christoph1004

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  1. Womit Belcheimer Recht hat - es ist schon gewöhnungsbedürftig, in eine ATR vorne einzusteigen, wo in "normalen" ATRs das Gepäck verladen wird (obwohl die hintere Tür natürlich vorhanden ist, wenn sie auch für Boarding/Deboarding nicht genutzt wird). Und ja, den gepflegtesten Eindruck macht die Maschine nicht, die Flugzeuge vom DOT-Mehrheitseigentümer DAT habe ich gepflegter in Erinnerung... Nicht ganz - DOT hat ein eigenes AOC und ist damit ausführende Fluggesellschaft, nicht etwa DAT (vgl. etwa LH xyz opb EW oder CL - auch wenn LH hier sogar mehr als Mehrheitseigner ist...)
  2. Nun ja, die acht Zellen noch zu verteilen wäre aus Redundanzgründen dann doch übertrieben, dafür gibt's ja Redundanz in den Packs.
  3. Na ja, wg. Kinderkrankheiten gibt es kein generelles Flugverbot... Vor einigen Jahren hatte ich bzgl. der Analyse von Nachrichten bei Unfällen mit Boeing und Airbus den Eindruck, dass vor allem, aber nicht nur, die englischsprachige Presse bei Boeing immer einen Fehler der Besatzung oder der Wartungsmannschaft als erste Vermutung bzgl. Unglücksursache nannte, bei Airbus war dann bevorzugt eine Fehlkonstruktion von Airbus oder seinen Zulieferern. Die Nummer kann in diesem Fall nicht mehr gespielt werden und so wird m. E. etwas an Boeing hängen bleiben.
  4. Selbst wenn es so wäre - das entbindet weder den Kunden von der Pflicht, das Flugzeug vor Übernahme genauestens zu überprüfen (ein sehr anschaulicher Bericht von einer Übernahme der Cityline bei Embraer war neulich im Lufthansa Bordmagazin zu finden - trotz der überwundenen "Kinderkrankheiten" wurden eine ganze Reihe von abnahmeverzögernden Mängeln gefunden) noch die Wartungsbetriebe von einer gewissenhaften Wartung. Ich will da Boeing nicht aus der Pflicht nehmen, würde aber nicht ausschließen, dass der Druck, Termine zu halten, auch seitens der Fluggesellschaften aufgebaut wird, da schließlich das neue Produkt längst beworben ist und die Passagiere nicht durch einen Flug mit einem "langweiligen" Ersatzflugzeug enttäuscht werden sollen. Wie auch immer, Sicherheit geht vor, das gilt für alle Beteiligten. Und ggf. sollte Boeing sich noch einmal seine Zulieferer genau anschauen, denn Akkus stellt ja Boeing auch nicht selber her (und mglw. auch mal Mobiltelefon- und Laptop-Hersteller befragen, was mit Akkus so alles passieren kann).
  5. Richtig. So war's ja auch beim A380...
  6. Das wäre dann das Portfolio der ehemaligen LTU? Wenn das in Düsseldorf noch weiterhin geklappt hätte, dann würde es mglw. die LTU noch geben...
  7. Und intelligente Menschen posten so etwas nicht in einem Forum, sonst buchen das auch die unintelligenten Menschen. Dann kostet auf einmal der Flug über 3 Euro wegen der vielen Buchungen und dann ist der Troll traurig, weil böse Schlipsträger die Preise treiben.
  8. "Große Luftfahrt" ist kein üblicher Begriff in der Luftfahrt, Sicherheitslandung hingegen schon ;-) - nichts für ungut...
  9. Da ich gerade mit iPhone verbunden bin und die Finger zu dick für Filigranarbeit sind, nun ohne Quote... Der Beschwerdeführer: ist für mich jeder, der meint, eine Behörde arbeite nicht regelkonform. Er fühlt sich beschwert und macht dies öffentlich - ggü. einer Zeitung, im Internet, der vorgesetzten Behörde... Volle Zustimmung, dass in dem zitierten Fall Herr Handwerg sein Handwerk nicht versteht. Vielleicht hat er aber auch wirklich noch nie BFU-Berichte gelesen, so dass er die Zeitspanne zwischen Zeitpunkt schwerer Störung und Zeitpunkt BFU-Bericht nicht einschätzen kann oder will. Aber auch das ist Spekulation...
  10. [quote name='JeZe' date='1.10.2012 - 22:23' post='dann ist es eigentlich unredlich seitens der BFU es im Zwischenbericht so klingen zu lassen, als hätte GW nach langer Zeit neue Infos der BFU gegeben, die zur Wiederaufnahme der Untersuchung geführt hätten. Ich habe den Bericht gelesen - und danach klang es auch nicht, sondern nur, dass es neue Erkenntnisse gab, nicht woher. Alles darüber hinaus ist Spekulation. Wer Beweise hat, der möge diese auch auf den Tisch legen. Alles andere sind unbewiesene Behauptungen. Erinnert mich gerade an das Lied von Reinhard Mey über das, was in der Zeitung steht...
  11. Das wäre nur zu klären, wenn der Beschwerdeführer dafür Beweise vorlegen würde, dass die BFU gegen Regeln verstoßen hätte - und danach sieht es nicht aus. Wie jede andere Behörde und auch die reale Wirtschaft hat die BFU beschränkte Ressourcen zur Verfügung und die sind nach Dringlichkeit zu allokieren. Lt. Bericht der BFU sind die gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen fristgerecht eingegangen und die Betroffenen wurden angehört. Damit wurde entsprechend der geltenden Normen gehandelt. Und vielleicht haben diejenigen, die sich jetzt besonders über LBA, BFU, Germanwings, PIC, Cockpit etc. aufregen gar nicth die Qualifikation, sich aufregen zu können - aber das ist in allen Lebenslagen so. Es gibt Leute, die wissen etwas. Und es gibt Leute, die wissen alles besser.
  12. Und was zu tun und melden ist, ist wunderbar in den deutschen Gesetzen geregelt. GWI hat die "schwere Störung" (Einsatz von Sauerstoff für Besatzungsmitglieder) LBA/BFU gemeldet, dort wurde angehört und untersucht. Lt. Presse ist das ja nicht bestritten. Alles weitere dazu ("unter den Tisch kehren") stammt aus der Feder von Journalisten, die anscheinend sich mit der Rechtslage nicht auseinandergesetzt haben - während die Behörden eingeschaltet werden müssen, braucht die geifernde Meute an fachfremden Reportern selbstverständlich NICHT auf den Verteiler gesetzt werden. Deshalb steht zum Glück auch nicht in der Zeitung, dass ich vor einem Monat in EDDV auf dem Weg zur Piste 27R den Rollhalt von Bahn 27C um zwei Meter überrollt habe. Skandal, dass ich das vertusche! (NB: das Ordnungswidrigkeitsverfahren läuft :-/ )
  13. Wir haben nicht immer alle relevanten Foren parallel offen, um einer Diskussion auch ohne Erklärung folgen zu können, deshalb danke für die Klarstellung ;-)
  14. Ist ja hier etwas OT, aber ja, die 73Gs sind in rot-weiß lackiert und haben ein opb Tuifly Sticker drauf und die 73Hs fliegen aus der gesamten Republik in gelb...
  15. Nein, ich meine, zum Stichtag waren rd. 40 Mio noch nicht abgerufen