coolAIR

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    nicht weit von MUC
  1. @conrad Du solltest aber vielleicht erwähnen, dass V-Bird am 5.12. das erste Flugpaar am Mittag gestrichen hat (MUC an ca. 11:30, ab 12:05). Die von dir erwähnten Flüge fanden jeweils ca. gut 1,5h später statt (MUC an 13:15, ab 13:40), damit wurden also offensichtlich jeweils die Paxe des gestrichen Flugpaares transportiert. Dann sieht die Rechnung schon wieder anders aus. Trotzdem - das ist nicht zu bestreiten - läßt sich momentan zumindest in Teilen ein leichter Aufwärtstrend bei 5D feststellen - von einem sehr, sehr, sehr niedrigen Niveau allerdings. Für die Zukunft sagt dies aber m.M. nach nichts aus.
  2. Die weiteren deutschen Ziele werden wohl folgen, wenn dort jeweils die Basen in Betrieb genommen werden. Während MUC und HAM als nächste Standorte als sicher gelten (lt. Germania), kann man das von STR und/oder DUS nicht behaupten. In MUC sollte eigentlich Anfang August losgelegt werden, der Start der Werbemaßnahmen mit Vorstellung des Produkts war für Mitte Juni vorgesehen. In HAM wollte man im September mit der Werbung und der Produktvorstellung beginnen und im November dann mit den Flügen starten. Nun hat sich ja offensichtlich wieder einmal alles verschoben, nicht mal ex TXL wird der ursprünglich geplante Umfang der Flüge voll abgewickelt. Aktuelle neue Termine zum Start an anderen Flughäfen wurden bis dato noch nicht bekannt.
  3. Germania hat in diesen Tagen den ersten Schwung ihrer neu geplanten Flüge ab 1.6.03 auf ihre Homepage geladen. Es sind vorerst nur Flüge ab der Basis Berlin-Tegel im Netz zur Buchung zur Verfügung gestellt. Ex Tegel dürften dann ca. 5 Flieger der Germania-Flotte beschäftigt sein. Etwas überraschend ist die Wochenendbedienung von spanischen Ferienzielen ex der Schweiz und Österreich. Ab Anfang Juni 2003: bestehende Strecken TXL - FRA 2x täglich (doppelter Tagesrand) TXL - MUC 2x täglich (doppelter Tagesrand) TXL - PMI 1x täglich bzw. neu 8x wöchentlich NEU TXL - STR 2x täglich (doppelter Tagesrand) TXL - ZRH 2x täglich (doppelter Tagesrand) TXL - VIE 2x täglich (doppelter Tagesrand) TXL - NCE 1x täglich TXL - SKG 1x täglich TXL - IST 1x täglich TXL - CIA (Rom) 1x täglich TXL - BIA (Bastia) 1x wöchentl. am WE TXL - IBZ 2x wöchentl. am WE Darüberhinaus sind folgende Wochenendrotationen buchbar: HAJ - IBZ ZRH - ALC HAJ/BSL/ZRH/GVA/LNZ/SZG - PMI (i.d.R. einmal pro WE, ex ZRH/VIE 2x/WE) siehe: http://www.bfr-reisen.de/STATHTM/flugziele.html und in der Buchungsmaschine
  4. Laut einem Bericht der heutigen FVW International will Germania nach wie vor im Juni (oder Juli) mit ihren neuen europäischen Flügen abheben. Als Basen werden darin neben TXL erneut HAM und MUC bestätigt. Dagegen wurden die Versuche, in DUS oder FRA Slots zu ergattern, fallen gelassen. Einzig für STR sieht der Bericht noch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt in das ST-Netz aufgenommen zu werden. In MUC sollen von den zunächst 10, später bis zu 17 F100, zunächst 5 Flugzeuge stationiert werden, die wie ab den anderen Basen auch, morgens und abends im Tagesrand Geschäftsreiseziele und tagsüber auch touristisch interessante Städte ansteuern sollen. Im Artikel wurden ZRH, VIE und PMI genannt. Am Wochenende sollen ausschließlich touristische Rennstrecken bedient werden. Zur Zeit feilt man noch kräftig an den Flugplänen, da die erteilten Slots hier wie dort vielfach erheblich von den Wunschzeiten abweichen. In MUC will man die fünf Flieger morgens z.B. innerhalb von nur einer halben Stunde auf die Reise schicken. Auch ex HAM und TXL habe man sich reichlich Slots besorgt, dazu wurden aber keine näheren Angaben gemacht. Auch bei diesem Projekt will Germania an den Oneway-Einheitspreisen festhalten. So soll der Oneway-Flug je nach Streckenlänge 77, 88 oder 99€ kosten. Mitte April will Germania den endgültigen Flugplan ab Juni (oder Juli) präsentieren. Sehr viel zeitlichen Spielraum nach hinten hat man aber nicht, da ansonsten die mühsam ergatterten Slots an den Großflughäfen in der nächsten Saison wieder verfallen würden(80%-Regel). Sollten diese Berichte zutreffen, dann bedeuten die ca. 5 Flieger für MUC bei je 3-4 Umläufen pro Tag ca. 15-20 Departures. ST hatte für München zunächst dermaßen viele Slots zugewiesen bekommen, da hätten sie glatt der dba mit ihren 35+ täglichen Abflügen richtig Konkurrenz machen können. Letztens hat ST wieder etwas zurückgeschraubt und einige Slots zurückgegeben - der momentan aktuelle Stand paßt schon besser zu den avisierten 5 stationierten Flugzeugen. Die bis dato geplante Zielpalette birgt neben den klassischen LCC-Zielen auch so manche kleine Überraschung, ist nur die Frage ob das dann auch tatsächlich so kommt. In Berlin wird´s in Bezug auf die Konkurrenzsituation nun langsam richtig spannend, v.a. wenn zusätzlich auch 4U wirklich in Tegel oder Schönefeld aktiv werden sollte. DUS muss abermals mit dem Ofenrohr ins weit entfernte Gebirge schauen, eine Überraschung ist es aber nicht. Interessant wäre noch zu erfahren, ob bzw. was ST in CGN vor hat. Denn laut diversen Germania-Stellenanzeigen in bundesweiten Printmedien von vor einigen Wochen suchen sie nicht nur für TXL, MUC und HAM sondern auch für CGN neues Personal (Flugbegleiter). Es könnte sich freilich auch nur um eine Aufstockung (bzw. Ausgleich von evtl. Fluktation) des dortigen Wet-Lease-Personals für HLX handeln. Von einer möglichen ST-Basis in CGN wird aber nun nirgends mehr gesprochen.
  5. Laut eigenen Bekundungen will ST (einige Wochen hin oder her) ab ca. (Mai/)Juni ihre erste F100 im LCC-Verkehr einsetzen. Daneben sollen aber auch weiterhin die B733 und B737 zum Einsatz kommen, es hängt also nicht ausschließlich an den F100. Dem Vernehmen nach will man damit zunächst ex TXL starten. Weitere Stationierungsstandorte könnten dann MUC und/oder HAM werden, sowie desweiteren auch CGN und evtl. STR und vielleicht DUS. Endgültig wird man das aber erst wissen, wenn die Flüge irgendwo buchbar sind. ST war ja in solchen Dingen noch nie sehr auskunftsfreudig. Einzig MUC-HAM hatte man zur Eröffnung von TXL-MUC mal in Aussicht gestellt. ST hat nach der offiziellen IATA-Slotrückgabefrist Ende Januar im Februar teils massenhaft Slots zu innerdt. und zahlreichen europäischen Zielen angemeldet (z.B. ex MUC). Das vorübergehende Auftauchen von ST-Flügen von DUS nach BRU im DUS-Flugplan ist ein Beispiel für solche Dummy-Slotanmeldungen, wie wir sie im Herbst auch schon vorübergehend im CGN-Flugplan bei ST(HLX) gesehen haben, als sie versehentlich für kurze Zeit online gestellt wurden. Die Vorbereitungen für den Ausbau des LowCost-Geschäfts laufen also bei ST auf Hochtouren. Auf der Homepage von ST werden nicht nur für TXL, sondern generell für nicht näher genannte innerdt. Stationen Fluggerätemechaniker- und -elektroniker, sowie Flugbegleiter gesucht. Außerdem starten die Herren Bischoff und Muscati ihre Aktionen gerne sehr kurzfristig (Bekanntgabe/Vermarktung TXL-MUC/PMI z.B. nur 3-4 Wochen vor dem ersten Flug), das könnte auch diesmal ähnlich sein. Aber von den beiden wird man sicherlich im Laufe des Frühlings oder Frühsommers noch hören.
  6. aus dem Berliner Tagesspiegel vom 16.1.: "Die Germania Fluggesellschaft wird ab Juni ein umfangreiches Streckennetz von innerdeutschen und europäischen Billigflügen anbieten. Zu diesem Zweck habe Germania in den USA 17 gebrauchte Verkehrsflugzeuge vom Typ Fokker 100 gekauft, hieß es aus Luftfahrtkreisen. Vier der Jets sollen in Berlin-Tegel stationiert werden, der Rest der Flotte in Hamburg, München und Köln/Bonn oder Düsseldorf. " Ob das so stimmt, wird man sehen. Es kommt auch darauf an, ob sich die Aufteilung der Flotte auf 8, 10 oder alle 17 Flieger bezieht. Es soll damit offensichtlich 4 Standorte für die F100 geben (TXL, HAM, MUC, CGN oder DUS). Wie oben von Sabo erwähnt, steht im TouritikReport, dass ST damit im Tagesrand innerdeutsche und europäische Städte anfliegen will, in der Offpeak-Zweit mittags dann südeuropäische Urlaubsregionen. Dass deutet meiner Meinung nach stark auf die Beibehaltung des Festpreissystem hin, denn das kann man nur durchhalten, wenn man bei innerdt./europ. Destinationen (bei denen man überwiegend auf Businesspublikum abzielt) hauptsächlich Tagesrandverbindungen zu Peakzeiten anbietet. Eine dba mit hochfrequenten innerdeutschen Flügen hätte mit einem solchen System keine Chance. ST pickt sich dagegen mit wenigen täglichen Verbindung zu erhöhten, aber festen Preisen die Rosinen auf dem Kuchen. Immerhin erspart sich ST dadurch auch die Installation eines teuren Yield-Managementsystems. Wenn jemand mit einer solchen Hau-Ruck-Aktion Erfolg haben kann, dann ist es das Gespann Bischoff/Muscati. Sie müssen auch reagieren, denn langfristig laufen diverse Leasingverträge aus, große Aktivitäten für Veranstalter (TUI etc) ist wegen deren oft ausgeprägter vertikaler Intergration nicht mehr zu erwarten und auch das Engagement mit HLX wird in ein paar Jahren auslaufen, da man in Hannover über die Fortführung von ST´s eigenen LCC-Aktivitäten alles andere als begeistert ist. Damit bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten, die jetzige Option mit dem Ausbau eines eigenen LCC-Geschäft im Linien- und neu auch im Chartersektor ist eine der wenigen. Die Aussage "Die Pauschalreise hat keine Zukunft" würde ich nicht überbewerten. Was soll Muscati zu seinem Zukunftsprojekt auch anderes sagen. Da stimme ich dem ersten Absatz von GM.AMS weiter oben zu. Ob das auch alles so im Sinne von Bischoff und Muscati klappen wird, das muss sich erst beweisen.
  7. http://www.skyliner-aviation.de meldet, dass SAT-Flug (Germania) 17 Fokker100 aus USAir-Beständen erworben hat. 10 dieser Maschinen sollen bis Mai nach Woendsrecht zur Wartung gebracht werden, die restlichen sieben sollen von LAB/TAT überholt werden.
  8. Beide Strecken haben in meinen Augen einiges an Potential, v.a. durch die Kooperation mit den jeweils großen Partnern und der Feederfunktion für die Hubs. Da man BRN-AMS im Codeshare mit KL fliegen wird, dürfte die Strecke damit automatisch auch ins FlyingDutchman-Programm eingebunden sein. Zu MUC-BZO siehe auch: http://www.airliners.de/community/frame.ph...370%26forum%3D1 Da hier ein Codesharing mit LH erfolgen soll, müßte eigentlich für eine vernünftige Grundauslastung sowohl in Bezug auf das Lokalaufkommen zwischen München und Südtirol als auch auf das Umsteigeaufkommen in das LH-Netz ex MUC gesorgt sein. Per Bahn oder PKW sind die Reisezeiten zwischen München und Südtirol über den Brenner realtiv zur Strecke recht lang. Die neue Strecke soll mit einer attraktiven Frequenz von 3 täglichen Umläufen bedient werden.
  9. Der Geschäftsführer der Air Alps, Dr. Bevilacqua, hat laut der Printausgabe der Fachzeitschrift FVW im Zuge der Expansionsstrategie und der Aufstockung der Flotte von 6 auf 8 D328 neben der neuen Strecke Parma-Rom (ab 13.1.) eine weitere neue Strecke angekündigt. Es soll die in der Vergangenheit schon öfters angemeldete Strecke MÜNCHEN - BOZEN sein, die man Ende März zum Sommerflugplan starten will. Genauere Angaben zu den Frequenzen wurden nicht gemacht, doch werden es wohl mind. 2 oder 3 tägliche Flüge sein (zum Winter waren 3 tägliche Dienste angemeldet). Darüber hinaus soll die neue Strecke MUC-BZO im Code-Sharing mit der Lufthansa angeboten werden. Sie würde damit auch als Zubringer für den Hub MUC fungieren.
  10. Nachdem im vergangen Sommer die Übernahme der ex-Swisswings-Strecke MUC-BRN i.V.m. Flügen nach Bozen durch Air Alps nicht zu Stande kam, hatte man für den Winter abermals mehrmals tägliche Flüge von MUC u.a. nach Bozen/BZO geplant. Die wurden aber schon weit vor Beginn des Winterflugplans angeblich mangels Fluggerät wieder abgesagt - allerdings nach dem Motto "aufgeschoben ist nicht aufgehoben". Mal sehen was sich zum Sommer tut, wenn sie jetzt so kräftig aufstocken wollen.
  11. Die von Germania angebotenen Flugzeiten im doppelten Tagesrand zählen zu den beliebtesten und damit auch bei LH und dba zu den teuersten Flugzeiten innerhalb eines Tages. Damit kann ST den beiden schon einige zahlungskräftige Kunden anjagen. Wobei man eindeutig sagen muss, die Flexibilität ist bei nur 2 Flügen am Tag wirklich nicht gegeben, da haben LH und die dba große Vorteile. Darüberhinaus läßt sich diese Einheitspreisstruktur auch nur bei so wenig Flügen am Tag verwirklichen, da diese dann meistens in nachfragestarken Zeiten liegen. Hätte ST 6 oder mehr Flüge am Tag, würde es keinen Sinn machen, alle Sitze zum selben Preis zu verkaufen, da man zu bestimmten Tageszeiten einfach nicht genügend Plätze zum Einheitspreis absetzen kann. Bei nur 2, 3 oder max. 4 Flügen pro Tag im Tagesrand ist das aber was anderes. Im nächsten Jahr (April 2003) plant ST die Aufnahme der Strecke HAM-MUC, bereits im Witer hatte er dafür Slots für 4 Flüge pro Tag und Richtung erhalten. Die TXL-PMI-Strecke sehe ich eher als Affront gegen die TUI und HF, aber natürlich auch als erhebliche Konkurrenz zu AB. Man gespannt sein, was sich Bischoff im nächsten Jahr noch so alles einfallen läßt.
  12. TXL-MUC-TXL ab 88€ oneway incl.: 2x täglich (MO-FR); 1x (SO) TXL 06:55 - MUC 08:00 MUC 08:35 - TXL 09:40 TXL 16:25 - MUC 17:30 MUC 18:10 - TXL 19:15 TXL-PMI-TXL ab 55€ oneway incl.(!): täglich TXL 10:20 - PMI 12:55 PMI 13:40 - TXL 16:15 (SA geänderte Flugzeiten) Das nenne ich nun eine wirkliche Überraschung. edit: CGN-Tiflis vv. (2x/Wo) wird nach Düsseldorf verlegt. [ Diese Nachricht wurde geändert von: coolAIR am 2002-11-01 16:29 ]
  13. Freitag 1. November 2002, 15:44 Uhr Billigflieger Germania kündigt europaweite Expansion an Berlin (Reuters) - Die Fluglinie Germania will im nächsten Jahr auf dem heftig umkämpften Markt der Billiganbieter nach Worten ihrer Geschäftsführer kräftig expandieren. "Wir planen eine starke Expansion sowohl in Deutschland als auch in Europa", sagte Germania-Geschäftsführer Mustafa Muscati am Freitag in Berlin. Diese Strategie werde man ohne Partner verfolgen, sagte er, ohne weitere Details zu nennen. Bereits zum 15. November dieses Jahres werde man Berlin-München zum Preis von 88 Euro für eine Strecke anbieten. Zudem nehme man Palma de Mallorca in das Angebot von Berlin für 55 Euro pro Strecke auf. Die Verbindungen nach Frankfurt würden ausgebaut. Muscati bestätigte, dass die Strecke Berlin-Köln an den Kooperationspartner Hapag-Lloyd Express, eine Tui-Tochter, abgetreten werde. Germania ist Partner der neuen Billigfluglinie des Touristikkonzerns. "Wir werden aber eigenständig bleiben", sagte Muscati. "Wir wollen nicht mit anderen teilen." Die Tui wird nach seinen Worten zunächst acht Maschinen von der Germania chartern. Dies sei aber erst ein Einstieg. "Die Hapag-Lloyd Express wird schneller expandieren als bislang angenommen", sagte er. Express-Geschäfsführer Wolfgang Kurth hatte kürzlich erklärt, man wolle bei den Billigfluglinien Marktführer werden. Bis Ende 2003 sollten zwölf Maschinen im Einsatz sein, die 1,3 Millionen Passagiere in dem Jahr befördern. Tui-Sprecher Herbert Euler sagte, für die Folgejahre sei eine weitere Aufstockung in Planung. "Wir haben Pläne in der Tasche, wie man an diesem Wachstumsmarkt weiter teilhaben kann." Der zweite Germania-Geschäftsführer, Hinrich Bischoff, betonte, seine Fluglinie arbeite profitabel. Man brauche ein Auslastung von 60 Prozent, um Gewinne zu erwirtschaften. Derzeit liege sie bei knapp 70 Prozent. Den Umsatz von Germania bezifferte er mit einem hohen, dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. [ Diese Nachricht wurde geändert von: coolAIR am 2002-11-01 16:12 ]
  14. Zwischen dem Starttermin von HFE im Dezember und dem Beginn der flugplantechnischen Sommersaion liegen doch eh nur drei Monate. Für TXL-CGN/FRA braucht ST z.Z. keine 2 Maschinen komplett. Morgens und abends fliegen die Maschinen innerdeutsch, tagsüber stehen sie herum oder fliegen Mittelstrecken (Charter). Somit könnte man selbst mit diesen beiden Maschinen abgesehen von den innerdeutschen Umläufen tagsüber noch was anderes anstellen. Es ist mir ein Rätsel warum ST-Eigner Bischoff noch zu Beginn der Woche dem Handelsblatt (MI-Ausgabe) sagte, ST wolle im November x neue Verbindungen starten. Vermutlich war es doch eine Nebelkerze von ihm.
  15. Das stimmt nicht ganz. Im ersten VOLLEN Geschäftsjahr wollen sie mit 8 gecharterten Maschinen der Germania fliegen. Das hießt nun nicht automatisch, dass sie auch gleich mit 8 Maschinen beginnen werden. Das Handelsblatt berichtete von der Version mit 3 Maschinen zum Start und einer Expansion auf 8 bis zum Sommer bereits am MI, der Kölner Stadtanzeiger berichtet dasselbe heute. Insofern wird HF-E wohl mit drei Maschinen im Dezember starten und im Frühjahr dann weiter aufstocken. In sämtlichen Berichten heißt es, die Germania selbst werde ihre Linienaktivitäten einstellen und die Strecken an HFExpress abgeben. ST hat z.Z. 27 Maschinen, wovon laut Presseberichten 19 verleast sind. Bleiben 8 Maschinen übrig, was genau zu den zunächst von HFE nachgetragter Kapazität passen würde. Damit hätte ST zunächst auch keine Maschinen mehr für eine eigene Operation, außer einige geleaste Maschinen werden wieder zurückgegeben. Wie oben schon erwähnt werden die Charterkontrakte der ST zu einem guten Teil von der HHI übernommen. Letztendlich gab es aber bisher noch kein Statement, das die Einstellung sämtlicher Charteraktivitäten der Germania bestätigen würde.