foobar

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  1. Andererseits - die kommenden 333 kann man auch schnell umpinseln und/oder die Kabine umbauen - sprich, man kann die sowohl in einigen Jahren auf Eurowings-Standard konfigurieren als auch schlicht woanders im Konzern einsetzen. Oder die Leasingverträge (sind Laufzeiten bekannt?) auslaufen lassen. Das ist jetzt keine Festlegung auf 20 Jahre.
  2. Ich fliege seit vielen Jahren sogar Umwege, um AC zu entgehen. Nicht nur der völligen Abwesenheit von Sitzkomfort in den neueren configs wegen, aber eben auch. Der miserable "Service" mit Minimal-Crews und der vorherrschenden "stör nich den Ablauf, Beförderungsfall!"-Attitude, das Komplettversagen bei Unregelmässigkeiten, ... die Liste ist lang. Die 777 sind inzwischen 10-abreast. Mit 9-abreast waren die Sitze in Ordnung, inwischen hat das die Anmutung eines Viehtransports. Seit dem Umbau auf 10-abreast bin ich die nur einmal in der Premium Eco geflogen, der normale-Eco Teil wirkte furchtbar, selbst die Gänge sind so schmal, dass man zwangsläufig in jeder 2. Reihe einen Sitzenden anrempelt. Die 787 sind 9-abreast, hatte ich bei AC noch nicht, war aber bei ANA schon nicht lustig und AC dürfte schlimmer sein. Die 767 hatte ich ewiglich nicht, die Sitze waren so la la, vom Platz gings.
  3. Bei dem "Argument" frage ich mich immer, ob das anhand von persönlicher Erfahrung gebildet wurde oder doch eher nur von Bildchen gucken und vllt noch Hörensagen kommt... Ich hab zwar leider nicht jedesmal das Vergnügen der C, aber auf meinen mittlerweile doch sehr zahlreichen Flügen in der LH C hatte ich nicht ein einziges mal Fusskontakt mit dem Nachbarn, wohlgemerkt ohne da besonders drauf zu achten. Ich mag die aktuelle C und bin kein Freund der Särge, äh, "Suiten". Das Sarggefühl könnte durch die Gestaltung mitigiert werden, ganz so schlimm wie zB bei AC sieht das auf den Bildern für mich nicht aus, und direkter Aisle-Access für alle ist ein Punkt - mal abwarten, aber mit Skepsis.
  4. Naja, die Ausgründung der Tochter und Verkauf derselben muss die Mehrheit der Eigentümer absegnen - entweder direkt oder indirekt, ganz ohne geht das in den allermeisten Konstellationen nicht. Die werden also nicht "beschissen", und wo kein Kläger... Letzteren könnte es allerdings im Falle einer Insolvenz aus Richtung Insolvenzverwalter oder Gläubiger geben. Wenn der Verkauf allerdings zu marktüblichen Konditionen erfolgt ist, dürften die wenig Chancen haben. Warum man den Weg geht, statt die AB selbst zu entschulden, weiss ich auch nicht - man darf aber wohl annehmen, dass man damit noch ein paar Altlasten (lang laufende Verträge? Hofft man gar auf die Tarifverträge?) mehr los wird. Oder schlicht Zeit spart; wenn der für den Käufer interessante Teil ausgegründet und verkauft ist, kann man den alten Mantel ohne Eile abwickeln. Oder weiterbetreiben/neu aufstellen - allein, daran glaube ich dann eher nicht mehr.
  5. und das ist auch gut so.
  6. Ich sehe in dem von Dir zitierten keinen Hinweis darauf, dass nur 1 Passagier betroffen gewesen sei. Weisst Du, wie viele (von wievielen insgesamt) es waren?
  7. Solche Käufe gehen oft mit Vereinbarungen mit den Gewerkschaften einher, und unter dem Damoklesschwert "sonst Betriebseinstellung und alle Arbeitsplätze weg" sind die da oft sehr, sagen wir, kompromissbereit - auf der anderen Seite haben respektive hatten wir so eine Situation gerade, und die Belegschaft war trotzdem mehrheitlich nicht einverstanden - eine Prognose würde ich gerade eher nicht abgeben wollen.
  8. Wie es die LH bei Buchungen über Drittanbieter anstellen soll, dass Du bereits vor der Buchung genau weisst, was Du bekommst, wenn der Drittanbieter darüber nicht klar informiert, musst Du mir erklären. Beim besten Willen: das liegt nun wirklich in der Verantwortung des Betreibers des Buchungssystems. Beim eigenen wird das jedenfalls alles sehr deutlich dargestellt, auch bei EW.
  9. Wenn die (meisten) Flieger doch eh "nur" geleast sind, dann ist das mit der Flugzeugverfügbarkeit doch relativ kurzfristig kein sooo grosses Problem...
  10. Bei allem Mist, den LH so verzapft, an dieser Stelle ist das Gemeckere völlig unangemessen. Bei der Buchung auf lufthansa.com wird für jeden einzelnen Leg deutlich angezeigt, ob es einen Snack oder eine warme Mahlzeit gibt, auf Langstrecke auch sowas wie "warmes Mittagessen, kurz vor der Landung Frühstück" - und mittlerweile finde ich auch die Qualität meistens in Ordnung, da hat sich was getan. Das EW/4U-System find' ich zwar vollkommen daneben, aber auch da wird vorher sehr deutlich gemacht, ob Du etwas entfernt essbares vorgeworfen bekommst oder nicht. Mag bei Buchungen über Drittanbieter anders aussehen - nur da ist es eben auch Sache dieses Anbieters.
  11. Kannst Du das vorrechnen? Ich hab im Hinterkopf, dass bei 388 und 748 nach PAX-Gepäck etwa gleichviel (oder wenig) für Cargo übrig bleibt.
  12. ach ja? A380: 252m3 / 38 LD-3 B748: 166m3 / 32 LD-1 die 77W isses, die mehr fasst (213.9m3 / 44 LD-3).
  13. In der Gedankenwelt dieser Herren könnte ja die Cockpittürentriegelung defekt gewesen sein und gleichzeitig der Lubitz durch irgendwelche Dämpfe ausser Gefecht gesetzt worden sein - dann würde das Fluggerät einen Unterschied machen. Wer daran glaubt, führt sicher auch Deppensteuer ab ("Lotto").
  14. Das ist ein Ziel - ich glaube, es sind 3 grosse. 1) populistische Kackscheisse a la "seht her, meine treuen Anhänger, wir tun was" 2) wie Du schon sagst: es Reisenden unliebigen Ländern und ungelegenen Airlines schwieriger machen 3) bei Laptops im Aufgabegepäck kann man unbemerkt abschnorcheln und ggf eigenes Schnüffelzeug platzieren...
  15. Auf der Langstrecke liegen sie mMn nicht weit daneben. Die C ist imo ein rundes, wirklich gutes Produkt (und lassm mich mit diesen Sargartigen "mini-Suiten" in Ruh'), die PE ein guter Kompromiss aus Komfort und Preis, und die normale Eco - na ja, im Vergleich zur Konkurrenz geht's schon - Steckdosen hätte man sich leisten sollen. USB ist wichtiger - ist das inzwischen konsistent und in der gesamten interkont-Flotte in allen Klassen da? Im Service, gerade den soften Faktoren, sind sie imo besser als fast alle anderen. An einigen Stellen macht man sich imo selbst das Leben schwer. Ohne special order eine fleischfreie Mahlzeit anzubieten, wenn locker 20% der Menschen entweder gar kein Fleisch oder nur halal/koscher/... essen, sollte selbstverständlich sein und würde einiges an unnötigem Stress in der Luft ersparen, zumal das auf gefühlt 90+% der Flüge schon der Fall ist. Das Streichen der kleinen Nettigkeiten für die Stammkunden ist schlecht für die Kundenbindung, und genau diese Kunden sind es doch auch, die etwas mehr zahlen, wenn man ihnen einen Mehrwert bietet. Was überhaupt nicht passt und mir nicht in den Kopf geht ist der Viehtransporter A320SL. Da ist der Sparwahn deutlich zu weit gegangen. Gestern sass ich immerhin weit vorne und es war ein kurzer leg, aber auch da kam's mir enger vor als in den "normalen" 320/321, und recht minimalistisch ist das harte kont-Produkt eh schon. Edit: da es bei mir gestern eine Frankfurter 320SL war (Danke, @ alxms), war das gar nicht die Viehtransportconfig (die vor 2 Wochen auf'm 3-Std-leg aber definitiv, war auch 'ne Münchner). Kam mir die nur enger vor als sonst, weil 12 Std 748-PE davor? Bitte? Die PE ist doch preislich meistens WEIT entfernt von der biz, oft grad mal 10-20% über einer der höheren Eco-Buchungsklassen. Und da ich die gerade mal wieder auf einem 12-Stunden-Leg genutzt habe: weit entfernt von der biz, aber auch von der normalen eco - das mehr an Platz macht sich wirklich sehr deutlich bemerkbar. Mein - natürlich nicht repräsentativer - Eindruck vom "Füllstand" geht auch eher in Richtung "sie haben sie zu klein dimensioniert". Oh, es geht schon recht anständig. Auf wirklich langen legs ist ein Film willkommen, und das geht in der C wunderbar, in PE auch noch ganz gut (da mit eigenen Kopfhörern, immerhin ist der Anschluss heute meistens kein Problem mehr) und in der normalen eco ist die Enge auch bei anständigem IFE einfach dominierend. "Iss halt vorher" ist spätestens bei legs über 8 Stunden natürlich vollkommen absurd, und auch beim Essen geht es - ich finde das in der LH C (Langstrecke) ziemlich anständig. Das Niveau eines höherklassigen Restaurants erwarte ich da aber auch schlicht nicht.