DasVerkehrswesen

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    eigentlich die Eisenbahn, aber eure Fliegerei ist auch reichlich spannend

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  1. Für die Offenhaltung Tegels haben FDP und AfD gestimmt, die CDU hat sich enthalten. FDP und AfD haben zusammen 37 Sitze im Abgeordnetenhaus. Würde sich die CDU anschließen, käme das Bündnis auf 68 Stimmen. Ab 81 Stimmen hat man die Mehrheit im derzeitigen Berliner Landesparlament.
  2. Examinierte Anglistiker werden AirBerlin derzeit nicht gerade die Bude einrennen. Man könnte die Flüge natürlich auch ausfallen lassen. Das dürfte dann aber auch nicht wirklich im Interesse nicht Deutsch sprechender Passagiere sein.
  3. Einerseits finde ich es schön, dass die AB-Pressestelle nun auch dieses Forum entdeckt hat und mit uns direkt in Kontakt tritt. Das Problem ist, dass wir von der Materie durchaus etwas verstehen und man hier doch etwas mehr als plumpe Durchhalteparolen unterbreiten muss, um uns Leser hoffnungsfroh zu stimmen. Aber Sie sind ja erst seit 2 Wochen hier angemeldet. Eventuell versuchen Sie es unter einem neuen Nickname noch einmal!?
  4. Ja, das denkt der Eine oder der Andere. Ein Freund von mir muss einmal pro Woche von Berlin-Mitte nach Salzburg. Seine Firma hat wöchentlich brav 200 Euro an Air Berlin überwiesen. Bis zu dem Zeitpunkt, da mehr Flüge gestrichen als durchgeführt wurden. Geschäftskunden haben längst begriffen, dass AB keine Option mehr ist. Bleiben: Urlauber, die keine Tageszeitung abonniert haben und nicht airliners.de lesen. Wer Air Berlin noch für eine funktionierende Fluggesellschaft hält, bucht da eventuell noch. Ach, ist das alles traurig.
  5. Auch ich bedanke mich für deine Lagezusammenfassungen. Wenn ich diesen Artikel auf Zeit Online richtig deute, werden wir hier jedoch keine weiteren Zusammenfassungen von dir mehr lesen ;-), denn Zitat Thomas Winkelmann heute auf der Hauptversammlung: "wir können uns für die Probleme im April und Mai nur entschuldigen [...] Air Berlin ist wieder eine sichere, pünktliche und zuverlässige Fluggesellschaft." Seit dem 1. Juni sei der Flugplan stabil, die Pünktlichkeit wieder bei mehr als 80 Prozent, Streichungen gebe es nur aus technischen Gründen. Auch kann man den Jahresurlaub wieder entspannt mit Air Berlin buchen, denn, so der oben verlinkte Artikel: "Eine Sprecherin schloss eine Pleite aus. 'Eine Insolvenz ist kein Thema für uns', sagte sie der Nachrichtenagentur AFP. Das Unternehmen sei finanziell flüssig."
  6. AF/Hop, KLM, Transavia im Mai 2017 (Vergleich Mai 2016) AF Pax 4,348 Mio. (+ 1,4 %), Auslastung 83,6 % (+0,9 %) KL Pax 2,902 Mio. (+10,5 %), Auslastung 87,4 % (+2,6 %) HV Pax 1,549 Mio. (+11,2 %), Auslastung 90,0 % (+0,7 %) KLM hat 2017 bisher 12 neue Ziele aufgenommen und peilt erstmals 32 Mio. Pax pro Jahr an.
  7. Was hat diese Frage mit dem Threadtitel 'Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG' zu tun? Es gibt in diesem Forum auch eine Untersektion Flug- und Reiseplanung. Da sind derartige Fragen mMn besser aufgehoben.
  8. Berlin lässt die Lärmschutzzonen in Tegel neu berechnen. Was der Schallschutz kosten würde, steht bereits in einem Gutachten aus dem Jahr 2005. Damals waren's 109 Mio. Euro. Der Tagesspiegel: Wie teuer würde der Ausbau des Schallschutzes?
  9. Gegen innerparteiliche Demokratie ist nicht im Geringsten etwas einzuwenden. Wenn das aber in einer Partei geschieht, die sich seit einem Vierteljahrhundert für BER und gegen TXL stark gemacht hat, darf man sich schon mal verwundert die Äuglein reiben. Da eine Entscheidung Berlins pro TXL an der Zweidrittelmehrheit von Brandenburg und der Bundesrepublik scheitern wird, ist jede berlininterne Entscheidung eine Nebelkerze. Dass die FDP in all ihrer Verzweiflung auf solche Nebelkerzen zurückgreift: geschenkt. Nun aber auch die CDU? Eindrucksvoller kann man in Berlin eigentlich nicht herausrufen, dass man keine nennenswerte Rolle mehr spielt. Eigene Nachnutzungskonzepte für TXL werden notfalls über Bord geworfen. Dass man sich seit den 90ern für einen Single-Airport BER engagiert hat, wird nun bei Bedarf unter den Teppich gekehrt. Wenn die FDP mit ihrem Pro-TXL-Votum Erfolg hat, dann schließt sich die CDU an. Verzweifelter kann man doch nicht sein!?
  10. Dereinst hat sich die Berliner CDU ein hübsches Nachnutzungskonzept für den Berliner Flughafen Tegel ausgedacht. Auch die Entscheidung pro Schönefeld / kontra Tempelhof&Tegel geht im Wesentlichen auf ihr Konto. Doch dann kam die FDP, die mit dem Thema 'Tegel soll weiter leben' wieder ein wenig Leben (6,7 % bei der letzten Berlinwahl) einhauchen konnte. Leben einhauchen? Vielleicht ist das auch etwas für uns!, sagt sich die Berliner CDU-Vorsitzende: Berliner CDU will Mitglieder über Tegel abstimmen lassen.
  11. Wann war denn bevor alles begann? Ich hab deine Frage mal rasch für dich gegoogelt und eine Umfrage vom Februar, also nachdem alles begann, gefunden: "In einer aktuellen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung durchgeführt hat, sprechen sich 73 Prozent der Befragten dafür aus, Tegel als zweiten Flughafen weiter zu nutzen. Nur 24 Prozent sprechen sich gegen einen Weiterbetrieb aus, 3 Prozent sind unentschieden." Berliner Zeitung: Forsa-Umfrage - Dreiviertel der Berliner wollen, dass Tegel offen bleibt
  12. Da möchte man doch wirklich kein 'Airlinevertreter' sein, wenn auf so einer Veranstaltung Essen serviert wird, das sicher nicht ohne Grund, außer in Bremen, nirgendwo auf der Welt verzehrt wird, und man sich obendrein ein Video anschauen muss, in dem sich die Gesprächspartner, mit denen man gleich eine seriöse Unterhaltung über Routenplanung führen soll, komplett zum Hampelmann gemacht haben.
  13. Dass 'der Vater des Piloten' leidet, ist offensichtlich, woran ist nachrangig. Er klammert sich mit aller Kraft an jeden Strohhalm, der seinen doppelten Schmerz mindern kann. Anders als alle anderen Angehörigen muss er nicht allein den Verlust eines nahestehenden Menschens verarbeiten, er muss obendrein bewältigen, dass sein Angehöriger der Auslöser des Flugzeugabsturzes war. Dass das nicht so einfach, wenn nicht unmöglich ist, lässt sich für Unbeteiligte wohl nur erahnen. Statt aber am Todestag seines Sohnes innezuhalten, zu trauern, das Grab des geliebten Kindes aufzusuchen, zu weinen, zu schreien, seine Frau zu umarmen, begibt er sich in die Hände eines Scharlatans und gibt im fernen Berlin eine Pressekonferenz. Die wirklichen Ursachen der Katastrophe sucht er nicht, sonst hätte er mehrere Experten involviert, deren Meinung zu den Widersprüchen eingeholt. Er aber verlässt sich auf die Meinung eines umstrittenen Bücherverkäufers, weil der ihm einflüstert: du bist nicht der Vater eines Massenmörders.
  14. Du stützt deinen Optimismus auf ein O'Leary-Interview? Das finde ich mutig. Schließlich hat MOL auch schon angekündigt, seine Kundschaft für den Stuhlgang an Bord zahlen zu lassen, nach Nordamerika zu fliegen und Berlin nicht anzubinden so lange es in Deutschland eine Luftverkehrsabgabe gibt. Nichts davon ist jemals Wirklichkeit geworden. Doch selbst wenn es diesmal anders wäre, wiederhole ich meine Frage: du glaubst nicht nur dass Ryanair und EasyJet von ihrer bisherigen Geschäftspraktik abweichen, sondern dafür ausgerechnet einen nicht gerade billigen, an der Kapazitätsgrenze operierenden Flughafen mit Nachtflugbeschränkungen wählen werden?
  15. Und für diese neue, von dir vorhergesagte Strategie wählen Ryanair, Norwegian, EasyJet ... ausgerechnet einen Flughafen, der, um sich zu refinanzieren, hohe Gebühren erheben muss und obendrein Kapazitätsprobleme hat?