wozzo

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  1. Eine gute Idee: Für FDP-Wähler und Frontstadtwestberliner Tegel offen halten. Zu Zonensondergebühren, € 100 je Start/Landung je Passagier.
  2. Ganz schön heiße Debatte – als bekennender Freund des Flughafen Tegels erlaube ich mir, kühlendes Wasser auf die Diskussion zu sprengseln. Aber selbst wenn die Offenhaltung Tegels politisch und juristisch realisierbar bliebe, und nicht allein das populistische Steckenpferd einer Partei, die nicht wenige hier in der Stadt für ansonsten komplett überflüssig halten, gebe ich zu bedenken: - Tegel zu halten käme auch im besten Falle richtig teuer. Wenn die Kapazitäten wirklich benötigt werden, wäre es nicht viel sinnvoller, die Abfertigungskapazitäten am neuen Flughafen auszubauen? Start- und Landebahnkapazität gibt es genug, ein bis zwei zusätzliche Terminals (auf dem bereits dafür eingeplanten Raum) sollten ausreichen - Luftverkehr ist nicht die einzige Infrastruktur, die Berlin braucht. Aus meiner Sicht derzeit viel bedeutender ist Raum für Wohnen, Arbeiten, Entwickeln, Erholung, Kultur. Das Gelände von Tegel ist ein wertvoller Zugewinn für Stadtentwicklung. - ich weiß, es wird hier nicht gerne diskutiert, aber unter dem Fluglärm des innenstadtnahen Flughafen Tegel leiden viel mehr Menschen, als dass es in Schönefeld der Fall sein wird (und das sind immer noch zu viele, aber diese Standortdiskussion ist ja längst gegessen)
  3. Der neue Geschäftsführer will bis Sommer prüfen, wann er einen Termin nennen kann, an dem ein Eröffnungstermin genannt werden kann. Roland Berger sieht eine Eröffnung frühestens 2019 und stellt dem zurückkehrenden Marks ein vernichtendes Zeugnis aus: "fehlender Planungsabschluss", "unzureichende Koordination Bauleistungen", "keine vollständige Transparenz über technische Risiken ('unbekannte Sachverhalte')", "unzureichende Koordination der Sachverständigen" (Tagesspiegel). Die DFS peilt 2020 an. Wegen Schwierigkeiten in der Personalentwicklung angesichts der ständigen Verschiebungen (Tagesspiegel).
  4. Lütke Daldrup Chef, Marks kommt zurück, Müller 'raus aus dem Aufsichtsrat.
  5. Rheinland-Pfalz hat den Vertrag unterschrieben, Hessen nicht (FAZ)
  6. Wegen der Entlassung von Marks wird es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats geben. Mühlenfeld baut schon mal vor und redet im Tagesspiegel ziemlich klaren Text.
  7. Ja, separates Terminal, wegen Baugenehmigungen, Brandschutz etc., mit eigenem Check-in-Bereich, Einkaufsläden und Gepäckverteilung. War von mir schlampig formuliert.
  8. Verlängerung Nordpier, oder? Siehe Ausschreibung:
  9. Weil man erst 2016 ernsthaft mit dem Lösen der Probleme angefangen hat. Was zwischendurch passiert ist? Organisatorisches und personelles Chaos (indem man z.B. einen Mehdorn und einen Amann miteinander kombiniert hat). Die derzeitigen Probleme sind lösbar, sie werden nur nicht schnell gelöst. Bis 2019 muss ich nicht den Fahrplan der Bahn auswendig lernen, hat also auch Vorteile. B)
  10. Angesichts der Erfahrungen in Parchim und Lübeck ist es mir ein Rätsel, wo chinesische Unternehmen beim Erwerb dieser Flughäfen das langfristige Geschäftsmodell sehen. I don't get it.
  11. Vom Flughafen BER gibt es 0 Langstrecken. Ein Wachstum um 136% ergibt ... :angry:
  12. Das ist mal ein nützlicher Tipp. :heart:
  13. Eröffnung zum Sommerflugplan 2018 ist auch bereits vom Tisch. Grund: Die Flughafengesellschaft muss spätestens 13 Monate vorher verbindlich die Inbetriebnahme mitteilen. Vgl. Berliner Zeitung: BER kann auch im Frühjahr 2018 nicht starten.
  14. Das einzige, was man mit Sicherheit sagen kann: Die Brandschutzanlage funktioniert nach 5 Jahren (!) immer noch nicht. Auch damals war, neben vielem anderen, die elektronische Türsteuerung defekt.
  15. Da agiert der regierende Bürgermeister (gegenwärtig und zukünftig) wirklich ungeschickt. Er sollte dem Flughafenchef gegenüber den überzogenen Forderungen der BImA den Rücken stärken. Wenn er so weiter macht – Wahl verloren, für die SPD nicht gerade einen glänzenden Koalitionsvertrag ausgehandelt, die Böhning-Affäre, Grummeln in Partei & Fraktion, nun eine schlechte Figur angesichts der relativen Popularität von Mühlenfeld – regiert er nicht mehr lange.