EZY

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  1. Richtig scheisse wäre es für die Passagiere, wenn sie verkohlt aus dem ausgebrannten Flieger gekratzt werden, oder ? Du scheinst vom "richtigen Fliegen" nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest Du so einen Unsinn nicht schreiben.
  2. Hallo Experte. Würde mich freuen, wenn Du dann hier mal die 3 größten Vorteile des 330Neo gegen die 787 nennen könntest. Abgesehen vom Kaufpreis natürlich. Danke, mein Popcorn ist bereit.
  3. Weiterer Flieger für SXF in 2017. http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/neue-flugziele-easyjet-expandiert-in-schoenefeld-25266818
  4. Und mit plusminus 35 A320 und den 330ern schaffen die dann, einen Schuldenberg von ca 1 Mrd Euro zu bedienen ? Wer´s glaubt, wird selig. Das Wetlease-Geschäft mit der EW ist zeitlich begrenzt und wirft sicher nix Großes ab. Persönlich glaube ich sogar, dass man damit nur die Verluste verringert und sich Sozialpläne aufschieben kann. Verdient wird da nix.
  5. @LunaT Bitte mal daran denken, dass die Airlines über viele Jahre sehr verlässliche Statistiken haben, "welche Route in welchem Monat auf welcher Station bei dieser Abflugzeit bei diesem Ticketpreis diese Auslastung generiert hat " ;) Yieldmanagement hat sehr viel mit Statistik zu tun. Auch Überbuchung als Mittel der Ertragssteigerung basiert hauptsächlich auf Erfahrung und kann Tageszeitabhängig total unterschiedlich sein. Ein großer Teil der Preisfindung findet bei den grossen Airlines durch schlaue Algorithmen per Rechner automatisch statt. Seitenaufrufe auf der Webpräsenz, externe Ereignisse (Wetter/Streiks), Klickverhalten, historische Werte. Der Computer setzt dann die Preise fest. Mehrmals pro Tag/Stunde.
  6. Verstehe Deine Frage nicht ? Welche Daseinsberechtigung easyjet hat ? @EDDS Also bitte: Was soll denn ein Wetlease unterm Strich bringen ? Man wird in der Lage sein, die eigentlich nicht benötigten Flieger weniger Verlustbringend zu beschäftigen. Und das eigentlich nicht benötigte Personal dazu nicht entlassen zu müssen. Geld wird damit unterm Strich sicher nicht verdient. Die Leaserates werden sich am EW Niveau orientieren, nehme ich an. Wer in der absoluten Hochsaison keine kostendeckende Operation hinbekommt, hat einfach keine Chance zu bestehen. Diese ganzen Umbaupläne sind doch nur noch lächerlich. Nichts davon wird diesem total überschuldeten Unternehmen helfen. Die Karre steckt viel zu tief im Sumpf.
  7. Nach den veröffentlichten Zahlen geht der AB nun anscheinend schon wieder das Geld aus. Der nächste Rekordverlust steht ins Haus. Es bleibt abzuwarten, wie sich AB die erforderlichen finanziellen Mittel zum weiteren Überleben beschaffen kann. Die Überkapazitäten am europäischen Himmel werden weiter Bestand haben. Die grossen LCC´s drängen weiter in den deutschen Markt und können sich das aufgrund der Ertragsstärke auch gut leisten. Wenn man das ganze Gejammer um Arbeitsplätze mal wegläßt und realistisch urteilt sollte klar sein, daß der ganze Laden keinerlei Daseinsberechtigung mehr hat und den deutschen Markt paradox verzerrt. Condor und TuiFly sowie Germania sollten konkret von einem Marktaustritt profitieren, der deutsche Markt aus Sicht des Kunden würde durch zusätzliches Angebot der großen LCC´s auch gewinnen. Tut mir leid AB, ich sehe keine Daseinsberechtigung mehr.
  8. Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit, wann FR auch in Düsseldorf aufschlägt und sich, ähnlich wie in FRA, auf die touristischen Leckerschmecker-Dauerrouten setzt. Was das dann für den Einzelplatzverkauf der AB, TuiFly und Condor bedeutet, sollte klar sein. Da können sich die Genannten warm anziehen.
  9. Der Einstieg in Frankfurt zeigt, daß der Angriff auf die deutschen traditionellen Airline-Strukturen jetzt begonnen hat. Ich rechne damit, dass auch von DUS, MUC und STR mittelfristig nagelneue RyanAir Angebote folgen werden, mit allen Folgen für die klassischen "Ferienflieger" wie TuiFly, Condor und AB sowieso. Das wird den genannten Airlines sehr weh tun. Nicht heute, nicht morgen und wahrscheinlich nicht 2017, aber "die Blauen" kommen weiter nach Deutschland und SXF zeigt, mit welcher Intensität das gehen kann. Das Material an Flugzeugen hat man in Dublin jedenfalls.
  10. Ich weiss nicht, ob Du dich in Nizza flugtechnisch auskennst, aber die TK-Kutscher sind durch das Überfliegen das steil ansteigenden Geländes hinter der Küste gefährlich nah an Häusern und anderen Hindernissen vorbeigeschrammt. Bei bestem Wetter wohlgemerkt. Da steht einiges an weiteren Hindernissen herum und das es nicht gescheppert hat mit ca 60m "Luft" dazwischen ist sehr positiv für die armen Leute hinten drin.... Wenn die DGAC einen Report verfasst, dann hat das schon einen Grund . In Nizza kommt man mit einem Flugzeug dieser Größe gut vorbereitet an wenn die 22 "in use" ist. Leider kann man anhand der Radardaten ableiten, dass die Pistoleros da vorne es eben nicht waren....
  11. 1) Ich persönlich überhaupt nicht. Aber niemand wird gezwungen, irgendwo zu unterschreiben. Wer sich zu solchen Konditionen verkaufen will, darf das immer noch für sich selbst entscheiden. Es gibt anscheinend genug Leute dieser Kategorie. Und der "Marktführer" gibt nunmal die Marschrichtung vor. So einfach ist das. Der berühmte "Benchmark". Da kann ich natürlich seitens der Staaten endlich mal Druck ausüben, dass dieses Sozialdumping und der Missbrauch der Beschäftigungsgesetze endlich mal aufhört. Aber das ist Sache der Politik. Genau jener Politik, die diese ganzen verschachtelten Anstellungsverhältnisse erst möglich gemacht hat. Leider. 2) Bzgl der Neugründung wollte ich nur sagen, dass dieses neue Konstrukt keinen wirtschaftlichen Sinn macht. Wenn die TUI-Leute nach wie vor dasselbe verdienen und die Gäste im Grunde dieselben (von TUI "besorgt") sind, wo will man denn da was sparen ? Neue Firmenkulturen integrieren kostet Geld und schafft Unmut. Wir hatten ja gerade erst einen Quasi-Streik. Die ganze Nummer ist für mich nur ein Instrument, möglichst elegant das TUI-Rennpferd auf den Altenteil zu senden. Das eine Expansion (oder auch neue Kapitänsstellen) ausschließlich bei der billigen Neugründung passieren werden, sollte klar sein.
  12. Diese Neugründung ist eine Totgeburt von der ersten Stunde an. Keine Chance, mit diesem Konstrukt aus alten Tarifverträgen, Firmenkulturen, Seilschaften und Verpflichtungen auf ein niedriges Kostenniveau zu kommen. Die ganze Nummer ist totaler Blödsinn in meinen Augen und nur darauf ausgerichtet, die klassische Hapag mittelfristig auszubluten.
  13. Flottau schreibt genau das, was ich auch denke. Die AB weiss doch selber ganz genau, wie schwierig es ist, verschiedene Firmenkulturen und Tarifverträge zu integrieren. EW gewinnt zwar augenblicklich deutlich an Größe, aber auf Kosten von Komplexität, verschiedenen Tarifbedingungen, möglichen Streiks etc. Das ist eine schwere Aufgabe, das alles gewinnbringend hinzubekommen. Der Dauernörgler O´Leary sieht das ja genauso. http://www.zeit.de/2016/23/ryanair-chef-michael-o-leary-airlines
  14. Bei Finanzen.net kann man lesen, der Umfang des Wetlease betrage bis zu 1,2Mrd Euro (Sprit/Handling zu Lasten LH) über 6 Jahre. Blatt Papier, mal ganz grob gerechnet aus diesen Daten: 1,2 Mrd / 6 Jahre = 200 Mio Euro jährliche Einnahmen. 200Mio / 40 Flieger = 5 Mio pro Flugzeug pro Jahr. 5 Mio /365 Tage = ca 13.700 Euro pro Tag Miete. 13.700 Euro bei angenommen 6 Flügen pro Tag wäre ca 2.300 Euro "Einnahmen" pro Sektor. Wohlgemerkt im Schnitt, also für einen 3 Stunden Flug genauso viel wie für einen 45 Minuten "Hüpfer". :huh: 2.300 Euro für Crew, Verwaltung, Wartung, Ops etc pp exclusive Fuel und Handling. Für einen A320. :wacko: Wer also glaubt, mit dem Lease-Deal würde man sich wesentliche Erträge generieren, die die AB auf neue Höhen hieven, sei gewarnt. Für die EW ist es, sollten die Zahlen annähernd stimmen, wohl ein guter Deal.
  15. Die 40 Flieger sind aber nicht alle innerdeutsch unterwegs. Wie soll das auch gehen ? So viele Maschinen gibt der Markt ja gar nicht her. Zudem will AB ja gerade "innerdeutsch" weiter Kapazitäten (gegen LH) aufbauen laut Pichler. Die EW gewinnt 40 Maschinen in die Bilanz und kann dadurch Stückkosten senken. Groß "Märkte blockieren" kann man damit nicht.