wozzo

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  1. Aktuelles zum Flughafen BER

    Interessante Geschichte im Tagesspiegel: Im Januar 2013 hat ein gewisser Peter Hess, Geschäftsführer einer Firma Berotronika aus Mainz und spezialisiert auf Risikomanagement von Großprojekten, vorausgesagt, dass ohne "professionelles Krisenmanagement" der Flughafen erst am 17. September 2019 eröffnet werden könnte (bei gutem Management 2018). Nun sagt dieser Mann, ausgehend von der aktuellen Situation: Optimistisches Szenario: August 2021, wahrscheinliches Szenario: Juli 2022, pessimistisches Szenario: Februar 2023. Und "Bauchgefühl": „Ich glaube nicht mehr daran, dass es mit dem BER überhaupt noch etwas wird.“ Quelle: Tagesspiegel: Eröffnung 2019 oder doch erst 2023 – oder?
  2. Motiv ist klar, eine Erfolgsaussicht weniger. Könnte schiefgehen, oder? Wieviele Tage bis zum Grounding? Ist die Lufthansa auf diesem Wege erpressbar? Und dann geht's halt möglicherweise doch durch den DLR-Test. Oder nach China. Was hier wohl einige aufregt, ist zum einen eine "ich scheiße auf die Probleme der anderen Kollegen im Betrieb"-Haltung, die aber seitens von Piloten nichts neues ist. Und dann ist da noch der Umstand, dass Air Berlin nicht einen 150 Millionen-Kredit dafür bekommen hat, dass sich eine Minderheit einer sowieso privilegierte Interessengruppe ihre zukünftigen Vertragsbedingungen wild herbeistreikt.
  3. Für morgen gibt es bereits 150 Krankmeldungen von Piloten (heute waren es 200). Und: Wöhrl will unbedingt was ab vom Kuchen. Er werde klagen, wenn er nicht den Zuschlag erhält.
  4. Was man so liest heute ... der Betrieb wird vom Staat finanziert, die Gehälter von der Arbeitsagentur. Dennoch gönnen sich die Piloten einen wilden Streik. Kaltschnäuzigkeit ist noch ein nettes Wort dafür. Auf der anderen Seite: Es wurden angeblich Gespräche von der Geschäftsführung abgebrochen. Die konnte sich denken, was dann passiert. Muss ziemlich verzweifelt aussehen bei Air Berlin.
  5. 50 Millionen bietet Wöhrl, mehr nur, wenn er Erfolg hat anschließend? Das ist zu wenig. Es bedeutet, er hat niemand gefunden, der in seinen Plan substantiell investieren möchte.
  6. Ach nee, das glaubt sicherlich ernsthaft niemand. Niki wurde künstlich profitabel gehalten, damit man es verkaufen kann. Erst an Etihad (als eine der letzten Pirouetten vor dem Untergang), und komischerweise nun ein zweites Mal, an Lufthansa. Und da das Personal in Österreich genügsamer ist, kann Lufthansa sogar zumindest einen Teil der Belegschaft zu den derzeitigen Tarifen übernehmen. Problem hier ist bekanntlich das finanziell unsinnige langfristige Tuifly-Wetlease. Für die weiteren Teilübernahmen – Lufthansa, Easyjet, Tuifly, ? – werden wahrscheinlich ein bis zwei Pakete geschnürt, mit AOC, in die Strecken geschoben werden, und was man sonst noch haben will. Vielleicht auch Personal, aber das wird sich sehr in Grenzen halten. Der Rest, insbesondere "Kern-Air Berlin" (mit den Air Berlin-Tarifverträgen, wozu auch die LTU-Veteranen gehören werden), wird in die Wüste geschickt. Immobilien (sofern vorhanden) kommen in die Insolvenzmasse. Gewerkschaften (insbesondere Verdi) werden für Sozialpläne kämpfen. So sehe ich das. Lasse mich gerne von Kundigen und Insidern korrigieren.
  7. Bei Betriebseinstellung sind die Streckenrechte irgendwann futsch, habe ich das richtig verstanden? Und, ich glaube Dummi hat geschrieben, dass das bei einer Einstellung zum 1.10. der 15.10. wäre. Wenn das zutrifft, dann werden die zum 15.9. eintreffenden Angebote vor allem hinsichtlich dessen geprüft wie schnell die erste Rate überwiesen werden kann wie hoch die erste Rate ist wie schnell die zu kaufenden Betriebsteile betrieblich übernommen werden können Mein Gefühl sagt mir, dass der Club, den Lufthansa gerade hinter den Kulissen aushandelt, der einzige sein wird, der in dieser Frage ein befriedigendes Angebot abgeben wird. Wenn nicht, wird's noch düsterer wie jetzt schon.
  8. Selbst wenn es so wäre mit dem 30.9., dann bezweifle ich, dass die Eingeweihten das jemand erzählen würden, der das gleich an eine Forumsquasselstrippe weiterreicht. Fake News, Gerücht, Spekulation, mehr ist es heute und hier nicht.
  9. Vorfeldlotse

    Anforderungen Fraport: "Sehr gutes räumliches Sehvermögen ohne Farbschwäche sowie uneingeschränktes Hörvermögen" Anforderungen Hannover: "Gesundheitliche Eignung (Hör- und Sehvermögen) sowie psychische Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen", "Gutes räumliches Vorstellungsvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe" Direkt bei Arbeitgebern/Ausbildern nachfragen?
  10. Aktuelles zum Flughafen Lübeck

    Spielt Geld in Lübeck überhaupt eine Rolle? Der Mann ist Milliardär und hat nach dem Unternehmensverkauf nix mehr zu tun.
  11. Hubi206 kann ich insofern zustimmen, dass mit der Verpflichtung von Winkelmann die Exit-Strategie von Etihad klar auf der Hand lag. Der Eurowings-Deal war dann auch der erste Schritt einer allmählichen Herauslösung eines Teils von Air Berlin mit Übergang zum Lufthansa-Konzern. Nur: Bitte bedenken, dass die Karre da bereits langwierig und unwiderruflich in den Dreck gefahren war. Hunold hat mit der größenwahnsinnigen Expansion Air Berlin in Schwierigkeiten gebracht und zu lange herumgedoktert. Eine Reihe zweit- und drittklassiger CEOs hat die Malaise nur verlängert. Ohne die Alimente aus dem Sandkasten hätten wir die Pleite schon vor Jahren gehabt. Was ich nicht nachvollziehen kann, das ist die Empörung und das Verschwörungsmunkeln um die "böse" Lufthansa. Wo sind denn bitte die Alternativen? Glaubt jemand ernsthaft, dass einer von denen, die jetzt so laut sich beschweren oder als Alternativen gehandelt werden (Ryanair, Easyjet, Condor, Wöhrl usw.) die Air Berlin mit dem kleinen Finger angerührt hätten, solange Schulden und Nicht-die-Rosinen-rauspicken-können auf dem Tablett waren?
  12. Lufthansa hätte gerne das ganze geräuschelos, ohne Hampelmänner wie O'Leary, Wöhrl oder Claassen über die Bühne gebracht. Aber da kamen die Forderungen von Etihad dazwischen. Etihad hat den Geldhahn zugedreht und die Insolvenz provoziert. Wer meint, die Insolvenz sei im Sinne von Lufthansa, der möchte das mal bitte nachvollziehbar darlegen.
  13. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Jetzt kommen 'se hier schon mit Links zu den Rechtsrabauken der "Achse" an und behaupten, die Tegel-Abstimmung sei kein politisches Thema. Ich verabschiede mich bis zum 24. September aus dieser Diskussion. Liebe Grüße & bis dann!
  14. Aktuelles zum Flughafen BER

    Heute ist der Termin, an dem der Termin bekannt gegeben wird. Oktober 2019 wird eröffnet!