MD-80

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    Als Halbjapaner sage ich: Wir schaffen das und meine Antwort könnte sie nur verunsichern.

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  1. Aktuelles zu Easyjet

    Das normale Konzept wären Assessments (100% in englisch) und der normale Weg nach einer normalen Bewerbung. Danach sieht man doch, "wer zu easyJet darf und wer nicht".
  2. Fehlende Strecken in Europa

    Jedenfalls entsteht der Eindruck, dass das Angebot an Nonstopflügen bzw. Direktflügen als ausreichend betrachtet wird und die jeweiligen Fluglinien die Mehrheit ihrer Kunden über Drehkreuze schleusen. Auch erscheint es nach meinem Empfinden so, dass die wirtschaftliche Bedeutung des deutschsprachigen Raums tendenziell eher abnimmt. In Südostasien ist in vielen Bereichen ein starkes Wachstum zu verzeichnen, in anderen herrscht Aufbruchstimmung, der Lebenstandard ehemaliger „Schwellenländer“ und einst belächelter Staaten ist je nach Betrachtungsweise mittlerweile höher als in Deutschland. Zusätzlich liegen weitere Wirtschaftsräume Ostasiens und Vorderasiens vor der Haustür und so verschieben sich schleichend über einen längeren Zeitraum die (Ge-)wichtigkeit bzw. wird geschaut, dass der Bedarf so gestillt wird, dass man in anderen Märkten stärker aktiv ist bzw. dort viel höheres Volumen erzielt. Jedenfalls kann ich südostasiatische Unternehmen verstehen, die eher direkt vor ihrer Haustür schauen und sich einfach "nicht mehr interessieren", ob in der Lüneburger Heide jemand Industriekartoffeln produziert oder in Hamburg eine Hafencity existiert. Immer mehr können asiatische Staaten ihr Wachstum auf die Entwicklung des gesamten asiatischen Raums stützen, unabhängig davon, ob es Dämpfer geben wird oder nicht. Südkorea als „Armenhaus Asiens“ wurde genauso belächelt wie Taiwan, Malaysia oder Indonesien. Südostasien „brummt“ wie einst Karstadt 1987, wenn der Sommerschlussverkauf begann. Die Dynamik ist atemberaubend, mit allen positiven wie negativen Effekten und garantiert keinen kommerziellen Erfolg, aber eine sehr gute Basis, in solchen Märkten proportional höhere Erträge zu erzielen bzw. auch dort zu investieren. Man stelle sich vor, dass Südostasien ein völlig liberalisierter Luftverkehrsmarkt wäre - der Boom wäre gefährlich. Kurzfristig könnte sogar eine Blase platzen. Diese Entwicklung kann man zwangsläufig mit unserer Region nicht mehr vergleichen. Gruss
  3. Aktuelles zu Easyjet

    Geographisch ist es ab der Nordhälfte Deutschlands schon eine Herausforderung, unter Einhaltung von Nachtflugbeschränkungen sechs Flüge einzuplanen, wenn zwei Sektoren zu den Kanaren führen sollen. Vier Flüge sind eher möglich. Schön kürzere Flüge mit drei Umläufen klappen nur dann, wenn es systemweit keine größeren Negativeinflüsse gibt, sind aber im Sommer oftmals der Fall.
  4. Aktuelles zu Eurowings

    Mir auch. Je nach Betrachtungsweise und unter Berücksichtigung alternativer Arbeitsplätze in Deutschland, zählen easyJet-Verträge in dieser Branche im heutigen Umfeld zu den attraktivsten Verträgen und hier geht es nicht nur um Vergütung, sondern um das Gesamtpaket.
  5. Aktuelles zu Finnair

    Der vermeintliche Erfolg ist bei Finnair eventuell Teil der Notwendigkeit, sich in dieser großen Nische zu bewähren und hier hat man ab den 1980ern versucht, zumindest die geographische Randlage Helsinkis zumindest für Flüge nach Asien (und damals Nordwest-USA) positiv zu nutzen und darauf hinzuweisen, dass die ab Helsinki durchgeführten Flüge kürzer sind. Als 1983 Tokyo ins Streckennetz aufgenommen wurde und hier Finnair die einzige europäische Fluggesellschaft mit einer Nonstop-Verbindung zwischen Europa und Japan war, stellte man bewusst auch japanische Flugbegleiter ein, da diese neben der sprachlichen Kompetenz auch und gerade die Bedürfnisse japanischer Kunden besser entsprechen konnten bzw. der Finnair hilfreiche Hinweise geben konnten, wie man japanische Kunden gewinnt und nicht vergrault. Ist aber alles schon sehr lange her. Diese "Nische" zwischen Finnland und Asien ist einerseits groß, aber weitaus größere Fluggesellschaften können den Bedarf über den Flugpreis über ihre Drehkreuze lenken, wenngleich diese Flüge teilweise deutlich längere Reisezeiten haben. Umso mehr ist es sehr respektabel, wie eine kleine Finnair aus einem Land mit insgesamt wenigen Einwohnern nicht nur derartige Langstrecken etabliert hat, sondern bis in die 2000er auch ein Inlands-Streckennetz betrieb, welches in Relation zur Bevölkerung sehr attraktiv war; unabhängig davon, das einige Routen eben Milchkannentouren waren und ein Flugzeug auf ihrem Weg von Rovaniemi bis nach Helsinki mehrfach landete, um innerhalb von 15 Minuten Bodenzeit weitere Fluggäste zusteigen zu lassen und dann rechtzeitig vor den Geschäfstterminen in Helsinki zu landen bzw. das Umsteigen auf internationale Flüge zu ermöglichen. Natürlich sind die Maßstäbe, unter denen damals kalkuliert wurde, mit heutigen Bedingungen nicht mehr vergleichbar bzw. hätte man heute gar nicht mehr die Grundlage, ob nun eine ATR42 bei den angebotenen IATA-Tarifen ausreicht, doch die Saab 340 der Finnaviation sinnvoller erscheint oder zumindest am Montagmorgen die Finnair mit einem Jet die Route bedienen sollte, weil man 155 Sitze gesund auslasten würde. Für interessierte Personen sei ein Buch ans Herz gelegt, welches einst von John Wegg mit Unterstützung der Finnair publiziert wurde und die Geschichte, Entwicklung und Entscheidungsfindungen der Finnair ab 1923 bis 1983 sehr ausführlich beleuchtet. Wenngleich es unter asiatischen Kulturen teilweise erhebliche Unterschiede gibt, stimme ich Dir grundsätzlich zu. Die Mentalität diverser asiatischer Kulturen ist bei der Optimierung von Servicekultur sehr hilfreich. Da Finnair bei ihren Langstrecken einen starken Fokus auf Asien legt, ist dies auch gerade ihr verwundbarer Punkt. Bei Nachfrageschwund (egal aus welchen Gründen), ist Finnair meiner Meinung nach empfindlicher getroffen als manch andere Fluggesellschaft, die Schwächen in bestimmten Märkten durch kommerziellen Erfolg in anderen Märkten kompensieren kann. Gruss
  6. Ich kann mir eher vorstellen, dass in der Aufbauphase zuerst Crews von anderen EZY-Basen in TXL stationiert werden, Bezogen auf Kabinenbesatzungen: Die Auswahl, Online-Schulung und anschließender Schulung von Personal in Gatwick bzw. Luton beansprucht mehr Zeit als sechs Wochen und man wird (zumindest bezogen auf Kabine) temporär bestehendes Personal einsetzen, da dies die erfolgreiche Abwicklung unter Einhaltung der EZY-Standards erst gewährleistet. Nach und nach können dann neue Mitarbeiter für die Kabine dann so eingeteilt werden, bis sie ab XX Flügen als "nicht mehr neu gelten" und mit den Betriebsabläufen vertraut sind bzw. gelernt haben, wie man einen EZY-Flug und die Taktung der Abläufe umsetzt. Gruss
  7. Diesen Effekt kann bei typenübergreifend erleben. Auch wenn es weit verbreitet ist, so ist die Reaktion von Fluggästen (Abi 2017, also kluge Bürger mit hoher Kompetenz) ab und an interessant. Von Verwunderung bis Panik alles dabei, auch mit normaler Erklärung oder dann erfolgter Ansage manchmal nicht zu beruhigen.
  8. Aktuelles zu WDL Aviation

    Und dazu noch das klassische Logo von Austrian Airlines.
  9. Aktuelles zu Eurowings

    Wie meinst Du das? Üblicherweise gibt es pro Tageszeit und geplanten Betrieb mit Y Flugzeugen X standby-Crews, die oftmals auch ihren standby zu Hause haben und angerufen werden, wenn man benötigt wird. Gruss
  10. Aktuelles zu Ryanair

    Ich nehme an, dass insgesamt der Aufwand und die Verantwortung beim Transport von Tieren zu hoch ist. Operationell ist es auch erheblich besser, wenn man keine unserer tierischen Freunde im Frachtraum hat und je nach Airline einzig das Mitführen von Blindenhunden erlaubt ist. ### Ach, bei vielen Unternehmen wird vieles verwehrt. Die "Problematik" bei Ryanair ist schon lange bekannt, es gibt genug Quellen und dies hört ja nicht bei der Verpflegung auf.
  11. Aktuelles zu Ryanair

    Nein, leider nicht. Und bei der Verpflegung wäre das Bordpersonal sicherlich froh, wenn es wenigstens Wasser geben würde. Wasser trinken ist wichtig, wenn man im Flugzeug arbeitet.
  12. Zuverlässigkeitsüberprüfung

    Selbst wenn ein Bescheid positiv ist, kann ein Unternehmen entscheiden, das kein Vertrag zustande kommt.
  13. Zuverlässigkeitsüberprüfung

    Das hängt von Airline zu Airline ab = bei Airline X ist es "Ok", bei Airline Y wird negativ entschieden. Die negative Schufa sollte nicht das primäre Problem sein. Ich würde an Deiner Stelle einfach mal in den Flugbegleiter-Foren nachfragen, speziell dann in den Threads, wo es um germanwings AC´s geht. Die können Dir sicher mehr schreiben, da sie näher am Geschehen sind. Gruss
  14. Dir stimme ich zu, dass dies nichts mit Luftfahrt zu tun hat. Ich habe auf einen Beitrag von LunaT@hotmail.de reagiert und meine Ausführung ist kein Stammtischgeblubber, sondern berufliche Erfahrung und hat nichts mit Niveaulosigkeit zu tun.
  15. Gerade in den AFD-starken Stadttteilen leben politisch (offiziell) tendenziell links orientierte Menschen, die zeitlich mit der Gentrifzierung alles andere langsam verscheucht haben und offiziell alles schön finden, nur nicht, wenn es direkt in der Nachbarschaft ist. Der gespendete Teddybär muss reichen, für Flüchtlingsunterkünfte sind die Einkaufsmöglichkeiten nicht ausreichend. Gruss