MD-80

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    Als Halbjapaner sage ich: Wir schaffen das und meine Antwort könnte sie nur verunsichern.

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  1. Sicherlich wird Ryanair operationell durch ihre Kabinenbesatzungen Erfahrungswerte sammeln und ggf. Änderungen umsetzen. Aus meiner Erfahrung wird es ab einer bestimmten Anzahl an Gästen an Bord kritisch, da nun mal schlicht zu wenig Platz in den Gepäckfächern ist und auch der Stauraum unter dem Vordersitz nicht mehr ausreicht.
  2. Es ist nicht nur eine asoziale Sichtweise, sondern ignoriert auch die bittere Realität von Arbeitnehmern und sozialen Verwerfungen innerhalb des gesellschaftlichen Lebens. Da hilft auch das GG nicht.
  3. Es hängt wahrscheinlich auch von Airline, der Schulung des Personals ab, wie es gehandhabt wird. Für mich wäre so ein Satz nicht "einfach ne Äußerung", sondern würde eine ganze Kette von Maßnahmen in Bewegung setzen, die geschult wurden.
  4. Oft wird ja ein ganz anderes (attraktives) Paket vermittelt. Die Ernüchterung kommt dann später. Mir ist ein Fall bekannt, dass von einer anderen Airline 50 Personen nahezu zeitgleich (!) zur British Airways wechselten und nach einem Jahr 49 Personen wieder bei der Airline waren, bei der sie gekündigt hatten. Die Stories waren ernüchternd, von der Bezahlung ganz zu schweigen. Manchmal kamen Mitarbeiter nur sehr wenig zum Einsatz und es entfielen dadurch die mittlerweile schon üblichen „Zuschläge“, die erst das Gesamtgehalt ausmachen.
  5. Man möge mich bitte gerne aufklären, aber folgt nach solchen offenen Castings nicht ein Assessment mit den Personen, die in die engere Wahl kommen? Die meisten Fluggesellschaften „sortieren“ durch Assessments aus, oft durch Gruppenübungen, Eignungstests, Verabschiedung von Bewerber/-innen nach der „Halbzeit“ und dann Einzelinterviews. Schließlich muss ja irgendwie gefiltert und geschult werden, dass möglichst viele Eigenschaften der Person zu den Anforderungen des Unternehmens passen. Sonst geht der Schuss schnell nach hinten los.
  6. Solche Sitze verwendete Finnair in ihren MD-80.
  7. So einfach ist es nicht, schön wär´s...
  8. Öfter hätte ich gerne die lange Vorlaufzeit gehabt, mich um einen alternativen Job zu kümmern. Die Haltung erinnert mich im beruflichen Alltag an manch ein Alitalia-Crew-Mitglied. Da trifft man sich als uniformierter Mitarbeiter mit anderen Crews verschiedenster Fluggesellschaften in einer versteckten Raucherecke und man grüßt sich höflich – Ausnahme Alitalia. Abfällig, herablassend, „wir haben es nicht nötig“. Sicherlich sind deren Jobs auch weiterhin sicher, weil irgendeine Stelle wieder einspringen wird, um Finanzlöcher zu stopfen. Mich würde im Zusammenhang mit der Abwicklung von AB aber nichts wundern. Unter „marktwirtschaftlichen“ Maßstäben sind Unternehmen wie AB am Ende. Dafür hätte ich nicht mal meine kaufmännische Ausbildung machen müssen. Es wird nur noch hingebogen, damit es bilanztechnisch erklärbar ist. Man macht sich was vor, aber dies ist nicht nur in westlichen Wirtschaftsbereich so. Oft passt eine verlogene Darstellung oder Selbstbelügen besser in das hier umgesetzte, gesellschaftliche Zusammenleben. Lufthansa geht es bei einer möglichen Übernahme der verbliebenen AB wahrscheinlich nicht um Arbeitsplatzerhalt, wozu auch? Lufthansa ist keine Bundesagentur für Arbeit oder jobcenter und braucht somit nicht in diese separate Industrie einsteigen. Lufthansa wird in ihrem eigenen Interesse ihre Marktposition schärfen wollen und es ist legitim, dass Lufthansa kein Interesse an einem heutigen Kollaps von AB hat. Danach würden Niedrigpreisanbieter sehr zügig Slots reservieren und ihre Marktanteile noch weiter ausbauen. Es wird Zeit gewonnen und so abgewickelt, dass es in fünf Jahren keinen Menschen mehr interessiert und zehn Jahre später viel nicht mehr wissen werden, was eigentlich vor zehn Jahren war.
  9. ...und auch bei der traditionellen Seefahrt sieht es sehr mau aus. Dafür hat Hamburg aber die "Elphie".
  10. Die Geschäftsführung(en) von Air Berlin haben so viel falsch gemacht, dass dieses Unternehmen kaufmännisch betrachtet am Ende ist und dies nicht erst seit gestern. In der kapitalistisch geprägten Gesellschaft ist dies ja Beweis genug. Diverse "andere" Unternehmen konnten und können auch Fehler machen, die aber die Substanz insgesamt nicht gefährdeten. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ein finanziell ertragreiches Unternehmen mit recht klarem Konzept (egal, ob es nun persönlich gemocht wird oder nicht) Anpassungen vornimmt oder eine Air Berlin, wo seit Jahren die finanzielle Situation sehr schlecht ist und die Zukunft sehr ungewiss ist.
  11. Da Alitalia-Besatzungen in Raucherecken auffällig häufig abfällig auf Besatzungen von effizienter operierenden Konkurrenten schauen und selten ein kollegiales Hallo übrig haben, scheinen deren Arbeitsverträge bombensicher zu sein. Sie haben es eben nicht nötig. Alitalia läuft doch.
  12. Das ist ein sehr komplexes Ding. Bei den meisten Unternehmen gibt es nicht nur monatliche Begrenzungen. Es hängt auch mit der Zuteilung von Diensten zusammen. Hat man X Tage Y Stunden gearbeitet, dann kann es schon Begrenzungen geben. Ist aber sicherlich von Airline zu Airline verschieden.
  13. Dabei gab es gestern schon in Gatwick ab den Morgenstunden Probleme mit dem Gepäckfördersystem und beide Terminals in LGW waren betroffen.Es kam bei vielen Flügen diverser Airlines zu Verspätungen, die bis in die Abendstunden spürbar waren. War selber gestern in Gatwick und es war voll mit Passagieren.