EZY

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  1. Für die LH ist doch auch ein möglicher Betriebsübergang (nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten ?) das kleinere Übel im Vergleich einer klassischen Insolvenz der AB: In diesem Fall wären große Teile von Deutschland weit offen für neue Airlines (Slotsituation) und man müßte sich in der Zukunft dauerhaft mit easyJet, Ryanair, Wizzair, Vueling und Norwegian auf dem deutschen MArkt herumschlagen....was langfristig sicher mehr Geld kostet als einigen hundert Ex-Mitarbeitern der AB ihre alten Verträge wieder anbieten zu müssen...
  2. Da hier viele Nicht-Piloten mitlesen, die von den aktuellen Gesetzen und Bestimmungen keine Ahnung haben, möchte ich nur kurz etwas mitteilen: "Krank melden" ist nur ein Überbegriff für das Nichterscheinen im Cockpit. Es ist laut den geltenden Bestimmungen schon ganz legal möglich (und auch erwünscht!), sich aus persönlichen Gründen "unfit" für Flugdienst zu melden, wenn man sich (mal salopp ausgedrückt) "nicht gut fühlt". Das kann viele Gründe haben: Man konnte wegen der Hitze nicht pennen, der Nachbar hat eine laute Party gemacht, das Baby hat geschrien, der geliebte Hund ist gestorben und man trauert....der Krach mit der Holden...30T Euro beim Glücksspiel verloren....es gibt viele tausend Gründe. Resultat ist dasselbe: Ein Pilot, der sich "unfit" erklärt, DARF nicht eingesetzt werden und hat auch keine Konsequenzen seitens des AG zu befürchten. Das ist so in den geltenden Regeln und Bestimmungen ganz klar geregelt. Da braucht man dann noch nicht mal ein Attest bzw beim Arzt aufzukreuzen. Dass man das natürlich auch zu Unrecht ausnutzen kann, ist unbestritten. Die Piloten bei AB, sollten sie es missbrauchen, haben m.E. nichts zu befürchten.
  3. Vielleicht hat man den Piloten unmissverständlich klarmachen wollen, dass ein klassischer Betriebsübergang zu den alten Arbeitnehmer-Konditionen ausgeschlossen ist. Und dagegen wehrt man sich nun. Würde mal gerne wissen, wie sich die LH als potentieller Hauptabnehmer der AB-Kapazitäten um das Projekt sorgt....stellt Euch doch einfach mal vor, die dringend benötigten Piloten würden in einer einmaligen Solidaritätsaktion einfach "nein" zu einer billigeren Neubeschäftigung bei EW sagen... kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber es wäre interessant zu beobachten. Dann stünde der Käufer mit 90 Maschinen und Slots da, aber viel zu wenig Piloten...
  4. Aber es wäre doch denkbar, dass in den ganzen Verhandlungen explizit eine Weiterbeschäftigung des benötigten Personals (und dabei dürfte es sich nur um fliegendes Personal handeln) in einem neuen Tarifvertrag ausserhalb der Air Berlin (=EW Europe) mit den beteiligten Parteien (UFO/VERDI) ausgehandelt und angewandt wird ? Wenn die AB-PV sowas unterschreiben würde, wäre das später von Arbeitnehmern anfechtbar ? Oder handelt die PV im Namen aller Mitarbeiter und könnte einer Beschäftigung unter einem neuen TV zustimmen ? Danke Dir für deine geschätzte rechtliche Einschätzung !
  5. Entschuldige bitte: Auch mit dem "Abwurf" der schlimmsten Verträge wird aus der AB kein schlanker Panther, der es im LCC-Dschungel auch nur ansatzweise zur Beute schaffen würde. Altverträge, Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge...sorry aber damit wird es nicht klappen. Da muss rigoros ausgeputzt werden. Weisses Blatt Papier, Neustart. Nur so. Ferner: Was soll denn die LH (als potentiellen Kunden) bewegen, bei AB weiter einzukaufen ? Wöhrl will ja auch was verdienen. Entweder die AB wird einverleibt, oder die EW wird aus sich heraus weiter aufgepustet. Germania als Kunde bei AB ? Kaum vorstellbar. EasyJet least Maschinen bei Wöhrl für DE ? Ausgeschlossen. FR wird ebenso den Teufel tun. Die ganze Nummer wird und kann nicht klappen. MMn.
  6. Das ist auch meine Vermutung. Das LGW - AOC kann eine wichtige Rolle spielen. Vergesst mal kurz die Q400. Die werden gehen. Käufer X erwirbt das AOC der LGW AB transferiert Slots und Fluggeräte (A320/321) auf das LGW-AOC. Die Q400 werden stillgelegt/abgestossen. Das benötigte Airbus-Personal der AB wird auf einem neuen (Nicht-LGW) Arbeitsvertrag eingestellt (Z.Bsp. Eurowings Europe). Das ist problemlos möglich, bei easyJet ist das Personal auch auf unterschiedlichen Arbeitsverträgen unter demselben AOC (UK) unterwegs. Die existierenden LGW-Piloten werden in den kommenden Monaten auf A320 umgeschult oder abgefunden. Zuletzt, wenn alles läuft, kann die Operation auf ein beliebiges weiters, bestehendes konzerneigenes AOC übertragen werden und die LGW wird ggf liquidiert. So in etwa stelle ich mir das vor.
  7. Das ist keine Arroganz. Wenn ich eine gewisse Qualifikation habe, die weltweit nachgefragt wird, kann ich mir den Job nunmal aussuchen. Ich lege ganz alleine fest, für wieviel ich mich "verkaufe" und so funktioniert das prinzipiell in jeder Branche. Der Laden "AB" ist pleite, das ist aber nicht die Schuld des Personals. Also geht man völlig emotionslos an den PC, sucht sich die möglichen Szenarien heraus und schaut, was "geht". Das ist nicht arrogant. Eine Büroangestellte in Berlin hat das Glück vielleicht nicht, aber ich kann mich als Individuum nunmal nicht mit jedem vergleichen. Mein Nachbar ist Bauarbeiter und verdient ein zehntel meines Gehalts, deswegen muss ich mich aber nicht mit Fingerspitzengefühl an ihn herantrauen... Das Ausland ist nie "satt". Es gibt für erfahrenes A320 Personal mehr Jobs als Leute. Man muss sich allerdings bewegen. Was aber durchaus ein Gewinn sein kann. Ich habe auch dem schönen Deutschland vor 10 Jahren adieu gesagt und bin mit meiner Family ins Ausland gegangen. Meine 3 Kinder sind nun mit 7-11 Jahren dreisprachig unterwegs und ich habe ein sehr gutes Leben. Nach DE kommen wir einmal pro Jahr...man muss nur "wollen". Was "C_Brody" oben geschrieben hat, ist aber auch sehr wahr. Viel Schein und Glanz, man muss schon sehr aufpassen, was man so macht und unterschreibt. Gilt aber, wenn man ehrlich ist, auch für´s ganze Leben
  8. Ich glaube kaum, dass man bei den Engländern/Iren viele viele Millionen Euro in die Hand nimmt, um eine taumelnde Airline unter die Fittiche zu nehmen, um dann den Laden nach einigen Jahren wieder aufzulösen....und selbst wenn: Im Gegensatz zu AB hat es im Falle EZY bisher *immer* eine Weiterbeschäftigung an einem anderen der 27 Standorte gegeben, wenn mal eine Crewbase geschlossen wurde (übrigens nur 3 Fälle innerhalb 22 Jahren). . Also ein wenig pessimistisch m.E.
  9. Ernsthaft jetzt ? Bei Niki zahlt man noch schlechter als bei EW ?
  10. FR will wahrscheinlich Zeit schinden und die AB damit in die Grütze fahren. Damit wäre denen schon sehr geholfen. Frage ist natürlich, wie/ob sich die Insolvenzgremien zum Schutz der Gläubiger und Arbeitsplätze (Gesamtangebot!) mit dem FR-Angebot beschäftigen MÜSSEN....echt spannend. OWHJR dazu vielleicht mit einem Kommentar ?
  11. Man muss sich aber wundern, warum seitens der Politik für einen Erhalt von Arbeitsplätzen geschwärmt wird, die im Falle der Eurowings auf einem österreichischen Arbeitsvertrag basieren....denn dort sind die Leute dann letztendlich angestellt.
  12. Meinen Beitrag nochmal lesen...keine Personalausleihe. Bereits jetzt können EZY Piloten mit den Kollegen der Topswiss gemischt fliegen. Das hat einige Jahre gedauert, die SOP´s der beiden Airlines identisch zu machen und jetzt ist es ganz normal, auch wenn es nicht so oft vorkommt letztendlich. Aber es ist möglich. Und so ist es mit dem OE-AOC auch. Wo soll auch das Problem sein, hat man sicher lang und breit im Vorfeld mit den Ösis so abgesprochen. Das ist ja gerade der Charme der ganzen OE Lizenz: Der Aufwand hält sich in geringen Grenzen für ein so großes Unternehmen, gemessen am "Ertrag" der Konstruktion. Würde sagen, alles gut eingefädelt und richtig gemacht.
  13. Es gibt zwar 3 AOC´s, aber alle Crews operieren unter identischen Procedures und "Cross-AOC". Und dabei wird es auch bleiben. Die Administration erfolgt größtenteils in London, selbstverständlich gibt es die offiziellen Postholder (die sich aber nicht unbedingt dort aufhalten müssen). Der erste "OE" flight wurde heute auch von einer UK crew geflogen. Was es noch gibt in Zukunft: Ein neues (separates) Callsign für das EU AOC.
  14. Also eine Übernahme einer kleineren (eher unbedeutenden) Airline mit all den Pflichten und Lasten (Thema Betriebsübergang), um irgendwie weiter/zusätzlich in den schweizerischen Markt einzudringen, in welchem man in Genf und Basel sowieso #1 ist und in ZRH aufgrund der Kostensituation eher selbst auferlegt zurückhaltend ist....klingt nicht wirklich plausibel, oder ? Wenn man von ZRH nach Palma oder sonstwo (=touristisch) fliegen wollte, würde man es schon längst machen. Will man aber nicht. Wie ich bereits angemerkt habe: Easyjet hat genug eigenes Momentum, gewünschte Märkte aus eigener Kraft anzuzapfen (falls gewollt) und muss sich nicht erst um die Mithilfe einiger problembehafteter Mitbewerber (Niki/AB etc) bemühen.
  15. Wer streut denn solche Gerüchte ? Niki-Mitarbeiter, die das gerne hätten vielleicht ? Niki hat doch für Easyjet rein gar nichts zu bieten, was man nicht auch/bereits/zukünftig selber hat.
  16. Du glaubst doch nicht ehrlich, daß es seitens der EU27 dann Bestrebungen gibt, die UK aus dem Netzwerk "abzuschneiden" ? Dafür ist der Markt auch für die großen EU carrier viel zu wichtig. LH fliegt alleine schon FRA-London 16 mal täglich und ab MUC 14 mal oder so täglich....plus die ganzen Feeder Flüge der IAG ins größe Europa-Drehkreuz....kannst Du vergessen, daß es da *nicht* zu einer Einigung kommt. Das ist nur ein einziges Beispiel, die "UK" als Destination bleibt auch nach dem Brexit ein riesiger Markt, den beide "Seiten" benötigen. Also von daher eher ein theoretisches Problem und es bleibt bei "tutti"
  17. Aktuelles zu Eurowings

    Dieser ganze DLR Bullshit bei Bewerbern mit 10/15.000 Stunden in Command produziert bei mir eh nur Kopfschütteln. Theoretisch wäre da ein EK A380 Kapitän. der mit 50 vielleicht zurück will nach Deutschland und dann Würfel im Raum drehen soll um seine Eignung zu untermauern....
  18. Ist doch ganz einfach: ITV ist nochmal 25% größer als Easyjet und das Paypaket dementsprechend nochmal schmackhafter, wobei man sagen muss, daß die Dame in den 7 Jahren bei EJ auch 30Mio Pfund Kasse gemacht hat... Was MOL mit seinem Laden vorhat, weiss ich nicht. Aber bei Easyjet hat man sich ganz klar das bestehende Geschäftsmodell gesichert durch das 3. AOC und kann, Brexit hin oder her, lustig weiter in Europa expandieren. Also alles tutti. Wenn dann in einigen Wochen der neue CEO vorgestellt wird, (von dem ich glaube, dass es wieder eine Frau ist), geht es mit neuen Ideen weiter. Ich begrüße den Wechsel.
  19. Immer belustigend, wie manche Journalisten in jedem Wechsel ein Haar in der Suppe und in diesem Fall konkret einen "kritischen Zeitpunkt" sehen. Die Arbeiten an einem weiteren AOC (bzw zweien!) gehen schon seit Monaten voran und jetzt ist ja bereits alles eingetütet. Persönlich finde ich, dass ein CEO Wechsel nach 7 Jahren eh angesagt ist. Neue Besen kehren meist gut. Neue Ideen. Neue Ziele. Go!
  20. Aktuelles zu Eurowings

    Auch nach dem Zuschlag (falls er denn so stimmt) ist die Kohle schlichtweg zu wenig. So bekommt man keine guten Leute. Aber man kann ja immer schnell kleine Jungs mit den Mindeststunden zum Kapitän ernennen nach 3 Jahren.... mit 25 links auf nem A320 ist ja eh der Trend
  21. Die Arbeits-und Tarifverträge bleiben bestehen. Deutsche, Italienische, Spanische, Portugiesische, Englische, Alle. Es wird eine englische Dachgesellschaft geben und darunter Servicegesellschaften in der Schweiz, der EU und Großbritannien. 3 AOC´s. Das neue AOC ist kein Versuch, das Personal zu verbilligen, sondern dient nur dem Fortbestand des Geschäftsmodells, sollte es nach dem "Brexit" keine "Open Skies" Vereinbarungen mehr geben.
  22. Aktuelles zu airberlin

    Kann mir mal jemand erklären, warum sich die AirBerlin PLC (!) in DEUTSCHLAND eine Bürgschaft besorgen will, anstatt in England, dem Sitz der Muttergesellschaft? Da hat man damals mit dem Börsengang aus bestimmten finanztechnischen Gründen den Abflug nach London gemacht und nun, wo man tief in der Grütze steht, darf der deutsche Steuerzahler bitte einspringen? Wie blöd ist man hier eigentlich?
  23. Diskussion zum Flughafen Hamburg

    U2 war bisher immer im Winter (!) in den roten Zahlen und macht dann im Sommer "die Kohle". Ca €425 Mio Profit werden für 2017 anvisiert. Über das europäische AOC macht Euch mal keine Sorgen....
  24. Aktuelles zu airberlin

    Richtig scheisse wäre es für die Passagiere, wenn sie verkohlt aus dem ausgebrannten Flieger gekratzt werden, oder ? Du scheinst vom "richtigen Fliegen" nicht viel Ahnung zu haben, sonst würdest Du so einen Unsinn nicht schreiben.
  25. Aktuelles zu airberlin

    Hallo Experte. Würde mich freuen, wenn Du dann hier mal die 3 größten Vorteile des 330Neo gegen die 787 nennen könntest. Abgesehen vom Kaufpreis natürlich. Danke, mein Popcorn ist bereit.