Rutsche des Grauens

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  1. Döner im Flugzeug

    Besser?
  2. Döner im Flugzeug

    Brudis, ich tat es!
  3. Döner im Flugzeug

    Weiß einer ob man einen Döner, welchen man am Vortag gekauft hat mit in den Flieger nehmen kann? Die Knoblauchsauce sollte ja konservieren, aber ich habe Sorge dass das durchweicht. Oder sollte man die Sauce separat in einem 100ml-Container mitnehmen und dann erst zum Verspeisen über den Döner geben? Frage für einen Freund.
  4. Aktuelles zu Sundair

    Wo seht ihr das? Ich sehe nur die SDR-Flüge.
  5. Harte Gönnung: CI C + JL F + Hello Kitty für eine Ente

    Hohe Energie!
  6. Harte Gönnung: CI C + JL F + Hello Kitty für eine Ente

    Irgendwann letzten Juli wurde eine neue App auf den Markt gebracht, die den Maßstab in Augmented Reality Games setzen sollte: Pokemon Go! Ja, ihr werdet denken, das spielt doch keiner mehr. Falsch! Inzwischen haben sich die Normies zwar verabschiedet, der harte Kern hat sich herauskristallisiert und ist aktiver denn je. Da es auch einige Viecher gibt, die nur in bestimmten Regionen verteilt sind war mir klar: Ich will die auch haben! USA war locker, da ist man immer mal wieder ab und zu und ist auch schon abgehakt. Australien ist schon länger geplant. Also, fehlt nur noch Asien. Es beginnt sie also: MISSION PORENTA!!!!!1111111 Man sollte davor sagen, man findet dieses Pokemon zur Zeitpunkt der Planung nur in Hong Kong, Taiwan und Japan. Nach Taiwan wollte ich eh nochmal, hat mir recht gut gefallen + geschmeckt dort. Und auf Sushi hab ich auch mal wieder Lust. Also wieso nicht beides verbinden? Als Verbindung nach Taiwan (Merke: Wie Japan, nur die Weiber sind hässlicher) bietet sich der Direktflug mit China Airlines an. Inzwischen setzen die dort brandneue 777-300er ein in bequemer 1-2-1-Bestuhlung. Sehr harmonisch eingerichtet und nicht so ein Bling-Bling-Scheiss wie bei den Sklaventreibern im Nahen Osten. Im Amenity-Kit ist sogar ein Aufkleber drin, aber irgendwie passt der Flieger nicht so... Die Flugzeiten sind aber sehr jetlagfreundlich: Abflug um 11, Ankunft um 6. Ekelhaf. Erstmal schauen, was es denn an Bord so zu futtern gibt. Ja, richtig gesehen: In C kann man seinen Ginger Ale mit Blue Label mischen! Bislang war das nur Besuchern der BA Flounge in Heathrow erlaubt. Der Rest der Speisekarte war in Ordnung. Nothing fancy, solide Hausmannskost. Gestartet wurde mit einer Leberwurst, pardon, Leberpastetenaperitif, bevor die Vorspeise, Fisch mit Fisch mit Salat, geliefert wurde. Der Riesling der an Bord serviert wurde, ist sehr lecker. Zwischendurch mal eine Suppe, ich finde das Geschirr sehr schön. Die Suppe soll den See repräsentieren. Als Hauptspeise hab ich Garnelen in Ingwersauce gewählt. Nichts besonderes als C, weder in Präsentation noch in Geschmack. Aber solide. Nachtisch war Torte + Käse, ebenfalls nothing special. Das Filmangebot war aber recht üppig und hat mich überrascht. Besonders genial fand ich die In-Flight-Bar. In der Galley sind Ausziehschränke, wo man sich mit diversen asiatischen Snacks und Kuchen und Nespressokapseln bedienen kann. Auch diverse taiwanesische Tees lassen sich durchprobieren. Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die Fahrstuhlmusik auf dem Scheißhaus. Zwei Stunden vor Landung wurde dann Frühstück serviert. Entweder was westliches oder Congee. Insgesamt hat mich das Produkt von CI recht positiv überzeugt. Der Sitz ist super mit massig Platz (insbesondere Stauraum!) und das Essen ist okay. 8/10 would fly again. Einreise in Taoyuan ist immer recht chaotisch, fast so schlimm wie FRA wenn die späte BA landet. Eine Stunde später war ich draußen, habe mir eine Datenkarte hart gegönnt (1€ für 1GB/3 Tage, das sind mal Preise!) und bin in die Stadt gefahren. Erstmal aber das Revier markiert! Nachdem ich beim letzten Mal den falschen Weg genommen habe, bin ich diesmal richtig eingestiegen und bin mit dem Bus zur HST-Station gefahren. Von dort aus kann man mit einem Shinkansen-Lizenzprodukt für wenig Geld direkt in die Stadt fahren. Allerdings wird in den nächsten Wochen die direkte Metro eröffnet. Nach einiger Recherche hab ich eigentlich auf die lokale Pokemon-Onlinekarte gesetzt, diese wurde allerdings paar Tage vor der Reise außer Betrieb gesetzt und ich musste auf eine App setzen, die auf crowdsourcing basiert. Nachdem ich erstmal bisschen durch die Stadt vergeblich gewandert bin, habe ich es auf dem Radar gesehen: 110 Minuten noch da. Der Zug dauert theoretisch 8 Minuten. Kam aber erst nach 4 Minuten. fffffffuuuuuuuuuuuu- Also nächster Versuch. Diesmal waren nur 1:30 zwischen mir und dem Vieh! Versuch 2 gescheitert. Erstmal Mittag. Am Taipei 101 gibt es einen netten Food Court, 80 Cent für eine Nudelsuppe. Während dem Mittagessen die Lage gecheckt. Und da war es: 2 Metrostationen entfernt. Noch 18 Minuten. Jackpot!!!111 Aus der Mall gerannt, rein in die Ubahn, aus der Station raus. Die Jagd geht in die Blitzkriegsphase über. Einen Straßenblock weiter. Da ist es! Mission completed! Jetzt kann man sich dem Sightsseeing widmen :D Die SPD-Parteizentrale... ...und die Beitou Hot Springs. Schwefelquellen quasi direkt in der Stadt. Da kann man einen fahren lassen ohne dass jemand es merkt. Nice. Am nächsten Morgen hatte ich einen Flug ab Songshan, das Tempelhof Taiwans. Ist schon eine Weile her seit ich zu Fuß zu einem Flughafen laufen könnte. Man hätte natürlich auch ab Taoyuan für weniger fliegen können, aber das ist ja langweilig. Wenn schon denn schon: HERROKITTYFRIGHT!!!!11111 Alles, wirklich alles ist hier im Hello-Kitty-Branding. Theoretisch auch der Flieger, wenn der geplante Hello Kitty Loves Apples nicht gerade in die Wartung gegangen wäre. Die Bordkarte ist hübsch. Obwohl der Flughafen nur eine kleine Anzahl internationaler Flüge anbietet gibt es auch eine Lounge, das Angebot ist ordentlich für eine 3rd Party. Der Japaner am Nebentisch hat in der Zeit, in der ich die Dim Sum (8 Sorten!) meinem gesegneten Appetit zugefügt hatte, 3 Dosen Bier gekillt. Morgens um 6. War recht ruhig morgens am Airport sonst so. An Bord war, trotz Ersatzflieger, alles auch im Hello-Kitty-Logo. Von den Sitzlappen bis zum Klopapier. Very quirky! Imposant finde ich dass man Bombay Sapphire in Y serviert. Kenne keine andere Airline, die das so macht. Selbstverständlich kann man auch in Hello Kitty reinkotzen. Wie schon gesagt, Songshan ist quasi mitten in der Stadt. Dementsprechend gibt es auch spotterfreundliche Wohnungen und der Abflug ist relativ steil. Man sagt, man könnte dort auch Autobahnen treffen wenn man mit einer ATR dort startet. In der Luft wurde dann auch Frühstück serviert. Sehr ordentlich für einen 1:45h-Flug! Die andere Auswahl war Rind mit Reis. In Haneda eingereist, Koffer verstaut und erstmal durch Tokyo geroamt. Inzwischen hat sich auch meine Erkältung/Grippe/wasauchimmer bemerkbar gemacht und dementsprechend beschissen ging es mir. Aber ein Pflichtbesuch stand natürlich noch an: Only in Japan! Aber natürlich darf auch noch jemand nicht fehlen, nachdem ich quasi für das Meme seit dem 13.02.2012 verantwortlich bin (*): KUMAMON! Dann erstmal was zur Stärkung einnehmen. Das Angebot, die hausgemachte cremige Spezialsauce dazu zu genießen habe ich dankend abgelehnt. In New York war ich dann auch mal zwischendurch... ...und natürlich durch die lokale Kraftbieragenda gewühlt. Hitachino Herrenrasse! Danach ging es schon wieder heim. Und wie? Dazu eine Kopiernudel von Lorenzo: Klar, kann man sagen: First Class ist prollig. Es ist ein bisschen so, wie jeden Nacht in einem anderen „Hilton“ zu beenden; wie eine kleine Verbeugung: „Schaut her, boah bin ich krass.“ Das stimmt, wenn man es die ganze Zeit macht. Und ich kenne Leute, die reisen ständig in F. Das ist dann schon komisch. Ich reise nicht viel in First. Alle zwei Tage mal, ungefähr. Wenn ich die Kompensation gerade noch so bekommen haben habe, weil die Lounge scheisse war: First Class. Wenn Bot mit neuen Vielflieger-Kopiernudeln füttere: First Class. Einmal auch, als ich im VFT was wirklich Schwieriges als Einziger gewusst habe. Dann gibt es noch das Reisen in F, wenn ich jemanden dran gekriegt habe, ihn veräppelt, getunnelt, verwundert habe. Und da finde ich, ist es eine gute Lösung. Dann heißt er: Du hast kassiert, aber nimm’s nicht so hart. - Lorenzo, 11 Jahre Wenn schon, denn schon! Es gibt zwei Sorten Champagner an Bord - Salon 2006 und Henriot Cuvée des Enchanteleurs 2000. Am Ende hab ich so eine halbe Flasche von letzterem intus gehabt. Aber nicht weil der so geschmeckt hat (war fast so ekelhaf wie Krug). Die Flugbegleiterinnen sind so proaktiv dass sie immer schon nachschenken wenn man das Glas nur noch halbvoll hat. Aber gut, das Zeug kostet auch 120$ oder so die Flasche... Ging dann los mit einem kleinen Happen, bevor ich zum Erstaunen der Flugbegleiterin dann das japanische Menü mir vornahm. Sie war so überrascht dass sie mir sogar Messer und Gabel anbot! Weiter ging es mit dem ersten Gang: Zwischendurch habe ich mal nach einem Zwischengang Kaviar gefragt - wenn die das schon anbieten muss man das ja nehmen! Weiter ging es mit der Suppe mit Prawn Cake: (Habe ich schon erwähnt dass ich jetzt schon satt war?) Vom Champagner habe ich mich endlich loslösen können und zu einer Besonderheit in JL F gehen können: Einen Eistee für 40€ die Flasche. Ehrlich gesagt, ich trinke gerne Tee, aber diesen Preis konnte ich wirklich nicht rausschmecken. Zeit für mehr Seafood. Und noch ner Ladung Kaviar. Lass sie, sie haben! "Are you ready for the main course?" Das Wagyu war wirklich sehr zart und lecker. Das ganze Menü war wirklich top und das beste, was ich bisher an Bord hatte. Nicht nur vom Geschmack, sondern auch von der Präsentation her. Achja, Nachtisch gab es natürlich auch noch. Man bot mir an, mein Bett zu machen, ich fand den Sitz aber auch so bequem. Da ich eh nicht schlafen wollte kein Problem. Die JL F Pyjamas sind übrigens super. Zwischendurch als Mid-Movie-Snack mal geschaut was es so gibt und da sind mir diese getrockneten Garnelen angeboten worden. !!! könnte mir gefallen + schmecken ! ! ! Kurz vor Landung. Ich hatte immer noch kein Hunger. Aber irgendwas muss doch noch rein! Also noch die Ente/Schwein/Rinderspieße und Tunfischstückchen bestellt. Die Crew bei JAL ist wirklich top. Alle 5 Minuten ist eine Person durch die Kabine gegangen und hat nach den Rechten gesehen. Sonst passiert das nur in Leipzig oder Dresden so oft, und die Flugbegleiter sind irgendwelche Polizisten. Natürlich kommt die komplette Crew vor Landung zu jedem einzelnen und bedankt sich. Dagegen kann jede gekünstelte Freundlichkeit bei Qatar oder wo auch immer nicht ankommen. Gerne wieder!
  7. Please do the needful: 4 Tage, 4 Destinationen

    Hallo Mädels! Vielleicht geht es euch auch so, morgens beim Geschäft. Ihr überlegt euch, wo ihr immer schon mal hin wolltet und dann, wie man diese Ziele dann auch noch verbinden kann. Und so entstehen dann Reisen, besonders wenn man auch noch Tarife findet die niedlich sind. Passend nach der Arbeit ging es an den Flughafen. Das erste Missionsziel: Die Avianca-Brasil-Nummer in die Buchung bekommen. Natürlich ist der Air India Check-In so modern, dass es diese brilliante Airline überhaupt nicht erkennt. Nachdem zwei Supervisor sich um die Buchung gekümmert haben, passte es dann auch schon. Und warum? Alles für diese Cocktails... not. Cocktail des Monats oder so war Long Island Ice Tea. Den braucht man auch wenn man Air India fliegt. Also ging es zum Boarden. Ich verstaue so mein Gepäck, auf einmal fällt da was aus dem Overhead Bin auf den Boden... Nunja, ich wollte immer so etwas haben :D Der Sitz selbst ist recht solide und lässt sich auch flach stellen. Sitzlänge ist ok. Dann wurden Amenity Kits verteilt. Oder so etwas, was danach aussieht. Man nehme einen Briefumschlag, stopfe dort Socken und Schlafbrille rein, fertig ist das Air India Amenity Kit! Merke: Es fehlen Ohrstöpsel. Merke²: Die Crew hat auch keine zum Austeilen. Merke³: Als Alternative werden Wattebällchen angeboten. Darauf erstmal eine Brause. Die Speisekarten wurden derweil auch schon ausgeteilt mit dem üblichen Zeug drauf. Aber mal zwischendurch was positives: Fünf verschiedene Hauptgänge zur Auswahl finde ich für C recht ordentlich. Nicht ganz so ordentlich war die Präsentation. Der Starter war überall gleich und auch sehr ansehnlich. Haha. Als Hauptspeise wählte ich den Paneer, da ich keine Lust auf Fleisch hatte. Mein Tipp an Air India: Kabine beim Essen verdunkeln. Dann sieht keiner wie das Essen aussieht und man wird nur vom Geschmack überzeugt. Der war widerum recht ordentlich. Nur an den Getränken haperte es. Proaktiv wurde nichts angeboten. Danach hieß es erstmal Augen zu. Der Sitz ist wie gesagt okay zum schlafen. Gibt bessere, aber auch viele schlechtere. Das Frühstück war auch nicht wählbar und wurde auch erst quasi im Landeanflug serviert, um die Schlafzeit zu erweitern. So ging es dann auch schon in Delhi runter und durch die Einreise. Dank elektronischem Visum inzwischen alles sehr unkompliziert und der Flughafen ist auch das Gegenteil dessen, wie man sich indische Flughäfen vorstellt. Bis man in die Domestic Lounge kommt. Ja, es gibt Duschen. Nein, es gibt keine Handtücher. Ja, es gibt Kaffee. Nein, ich dachte bislang nicht dass man diesen schlimmer aus Sirup erzeugen kann als in der DB Lounge. Ja, es gibt Bananen (Ja, ich höre euch drüben in der Zone bis hier her aufatmen!). Nein, es ist falsch unreifes Obst auszustellen. Ja, es gibt Internet Nein, es ist ja kaputt. Und so gingen die drei Stunden Umsteigezeit auch vorüber und ich machte mich auf zum Gate für den nächsten Domestic-Flug. Und ich muss sagen, dieser war das komplette Gegenteil zum anderen Flug. Die Crew war freundlich, proaktiv wurden Getränke aufgefüllt (es gibt keinen Alkohol domestic) und das Essen war der Hammer. Scheiß auf die Haute Cuisine die einem bei Etihad oder Qatar serviert wird. DAS ist richtiges Essen! Das indische Nicht-Vegetarische sieht zwar so aus, als hätte es einen Platz auf der Bristol-Skala gefunden aber es war Hammer. Wirklich. Der Inder neben mir hat sich nur beschwert (der irgendwann dann auch von Japanerinnen mit großen Titties und dicken Autos schwafelte) dass die Sauce zu scharf war. Weichei. Knappe zwei Stunden später landete ich in Mumbai. Als ich zum letzten Mal vor knapp 10 Jahren hier umgestiegen bin, war der Flughafen das Moloch schlecht hin. Inzwischen ist alles supermodern und hübscher als der ein oder andere Flughafen in der westdeutschen Randzone. Protip: Uber ist 40% günstiger als die Taxis dort. Aber nicht abzocken lassen, die Mautgebühr zahlt der Fahrer! Mumbai selbst ist eine Stadt voller Widersprüche. Ein paar Tage vor meinem Ausflug las ich noch auf 4chan dass einer es geschafft hat, dass der Taxifahrer ihn zu seinem liebsten Scheißplatz im Slum fuhr. Und ja, auf dem Weg in der Stadt fährt man an einigen Slums vorbei. Ich habe aber niemanden auf die Straße Analfrüchte legen sehen. Schon der Blick aus dem Hotel offenbart diesen Widerspruch. Auf dem Dach vom Nachbarhaus haben übrigens dann nachts welche geschlafen. Die Stadt selbst ist dennoch meiner Meinung nach recht sehenswert, auch wenn man erstmal mit dem Chaos zurechtfinden muss. Fußgängerübergänge gibt es so wirklich keine und die Stadt ist übersät von alten britischen Kolonialbauten. Die Ossis haben auch das Design vom Trabi von hier geklaut. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Gate of India am Hafen, gleich gegenüber vom Taj vor vor einigen Jahren eine Bombe hoch ging. Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück zum Flughafen. Sehr löblich dort vom lokalen KFC finde ich, dass man sich zwischen den Geschmacksrichtungen "scharf" und "sehr scharf" entscheiden kann. Der Domesticverkehr ist größtenteils langweilig, alles Busse oder 737. Nur ab und zu fliegen 9W und AI mit ihren Widebodys Positionierungsflüge. Für den Flug zurück nach DEL hab ich Jet Airways gewählt. Preislich waren alle mehr oder weniger gleich. Gibt wenigstens noch paar Etihadmeilen. Gab es gestern bei Air India noch das beste C-Class-Futter, war es diesmal das beste Eco-Mahl. Chicken Tikka mit Dal. Hammer. Merke: Das war ein Zwei-Stunden-Flug! In Delhi dackelte ich dann zum JAL-Schalter. Oder ich versuchte es. In der modernen Welt hat ja niemand mehr einen Papierausdruck von seiner Buchungsbestätigung dabei. In Indien ist das aber notwendig. Aber es gibt ja einen Workaround: An einem der Eingänge sind jeden Tag alle PNLs ausgedruckt, also brachte man mir die von meinem Flug und ich musste mich darauf selbst finden. Vorteil: Man sieht auch schon mal die Auslastung :D Am Schalter angekommen ergab sich dann folgende Konversation... "Would you like to upgrade with your JAL miles to Business today?" "I don't have any" "Well, then I have to sit you in Premium Economy for free" "Please do the needful" Die JAL Eco ist eine der wenigen in der 787, die man auch wirklich fliegen kann aber gut, Ecoplus ist auch nice. Da akzeptiert man auch dass die Lounge nur Budweiser anbietet. Aber wenigstens Bombay Sapphire hatten die. Das Paneer war bisschen matschig, Dal mehr wie eine Suppe aber naja. Hätte mehr Schärfe alles vertragen. Man catert anscheinend für das westliche Publikum. Die neue Ecoplus bei JAL in der 787-9 (Yay! Typenpremiere!!!111) ist wirklich nett und super bequem. Es sind fixed-shell Seats, aber im Gegensatz zu CX sind die auch in der Liegeposition angenehm. Das einzige blöde ist dass der Tisch nur auszubreiten geht, wenn der Sitz in Normalstellung ist. Anders als in der 787-8 gibt es auch in Eco eine Arschdusche. Wirklich ein Erlebnis. In Sachen Essen enttäuschte JAL aber auf voller Linie. Nichts indisches, nichts japanisches. Und das Hähnchenhack hat nach nichts geschmeckt. Wenigstens die Onigiri zum Frühstück waren einigermaßen genießbar. Dafür ist die Bierauswahl wie üblich super. Asahi, Sapporo, Kirin und Yebisu. Was will man mehr? In Narita angekommen hatte ich vier Stunden Zeit. Was macht man da? Genau, nach Narita Town reinfahren! Morgens um 8 ist die Stadt noch schön verschlafen. Nun ein kleiner Flashback in die 90er. Scoot hat keinen Online-Check-In ab NRT. Also muss man anstehen. Dafür war die Maschine wieder gut gefüllt und es gab wieder ein Upgrade. Diesmal zu der Kreation "Scootinsilence" mit hitl, sorry, juniorfreier Zone und mehr Sitzabstand. Yay. Aber erstmal die Lounges plündern. Zunächst machte ich mich in die Cathay-Lounge, da auf den Berichten diese am ehesten so aussah, als könnte man sich hier den Proviant für den LCC-Flug zusammenstellen. Es gab wenigstens noch Eistee in Flaschen und Müsliriegel für die weitere Verpflegung. Bei AA war ich nicht, QF hatte ich schon letztes Jahr besucht. Dort gibt es nichts zu holen. Also nochmal schnell bei JL geduscht und gefrühstückt... (Die Fischeier waren bäh) ...und ab ins Scoot-Vergügen. Die Kabine ist sehr no-frills, selbst für das Aktivieren der Steckdose am Sitz muss man zahlen. Es hängen auch überall Schilder dass man mitgebrachtes nicht an Bord verzehren darf, aber so wirklich hat das keinen gejuckt. Am meisten hat mich allerdings geschockt, dass der Sitz und die Kabine immer noch komfortabler ist als das, was Qatar in der 787 verbaut... Vier Stunden später kam ich dann auch schon in Taipei an. Vor einigen Jahren strandete ich dort mal auf einem verspäteten ex-RGN-Ticket und wollte schon damals mal in die Stadt. Nun hat es geklappt und ich muss sagen, die Stadt ist toll. Taipei kommt nicht ganz an Tokyo oder Osaka ran, aber dennoch hat es mir weitaus besser als in Seoul gefallen. Taiwan ist wie China, nur ohne hässliche Chinesen, aber dafür mit einem Hauch japanischer Jugendkultur. I like. Aber erstmal: FUTTERN! Den Taipei 101 kennt ja eigentlich jeder. Protip: Der Supermarkt dort im Erdgeschoss hat an jeder Ecke Sachen zum probieren. Ist fast wie bei Costco! Das Highlight sind allerdings die Nachtmärkte, wo es jeglichen Kram gibt. Ich war aber wegen der Snacks da. Wie dieser taiwanesischen Bratwurst mit Knoblauchpanade. Yummy! Aber auch der frittierte Tofu war geil. Und was macht die lokale Bierkultur? Genau, Honey Lager. Schmeckt besser, als ich gedacht habe. Am nächsten Morgen schaute ich mir noch bisschen die Innenstadt an. Sehr erfrischend, kaum Touristen zu sehen und damit auch keine Händler, die einem was andrehen wollen. Und zum Frühstück? Äh ja, French Toast mit Schnitzel. Dieses Jahr soll es endlich die direkte Metro-Verbindung zum Flughafen geben. Bis dahin muss man aber noch sich anderweitig behelfen. Der direkteste Weg ist per Schnellbus für 125TWD (3.40€) direkt von der Main Station. Aber das gefällt den Freunden unklimatisierter Lokalbusse überhaupt nicht. Also nimmt man den Bummelzug nach Taoyuan für 66TWD und von dort aus mit dem Stadtbus für 32TWD zum Flughafen! Der Zug selbst sieht so aus, als wäre er in den 80ern stehen geblieben. Löblich waren aber die USB-Steckdosen im Stadtbus, inklusive Free Wifi. Am Flughafen angekommen wurde dann erstmal eine offizielle Einladung ausgegeben... ...und natürlich der Palast auch besucht. Aber vorher muss natürlich noch am Hello Kitty Gate vorbeigegangen werden! Die Cathay Lounge in Taipei wurde erst frisch renoviert und ist wirklich eine der besten OW-Sapphire-Lounges. Die Suppen und Dim Sum made-to-order sind pornös und die Cocktailauswahl ist vorzüglich. An Bord selbst (Merke: Flugzeit etwas mehr als eine Stunde nach HKG!) gab es eine Tüte mit einem heißen Wrap. In Hong Kong angekommen hatte ich so 9 Stunden Zeit, also fuhr ich mal auf den Peak. Natürlich nicht mit der Peak Tram, ich bin doch kein Bonze! Der Lokalbus 15 tuts auch. Danach noch ne Runde Tram gefahren und in Kowloon einen Blick auf die Skyline erhascht. Die Avenue of the Stars ist gerade im Umbau, also sind die Aussichtspositionen eher beschränkt. Nun war es wieder Zeit, zum Flughafen zurück zu kehren. Die Qantas Lounge besuchte ich als erstes. Super Weinauswahl, aber vom Essen her eher unteres Mittelfeld. Das soll Lamm sein. Also schnell zu Cathay und dort den Magen mit Dim Sum und Cocktails befüllt. Der Redeye von CX ist von den Zeiten her sehr praktisch, da man morgens um halb sieben ankommt und somit keinen zusätzlichen Tag frei machen muss. Erstmal ein Cocktail zur Einstimmung... ...bevor es zum Essen geht. Ehrlich gesagt hat das Futter an Bord mich bisschen enttäuscht. Es gibt nur zwei Essen zur Auswahl, die Portionen sind auch klein (okay, das ist ein Nachtflug) und auch sonst so, naja. Aber der Sitz ist super. Kommt nicht ganz an den von EY im 380 ran, aber dennoch recht optimal zum Pennen. Vor- und Nachspeise auf einem Teller. Und sowas bei CX!!!!1111 Ich hatte die Frikadellen. War ok, aber nicht überragend. Frühstück ließ ich ausfallen, in Vorfreude auf die recht guten Sandwiches in der CX Lounge. Und so landete ich dann morgens in FRA (Protip: Beim rausgehen beeilen, es gibt nur vier Duschkabinen!) um festzustellen, dass diese nun erst ab 8 Uhr serviert werden. Fuck. Also musste ich doch noch zum Bäcker. Und so ging auch dieser Wochenendausflug zu Ende. Taipei werde ich definitiv noch mal besuchen. Indien ebenso, wobei Mumbai jetzt ich schon gesehen habe. Aber es gibt ja noch mehr Orte da...
  8. Aktuelles zu Eurowings

    Gab dazu auch heute morgen im Deutschlandfunk auch einen Radiobeitrag dazu. Jemand hatte über 60 Stunden Verspätung und freut sich jetzt über einen Lohn von 10€/Stunde.
  9. Aktuelles zu Eurowings

    Die Mühle kommt morgen statt um 1005 erst um 2255 an. Die Passagiere mit Umsteigerflügen können sich freuen! Neben 600€ Begrüßungsprämie gibt es die einmalige Gelegenheit, eine Nacht auf den Wartebänken EDIT MOD zu verbringen und erst am nächsten Morgen, falls Verfügbarkeit vorhanden (die Flüge ab CGN haben ja alle eine tolle Auslastung, da gibt es ja nie etwas kurzfristig) nach Hause zu kommen! EDIT MOD
  10. [Tripreport] Three burgers and still eating out a virgin

    Bitte? Dafür gibt es ja diese ganzen "Schnäppchenblogs" die jeden Trick kaputt machen.
  11. [Tripreport] Three burgers and still eating out a virgin

    So meine Lieben, wer hier Landschafts- und Flugzeugbilder erwartet ist kann gleich wieder umdrehen. HIER WIRD GEFRESSEN! Ich hatte noch einen Rückflug in die US and A offen, also hab ich mir mal überlegt, was man mit diesem anstellen konnte. Mangels Verfügbarkeit musste ich diesen an die Ostküste routen. NYC bietet sich dafür immer gut an. Also bauen wir den Trip mal chronologisch auf. Inzwischen ist der Papa so alt geworden, dass er jede Stunde Schlaf schätzt. Also ergab sich die Möglichkeit, die Nacht vor dem Abflug nicht zuhause zu verbringen, sondern dort Strom und Wasser zu sparen und im Hotel kacken zu gehen. Beziehungsweise, es ergaben sich mehrere Möglichkeiten. Beliebt bei vielen ist ja der Besuch im Interconti FRA. Allerdings müsste ich dafür dann 2x knapp 5 Euro für den Zug UND noch die 5 Euro Bankgebühren berappen. Für das Geld hätte man dann auch zuhause duschen können. Es fand sich aber eine nette Best Rate Guarantee bei einer anderen großen Hotelkette, also wurde mal das Hilton Garden Inn am Airport zum Preis niedriger als eine RMV-Einzelfahrt PS 4 getestet. Was mich hierbei fasziniert hat war die Möglichkeit, schon vorher online einzuchecken und auch das Zimmer auszusuchen. Selbstverständlich musste ein Zimmer im obersten Stockwerk mit Blick auf den Flughafen herhalten. Close enough. Das Zimmer ansich war ganz okay, nur die Wifi-Geschwindigkeit könnte stark verbessert werden. Bei dem Zimmerpreis wollte ich aber nicht die 100%-Zufriedenheits-Comp-Garantie einlösen, das hebe ich mir für andere Stays auf... Der First World Anarchist in mir lädt natürlich in einem Hilton Zeitschriften aus einem Interconti-Portal runter! Eine frühe Ankunft in New York hat einen Nachteil: Man muss auch früh aufstehen, selbst wenn man am Flughafen nächtigt. Das wird erstmal in der AF-Lounge mit aufgebackenem Croissants und einem Tee begossen. Nach AMS fliegt wie immer ab FRA KLM Citypopper, leider ist der Nightstop ein E90 und nicht eine Fokker wie auf den Mittagskursen. Man kann halt nicht alles haben... Interessanterweise sprach die Crew an Bord kein Wort niederländisch, sondern alles mit dickstem Essex-Akzent. Das Futter auf so einem kleinen Hüpfer war ganz nett aufbereitet und so eine kalte Platte ist doch jedermanns Sache. Die Umsteigezeit in Amsterdam war mit bisschen mehr als einer Stunde recht kurz bemessen, daher diesmal kein Ausflug in die Lounge. Gibt ja dort eh nichts besonderes. Leider ist AMS-JFK mit Delta durchweg 767. Das heißt, Sarg-Business-Class aka Thomson Vantage. Bekannt aus Funk, Fernsehen, Swiss, Finnair und Air Canada. Die Sitzbreite selbst ist recht gering, dafür ist der Tisch umso breiter dass der Hintermann dort liegen kann. Lie-Flat ist zwar nett, aber diese High-Density-Variante lässt einen wie im Sarg dort liegen und man kann sich nicht wirklich umdrehen. Nicht unbedingt mein favorisierter Business-Class-Sitz. Beim Einsteigen gab es erstmal was auf die Nüsse. Die Crew wie üblich aus Pan-Am, äh, Delta-Omas und Opas, da macht man ja nichts falsch. So, dann schonmal den Magen weiten, denn jetzt wird gegessen! Seit 1.3. heißt die C bei Delta nun Delta One. Am Produkt selbst hab ich keine Unterschiede festgestellt. Heute bleiben wir mal beim Fisch. Dazu wird der Delta Sunrise Cocktail gereicht. Sehr sehr lecker, nach der Delta Margarita mein Lieblings-Cocktail. Leider findet man in Deutschland schwer den Cranberry-Apple, daher konnte ich den noch nicht so nachbauen. Weiter gehts mit etwas solidem wo man nicht viel falsch machen kann, Tomate-Mozzarella. Dazu ein Sauvignon Blanc. Wie schon gesagt, es war Fisch-Tag. Also wird auch das Fischgericht genommen. Die Hollandaise sieht zwar ekelig aus, passte aber sehr gut zu dem Kabeljau. Nur die Bohnen hätten nicht sein müssen. Dennoch sehr lecker und ich war positiv überrascht! Dann noch etwas Käse und Eis... ...bevor sich zur Ruhe gelegt wird. Man versucht ja, etwa in die Zeitzone des Zielortes zu kommen, da tun 3-4 Stunden Schlaf schon ganz gut. Die Delta-Bettwäsche ist quasi wie zuhause so eine dicke Daunenbettwäsche und sehr angenehm. Nein, ich habe sie nicht eingepackt. Dann wird es mal wieder Zeit für Happa Happa. Aber erstmal was trinken. Honey Whiskey mit Ginger Ale kann man trinken, muss aber nicht. Da bleibe ich doch lieber beim Blue Label. Als leichte Mahlzeit vor der Landung hab ich den Salat mit Lachs bestellt. War etwas trocken und die Pita war etwas hart. Der Fisch war aber ganz ok. Einreise ging zügig und ich quartierte mich wieder in den Ort ein, an dem alles anfing: CP Times Square. Mein erster Claim. Sowas vergisst man nicht, so wie das erste Mal (Ja liebe 15-jährige Referenten bei Vielfliegerconventions, ich kann verstehen warum ihr euren ersten Claim nicht mehr wisst!). Es gab sogar ein Zimmer mit Blick auf den Times Square!!!11111 New York kennt ja jeder von euch hier, also muss ich nicht mehr viel dazu schreiben. Ja mein lieber ahoberg, kannst wieder rumflamen! Das RMV-Tarifgebiet wurde inzwischen erweitert und die Brooklyn Bridge gehört nun auch dazu. Auf Brooklyn Seite am Fuße gab es dann das erste Ziel der Reise. Es müssen ja nicht immer die Fünf Jungs sein, also hab ich mal Shakeshack probiert. Was soll ich sagen? Solide, aber muss nicht. Fleisch ganz lecker. Pommes stark verbesserungswürdig. Wie versprochen geht es jetzt chronologisch weiter. Meine erste Idee war, wieso nicht einen RTW in 3 Tagen? Dazu hab ich dann passend ORD-HKG mit JL und HKG-FRA mit CX für wenig Avios gefunden und gebucht. Als Zubringer dazu einen direkten LGA-BOS bei Delta gekauft. Dann fingen die Gerüchte an, die sich leider bewahrheiteten: Barclay stellt die BA-Kreditkarte ein. Mein Aviosgebirge beginnt zu schrumpfen. Also lass ich den RTW lieber und fand stattdessen einen Redeye von der Westküste mit einer Airline, die ich immer schon mal probieren wollte. Aber wir hatten ja noch den LGA-ORD. Dort gab es inzwischen einen Timechange und ich hatte es binnen 7 Minuten per Twitter geschafft, noch einen Umsteiger via DTW rauszukloppen. Leider wurde die MD88/ERJ-Kombi am Ende gegen einen 320 und CR9 getauscht. Man kann nicht alles haben. Den 6-Uhr-Abflug schon. New York ist aber nicht Boston, dort kommt man auch um 4 Uhr morgens mit dem Bus zum Flughafen und kann sich den Uber sparen. Der Skyclub machte auch schon um 5 auf und es wird Zeit für ein Frühstück. Trotz Platz 1 auf der Warteliste musste ich in Eco Comfort sitzen, also nix zu futtern. Dem Service Dog am Nebentisch schien die Erdnussbutter besser zu schmecken als mir. Er war nur etwas verwundert dass er diese aus einer Schüssel und nicht wie sonst zwischen den Beinen seines Frauchens schlecken musste. Danach begann das übliche Dilemma auf den US-Domestic-Flügen: Der ganze Haushalt wird im Handgepäck mitgenommen und irgendwann ist es halt voll. Also mit etwas Delay losgeflogen, hab ich schon erwähnt dass ich eine 50-Minuten-Umsteigeverbindung in Detroit habe? :D Am Gate war dann auch kein Cayenne da, der mich abholte, also musste ich mal quer durch den Flughafen dackeln um noch den Weiterflug zu erreichen. Wenigstens dort gab es ein Upgrade, aber was soll man auf einem 1h-Flug großes erwarten? Außer einem schönen Blick auf die Skyline von Windy City bei der O'Hare Triple Penetration (alle 3 Bahnen gleichzeitig in Benutzung für Landungen) nix. Sonnig wars auch, irgendwie wars im Winter angenehmer mit weniger Touristen. Zurück zum Routing: Jetzt hatte ich das Problem, wie von Chicago günstig an die Westküste kommen? Da bat sich ein Flug mit American an: 4.5 Stunden MD80!!!!11111 Da muss man doch zuschlagen! Aber vorher natürlich erstmal in der Lounge zuschlagen. Ich war erstaunt. Richtiges Essen! Alkohol in SB! In einer US-Lounge! OMG! Der Magen war voll, der Rucksack auch, also ging es ans Gate wo die MD82 auch schon wartete. Anders als bei Delta und United war der Flug diesmal recht leer und ich hatte in MCE einen freien Nebensitz. So lässt sich Domestic in den Staaten recht gut aushalten. In Reno holte ich dann meinen Wagen ab (Mietstation und Parkplatz im Terminal, OMG²!) und nach einem kurzen Besuch im Walmart ging es dann mal auf Reise ins Hotel. Diesmal wars ein Hampton für wenig Geld in einer Stadt, die man auch nur kennt weil es dort was zum claimen gibt: Truckee, CA. Nur echt mit Kaffeemaschine neben dem Scheißhaus. Falls es mal wieder länger dauert. Das Frühstück war typisch amerikanisch, nur das Fleisch fehlte. Kurz überlegte ich, ob das nicht ein Grund wäre, den Stay zu compen. Aber der war auch schon wieder günstig genug. Der Wetterbericht kündigte Schnee an. Der Mietwagen hatte Sommerreifen. Fuck yeah. Also schnell die Wetterkarte abgecheckt und die Route so geplant, dass der Schnee vermieden wird. Die Gegend rund um den Lake Tahoe ist ja ganz nett, auch vom Auto aus. Auf dem Weg nach San Fran wollte ich eigentlich noch In&Out besuchen. Aber: Es war ein heiliger Feiertag. Und In&Out ist ja auch so ein Christenverein. ALLE LÄDEN WAREN ZU!!!!!! Hungernd über die Golden Gate Bridge fahrend hab ich dann noch mal kurz San Francisco angeschaut (kennen ja auch alle), bevor ich mich auf dem Weg zum Flughafen machte. Dort ankommen war ich zeitgleich mit meinem Gerät für den heutigen Abend: Der Dildo von Airbus aka A340-600 von Virgin. Bubbles war heute dran. Eine kleine Warnung vorweg: Die Lounge ist landside. Ergo, nach dem Genuss diverser alkoholischer Getränke muss man noch durch die Fummelbude. Ich sag euch, das ist schwerer als man denkt! Schauen wir doch mal uns die Speisekarte vom Clubhouse an. Die BA Flounge ist Dreck dagegen! Ich startete mit meiner Margarita, die fand ich jetzt recht trocken und nicht so prickelnd. Es ist dort übrigens alles in Bedienung und es gibt eine lange Bar. Als Vorspeise nahm ich die Tacos, die waren ganz lecker. Switchen wir mal zum Tom Collins der schon weitaus besser war... ...dazu den Clubhouse Burger. Abzug in der B-Note für das TK-Patty. Aber ansonsten solide. Besonders die Empfehlung, dazu die Süßkartoffelfries zu nehmen. Wieso muss die Gurke wie bei BA immer oben drauf liegen? Käse schließt den Magen! Das angebotene Bier dort war auch sehr süffig, aber die Cocktails bekommen meine Empfehlung. Dann war es Zeit fürs Boarding und ich torkelte mal Richtung Gate. VS hat ihre Upper Class in Herringbone-Bestuhlung, meiner Meinung nach der beste C-Sitz zum Schlafen. Außerdem muss man da keinen anschauen. Frühstück gibt es so wie man mag. Gut dass ich nicht 787 geflogen bin - dort gibt es britischen Schaumwein! Bleiben wir doch lieber beim Gin... Die Salz- und Pfefferstreuer sehen süß aus, besonders weil auf der Unterseite "pinched from Virgin Atlantic" steht - das ist doch fast eine Einladung und irgendwie stehen die jetzt bei mir in der Vitrine neben den Starbuckstassen with compliments of BA departures in Terminal 5C. Aber starten wir mal mit dem Maryland Crab Salad... ...gefolgt vom Fleisch. Das Essen war okay, aber nicht umhauend. Präsentation nett, aber das Beef bei BA fand ich um Welten besser. Den Nachtisch habe ich aus nachvollziehbaren Gründen ausgelassen und mich zu Bett gelegt. Nach paar Stunden erholsamen Schlaf (die VS-Schlafanzüge sind super und sind nicht entweder XXXL oder S wie bei Qatar) ging ich dann mal an die Bordbar und hielt ein Schwätzchen mit dem Flugbegleiter der dort gerade Dienst schob. Es stellte sich heraus dass er auch ein Deutscher war und so Happy dass ein Landsmann auch an Bord ist dass er mir vor Landung noch eine Flasche Champagner vorbeibrachte. Selbstverständlich im Duty-Free-Beutel. Das gibt Bonuspunkte! Frühstück war sehr lecker, insbesondere das Rührei. Nunja, dann hatte ich noch vier Stunden Umsteigezeit in Heathrow. So ein Umstieg von T3 zu T5 mit Ausflug zum Starbucks in C macht schon hungig, oder? Da ich mir vorgenommen habe, jedes mal eine neue BA-Burgerkreation zu probieren habe ich heute mal Blauschimmel auf einen Double Bacon Cheeseburger gelegt. Bächtig möse. Würde ich aber wieder machen. Von hinten sieht man auch noch die volle Pracht der zwei Scheiben Fleisch. Dann ging es wie üblich auf Avios nach Hause und ich war einige Kilo schwerer. Gott habe Starbucks im T5C seelig!
  12. Im Jetlagexpress nach Down Under

    Wenn du noch eine Idee hast, wie ich meinen AF-Voucher, den ich letztes Jahr mir auch erstritten habe, einlösen kann ohne dass AF dadurch noch Gewinn durch YQ macht bin ich für alle Ideen offen! Wieviel Chicken Wings in der KLM Lounge muss man denn pro 10€ Fare eintuppern, damit man ein positives RoI bekommt? Und, vor allem, wie lange halten die sich im Kühlschrank?
  13. Im Jetlagexpress nach Down Under

    Am Bahnsteigende ist bei den C-Gates die Verbindungstür. Bei den B-Gates musst du am Bahnsteig noch ein weiteren Stockwerk runter gehen.
  14. Im Jetlagexpress nach Down Under

    Vielleicht werden sich noch einige Leser daran erinnern, bei einen meiner letzten Reisen hatte ich leider leider eine kleine technische Panne am Flieger. Und was macht der bestens informierte Reisende? Genau: Kompensation nach 261/04-Art einfordern! Natürlich sind inzwischen auch die Fluggesellschaften dagegen gewappnet und wiegeln erstmal alles ab. Aber nicht mit dem Papa: Nach einem Anruf in Small Claims Court einigte man sich mit mir außergerichtlich und ich bekam einen Gutschein in die Hand gedrückt. Nun war die Frage, was damit machen? Nach einigen Wochen konnte man mit bisschen Basteln (und passenden End-on-End-fähigen Tarifen) einen Flug nach Australien zum Schnäppchenpreis bekommen. Mittels krummer Methoden ließ sich der Preis auch noch in Bereiche jenseits einer Woche Türkei AI drücken, aber ich musste meinen Gutschein bei der Airline selbst einlösen. Mit bisschen basteln kam man nicht ganz an den Preis, aber zumindest in die Nähe. Soviel zur Vorgeschichte. DISCLAIMER: Obwohl der Flug quasi von einer Fluggesellschaft gesponsort war (s.o.), werde ich hier selbstverständlich nicht wie einige Meerestiere und Blogger die Werbetrommel rühren und nur das beste erzählen. Wo kommen dir da hin bitte? Da muss ich mir doch gleich mit meiner BA-Gold-Karte meinen Schweiß abwischen! Es begab sich also eines frühen (und schweinekalten) Wintermorgens, dass ich mich auf zum Flughafen gemacht habe. Da ich in Australien keine Winterjacke benötige und auch nur mit Handgepäck unterwegs war, sparte ich mir diese. Scheiße war es kalt morgens. Also erstmal an dem reichhaltigem Angebot der Iberia Lounge in FRA aufgewärmt. Es war so reichhaltig, dass der Espresso nur lauwarm aus der Maschine kam und das Frühstück theoretisch aus Chipstüten und Erdnüssen bestehen hätte können. Da mir das schon bewusst war, hat der Dönerteller vom Vorabend noch gute Dienste geleistet und noch bis Madrid satt gehalten. Der Flug war, wie soll es bei Ibähria Express auch anders sein, wie Busfahren, nur mit weniger Sitzabstand. Eine der wenigen Airlines, wo ich proaktiv schon die Exitrow wähle. Fress kostet alles Geld am Flieger, also lieber noch bisschen hungern. Nach 2:30 war auch dann schon Landung in Madrid angesagt. Man wollte mich nicht auf einen früheren Flieger nach London schicken, also blieb mir nichts anderes übrig um Iberia um ihr Catering im Sala Velazquez zu erleichtern. Wie üblich ein sehr üppiges Angebot mit Hotelbuffetqualität. Sehr zu empfehlen! Inzwischen hat man auch Abstand von den Wifi-Vouchern genommen, wo man alle 30 Minuten erneut welche holen musste. Der einzige Vorteil deren war, dass diese auch überall anders in Spanien funktionierten Gegen 14 Uhr wird dann Mittagessen aufgefahren. Nein, nicht so ein Dreck wie Hähnchenpressfleischnuggets in der Lufthansa Lounge: Seafood! Mit massig Knoblauch. Geil. Mein armer Sitznachbar. Ein Vorteil eines Nachmittagsfluges MAD-LHR ist, dass einer in der Regel von einem Widebody geflogen wird. Warum? Cargo. Irgendwie müssen die vielen Flaschen Cava die es an Bord von BA gibt ja nach London transportiert werden Je nachdem, was Iberia gerade auf dem Hof stehen hat, ist es ein 330-300, 340-300 oder 340-600. Geplant war bis paar Tage vorher ein 330-300, geworden ist es ein 340-300. Schlimme Erinnerungen an meinen SJO-MAD letztes Jahr werden wach. Der Recline ist zwar richtig pornös, aber die Sitze erfordern die Bearbeitung mit einem Schnitzelklopfer. Zum Glück ist der Flug nur zwei Stunden lang. Einige werden spätestens jetzt granteln, "wo bleiben denn noch die Flugzeugbilder zefix!". Keine Sorge! Erstmal rufen die 90er. Sie wollen ihre Flugzeuginneneinrichtung zurück. Legroom ist begrenzt und wird durch die dicke IFE-Box (ja, welches IFE denn bitte?) noch begrenzter. Die armen Leute die nicht am Exit sitzen dürfen und damit bis nach Argentinien fliegen müssen. Ist bestimmt die Rache von BA aka IAG für die Falklandinseln. Allerdings haben die Zeitschriftenfächer in Schulterhöhe einen großen Vorteil: Man kann dort im Ghettostyle seinen eigenen PTV anbringen! Bei Buchung des Fluges hatte ich nicht gedacht, dass mir der BA Gold wieder in die Hände fällt. Also habe ich den Umsteiger nur auf zwei Stunden ausgelegt. Heathrowconnaisseure wissen, dass Widebodys so oft ans T5A docken, wie der Papst eine Nonne flachlegt. Und wo ist die gute Galleries First? Genau! Diesmal dockte der Flieger sogar am T5C an. Heathrow-Powerusern ist selbstverständlich auch dieser Bau ein Begriff, auch wenn man seltenst dort zum abfliegen hinkommt Passenderweise war mein Weiterflug auch von 5C. Wie soll es auch anders sein, jeder BA A380-Flug geht ab 5C. "Sir, you're flying out of Terminal 5C tonight. Unfortunately, there is no lounge there, but you can spend 15 quid at Starbucks" mfw Aber, man kennt sich ja aus. Also ab durch den Stafftunnel ins 5B. Dort gibt es wenigstens eine Gallerieslounge und beim Pleb kann man sich mal mit Zeitungen und so Kram eindecken. Aus Spaß mal angefragt was heute für ein Upgrade zu WTP aufgerufen wird, allerdings war schon alles voll. Es wären aber noch genug komplette Reihen im Unterdeck frei. Aber... Lower Deck? Beim 380? Nun hieß es, Chancen ausrechnen und spekulieren. Ich hatte meinen schönen Exit im Upper Deck mit Beinfreiheit so groß wie der Hunger eines somalischen Kleinkindes, aber dafür hatte ich jemanden neben mir sitzen der wahrscheinlich noch mehr nach Knoblauch durftet als ich selbst. Also erstmal zurück zu 5C gefahren, seinen Anstandseinkauf bei Starbucks getätigt und das Treiben am Gate beobachtet. Nachdem niemand vorne hingelaufen und nach Sitzplätzen gefragt hat, habe ich mich dann doch auf eine komplette Reihe im Unterdeck setzen lassen. War nach dem Ausdruck der PNL, also hat es mich wahrscheinlich den Willkommenschampagner gekostet Das blaue Licht macht die Kabine angenehm und hindert auch Fixer dazu, sich hier was zu spritzen. Man sieht seine Adern so nicht. Deshalb sind auch einige Toiletten und der Essener Hauptbahnhof in blaues Licht getaucht. Nach Boarding completed konnte ich mir dann auch meine Först des kleinen Mannes zusammenstellen. Eine Warnung für Fatties: Die Armlehnen lassen sich nicht komplett hochfahren und können so für den ein oder anderen etwas unangenehm sein. Für die Flounge haben die 2 Stunden in Heathrow nicht gereicht, also muss Flugzeugessen konsumiert werden. Mit einem Curry macht man bei BA nichts falsch, auch dieses mal war es wieder recht lecker. Die Filmauswahl war eher bescheiden, also versuchte ich nach paar Folgen Top Gear zu pennen und schon gab es Frühstück. Mit dem Nearly Full English das immer serviert wird kann man auch nichts falsch machen. Nach 12 Stunden ging mein dritter BA11 Flug binnen eines Jahres zu Ende und das tropisch heiße Singapore erwartete mich. Tariflich bedingt musste ich von der BA11 auf die BA15 umsteigen, was 5 Stunden Transit ausmacht. Also nichts halbes und nichts ganzes, es lohnt sich nicht in die Stadt zu fahren. Aber, es ist ja Changi. Also erstmal den obligatorischen Passstempel holen, für 3 Minuten einreisen, wieder ausreisen und mal den Butterfly Garden im Transitbereich besichtigt. Sehr sehr hübsch! Es gibt sogar ne Lounge wo man auch gleichzeitig pumpen gehen kann. GEIL! Aber, ich war ja erst vor Abflug zuhause noch pumpen. Also lieber fressen. Und dafür eignet sich die Qantas Lounge ganz gut. Der Singapore Sling könnte nur bisschen mehr Alkohol vertragen. In der Live Cooking Station wurde heute Hähnchen mit Tzaziki oder Stir Fry Chili Beef angeboten. Ich entschied mich für letzteres, was auch eine gute Wahl war. Allerdings, ich habe einen großen Fehler gemacht: Ich habe nicht vor Betreten der Lounge in die App geschaut, was mein Flug macht. Oh kacke. Verdammte Scheiße. ... Ich wurde upgegradet. Und habe keinen Hunger mehr. WIE VERDAMMT NOCH MAL SOLL ICH JETZT NOCH DAS TOLLE FLUGZEUGESSEN RUNTERBEKOMMEN???? Ich wusste zwar, dass die Maschine anscheinend über war, aber vorhin in der Lounge hieß es nur in CW und WTP, aber nicht in WT. Also hab ich mir nichts weiter gedacht. Ich habe natürlich das Fleisch genommen. Und das Fleisch war sehr lecker. Allerdings der Serviceablauf nicht so: Bei einem 7 Stunden Redeye denkt man als alter TATL-Erfahrener, die Crew spült den Service so schnell wie möglich durch und verdunkelt die Kabine. Nix ist. Erst ne Runde trinken, dann Essen und dann in aller Ruhe abräumen. Nach so 3 Stunden wurde dann auch mal das Licht ausgemacht. Auf das "Frühstück", Augenzeugenberichten nach ein einzelner Muffin, habe ich dann mal verzichtet. Die Einreise in Sydney ging erstaunlicherweise relativ schnell, 10 Minuten nachdem ich onblock war war ich dann auch schon airside. Was soll ich jetzt nur mit der Fast Track Invitation machen? Meinen Weiterflug nach Melbourne habe ich auf den späten Nachmittag gelegt, um mal nach Sydney reinfahren zu können. Aber, man ist ja so unflexibel und lässt einen nur sechs Stunden vor Abflug einchecken. Also bot man mir freundlicherweise an, mich auf einen anderen Flieger umzubuchen. Schnell im Kopf ausgerechnet wann der letztmöglichste Flieger ist (bei einem 30-Minuten-Takt kein Problem) und dann den genommen. Leider entgeht mir so der 330-200 und ich muss mit einer popeligen 737 fliegen. Transfer in Sydney würde diversen Exbirlesern die Tränen in die Augen steigen lassen: Da das Domestic und Internationale Terminal quasi an anderen Enden des Flughafen sind, muss man den kostenpflichtigen Shuttle nehmen. Aber, durch geschickte Planung hatte ich an alles gedacht und deshalb auch den Weiterflug auf QF Im Domestic Terminal falsch abgebogen und in der Lounge für OW Sapphire gelandet. Hat mich schon gewundert, warum das Essen so mies ist. Aber egal, es gab Duschen. Und der Kaffee war gut. Richtig gut. Nicht aus der Kaffeemaschine, jede Qantas Lounge hat einen Barista. Bisher der beste Kaffee, den ich jemals in einer Flughafenlounge getrunken habe. Schnell meinen Koffer wieder landside abgeladen und ab in die Stadt. Inzwischen gibt es hier auch Oyster-Card-ähnliche Systeme und die haben den Vorteil, dass man den Flughafenbonzenzuschlag (13$!) nur einmal pro Woche zahlen muss. Wer sich diesen sparen will, kann auch 20 Minuten lang die Hauptstraße entlang zur nächsten Station laufen und dort einsteigen. Ich hatte mir etwa drei Stunden Zeit in der Sydney ausgerechnet, reicht ja für einen kleinen Rundgang. Das Wetter war jetzt nicht so der Burner. Bei meinem ursprünglich geplanten Zeitfenster wollte ich jetzt nach Manly mit der Fähre fahren, aber das musste dann halt ausfallen. Also lief ich nach paar Kaffee um den Jetlag zu bekämpfen mal nach Darling Harbor, wo es mal eine Moronail gab und diese erst letztens abgebaut wurde. Ganz schön touristisch, diese Ecke. Nun war es Zeit, wieder zurück zum Flughafen zu fahren. Diesmal den Weg in die richtige Lounge gefunden, ist dort fast wie zuhause: Es gibt Kartoffelsalat!!!11111 Und auch einen netten Ausblick in die Hangars. Die Domestic 737 sind mit Hockern bestuhlt, wie man sie aus den Staaten kennt. Breit, bequem und schön durchgepupst. Die Flugzeit SYD-MEL ist etwa eine Stunde. Aber, nicht wie hierzulande bei Bumshansa und BA, nein, es gibt richtiges Essen. Und nicht nur eins, sondern gleich drei zur Auswahl! Es gab entweder Suppe, ein warmes Sandwich oder einen Caesar Salad. Ich habe letzteren genommen, die Croutons wurden frisch drübergestreut und es gab sogar frischen Pfeffer aus der Mühle bei Bedarf. Sehr nett! Das Interconti vor Ort erwies sich als sehr claimfreudig, auch wenn das Upgrade eher nur pseudomäßig war. High Floor, ansonsten gleiche Zimmergröße. Das AMB-Geschenk war ein Gutschein für ein Glas Wein. Naja... Sehr hübsch in Melbourne ist übrigens, dass in der Innenstadt alle Straßenbahnen inzwischen kostenlos nutzbar sind. Mehr als einmal um die vier Ecken zu fahren war ich nicht mehr in der Lage, also kam der Jetlag über mich. Insbesondere nachdem ich noch das Glas Wein ja holen musste. Am nächsten Morgen war ich umso früher wach, aber alle Coffeeshops in der Stadt machten irgendwie erst gegen 7 auf. Schöne Scheiße. Also mal bisschen durch die Stadt gefahren, hier ist der Bahnhof Flinders Street: Entlang des Botanischen Gartens (sehr nett!) (hhhehehe) und einigen Kaffeepausen ging es dann mal zum Albert Park, bekannt aus PS-Schauen aus Funk und Fernsehen. Dieser wird auch gerade dafür wieder hergerichtet. In St. Kilda wurde gerade ein Festival vorbereitet, und was hieß das für mich? FREE FOOD SAMPLES! YAY! Danach mal bisschen durch den Markt gelaufen und noch mehr Kaffee konsumiert... ...bevor ich, nananananananana BATMAN, in die Tram eingestiegen bin. Melbourne hat übrigens das größte Straßenbahnnetz auf der Welt!!!!111 Es kommt auch zu Tram-Showdowns. Der BRG-geprägte Urlaub ging also weiter und wieder ab zum Flughafen. Auch Virgin Australia bat proaktiv an, mich auf einem früheren Flug mitzunehmen. Dafür muss es aber der Mittelplatz sein. Wenigstens Bulkhead. Wie soll man da bitte die extensive Bierauswahl in der Lounge probieren? Die war übrigens echt gut: Nur Craft Beer und kein Mainstreamdreck. Der Flug selbst war unspektakulär, aber die Kabine böse stylish: 737NG Signature Cabin in violettem Licht, statt einem Vorhang in die C gab es nur ein dickes Band was den Weg versperrte. I lol'd. Nun waren wir also wieder in Sydney. Diesmal aber im Dunkeln. Das Holiday Inn hat eine Affäre mit dem Iberia 340 aber egal, die Lage war super. Direkt am Circular Quay und mit Blick auf die Harbour Bridge. Und leider leider wurde die Rate auch nicht umgestellt. What a pity. Die Nacht war kurz, das Frühstück für HI-Verhältnisse überragend (sehr toll die Saftpresse mit individuell zuschneidbarem Gemüse und Obst!) und diesmal wird Jetstar getestet. Das ist einer dieser Handgepäcks****fluggesellschaften, aber man versucht ja das beste um seinen 10kg-Trolley nicht aufgeben zu müssen. Es wurde mir sogar der Exit angeboten, nehmen wir doch gerne mit. In Sachen Sicherheit sehr interessant: Die Flugbegleiterin (könnte auch als Nikischubse vom Alter her durchgehen) hat erstmal drei Minuten lang einen Monolog mit jedem der am Exit saß gehalten, was im Notfall zu tun ist. Finde ich sehr gut. Das obligatorische Legroombild: Interessant finde ich, was im Bordmagazin als Deutsches Premiumbier angeboten wird: Nach 2 Stunden Flug landete ich dann in Adelaide bei kalten 30° (die letzten Tage war dort immer 35-40) und erwischte das Grauen aller Ginconnaisseure: DEN LOKALBUS! Der Schnellbus (kostet übrigens das gleiche) fährt nur alle Stunde zum Flughafen, der lokale entsprechend öfter. Also, why not? So oder so kam ich wieder im Interconti an, was von der Zimmerausstattung locker mit dem in Rom in Sachen, äh, Funktionalität, mithalten kann. Proaktiv wurde beim Compen das Zimmer gleich auf Suite umgestellt. Dabei ist zwar das Frühstück rausgefallen, aber das brauchte ich bei frühem Abflug eh nicht. Die Straßenbahn in Adelaide dürfte dem ein oder anderen bekannt vorkommen: Alternativ haben die dort auch noch eine handvoll Citadis, die aus Madrid gekauft wurden nachdem sie in feinster Belgiermanier festgestellt haben, dass sie zu viele besorgt haben. Mit dieser fuhr ich dann erstmal nach Glenelg zum Strand. Ist eigentlich nicht weit, aber wenn man nur mit 30 auf eigenem Bahnkörper fährt zieht sich das ganz schön. Dafür gab es Free Wifi an Bord, was aber am bittersten ist ist die Tatsache dass dieses achtfach so schnell war wie das im IC. Ein anderes Highlight aus ÖPNV-Sicht ist die O-Bahn. Eine 10km lange Spurbustrasse durch die Pampa. Warum? Man stellte fest dass eine separate Stadtbahn zuviele Umsteiger zur Folge hätte, während die Leute im Bus sitzen bleiben könnten. Höchstgeschwindigkeit ist übrigens 100km/h. Die Taktabstände sind teilweise 2 Minuten, also richtig nett. Auch in Adelaide gibt es eine Rennstrecke in der Stadt, also auch dort mal vorbeigelaufen. Am nächsten Morgen hab ich dann den Schnellbus genommen (yay!) und bin zum letzten Inlandsflug genommen: Wieder zurück nach Sydney. Und wieder eine boring 737. In Anbetracht der Tatsache dass die QF Flounge eine der besten sein soll habe ich an Bord das kleinstmögliche Menü bevorzugt. War aber auch sehr lecker. Auch hier wieder den kostenlosen QF-Shuttle genommen (Protip: Sie scannen die Bordkarten von Dom-Int, aber in die Richtung reicht auch das Vorzeigen des Itineraries!), und gewartet, bis der BA Check-In aufmacht. Mal schauen was hier so für Raten für die AUPs genommen werden... What the? Dankend lehnte ich ab und machte mich auf den Weg in die Lounge, um mir einen gewissen Langstreckenpegel zu besorgen. Und ich muss sagen: Holy Shit. Die BA F-Lounge ist nichts dagegen. Die QR Lounge in Doha auch nicht. Also ließen wir es mal langsam mit einem Gläschen Weißwein und den Salt&Pepper Squid angehen. Den Schampus hatte ich schon vorher. Gefolgt vom ersten kulinarischen Highlight, dem Sashimi. Literally melted in your mouth. Weiter ging es dann mit einem Steak. Nicht ganz so ansprechend, aber FLEISCH! Ein weiteres Highlight war das Pavlova, was mir ein Bekannter empfohlen hat. Der Dessertwein, den die Bedienung mir empfohlen hatte, toppte den noch. Der Käseteller war ok, aber da ist der in Heathrow besser. Dann war noch bisschen Platz im Magen, also noch bisschen Eis... ...und als Absacker noch paar G&T, mit australischem Gin. Not bad. Die Abflugtafel im Old-School-Style ist nett anzusehen. Die ersten 8 Stunden auf der Heimreise verbrachte ich dann in der 777-3 am Exit. Dieser Platz eignet sich super für Feldstudien, wieviele Pax wirklich zu blöd sind und eine simple Toilettentür nicht öffnen können. Was mich wundert: Es waren fast immer nur Franzosen. Nach meinem Erlebnis auf dem Openskies-Flug wo ein Landsmann es dann nicht mehr schaffte diese zu schließen und bei offener Tür dumpen musste wundert mich das aber nicht wirklich. In Singapore gab es diesmal nur 1:30 Umsteigezeit, leider auch wieder auf die BA12. Warum leider? Ich musste einen Tag aussuchen, wo die 747 fliegt. Kenner wissen: Die High-J-Variante ist grausam. Es gibt keinen Exit und der Bulkhead ist eng. Also wieder paar Singapore Sling aufgefüllt und auf in den Kampf. Der rüstige Yorkshirerentner neben mir nahm immer wieder gerne 120% der Mittellehne in Beschlag, also musste ich immer wieder zwischendurch ein paar Pupser in seine Richtung abfeuern, um ihn im Zaun zu halten. Da ich immer noch aus Sydney satt war hab ich jegliche feste Nahrung an Bord verweigert. Hat bis London gereicht! Morgens um 5 ist dort die Flounge noch in Ordnung - kein Warten für die Dusche und massig Platz. Dafür haben sich alle an der Fummelbude versammelt. Selbst am Fast Track! Den Tunnel konnte ich jetzt auch mal zum allerersten Mal in die andere Richtung nehmen. Das Menü am Morgen ist eher boring, aber naja, Full English!!!! Die Eggs Benedict waren eher bland. 2/10 wouldn't eat again. Inzwischen war es 7 Uhr und ich konnte einen Termin im Elemis Spa vereinbaren. Kurz bevor mein Flieger gefingert wurde, konnte man mir noch ein Facial anbieten. Ist kostenlos, wird mitgenommen. Nach der Behandlung war sogar noch Zeit für den BA Signature Drink... ...bevor ich wieder über den Umweg zum Starbucks im 5C ans Gate in 5A, again, machte. Und damit war auch diese Woche Urlaub vorbei. Ich muss sagen, Australien ist immer wieder sehr nett, wobei Sydney eher am langweiligsten ist. Melbourne ist eine richtig tolle Stadt und Adelaide, wenn es nicht so warm wäre, auch. Beim nächsten günstigen Fare komm ich gerne hier wieder hin! So, und jetzt habt ihr genug gelesen, also könnt ihr euch wieder eurer üblichen Abendbeschäftigung widmen...
  15. Günstig parken nahe/am Airport

    Hat jemand Erfahrungen über das Parken in Porz oder Zündorf übers Wochenende?