gudi

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  1. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Und die Schläge bekommst du auch völlig zu recht. Erst zwei ganz verschiedene Standorte in einen Topf geworfen und dann noch unbedacht mit Wörtern wie „Blase“ hantieren. Richtig toller Dummschwatz!
  2. Aktuelles zum Flughafen BER

    Vor allem ist oder war Faulenbach ein Offenbacher, wohnhaft in der Einflugschneise von Frankfurt, das hat ihn psychisch geschädigt. Wenn er den BER als zu klein kritisiert, dann nicht in der Absicht den Standort auszubauen, sondern um ihn zu verhindern und woanders neu anzufangen. Wie viele NIMBYs glaubt er, Flughäfen wären dort am Besten aufgehoben, wo niemand wohnt. Dass sich Verkehr an Verkehrsknotenpunkten sammeln muss, kommt ihm nicht in den Sinn.
  3. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Ich mache drei Kreuze, wenn diese unnütze Volksbefragung endlich vorbei ist. Das wird genau wie beim Brexit, vor der Wahl stecken sich die Tegel–Fans den Finger ins Ohr, wollen nichts von den rechtlichen und wirtschaftlichen Problemen ihrer Schnappsidee wissen und danach wird gejammert, dass der Mehrheitswillen nicht automatisch Milch und Honig fließen lässt. Wir haben doch gewonnen, warum sind die Probleme jetzt nicht schon gelöst? Das Britische Parlament hatte jede Möglichkeit, das nicht-bindende Referendum zu ignorieren, zumal es noch überaus knapp ausgegangen war, stattdessen stürzt man sich blindlings in die Neuverhandlung sämtlicher Handelsbeziehungen. Bleibt zu hoffen, dass das Abgeordnetenhaus schlauer ist und sich nicht allzusehr um die Mehrheitsmeinung der Berliner schert. Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden...
  4. Aktuelles zum Flughafen BER

    Die beiden Landebahnen sind weit genug voneinander entfernt, um gegenseitig als Alternate zu dienen. Wie läuft das denn in München mit nur einem Flughafen seit der Schließung von München-Riem?
  5. Aktuelles zum Flughafen BER

    Wie bitte was? Manche von uns waren 1995 schon dabei und haben die Journalisten, die den BBI damals für viel zu groß hielten, genauso ausgelacht wie heute diejenigen, die den BER für viel zu klein halten. Alles nur Projektion, nichts davon war irgendwie die Folge einer unerwarteten Entwicklung. Hätten wir nämlich nicht mit einem enormen Anstieg der Passagierzahlen gerechnet, hätten wir den neuen Flughafen gar nicht erst gebaut. Die Gemüter erregt haben auch damals schon hauptsächlich die Asylanten.
  6. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Billigflieger sind in der Regel hochprofitable, wachstumsstarke Unternehmen. Nur bei Air Berlin war das alles anders, die Airline konnte sich schon seit Jahren keine Preiskämpfe mehr leisten. Wenn nun Easyjet, Eurowings und Ryanair alle gleichzeitig in die Lücke drängen, was wird wohl geschehen?
  7. Aktuelles zum Flughafen BER

    Trump hat auch unzählige Male behauptet, Obama wäre in Kenia geboren. Fürs x-te Wiederholen von Lügen kriegst du hier keine Bonuspunkte. Das Land Brandenburg hat gar keine eigene Landesplanungsabteilung. Seit 1996 existiert nur noch die 'Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg' deren Beschlüsse in beiden Ländern gelten. Außerdem hilft es der Glaubwürdigkeit, wenn man seine Behauptungen mit verlinkten Quellen belegen kann. Das läuft hier nicht wie das Amen in der Kirche, wo dir jeder Trottel glaubt, wenn du deinen Blödsinn nur oft genug wiederholst. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeinsame_Landesplanungsabteilung_Berlin-Brandenburg
  8. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Denkfehler! Wer beim BER (22M) die Terminals T1E (6M) und SXF (11M) bewusst ignoriert, der muss auch für TXL nur die ursprüngliche Startkapazität des Sexagon (3M) ansetzen. Mit real 21 Mio Passagieren sind wir in Tegel also schon bei 700% Überlast. Das Siebenfache von 22 sind 154 Millionen Passagiere pro Jahr, danach wird der Flughafen dann nur noch schwer erweiterbar sein.
  9. Gängige Mittelstandsdefinitionen ziehen die Grenze bei max. 500 Beschäftigten, max. 50 Mio. Euro Jahresumsatz, max. 2 juristische Personen als >50% Mehrheitseigner. Germania fällt mit Augen zudrücken gerade noch so darunter, aber nur wenn sie jetzt nicht mehr weiter wachsen. In dieser Größe sind Airlines für den Erfolg der Berliner Flughäfen leider völlig irrelevant. In gewisser Weise ist der deutsche Mittelstand natürlich Schuld an der Pleite von Air Berlin. Weil Anfang des Jahrhunderts in Deutschland gleich fünf oder sechs Billigflieger gegründet wurden, konnte Air Berlin in seinem Heimatmarkt nur durch Übernahmen wachsen und hat dadurch eine zersplitterte, überschuldete Unternehmensstruktur erhalten. Frühere Geschäftskontakte zwischen Whörl und Air Berlin zielten immer nur darauf ab, den Markt zu bereinigen. Es wäre geradezu ein Treppenwitz jetzt wieder eine neue Whörl-Airline entstehen zu lassen. Wettbewerb in der Luftfahrt funktioniert nicht über Konkurrenz. Ein Modestandort wird umso attraktiver je mehr Anbieter es gibt, aber da alle Airlines mit denselben Flugzeugtypen derselben beiden Herrsteller fliegen, ist eine echte Angebotsvielfalt gar nicht möglich. Stellen sie sich vor, es gäbe nur zwei Schnittmuster für jedes Kleidungsstück und die Anbieter unterschieden sich lediglich im Preis und der Farbe der Einkaufstüte? Dann ginge es nur noch darum, den Preis für Hemd A zu senken, indem man möglichst viel davon produziert, oder mit dem gesamten Angebot auf Hemd B umzusteigen. Von dieser Sorte Bekleidungsversorger brauchen sie nicht allzu viele. Selbst Die Welt-Presse singt das Loblied auf die Finanzkraft profitabler Ogilopole in der Luftfahrt. Denn sollten sich die Passagierzahlen bis 2035 tatsächlich noch einmal fast verdoppeln, so kann dieses Wachstum am BER allein durch die großen Airlines bewerkstelligt werden. Das sind die positiven Seiten der Air-Berlin-Pleite Vorerst werden die Rosinen jedenfalls nicht ohne den Kuchen verkauft. Die Gläubigerversammlung hat soeben beschlossen, dass die profitable österreichische Tochter Niki vorläufig bei Air Berlin verbleiben soll und nicht als allererstes an die Lufthansa verkauft wird. Gut so! Gläubiger lassen Air Berlin vorläufig weitermachen
  10. Aktuelles zum Flughafen BER

    Die Heuschrecke Rudolf ist entsetzt, weil man sein Intro-Konsortium bei Air Berlin wie einen Spaßbieter behandelt. Dabei muss Knöpfchen selber zugeben, dass er nicht genug Geld für eine Übernahme hat und seinerseits auf Partner angewiesen wäre. Dann noch ein langes Loblied auf die Rückkehr in die Provinz und die eigene Fähigkeit das Kundenvertrauen wiederherzustellen, fertig ist der selbstgerechte Luftfahrtunternehmer. Für den BER wäre der Mann ein Super-GAU. Interview mit Hans Rudolf Wöhrl
  11. Aktuelles zum Flughafen BER

    In dem Fall wäre ein beschissener Plan perfekt aufgegangen. Eine differenzierte Fontanalyse war auch überhaupt nicht meine Absicht, denn hier geht es ums Marketing. Das Produkt sollte niemals "billig und minderwertig" aussehen, es muss günstig sein und hochwertig erscheinen. Gerade für eine Airline, die sich als Hybridcarrier positioniert und auch für Geschäftsreisende attraktiv sein will, war das einfach nur daneben. Ein geflügelter Bär wäre viel besser gewesen als dieses komische 'a'. Die Eurowings Bildmarke ist auch nicht so toll, weil sie leider gar nichts bedeutet, dafür sieht sie gefälliger aus. Ob nun berechtigt oder nicht, hat Eurowings auch eine viel bessere Presse als Air Berlin. Mal sehen was ein unambitioniertes Management daraus machen kann.
  12. Aktuelles zum Flughafen BER

    @mautaler Es gibt Betriebssysteme, welche die teure Lizenz für Helvetica entrichten und solche welche lieber das billige Arial vorinstallieren. Daher steht Windows-Schrift hier synonym für jedweden billigen Scheiß. Und ehrlich gesagt, zählen für mich alle Varianten von Chalet dazu. Diese Schrift sollte niemand jemals verwenden, egal zu welchem Zweck. Es ist einfach eine schlechte Schrift und natürlich ist es eine Bauhaus-Schrift, aber deswegen wurde sie nicht ausgewählt. Der Designer wollte hier mit Sicherheit keinen 20er Jahre Look kreieren, sondern hat nur nach etwas Berlin-typischem gesucht und dabei voll ins Klo gegriffen. Der Retro-Effekt war mit hoher Wahrscheinlichkeit unbeabsichtigt und ist nur ein weiterer Designfehler. Klein- und Zusammenschreibung entspringen ebenfalls keinem hehren Bauhaus-Prinzip, sondern sollen die Assoziation zur Schreibweise von Webadressen herstellen. Schließlich ist das Internet der Hauptvertriebsweg eines Billigfliegers, weshalb auch angedacht war die Endung dot-com in die Bildmarke mit aufzunehmen. Dummerweise werden Eigennamen und Satzanfänge immer groß geschrieben, weshalb das A von Airberlin schon mal nicht lange klein bleibt ( das läuft ja bei Adidas nicht anders ). Dann wirkt der kleingeschriebene Ortsname aber umso mehr deplatziert. AirBerlin sieht auch doof aus, weshalb namhafte Zeitung noch heute die Getrenntschreibung von Air Berlin jeder anderen Schreibweise vorziehen. Dieses ganze Branding war ein einziges Desaster und dürfte mehr zum Untergang des Unternehmens beigetragen haben als alle Verzögerungen beim BER. Wie oft hat das Management schon einen Neuanfang verkündet und nicht einmal haben sie versucht, den verhunzten Markenauftritt zu korrigieren! Dabei könnte der Name einen so guten Klang haben, von Lala Berlin bis Aggro Berlin verkauft sich alles besser, wenn es Berlin im Namen hat. Nur diese dämliche Airline war nicht in der Lage, ein bisschen Sympathie auf sich abfärben zu lassen. Dank Design Crowdsourcing wie auf 99designs hat heut jeder Bäcker ein vernünftiges Logo, nur ein Unternehmen mit 8.500 Mitarbeitern und einem so austauschbaren Produkt wie Kurzstreckenflüge mit dem A320 meinte weiter scheiße aussehen zu können. Großer Irrtum!
  13. Aktuelles zum Flughafen BER

    @Käptn_Adler Das ist kein DDR-Retro und auch kein Bauhaus-Retro, sondern einfach nur die Kombination von zwei besonders hässlichen Windows Schriftarten. Die eine ist die 'Chalet London Nineteen Seventy', deren größtes Problem es ist, viel zu dünn zu sein, um ordentlich lesbar in Groß auf Flugzeuge gedrückt zu werden. Auch das Logo, welches aussehen soll wie der Blick durch ein Flugzeugfenster, ist nur ein kleines A aus einer anderen obskuren Schriftart. Der schlimmste Fehler war aber, aus Airberlin ein zusammengesetztes Wort machen zu wollen. Bei Airfrance machen sie jetzt genau denselben Mist. @Karl Schmidt Es ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Der wichtigste Vorteil im Airlinegeschäft ist Größe. Ryanair und Easyjet waren immer größer als Airberlin, haben dadurch mehr Gewinn erzielt und konnten mehr investieren und schneller wachsen. Das hat den Abstand nur weiter vergrößert und die Nachteile in der Kostenstruktur erhöht. Airberlin hat versucht durch kreditfinanzierte Zukäufe zu wachsen und dabei ihre Finanzen ruiniert. Die Folge waren Sparprogramme anstatt Wachstum. Diese unglückliche Situation wird aufgelöst, wenn die gesunden Airlines den Kuchen unter sich aufteilen. Der Verteilungskampf um die Marktlücke welche Airberlin hinterlässt, kann dem Flughafen nur gut tun. Lufthansa hat sich mit Germanwings ebenfalls schwer getan an Größe zu gewinnen. Die Übernahme von Flugzeugen, Piloten und Strecken der Airberlin ist die Chance aus Eurowings rasch einen ernstzunehmenden Wettbewerber zu machen. Gleichzeitig wäre es doch Unsinn, die in TXL bereits etablierten Langstrecken der Airberlin nicht unter der Marke Lufthansa fortzuführen. Schließlich ist das Risiko gering, da bereits Erfahrungswerte über das Buchungsverhalten vorliegen. Damit hat die Lufthansa dann aber genau dasselbe Minidrehkreuz in Berlin wie es Airberlin hatte. Anders als Airberlin hat die Lufthansa aber auch die Ressourcen um bei steigender Nachfrage zu investieren. PS: Ich nenne immer gern den siebenmaligen Deutschen Meister Eisbären Berlin als Beispiel dafür wie segensreich es sein kann, früh pleite zu gehen und als Konkursmasse von einem finanzstarken Investor aufgekauft zu werden.
  14. Aktuelles zum Flughafen BER

    Wenn ich das nächste Mal zum Arzt gehe, kann ich mir den Mist ja mal durchlesen. Derweil berichtet die FAZ von mehr als zehn Interessenten für Air Berlin, darunter wohl nicht nur Airlines. Als am wahrscheinlichsten gilt ein Teilverkauf einzelner Geschäftsbereiche an zwei oder drei Bieter noch im September. Interessant ist dass der Vorstandschef die Gespräche führt und nicht der Insolvenzverwalter. Eigentlich müsste die Lufthansa ein starkes Interesse an den Langstrecken ex-Berlin haben und dürfte kein allzu großes Interesse daran haben, mit DUS und FRA zwei Drehkreuze in 200 km Entfernung voneinander zu betreiben. Aber hey, wenn Manager immer nur vernünftige Entscheidungen treffen würden, dann wäre Air Berlin jetzt nicht pleite. Unterm Strich sehe ich eher eine Stärkung des BER. Vielleicht mit Ausnahme von TUIfly sind alle kolportierten Käufer größer, stärker und gesünder als es die alte Air Berlin war. Das absolut misslungene Corporate Design der Airline war ohnehin eine Schande für eine "Unesco Stadt des Designs". Sag was du willst über die kalte, heimatlose Eurowings, aber schlecht sehen die Flugzeuge nicht aus. Wer auch immer sich den Löwenanteil am Berliner Markt sichern kann, wird sich fragen müssen, ob sich dieses Potential an Kurzstreckenflügen als Zubringer für ein Drehkreuz nutzen lässt. So wenig Ahnung Lufthansa von der Billigfliegerei hat, so sehr ist dies ihre Kernkompetenz. Ironischerweise dürfte die Aussichten auf ein Drehkreuz am BER durch den Wegfall der einzigen Airline, die eines errichten wollte, eher noch steigen. Lufthansa/Eurowings hat mit Star Alliance und Miles and More all die Programme parat, die ein Drehkreuz begünstigen, während Air Berlin das alles erst noch nebenbei aufbauen musste. Anstatt dass Airline und Standort in Frage stehen, muss zukünftig nur noch der Standort seine Eignung beweisen.
  15. Aktuelles zum Flughafen BER

    Schön dass sie selbst erkannt haben, dass es sich hier um eine Milchmädchenrechnung handelt. Der Bundesbürger investiert zigtausende Euro pro Nase in die US subprime montgages diverser halbstaatlicher Banken. Zusätzlich werden regional wenige hundert Euro in die lokale Infrastruktur investiert. Dabei konkurriert der Flughafen Berlin mit so illustren Projekten wie Stuttgart 21, der Elbphilharmonie, dem City-Tunnel Leipzig, dem Nürburgring 2009, dem Space Center Bremen und dem Transrapid München. Nicht nötig da irgendwas perspektivisch zu sehen, der BER ist mit Abstand das einzig sinnvolle Infrastrukturprojekte Deutschlands und schon jetzt ein durchschlagender Erfolg. Was man deutlich daran erkennen kann, dass sich die Diskussion der Ahnungslosen vom "überdimensionierten Prestigeprojekt" zur "viel zu kleinen Fehlplanung" verschoben hat. Etwas das man dem Jade-Weser-Port noch nicht nachsagen kann.