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  1. Wenn Easyjet in FRA aufschlägt, wäre ich mir nicht so sicher, dass es nur bei der wahrscheinlichen ex-AB-Relation nach TXL bleibt. Ich denke, dass sie dann z.B. auch Verbindungen in den Londoner Raum aufnehmen könnten.
  2. Aktuelles zum Flughafen BER

    Und genau von einem dieser Orte holt man jetzt wohl einen erfolgreichen Bau-Manager. Ich glaube zwar nicht, dass ein Kopf alleine bei problematischen Strukturen und einem schon vollkommen aus dem Plan geratenen Projekt sehr viel verändern kann, aber man sollte dem neuen Mann die Chance geben, die er verdient. Zumal die Flughafengesellschaft gleich mehrere Bauaufgaben hat, neben der Inbetriebnahme des BER als wichtige Aufgabe auch den Bau des Erweiterungsterminals T1E sowie die Planung der nächsten Erweiterungen.
  3. Von Easyjet kommen jetzt auch auf der Homepages ein paar Infos zum geplanten Engagement in Berlin-Tegel: https://www.easyjet.com/de/tegel
  4. Laut Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/standort-berlin-tegel-air-berlin-einigt-sich-mit-easyjet-auf-teilverkauf/20516462.html wolle man die 25 Maschinen "primär am Flughafen Berlin-Tegel" stationieren. Das Easyjet in Schönefeld mit den Maschinen weiter wächst, glaube ich nicht. Eher halte ich es für wahrscheinlich, dass Ziele aus Schönefeld nach Tegel verlagert werden, nach meiner Vermutung insbesondere die Kurzstrecken wie Zürich, Wien, Luxemburg, Basel, Amsterdam, Salzburg, Kopenhagen. Bei der kartellrechtlichen Bewertung sollte der Berliner Markt da recht schnell durchgehen. Easyjet wird einige Strecke aufnehmen oder ausbauen, bei denen sonst der Lufthansa-Konzern Monopolstellungen hätte (z.B. MUC, DUS, ZRH, VIE) und auch ansonsten ist der Berliner Markt vielfältig genug mit LH / EW, Easyjet, Ryanair und den ganzen Airlines, die ihren Hub feadern müssen (KLM, AF, BA, ...). Die kartellrechtlichen Probleme sehe ich im Rest von Deutschland, insbesondere DUS, bedingt auch MUC.
  5. Aktuelles zum Flughafen BER

    Noch ist nur ein Prüfauftrag (aber angesichts der politischen Mehrheiten ist das Ergebnis der Prüfung erwartbar). Als Flughafengesellschaft würde ich versuchen, mir in der Stunde 5-6 Uhr wenigstens eine Bahn offen zu halten, auf der man dann den wenigen Flugbetrieb konzentriert. So haben die Anlieger zumindest rechnerisch in jeder zweiten Nacht Ruhe und die wenigen Flüge können auch durchgeführt werden.
  6. Aktuelles zum Flughafen BER

    In die Debatte zum Nachtflugverbot kommt wohl wieder Bewegung rein: http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-volksentscheid-zum-txl-mitgesellschafter-gegen-offenhaltung-tegels/20506704.html Es geht wohl darum, ob nicht auch ein Nachtflugverbot von 5-6 Uhr verhängt werden kann. Laut Planfeststellungsbeschluss ist ein Flugbetrieb von 5.30 bis 23.30 Uhr möglich, wobei verfrüht ab 5.00 Uhr und verspätet bis 24 Uhr gelandet werden kann. Bisher hat insbesondere Condor die Möglichkeit genutzt, Abflüge um 5.30 Uhr zu planen, teilweise auch die Charterairlines aus der Türkei.
  7. Aktuelles zu Eurowings

    @EDDS Welche anderen rechtskonformen Möglichkeiten hat denn der Insolvenzverwalter, als überzähligem Personal die Kündigungen auszusprechen. Argumentationsketten wie "könnte den Flugbetrieb ins Wanken bringen" sind im Insolvenzrecht so nicht vorgesehen. Wenn ab Samstag etliche Maschinen am Boden bleiben, dann wird es sich ein Insolvenzverwalter nicht erlauben können, den Personalbestand nicht an die neue Situation anzupassen.
  8. Verkehrszahlen 2017

    Die oben genannte Erklärung mit der Stagnation von Ryanair in SXF ist sicher richtig, dennoch muss man bei den Berliner September-Zahlen immer auch eine Besonderheit berücksichtigen: Immer in den gerade Jahren findet in Berlin im September die Innotrans statt, mit fast 140.000 Fachbesuchern (davon 75.000 aus dem Ausland). Quelle: http://www.innotrans.de/media/inno/inno_dl_de/inno_allgemeineinformationen/Statistik_Fachbesucher.pdf Da sind dann auch über eine Woche nahezu alle Hotels in Berlin ausgebucht. Diese Reisenden, die ja wegen An- und Abreise immer zwei PAX sind, waren natürlich im Vorjahr da und fehlen dieses Jahr.
  9. Verkehrszahlen 2017

    Wenn es bei dieser moderaten Wachstumsdelle bleiben würde, wäre das ja entspannt für Berlin. Ich rechne aber im Oktober (ohne die AirBerlin Langstrecken und an ein paar Tagen komplett ohne AB) und erst recht ab November mit deutlich stärkeren Einbrüchen in den Pax-Zahlen, die sich vielleicht erst wieder ab Frühjahr 2018, wenn Eurowings und vielleicht Easyjet ausbauen, wieder normalisieren werden. Außerdem bin ich gespannt, wie stark Passagiere aus TXL nach SXF abwandern werden, wo ja Easyjet und Ryanair ein relativ stabiles Angebot vorhalten und wo vielleicht sogar Easyjet mehr größere A320 statt A319 zum Einsatz bringen kann.
  10. Easyjet hat bekanntlich immer das Ziel, starke Nr.1-Positionen oder zumindest gute Nr. 2-Positionen an einer Basis zu haben. Und da hätten sie mit 35 Fliegern am Standort Berlin einen so großen Fuß im Markt, um das zu sichern und sich mit der Lufthansa-Gruppe einen Kampf um die Nummer 1 zu liefern. Zudem werden sich auch die Low-Coster in Richtung Umsteigeverbindungen öffnen. Auch das macht den Standort Berlin (wenn der BER mal fertig ist) für Easyjet recht interessant, da man einerseits recht viele Verbindungen nach England hat und andererseits auch etliche ab Berlin nach Süd- und Mittelosteuropa, wo ein Umsteigeknoten Berlin fast auf dem halben Weg liegt. Insofern würde ich dies auch nicht als Entscheidung gegen NRW sehen, sondern als Entscheidung für Berlin.
  11. Denkt dran, man sieht sich immer zweimal im Leben. Die Lufthansa (insbesondere mit Eurowings + künftig Niki) ist durchaus darauf angewiesen, dass der Tui-Konzern ihr Kontingente abnimmt und auch Tui hat ein Interesse, die 14 ehemaligen AB-Wet-Lease-Flieger nicht unbeschäftigt vor dem Hangar stehen zu haben. Insofern gibt es, neben der Frage wie man eventuell Verträge bestehen lassen kann oder über die Insolvenz abwickeln kann, immer noch ein gewisses Interesse auf beiden Seiten, zu einer umfassenderen Einigung zu kommen, bei der das Tischtuch beidseitig nicht zerschnitten ist.
  12. Aktuelles zu Ryanair

    Die Frage ist für mich viel mehr, ob sich Ryanair in der aktuellen Situation und öffentlichen Beobachtung den ansonsten üblichen Umgang mit solchen Mitarbeitern leisten kann. Wenn man seitens Ryanair einen anderen Umgang mit Piloten ankündigt, dann gibt es jetzt eine gute Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen.
  13. Aktuelles zu TUIfly.com

    Da TuiFly an manchen großen Flughäfen in Deutschland (z.B. in Berlin) gar nicht unter eigener Marke aktiv ist, könnte man da sicherlich Flüge in die klassischen Urlaubsgebiete (Balearen, Kanaren, Griechenland, etc.) aufnehmen, die allein schon von den Buchungen des Tui-Konzerns gut gefüllt wären.
  14. Da auf Berlin-Frankfurt ohne von Lufthansa schon meist der A321 eingesetzt wird, kann man da zumindest kurzfristig kein größeres Fluggerät einsetzen. Und auch nach München kommt oft schon der A321 zum Einsatz.
  15. (5) TXL-BUD wird mit SXF-BUD von Wizzair 7/7 übernommen (das wird ein Hauen und Stechen zwischen Easyjet, Ryanair und Wizzair). (6) TXL-KEF übernimmt Icelandair