EZY

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  1. Naja, mit genau diesen HE-Slots ist in DUS ein signifikanter Einstieg möglich, das sollte für jeden Bieter interessant sein ! Ich glaube, da wird LH als interessierter Bieter nicht alleine sein !
  2. Na, das wäre ja genau das Szenario, was ich schon vor Wochen hier vorgestellt hatte. Käufer X (EZY?) erwirbt die LGW samt AOC und benutzt die LGW-Slots für die neue gewünschte Operation. Die LGW-Piloten werden in den nächsten Monaten auf A320 umgeschult (wird sie freuen!), erhalten höchstwahrscheinlich ein deutlich besseres Salär (TV Deutschland). Für einen großen Teil der AB Flugbesatzungen wird es auch neue Jobs unter diesem AOC geben, die Bedingungen bei EZY sind eh besser im Vergleich (mal einige alte LTU DInosaurier ausgenommen). Und ein klassischer BÜ wäre damit auch vermieden, die neue Firma könnte unter vernünftigen Bedingungen starten. Klingt für mich plausibel.
  3. Sind die LGW-Crews in einem separaten Arbeitsvertrag angestellt, getrennt von "AB-Classic"? Mit eigenen Bedingungen ? Wenn eine Airline das LGW-AOC erwirbt, müßte man dann nur den derzeitig dort angestellten LGW-Crews im Rahmen eines Betriebsübergangs neue Jobs anbieten und wäre dann für zusätzliches Personal frei in der Auswahl ? Kann dazu mal jemand etwas sagen ?
  4. Für die LH ist doch auch ein möglicher Betriebsübergang (nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten ?) das kleinere Übel im Vergleich einer klassischen Insolvenz der AB: In diesem Fall wären große Teile von Deutschland weit offen für neue Airlines (Slotsituation) und man müßte sich in der Zukunft dauerhaft mit easyJet, Ryanair, Wizzair, Vueling und Norwegian auf dem deutschen MArkt herumschlagen....was langfristig sicher mehr Geld kostet als einigen hundert Ex-Mitarbeitern der AB ihre alten Verträge wieder anbieten zu müssen...
  5. Da hier viele Nicht-Piloten mitlesen, die von den aktuellen Gesetzen und Bestimmungen keine Ahnung haben, möchte ich nur kurz etwas mitteilen: "Krank melden" ist nur ein Überbegriff für das Nichterscheinen im Cockpit. Es ist laut den geltenden Bestimmungen schon ganz legal möglich (und auch erwünscht!), sich aus persönlichen Gründen "unfit" für Flugdienst zu melden, wenn man sich (mal salopp ausgedrückt) "nicht gut fühlt". Das kann viele Gründe haben: Man konnte wegen der Hitze nicht pennen, der Nachbar hat eine laute Party gemacht, das Baby hat geschrien, der geliebte Hund ist gestorben und man trauert....der Krach mit der Holden...30T Euro beim Glücksspiel verloren....es gibt viele tausend Gründe. Resultat ist dasselbe: Ein Pilot, der sich "unfit" erklärt, DARF nicht eingesetzt werden und hat auch keine Konsequenzen seitens des AG zu befürchten. Das ist so in den geltenden Regeln und Bestimmungen ganz klar geregelt. Da braucht man dann noch nicht mal ein Attest bzw beim Arzt aufzukreuzen. Dass man das natürlich auch zu Unrecht ausnutzen kann, ist unbestritten. Die Piloten bei AB, sollten sie es missbrauchen, haben m.E. nichts zu befürchten.
  6. Vielleicht hat man den Piloten unmissverständlich klarmachen wollen, dass ein klassischer Betriebsübergang zu den alten Arbeitnehmer-Konditionen ausgeschlossen ist. Und dagegen wehrt man sich nun. Würde mal gerne wissen, wie sich die LH als potentieller Hauptabnehmer der AB-Kapazitäten um das Projekt sorgt....stellt Euch doch einfach mal vor, die dringend benötigten Piloten würden in einer einmaligen Solidaritätsaktion einfach "nein" zu einer billigeren Neubeschäftigung bei EW sagen... kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber es wäre interessant zu beobachten. Dann stünde der Käufer mit 90 Maschinen und Slots da, aber viel zu wenig Piloten...
  7. Aber es wäre doch denkbar, dass in den ganzen Verhandlungen explizit eine Weiterbeschäftigung des benötigten Personals (und dabei dürfte es sich nur um fliegendes Personal handeln) in einem neuen Tarifvertrag ausserhalb der Air Berlin (=EW Europe) mit den beteiligten Parteien (UFO/VERDI) ausgehandelt und angewandt wird ? Wenn die AB-PV sowas unterschreiben würde, wäre das später von Arbeitnehmern anfechtbar ? Oder handelt die PV im Namen aller Mitarbeiter und könnte einer Beschäftigung unter einem neuen TV zustimmen ? Danke Dir für deine geschätzte rechtliche Einschätzung !
  8. Entschuldige bitte: Auch mit dem "Abwurf" der schlimmsten Verträge wird aus der AB kein schlanker Panther, der es im LCC-Dschungel auch nur ansatzweise zur Beute schaffen würde. Altverträge, Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge...sorry aber damit wird es nicht klappen. Da muss rigoros ausgeputzt werden. Weisses Blatt Papier, Neustart. Nur so. Ferner: Was soll denn die LH (als potentiellen Kunden) bewegen, bei AB weiter einzukaufen ? Wöhrl will ja auch was verdienen. Entweder die AB wird einverleibt, oder die EW wird aus sich heraus weiter aufgepustet. Germania als Kunde bei AB ? Kaum vorstellbar. EasyJet least Maschinen bei Wöhrl für DE ? Ausgeschlossen. FR wird ebenso den Teufel tun. Die ganze Nummer wird und kann nicht klappen. MMn.
  9. Das ist auch meine Vermutung. Das LGW - AOC kann eine wichtige Rolle spielen. Vergesst mal kurz die Q400. Die werden gehen. Käufer X erwirbt das AOC der LGW AB transferiert Slots und Fluggeräte (A320/321) auf das LGW-AOC. Die Q400 werden stillgelegt/abgestossen. Das benötigte Airbus-Personal der AB wird auf einem neuen (Nicht-LGW) Arbeitsvertrag eingestellt (Z.Bsp. Eurowings Europe). Das ist problemlos möglich, bei easyJet ist das Personal auch auf unterschiedlichen Arbeitsverträgen unter demselben AOC (UK) unterwegs. Die existierenden LGW-Piloten werden in den kommenden Monaten auf A320 umgeschult oder abgefunden. Zuletzt, wenn alles läuft, kann die Operation auf ein beliebiges weiters, bestehendes konzerneigenes AOC übertragen werden und die LGW wird ggf liquidiert. So in etwa stelle ich mir das vor.
  10. Das ist keine Arroganz. Wenn ich eine gewisse Qualifikation habe, die weltweit nachgefragt wird, kann ich mir den Job nunmal aussuchen. Ich lege ganz alleine fest, für wieviel ich mich "verkaufe" und so funktioniert das prinzipiell in jeder Branche. Der Laden "AB" ist pleite, das ist aber nicht die Schuld des Personals. Also geht man völlig emotionslos an den PC, sucht sich die möglichen Szenarien heraus und schaut, was "geht". Das ist nicht arrogant. Eine Büroangestellte in Berlin hat das Glück vielleicht nicht, aber ich kann mich als Individuum nunmal nicht mit jedem vergleichen. Mein Nachbar ist Bauarbeiter und verdient ein zehntel meines Gehalts, deswegen muss ich mich aber nicht mit Fingerspitzengefühl an ihn herantrauen... Das Ausland ist nie "satt". Es gibt für erfahrenes A320 Personal mehr Jobs als Leute. Man muss sich allerdings bewegen. Was aber durchaus ein Gewinn sein kann. Ich habe auch dem schönen Deutschland vor 10 Jahren adieu gesagt und bin mit meiner Family ins Ausland gegangen. Meine 3 Kinder sind nun mit 7-11 Jahren dreisprachig unterwegs und ich habe ein sehr gutes Leben. Nach DE kommen wir einmal pro Jahr...man muss nur "wollen". Was "C_Brody" oben geschrieben hat, ist aber auch sehr wahr. Viel Schein und Glanz, man muss schon sehr aufpassen, was man so macht und unterschreibt. Gilt aber, wenn man ehrlich ist, auch für´s ganze Leben
  11. Ich glaube kaum, dass man bei den Engländern/Iren viele viele Millionen Euro in die Hand nimmt, um eine taumelnde Airline unter die Fittiche zu nehmen, um dann den Laden nach einigen Jahren wieder aufzulösen....und selbst wenn: Im Gegensatz zu AB hat es im Falle EZY bisher *immer* eine Weiterbeschäftigung an einem anderen der 27 Standorte gegeben, wenn mal eine Crewbase geschlossen wurde (übrigens nur 3 Fälle innerhalb 22 Jahren). . Also ein wenig pessimistisch m.E.
  12. Ernsthaft jetzt ? Bei Niki zahlt man noch schlechter als bei EW ?
  13. FR will wahrscheinlich Zeit schinden und die AB damit in die Grütze fahren. Damit wäre denen schon sehr geholfen. Frage ist natürlich, wie/ob sich die Insolvenzgremien zum Schutz der Gläubiger und Arbeitsplätze (Gesamtangebot!) mit dem FR-Angebot beschäftigen MÜSSEN....echt spannend. OWHJR dazu vielleicht mit einem Kommentar ?
  14. Man muss sich aber wundern, warum seitens der Politik für einen Erhalt von Arbeitsplätzen geschwärmt wird, die im Falle der Eurowings auf einem österreichischen Arbeitsvertrag basieren....denn dort sind die Leute dann letztendlich angestellt.
  15. Meinen Beitrag nochmal lesen...keine Personalausleihe. Bereits jetzt können EZY Piloten mit den Kollegen der Topswiss gemischt fliegen. Das hat einige Jahre gedauert, die SOP´s der beiden Airlines identisch zu machen und jetzt ist es ganz normal, auch wenn es nicht so oft vorkommt letztendlich. Aber es ist möglich. Und so ist es mit dem OE-AOC auch. Wo soll auch das Problem sein, hat man sicher lang und breit im Vorfeld mit den Ösis so abgesprochen. Das ist ja gerade der Charme der ganzen OE Lizenz: Der Aufwand hält sich in geringen Grenzen für ein so großes Unternehmen, gemessen am "Ertrag" der Konstruktion. Würde sagen, alles gut eingefädelt und richtig gemacht.