach Saarbrücken, Salzburg, Krakau. Es macht durchaus Sinn einen kürzeren Flug ausfallen zu lassen damit man den restlichen Flug nicht durcheinander bringt, weil die Maschine halt nicht in TXL übernachtet, sondern irgendwo anders gebraucht wird, wo ansonsten der Frühflug am nächsten Morgen ausfallen würde.
  3. Interessant. Und wie hätte das Gericht entschieden, wenn man alle arbeitsrechtlichen Maßnahmen ergriffen hätte und die Mitarbeiter trotz Krankschreibung zur Arbeit zitiert hätte, da es sich ja laut Gericht um einen "wilden Streik" gehandelt hat? Hätte Tui dann Strafzahlungen zahlen dürfen, da sie die Mitarbeiter trotz Krankschreibung zur Arbeit zitiert hat und damit Arbeitnehmerrechte missachtet hat?
  4. Ich finde Air Berlin hat in den letzten Pressemeldungen auch eigene Fehler (zu straffer Flugplan, zu wenig Personal usw) angesprochen, aber auch und nicht nur über Aeroground gemeckert. Man hat auch lange stillgehalten und Aeroground Zeit gelassen ihre Prozesse einspielen zu lassen und deren Personalproblematik in den Griff zu bekommen. Aber wenn man sich dann nach 3 Monaten hinstellt und meint dass man 10% zu wenig Personal den Betrieb locker stemmen kann und eher die Schuld auf die Infrastruktur schiebt von welcher man schon vorher gewusst hatte, ansonsten liegt die Schuld nur umso mehr bei Aeroground, und dann versucht den schwarzen Peter auf AB zu schieben, dann läuft da irgendwas gewaltig schief. Und ja wenn man will kann man natürlich sagen das nur 10-20% der Verspätungen auf die Kappe von Aeroground gehen, aber auch nur wenn man die Verspätung des ersten Umlaufes, den man selber zu verantworten hat, beim zweiten Umlauf nicht mehr zu verantworten hat. Wenn der erste Umlauf mit 30 Minuten Verspätung rausgeht am Morgen, dann ist ja nicht die Schuld von Aeroground wenn genau dieser Umlauf von AB dann mit 30 Minuten Verspätung wieder in Tegel landet? Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst erstellt hast?
  5. Man kann sich auch alles irgendwie schönreden bzw. Argumente für etwas finden. Ja Tegel erwirtschaftet alleine gesehen Gewinn und Schönefeld auch. Aber da sind auch noch die zu zahlenden Kredite die man für den BER aufgenommen hat und der BER selbst, welche momentan soviel Verlust machen, dass die Gewinne nicht ausreichen für ein Plus der Flughafengesellschaft. Nun könnte man sagen, dass man Tegel unbedingt braucht, aber vergisst das für die Offenhaltung Tegels alleine für die Instandsetzung der heruntergewirtschafteten Anlagen 1,1 Mrd. € verschanschlagt werden von der FBB, aber wahrscheinlich nach Erfahrungswerten vom BER das doppelte betragen werden. Hinzu kommt der Schallschutz für 100.000 Berliner im Bereich der Einflugschneisen. Wenn man nun die knapp 1 Mrd. vom BER für den Schallschutz als Referenz nimmt sollten hier nochmal 3-4 Mrd. hinzukommen. Im Endeffekt kostet die Offenhaltung Tegels fast die selbe Summe, wie der Bau des BER insgesamt, was wieder durch Kredite finanziert werden muss. Das Geld sollte man lieber in die Hand nehmen und den BER vernünftig ausbauen. Die jetzt genannte Idee mit dem Gebäuderiegel gegenüber der jetzigen Check-In Halle erachte ich als sinnvolle Erweiterung, bei gleichzeitiger Errichtung des Satelliten, ob nun mit Tunnel oder direkt als Gebäudeerweiterung. Bei geschickter Verteilung der Airlines, z.B. Lufthansa Konzern und AB im Hauptpier und Satelliten checken über das jetzige Terminal ein. Die Billigflieger im Pier Nord und alle Airlines die im Pier Süd abfliegen, checken im neu zu errichtenden Gebäuderiegel gegenüber dem jetzigen Terminal ein.
  6. Auf welcher Grundlage? Können Sie ja gerne tun, aber dann gibt es sicherlich eine nicht unerhebliche Geldstrafe für eine einseitige Auflösung des Vertrages. Obwohl Sie ja bisher ihren Vertrag auch nicht zu richtig erfüllen. Der Chef von Aeroground beteuert zwar immer wieder, dass man die Abfertigung jetzt ohne Probleme gehandelt bekommt, gibt aber im gleichen Moment wiederum zu dass man immer noch zu wenig Mitarbeiter hat. Was stimmt denn jetzt nun? Und warum sollte AB dem Abfertiger nicht eine Mitschuld geben für das Chaos in Berlin, wo es nach 4 Monaten immer noch nicht optimal läuft bei der Abfertigung? Hat etwa Ab daran Schuld, dass Aeroground zu wenig Personal und zu wenig Gerätschaften vor Ort bereitgestellt hat, wenn sie einen Großauftrag annehmen? Oder ist etwa AB Schuld daran, dass sich anscheinend niemand die Infrastruktur vor Ort vor dem Beginn als Dienstleister angesehen hat? Oder wie kommt es dass man laut Aussagen von Aeroground davon überrascht war, dass es keine automatische Gepäcksortieranlage gibt?
  7. Verstehe es wer wolle. Erst hieß es man braucht den BER unbedingt, um aus der Krise zu kommen, da Tegel nicht effizient genug ist. Dann hieß es man wird sich auf die DREHKREUZE Berlin und Düsseldorf konzentrieren und dort vermehrt Umsteigerverkehr anbieten, um die Wende zu bekommen. Vor wenigen Tagen dann die Kehrtwende, dass man den BER überhaupt nicht braucht, weil man ja so zufrieden mit Tegel sei. Und jetzt die komplette Umkehr der Strategie in Tegel weg vom Umsteigeverkehr hin zu Direktverbindungen? Klar ist es das Ziel jeder Fluggesellschaft ihre Flüge nur durch Originäraufkommen zu füllen. Dies funktioniert in den meisten Fällen aber nicht und Netzwerkgesellschaften, wie Air Berlin es ja sein möchte, setzen deshalb auf Umsteigeverkehr. Hat zum einen den Vorteil, dass man seine Flüge besser füllen kann, aber auch den Nachteil, dass gegenüber Direktflügen der Gewinn geringer ist. Im Grunde hat man nun in Berlin ein Feedernetz aufgebaut, welches größer ist als das in Düsseldorf, will aber alle Umsteigeverbindungen nur noch ab Düsseldorf anbieten? Und das hat nun welchen Vorteil? Denn die Kosten dürften sicherlich nicht sehr viel geringer in Düsseldorf sein, als dies in Berlin der Fall ist. Und die Verwaltung soll jetzt nach Düsseldorf verlagert werden? Hat man nicht gerade erst Mitarbeiter in Düsseldorf entlassen, da sie nicht nach Berlin umziehen wollten, um jetzt wieder eine Kehrtwende zu machen und die Berliner Mitarbeiter nach Düsseldorf zu holen? Es sollen Doppelstrukturen abgebaut werden, aber man spricht nur von einer starken Reduzierung der Bürofläche in Berlin, nicht von einer Schließung der Verwaltung. Im Moment steckt dort wieder einmal keine richtige Linie hinter den Aussagen und Umsetzungen bei Air Berlin.
  8. DIr ist aber schon klar, dass er bei geschäftsschädigenden Aussagen a la "Buchen Sie bloß nicht bei uns, denn die Chance im Lotto zu gewinnen ist höher, als dass ihr Flug noch stattfindet." auch ganz schnell seine Gehaltsabsicherung gestrichen werden kann
  9. Nach dieser Logik müsste Ryanair die höchsten Ticketpreise von allen verlangen
  10. Vielleicht ja auch deshalb die Übernahme von LGW, um diesen Missstand anzugehen und den Piloten die Möglichkeit des Aufstiegs zu gewähren und somit die Fluktuation zu verringern?
  11. Sollte aber nicht allzu schwierig sein mit dem Leasinggeber zu verhandeln und Piloten zu finden die von Alitalia direkt zu Air Berlin gehen.
  12. Die Berichterstattung ist da doch sehr schwammig. Im Berliner Radio wurde heute suggeriert, dass Air Berlin den Dienstleister für die Bodenabfertigung gewechselt hätte als ihr Dienstleister gestreikt hat, und jetzt dadurch massive Probleme hat. Der Wechsel wurde aber vor ca. einem halben Jahr kurz vor Beginn des Winterflugplans bekanntgegeben und Aeroground hatte eigentlich genug Vorlaufzeit ihr Personal zu schulen bzw. genügend Personal einzustellen. Ich hoffe AB war so schlau und hat eine Klausel im Vertrag mit Aeroground, welche eine Mindestrate an pünktlichen Flügen beinhaltet und mögliche Strafzahlungen falls diese nicht erreicht wird.
  13. Und du möchtest allen Ernstes auf Wissen von jemandem zurückgreifen, der den CGN nicht mal als Flughafen anerkennt? Für die einen ist halt der BER schon heute das weltweit größte Drehkreuz und nur die verschobene BER-Eröffnung verhindert dies. Für die anderen ist es MUC und für den nächsten HAM, DUS oder FRA. Und im Grunde ist es einfach der pure Neid
  14. Dann wäre Marks wahrscheinlich auch nicht abgesägt worden von Mühlenfeld, der laut ihm "das Chaos am Flughafen geordnet hat und den Bau enorm voran gebracht hat." Nur leider will der Aufsichtsrat ja den blöden Eröffnungstermin im Frühjahr und da Marks diesen nicht solide nennen könnte, durfte er gehen.
  15. Eins von beiden geht leider meistens nur. Entweder früh hin, dafür aber auch früh zurück. Oder aber spät zurück dafür aber auch spät hin. Wenn man aus 2 täglichen Flügen wählen kann, kann man es einrichten. Nur leider muss für es für einen Hinflug direkt davor oder danach auch einen Rückflug geben, ausser die Maschine fliegt noch weitere Legs ab dem Flughafen zwischen dem Hin- und Rückflug.