Gyps_ruepelli

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  1. Weder das eine noch das andere ändert etwas daran, dass christdemokratische, freidemokratische, grüne, linke oder alterna(t)ive Vorschläge genauso parteipolitisch motiviert wären wie die sozialdemokratischen.
  2. Wären es Christdemokraten gewesen, hätte es nur bis zu Karl Carstens gereicht. Und was den Bildungsbürger angeht: Die Grünen sind halt bürgerlich geworden :-D
  3. Ich stelle mir angesichts der Namensänderung die Frage, warum man nicht jemand hätte nehmen können, der sich um die Luftfahrt verdient gemacht und damit in einer engeren Beziehung zum Flughafen steht. Günther Freiherr von Hünefeld würde mir einfallen oder Henrich Focke.
  4. Bevor ich mir die Frage nach den Betäubungsmitteln stelle, frage ich erstmal, was das überhaupt soll. Wer soll damit angesprochen werden, was genau zu tun? Das Video hat null Aussage und das grottige Englisch der hampelnden Flughafenmanager kommt auch nicht gerade gut. Die AA hat eine Ortsgruppe gegründet? Also eine lokale Niederlassung am Bremer Flughafen? Die AA? Also das wäre ja der Akquiseerfolg des Jahrzehnts. Vor allem weil American Airlines ihre Deutschlandaktivitäten in den letzten Jahren ja eher zurückgeschraubt hat. @aaspere: Wir sollten dringend wieder unsere Straßenfestplanungen aufnehmen (das Video sieht schon ein bisschen nach Straßenfest aus, aber für mich müssten da noch ein paar mehr Leute im mit Senflauge gebatikten Wickelrock durch die Halle schweben). Du kannst dann ja am Getränkestrand ostfranzösische Witwenbrause ausschenken.
  5. Hallo in die Runde, Zugegeben: Mein Lieblingsflugzeug ist die A340 und ich bedaure es etwas, dass sie langsam aber sicher verschwindet, obwohl ich das natürlich aus ökonomischen Gründen verstehen kann. Als sie entwickelt wurde, war ich noch zu jung, um den Prozess zu verfolgen, aber ich habe gelesen, dass vor ziemlich genau 30 Jahren bekannt gegeben worden ist, dass IAE die Entwicklung des "Superfan"-Triebwerks, das für die A340 maßgeschneidert werden sollte, aufgegeben hat. Dabei sollte es sich nach allem, was ich herausfinden konnte, um ein Getriebefan mit verstellbaren Fanblättern handeln. Frage an die Experten: Ich das Superfan in irgendeiner Weise mit den Getriebefans der A320neo vergleichbar, die noch immer in Anwendung Probleme bereiten? Und was für mich von nostalgischem Interesse wäre: Hätte die A340 mit einem Superfan im Wettbewerb mit Konkurrenten besser dagestanden?
  6. Zum Hintergrund: Ich hatte vorher gelesen, dass es zwei Unfälle gegeben hat, bei denen an Boeing 747 ein abbrechendes inneres Triebwerk das äußere Triebwerk aus der Verankerung geschlagen hatte (einer davon war der El Al-Absturz in Amsterdam 1992). Deswegen dachte ich, dass man solche Fälle vielleicht dabei in Erwägung gezogen hat. Ich hatte eine aerodynamische Rechtfertigung dafür aber immer auch für möglich gehalten. Danke auf jeden Fall für die ausführliche Erklärung.
  7. Hallo, Immer wenn ich im Flugzeug sitze - meist in Boeing 737 - wundere ich mich ein bisschen über das "Schäufelchen", das an der Innenseite des Triebwerks angebracht ist. Was genau hat das für einen Zweck? Dient es am Ende dazu, zu verhindern, dass ein abbrechendes Triebwerk gegen den Rumpf knallt? Auf diesem Photo ist das Schäufelchen, was ich meine, gut zu sehe:
  8. Das erinnert mich an die US-Maßnahme, wegen des Unwillens der Franzosen, sich am Irakkrieg zu beteiligen, die "French Fries" in "Freedom Fries" umzubenennen.
  9. Ich wollte nur sicher gehen ;-)
  10. Aber wie wahrscheinlich ist das bei den Modifikationen, die jetzt geplant sind?
  11. Laienfrage dazu: Wie ist es denn um die Wirtschaftlichkeit der A380 bestellt? Ist mangelnde Wirtschaftlichkeit der Maschine wirklich ein Grund, der Fluglinien vom Kauf abhält? Oder ist es eher der Grund, dass es nur relativ wenige Fluglinien gibt, die einen solchen Flieger angesichts des starken Wettbewerbs sinnvoll einsetzen können? Ich halte nämlich eher letzteres für gegeben.
  12. Ich glaube, das Urteil als Solches wird hier auch von niemandem in Frage gestellt (obwohl auch ein höchstrichterliches Urteil in einer Demokratie selbtverständlich nicht sacrosankt ist und kritisiert werden darf). Die grundlegenden Argumente, die hier vorgebracht wurden, richteten sich nicht gegen das Urteil, sondern gegen einige, die das Urteil zum Anlass genommen haben, weitergehende Forderungen in dieser Richtung zu präsentieren, die über das Urteil hinaus gingen.
  13. Grundsätzlich hast Du Recht, aber ich muss Dich in einem Punkt korrigieren: Das Christentum hat - gemessen an anderen Religionen - einen hohen "Standardisierungsgrad". Gerade der Katholizismus ist extrem standardisiert. Das geht soweit, dass Du einer Messe folgen kannst, selbst wenn sie in einer Dir völlig fremden Sprache gehalten wird. Ich kann es nicht einschätzen, wie es im Islam ist, aber ich würde davon ausgehen, dass der Standardisierungsgrad dort eher dem des Protestantismus entspricht oder darunter liegt. Und der Protestantismus ist ja schon extrem divers. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den man immer im Kopf behalten sollte, wenn man sich als Christ mit dem Islam befasst.
  14. Und was hat ein durchgeknallter Staatspräsident in Kleinasien mit Muslimen in Mitteleuropa zu tun? Und: Wenn wir Muslimen in Mitteleuropa das Kopftuch verbieten - befeuern wir damit nicht nur noch den Streit?
  15. Es kommt noch ein Aspekt hinzu: Ich bin absolut dafür, die Einhaltung unserer Werte einzufordern, wenn durch die Ausübung einer fremden Tradition jemand anders in seiner Freiheit eingeschränkt wird (eben das Beispiel "Zwangsheirat"). Wenn man aber niemanden einschränkt (ich erkenne durch das Tragen eines Kopftuches durch eine Stewardess/Verkäuferin etc. keine Einschränkung meiner eigenen Freiheit), ist es okay. Man führt nun gern ins Feld, dass manche der Kopftuch tragenden Frauen (nicht alle!) von ihren Männern oder Familien dazu gezwungen würden, Kopftuch zu tragen. Aber was wäre die Konsequenz eines "Kopftuchverbotes"? Die Konsequenz wäre nicht, dass eine erzkonservative Familie sagen würde "okay, wenn's verboten ist, darfst Du das Kopftuch ablegen". Es würde eher bedeuten, dass man den Frauen verbieten würde, das Haus zu verlassen und das kann auch nicht im Sinne der Frauen sein. Es ist auch nicht immer, dass das, was man selbst als das Beste für einen Menschen empfindet, von diesem Menschen selbst für das Beste gehalten wird. Mein Vater erzählte neulich, er habe bei einem Krankenhausaufenthalt, das Pflegepersonal wie üblich mit "Herr" bzw. "Frau" sowieso angesprochen. Die Frauen bestanden aber auf der Anrede "Schwester" Vorname. Eine Krankenschwester aus meinem Bekanntenkreis erzählte einmal, dass die Bezeichnung "Schwester" von Krankenpflegerinnen als respektvoll empfunden wird und nicht etwa - wie ich es empfinde- als herablassend. Der langen Rede kurzer Sinn: Nicht jede Frau, die man als durch das Kopftuch unterdrückt bedauert, empfindet sich auch als unterdrückt. Dass Niqab und Burqa nochmal auf einem ganz anderen Blatt stehen, versteht sich von selbst.