Käptn_Adler

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  1. Voila: 2016 / Originärpassagiere / Umsteigeranteil BER (TXL+SXF) / 31 Mio / 6 % (Schätzung, 2015 hatte man 6,4 %) MUC / 27 Mio / 36 % FRA / 23,4 Mio / 61 %
  2. Danke. Das Problem ist nicht immer das Auffinden von Daten sondern die Interpretation des Materials. Auch kenne ich nicht alle Fachtermini anhand derer man gezielter suchen könnte. Bei der DeStatis Quelle ist es genauso. Ich habe mir die Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Fachserie 8 Reihe 6.1 - 2016 als PDF angesehen. Ab Seite 180 geht es um Einsteiger und Aussteiger. Ich kann jedoch nichts über Datensätze finden, die auf Umsteiger schließen lassen.
  3. Nope es gibt ja noch nicht einmal den Ausschreibungsgewinner. Es sieht wohl so aus, dass der T1-E kein eigenständiger Terminal werden soll, wie noch vor einem Jahr angedacht. Sondern eine schlichte Verlängerung des vorhandenen Nordpiers.
  4. Hat Jemand Datenmaterial über das Originäraufkommen an Passagieren der Flughafenstandorte FRA, MUC, BER (TXL+SXF) aus 2016 ? Wo gibt es veröffentlichte Statistiken über den Umsteigeanteil an den drei genannten Standorten einzusehen ? Wie lässt sich belegen, dass Berlin (TXL+SXF) mittlerweile die höchsten Einsteigerzahlen aller dt. Flughäfen aufweist ? Danke im voraus für die Infos ?
  5. Zu Var. A) Nee. Es ist wohl die Freifläche nördlich des Hauptterminals gemeint. Die gleiche Fläche im Süden ist heute bereits mit dem Parkhaus P1 bebaut. Zu Var. D) Jup. Im Prinzip dürfte hier nicht viel gegen die exakt gleiche Lösung sprechen die man jetzt mit dem T1-E vorhat. Es könnte auf einen eigenständigen, dritten (vierten mit SXF) Terminal am BER hinauslaufen. Wenn das so käme wäre ich mit den vermeintlich schnellen Lösungen gar nicht so unzufrieden. Denn man könnte nach wie vor die dann drei neuen Terminals mit dem kompletten Paket der aktuellen Verkehrsvanbindung erreichen. Nur die Billigbauweise ist ein Graus. Es könnte darauf hinauslaufen, dass der Hauptstadtairport einer der reichsten Länder der Welt im Design auf das popeligste Niveau herunterfällt. An die Jammerer: Der BER, bzw der Flughafenstandort Berlin, ist auch ein Opfer seines unvorhergesehenen Erfolgs geworden. Touri-Boom, Wirtschaftsboom und Bevölkerungsboom war in der Planungszeit zwischen 1997-2007 überhaupt nicht abzusehen. Zu der Zeit gab es ausschließlich Bevölkerungsprognosen die mit einer jahrzehntelangen Einwohner-Abnahme in Berlin kalkulierten. Lowcost Airlines und deren Folgen gab es noch nicht. Das Dumme ist, dass politisch noch derart viele Problemfelder abgeräumt werden müssen bevor wieder klar und zukunftsorientiert gehandelt werden kann. Erstmal muss das BER-Ding zur Eröffnung geführt werden. Die Bedrohung durch das TXL Volksbegehren muss auch noch abgewendet werden. Und man braucht ein wenig Zeit bis Gras über die Phase der Querelen und Desaster gewachsen ist, und die Stimmung in der Bevölkerung sich gewandelt hat. Erst dann kann man wieder mutig vermitteln, dass weitere Milliarden Investitionen nötig sind.
  6. Variante A) dürfte nach der kurzfristen, aus der Not geborenen Entscheidung SFX offenzuhalten UND T1-E zu errichten, der nächste Schritt sein um sich Luft zu verschaffen. Grundsätzlich positiv ist schon mal, dass wiederholt betont wurde sich mit einem PAX Ziel von 55 Mio zu beschäftigen. Dabei ist der genannte Zeithorizont 2040 eher unwichtig. Um wirklich langfristige tragfähige Entscheidungen zu treffen muss jedoch die tatsächliche Eröffnung und 1 Jahr Regelbetrieb abgewartet werden. Allein um die Verkehrsströme zum BER und den Betrieb in Echtzeit zu beobachten.
  7. ....und die Politik wird vom Volk gewählt. Sind jetzt die Brandenburger, Berliner und alle Deutschen nicht viel eher schuld ? Die politischen Führungsfiguren haben zum damaligen Zeitpunkt 3 der deutschen Top Weltmarktführer engagiert: gmp (Architektur im Infrastrukturbereich), Bosch und Siemens (Anlagenbau). Wer hier noch Versagen bei der Auswahl zum Vorwurf machen will dem ist geistig nicht mehr zu helfen. Der Grund warum der Untersuchungsausschuss nicht noch deutlicher wurde bei der Zuweisung der planerischen Fehlleistungen ist ganz einfach. In dem Moment wo schwerwiegende Vorwürfe gegen gmp erhoben werden wird sich ein jahrelanger Rechtsstreit darüber entfalten. Da gmp während der Bauphase Wissensträger in puncto Planherstellung ist sind sie unantastbar. Das hat sich in dem Moment gezeigt als das Büro nach dem Gau 2012 aufgrund von öffentlichem Druck auf die Politik entlassen wurde. Wenige Monate später sind sie wieder ins Boot geholt worden weil die Erkenntnis gereift ist, dass sie unverzichtbar sind. Dass die Schornsteine zur Entrauchung , die heute alle nachgerüstet wurden, aus kosmetischen Gründen von gmp nicht eingeplant worden sind hat bereits Mehdorn festgestellt. Die Links dazu sind alle hier Thread. Die Fakenews Tiraden müssen ein Ende haben.
  8. An Alle: Lesen. Lernen. Nochmal Lesen. Danke. Der vergessene Schornstein - Spiegel - 2014
  9. Du hast die Frage nicht beantwortet OHW Jr: War es Stolpe, Diepgen, Wowereit, Platzek oder der jeweilige Minister als Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat, der den Auftrag gegeben hat den Rauchabzug im Hauptterminal so konzipieren, dass nach Gesetzeslage die Brandschutzanlagen nicht genehmigungsfähig waren ? Im Dickicht der Rohre:
  10. LOL. Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, dass hier im Forum Bau-, Infrastruktur-, oder Stadtplanungsexperten mitreden. Deshalb erwarte ich auch grundsätzlich keine sinnvollen Analysen hier. Eines interessiert mich aber doch @OWH Jr: Wann hat denn Deiner Meinung nach Wowereit die Architekten gmp aus Hamburg beauftragt eine Brandschutzanlage zu entwerfen, die den Rauch nach unten abziehen soll (physikalisch unmöglich) und später deshalb nicht behördlich zu genehmigen war ? Oder waren das schon Diepgen und Stolpe, die das so wollten ? Na ? Nimm es mir nicht übel OHW, normalerweise ignoriere ich so gering informierte Äußerungen wie die Deine. Da Du aber seit Jahren hier im Forum die Chance gehabt hast, die verschiedenen Entwicklungen mitzuverfolgen bleibt nur ein Urteil für Dich: Unverbesserlicher Wutbürger. Ich verstehe Dein kindliches Verlangen Politiker Bashing zu betreiben. Es bleibt aber einfach nur weltfremd.
  11. Irre Vorstellung. Der Staat, die Politik, ist Initiator des Projekts. Wie naiv muss ein Bürger, ein Steuerzahler sein, zu glauben das die öffentliche Hand bei Milliardeninvestitionen NICHT maßgeblich involviert ist. Dir ist wohl entgangen, dass der operative (Bauausführung) und planerische Bereich (Architekt) für die Mängel und Fehlplanungen verantwortlich sind. Die Politik ist in erster Linie Bauherr und Finanzierer des Projekts.
  12. China baut zwischen 2005 und 2020 mehr als 20 BERs. Deutschland steht sich selbst im Weg. Das ist die wichtigste Lehre aus dem Desaster. Pannenflughafen BER: Im Dickicht der Rohre
  13. Wenn der BER in Betrieb geht, braucht es keine U- Bahn mehr. Dann ist das Beamen längst erfunden.
  14. Die Masse hat gar kein Wissens-Instrumentarium um sinnvoll über den TXL bzw. dessen Schließung zu entscheiden. Die große Mehrheit der Pro Tegel Fraktion wird stark von ihrem Ärger über das BER Desaster gelenkt sein und der daraus abgeleiteten Hoffnung dass der in der Vergangenheit gewohnt zuverlässige arbeitende TXL etwas Kontinuität verschafft. Die "Masse" wird sich immer tendenziell für die Gewohnheit entscheiden und eher selten für "Zukunftsperspektiven".
  15. Der neue Hauptstadtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem Bund sieht einige Grundstückstausche vor. So wird das Areal des Flughafens Tegel vom Bund auf das Land Berlin überschrieben. Man könnte den Deal als endgültige Absage an zukünftige Planspiele in puncto TXL Weiterbetrieb deuten. Denn der Bund verabschiedet sich damit von dem theoretischen Interesse an einem Regierungsterminal auf dem TXL. Das Land Berlin wird mit den neuen Eigentumsverhältnissen in seinen Vorhaben das Gebiet zu bebauen gestärkt.