nairobi

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  1. 23. Millionen? Ich meine es sind schon jetzt mehr als 30 Millionen. Mit 23 hat man in den 90iger mit den Planungen mal angefangen. In Hamburg hat man eine halb so große Fläche in 30 Jahren entwickelt, bei TXL wäre das auch nicht anders. Wenn man sich etwas Zeit lässt, lassen sich die Flächen mit Sicherheit gut vermarkten.
  2. Das TXL-Gelände ist wertvoller Grund kann einen Teil der BER-Kosten wieder reingeholen. Wenn BER öffnet, wird TXL überflüssig und kann ganz oder teilweise zurückgebaut werden. Einzig die Offenhaltung als Regierungsflugplatz mit einer Bahn und minimalen Flugbetrieb sehe ich als Option.
  3. BER wäre allein heute nicht groß genug um den ganzen Verkehr abzwickeln. Daher hat man sich dazu entschlossen SXF alt zu erweitern und weiter zu betreiben. Ein kluge Entscheidung die es möglich macht TXL zu schließen ohne in den nächsten Jahren ernsthafte Engpässe zu bekommen. Ein Offenhaltung von TXL kostet viel Geld, wer soll das bezahlen? Berlin? Der Bund? Und nacher beschweren sich die Berliner, dass es in den Schulen durchregnet, ein Theater geschlossen wird oder die Behörden wegen Personalmangel nicht funktionieren.
  4. Aber genau das kann auch anders sehen. BERneu und SXFalt haben zusammen eine Kapazität von 40-45Mill PAX (und ohne weiteres günstig ausbaubar auf über 50 Millionen), Berlin heute aber erst 33 Million PAX. TXL hat ja lediglich eine Kapzität von vielleicht 15 Million PAX, fertigt heute aber über 20 Millionen PAX ab. Ich kann mir beim nicht vorstellen, dass ein Richter daher einen Grund für den Betrieb eines zweiten Flughafens mitten in der Stadt ableiten würde. Und auch wenn ich mich wiederhole, es gibt auch andere deutsche Airports, die mit Kapazitätseinschränkungen leben müssen, warum soll das in Berlin anders sein.
  5. Da zitiere ich Su-34: "München spielt de facto in einer ganz anderen Liga als Berlin, nicht nur im Fußball." Ja, MUC hat eine ganz andere Funktion als BER. Dort wird viel verteilt, eine A340-600 füttert einige ATR oder ERJ. Das es jetzt eng wird ist schon klar, aber es hat gut 30 Jahre gelangt. In Berlin sieht das ganz anders aus, dort bestimmen vor allem B737 und A320 das Bild. AB längst soweit geschrumpft, dass dort eigentlich keine Aussicht auf ein mittleres Drehkreuz besteht.
  6. Und MUC kommt bis heute mit 2 Bahnen aus. In Berlin wird es auch nicht anders sein. Ein Flughafen reicht. Und selbst wenn TXL rein rechtlich weiter betrieben werden könnte so ist die Entscheidung ganz allein Sache des Betreibers und für diesen müsste das wirtschaftlich tragbar sein. Und hier sehe ich große Probleme. Nicht nur ist der Betrieb zweier Flughäfen teurer, auch könnte man die Grundstücke von TXL nicht veräußern, was aber für die Gegenfinanzierung des BER bitter benötigt wird.
  7. Selbst bei breiter Unterstützung aus der Bevölkerung dürften sich ein paar Herschafften finden, die eine Offenhaltung von TXL juristisch bekämpfen würden. Erfahrungswert aus Hamburg, wo die "Fluglärmgegner" derzeit auch wieder mobil machen.
  8. Das wurde ja noch getoppt. Auf das andere 3:0 hätte ich aber auch verzichten können ...
  9. Also ich definiere jetzt einfach mal das Brandenburger Tor als Stadtmitte (eigentlich das westliche Ende der Mitte). Von dort gesehen liegt Tegel etwa 7km Luftlinie, SXF etwa 17 km und BER neu fast 20km. In LCN liegt 12km vom Trafalgar Square entfernt un Heathrow 23km. Luton, Stanstad und Gatwick 40-50km. Und wohlgemerkt, London ist fast 3 mal größer als Berlin. SXF alt plus SXF neu (BER) reichen für die Bedürfnisse Berlins die nächsten 20 Jahre aus. Da stoßen andere deutsche Airports eher an ihre Grenzen. Aber bei denen spielt Geld eine Rolle, bei Berlin hat man da einen anderen Eindruck
  10. TXL operiert deutlich über seiner Kapazität. SXF alt schafft heute schon über 10 Millionen, BER neu wurde ursprünglich für 25 Millionen Designed, inzwischen aber schon auf über 30 Millionen erweitert. Ein Heathrow wäre total überdimensioniert. Berlin ist zwei Nummern kleiner als London, Paris, NY oder Moskau. Wenn man TXL nicht ganz schließen möchte, dann lediglich für Geschäfts- und Regierungsflugzeuge mit deutlich eingeschränkten Betriebszeiten, begrenzten Flugbewegungen und nur noch einer Bahn. Das könnte man den Anwohnern noch zumuten.
  11. Also was mir nicht in den Kopf will, BER neu hat zusammen mit SXF ein Kapzität von 40-45 Millionen PAX. Das reicht noch für ein paar Jahre. Mit relativ geringen Aufwand kann man sicher bis 50 Millionen erweitern, also noch ein paar Jahre mehr. Wozu einen zweiten Flughafen mitten in der Stadt? Und warum kann man in Berlin nicht mit eingeschränkten Kapazitäten leben, ist doch andereswo auch möglich (z.B. DUS, HAM und STR) ?
  12. Gerade die Konkurrenzsituation ist doch der Witz an der ganzen Sache. Drei Verbindungen sind auf dieser Strecke einfach zuviele, während die eine andernorts dringend benötigt wird.
  13. Naja, so ganz stimmt das nicht, siehe United. Wenn zwei Verbindungen ähnlich gut laufen und ein getrichen werden soll, muss nicht die Berlin-Verbindung daran glauben, sondern die andere. Und ob der Berlin-Hyp ewig anhält, bleibt abzwarten. Ich finde er hält schon erstaunlich lange an. Dank Brexit wird London in den nächsten Jahren deutlich billiger und könnt Berlin auf diesem Sektor (Große günstige Stadt) wieder Konkurrenz machen.
  14. 1.) Als Hamburger interessiert mich BER nicht, viel zu weit weg und viel zu schlecht zu erreichen. Im Gegenteil, ich erhoffe mir für HAM eine Schub, wenn das Einzugsgebiet sich in M.-P. zu seinen Gunsten verschiebt. 2.) Polen will selbst ein Airport in der größe bauen. Von daher eher DUS und HAM als FRA und MUC.
  15. Sicher Hamburg hat noch Nachholbedarf was die Tourismus aus dem Ausland angeht und trotzdem generiert Hamburg bei Zielen die von beiden Städten nicht angeflogen werden in der Regel 75-100% des Berliner Aufkommens (Destatis 2016). HAM sollte stärker auf die Kreuzfahrtbranche setzen, mit Hamburg und Kiel sind die Nummer 2 und 3 der deutschen Kreuzfahrthäfen vor der Tür und die mit Rostock und Bremerhaven die nummer 1 und 4 auch dicht dran. HAM hat ein Einzugsgebiet mit gut 7 Millionen Einwohnern, für die er der nächstgelegene Airport ist, viel mehr hat Berlin auch nicht (und mit der Eröffnung von BER verschiebt sich das noch zu seinen Gunsten) Für Langstrecken würde dann nochmal die Metropolregion Bremen mit über 1 Millionn Einwohner und Südjüdland dazukommen. Noch stärker als Berlin, das ja einige Basics vorweisen kann, ist Hamburg im Punkt Langstrecke einfach unterversorgt.