d@ni!3l

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  1. Einer der "neuen" A330 von AB (die D-ABXF) ist heute das erste mal im Einsatz ( https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-abxf )
  2. Das sehe ich nicht so, dass das "hinten runter fällt". Ich denke es gibt einige Experten, die sich damit beschäftigten Lösungen zu finden, die wirklich nachhaltig wirken. Aber Aktionismus benötigt auch keiner. Ich halte den Status-Quo, wo jemand mit Depression zum Arzt geht, sich krankschreiben lassen kann und später in den Dienst zurückkehrt für erstrebenswerter (und sicherer!) als den Weg, das "einmal Depression, immer Depression" heißt und ein Berufsverbot nach sich zieht. Einmal macht ein drohendes Berufsverbot die Lage für einen Betroffenen nicht besser, zweitens erhöht das die Dunkelziffer, da Ärzte tatsächlich Probleme haben die Krankheit ohne Kooperationsbereitschaft herauszufinden. Zwar OT, aber ich sehe folgende Aussage nicht so: Ich glaube das kann schon funktionieren, allerdings nicht, wenn man Betroffenen Angst macht darüber zu reden. Wie gesagt, absolute Sicherheit ist erstrebenswert, aber nun eine ganze Menge Leute / Piloten zu stigmatisieren, weil einer von 100.000 Piloten auf der Welt innerhalb von zig Jahren das mal gemacht hat halte ich für über das Ziel hinausgeschossen und die Sicherheit wird dadurch geringer, statt größer. Genauso könnten heute zig Leute beim Psychologen sitzen und ihr Anliegen verschweigen, und dann? PS: Die von mir zitierte dritte Aussage und die erste, bzw. dessen erster Satz, bilden zusammen einen wahren Zusammenhang. Klar, es könnte wieder passieren, aber absolute Sicherheit lässt sich nie erreichen. Man muss auch mal abseits der Luftfahrt denken und sich vergegenwärtigen, was man die Tage wieder erlebt hat: Will jemand Leute umbringen schafft er es leider so oder so. Man kann es nicht vorhersagen, aber schafft jmd. es nicht mit einem Flugzeug, macht er es mit einem Auto, Bus, Bombe, Messer etc. In der Luftfahrt hat man wenigstens die Medicals, wenn man anderen Leuten kaum vertraut darf man mMn nicht mal in ein Taxi, Bus, Bahn steigen, darf Polizisten nicht bewaffnen und im Zweifel nicht mal über die Straße gehen. Wenn einer sich (oder andere)umbringen will macht er es. AL hätte genauso gut mit einem Auto in eine Menschenmenge fahren können, hätte man ihm die Lizenz entzogen (mMn hätte ein Berufsverbot die persönliche Lage tatsächlich noch mehr eskalieren lassen können). So hart und makaber es klingt: Man kann es nicht ändern... M.M.n. hilft es sogar einfach mal weniger drüber zu diskutieren und zu berichten, um Leuten nicht noch zu zeigen, wie man sich (postum) eine Bühne schaffen kann Nebenbei bemerkt sind wir hierbei auch wieder bei der Ryanair Diskussion der letzten Tage: Meldet man sich bei Schicksalsschlägen etc. mal "unfit to fly" oder braucht man aus finanziellen Gründen die Stunden?
  3. ... liegt leider im menschlichen Verhalten, dass man für alles immer einen Schuldigen sucht und immer übereilig "Wege" sucht (in Aktionismus verfällt), um etwas in Zukunft zu verhindern und dabei den Unterschied zwischen "effektiv" und "effizient" vernachlässigt. Finde es sehr wichtig,dass da eventuelle Entscheidungen mit Augenmaß getroffen werden. Klar wiederholt sich sowas nicht, wenn nun keiner mehr fliegen darf, aber man darf nicht ganze Gruppen "aussperren", nur, weil einer von ihnen einen Fehler gemacht hat. Da man, wie gesagt, Leuten nicht in den Kopf gucken kann, wird es schwierig sein das in Zukunft zu vermeiden. Wichtig finde ich es aber, dass man dabei keinen Betroffenen so verängstigt, dass dieser hinterher nichts mehr zugibt - das wäre dann nämlich eine geschaffene - und nicht gebannte- Gefahr.
  4. Dafür kommen ja CRJ900, klar ist da eine kleine, kapitative Differenz, jedoch sind die zig neuen A320 mMn ein klares Plus an Kapazität.
  5. Da will ich dir gar nicht widersprechen, jedoch zitiere ich mal aaspere: "Zum Zeitpunkt des Absturzes habe keine Depression vorgelegen; dabei beruft er sich auch auf die Feststellungen der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft.". Wenn ein Arzt das so feststellt, dann muss die LH dem Arzt wohl vertrauen. Die Tatsache, dass er während seiner Ausbildung mal raus war zeigt ja, dass die LH sowas kontrolliert hat, aber man kann einem halt nur bis vor den Kopf gucken. Dann war das wohl eine Fehlfeststellung des Arztes- sowas kommt leider vor, auch wenn das noch so bitter ist, wenn es so eine Folge nach sich zieht. Aber ich möchte mal sehen was passiert, wenn eine Arzt einem die Lizenz entzieht, wie die Loss of Licence Versicherung dann dagegen in Revision geht, schließlich müsste sie dann zahlen und sowas ist ja schwierig mit 100%iger Sicherheit zu beweisen.. Man darf ja bei all der Tragik nicht vergessen, dass es tausende von depressiven Menschen gibt, die sich (oder andere) nicht jeden Tag umbringen.
  6. Anderseits: Wird ein Pilot wegen Depression gesperrt (vor dem Vorfall) und das wäre öffentlich geworden, wäre das Geschrei bezüglich Diskriminierung usw auch wieder groß gewesen - es konnte mMn ja niemand damit rechnen, dass jemand so einen "Abgang" hinlegt - erst recht im Zweimann Cockpit. Das hat es bei Milliarden von Flügen in der Geschichte bisher nicht gegeben (oder extremst selten) und all der Wahrscheinlichkeit nach gab es schon vorher derpressive Piloten. Ist halt immer schwer wem "in den Kopf zu gucken".
  7. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass seine Eltern ja auch Angehörige eines Opfers sind, so dass man da Nachsicht haben muss, wenn sie anderen Angehörigen vor den Kopf stoßen. Wenn aber tatsächlich jemand daraus Kapital schlagen will in Form von Verschwörungstheorien dann ist das mMn sehr wohl nur eins: Ekelhaft.
  8. Und dennoch hört man ihn auf dem Voice Recorder ruhig atmen und das letzte was er macht, bevor er durch die Kabinenluft kollabiert ist die Tür verriegeln? Und deshalb hat er das Höhe verstellen schon auf dem Hinflug "geübt"? ( Das ist zumindest das, was mir von den ersten Untersuchungen von vor einem Jahr noch im Kopf geblieben ist). Hm...
  9. Die D-AIPY ist gestern von SOF nach FRA geflogen - ist wohl nicht abgestellt, sondern nun wieder im Dienste der LH. Bin mal gespannt wie viele Maschinen diesem Weg folgen.
  10. Jetzt ist ja wohl die D-AIPY von GWI zurück zur LH (siehe gwi-Thread). Dazu kamen ja bereits weitere ehemalige GWI A320 zur LH zurück - ich denke mal weitere folgen. Hinzu die ganzen "D-AIUx" (A320ceo) Maschinen zuletzt neu und die ganzen Neos. Kommt es mir nur so vor oder wächst die LH doch auf der Kurz-/Mittelstrecke? Mir wären keine größeren Außerdienststellungen bekannt, die 737 sind doch bereits während der Außerdienststellungen nach und nach ersetzt worden, oder?
  11. http://www.aero.de/news-26334/Piloten-stimmen-eigentlich-bereits-ueberholtem-Schlichterspruch-zu.html Die Piloten haben dem Schlichterspruch zugestimmt - auch wenn dieser wahrscheinlich gar nicht zum tragen kommt. Bin mal gespannt, was man nun weiteres darüber hören wird.
  12. Nicht über 10.000ft klingt, als länge es irgendwie am Druckausgleich.
  13. Ui, das wird ein interessanter Anflug für "den Dicken".
  14. Ist zwar nichts "aktuelles", aber der mMn passendste Ort für diese Frage: Lt. des engl. Wiki Artikels über die A320neo Familie hat der A320 seit einiger Zeit (wann geht nicht draus hervor) "The new aircraft cabin offers [...], a new Air purifier with filters and a catalytic converter removing unpleasant smells from the air before it is pumped into the cabin [...]". Hat dies was mit den "Smell Events" zu tun, die der A320 bspw. bei LH/4U mal eine Zeit hatte? Hilft so etwas wirklich dagegen, ggf. auch gegen TCP? Ist das nun Serie oder optional und gar als Retrofit einbaubar? Fände ich mal ganz interessant und vielen Dank im Voraus ;-)
  15. EK will nun die Geräte erst in der Kabine einsammeln und in einer feuerfesten Box verstauen: http://www.aero.de/news-26328/So-smart-handhabt-Emirates-das-Tablet-Verbot.html Bin mal gespannt, wie man die hinterher auseinander hält und finde es schade, sollte die Kontrolle / Scans im Aufgabegepäck echt besser sein als die für Handgepäck umgeht man das damit. Mal gespannt, was die USA dazu sagen...