oldblueeyes

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  1. Gegen eine Eurowingsmarke für die Kurzstrecke spricht an sich nichts. Aber man würde gleich auf Provinzpatriotismus bezw. aristokratische Meinungen seitens der Belegschaft stössen. Man will sich als Adidasstreifenträger bei der LH nicht im gleichen Boot mit den Kollegen die für Eurowings fliegen sehen. Die Mozartberieselung ist sicherlich das ultimative Qualitätsmerkmal um Austrian zu buchen (auch wenn die Auslastungszahlen 10% unter den anderen Konzernairlines liegen.. vielleicht gerade deshalb). Swiss muss unbedingt mit Premium assoziert werden usw. Es wird eher eine leichte Modernisierung wie bei der Austrian passieren. Die graue Plauze wird vermutlich verschwinden, es wird ein bisschen an der Grösse des Kranichs am Seitenleitwerk rumgedoktert und die Motoren werden weiss/blau.
  2. Aktuelles zu Easyjet

    Es müsste nicht alles in Wien passieren. Erstens hat Easy auch noch A319. Daher wören Kapazitätsanpassungen 319->320->321 innerhalb des bestehenden Angebotes möglich. Sämtliche Slots in Gatwick würden damit noch besser bedient oder auch Rennstrecken mit hoher Frquenz könnten einen neuen Schub erhalten. Grob gerechnet 20 neue Flieger können auch untergebracht werden -> für Easy wären dies 8% mehr Flieger und ca 10% mehr Sitze. Viele Basen können dies verkraften - am ehesten zB Berlin wo neue Routen eventuell auch frei werden würden, damit man auf sämtliche City Pairs kein Lufthansamonopol entsteht. Die Frage ist eher wielviel Nettowachstum entsteht. 38 Flieger sind schon dazugerechnet, es bleiben 52. Abar es ist gut vorstellbar das einige die alten D-AIP's der Lufthansa ersetzen, so wie 2017 ihre Germanwingspendants ersetzt wurden.
  3. Vermutlich wie jede Designveränderung...anfangs regen sich viele auf, dann wird das "alte" schön, klassisch etc. und nach 2 Jahren haben sich alle an der neuen Optik gewohnt und keinem juckt es mehr.
  4. Wobei die Niki Privatstiftung nur ein Konstrukt ist, es gehört Niki Lauda nicht mehr.
  5. Es gibt keine Rettung, sondern ein kontrollierter Absturz. AB befördert jetzt ca 50.000 Paxe am Tag. Rechnet man Doppellfahrten von Urlauber raus, Kinder etc bleiben bis zur Wahl 6-700.000 Wähler die nicht frustriert ihren Jahresurlaub vermasselt kriegen sollte und entsprechend ihre Stimme wütend abgeben würden. Es geht auch um wirtschaftspolitische Interessen - wenn AB heute schliesst, ist Ryanair nächste Woche am Start. Wenn man es kontrollierter macht, dann darf sich die Lufthansa die Filetstücke sichern und nur den Überschuss via Kartellbehörden verlieren.
  6. Aktuelles zu Condor

    Darum ging es mir nicht. Klar kannst eine bessere Eigenkapitalrendite durch die Hebelwirkung erzielen. Wichtiger ist mir die Möglichkeit einen Teil der Flotte abzugeben falls es nicht läuft. Easyjet zeigt diese Szenarien mit Base-, Plan und Topentwicklung immer sehr gut in den Zahlen.
  7. Aktuelles zu Condor

    Die alten A340 der Swiss wurden aber teilweise extern geleast. Und auch Brussels hat teilweise die eigenen Deals gemacht. Generell ist aber eine auf die "gute alte Zeit" ausgerichtete Sicht fehl am Platz. Condor muss sich jetzt behaupten und das heutige Marktumfeld ist voll von Teilnehmer die ihre Flotte über Leasing oder Sale and Lease back optimieren.
  8. Aktuelles zu Condor

    Wenn man sich die heutige Flotte anschaut, dann sind es bereits über 50% die nach der vollständigen Übernahme (2009) eingeflottet wurden. Und da ist es wenig "ausgesaugt" als vielmehr ein Geschäftsmodell mit weniger Eigenkapitaleinsatz und mehr Flexibilität um auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Um Flieger zu kaufen und sie 20 Jahre lang zu betreiben muss man kapitalstark sein - dies trifft auf die "alte" Lufthansa zu. Aber seit den frühen 2000er hat man da aufgepasst und das Geschäftsmodell angepasst - die Langstrecke der Swiss wurde zb zur Hälfte über Leasing finanziert, sämtliche Flieger bei Brussels, die eine oder andere Anpassung bei der Austrian usw.
  9. Aktuelles zu Tarom

    Tarom's Flottenentscheidungen waren immer politisch beeinflusst und seltenst durchdacht. Die Entscheidung für die A310 die schon damals ein Auslaufmodell war kam 1990-91, als Frankreich einen Kredit gewährte aus dem die besagten A310, Renault19 für die Polizei usw. angeschafft wurden. Die A318 galten immer als ein Eintrittspreis in die EU. Die jetztige Entscheidungswelle folgt der Visite des Präsidenten bei Trump und einer grösseren Ausrichtung der östlichen Staaten Richtung USA als zusätzliche Sicherheitsgarantie. Man bestellt Patriotraketen, es wurden gebrauchte Militärflugzeuge angeschafft usw. Fairerweise muss man aber auch sagen das der Rückgrat des Pilotenpools Boeinglizenzen hat - ua auch ein Grund warum Blue Air das von Ex Tarommanager geführt wird von Anfang an auf die 737 gesetzt hat.
  10. Beides kann funktionieren, sowohl Austrian als auch Eurowings ab Wien. Die Austrian kann die Joint Ventures der Gruppe bedienen und ein paar ausgewählte Businessrouten. Eurowings kann Routen mit geringeren Frequenzen und hohen Leisureanteil fliegen. Havana, Miami, Male, Port Louis, Colombo könnten auch von Eurowings bedient werden und man könnte sie gerne mit Windhoek, irgendwas in Dom Rep, Cancun und Kapstadt ergänzen.
  11. Stimmt, aber ein erster Kontingent von 3 Stück sollte 2020 ausgetauscht werden. Und da ist die Frage ob ein Wechsel taktisch als Übergangslösung oder strategisch-langfristig erfolgen wird.
  12. Soweit mir bekannt laut open skies, ja. Wien wäre für LOT keine kluge Entscheidung. Eine nette Analyse der Möglichkeiten ist hier: http://www.blueswandaily.com/europe/lot-polish-airlines-hungry-to-highlight-how-its-long-haul-model-can-translate-into-foreign-markets/
  13. LOT hat jetzt 8-788 und erwartet weitere 3 789. Budapest war frei weil dort kein Legacy mehr Langstrecke fliegt und sie waren smart genug zuzugreifen.
  14. Es gibt Optionen im Konzern - wenn zB Teilflotten optimiert werden. Es gibt einen Markt in dem Leasingverträge auslaufen.
  15. Gebrauchte 772 mit GE Motoren so wie die Austrian sie haben will sind kaum zu bekommen. Es sei denn, man holt sich welche von Alitalia Kommt drauf an welche 343 man nehmen würde. Die Swiss hat noch einige jüngere 343. Zwei davon gehen zu Edelweiss, den Rest könnte die Swiss austauschen und Richtung AUA schieben. Dann müsste aber Austrian die ganze Langstreckenflotte auf Airbus umstellen.