MD-80

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    Als Halbjapaner sage ich: Wir schaffen das und meine Antwort könnte sie nur verunsichern.

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  1. Man möge mich bitte gerne aufklären, aber folgt nach solchen offenen Castings nicht ein Assessment mit den Personen, die in die engere Wahl kommen? Die meisten Fluggesellschaften „sortieren“ durch Assessments aus, oft durch Gruppenübungen, Eignungstests, Verabschiedung von Bewerber/-innen nach der „Halbzeit“ und dann Einzelinterviews. Schließlich muss ja irgendwie gefiltert und geschult werden, dass möglichst viele Eigenschaften der Person zu den Anforderungen des Unternehmens passen. Sonst geht der Schuss schnell nach hinten los.
  2. Solche Sitze verwendete Finnair in ihren MD-80.
  3. So einfach ist es nicht, schön wär´s...
  4. Öfter hätte ich gerne die lange Vorlaufzeit gehabt, mich um einen alternativen Job zu kümmern. Die Haltung erinnert mich im beruflichen Alltag an manch ein Alitalia-Crew-Mitglied. Da trifft man sich als uniformierter Mitarbeiter mit anderen Crews verschiedenster Fluggesellschaften in einer versteckten Raucherecke und man grüßt sich höflich – Ausnahme Alitalia. Abfällig, herablassend, „wir haben es nicht nötig“. Sicherlich sind deren Jobs auch weiterhin sicher, weil irgendeine Stelle wieder einspringen wird, um Finanzlöcher zu stopfen. Mich würde im Zusammenhang mit der Abwicklung von AB aber nichts wundern. Unter „marktwirtschaftlichen“ Maßstäben sind Unternehmen wie AB am Ende. Dafür hätte ich nicht mal meine kaufmännische Ausbildung machen müssen. Es wird nur noch hingebogen, damit es bilanztechnisch erklärbar ist. Man macht sich was vor, aber dies ist nicht nur in westlichen Wirtschaftsbereich so. Oft passt eine verlogene Darstellung oder Selbstbelügen besser in das hier umgesetzte, gesellschaftliche Zusammenleben. Lufthansa geht es bei einer möglichen Übernahme der verbliebenen AB wahrscheinlich nicht um Arbeitsplatzerhalt, wozu auch? Lufthansa ist keine Bundesagentur für Arbeit oder jobcenter und braucht somit nicht in diese separate Industrie einsteigen. Lufthansa wird in ihrem eigenen Interesse ihre Marktposition schärfen wollen und es ist legitim, dass Lufthansa kein Interesse an einem heutigen Kollaps von AB hat. Danach würden Niedrigpreisanbieter sehr zügig Slots reservieren und ihre Marktanteile noch weiter ausbauen. Es wird Zeit gewonnen und so abgewickelt, dass es in fünf Jahren keinen Menschen mehr interessiert und zehn Jahre später viel nicht mehr wissen werden, was eigentlich vor zehn Jahren war.
  5. ...und auch bei der traditionellen Seefahrt sieht es sehr mau aus. Dafür hat Hamburg aber die "Elphie".
  6. Die Geschäftsführung(en) von Air Berlin haben so viel falsch gemacht, dass dieses Unternehmen kaufmännisch betrachtet am Ende ist und dies nicht erst seit gestern. In der kapitalistisch geprägten Gesellschaft ist dies ja Beweis genug. Diverse "andere" Unternehmen konnten und können auch Fehler machen, die aber die Substanz insgesamt nicht gefährdeten. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ein finanziell ertragreiches Unternehmen mit recht klarem Konzept (egal, ob es nun persönlich gemocht wird oder nicht) Anpassungen vornimmt oder eine Air Berlin, wo seit Jahren die finanzielle Situation sehr schlecht ist und die Zukunft sehr ungewiss ist.
  7. Da Alitalia-Besatzungen in Raucherecken auffällig häufig abfällig auf Besatzungen von effizienter operierenden Konkurrenten schauen und selten ein kollegiales Hallo übrig haben, scheinen deren Arbeitsverträge bombensicher zu sein. Sie haben es eben nicht nötig. Alitalia läuft doch.
  8. Das ist ein sehr komplexes Ding. Bei den meisten Unternehmen gibt es nicht nur monatliche Begrenzungen. Es hängt auch mit der Zuteilung von Diensten zusammen. Hat man X Tage Y Stunden gearbeitet, dann kann es schon Begrenzungen geben. Ist aber sicherlich von Airline zu Airline verschieden.
  9. Dabei gab es gestern schon in Gatwick ab den Morgenstunden Probleme mit dem Gepäckfördersystem und beide Terminals in LGW waren betroffen.Es kam bei vielen Flügen diverser Airlines zu Verspätungen, die bis in die Abendstunden spürbar waren. War selber gestern in Gatwick und es war voll mit Passagieren.
  10. Meine berufliche Erfahrung: Es interessiert nicht einmal, wenn man in Uniform einen Gast freundlich darum bittet, die offiziell gestartete Filmerei bitte einzustellen. Es wird noch drauf gehalten. Darum kann es auch so schön sein, wenn man nur Tiere und Bäume und Blumen um sich herum hat.
  11. Wachstumsmärkte und riesige Märkte sind ja "direkt vor der Haustür". Die gesamte Region (Südostasien) entwickelt sich mit einer Dynamik, die nicht mit Hamburg-Barmbek (wo gerade eine Currywurst geplatzt ist) vergleichbar ist. Ich nehme an, dass philippinische Fluggesellschaften sehr gut den wachsenden Markt durch ihre Flugprogramme abdecken und Fokus ist da nicht primär eine zügig verstärkte Verknüpfung nach Europa. Bislang konnte die Mehrheit über die relativ wenigen Langstrecken nach Europa und über Umsteigeverbindungen befriedigt werden. Und eine wachsende Zahl von Filipinos, die sich (Konsum-)Urlaub leisten können, werden wohl eher ein südkoreanisches oder japanisches Einkaufszentrum vorziehen und nicht nach Deutschland reisen. Sollte der philippinische Tourismus sich positiv entwickeln, dann halte ich den Anteil an europäischen Touristen weiterhin für vernachlässigbar. Es gibt eine wachsende (finanziell wohlhabende) Schicht in vielen asiatischen Staaten. Touristen aus Südkorea, Taiwan oder China etc. sind hier viel schneller als Kunden zu erreichen und wenn die politische Lage stabil bleibt, dann trauen sich sogar Japaner für einen Urlaub ins Ausland, nachdem der Otto-Normal-Japaner nachgeschaut hat, wo überhaupt Land X liegt und wann dort das letzte Mal Urlauber angegriffen wurden. Gerade im Zusammenhang ist es doch erfreulich, dass sich der philippinische Luftverkehr aus dem Moloch der 1990er so positiv entwickelt hat. Die einst faktisch bankrotte Philippine Airlines konzentriert sich auf die Märkte, die wohl gesunde Erträge erzielen und wer hätte gedacht, dass Cebu Pacific sich zu so einer erfolgreichen Airline entwickeln würde. Respekt! Vorteilhaft ist natürlich zwangsläufig die Insellage als Archipel, wo das Flugzeug mehr und mehr eine Alternative zur Fähre wurde. Mittel- und langfristig gibt es sicherlich eventuell gesunde Nachfrage von deutlich mehr Flügen zwischen Europa und den Philippinen.
  12. Hawaiian Airlines hat ihr Erscheinungsbild modifiziert:
  13. Ich glaube, dass es sich um diese Dokumentation handelt: Ready for Take-Off!Flug AB 8406 (Begleitung eines Airbus A319)
  14. Ich habe den Eindruck, dass sich Dein „Bedarf“ erst dadurch einstellen würde, wenn man die Nachfrage durch zu niedrige Flugpreise generieren kann. Die easyJet hat sicherlich alle Werkzeuge und Instrumente, um nach Abwägung aller essentiellen Faktoren ihre Optimierungen im Streckenangebot umzusetzen. Interessant mag deshalb auch für Dich eventuell sein, wie easyJet ihre Strategie erklärt: http://corporate.easyjet.com/about/strategy Wäre tatsächlich der Bedarf vorhanden, dann wäre es ja ansonsten zum Beispiel eine einfache Möglichkeit für Air Berlin, durch Einrichtung von Flügen zu niederländischen Provinzflughäfen und britischen Regionalflughäfen ab ihrem Drehkreuz Berlin neue Einnahmequellen zu erschließen. PS: Für Deutschland lautet die aktuelle Strategie der easyJet: "target specific market opportunities, such as city-based strategies in Germany..."