jubo14

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  1. Nein! Deine Sicht der Dinge stimmt zu 100%.
  2. Den Termin würde ich NICHT buchen! Denn die 3 Monate sind Mitte November um. Ich gehe davon aus, dass es da maximal 2 Wochen Verlängerung gibt. Aber ich glaube, dass AB ab dem Dezember nicht mehr in der Luft ist.
  3. No Show - mittleres von 3 Flugsegmenten?

    Bei Deinem Plan würde ich genügend Geld für ein Ruderboot zurück behalten. Denn das wirst Du brauchen, um die Heimreise anzutreten. Bei den von Dir genannten Preisen handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um restriktive Tickets, die exakt so abgeflogen werden müssen, wie gekauft. Wenn Du Teil 2 da nicht fliegst, gibt es keinen Teil 3 mehr, sprich der komplette restliche Flug wird gecancelt.
  4. Reichen GG und BGB als Quellen aus? Denn es steht der LH frei so viele Flugzeuge zu kaufen, wie sie will. Auch darf sie so viel Personal anheuern, wie es ihr beliebt. Das nennt sich gemeinhin Vertragsfreiheit. Es ruft ja auch niemand nach dem Kartellamt, wenn LH bei Airbus 100 neue Flugzeuge bestellt oder in Wien für EW 1000 neue Flugbegleiter sucht. Hier kommt LH einfach schnell an eine große Menge von Fliegern und hat Zugriff auf viel Personal dafür. Etwas anders sieht es aus, wenn sie die Flieger dann einsetzen wollen. Denn erst in diesem Moment kommen die Wettbewerbsregeln zur Anwendung. Hier muss ich nun aber doch etwas schmunzeln: http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/hans-rudolf-woehrl-bietet-bei-air-berlin-doch-nicht-mit-100.html War es nicht Wöhrl, der erst die dba gekauft hat um sie dann schnell an AB weiter zu verkaufen? Und hat nich auch Wöhrl die LTU auf gleiche weise gekauft und an AB weiter verkauft? OK dann jetzt also das komplette Paket? An welches arme Hirn will er denn AB in ein paar Monaten verkaufen? Und welche "Investoren" sind am Erwerb von 1,2 Milliarden Euro Verbindlichkeiten interessiert?
  5. Auch wenn ich Deinen Unmut ein Stück weit verstehen kann, sieht es hier sehr schlecht für Dich aus. Wenn der Abflugfür 8:15 Uhr vorgesehen war, Du aber erst 8:10 Uhr an der Sicherheitskontrolle warst, war das schlicht und ergreifen viel zu spät. Und ob es nun am zu späten Losfahren, Stau, Unfall oder was auch immer lag, ist für die Beurteilung des Falls völlig unerheblich. Und nur weil es beim letzten Mal gut gegangen ist, ändert auch das nichts an der grundlegenden Situation. Du warst zu spät, und Du trägst dafür die Verantwortung. Schau mal in Deine Flugunterlagen. Da wirst Du sehen, dass Du 40 Minuten vor der geplanten Abflugzeit da sein musst. Was nun das Zurückholen des Geldes angeht, so würde ich da die Finger von lassen. Du würdest den Schaden noch erheblich vergrößern! Denn Du hast einen Vertrag abgeschlossen, den DU dann nicht eingehalten hast. Ich will Dir mal einen Vergleich geben. Du hast Dir im Supermarkt Obst, Fleisch, Gemüse und Milch gekauft. Bezahlt hast Du das Ganze mit der EC-Karte. Auf dem Weg nachhause hast Du einen Unfall und kommst für 14 Tage ins Krankenhaus. Die Einkufe wandern in die Mülltonne. Und nun willst Du dir vom Supermarkt das Geld zurück holen, weil Du die Lebensmittel ja nicht verzehren konntest? Den einzigen Rat, den ich Dir geben kann ist: Buche es unter Erfahrungen ab, lass es auf sich beruhen und fahre beim nächsten Flug eine Stunde früher los.
  6. Wie ich schon heute Morgen geschrieben habe, bei dem Kauf von Flugzeugen, der Übernahme von Personal und/oder Technik spielen weder die Kartellwächter noch die EU mit. Erst wenn es dann darum geht, wo diese Flieger eingesetzt werden sollen, wird es in Teilbereichen interessant. Aber auch das ist davon abhängig, was der neue Besitzer der Flugzeuge denn von den bisherigen A-Verkehrsrechten zukünftig nutzen will.
  7. Natürlich ist LH nicht an einer Übernahme der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG interessiert. Denn dann müsste man auch alle Schulden übernehmen, würde an geschlossene Verträge, incl. der Tarifverträge, gebunden sein. Es geht vielmehr darum, dass man der Airline / dem Insolvenzverwalter das abkauft was man selber brauchen kann. Und genau deshalb tritt man nicht in die Rechtsnachfolge der insolventen Airline ein, "kauft" also auch keine Schulden mit. Allerdings muss man das jetzige AB-Personal bei LH komplett neu einstellen. Mit allen Vor- und Nachteilen, die damit verbunden sind.
  8. Sagen wir mal so ... Der Business-Fluggast ist so tolerant, dass er jedem anderen seinen Flug gönnt. Umgekehrt scheint mir dass nicht immer der Fall zu sein.
  9. Die hier alles entscheidende Frage ist, von welchem Datum reden wir?
  10. Die Frage ist, hast Du eine Ticketnummer? Wenn das Ticket ausgestellt ist, hast Du einen gültigen Beföderungsvertrag abgeschlossen und AB muss dich transportieren, wenn sie zum Zeitpunkt Deiner Reise noch fliegen. Denn bei einem ausgestellten Ticket ist es rechtlich egal, ob das mit Geld oder Meilen bezahlt wurde.
  11. Man muss bei der ganzen Problematik zwei Dinge auseinander halten. Da ist zum Einen die Übernahme von großen Teilen der AB durch die LH. Die muss und wird nach deutschem Recht abgewickelt. Hier könnte das Kartellamt Einspruch erheben, der durch eine Ministererlaubnis aufgehoben werden kann. In diesem Teil des Geschäfts spielt die EU überhaupt nicht mit. Da nun LH die Flieger nicht nur einfach haben möchte, sondern mit ihnen auch fliegen will, kommt dann Teil 2, die Start- und Landerechte. Hier wird die EU ein gewichtiges Wort mitreden! Aber auch den Teil muss man wohl in 4 Teile aufspalten. 1. die Flieger, die jetzt schon von LH eingesetzt werden und für ursprünglich 6 Jahre von AB geleast sind. Die sofortige Übernahme in den LH Bestand dürfte kartell- und monopolrechtlich uninteressant sein. 2. die Langstreckenflieger der AB Niemand wird ernsthaft behaupten können dass mit den paar Fliegern die LH eine Monopolstellung für den Interkontinentalverkehr von und nach Deutschland bekommen würde. Also kann auch der Teil durchgewinkt werden. 3. die zusätzlichen AB Flieger die LH übernehmen will. Hier wäre es spannend zu sehen, wo die denn eingesetzt werden sollen. DUS-VIE, DUS-ZRH, TXL-VIE oder TXL-ZRH kann ich mir nicht wirklich gut vorstellen. Der Part wird mit Sicherheit spannend. 4. die Übernahme von Niki. Abgesehen dass die mich sowieso sehr überraschen würde, kann ich mir nicht vorstellen, wie das dann eigentlich gehen soll. Denn AUA und Niki, dann zukünftig AUA und EW, zusammen sind am Standort VIE ein Monopol. Ich habe im Moment nicht die Phantasie, mir da eine Lösung vorzustellen.
  12. Wenn man das anders herum sieht, kann man es aber durchaus verstehen. Denn warum soll ein heutiger Mitarbeiter plötzlich schlechter gesellt werden, nur weil der LH-Konzern Personal einer "Pleite-Airline" einstellt? Es ist schon arg vermessen, zu glauben, dass der eigenen Arbeitgeber zwar gerade Pleite gemacht hat, man selber aber alle dort erworbenen Privilegien weiter behalten kann.
  13. Nicht zwingender Weise! Bei Airlines hängt es ja von den Besitzverhältnissen ab, ob eine Airline eine innländische, eine EU-Airline oder einen Aussereuropäische Airline ist. Und davon wiederum sind dann die Verkehrsrechte abhängig. In Deutschland handelt es sich bei Airline Aktien um vinkulierte Namensaktien. Dort wird nach dem Kauf geprüft, ob dieser ohne Verlust der Verkehrsrechte möglich ist. Wenn ja, wird der Besitzerwechsel der Aktien beurkundet, wenn nicht wird diese Beurkundung verweigert und die Vertragspartner aufgefordert das Geschäft zurück abzuwickeln. Und ich bin mir sicher, dass es in Österreich ggf. anders heißt, aber genau so abläuft. So lange das in Österreich also noch nicht beurkundet ist, gehören die 48,9% also noch zu den Aktiva in der Konkursmasse.
  14. Ich kann mir vieles vorstellen, aber dass LH jetzt EY die Passagiere nach AUH "ausliefert" nun beim besten Willen nicht. Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass man die Langstreckenflieger, incl. der Landerechte in TXL und DUS nimmt, und sie irgendwo hin schickt, nur damit niemand anderes von dort AUH feedern kann.
  15. Rechtlich verbindlich für alle Schuldner und Geschäftspartner ist aber der Moment des Insolvenz-Antrages, also der 15.08. Der 11.08. kommt ins Spiel, ob der Vorstand rechtlich korrekt gehandelt hat, sprich schnellstmöglich weiteren Schaden abgewendet hat oder sich ggf. einer Insolvenz-Verschleppung schuldig gemacht hat. Nur wenn die vorliegt, kann der 11.08. relevant werden.