Käptn_Adler

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  1. Die perverse Situation in der Berliner Gemengelage ist folgende: Der RRG Senat wird gegenwärtig von Grünen und Linkspartei dominiert. Beide Linksaußen Parteien sind grundsätzlich gegen höherwertigen Infrastrukturausbau und lehnen Wirtschafts- und Standortpolitik ab. Müssen aber die BER-Vorhaben mitdurchziehen. Nachteil: Von dieser Koalition wird niemals ein Wort über die wirtschaftlichen Vorteile der Zusammenführung aller Flugverkehre an einem Ort (BER Single Airport) verloren werden. Der Bürgermeister von Berlin ist ein zweitklassiger Hinterbänkler und doof wie Stulle. Von dem Typen wird man nie ein sinnvolles Wort erwarten dürfen. Die 2 klassisch wirtschaftsfreundlichen Parteien FDP und CDU sehen sich genötigt in ihrer Rolle als Opposition den BER zu bekämpfen und TXL offenzuhalten. Schlimmer noch: Die Berliner CDU, die 20 Jahre richtigerweise an allen Stellen für den BER eingestanden hat, hat sich jetzt hinreißen lassen, all ihre Argumente pro-BER seit 1997 den Lokus hinunterzuspülen. Heißt im Klartext: Die die an der Macht sind wollen/dürfen nicht die positiven Seiten des BER benennen. Diejenigen Parteien die die negativen Seiten der TXL-Offenhaltung kennen, müssen sie aus parteitaktischen Gründen verschweigen. Die Hauptstadtpresse ist weitgehend haltungslos und hat alle wichtigen Zielsetzungen, die der BER erfüllen sollte seit Jahren vergessen. Selbst die Infrastrukurexperten der Berliner Tageszeitungen sind planlos.
  2. @Spandauer Die Berliner Bevölkerung wird aller Wahrscheinlichkeit nach für einen wirtschaftlichen Selbstmord der Stadt stimmen. Quasi für eine Selbstbombardierung der Zukunftschancen. Stichwort: TXL Volksentscheid. Um ein klein wenig dagegen zu kämpfen ist der Senat und auch die FBB gezwungen darauf hinzuweisen, dass die Kapazitäten am BER ausreichen. Man versucht deshalb das PAX Wachstum etwas runterzurechnen. Aus meiner Sicht ist es legitim, da die "neuen" TXL-Befürworter aus den Reihen der CDU (welche 20 Jahre für den BER und für die Tegel Schließung gekämpft haben) an Verantwortungslosigkeit nicht zu überbieten sind. Berlin braucht EINEN wettbewerbsfähigen & ausbaufähigen Flughafen. Berlin braucht KEINEN zerteilten Flughafenstandort dem es an kritischer Masse in puncto Passagieraufkommen fehlt. Berlin braucht BER. Tegel muss dichtmachen.
  3. Immerhin kristallisieren sich immer mehr die Gegner eines erfolgreichen Flughafenstandorts Berlin-Brandenburg heraus. Der CSU- (Bayern) Lobbyist Dobrindt hat sich in den vergangenen Jahren schon mehrmals als Anti-BER Mann geoutet. Beim Vorgänger Ramsauer war die Haltung ebenfalls auf BER-Ignoranz gepolt. Nun Ryanair. Mit der Forderung nach einer TXL-Offenhaltung oder gar 3 Berliner Flughäfen ist jetzt klar wer der nächste Feind der wirtschaftlichen Entwicklung in Berlin-Brandenburg ist. Jedem Beobachter muss jetzt klar sein, dass es sowohl national als auch international viele Interessenten gibt, die nicht wollen, dass BER an den Start geht oder langfristig erfolgreich wird. Mich wundert nur, dass man solche Knallchargen aus der Ryanair-Führung überhaupt noch in die Medien bringt.
  4. Es gibt sie noch, die guten Nachrichten ..... Bund widerspricht Dobrindts Aussage zum Flughafen Tegel
  5. Kleine persönliche Note: Ich habe bei der letzten Berliner Wahl die FDP gewählt. Die Berliner CDU schätze ich seit 20 Jahren für ihr Engagement den BER zu planen, durchzusetzen, zu bauen und anzubinden. Und TXL schließen zu wollen. Ich lehne den gegenwärtigen RRG Senat inclusive Bürgermeister wegen Inkompetenz ab. Dass ich die FDP mit ins Abgeordnetenhaus hineingebracht habe bereue ich heute zutiefst. Denn ich halte die Schließung von TXL für eine elementar strategische Maßnahme um den Infrastruktur Standort der Metropolregion zu verbessern.
  6. Ich denke man sollte den "Masterplan" nicht überinterpretieren. Entscheidend bei den momentan vorliegenden Skizzen dürfte sein: 1. Dass man einen einen Zeithorizont bis 2040 im Blick hat 2. Dass man mit über 50 Mio Pax rechnet 3. Dass in etwa die möglichen Baufelder auf dem Gelände benannt sind 4. Und dass man langfristig ohne SXF und selbstverständlich ohne TXL plant. Aus heutiger Sicht, im Jahr 2017, dürfte SXF als Notlösung vermutlich bis 2030 unverzichtbar sein. Sollten sich die Planungen konkretisieren, auch mit Hinblick auf einen U-Bahn Anschluss, könnte man womöglich schon im nächsten Jahr weitere Großbauten in Angriff nehmen.
  7. Vision 2040: Neuer BER Masterplan ! In der Endkonfiguration dürften alle Terminal Gebäude um die 60-70 Mio Pax abfertigen können.
  8. Nüchtern betrachtet dürfte der "Entscheid" (der gar keiner ist, denn das Land Berlin ist kein BER-Alleinentscheider) von folgenden Motivationen bei den Wählern getrieben sein: -Den Frust darüber, dass BER ein Baustellen-Alptraum ist. -Den Frust über "Berliner" Politiker und dem vorherrschenden Eindruck über das städtische Verwaltungschaos. -Dem gewohnten bequemen Zustand, also Tegel, beizubehalten. Bei der Befragung von Durchschnittswählern dürften folgenden Aspekte keine Rolle spielen: - Fragen zur strategischen Stadtentwicklung - Wirtschaftliche Aspekte bei einer Doppelnutzung TXL+BER - Gesichtspunkte zur Wettbewerbsfähigkeit des FlughafenStandorts im internationalen Vergleich - Rechtliche Risiken; Stichwort Klagewelle von TXL-Anwohnern - Zukunftsvisionen bezüglich BER-Ausbaukonzepten
  9. Die Diskussionen um TXL und die Einleitung eines vermeintlichen (vorgegaukelten) Volksentscheid wäre nie entstanden, wenn die Hängepartie am BER nicht seit 5 Jahren andauern würde. Eine Berliner FDP in "Normalform" würde bei einem reibungslosen BER-Betrieb heute die Erweiturung des Flughafens vorantreiben und nicht die Zerstörung des Single-Airport-Konzepts. 1. Ein zweites "Mailand", also ein Flughafenstandort mit 2 Entwicklungsunfähigen Airports, darf es in Berlin nicht geben. 2. Eine Offenhaltung von TXL würde die +6 Mrd. Investition und 20 Jahre Flughafen-Planung BER in den Sand setzen. 3. Ein neues Gesamtkonzept für 55 Mio Passagiere am BER ist in Planung. TXL ist aus Kapazitätsgründen nicht notwendig. 4. Selbst ein Volksentscheid hat keine Bindung für Brandenburg oder den Bund, die Miteigentümer des BERs sind. Mir ist klar, dass es viele Kräfte in Deutschland gibt, die sich entweder ein Scheitern des BERs oder ein Scheitern des BERs durch Offenhaltung von TXL wünschen würden. Deshalb ist es jetzt an der Zeit für alle Brandenburger und Berliner der Dummheit entgegen zu treten den TXL offenzulassen. Das abzusehen rechtliche Risiko und die Gefahren für Kostensteigerungen sind zu hoch.
  10. Neues vom BER......: Ehe für alle – Gott bestraft Berlin mit Sintflut
  11. Die beste BER-Nachricht des Jahres: Entscheidung gefallen: Bahn kann Dresdner Bahn bauen Damit kann die Express-Strecke zwischen Hbf und BER gebaut werden.
  12. Am BER funktioniert immerhin jede zweite Tür Flughafenchef Lütke Daldrup:
  13. Du wirkst sehr unorientiert aaspere. Das enttäuscht. Ich habe an die Schweiz gedacht. Tatsache ist jedoch, dass die Schweiz 0,5% aller Staaten auf dem Globus ausmacht. Die Einwohnerschaft der Schweiz macht auf dem Globus etwa 0.1% aus. Die Schweiz ist damit NIRGENDS. (Nach allgemeinem Verständnis) Und jetzt bitte wieder zurück zum Flughafen-Thema. Wer Geographie- und Demokratie-Unterricht braucht sollte erstmal die Grundkenntnisse erlangen.(Außerhalb des Forums)
  14. Die Schweiz ist eines von 193 UNO Staaten. Ich wiederhole: Ein Beispiel von 193, wo eine Demokratie auf vermehrt auf Volksentscheide zurückgreift. Viel wichtiger ist: Selbst die Schweiz führt solche Abstimmungen nur durch, wenn es defacto etwas zu entscheiden gibt. In Berlin ist erstens die Entscheidung Contra-TXL schon gefallen und zweitens ist das Land Berlin nicht in der Position unilateral aus dem Projekt der TXL-Schließung auszuscheren.
  15. Demokratie lebt davon, dass Menschen Führungsfiguren wählen denen sie vertrauen. Sobald Massen über komplexe Sachfragen entscheiden müssen, setzt sich immer der "kleinste gemeinsame Nenner" innerhalb der Wählerschaft durch. Deshalb werden Volksentscheide auch nirgends auf der Welt für wichtige weitreichende Entscheidungen zugelassen. Du bist das Beste Beispiel für die These. Mal machst Du die Entscheidung Pro-Tegel von der Antipathie Gegen Politiker im allgemeinen abhängig, mal von kurzfristigen Technikproblemen (Bosch). Nimm es nicht persönlich @nosig, Dir würde ich noch nicht mal den Bau einer Hundehütte anvertrauen. Geschweige denn die Urteilskraft über ein Multi Milliarden Projekt, dass für Jahrzehnte eine hochzivilisierte Metropolregion bestimmen soll.