FliegElchkuh

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  1. Aktuelles zu Ryanair

    Die Piloten mit den Contractor-Verträgen (Schein-Selbständigkeit) können ebenfalls an der Legalität zweifeln. Nicht ohne Grund interessiert sich die Staatsanwaltschaft Koblenz sehr dafür. Für einen Vertragsabschluss braucht man aber mindestens zwei Seiten. Kann hier nur für die Piloten sprechen. Die sind eben sehr verzweifelt, da der Pilotenarbeitsmarkt in Europa hilflos überlaufen ist (mehrere tausend Arbeitslose - auch heute noch) und nehmen diese Angebote eben wissentlich, dass sie rechtlich sehr fragwürdig sind, an und unterschreiben.
  2. Laut dus.com: Ein A320-200 mit der Reg. D-ABDX - Planmäßige Ankunft: 06:05 Uhr - Nun erwartet um: 16:10 Uhr
  3. Aktuelles zu Condor

    Registrierung: C-GTSZ und somit ein rund 9 Jahre alter geleaster A330-200 der Air Transat.
  4. Aktuelles zu Condor

    Hat man für Condor nicht neulich einen super Abschluss im Bereich des Cockpit-Vergütungstarifvertrages erzielen können? Nun gründet Thomas Cook einen Billig-Ableger auf den Balearen. Ein Schelm wer.....
  5. Glaube es steht hier noch nicht. Es sind Stellen von Niki für Airbus A320/321 für die Eröffnung einer Station in MUC ausgeschrieben.
  6. Aktuelles zu Eurowings

    Das Problem kann man ganz einfach lösen. Man wendet den Tarifvertrag der EW Deutschland auf die gesamte EW Group an und schon sind alle zufrieden. Aber man sollte nicht neues Personal einstellen und dieses erheblich (!) besser stellen, als die Stamm-Belegschaft. Zugrunde gehen würde man mit dieser Konfliktlösung übrigens nicht. Aber man möchte eben die Mitarbeiter ausbeuten und auspressen. Keine Mitbestimmung, deutlich geringeres Gehalt, keine LOL, kein ID-Travelling. Am besten jeder bringt noch einen Kanister Kerosin zum Flughafen mit. Entweder man findet eine gerechte Lösung oder der Konflikt eskaliert und es wird teuer. Bleibt die Frage: Welche Methode die günstigere ist?
  7. Während die KTV-Piloten schöne Gehaltssteigerungen erhalten und zufrieden dem Ergebnis zustimmen können, wird das Geld an anderer Stelle eingespart. Das Stammpersonal bei EW Europe wird gerade betrogen (Quer-Einstellungen zu besseren Bedingungen mit Stationierung in Deutschland) und so kann natürlich beim Billigheimer das Geld eingespart werden, welches nun zusätzlich an die KTV-Piloten ausgeschüttet wird. Aber alle müssen schön durchs DLR-Auswahlverfahren. Zwischen KTV und EW Europe liegen Welten! Beide gehören dem LH-Konzern an. Die Baustelle KTV mag nun bis 2022 befriedet sein. Aber am anderen Ende brennt der Baum lichterloh und da droht großer Krach.
  8. Aktuelles zu Germanwings

    Ein paar hundert fertige NFFs fliegen per ANÜ im LH-Konzern, zu den dortigen Konditionen. Der Großteil der fertigen NFFs macht irgendetwas anderes und wacht nun vermutlich wieder auf. EW stellt wie verrückt ein. AUA stellt ebenfalls wie verrückt ein. Der Lufthansa-Konzern verdient nun auch an der Ausbildung von Piloten und bietet eine teure Ausbildung für rund 100.000 Euro an. In weniger als zwei Jahren wird dort dann auch Output kommen und auch aktuell gibt es genügend Piloten, die die Löcher stopfen können. Wenn man bedenkt, dass bei Ryanair mehrere tausend Bewerbungen auf der Halde liegen und die Leute dort ein komplettes Rating bezahlen müssen (über 30.000 Euro) und dann auch noch einen rechtswidrigen Sklavenvertrag unterschreiben müssen, dann sagt das schon sehr viel über den Pilotenarbeitsmarkt aus.
  9. Aktuelles zu Germanwings

    So riesig ist dieser Mangel nun auch nicht. 700 durch 2 - sind also 350 im Jahr. Spohr möchte keine teuren KTV-Piloten, wenn ihm die Leute beim Billigheimer EW Europe als Sklaven, für einen Bruchteil des Geldes (ohne Tarifvertrag, ohne gewerkschaftliche Bindung, ohne fette Übergangsversorgung, ohne ID-Travelling) die Bude einrennen. Außerdem fliegen mehrere hundert NFFs per ANÜ im Konzern. Die dürfen nun wohl bald wechseln und dann wachen vermutlich auch noch fertige NFF auf, die gerade in der Uni-Bibliothek hocken und nun doch die Bestellung bei Porsche reaktivieren möchten.
  10. Die Sperre würde mich, wie gesagt, nicht wundern. So etwas gibt es auch bei anderen Fluggesellschaften. Kenne es zumindest aus der Türkei, wo ich ein paar Jahre geflogen bin. Das Stammpersonal bei EWE ist scharf auf den Tarifvertrag von EW Deutschland. Das fettere Gehalt, die ganzen Vorzüge drumherum und dann noch Stationierung in Deutschland. Nein, das Management möchte sicher, dass sie weiterhin im Ausland sitzen bleiben, schön den Mund halten, keinen Tarifvertrag erwirken und am Limit arbeiten, so als würde nix passieren. Sperre daher wahrscheinlich.
  11. Die lukrativen EW Deutschland-Konditionen gibt's nur, wenn man mindestens 100 Stunden Airbus A320-Erfahrung nachweisen kann und das entsprechende Rating gültig ist. Ansonsten bleibt nur die Option für die untarifierte EW Europe (mit Stationierung im europäischen Ausland). In beiden Fällen wird das Bestehen des 3-stufigen DLR-Auswahlverfahrens (GU, SIM, FU) gefordert. Ausnahme: Man ist/war Pilot bei AB, dann gibt's ein verkürztes Auswahlverfahren. PS: Würde mich nicht wundern, wenn das Stammpersonal von EW Europe für die aktuell geltenden Konditionen (EW Deutschland) gesperrt ist und man keinerlei Quer-Bewerbungen akzeptiert. Klingt hart, sowas wäre aber nicht neu.
  12. Die Konditionen der EW Deutschland sind bereits ein Geschenk für die Air Berliner. Wie fühlt sich denn das Stammpersonal bei EW Europe, welches gerade im europäischen Ausland hockt und für weitaus schlechtere Bedingungen diesem Schauspiel nun zuschauen muss? Deutschsprachige Leute von Wizzair oder Germania nehmen die Konditionen jedenfalls mit Kusshand. Bei Air Berlin gehen vermutlich Ende dieses Monats die Lichtlein aus. Okay. Es werden plötzlich viele Maschinen auf dem Vorfeld stehen, die bereedert werden müssen. Sollten Cockpit-Crews fehlen, wird man vermutlich erstmal nur einen Teil übernehmen und eine flexible Lösung finden. Die sind ja schließlich nicht blöd bei LH, EW und AB. Die haben das doch so schön Hand-in-Hand abgewickelt. Da finden sie sicher eine Lösung. Aktuell mag man als Air Berliner EW vielleicht boykottieren können. Aber spätestens wenn die Kündigungen ins Haus flattern, der Gehaltseingang auf dem Konto anders ausschaut und keine passende Alternative in Reichweite ist, werden vermehrt Bewerbungen kommen und das weiß man auch bei EW.
  13. Bin grundsätzlich auf der Seite der AB-Piloten. Natürlich kann man die Bewerbung bei EW nun boykottieren. Aber Spohr ist ein Hardliner, er lässt notfalls Flugzeuge am Boden, wenn nicht genügend Crews vorhanden sind. Die Rekrutierung läuft sicher auf Hochtouren und an Bewerbern mangelt es eher nicht. Piloten gibt's wie Sand am Meer. Niemals, nein, niemals wird er die Bedingungen nach oben anpassen, nur weil die AB-Piloten diese "Erpressungstaktik" probieren. Aktuell erkennt man sehr schön, dass viele andere Fluggesellschaften plötzlich Piloten suchen, da durch den EW-Ausbau viele von anderen Gesellschaften abwandern. Sogar Deutschlands Pay2Fly-Fluggesellschaft Nummer 1 kann auf einmal ein Type Rating für den Frischling bezahlen.
  14. Da gibt's keinen. Gott sei dank! Bei Ryanair dürfen Newbies das Type Rating schön überteuert selbst bezahlen und ich habe noch kaum Beschwerden darüber wahrgenommen. Es geht also noch viel schlimmer. Grundsätzlich bin ich dafür, dass alle Piloten in der "EW-Group" (EW Deutschland & EW Europe) auf dem Tarifniveau der EW Deutschland bezahlt werden sollten. Die gegenwärtige Praktik ist z.T. ungerecht. Aber ich bin leider kein Mitglied des LH- bzw. EW-Managements und kann nur die VC unterstützen, in der Richtung etwas zu bewegen. Dazu bedarf es aber auch an Unterstützung aus beiden EW-Flugbetrieben.
  15. Aber doch nicht in letzter Zeit (in den letzten zwei Jahren). Da gibt's allenfalls ein paar LH-NFFs, die dort nun geparkt sind, da die Tür beim KTV aktuell verschlossen ist. Für Leute vom freien Markt - ohne Rating und Erfahrung - ist die Tür bei EW Deutschland (leider!) fest verschlossen.