Allberto

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  1. Ich halte es für möglich, dass es weder um Strecken noch um Zeiten geht, sondern nur um Kosten. EW in Frankfurt wird die Gewerkschaften bei LH disziplinieren – die wissen, dass die EW-Kollegen zumindest die europäischen Zubringerflüge kostengünstiger durchführen können und sollten sich deshalb mit extremen Forderungen zurückhalten. Sonst macht eines Tages LH das für die Gewerkschaften erschreckende Szenario wahr und ersetzt die Marke LH Schritt für Schritt durch EW. Natürlich würden mit einem Verzicht auf die starke Marke Lufthansa manche Kunden und deren Einnahmen verloren gehen, doch vielleicht sind diese Verluste im Vergleich zu den hohen Personalkosten der LH Mainline hinnehmbar.
  2. Na ja, so leicht lassen sich Boeing und die anderen großen Firmen wohl nicht klein kriegen. Ein paar gescheite Kanadier oder Europäer, die auf dem Teheraner Messestand dann vor dem Logo der amerikanischen Gesellschaften stehen, brauchen die nicht erst noch zu suchen. Und wenn sie die suchen müssten, hätten sie die morgen schon gefunden. Blöd ist es a) für Privatpersonen, die sich selbst nicht so leicht austauschen können wie Firmen ihre Repräsentanten und b ) für Diplomaten und andere Staatsdiener.
  3. Wie die spanische Tageszeitung El Mundo am Samstag berichtete, wird Air Berlin Espana im Jahr 2017 zwischen Februar und Dezember 54 ihrer 113 Mitarbeiter entlassen, überwiegend auf Mallorca. Die Gewerkschaft USO ist sehr zufrieden mit dem verhandelten Sozialplan, der praktisch alle Gewerkschaftsforderungen erfüllt. Quelle: http://www.elmundo.es/baleares/2017/01/21/58834b17e2704e991a8b4606.html
  4. Juli 2016: Flugausfälle und Kontingenzplan Mehrere spanische Medien berichten in den letzten Tagen von einem Chaos am Flughafen Barcelona, weil Vueling zahlreiche Flüge strich und Passagieren angeblich keinerlei Reisealternativen anbot. http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/07/02/catalunya/1467454028_903071.html http://www.abc.es/espana/catalunya/economia/abci-nueva-jornada-cancelaciones-y-retrasos-vueling-prat-201607021312_noticia.html Den Presseinformationen zufolge reicht sowohl die Zahl der Flugzeuge als auch die Zahl der Mitarbeiter nicht aus, um den veröffentlichten Sommerflugplan tatsächlich anbieten zu können. Das spanische Verkehrsministerium (Ministerio de Fomento) hat nun am 4. Juli 2016 aufgrund zahlreicher Beschwerden und besagter Medienberichte die Fluggesellschaft verpflichtet, kurzfristig einen Kontingenzplan vorzulegen, der nachweisen soll, dass die Fluggesellschaft das für die kommenden Wochen und Monate geplante Flugprogramm auch durchführen kann. Die Einhaltung dieses Plans soll dann durch das Ministerium überwacht werden. http://www.elperiodico.com/es/temas/vueling-16633 http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/07/04/catalunya/1467621824_154351.html http://www.elmundo.es/economia/2016/07/04/577a9ded22601d55758b4614.html Für mich ist ein solches Eingreifen durch den Staat bzw. die Aufsichtsbehörden neu. Gab es in anderen Ländern oder Weltregionen schonmal ähnliche Reaktionen der öffentlichen Stellen auf gehäufte Flugausfälle? Oder ist das Vorgehen gar üblich, erfährt nur sonst weniger Beachtung in der Öffentlichkeit?
  5. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht ganz, könnt ihr mich mal ins Bild setzen? - Warum sind die "Codeshares" so wichtig? - Warum reicht nicht einfach eine Vertriebskooperation aus? Dagegen dürfte doch rechtlich wenig zu machen sein, oder? - Was spricht gegen folgendes Szenario: Wegfall des Codeshares, Etihad verkauft aber durchgehende Tickets für eigene Flüge und Anschlussflüge mit AB und vice versa. Falls man die Marke Etihad auf den Anschlussflügen platzieren will, dann bietet Airberlin die Flüge nach AUH halt unter der Marke "Etihad Berlin" an oder gründet dafür eine Tochter oder firmiert gleich ganz um.
  6. Läuft das Kabinenpersonal dann demnächst in diesem Look rum? Zumindest die Mütze suggeriert das doch, oder? Da bin ich ja mal gespannt!
  7. Wir sind zu einer Hochzeit in eine fremde Stadt gereist, so dass pro Person einmal Galagarderobe und einmal Alltagskleidung erforderlich waren, außerdem Unterwäsche und Hygieneartikel. Da sind 250 Euro Ausgaben pro Person nicht besonders viel. Bezüglich der verspäteten Gepäckzustellung hat uns die Airline am Telefon mehrfach widersprüchliche und falsche Auskünfte gegeben (u.a. "Ihr Gepäck kommt frühestens in vier Tagen", "das Gepäck kommt morgen ganz sicher", "Wenn Sie nicht im nahen Umkreis des Zielflughafens bleiben, müssen wir Ihnen das Gepäck gar nicht zustellen" u.a.) Gar nicht. Auf unser erstes Schreiben hat sie geantwortet und die Belege im Original angefordert, da sonst keinerlei Bearbeitung erfolgen würde. Auf das zweite Schreiben inklusive der Belege gab es keine schriftliche Reaktion, sondern die Airline tätigte einfach eine Überweisung über eine Summe von 250 Euro (die ich wieder zurücküberwiesen habe, bei der Summe und ohne Begleitschreiben muss es sich ja wohl um ein Versehen handeln). Das Callcenter der Airline begründet dies auf Nachfrage mit: "Wir zahlen grundsätzlich höchstens 50 Euro pro Tag aus – und bei uns gilt das pro Fall, und nicht pro Passagier." Beide Teile der Aussage widersprechen den AGB der Airline.
  8. Hallo, können wir mal an einer Stelle sammeln, welche Erfahrungen ihr mit Anwälten in Streitfällen gegen Fluggesellschaften gemacht habt? Also, wen könnt ihr empfehlen? Wer kennt sich aus? Wem sind auch kleine Streitwerte genehm? Ich selbst habe 2012 mit Flightright.de einmal gute Erfahrungen gemacht bezüglich einer Entschädigunsgzahlung nach Verordnung 261/2004. Neben dem Ergebnis haben vor allem der transparente Prozess und die guten Kontaktmöglichkeiten des Anbieters (Telefondurchwahl der Ansprechpartner) für meine Zufriedenheit gesorgt. Jüngst wurde bei einem Umsteigeflug unser Gepäck (drei gemeinsam reisende Pax) 5 Tage (!) zu spät zugestellt, so dass belegte Noteinkäufe im Gesamtwert von knapp 750 Euro erforderlich waren. Die Airline will uns den Schaden nicht ersetzen. Kann jemand einen Anwalt empfehlen, den ich für diesen Fall heranziehen kann?
  9. Ich interpretiere die (Wieder-)Aufnahme der Flüge auf dieser Relation durch 4U als deutlichen Hinweis an 3L: "Versucht es gar nicht erst, sonst nehmen wir die Strecke auf." Ich gehe auch von einem 4U-Rückzug von HAM-DRS aus, allerdings halte ich ebenso eine Wiederaufnahme für realistisch sobald sich ein anderer Anbieter auf die Strecke setzen will.
  10. Bitte beim Nachtzug unbedingt die verschiedenen Buchungsklassen unterscheiden, die sehr starke Komfortunterschiede aufweisen und auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Sitzwagen: z.T. mit Schlafsesseln, z.T. mit normalen Zugsitzen, teils Abteile. Hier findet man in der Tat meist Jugendgruppen, australische Backpacker (16 europäische Städte in 6 Tagen) oder verkorkste Existenzen. Preis One-Way ca. 60-180 Euro je nach Strecke. Liegewagen: Mehrbettabteile für 3, 4, oder 6 Personen. Kunden sind klassische Günstigreisende, die die Kosten des Zwei-Sterne-Hotels gegenrechnen. Hier nächtigen auch die traditionellen Überzeugungstäter, die wegen Flugangst oder aus ökologischen Gründen nie in ein Flugzeug steigen würden. Preis One-Way ca. 100-250 Euro je nach Strecke. Schlafwagen bzw. Deluxe-Abteile: Abteile für 1 oder 2 Personen, z.T. mit eigener Dusche und Frühstück, da reist dann die Business-Klientel und zahlungskräftige Touristen. Preis One-Way ca. 200-450 Euro je nach Strecke.
  11. Selbstverständlich wird ein Teil der bisherigen Nachtzug-Nutzer auf Flugverbindungen ausweichen. Davon profitieren nicht nur die Flüge am Morgen, weil eben das Vermeiden dieser Flüge Grund für die Nachtzugentscheidung sein kann: Um für den 9:30 Uhr-Termin nicht um 4:00 Uhr aufstehen zu müssen (6-Uhr-Flieger), sondern bis 8 Uhr schlafen zu können, werden Dienstreisen per Schlafwagen statt per Flugzeug unternommen. Diese Kunden würden eher auf den 20:30-Uhr-Flug am Abend wechseln. Bei Privatkunden ist die zeitliche Flexibilität noch höher, da kommt so gut wie jede Tageszeit infrage. Angenommen, eine bisherige Nachtzugverbindung führt insgesamt 400 Plätze (das ist realistisch) und ist im Durchschnitt zu 50% ausgelastet (so niedrig ist der SLF bei der Bahn tatsächlich!!!) Angenommen, von den 200 täglichen Nutzern würden 50% auf den Flieger wechseln (diese Zahl ist eine willkürliche Annahme meinerseits, vermutlich eher zu hoch geschätzt) und sich zu jeweils einem Drittel auf den ersten Flug, den letzten Flug und andere Flugzeiten verteilen (dies ist ebenfalls nur angenommen), hieße dies eine Nachfrage von maximal 33 zusätzlichen Fluggästen pro Flug. Dies macht sich selbstverständlich positiv bemerkbar bei den Einnahmen der Airlines, allerdings ist dies längst nicht ausreichend für den Einsatz eines eigenen Flugzeugs oder gar die Eröffnung neuer Strecken – zumal noch nicht berücksichtigt ist, dass die meisten Nachtzüge mehrere Zustiegsbahnhöfe haben, die in der Regel weiter entfernt voneinander liegen als das Einzugsgebiet eines Flughafens reicht, so dass 1. nicht alle Nutzer ihre Reise am gleichen Ort starten oder beenden und 2. die oben erwähnten 400 Plätze mehrere Relationen gleichzeitig bedienen. Hier die Nachtzugrelationen der Deutschen Bahn, die im November/Dezember 2014 eingestellt werden bzw. wurden: (jeweils in beide Richtungen, angegeben sind Airport-Codes der an der Strecke liegenden Städte, ohne Berücksichtigung von Zughalten zwischen 00:00 und 05:00 Uhr) AMS - CPH DUS - CPH CGN - CPH AMS - WAW AMS - DRS AMS - PRG AMS - BSL AMS - ZRH BER - CDG HAJ - CDG HAM - CDG CPH - FRA CPH - FKB CPH - BSL CPH - DRS CPH - PRG CDG - MUC CDG - INN (saisonale Verbindung im Winter) Die allermeisten dieser Relationen werden im aktuellen Flugplan bereits bedient. Vielleicht mag ja jemand im Auge behalten, ob sich die angebotene Kapazität auf den Flugstrecken in den nächsten Monaten erhöht...
  12. Noch. Der Rundumschlag des Kranichs soll sicher in erster Linie die Wettbewerber schwächen - und wenn die LX-Flüge nur 10% der Passagiere der jeweiligen Wettbewerber für sich gewinnen, sind auf etlichen dieser Strecken Frequenzreduzierungen oder gar Einstellungen der Wettbewerber in den nächsten 1 bis 3 Jahren durchaus realistisch. Ob LX dort dann immer noch weiterfliegt, lässt sich anhand der dann aktuellen Zahlen relativ kurzfristig entscheiden.
  13. ... und mit diesen Flugzeiten leider inkompatibel mit der AUH-Strecke von Niki. Bei 9 bzw. 12 Stunden Wartezeit wird da niemand aus DRS auf die Flüge der Halbschwester umsteigen! Gleiches gilt sinngemäß für AMS und ZRH und für die Strecken aus Leipzig. Das mit dem Feedern scheint bei F7 keine Priorität zu haben.
  14. Germanwings fliegt laut ihrer Internet-Buchungsmaske Stuttgart STR - Bilbao BIO letztmalig am 24. Oktober 2014. Mal sehen, ob wie schon im letzten Jahr nur für den Winter ausgesetzt wird.
  15. Ist dies schon mal jemandem bei einer Buchung über germanwings.com passiert? In den Schritten 1 und 2 wurde mir gestern Abend ein Gesamtpreis von 349,60 Euro angezeigt. Im Schritt 3 verwandelte dieser Preis sich dann auf mysteriöse Weise in 352,00 Euro – und im Schritt 4 stehen plötzlich beide Preise gleichberechtigt nebeneinander! Ich bin mal gespannt, was abgebucht wird... (ich hätte jetzt gern einen Screenshot eingefügt, das Forum erlaubt mir dies aber leider nicht)