gudi

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  1. Aktuelles zum Flughafen BER

    @Käptn_Adler Das ist kein DDR-Retro und auch kein Bauhaus-Retro, sondern einfach nur die Kombination von zwei besonders hässlichen Windows Schriftarten. Die eine ist die 'Chalet London Nineteen Seventy', deren größtes Problem es ist, viel zu dünn zu sein, um ordentlich lesbar in Groß auf Flugzeuge gedrückt zu werden. Auch das Logo, welches aussehen soll wie der Blick durch ein Flugzeugfenster, ist nur ein kleines A aus einer anderen obskuren Schriftart. Der schlimmste Fehler war aber, aus Airberlin ein zusammengesetztes Wort machen zu wollen. Bei Airfrance machen sie jetzt genau denselben Mist. @Karl Schmidt Es ist doch gar nicht so schwer zu verstehen. Der wichtigste Vorteil im Airlinegeschäft ist Größe. Ryanair und Easyjet waren immer größer als Airberlin, haben dadurch mehr Gewinn erzielt und konnten mehr investieren und schneller wachsen. Das hat den Abstand nur weiter vergrößert und die Nachteile in der Kostenstruktur erhöht. Airberlin hat versucht durch kreditfinanzierte Zukäufe zu wachsen und dabei ihre Finanzen ruiniert. Die Folge waren Sparprogramme anstatt Wachstum. Diese unglückliche Situation wird aufgelöst, wenn die gesunden Airlines den Kuchen unter sich aufteilen. Der Verteilungskampf um die Marktlücke welche Airberlin hinterlässt, kann dem Flughafen nur gut tun. Lufthansa hat sich mit Germanwings ebenfalls schwer getan an Größe zu gewinnen. Die Übernahme von Flugzeugen, Piloten und Strecken der Airberlin ist die Chance aus Eurowings rasch einen ernstzunehmenden Wettbewerber zu machen. Gleichzeitig wäre es doch Unsinn, die in TXL bereits etablierten Langstrecken der Airberlin nicht unter der Marke Lufthansa fortzuführen. Schließlich ist das Risiko gering, da bereits Erfahrungswerte über das Buchungsverhalten vorliegen. Damit hat die Lufthansa dann aber genau dasselbe Minidrehkreuz in Berlin wie es Airberlin hatte. Anders als Airberlin hat die Lufthansa aber auch die Ressourcen um bei steigender Nachfrage zu investieren. PS: Ich nenne immer gern den siebenmaligen Deutschen Meister Eisbären Berlin als Beispiel dafür wie segensreich es sein kann, früh pleite zu gehen und als Konkursmasse von einem finanzstarken Investor aufgekauft zu werden.
  2. Aktuelles zum Flughafen BER

    Wenn ich das nächste Mal zum Arzt gehe, kann ich mir den Mist ja mal durchlesen. Derweil berichtet die FAZ von mehr als zehn Interessenten für Air Berlin, darunter wohl nicht nur Airlines. Als am wahrscheinlichsten gilt ein Teilverkauf einzelner Geschäftsbereiche an zwei oder drei Bieter noch im September. Interessant ist dass der Vorstandschef die Gespräche führt und nicht der Insolvenzverwalter. Eigentlich müsste die Lufthansa ein starkes Interesse an den Langstrecken ex-Berlin haben und dürfte kein allzu großes Interesse daran haben, mit DUS und FRA zwei Drehkreuze in 200 km Entfernung voneinander zu betreiben. Aber hey, wenn Manager immer nur vernünftige Entscheidungen treffen würden, dann wäre Air Berlin jetzt nicht pleite. Unterm Strich sehe ich eher eine Stärkung des BER. Vielleicht mit Ausnahme von TUIfly sind alle kolportierten Käufer größer, stärker und gesünder als es die alte Air Berlin war. Das absolut misslungene Corporate Design der Airline war ohnehin eine Schande für eine "Unesco Stadt des Designs". Sag was du willst über die kalte, heimatlose Eurowings, aber schlecht sehen die Flugzeuge nicht aus. Wer auch immer sich den Löwenanteil am Berliner Markt sichern kann, wird sich fragen müssen, ob sich dieses Potential an Kurzstreckenflügen als Zubringer für ein Drehkreuz nutzen lässt. So wenig Ahnung Lufthansa von der Billigfliegerei hat, so sehr ist dies ihre Kernkompetenz. Ironischerweise dürfte die Aussichten auf ein Drehkreuz am BER durch den Wegfall der einzigen Airline, die eines errichten wollte, eher noch steigen. Lufthansa/Eurowings hat mit Star Alliance und Miles and More all die Programme parat, die ein Drehkreuz begünstigen, während Air Berlin das alles erst noch nebenbei aufbauen musste. Anstatt dass Airline und Standort in Frage stehen, muss zukünftig nur noch der Standort seine Eignung beweisen.
  3. Aktuelles zum Flughafen BER

    Schön dass sie selbst erkannt haben, dass es sich hier um eine Milchmädchenrechnung handelt. Der Bundesbürger investiert zigtausende Euro pro Nase in die US subprime montgages diverser halbstaatlicher Banken. Zusätzlich werden regional wenige hundert Euro in die lokale Infrastruktur investiert. Dabei konkurriert der Flughafen Berlin mit so illustren Projekten wie Stuttgart 21, der Elbphilharmonie, dem City-Tunnel Leipzig, dem Nürburgring 2009, dem Space Center Bremen und dem Transrapid München. Nicht nötig da irgendwas perspektivisch zu sehen, der BER ist mit Abstand das einzig sinnvolle Infrastrukturprojekte Deutschlands und schon jetzt ein durchschlagender Erfolg. Was man deutlich daran erkennen kann, dass sich die Diskussion der Ahnungslosen vom "überdimensionierten Prestigeprojekt" zur "viel zu kleinen Fehlplanung" verschoben hat. Etwas das man dem Jade-Weser-Port noch nicht nachsagen kann.
  4. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Was ideal ist, hängt von der Perspektive ab. Aus Sicht der FDP darf man hoffen, dass der Volksentscheid nebenbei auch FDP-Wähler für die zeitgleich stattfindende Bundestagswahl mobilisiert und Christian Lindner zum neuen Bundesverkehrsminister einer Schwarz-Gelben Koalition ernannt wird. Als solcher darf er versuchen Angela Merkel davon zu überzeugen, dass der Bundesanteil von 26% an der Tegeler Sanierungsmilliarde zzgl. Schallschutzkosten kein rausgeschmissenes Geld ist. Idealerweise stellt ihm die Presse dann keine allzu peinlichen Fragen.
  5. Aktuelles zum Flughafen BER

    Sieht doch alles gut aus, bis auf das "Brandenburgische Handlaufmuseum". Wo waren denn die zu schmalen Gänge, von denen man immer hört? Ich finde dieses Innendesign hat Chancen Preise zu gewinnen. Und nur noch 13.000 Mängel, dann geht's ja jetzt bald los mit den Testläufen.
  6. Aktuelles zum Flughafen BER

    Pharmazeutische Produkte sind gleich nach Autos und Fahrzeugteilen das drittwichtigste Exportprodukt Deutschlands, noch vor Flugzeugen und Erdölprodukten. Der Finanzsektor trägt überhaupt nichts zur Wertschöpfung bei. Er verbrennt immer nur das Geld, welches die anderen Branchen erwirtschaftet haben und muss dann vom Steuerzahler gerettet werden. Ohnehin hat Frankfurt kaum Chancen neben der EZB auch noch die EBA zu erhalten. Warum sollten sich 26 von 27 EU-Staaten selber ins Knie schießen und ihre eigene Konkurrenz heranzüchten? Das ist genauso unwahrscheinlich, wie dass sich Bonn gegen Mitbewerber wie Amsterdam durchsetzen kann. Die NRW-Connection in der Bundesregierung hat es für uns alle versaut. Deutschland wird wahrscheinlich komplett leer ausgehen, was neue EU-Agenturen angeht. Dagegen hat Herr Dobrinth lediglich eine Meinungsäußerung getätigt. Und dass das ein oder andere in Berlin tätige Unternehmen seinen Sitz in München hat, ist eher erfreulich. Das nennt sich Arbeitsteilung und sichert unseren Lebensstandard. http://www.closer-to-europe.eu/
  7. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Die ultimative Lösung für alle Tätigkeiten welche die FDP entfaltet, lautet natürlich ignorieren. In der Opposition gibt es keinen Weiterbetrieb von Tegel vorzubereiten. Genauso gut könnten wir mit dem Zoo den Einsatz von Drachen für den Pendelverkehr von Berlin nach Westeros diskutieren. Lässt uns einen unverbindlichen Volksentscheid daraus machen, wer ist dafür?
  8. Aktuelles zum Flughafen BER

    Du verkennst das Ausmaß der unbeabsichtigten Inkompetenz unserer bayrischen Freunde. Unbegründete Geldforderungen seitens Caverion sind eher Opportunisms als Strategie. Was Berlin momentan am meisten schadet, ist die Weigerung von Bundesgesundheitsminister Hemann Gröhe (CDU) Berlin anstatt Bonn bei einer Bewerbung um die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zu unterstützen.
  9. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Ja und? Eine oppositionelle Splitterpartei engagiert einen Ex-SPD-Wirtschaftsminister, der auch schon Wahlkampf gegen die eigene Partei gemacht hat. Damals übrigens weil Andrea Ypsilanti in Hessen weder neue Atom- noch Kohlekraftwerke bauen wollte und dazu auch mit den Linken koaliert hätte. Beim bundesweiten Atomausstieg der Klimakanzlerin gab's dann aber keine Deindustrialisierungswarnung von Wolfgang Clement mehr. Was hat das alles mit den Berliner Flughäfen zu tun? Ist ja nicht so, als käme diese Kommission tatsächlich irgendwann mal in die Verlegenheit, irgendwas vorbereiten zu müssen, das dann auch umgesetzt wird.
  10. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Diese Investition endet dann so wie das Kernkraftwerk Kalkar. Wenn all das Geld verbaut ist, kommt das endgültige Aus.
  11. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Oh Gott Adler, du verfliegst dich. Also die "wirtschaftsfeindliche" LINKE ist als Regierungspartei gezwungen den BER zu unterstützen und die "wirtschaftsfreundliche" FDP ist als Oppositionspartei gezwungen den BER mit TXL zu unterminieren? Es heißt doch, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Geh doch einfach mal davon aus, dass jede Partei genau für das steht, was sie auch macht. Die FDP für die Partikularinteressen einiger weniger Airlines und Passagiere, denen völlig egal ist welche Kosten und rechtlichen Probleme eine Offenhaltung von Tegel der Flughafengesellschaft bereitet. Und die LINKE für das Interesse der Allgemeinheit an genau einem leistungsfähigen Flughafen ohne Rücksichtnahme auf westberliner Wünsche nach einem möglichst nahen Flughafen. Was die Parteien über sich selbst und über einander sagen, kann man getrost ignorieren.
  12. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Aber nein! Wie kommen sie bloß auf so eine dumme Idee? Wenn auch nur ein einziger Kläger vor Gericht sein Recht erhält, dann ist die Betriebsgenehmigung für Tegel weg und die Meinung aller anderen Anwohner automatisch belanglos. Das hier ist doch keine Demokratur sondern ein Rechtstaat. Wir leben doch nicht in der Türkei, wo eine Mehrheit für Erdogan alle anderen rechtsstaatlichen Prinzipien außer Kraft setzt. Nebenbei als die Berliner zur Wahl gerufen wurden, haben sie mehrheitlich Rot-Rot-Grün gewählt. Das letzte Mal als die FDP hier etwas zu sagen hatte, da lebte Elvis noch.
  13. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Alles im Zusammenhang mit der Genehmigung von Flughäfen dauert lange und wird teuer. Der interessante Aspekt an der "Lex Tegel" ist doch, dass immer nur der Status Quo legalisiert wurde und der Flughafen niemals ein ordentliches Planfeststellungsverfahren durchlaufen hat. Mal ganz abgesehen davon, ob es rechtlich möglich wäre, diese Ausnahmeregelung aus Zeiten des Viermächtestatus noch ewig und drei Tage zu verlängern, stellt sich doch die Frage: Will man das überhaupt? Sollen die Berliner weiterhin Menschen zweiter Klasse bleiben, die weniger Recht auf Lärmschutz haben, nur weil die Stadt 1948 in vier Sektoren geteilt war? Wohlgemerkt eine Forderung die von Leuten erhoben wird, welche den Planfeststellungsbeschluss BER aus dem Jahr 2006 zum "historischen Sachverhalt" relativieren, der 2017 keine Bedeutung mehr hat. @OliverWendellHolmesJr
  14. Aktuelles zum Flughafen BER

    Ein unglaublicher Blödsinn. Siehst du nicht, dass die Laufwege durch deinen Querriegel viel länger werden? Das Ding wird 715 Meter lang, genauso lang wie das Hauptpier. Allerdings verfügt der Hauptpier auf dieser Länge über 16 Fluggastbrücken und dein nutzloses Quergebäude über keine einzige. Das wird nur ein irre langer Korridor ohne Sinn und Zweck.
  15. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Wie für alle Vorhersagen gilt auch für Verkehrsprognosen, dass sie besonders schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen. Realität und Vorhersage stimmen nie exakt überein. Daraus nun aber abzuleiten, dass alle Planungen hinfällig sind und frühere Entscheidungen ignoriert werden dürfen, ist lediglich eine billige Ausrede von denjenigen, die sich nicht mit den Gerichtsurteilen zu Standorten, Betriebszeiten und Flugrouten abfinden wollen. Alles nur Killerphrasen. Nichts womit man eine Betriebsgenehmigung für TXL begründen könnte.