Waldo Pepper

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  1. Auch die "Welt" schreibt darüber: https://www.welt.de/wirtschaft/article164875927/Air-Berlin-Fluggaeste-beschweren-sich-ueber-Loch-im-Flieger.html Passt irgendwie zum Bild der AB in der Öffentlichkeit. Aber anscheinend hat die Airline noch etliche treue Kunden.
  2. Denke, der "Morgenpost"-Artikel bringt das momentane AB-Debakel bezgl. Verspätungen und Ausfälle in TXL auf den Punkt. Ist es wirklich so, daß AB von diesem Dienstleister so abhängig ist, daß sie ohnmächtig dieses schon seit Wochen andauernde Chaos von Aeroground ertragen muß, ohne reagieren zu können ( mal abgesehen von Mitarbeitern, die Schokoherzen verteilen) ? Anscheinend ja. Die letzten Reste von Vertrauen, die dieser oder jene eventuell noch in AB hatte, lösen sich immer mehr auf. Aber dafür hat Aeroground bestimmt das günstigste Angebot gemacht !
  3. meines Wissens ASL/Europe Airpost.
  4. Lt. HNA.de hat Amazon seine 5 wöchentlichen Frachtflüge ab sofort gecancelt: https://www.hna.de/kassel/flughafen/kassel-airport-org353699/versandhaendler-amazon-stoppt-fluege-ab-flughafen-kassel-calden-8302309.html Die Meldung wird vom KSF bestätigt: https://www.kassel-airport.aero/de/inhalte-metanavigation-seitenfuss/die-flughafen-gmbh/news/aktuelle-informationen
  5. Doch, ich denke schon. Das die FDP sagt, daß NRW "leistungsfähige Flughäfen auf internationalem Niveau braucht", ist natürlich eine schöne Floskel. Beachtenswert ist dabei die Aussage, daß für die Liberalen auch die Regionalflughäfen dazuzählen, die die "flächendeckende Versorgung des Landes gewährleisten". Nicht ganz neu, der Spruch, könnte mir aber trotzdem vorstellen, daß sich der eine oder andere Angestellte eines Regionalflughafens dadurch beeinflussen lässt.
  6. Vielen Dank !
  7. In einem Beitrag der "Aktuellen Stunde" von heute (08.05.) zu diesem Thema (schaffe es zu meinem großem Ärger immer noch nicht, solche Beiträge hier reinzuziehen) wird u.a. berichtet, daß die mit den Kontrollen beauftragten Sicherheitsfirmen diese EU-Kontrollen befürchtet und deswegen "Notprogramme" zur Schulung ihrer Mitarbeiter gefahren haben, u.a. mit nächtlichen Schulungen von 0:00 bis 06:00 Uhr !!! Über eventuelle Konsequenzen seitens der EU wird jetzt natürlich spekuliert.
  8. Kann mich auch noch an Avion Express erinnern.Sowas kann man auch nur mit Touristen machen, von denen viele glauben, sie fliegen mit Neckermann oder Alltours. Das trotz des ganzen Ärgers vor 2 Jahren DE wieder auf Avion zurückgreift, kann ja nur bedeuten, daß die Litauer unschlagbar billig sein müssen. Vielleicht verteilen sie ja diesmal als besondere Serviceleistung beim Boarding deutsch - englische Wörterbücher :-) !
  9. Danke !
  10. In einem SPON-Artikel zu diesem Vorfall wird erwähnt, daß die TSA auf Nachfrage berichtet hat, daß zwischen 2002 und 2012 sich mehr als 5000 dokumentierte Fälle von Fehlverhalten seitens der Air Marshalls ereignet hätten, von vermissten Flügen bis zu verlorenen Ausrüstungsgegenständen. Dieser jüngste Vorfall war also anscheinend. so unglaublich es klingt, kein Einzelfall !!
  11. Das Problem dabei ist, daß es bei anderen Bodendienstleistern qualitätsmäßig auch nicht unbedingt besser aussieht. Für die Airlines zählt halt nur der billigste Preis, Dinge wie Qualität oder Kundenservice spielen da so gut wie keine Rolle !
  12. Die Vermutung von "MileHigh", daß Flüge so früh wie möglich geboardet werden, ist nachvollziehbar. Dadurch aufkommende Probleme werden dann aber auf Kosten der Passagiere gelöst. Den Artikel der "LA Times", den "grounder" gepostet hat, zeigt den wahren Stellenwert der Passagiere bei UA. Wenn man Äußerungen in den eMails an den betroffenen Kunden wie "despite the negative experience we hope to have your continued support" oder " your business is especially important to us" liest, die für den betroffenen Kunden wie ein Schlag ins Gesicht wirken müssen (stelle mir gerade vor, der Arzt, den sie aus dem Flugzeug geschleift haben, bekommt so eine Mail !), fragt man sich, ob sowas wirklich Menschen schreiben. Der Satz einer Wirtschaftsprofessorin: "They are so locked into their policies, there is no room for empathy" trifft den Nagel anscheinend auf den Kopf. Befürchte auch, daß UA nicht die einzige Airline mit solchen "Passagierrichtlinien" ist.
  13. airliners.de schreibt: "Air Berlin hatte den Dienstleister gerade auch vor diesem Hintergrund (Koordination umfangreicher Umsteigeverkehre für die neuen Langstrecken) gewechselt (von Wisag zu Aeroground)... ...bei der Ausschreibung habe in Vorbereitung auf die erweiterten Drehkreuzfunktionalitäten am Flughafen Tegel vor allem die zugesicherte Servicequalität eine Rolle gespielt." Hat Air Berlin der Wisag diese Aufgaben nicht zugetraut ? Aeroground hatte die Berliner Tochter der spanischen Acconia Airport Services ja erst Anfang dieses Jahres übernommen. Lt. airliners.de meldet der Dienstleister, daß mittlerweile 200 Mitarbeiter am TXL tätig sind, bei 40 Kollegen fehlt allerdings noch die Zuverlässigkeitsüberprüfung, und ohne die kein Zugang auf das Vorfeld. Wirkt nicht gerade professionell. Aber die haben wohl das günstigste Angebot gemacht.
  14. Mich würde interessieren, ob es erst wirklich nach dem Boarding klar war, daß diese Crew noch unbedingt mit muß. Ansonsten hätte man, wie überall normalerweise, beim Check-In bzw. am Gate dafür sorgen müssen, daß Passagiere "ausgesiebt" werden, damit die Crew noch an Bord kann. Denn Passagiere erst an Bord zu lassen, um dann einige von ihnen wieder rauszuholen, spräche für ein chaotisches Management. Man hat auch nicht den Eindruck, daß sich UA über alternative Transfermöglichkeiten für die Crew informiert hat. Dieses PR-Desaster wäre wirklich einfach zu vermeiden gewesen. Hoffentlich macht sich UA (und andere Airlines) mal Gedanken über ihre Einstellung den Kunden gegenüber
  15. Erst Mal Danke für das Kompliment Was die Turn-a-round Zeit betrifft: Wenn eine Maschine ohne Umsteiger ankommt, ist es für die "Entlader" ja relativ einfach, da man weiß, daß alle Koffer zu dem dafür vorgesehenen Kofferband in der Ankunft müssen. Wenn man auf Gepäck von Umsteigern achten muss, sieht das, glaube ich, doch schon anders aus. Du schreibst von einem erhöhtem Koordinierungsaufwand. Liegt da nicht das Problem ? Das bedeutet doch auch u.a. erhöhter Personalaufwand, der in der Praxis ja nicht immer betrieben werden kann. Auch die schlaue Planung von Flügen, die "Nicht noch ein Benutzername" erwähnt, kann schon mal von der Praxis zunichte gemacht werden. Denke, daß das doch Einfluß auf die Standzeiten haben kann.