linie32

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  1. Vielleicht ist es hilfreich, wenn man die Diskussion unterteilt in Kurzstrecke und Langstrecke. Auf der Kurzstrecke finde ich als Eco-Nutzer von LH, EW, 4U, AB und FR nur noch marginale Unterschiede in der Leistung. Auf Langstrecke mag sich das deutlich unterscheiden.
  2. Das halte ich aber für sehr weit hergeholt. Es mag sein, dass der Anstieg an Ryanair Paxen und der Anstieg an Airbnb Aufenthalten sich zeitlich überlappen. Der Schluss, dass die jeweils zusätzlichen Personen identisch sind, ist aber an den Haaren herbeigezogen.
  3. Bekommt er doch? Diese Flüge bekommen vielleicht zusätzlich noch einen LH Codeshare. Das Produkt hat inzwischen keine nennenswerten Unterschiede mehr, was will er da überhaupt fordern? Und das mit den deutlich höheren Preisen ist wohl eher Wunschdenken, sehen wir gut am Flughafen Düsseldorf, die Preise die vor der Umstellung von LH aufgerufen worden sind zahlt man im groben Mittel jetzt auch bei Eurowings.
  4. Wenn man sich die aktuelle Entwicklung anschaut ist es doch recht klar. MUC und FRA, derzeit noch LH dominiert, wird in den nächsten drei Jahren im Kurz- und Mittelstreckenbereich zwar wohl nicht komplett, aber in großem Umfang auf Eurowings umgestellt. Natürlich wird das heute noch nicht klar ausgesprochen, aber sobald der Abschluss unter Dach und Fach ist hat man im Endeffekt freie Bahn dafür.
  5. Leider aus der Vergangenheit hat sich diese irische Boardingmusik in damaliger Dauerschleife beim Boarding unauslöschlich ins Gehirn gebrannt:
  6. Gestern hatte der Niederrhein neben aufkommendem Nebel auch mit Blitzeis zu kämpfen. Auch wenn die von/nach Weeze geplanten Flüge gestern alle problemlos durchgeführt werden konnten, ist der Flughafen als Alternate wohl zu riskant gewesen. Ähnliches Bild auch an den näheren RYR-Alternates in NRW, RP, Benelux sowie Nordfrankreich...
  7. Annulliert AB die Flüge, stehen den Passagieren die üblichen Rechte nach EU261 zu. Gerade bei einem Ziel wie PMI wird in dem Fall ein ziemlich flexibles Ticket draus, kann man doch wählen zwischen Storno mit vollständiger Erstattung, Umbuchung auf anderen Flug (frühstmöglich oder zu einem späteren Zeitpunkt :rolleyes: ). Kosten darf das den Passagier selbstverständlich nichts.
  8. Vor einiger Zeit hat auch Air Berlin einen Nur-Handgepäck Tarif eingeführt. Das Ergebnis ist, kaum verwunderlich, im Schnitt mehr Handgepäckvolumen am Pax. Ist bekannt, wann Air Berlin die Prozesse am Flughafen dementsprechend umstellt, so dass das Boarding wieder ohne enorme Verärgerung bei den Flugbegleitern und Passagieren abläuft? Letztes Wochenende bin ich DUS-TXL-DUS geflogen, beides Mal auf A320 in dem Bereich den sie Economy nennen ausgebucht. Vielleicht bin ich da zu sehr von Ryanair verwöhnt, wo man inzwischen sehr sorgfältig darauf achtet, dass entsprechend der Buchungslage genug großes Handgepäck vor dem Betreten der Kabine im Laderaum landet. In Düsseldorf hat man auf freiwilliger Basis das Gewicht geprüft (8kg max) und bei mehr als 10kg eine mündliche Verwarnung ausgesprochen. Einzelne Paxe wurden befragt, ob sie das Gepäck gerne an der Flugzeugtür abgeben möchten, das wollten am Ende genau drei, alle anderen hat man mit vollem Handgepäck aufs Flugzeug los gelassen. Ergebnis, die letzten 30 Paxe haben sich eine Viertel Stunde damit beschäftigt, ihren Koffer in den überfüllten Bins zu verstauen, die Crew hat teilweise aus der Kabine Koffer einzeln in den Keller verladen lassen müssen. Boarding dadurch in Summe ca. 45min... Auf dem Rückflug in Tegel kein Wiegen, und gar keine Möglichkeit Gepäckstücke vor dem Betreten der Kabine abzugeben - Boarding ähnlich lange dank voller Maschine... RYR bekommt seine 189 Paxe in 15-20 Minuten durch Anwendung ordentlicher Prozesse in die Kiste und los geht es - AB braucht inzwischen mindestens die doppelte Zeit. Sitzabstand auf den normalen Stühlen inzwischen bei AB noch schlechter (29 Zoll Pitch anstatt 30 Zoll bei RYR), Serviceniveau identisch (BOB). Was rechtfertigt da inzwischen noch den deutlich höheren Preis der AB gegenüber RYR ???
  9. Wie schon so oft gibt es kein pauschales Urteil auch auf dieser Relation. Kommt doch immer auf viele Faktoren an, die wichtigsten sind Reisezeitpunkt, Gesamtdauer von individuellem Start zum individuellen Ziel, Gesamtpreis und Komfort. Die NBS reduziert gegenüber heute den Punkt Gesamtdauer zu Gunsten der Bahnverbindung. Der Umzug TXL nach SXF/BER hingegen stellt eine individuelle Verschiebung dar, die die Gesamtdauer verlängern oder verkürzen kann.
  10. Es hat nicht jeder eine RSV - gerade dann ist ein gewisses Risko vorhanden und die mögliche Entschädigung es möglicherweise nicht wert. Verliert man dann vor Gericht, zahlt man beide Anwälte. Gewinnt man, dann keinen: Doch dazu kommt es aber meist nicht, wenn die Airline vorher einlenkt, darf man seinen Anwalt nämlich schön selbst zahlen. Und sie wird einlenken, wenn man vor Gericht realistische Erfolgschancen hat, um eben der Niederlage zu entgehen).
  11. Slots sind das eine, ich vermute aber, dass es Ihnen insgesamt schlicht auch einfach zu teuer ist. Man könnte ja die Mittagsslots nehmen um von fremden Basen hereinzufliegen, entscheidet sich aber auch dort gegen. Im Gegensatz zu FRA hat man in DUS eine deutlich größere Konkurrenz im eigenen Segment (AB, EW etc.), die FRA so fast gar nicht kennt.
  12. Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen. Zwar nicht bei Ryanair, sondern bei Air Berlin hatte ich dieses Jahr zwei Flugstreichungen, beide entschädigungspflichtig. Einmal über flightright hat es ca. einen Monat gedauert, bis das Geld auf meinem Konto war. Den zweiten habe ich über das Formular direkt geltend gemacht, dort wird massiv darauf hingearbeitet, dass man einen Fluggutschein akzeptiert, Wartezeiten auf jede Antwort jedes Mal zwei Wochen. Da ist schon verständlich, dass viele Personen aus Komfortgründen eine Provision dafür zahlen. Bei Ryanair herrscht ja die Philosophie, dass man niemals selbstverschulet streicht, der Fehler wird ja immer außerhalb des eigenen Einflussbereichs gesehen. Nur, weil die Rechtslage eigentlich klar ist, heißt es ja nicht, dass Ryanair das dem Laien gegenüber auch zugibt. Von daher ist das Formular zwar schön und gut, ich kann mir aber vorstellen, dass man dort deutlich häufiger eine ablehnende Antwort erhält, als wenn sich direkt ein Expertenteam/Anwalt kümmert. Davon ausgehend ist es leider mitnichten das gleiche Ergebnis... Gibt es den hier Erfahrungen, wie erfolgreich bei Ryanair diese Claims über die Website sind? Hat jemand z.B. wegen technical schonmal ohne Einwände die 250 € erhalten?
  13. Natürlich gibt es noch ein Feedernetz, es steht dann nur nicht mehr Lufthansa dran. Lufthansa wird die Zubringer dann im eigenen Konzern oder sogar darüber hinaus einkaufen müssen. Man darf aber nicht erwarten, dass EW defizitäre Strecken, die LH bislang nur des Feedens wegen am Leben erhalten hat, ohne Prüfung weiter betreibt. Etwaige Verluste müssen ja aufgefangen werden, im harten Europageschäft ist dafür bei EW selbst kein Spielraum, und auch LH muss schauen dass sie ihre Langstrecke preislich nicht überlädt. Was heute im Europageschäft geschieht, wird in xy Jahren auch auf der Langstrecke passieren. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus die sinkende Relevanz von Europaumsteigern - immer mehr P2P Verbindungen lassen dieses Geschäft zum Auslaufmodell werden. Innerhalb Europas Umzusteigen ist ja kein Wunsch des Kundens, sondern war einmal ein auf die Abläufe der Airlines optimiertes Geschäftsmodell, als die Fluggastzahlen wesentlich niedriger waren.
  14. Spohr jammert, weil es sein Job verlangt. Was soll er sonst auch tun, sich freuen dass ihn sein langfristig ärgster Konkurrent an einer seiner letzten Bastionen angreift? Sein Europaprodukt hat nicht erst seit heute arge Schwierigkeiten, gegen die LCC-Konkurrenz zu bestehen, insgeheim kann er froh sein durch Lobbyeismus etc. diesen unvermeidbaren Schritt der Ryanair am Frankfurter Flughafen so lange heraus zögern gekonnt zu haben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit (ich schätze 3-10 Jahre), und die original Lufthansa wird nur noch Langstrecke fliegen. Alles andere geht an Eurowings, was da keine Gewinne macht, fliegt heraus.
  15. Das könnte eher der Rückflug zum Fußballspiel M'gladbach-Celtic sein. Gestern Abend ist die 737-700 der Ryanair von GLA aus kommend als Sonderflug in Weeze gelandet, gemeinsam mit einer Cityjet Sukhoi. CGN ist der nächste Flughafen ohne Nachtflugverbot.
  16. Bislang war der Turnaround: 25 Minuten bei regulärem Bus- oder Walkboarding (zwei Türen) 35 Minuten bei Boarding per Fluggastbrücke (eine Tür) Vielleicht kommt RYR tatsächlich ans Gate?
  17. Deswegen habe ich die Aussage ja auch explizit auf Umleitungen beschränkt. Deine Links behandeln andere Fälle.
  18. Wetterbedingte Umleitungen und resultierende Verspätungen bzw. Stornierungen werden ärgerlicherweise regelmäßig als höhere Gewalt gewertet. Da gibt es keinen Cent Entschädigung.
  19. Ist doch alles nur Abschreckung. Die Portale helfen dem Verbraucher, berechtigte EU261 Forderungen durchzusetzen, es sind halt Profis. Wo der gemeine Verbraucher die Ausreden der Airlines, warum EU261 Regularien nicht greifen sollten, Glauben schenken mag oder sich mit weniger wertvollen Ersatzleitungen abspeisen lässt, ist es bei den Portalen ungleich schwieriger. Es wird genug geben, die diese AGB-Klausel nicht weiter hinterfragen und ihre berechtigte Forderung nicht weiter verfolgen. Und schon hätte Ryanair wieder ein paar Euro weniger Ausgaben, völlig losgelöst davon, ob die AGB-Klausel überhaupt rechtens ist.
  20. Es kommt ganz auf die Bedingungen an, die eine Kündigung erlauben. Entweder sind entsprechende Klauseln bereits vereinbart, was im Falle einer Schlechtleistung passieren soll, oder man muss sich irgendwann einig werden, wie man mit damit umgehen mag, sei es außergerichtlich, per Vergleich oder im schlimmsten Fall sogar per Richterspruch. Hier kann sich auch ganz schnell der Standpunkt von Tuifly ändern, dass sie auf einmal auch Interesse haben, den Vertrag zu beenden.
  21. Ich meinte den Teil, den Air Berlin nicht mehr in Eigenregie fliegt. Beim Wetlease liegen die Strecken bei EW, ohne die passenden Slots mit zu übernehmen könnten sie die doch gar nicht ohne Weiteres fliegen (ohne eigene Slots zu beantragen).
  22. Traurig, wie da am eigenen Ast gesägt wird. Das was gerade passiert, kostet eine Menge Geld und Image (und damit langfristig auch Geld). Geld, was am Ende unter dem Strich in den Bilanzen fehlt und mit entscheidet, wie es mit den deutschen Fluggesellschaften weitergeht. Man kann es doch nicht ignorieren, dass die LCC nur danach lechzen, den Markt mehr und mehr zu übernehmen. Anstelle dass man am gleichen Strang zieht und schaut, wie man trotz LCC solide am Markt bestehen bleiben kann, zerfleischt man sich gegenseitig. Und dann ist das Geschrei groß, wenn durch Insolvenz und/oder Verlagerung der eigene Job weg ist...
  23. Ist ja schön und gut, wenn man nun mal etwas eindringlicher neu ordnet und aus dem Gemischtwarenladen abgegrenzte Bereiche macht. Vielleicht bekommt man damit die immensen jährlichen Verluste spürbar reduziert, aber wie bitte schön soll der riesige Schuldenberg jemals verschwinden? Air Berlin besitzt noch genau einen wertvollen Posten, und das sind begehrten Slots an Flughäfen, die man zum Teil nun an EW "verleiht"
  24. Wobei die Listen entweder fehlerhaft sind, oder die Flugbegleiter sie nicht immer fehlerfrei lesen können. Im Schnitt bekomme ich auf jedem zehnten EW-Flug trotz Basic/BB ein Säckchen...
  25. In der lokalen Rundfunkwerbung enden die aktuellen Air Berlin Spots mit dem neuen Slogan "Air Berlin - the smart alternative". Dass es unbedingt englisch sein muss ist jetzt nicht unbedingt mein Geschmack, persönlich hätte ich "die smarte Alternative" ansprechender gefunden. Egal, was mich derzeit etwas beschäftigt: Ist es reiner Zufall, das Wort "smart" in den Slogan einzubringen, oder hat man sich dabei tatsächlich etwas gedacht und dies als Anspielung auf die Smart-Tarife der Eurowings gewählt?