Allberto

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  1. Die AB-Uniform ist ein Produkt/Marketingmerkmal von AB - hat also in EW/OS Fliegern ... ähm ... ach so... na ja. So richtig konsequent ist man ja offensichtlich bei den LH-Tochterfirmen nicht – liegt das nur daran, dass im Catering der Verbrauchszyklus höher ist als bei Dienstbekleidung? Oder sind bestimmte Marketing-Elemente wichtiger als andere? Statt AB-Uniform könnte man ja auch nicht-uniformierte Cabin Crews einsetzen, oder?
  2. Den spanischen Anbieter Reclamador habe ich 2013 genutzt, als ein von mir gebuchter innerspanischer Iberia-Flug kurzfristig gecancelt wurde. Iberia hat auf meine Beschwerde mir die Hälfte der in der Verordnung vorgesehenen Entschädigungssumme angeboten. Flightright erklärte sich für nicht zuständig, weil weder Vertragsschluss noch Reise in Deutschland stattfanden. Mit dem spanischen Pendant Reclamador.es war ich unzufrieden: Intransparente Entscheidungsprozesse, mehrmals wechselnde Ansprechpartner und Anwälte, kein telefonischer Kontakt möglich – und magelhafter Erfolg. Obwohl ich bereits mit dem Vorschlag von Iberia (s.o.) als Anlage den Kontakt zu Reclamador aufgenommen hatte, hat mir der Anbieter ein gleichhohes Angebot von Iberia als eigenen Erfolg verkaufen wollen. Meine Ablehnung wurde mit: "Okay, dann klagen wir für Sie!" beantwortet. Ich bezweifle aber, dass es je zu einer Klage gekommen ist. Letztlich hat Reclamador mir eine Auflistung zukommen lassen, in der sie von der offiziellen Entschädigungssumme so viel einbehielten, dass ich sogar noch ein paar Euro weniger bekommen habe, als wenn ich den ersten Iberia-Vorschlag direkt akzeptiert hätte. Fazit: Nicht zu empfehlen. Mittlerweile schränkt Reclamador seinen Service sogar auf ein paar wenige Airlines ein – ob es da hinter den Kulissen etwa versteckte Kooperationen gibt?
  3. Ich kenne meine Rechte, habe aber leider keine Rechtsschutzversicherung und halte die Suche nach einem geeigneten und gewillten Anwalt für sehr aufwändig. Deshalb habe ich Flightright bereits einmal genutzt. In einem Fall vor fünf Jahren habe ich Prof. Ronald Schmid kontaktiert und ein angenehm sachliches, ausführliches Telefonat mit ihm geführt. Hintergrund: 2 Pax, Flug Deutschland – Indonesien, Abflugverspätung 24 Stunden wegen technischen Defekts, aufgrund der Anschlussverbindung voraussichtliche Ankunft am Ziel 28 Stunden nach Plan, deshalb Alternativflug mit anderer Airline selbst gesucht und von der ersten Airline bezahlen lassen und so die Ankunftsverspätung auf 20 Stunden reduziert. Unser Ziel im Streit mit der Airline: 2 x 600 EUR Entschädigung. Einschätzung Schmid: "Hätte große Lust, den Fall zu übernehmen"; Ausgang allerdings ungewiss, weil die Paxe gar nicht mit dem verspäteten Flug geflogen sind und deshalb die Anwendbarkeit der Verordnung nicht 100%ig sicher ist. "Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung oder sind Sie bereit, rund 2000 Euro dafür auf die Seite zu legen?" Unsere Entscheidung: Kostenrisiko zu hoch, also Flightright gewählt, fast keinen weiteren Aufwand mehr gehabt, sechs Monate später 740 Euro überwiesen bekommen. Besser als nix und besser als jahrelanger Ärger.
  4. Vor 14 Tagen ist der Fall, der mich damals zum Erstellen dieses Threads veranlasst hatte, abgeschlossen worden. Den Anfang habe ich oben beschrieben, hier der weitere Hergang: Die Airline – es handelt sich übrigens, um die Frage von Faro von vor einem Jahr zu beantworten, um Vueling – hat sich bei mir telefonisch gemeldet und nach der Bankverbidnung gefragt, weil das überwiesene Geld zurückkam. Den nächsten Überweisungsversuch der 250 Euro habe ich dann nach Rücksprache mit einem Anwalt akzeptiert und das Geld erstmal angenommen. Ein Kontakt zur Schlichtungsstelle Söp brachte mich nicht weiter, weil Vueling dort nicht Mitglied ist. Da es sich um eine Gepäckverspätung eines One-Way-Fluges von Deutschland nach Spanien handelte, muss eine Klage entweder am Bestimmungsort des Gepäcks (hier: Valladolid) oder am Sitz der Airline (hier: El Prat de Llobregat) erfolgen. Dadurch war es mir nicht möglich, in Deutschland einen passenden Anwalt für den Fall zu finden. Auch Flightright und der spanische Anbieter Reclamador haben jeweils eine Bearbeitung abgelehnt. In Spanien ist es zulässig, als Verbraucher ohne anwaltliche Unterstützung kostenfrei Klage zu erheben, sofern ein bestimmter Streitwert nicht überschritten wird (hier gegeben). Kläger oder Beklagter müssen im Gerichtsbezirk gemeldet sein. Zuständig war in meinem Fall – mit einzigem Wohnsitz in Deutschland – also das Handelsgericht in Barcelona. Mithilfe eines Vordrucks einer spanischen Verbraucherschutzorganisation habe ich Klage gegen Vueling erhoben. Die Klage wurde vom Gericht angenommen, beide Seiten haben auf eine mündliche Verhandlung verzichtet, Vuelings Anwalt hat Stellung bezogen und das Gericht ist den wesentlichen Punkten seiner Argumentation gefolgt (mehrere Gepäckstücke waren auf einen Namen aufgegeben, Vueling hat sich Mühe gegeben) und hat deshalb entschieden, dass Vueling mir keine weitere Entschädigung zahlen muss. Nun sind keine weiteren Rechtsmittel in dieser Sache zulässig. Ich bin mir sicher, mit einem geeigneten Anwalt hätte ich mehr Argumente einbringen können und meine Chancen erhöht (z.B. erster Fehler schon beim Check-In, wo das Gepäck trotz ausdrücklicher Bitte, trotz 40-Minuten-Transfer und entgegen des Vertrags nicht durchgecheckt wurde, Falschaussagen von Vueling am Telefon inkl. ausdrückliches Verleugnen der Anwendbarkeit der konkreten EU-Verordnungen, sachliche Fehler in der Argumentation vor Gericht). Jetzt finde ich mich mit der Entscheidung halt ab. Deshalb auch nochmals die herzliche Einladung, in diesem Thread Erfahrungen mit Anwälten oder Anwaltsdienstleistern kundzutun.
  5. Ich vermute wie einige andere Foristen, dass genau an der Stelle Ryanair bei den Bodendienstleistern den Service so bestellen wird, wie er für den effizienten Flugbetrieb nötig ist: Schnelles Entladen des Flugzeugs wie bisher, anschließend ebenso schnelles Beladen, und nach 25 Minuten geht es für das Flugzeug weiter. Das Sortieren der Koffer – die einen aufs Gepäckband, die anderen zur Seite für den Anschlussflug – erfolgt dann erst, wenn der Flieger schon wieder zur Startbahn rollt. Ich vermute, dass die verlängerte Wartezeit der Endzielpassagiere auf den Koffer weniger finanzielle Einbußen für Ryanair hat (längere tatsächliche Gesamtreisezeit von Tür zu Tür und dadurch evtl. weniger Passagiere) als das Einkaufen zusätzlicher Bodenpersonale zur Beschleunigung der Abläufe und auch weniger kostet, als die Turnarounds zu verlangsamen.
  6. Ich halte es für möglich, dass es weder um Strecken noch um Zeiten geht, sondern nur um Kosten. EW in Frankfurt wird die Gewerkschaften bei LH disziplinieren – die wissen, dass die EW-Kollegen zumindest die europäischen Zubringerflüge kostengünstiger durchführen können und sollten sich deshalb mit extremen Forderungen zurückhalten. Sonst macht eines Tages LH das für die Gewerkschaften erschreckende Szenario wahr und ersetzt die Marke LH Schritt für Schritt durch EW. Natürlich würden mit einem Verzicht auf die starke Marke Lufthansa manche Kunden und deren Einnahmen verloren gehen, doch vielleicht sind diese Verluste im Vergleich zu den hohen Personalkosten der LH Mainline hinnehmbar.
  7. Na ja, so leicht lassen sich Boeing und die anderen großen Firmen wohl nicht klein kriegen. Ein paar gescheite Kanadier oder Europäer, die auf dem Teheraner Messestand dann vor dem Logo der amerikanischen Gesellschaften stehen, brauchen die nicht erst noch zu suchen. Und wenn sie die suchen müssten, hätten sie die morgen schon gefunden. Blöd ist es a) für Privatpersonen, die sich selbst nicht so leicht austauschen können wie Firmen ihre Repräsentanten und b ) für Diplomaten und andere Staatsdiener.
  8. Wie die spanische Tageszeitung El Mundo am Samstag berichtete, wird Air Berlin Espana im Jahr 2017 zwischen Februar und Dezember 54 ihrer 113 Mitarbeiter entlassen, überwiegend auf Mallorca. Die Gewerkschaft USO ist sehr zufrieden mit dem verhandelten Sozialplan, der praktisch alle Gewerkschaftsforderungen erfüllt. Quelle: http://www.elmundo.es/baleares/2017/01/21/58834b17e2704e991a8b4606.html
  9. Juli 2016: Flugausfälle und Kontingenzplan Mehrere spanische Medien berichten in den letzten Tagen von einem Chaos am Flughafen Barcelona, weil Vueling zahlreiche Flüge strich und Passagieren angeblich keinerlei Reisealternativen anbot. http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/07/02/catalunya/1467454028_903071.html http://www.abc.es/espana/catalunya/economia/abci-nueva-jornada-cancelaciones-y-retrasos-vueling-prat-201607021312_noticia.html Den Presseinformationen zufolge reicht sowohl die Zahl der Flugzeuge als auch die Zahl der Mitarbeiter nicht aus, um den veröffentlichten Sommerflugplan tatsächlich anbieten zu können. Das spanische Verkehrsministerium (Ministerio de Fomento) hat nun am 4. Juli 2016 aufgrund zahlreicher Beschwerden und besagter Medienberichte die Fluggesellschaft verpflichtet, kurzfristig einen Kontingenzplan vorzulegen, der nachweisen soll, dass die Fluggesellschaft das für die kommenden Wochen und Monate geplante Flugprogramm auch durchführen kann. Die Einhaltung dieses Plans soll dann durch das Ministerium überwacht werden. http://www.elperiodico.com/es/temas/vueling-16633 http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/07/04/catalunya/1467621824_154351.html http://www.elmundo.es/economia/2016/07/04/577a9ded22601d55758b4614.html Für mich ist ein solches Eingreifen durch den Staat bzw. die Aufsichtsbehörden neu. Gab es in anderen Ländern oder Weltregionen schonmal ähnliche Reaktionen der öffentlichen Stellen auf gehäufte Flugausfälle? Oder ist das Vorgehen gar üblich, erfährt nur sonst weniger Beachtung in der Öffentlichkeit?
  10. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht ganz, könnt ihr mich mal ins Bild setzen? - Warum sind die "Codeshares" so wichtig? - Warum reicht nicht einfach eine Vertriebskooperation aus? Dagegen dürfte doch rechtlich wenig zu machen sein, oder? - Was spricht gegen folgendes Szenario: Wegfall des Codeshares, Etihad verkauft aber durchgehende Tickets für eigene Flüge und Anschlussflüge mit AB und vice versa. Falls man die Marke Etihad auf den Anschlussflügen platzieren will, dann bietet Airberlin die Flüge nach AUH halt unter der Marke "Etihad Berlin" an oder gründet dafür eine Tochter oder firmiert gleich ganz um.
  11. Läuft das Kabinenpersonal dann demnächst in diesem Look rum? Zumindest die Mütze suggeriert das doch, oder? Da bin ich ja mal gespannt!
  12. Wir sind zu einer Hochzeit in eine fremde Stadt gereist, so dass pro Person einmal Galagarderobe und einmal Alltagskleidung erforderlich waren, außerdem Unterwäsche und Hygieneartikel. Da sind 250 Euro Ausgaben pro Person nicht besonders viel. Bezüglich der verspäteten Gepäckzustellung hat uns die Airline am Telefon mehrfach widersprüchliche und falsche Auskünfte gegeben (u.a. "Ihr Gepäck kommt frühestens in vier Tagen", "das Gepäck kommt morgen ganz sicher", "Wenn Sie nicht im nahen Umkreis des Zielflughafens bleiben, müssen wir Ihnen das Gepäck gar nicht zustellen" u.a.) Gar nicht. Auf unser erstes Schreiben hat sie geantwortet und die Belege im Original angefordert, da sonst keinerlei Bearbeitung erfolgen würde. Auf das zweite Schreiben inklusive der Belege gab es keine schriftliche Reaktion, sondern die Airline tätigte einfach eine Überweisung über eine Summe von 250 Euro (die ich wieder zurücküberwiesen habe, bei der Summe und ohne Begleitschreiben muss es sich ja wohl um ein Versehen handeln). Das Callcenter der Airline begründet dies auf Nachfrage mit: "Wir zahlen grundsätzlich höchstens 50 Euro pro Tag aus – und bei uns gilt das pro Fall, und nicht pro Passagier." Beide Teile der Aussage widersprechen den AGB der Airline.
  13. Hallo, können wir mal an einer Stelle sammeln, welche Erfahrungen ihr mit Anwälten in Streitfällen gegen Fluggesellschaften gemacht habt? Also, wen könnt ihr empfehlen? Wer kennt sich aus? Wem sind auch kleine Streitwerte genehm? Ich selbst habe 2012 mit Flightright.de einmal gute Erfahrungen gemacht bezüglich einer Entschädigunsgzahlung nach Verordnung 261/2004. Neben dem Ergebnis haben vor allem der transparente Prozess und die guten Kontaktmöglichkeiten des Anbieters (Telefondurchwahl der Ansprechpartner) für meine Zufriedenheit gesorgt. Jüngst wurde bei einem Umsteigeflug unser Gepäck (drei gemeinsam reisende Pax) 5 Tage (!) zu spät zugestellt, so dass belegte Noteinkäufe im Gesamtwert von knapp 750 Euro erforderlich waren. Die Airline will uns den Schaden nicht ersetzen. Kann jemand einen Anwalt empfehlen, den ich für diesen Fall heranziehen kann?
  14. Ich interpretiere die (Wieder-)Aufnahme der Flüge auf dieser Relation durch 4U als deutlichen Hinweis an 3L: "Versucht es gar nicht erst, sonst nehmen wir die Strecke auf." Ich gehe auch von einem 4U-Rückzug von HAM-DRS aus, allerdings halte ich ebenso eine Wiederaufnahme für realistisch sobald sich ein anderer Anbieter auf die Strecke setzen will.
  15. Bitte beim Nachtzug unbedingt die verschiedenen Buchungsklassen unterscheiden, die sehr starke Komfortunterschiede aufweisen und auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Sitzwagen: z.T. mit Schlafsesseln, z.T. mit normalen Zugsitzen, teils Abteile. Hier findet man in der Tat meist Jugendgruppen, australische Backpacker (16 europäische Städte in 6 Tagen) oder verkorkste Existenzen. Preis One-Way ca. 60-180 Euro je nach Strecke. Liegewagen: Mehrbettabteile für 3, 4, oder 6 Personen. Kunden sind klassische Günstigreisende, die die Kosten des Zwei-Sterne-Hotels gegenrechnen. Hier nächtigen auch die traditionellen Überzeugungstäter, die wegen Flugangst oder aus ökologischen Gründen nie in ein Flugzeug steigen würden. Preis One-Way ca. 100-250 Euro je nach Strecke. Schlafwagen bzw. Deluxe-Abteile: Abteile für 1 oder 2 Personen, z.T. mit eigener Dusche und Frühstück, da reist dann die Business-Klientel und zahlungskräftige Touristen. Preis One-Way ca. 200-450 Euro je nach Strecke.