EZY

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  1. Meinen Beitrag nochmal lesen...keine Personalausleihe. Bereits jetzt können EZY Piloten mit den Kollegen der Topswiss gemischt fliegen. Das hat einige Jahre gedauert, die SOP´s der beiden Airlines identisch zu machen und jetzt ist es ganz normal, auch wenn es nicht so oft vorkommt letztendlich. Aber es ist möglich. Und so ist es mit dem OE-AOC auch. Wo soll auch das Problem sein, hat man sicher lang und breit im Vorfeld mit den Ösis so abgesprochen. Das ist ja gerade der Charme der ganzen OE Lizenz: Der Aufwand hält sich in geringen Grenzen für ein so großes Unternehmen, gemessen am "Ertrag" der Konstruktion. Würde sagen, alles gut eingefädelt und richtig gemacht.
  2. Es gibt zwar 3 AOC´s, aber alle Crews operieren unter identischen Procedures und "Cross-AOC". Und dabei wird es auch bleiben. Die Administration erfolgt größtenteils in London, selbstverständlich gibt es die offiziellen Postholder (die sich aber nicht unbedingt dort aufhalten müssen). Der erste "OE" flight wurde heute auch von einer UK crew geflogen. Was es noch gibt in Zukunft: Ein neues (separates) Callsign für das EU AOC.
  3. Also eine Übernahme einer kleineren (eher unbedeutenden) Airline mit all den Pflichten und Lasten (Thema Betriebsübergang), um irgendwie weiter/zusätzlich in den schweizerischen Markt einzudringen, in welchem man in Genf und Basel sowieso #1 ist und in ZRH aufgrund der Kostensituation eher selbst auferlegt zurückhaltend ist....klingt nicht wirklich plausibel, oder ? Wenn man von ZRH nach Palma oder sonstwo (=touristisch) fliegen wollte, würde man es schon längst machen. Will man aber nicht. Wie ich bereits angemerkt habe: Easyjet hat genug eigenes Momentum, gewünschte Märkte aus eigener Kraft anzuzapfen (falls gewollt) und muss sich nicht erst um die Mithilfe einiger problembehafteter Mitbewerber (Niki/AB etc) bemühen.
  4. Wer streut denn solche Gerüchte ? Niki-Mitarbeiter, die das gerne hätten vielleicht ? Niki hat doch für Easyjet rein gar nichts zu bieten, was man nicht auch/bereits/zukünftig selber hat.
  5. Du glaubst doch nicht ehrlich, daß es seitens der EU27 dann Bestrebungen gibt, die UK aus dem Netzwerk "abzuschneiden" ? Dafür ist der Markt auch für die großen EU carrier viel zu wichtig. LH fliegt alleine schon FRA-London 16 mal täglich und ab MUC 14 mal oder so täglich....plus die ganzen Feeder Flüge der IAG ins größe Europa-Drehkreuz....kannst Du vergessen, daß es da *nicht* zu einer Einigung kommt. Das ist nur ein einziges Beispiel, die "UK" als Destination bleibt auch nach dem Brexit ein riesiger Markt, den beide "Seiten" benötigen. Also von daher eher ein theoretisches Problem und es bleibt bei "tutti"
  6. Dieser ganze DLR Bullshit bei Bewerbern mit 10/15.000 Stunden in Command produziert bei mir eh nur Kopfschütteln. Theoretisch wäre da ein EK A380 Kapitän. der mit 50 vielleicht zurück will nach Deutschland und dann Würfel im Raum drehen soll um seine Eignung zu untermauern....
  7. Ist doch ganz einfach: ITV ist nochmal 25% größer als Easyjet und das Paypaket dementsprechend nochmal schmackhafter, wobei man sagen muss, daß die Dame in den 7 Jahren bei EJ auch 30Mio Pfund Kasse gemacht hat... Was MOL mit seinem Laden vorhat, weiss ich nicht. Aber bei Easyjet hat man sich ganz klar das bestehende Geschäftsmodell gesichert durch das 3. AOC und kann, Brexit hin oder her, lustig weiter in Europa expandieren. Also alles tutti. Wenn dann in einigen Wochen der neue CEO vorgestellt wird, (von dem ich glaube, dass es wieder eine Frau ist), geht es mit neuen Ideen weiter. Ich begrüße den Wechsel.
  8. Immer belustigend, wie manche Journalisten in jedem Wechsel ein Haar in der Suppe und in diesem Fall konkret einen "kritischen Zeitpunkt" sehen. Die Arbeiten an einem weiteren AOC (bzw zweien!) gehen schon seit Monaten voran und jetzt ist ja bereits alles eingetütet. Persönlich finde ich, dass ein CEO Wechsel nach 7 Jahren eh angesagt ist. Neue Besen kehren meist gut. Neue Ideen. Neue Ziele. Go!
  9. Auch nach dem Zuschlag (falls er denn so stimmt) ist die Kohle schlichtweg zu wenig. So bekommt man keine guten Leute. Aber man kann ja immer schnell kleine Jungs mit den Mindeststunden zum Kapitän ernennen nach 3 Jahren.... mit 25 links auf nem A320 ist ja eh der Trend
  10. Die Arbeits-und Tarifverträge bleiben bestehen. Deutsche, Italienische, Spanische, Portugiesische, Englische, Alle. Es wird eine englische Dachgesellschaft geben und darunter Servicegesellschaften in der Schweiz, der EU und Großbritannien. 3 AOC´s. Das neue AOC ist kein Versuch, das Personal zu verbilligen, sondern dient nur dem Fortbestand des Geschäftsmodells, sollte es nach dem "Brexit" keine "Open Skies" Vereinbarungen mehr geben.
  11. Kann mir mal jemand erklären, warum sich die AirBerlin PLC (!) in DEUTSCHLAND eine Bürgschaft besorgen will, anstatt in England, dem Sitz der Muttergesellschaft? Da hat man damals mit dem Börsengang aus bestimmten finanztechnischen Gründen den Abflug nach London gemacht und nun, wo man tief in der Grütze steht, darf der deutsche Steuerzahler bitte einspringen? Wie blöd ist man hier eigentlich?
  12. U2 war bisher immer im Winter (!) in den roten Zahlen und macht dann im Sommer "die Kohle". Ca €425 Mio Profit werden für 2017 anvisiert. Über das europäische AOC macht Euch mal keine Sorgen....
  13. Richtig scheisse wäre es für die Passagiere, wenn sie verkohlt aus dem ausgebrannten Flieger gekratzt werden, oder ? Du scheinst vom "richtigen Fliegen" nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest Du so einen Unsinn nicht schreiben.
  14. Hallo Experte. Würde mich freuen, wenn Du dann hier mal die 3 größten Vorteile des 330Neo gegen die 787 nennen könntest. Abgesehen vom Kaufpreis natürlich. Danke, mein Popcorn ist bereit.
  15. Weiterer Flieger für SXF in 2017. http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/neue-flugziele-easyjet-expandiert-in-schoenefeld-25266818
  16. Und mit plusminus 35 A320 und den 330ern schaffen die dann, einen Schuldenberg von ca 1 Mrd Euro zu bedienen ? Wer´s glaubt, wird selig. Das Wetlease-Geschäft mit der EW ist zeitlich begrenzt und wirft sicher nix Großes ab. Persönlich glaube ich sogar, dass man damit nur die Verluste verringert und sich Sozialpläne aufschieben kann. Verdient wird da nix.
  17. @LunaT Bitte mal daran denken, dass die Airlines über viele Jahre sehr verlässliche Statistiken haben, "welche Route in welchem Monat auf welcher Station bei dieser Abflugzeit bei diesem Ticketpreis diese Auslastung generiert hat " ;) Yieldmanagement hat sehr viel mit Statistik zu tun. Auch Überbuchung als Mittel der Ertragssteigerung basiert hauptsächlich auf Erfahrung und kann Tageszeitabhängig total unterschiedlich sein. Ein großer Teil der Preisfindung findet bei den grossen Airlines durch schlaue Algorithmen per Rechner automatisch statt. Seitenaufrufe auf der Webpräsenz, externe Ereignisse (Wetter/Streiks), Klickverhalten, historische Werte. Der Computer setzt dann die Preise fest. Mehrmals pro Tag/Stunde.
  18. Verstehe Deine Frage nicht ? Welche Daseinsberechtigung easyjet hat ? @EDDS Also bitte: Was soll denn ein Wetlease unterm Strich bringen ? Man wird in der Lage sein, die eigentlich nicht benötigten Flieger weniger Verlustbringend zu beschäftigen. Und das eigentlich nicht benötigte Personal dazu nicht entlassen zu müssen. Geld wird damit unterm Strich sicher nicht verdient. Die Leaserates werden sich am EW Niveau orientieren, nehme ich an. Wer in der absoluten Hochsaison keine kostendeckende Operation hinbekommt, hat einfach keine Chance zu bestehen. Diese ganzen Umbaupläne sind doch nur noch lächerlich. Nichts davon wird diesem total überschuldeten Unternehmen helfen. Die Karre steckt viel zu tief im Sumpf.
  19. Nach den veröffentlichten Zahlen geht der AB nun anscheinend schon wieder das Geld aus. Der nächste Rekordverlust steht ins Haus. Es bleibt abzuwarten, wie sich AB die erforderlichen finanziellen Mittel zum weiteren Überleben beschaffen kann. Die Überkapazitäten am europäischen Himmel werden weiter Bestand haben. Die grossen LCC´s drängen weiter in den deutschen Markt und können sich das aufgrund der Ertragsstärke auch gut leisten. Wenn man das ganze Gejammer um Arbeitsplätze mal wegläßt und realistisch urteilt sollte klar sein, daß der ganze Laden keinerlei Daseinsberechtigung mehr hat und den deutschen Markt paradox verzerrt. Condor und TuiFly sowie Germania sollten konkret von einem Marktaustritt profitieren, der deutsche Markt aus Sicht des Kunden würde durch zusätzliches Angebot der großen LCC´s auch gewinnen. Tut mir leid AB, ich sehe keine Daseinsberechtigung mehr.
  20. Es ist ja nur noch eine Frage der Zeit, wann FR auch in Düsseldorf aufschlägt und sich, ähnlich wie in FRA, auf die touristischen Leckerschmecker-Dauerrouten setzt. Was das dann für den Einzelplatzverkauf der AB, TuiFly und Condor bedeutet, sollte klar sein. Da können sich die Genannten warm anziehen.
  21. Der Einstieg in Frankfurt zeigt, daß der Angriff auf die deutschen traditionellen Airline-Strukturen jetzt begonnen hat. Ich rechne damit, dass auch von DUS, MUC und STR mittelfristig nagelneue RyanAir Angebote folgen werden, mit allen Folgen für die klassischen "Ferienflieger" wie TuiFly, Condor und AB sowieso. Das wird den genannten Airlines sehr weh tun. Nicht heute, nicht morgen und wahrscheinlich nicht 2017, aber "die Blauen" kommen weiter nach Deutschland und SXF zeigt, mit welcher Intensität das gehen kann. Das Material an Flugzeugen hat man in Dublin jedenfalls.
  22. Ich weiss nicht, ob Du dich in Nizza flugtechnisch auskennst, aber die TK-Kutscher sind durch das Überfliegen das steil ansteigenden Geländes hinter der Küste gefährlich nah an Häusern und anderen Hindernissen vorbeigeschrammt. Bei bestem Wetter wohlgemerkt. Da steht einiges an weiteren Hindernissen herum und das es nicht gescheppert hat mit ca 60m "Luft" dazwischen ist sehr positiv für die armen Leute hinten drin.... Wenn die DGAC einen Report verfasst, dann hat das schon einen Grund . In Nizza kommt man mit einem Flugzeug dieser Größe gut vorbereitet an wenn die 22 "in use" ist. Leider kann man anhand der Radardaten ableiten, dass die Pistoleros da vorne es eben nicht waren....
  23. 1) Ich persönlich überhaupt nicht. Aber niemand wird gezwungen, irgendwo zu unterschreiben. Wer sich zu solchen Konditionen verkaufen will, darf das immer noch für sich selbst entscheiden. Es gibt anscheinend genug Leute dieser Kategorie. Und der "Marktführer" gibt nunmal die Marschrichtung vor. So einfach ist das. Der berühmte "Benchmark". Da kann ich natürlich seitens der Staaten endlich mal Druck ausüben, dass dieses Sozialdumping und der Missbrauch der Beschäftigungsgesetze endlich mal aufhört. Aber das ist Sache der Politik. Genau jener Politik, die diese ganzen verschachtelten Anstellungsverhältnisse erst möglich gemacht hat. Leider. 2) Bzgl der Neugründung wollte ich nur sagen, dass dieses neue Konstrukt keinen wirtschaftlichen Sinn macht. Wenn die TUI-Leute nach wie vor dasselbe verdienen und die Gäste im Grunde dieselben (von TUI "besorgt") sind, wo will man denn da was sparen ? Neue Firmenkulturen integrieren kostet Geld und schafft Unmut. Wir hatten ja gerade erst einen Quasi-Streik. Die ganze Nummer ist für mich nur ein Instrument, möglichst elegant das TUI-Rennpferd auf den Altenteil zu senden. Das eine Expansion (oder auch neue Kapitänsstellen) ausschließlich bei der billigen Neugründung passieren werden, sollte klar sein.
  24. Diese Neugründung ist eine Totgeburt von der ersten Stunde an. Keine Chance, mit diesem Konstrukt aus alten Tarifverträgen, Firmenkulturen, Seilschaften und Verpflichtungen auf ein niedriges Kostenniveau zu kommen. Die ganze Nummer ist totaler Blödsinn in meinen Augen und nur darauf ausgerichtet, die klassische Hapag mittelfristig auszubluten.
  25. Flottau schreibt genau das, was ich auch denke. Die AB weiss doch selber ganz genau, wie schwierig es ist, verschiedene Firmenkulturen und Tarifverträge zu integrieren. EW gewinnt zwar augenblicklich deutlich an Größe, aber auf Kosten von Komplexität, verschiedenen Tarifbedingungen, möglichen Streiks etc. Das ist eine schwere Aufgabe, das alles gewinnbringend hinzubekommen. Der Dauernörgler O´Leary sieht das ja genauso. http://www.zeit.de/2016/23/ryanair-chef-michael-o-leary-airlines