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  1. Wirklich interessant. Da verkauft der Airport seine Flächen doch ach so billig an die Gebietskörperschaften, aber Fakt baut eine Autobahn auf die Wiese statt auf die Startbahn und das Gelände der Gebietskörperschaften und der Business-Campus soll auch nicht auf den billigen Flächen entstehen. Warum kaufen die beiden Investoren eigentlich nicht die biligen Flächen, denn die Gebietskörperschaften wollen die ja nur durchschieben. Wieso versuchen die Gebietskörperschaften nicht Continental und Fakt zu gewinnen, denn das dürften für die nächsten Jahre relativ gesicherte Gewerbesteuerzahler sein?
  2. Ab WFP 17/18 bedient Ryanair ab FMM Warschau 3/7 und Sevilla 2/7.
  3. Na ja, gut finde ich den Kommentar nicht. Richter haben nun mal die Aufgabe auf die Einhaltung der rechtlich vorgegebenen Rahmenbedinungen zu achten. Da gehören auch Klimaschutzabkommen dazu. Was die Einlassung des Journalisten angeht, der Wiener Flughafen würde nichts zum weltweiten CO2-Ausstoß beitragen, so kann man ihm entgegnen, dass es der Welt auch egal ist, ob in Wien geflogen oder mehr geflogen wird. Ironie aus.... Mit dieser Argumentation müsste an keinem Auto und an keiner Heizung eine verbrauchsenkende Maßnahme vorgenommen werden, denn alle sind ja quasi unerheblich für das Weltklima. Tatsächlich aber trägt der Luftverkehr mit xx% (da streiten sich die Gelehrten) zum CO2-Ausstoß bei. In die CO2-Abgabe sind nur die Flüge innerhalb der EU eingebunden.
  4. Frequenzreduzierungen am Allgäu Airport in Abweichung zum aktuellen Flugplan: Kutaisi laufend von 2/7 auf 1/7 bis Ende März, dann wieder 2/7 Moskau von 7/7 auf laufend 5/7 und ab Juni auf 3/7 Sofia mit Wizzair von 4/7 auf 3/7
  5. Vielleicht alle Chinesen, die nicht nach Schwerin/Parchim und nach Lübeck wollen???? :blink:
  6. Es ist aber doch fraglich, ob 6 Maschinen/Woche den Aderlass Richtung Luxemburg ersetzen können. Abhängig vom Kaufpreis ist das Gelände doch wohl sehr günstig. D.h. der Flugplatz könnte zu einem Brückenkopf der chinesischen Industrie in Deutschland werden, der es erlaubt weitestgehend chinesische Produkte als Made in Germnay zu verkaufen.
  7. http://ec.europa.eu/competition/state_aid/cases/248084/248084_1454038_122_2.pdf Für die Beantragung der Beihilfe wurden exakte Zahlen übermittelt, die allerdings im Bescheid auf Seite 2 aus Geheimhaltungsgründen nicht genannt waren. Doch waren dies die Zahlen aus dem Verkehrsgutachten von Intraplan. Das startet in 2010 bei 910.000 Paxen und ging bis 2020 schon von 1,9 Millionen aus, um in 2028 bei 2,8 Millionen zu enden. Insofern ist es wohl schwer für die EU den Flughafen als Flughafen unter 1 Mio Paxe einzustufen.
  8. Der Ausbau des Allgäu Airport erfolgt auch im Jahr 2017 nicht, da weiterhin kein Geld vorhanden ist. https://www.rt1-suedschwaben.de/nachrichten/ hier gemeldet am 10.1. Noch im November 2016 gingen die Betreiber von einem Ausbau im Jahr 2017 aus. http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeuwirtschaft/Flughafen-Memmingen-Foerdergeld-fuer-Allgaeu-Airport-liegt-weiter-auf-Eis;art8119,2371066 Planfestgestellt wurde der Ausbau bereits 2013, Rechtssicherheit besteht seit Juni 2015. Problem ist anscheinend (Quelle privat), dass man in Brüssel erklären muss, wie eine Baukostensteigerung um 50% in zwei Jahren auftreten konnte, denn für den Ausbau wurde 2013 eine detaillierte Kostenschätzung und Wirtschaftlichkeitsrechnung vorgelegt. 2013 wurden 7,75 Millionen beantragt und für ausreichend und zulässig befunden, 2015 beantragte man dann aber eine Erhöhung auf 12,2 Millionen. Diese Kostensteigerung kann die EU so wohl nicht verstehen. Es geht nicht, wie in der Zeitung vermeldet um eine Erhöhung des Förderanteils, da der Airport durch den Ausbau auf weit über eine Million Passagiere kommen will und somit nicht mehr mit 75% gefördert werden kann.
  9. Auch eine interessante These, aber vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich.
  10. Auch mal eine höchst interessante Meinung. :rolleyes: Da unterstellt aaspere einer Reihe also von Berufs-Piloten, dass sie gegen die Fliegerei sind, weil sie gegen einen einzelnen Regionalflughafen sind. Solche Menschen kenne ich persönlich. Wie sollten solche Piloten jeden Tag ihren Job machen können? Oder ist es vielleicht so, dass diese Menschen gegen einen Flughafen sind, weil sie etwas mehr von Luftfahrt verstehen als manch einer derjenigen, die hier viel posten und glauben 3 km Piste machen einen funktionierenden Flughafen?
  11. Als die Bundeswehr sich zurückzog gab man sich damals unterstützt von Gutachtern, die reine Gefälligkeitsgutachten erstellten, der Illusion hin, dass Passagiere auf jeder beliebigen Piste landen und starten wollen. Industriegebiete hätte man auch damals schon ausweisen können. Es tut gut mal zu schauen, welche Betriebe auf einem Flugplatz wirklich den Flugplatz brauchen und welche nur billige Flächen. Friedrichshafen wird zur Zeit durch Memmingen zum Flop gemacht. FDH ist weit von guten Verkehrsverbindungen entfernt und hat einige Betriebe, die ständig um die Welt herum unterwegs sind. Diese sorgen für eine Grundauslastung. Interessant ist doch immer der Pro-Kopf-Umsatz pro Passagier. Der ist in FDH doppelt so hoch wie in FMM. Zwei subvenitionierte Flugplätze in 80 km bzw. gut 50 Minuten Entfernung machen wenig Sinn. Da muss man sich für einen entscheiden. Die letztgeannte Voraussetzung kommt von der EU und macht eine Entscheidung eigentlich überflüssig. Dies dürfte nach heutigem Wissen auf Hahn und Kassel zutreffen, doch ein paar Jahre Gnadenfrist haben die beiden ja noch.
  12. Die Frage ist nur, ob die Kunden des am schnellsten wachsende LCCs auch die Dinge entsprechend nutzen, an denen der Airport gut verdient, die Shoppingzonen und die Parkplätze. Glaube nicht, dass die "klassischen" FR-Gäste dort so viel Umsatzpotential bieten. Falls die Ölpreise nun wieder steigen, gehören die LCCs zu den ersten, die im Winter Teile ihrer Flotte einmotten und massenhaft Flüge streichen, da ihre Gäste bei etwas höheren Preisen nicht mehr kommen. Warum sollte man dann LH und andere massiv verärgern? Ein Flughafen hat m.E. die Aufgabe eine Region oder ein Land an wichtige andere Regionen und Länder anzubinden, nicht aber die Aufgabe, möglichst vielen Menschen Flüge zu irgendwelchen Zielen zu Dumpingpreisen zu ermöglichen. Fluggäste nur wegen des Headcounts anzulocken ist vielleicht wirtschaftlich nicht die günstigste Entscheidung. Dies nur mal prinzipiell. Wie die Dinge am FRA genau liegen, das weiß ich nicht.
  13. Über die Baumängel am BER wird ja auch berichtet. Kassel soll mal 600.000 Passagiere haben, der BER 30 Mio, also 50 Mal so viel. Kassel kostet rund 300 Mio, der BER könnte entsprechend 15 Milliarden kosten. Das schafft er wohl nicht. Geht man von den 60.000 Fluggästen aus, die Kassel heute hat, so dürfte der BER sogar 150 Milliarden kosten. Deswegen kann man in Kassel m.E. auch über kleinere Risse berichten. :rolleyes:
  14. Was nicht für den Hahn taugt, dazu gibt es Konsens. Fraglich aber ist, was für den Hahn (und viele andere Regio-Flughäfen) taugt.
  15. Wie kann die Landesregierung einen Vertrag unterzeichnen, mit dem sie im Verlauf der nächsten 5 Jahre 90 MIllionen Verluste macht??? Der senkt doch den Wert der Grundstücke auch entsprechend. Geht mir noch nicht so ganz in meinen Kopf.