slowlyhh

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  1. Für den Flughafen geht das nach hinten los. Der Lesinggeber kann gegen den Flughafen auf Schadenersatz klagen, und Air Berlin wird nicht mehr zahlen. Ich hätte den Isländern zugetraut, sicher vorher schlauer zu machen.
  2. Aktuelle Routennews

    Soll nach früheren Zeitungsmeldungen Mitte Jan losgehen mit geleastem CRJ 700 von Adria Airways (also nicht Q400).
  3. Rein theoretisch könnte Easyjet mit AB auch einen Wetlease-Vertrag abschließen, sodass AB für U2 fliegt. Nur mit so wenig Vorlaufzeit würde man die Maschinen nicht füllen können. Insofern wird es mit Sicherheit eine Unterbrechung im Angebot ab Berlin geben.
  4. Korrektur:EW hat derzeit 33 A 320 im Wet Lease bei AB (plus 5 für OS =ursprünglich somit 38, inzwischen eine schon im Register von OS), Niki hatte 17, aktuell 16 A 321 plus 4 von Belair, ursprünglich 14 737 von TUI Fly,zukünftig nur 7, HE 20 Dash 8, wovon 17 eingesetzt werden sollen, 3 für die Gesamtflotte von EW eine Reserve bilden soll. Zukünftig also 33 A320 bei EW im Wetlease von AB (spätere Aufteilung auf HE-13- und Eurowings Europe Wien -20-) , HG 20 A 321+ 7 B737 von TUI Fly, also 27, HE 20 Dash 8, total 80 (1 A 320 bereits bei OS)
  5. Da auch OS selbst im Rahmen der Gesamtofferte des LH-Konzerns angeblich mitbietet (natürlich auch für die A 320, die AB für OS betreibt), wäre es denkbar, dass man sich ein paar zusätzliche Dash 8-400 sichert, die dann von OS betrieben werden. Man muss aber auch sehen, dass ein Teil der Dash 8-Flüge nur im Rahmen von Langstreckenverkehr sinnvoll waren, aber Strecken wie BER/DUS nach Saarbrücken, Karlsruhe, Salzburg und ein paar mehr könnten durchaus interessant sein.
  6. Bei der Flotte muss man berücksichtigen, dass bei Niki 4 Belair A 321 hinzukommen, die Belair im Auftrag von Niki fliegt. Dann hat Belair noch einen eigenen A 320. Angeblich soll es dafür ja einen Käufer geben. Bei der Gesamtzahl der A 320 ist weiterhin zu berücksichtigen, dass 4 A 320 von Alitalia für Air Berlin betrieben wurden, ich weiß nicht, ob das noch so ist. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass 27 A320, die für EW/OS unterwegs sind (, von LH gekauft wurden bzw. neu geleast, dann an Air Berlin zurückgeleast und mit AB-Personal wieder zurückgegangen sind, also eine Kombi aus Dry-und Wetlease. Anders herum ausgedrückt, zieht man den ursprünglich 69 A 320, die für AB unterwegs waren, 27 A 320 für EW/OS ab, sind es noch 42,
  7. Da man Slots nur auf Tochtergesellschaften übertragen kann, also LGW und Fly Niki werden diese beiden für EasyJet und LH benötigt, weil die auch noch nicht insolvent sind. Auch Belair könnte in diesem Zusammenhang noch eine Rolle spielen, ist aber eben Nicht-EU-Airline mit flugeinschränkungen zu/von Zielen außerhalb der EU. Man hat ja davon gesprochen, dass es zumindest auch einen Käufer für Belair geben sollte.
  8. Gegen Fly Niki soll ein Antrag auf Konkurs am heutigen Dienstag eingereicht worden sein. Einem österreichischen Reiseveranstalter schuldet Fly Niki noch eine größere Summe aus einer einvernehmlich stornierten Charterkette, die die Mehrkosten des Veranstalters wegen Umbuchungen und Ersatzbeförderung abdecken sollten und zur Zahlung im August fällig gewesen wären. Da die Fordereungen von Fly Niki gegenüber Air Berlin für Ticketverkäufe bis heute ebenfalls nicht geflossen sind, besteht eine Überschuldung von Fly Niki. Damit wird wohl ein neues Kapitel hinsichtlich des Verkaufs von Fly Niki aufgeschlagen... Quellen: Austrian Aviation von heute, Kurier
  9. Nein, man kann innerhalb einer Airline-Gruppe die Slots in eine Tochter transferieren (z. B. jene AB-Flüge, die diese für EW operiert, ggf. auch andere). Der Käufer kauft LGW (derzeit noch nicht in Insolvenz, nutzt deren AOC und die transferierten Slots). Dazu steigt man in die Leasingsverträge ein (für die übernommenen Flüge), Personalübernahme offen (hier wird ja noch verhandelt wie das gehen soll.LGW würde dann zukünftig für EW fliegen (anstelle AB).
  10. Bei der Übernahme von LGW wird es sich vermutlich nur um den GmbH-Mantel gehen, d. h. nicht Flugzeuge, Strecken oder Crews. Da LGW ein gültiges AOC hat, könnte man dahin dann die von AB bereits für EW geleasten Maschinen schieben.
  11. Wöhrl hat inzwischen selbst ausgesagt, dass er zwar (momentan) Air Berlin ganz erhalten, aber nur 25 Flugzeuge selbst betreiben will. Der gesamte Rest soll u. a. an Lufthansa, EasyJet und andere verleast werden. In der Tat eine Heuschrecke, die darauf abzielt, an der Sache noch mitzuverdienen. Letztendlich würde es zeitversetzt auch zu einer Zerschlagung der heutigen Air Berlin kommen. Ich glaube kaum, dass er mit diesem Konzept Erfolg haben wird, zumal er ja auch den Gesamtkaufpreis in Raten zahlen will. Der Gläubigerausschuss hat u. a. bei seiner Entscheidung zu überprüfen wie erfolgreich das vorgesehene Geschäftsmodell des Käufers ist und wie sicher es ist, dass der gebotene Kaufpreis auch wirklich gezahlt werden kann. Da dürften etliche etablierte Airlines mit Rücklagen bessere Karten haben, selbst eine Condor mit der hochverschuldeten Mutter Thomas Cook wohl eher schlechte. Im Interesse der Mitarbeiter ist es ja auch, wenn sich ein seriöser Käufer findet und nicht nach kurzer Zeit das Unsicherheitskarussell von vorn beginnt.
  12. Mit dem von Wöhrl angedachten Konzept ist mit Sicherheit keine Rentabilität zu erzielen. So wird der Bieterkreis immer kleiner. Derzeit klammern sich viele an Condor, die eine Komplettübernahme von Air Berlin in Betracht ziehen und durchrechnen wollen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Mutterkonzern Thomas Cook stark verschuldet ist und Condor selbst auf Sparschiene arbeitet. Woher soll das Kapital kommen? Da bin ich sicher , dass das insgesamt nichts wird und man letztendlich nur für Teile bieten wird. Lauda muss seine Geldgeber überzeugen, und ob es dann das beste Angebot für Fly Niki ist, wage ich zu bezweifeln. Am wenigsten hat man nach britischer Art bisher von Easy Jet gehört, nur, dass sie wohl an 40 Jets und Strecken, auch innerdeutsch, Interesse haben. Da hält wohl keiner gegen, Lufthansa kann es nicht wegen einer möglichen Monopolstellung und wer anders hat noch nicht geboten. Gut also für Easy Jet, weil das ihre Kaufpreisofferte nicht hoch treibt. Wenn Ryanair wirklich Geld ausgeben wollte, könnte man mit einem Gegenangebot Easy Jet ärgern, aber die wollen ja ohnehin nur in der Presse stehen und stänkern. Das ist medienwirksam, auch wenn nichts dahinter steht.
  13. Zur Frage von Hubi206: Natürlich kann jedes Unternehmen den Wunsch haben, dass sich ein Käufer findet, der das Unternehmen evtl. für 1 Euro kauft und alle Schulden übernimmt, auch wenn das ein dummer Investor sein müsste. Der Wunsch selbst ist nicht verboten. Wenn man mehr Zeit hätte und nicht ein Grounding drohen würde, was den Wert von Air Berlin drastisch senken würde (und für die Mitarbeiter dann noch schrecklicher wäre, denn dann käme auch Ryanair zum Zuge, die nur prekäre Arbeitsverhältnisse anbieten), dann könnte man auch beispielsweise nur ein Unternehmensteil verkaufen (z. B. Fly Niki), über diese Summe mit den Gläubigern oder auch etwas mehr einen Vergleich schließen und dann könnte sich ein Investor finden, der den Rest als Ganzes weiterführt. Nur eben diese Zeit fehlt!
  14. Soweit es Condor bzw. Thomas Cook und deren Pläne zu einer Komplettübernahme betrifft, hat es Herr Wöhrl schon vorgemacht. Man kann auch mit 1 Euro und Schuldenübernahme agieren. Im vorliegenden Fall sind aber die Schulden so erdrückend, dass das nicht funktionieren wird. Insofern wird das Angebot von Condor sich im Rahmen der eigenen finanziellen Möglichkeiten bewegen. Ich denke auch, selbst wenn Condor und Herr Wöhrl Angebote für eine Komplettübernahme machen, die Gesamt-Kaufpreise für Einzelteile von Air Berlin erheblich höher sein werden. Da es auch um die Befriedigung der Gläubigerinteressen geht, ist damit eine Zerstückelung vorprogrammiert. Aufgrund der immensen Prosteste zu einer möglichen Marktbeherrschung der Lufthansa wird man diese Filetierung so vornehmen, dass es keine Marktbeherrschung geben wird. Ein Beispiel dazu: Lufthansa erhält nur die jetzt geleasten Flieger und den Großteil der Langstreckenflugzeuge, Condor Fly Niki und den Rest der Langstreckenflieger, alle Kurz- und Mittelstrecken gehen an Easy Jet, wobei die einzelnen Fällen auch noch andere zum Zug kommen könnten. Dann kann niemand behaupten, durch ein abgekartetes Spiel wäre Lufthansa einseitig bevorzugt worden. Ryanair hätte nie auf Air Berlin geboten, auch unter anderen Umständen nicht. Die können nur stänkern und wollen in der Presse sein. Ich gönne jedem einen günstigen Flug, wer aber mit Ryanair fliegt, unterstützt prekäre Arbeitsverhältnisse. Diese Fluggesellschaft müsste jeder boykottieren, der ein Funken Sozialgewissen hat! Eine Lufthansa kann so niedrige Preise nie bieten, da man ja u. a. höhere Gehälter zahlt. Das wird immer vergessen. Die Gehälter der jetzigen AB-Crews möchte Lufthansa bei EW natürlich absenken, um näher an eine Ryanair heranzukommen, ganz wird das nie gelingen. Also versucht man auch , sie so weit wie möglich aus eigenen Märkten fern zu halten. Bedauerlicherweise wird jeder Käufer einen Betriebsübergang des Personals vermeiden, jeder!! Insofern werden die Interessen der AB-Beschäftigten hinten anstehen, so traurig das ist. Gehaltseinbußen werden kommen, auch wenn man in den Kaufverhandlungen vielleicht das eine oder andere noch abfedern kann.
  15. Der GmbH-Mantel der LGW hat für irgendwen vielleicht einen steuerlichen Vorteil, wenn dort genügend Verluste aufgelaufen sind. Sonst werden die Leasinggeber wohl noch Betreiber für die Dash 8 suchen müssen, denn nur Wideroe, Air Baltic und Austrian betreiben noch eine größere Dash 8-400-Flotte und wenn die sie nicht haben wollen für jetzt bediente Strecken, wer dann?