Waldo Pepper

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  1. In einem SPON-Artikel zu diesem Vorfall wird erwähnt, daß die TSA auf Nachfrage berichtet hat, daß zwischen 2002 und 2012 sich mehr als 5000 dokumentierte Fälle von Fehlverhalten seitens der Air Marshalls ereignet hätten, von vermissten Flügen bis zu verlorenen Ausrüstungsgegenständen. Dieser jüngste Vorfall war also anscheinend. so unglaublich es klingt, kein Einzelfall !!
  2. Das Problem dabei ist, daß es bei anderen Bodendienstleistern qualitätsmäßig auch nicht unbedingt besser aussieht. Für die Airlines zählt halt nur der billigste Preis, Dinge wie Qualität oder Kundenservice spielen da so gut wie keine Rolle !
  3. Die Vermutung von "MileHigh", daß Flüge so früh wie möglich geboardet werden, ist nachvollziehbar. Dadurch aufkommende Probleme werden dann aber auf Kosten der Passagiere gelöst. Den Artikel der "LA Times", den "grounder" gepostet hat, zeigt den wahren Stellenwert der Passagiere bei UA. Wenn man Äußerungen in den eMails an den betroffenen Kunden wie "despite the negative experience we hope to have your continued support" oder " your business is especially important to us" liest, die für den betroffenen Kunden wie ein Schlag ins Gesicht wirken müssen (stelle mir gerade vor, der Arzt, den sie aus dem Flugzeug geschleift haben, bekommt so eine Mail !), fragt man sich, ob sowas wirklich Menschen schreiben. Der Satz einer Wirtschaftsprofessorin: "They are so locked into their policies, there is no room for empathy" trifft den Nagel anscheinend auf den Kopf. Befürchte auch, daß UA nicht die einzige Airline mit solchen "Passagierrichtlinien" ist.
  4. airliners.de schreibt: "Air Berlin hatte den Dienstleister gerade auch vor diesem Hintergrund (Koordination umfangreicher Umsteigeverkehre für die neuen Langstrecken) gewechselt (von Wisag zu Aeroground)... ...bei der Ausschreibung habe in Vorbereitung auf die erweiterten Drehkreuzfunktionalitäten am Flughafen Tegel vor allem die zugesicherte Servicequalität eine Rolle gespielt." Hat Air Berlin der Wisag diese Aufgaben nicht zugetraut ? Aeroground hatte die Berliner Tochter der spanischen Acconia Airport Services ja erst Anfang dieses Jahres übernommen. Lt. airliners.de meldet der Dienstleister, daß mittlerweile 200 Mitarbeiter am TXL tätig sind, bei 40 Kollegen fehlt allerdings noch die Zuverlässigkeitsüberprüfung, und ohne die kein Zugang auf das Vorfeld. Wirkt nicht gerade professionell. Aber die haben wohl das günstigste Angebot gemacht.
  5. Mich würde interessieren, ob es erst wirklich nach dem Boarding klar war, daß diese Crew noch unbedingt mit muß. Ansonsten hätte man, wie überall normalerweise, beim Check-In bzw. am Gate dafür sorgen müssen, daß Passagiere "ausgesiebt" werden, damit die Crew noch an Bord kann. Denn Passagiere erst an Bord zu lassen, um dann einige von ihnen wieder rauszuholen, spräche für ein chaotisches Management. Man hat auch nicht den Eindruck, daß sich UA über alternative Transfermöglichkeiten für die Crew informiert hat. Dieses PR-Desaster wäre wirklich einfach zu vermeiden gewesen. Hoffentlich macht sich UA (und andere Airlines) mal Gedanken über ihre Einstellung den Kunden gegenüber
  6. Erst Mal Danke für das Kompliment Was die Turn-a-round Zeit betrifft: Wenn eine Maschine ohne Umsteiger ankommt, ist es für die "Entlader" ja relativ einfach, da man weiß, daß alle Koffer zu dem dafür vorgesehenen Kofferband in der Ankunft müssen. Wenn man auf Gepäck von Umsteigern achten muss, sieht das, glaube ich, doch schon anders aus. Du schreibst von einem erhöhtem Koordinierungsaufwand. Liegt da nicht das Problem ? Das bedeutet doch auch u.a. erhöhter Personalaufwand, der in der Praxis ja nicht immer betrieben werden kann. Auch die schlaue Planung von Flügen, die "Nicht noch ein Benutzername" erwähnt, kann schon mal von der Praxis zunichte gemacht werden. Denke, daß das doch Einfluß auf die Standzeiten haben kann.
  7. Der WDR meldet auf seiner Homepage (eben auch in der "Aktuellen Stunde"), daß sich CGN und Kötter Airport Security auf eine vorzeitige Beendigung des Vertrags für die Personal- und Warenkontrolle geeinigt haben. Die Zusammenarbeit soll allerdings erst im Januar 2018 enden. CGN reagiert damit auf Hinweise, daß Kötter nicht oder nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter eingesetzt hat (Sorry, aber schaffe es immer noch nicht, Beiträge wie den des WDR hier zu posten). Denke, dem Airport blieb nichts anderes übrig nach den Meldungen über Kötter, die diese Woche an die Öffentlichkeit gelangten.
  8. Fakt ist, daß diese Umsteigeflüge längere Turn-a-round Zeiten bedeuten an den Flughäfen, wo umgestiegen wird. Das bedeutet doch im Endeffekt: weniger Umläufe. Da kann man gespannt sein, ob FR mit diesem Konzept Geld verdienen kann.
  9. Falls durch Abweichler aus der Koalition der Verkauf scheitern sollte, wäre daß wohl das Ende dieser Regierungskoalition.
  10. Was die Fracht betrifft: Ist es jetzt in KSF möglich, rausgehende Fracht nach §9 LuftSig. zu kontrollieren ? Ansonsten wartet wohl alles auf den Start der Sundair-Flüge am 1. Juli. Haben die schon ihr AOC ? Aber wenn man die Äußerungen von Hr. Schäfer so liest und hört, scheint das positive Ergebnis der Überprüfung des Flughafens durch die Landesregierung ja schon festzustehen. Da braucht sich der KSF keine Sorgen zu machen.
  11. Laut a.de verliert FDH damit ab dem 15.04. rund 20% der angebotenen Sitzplatzkapazitäten. Aber das FDH-Management "arbeitet ja mit Hochdruck am Aufbau von alternativen Flugangeboten, um die entstandene Lücke umgehend zu schließen". Sogar mit Hochdruck ? Na, dann ist der Schaden ja schnell behoben......
  12. Sieht so aus, als ob dieser Verkauf eine verdammt teure Entsorgung einer Altlast ist. Natürlich soll der Flugbetrieb weiterlaufen und das Geschäft profitabel werden. Aber wie, weiß anscheinend noch keiner. Da bleibt bei vielen wohl nur die Hoffnung, das es die chinesischen Zauberer schon irgendwie richten werden !
  13. Seit vorgestern (Sonntag) verbindet LH den PAD wieder mit FRA. Im Rahmen eines Flughafenfestes und mit großem Medienrummel fand der Premierenflug statt. Jetzt fehlen nur noch die Passagiere :-)
  14. Wenn man das Personalchaos am BER sieht, brauchen sich die TXL-Fans doch keine Sorgen bezgl. Schließung zu machen. Bis zur Eröffnung des BER (so sie kommt) wird noch reichlich Wasser die Spree runterfließen.