Käptn_Adler

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Everything posted by Käptn_Adler

  1. ....und die Politik wird vom Volk gewählt. Sind jetzt die Brandenburger, Berliner und alle Deutschen nicht viel eher schuld ? Die politischen Führungsfiguren haben zum damaligen Zeitpunkt 3 der deutschen Top Weltmarktführer engagiert: gmp (Architektur im Infrastrukturbereich), Bosch und Siemens (Anlagenbau). Wer hier noch Versagen bei der Auswahl zum Vorwurf machen will dem ist geistig nicht mehr zu helfen. Der Grund warum der Untersuchungsausschuss nicht noch deutlicher wurde bei der Zuweisung der planerischen Fehlleistungen ist ganz einfach. In dem Moment wo schwerwiegende Vorwürfe gegen gmp erhoben werden wird sich ein jahrelanger Rechtsstreit darüber entfalten. Da gmp während der Bauphase Wissensträger in puncto Planherstellung ist sind sie unantastbar. Das hat sich in dem Moment gezeigt als das Büro nach dem Gau 2012 aufgrund von öffentlichem Druck auf die Politik entlassen wurde. Wenige Monate später sind sie wieder ins Boot geholt worden weil die Erkenntnis gereift ist, dass sie unverzichtbar sind. Dass die Schornsteine zur Entrauchung , die heute alle nachgerüstet wurden, aus kosmetischen Gründen von gmp nicht eingeplant worden sind hat bereits Mehdorn festgestellt. Die Links dazu sind alle hier Thread. Die Fakenews Tiraden müssen ein Ende haben.
  2. An Alle: Lesen. Lernen. Nochmal Lesen. Danke. Der vergessene Schornstein - Spiegel - 2014
  3. Du hast die Frage nicht beantwortet OHW Jr: War es Stolpe, Diepgen, Wowereit, Platzek oder der jeweilige Minister als Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat, der den Auftrag gegeben hat den Rauchabzug im Hauptterminal so konzipieren, dass nach Gesetzeslage die Brandschutzanlagen nicht genehmigungsfähig waren ? Im Dickicht der Rohre:
  4. LOL. Ich bin nicht so blauäugig zu glauben, dass hier im Forum Bau-, Infrastruktur-, oder Stadtplanungsexperten mitreden. Deshalb erwarte ich auch grundsätzlich keine sinnvollen Analysen hier. Eines interessiert mich aber doch @OWH Jr: Wann hat denn Deiner Meinung nach Wowereit die Architekten gmp aus Hamburg beauftragt eine Brandschutzanlage zu entwerfen, die den Rauch nach unten abziehen soll (physikalisch unmöglich) und später deshalb nicht behördlich zu genehmigen war ? Oder waren das schon Diepgen und Stolpe, die das so wollten ? Na ? Nimm es mir nicht übel OHW, normalerweise ignoriere ich so gering informierte Äußerungen wie die Deine. Da Du aber seit Jahren hier im Forum die Chance gehabt hast, die verschiedenen Entwicklungen mitzuverfolgen bleibt nur ein Urteil für Dich: Unverbesserlicher Wutbürger. Ich verstehe Dein kindliches Verlangen Politiker Bashing zu betreiben. Es bleibt aber einfach nur weltfremd.
  5. Irre Vorstellung. Der Staat, die Politik, ist Initiator des Projekts. Wie naiv muss ein Bürger, ein Steuerzahler sein, zu glauben das die öffentliche Hand bei Milliardeninvestitionen NICHT maßgeblich involviert ist. Dir ist wohl entgangen, dass der operative (Bauausführung) und planerische Bereich (Architekt) für die Mängel und Fehlplanungen verantwortlich sind. Die Politik ist in erster Linie Bauherr und Finanzierer des Projekts.
  6. China baut zwischen 2005 und 2020 mehr als 20 BERs. Deutschland steht sich selbst im Weg. Das ist die wichtigste Lehre aus dem Desaster. Pannenflughafen BER: Im Dickicht der Rohre
  7. Wenn der BER in Betrieb geht, braucht es keine U- Bahn mehr. Dann ist das Beamen längst erfunden.
  8. Die Masse hat gar kein Wissens-Instrumentarium um sinnvoll über den TXL bzw. dessen Schließung zu entscheiden. Die große Mehrheit der Pro Tegel Fraktion wird stark von ihrem Ärger über das BER Desaster gelenkt sein und der daraus abgeleiteten Hoffnung dass der in der Vergangenheit gewohnt zuverlässige arbeitende TXL etwas Kontinuität verschafft. Die "Masse" wird sich immer tendenziell für die Gewohnheit entscheiden und eher selten für "Zukunftsperspektiven".
  9. Der neue Hauptstadtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem Bund sieht einige Grundstückstausche vor. So wird das Areal des Flughafens Tegel vom Bund auf das Land Berlin überschrieben. Man könnte den Deal als endgültige Absage an zukünftige Planspiele in puncto TXL Weiterbetrieb deuten. Denn der Bund verabschiedet sich damit von dem theoretischen Interesse an einem Regierungsterminal auf dem TXL. Das Land Berlin wird mit den neuen Eigentumsverhältnissen in seinen Vorhaben das Gebiet zu bebauen gestärkt.
  10. Nö !
  11. Falsche Analogie. Um das Leben seiner Benutzer zu sichern muss ein Gebäude die Garantie abgeben, dass es nicht einsturzgefährdet ist und die Fluchtwege frei sind.
  12. Oh Mann, in jedem Land der Welt würde ein Flughafen mit 90% Betriebsfähigkeit längst am Netz sein. Bei jedem privatem Häuslebauer oder Wohnungsumzug reichen 70%-80% Leistungsfähigkeit um einzuziehen. Manchmal stehen sich die Deutschen mit ihrem Perfektionswahn und der gesetzlichen Regulierungswut selbst im Weg. Insbesondere bei Flughafen-Dauerbaustellen, die letztlich über Jahrzehnte weiter entwickelt werden kann es nie eine hundertprozentige Fertigstellung geben.
  13. Alle Verantwortlichen politischen Teilnehmer in Bund, Berlin, und Brandenburg wissen seit zwei Jahrzehnten, dass der Flughafenstandort Berlin nur an EINEM Ort wirtschaftlich und verkehrstechnisch Sinn macht. Es gibt auch keine Stimme aus der Berliner oder Brandenburgischen Wirtschaft, weder von Verbänden noch von einzelnen, gewichtigen Unternehmern, die Forderungen stellen den TXL offenzuhalten. Die einzige wirklich neue Lage ist die Entscheidung zum Weiterbetrieb von SXF. Das zwingt den Bund, mit seinen Wünschen einen Regierungsterminal am BER zu errichten, zum Umdenken. Theoretisch jedenfalls. Der Bund könnte tatsächlich auf die Idee kommen keinen Intermisterminal zu bauen, wie momentan vorgesehen, und aus Kostengründen solange TXL als Militärflughafen zu nutzen bis BER vollständig läuft. Auch juristisch, bei zu erwartenden Klagen, könnte man es darauf ankommen lassen. Bisher jedenfalls gibt es auch in dieser Richtung keine Neuplanungen seitens des Bundes.
  14. Selbst wenn der Senat sich die Sache zu eigen macht (was unwahrscheinlich ist) müsste er wohl seine neue Position dem Bund und Brandenburg vortragen. Da beide anderen Anteilseigner am BER kein Interesse am TXL haben, dürfte per 2/3 Drittelmehrheit alles beim Alten bleiben. Berlin, als Land, ist also rechtlich gar nicht befähigt eigenständig über den TXL-Erhalt zu entscheiden. Das Volksbegehren ist eine Mogelpackung, das dem Wähler Einflussmöglichkeiten vorgaukelt.
  15. Hat Jemand auf dem Schirm wieviele Streiktage es im Berliner März insgesamt gab ???
  16. Berlins Flughafenchef Daldrup will BER 2018 eröffnen Frohe Ostern
  17. Der tiefere Grund um den Aufbau von BER und potenzielle Erweiterungsmöglichkeiten anzustreben war nicht der Glaube auf TXL verzichten zu können. Vielmehr wollte man pro-aktiv erstmals seit dem 2. WK einen international wettbewerbsfähigen Flughafen errichten. TXL und SXF waren schlicht Provisorien aus Mauerzeiten ohne Entwicklungsperspektiven. Um einen konkurrenzfähigen Airport zu entwickeln muss man jedoch eine gewisse Anzahl an Flugverkehr /verbindungen an einem Ort konzentrieren um Synergie- und Umsteigeeffekte zu generieren. Diese Logik steht seit Ende der Neunziger als wichtigstes Argument für den BER im Raum. Daran hat sich nichts geändert. Eine Beibehaltung von 2 Standorten würde die ökonomische und strategische Zielsetzung des Wirtschaftsstandortes behindern und unmöglich machen. Wer TXL offen halten will hemmt die Entwicklungschancen, die der BER bietet.
  18. Ja. Ja. Ja. Bis 2025 sind 45-50 Mio Pax drin ... Endlich mal Jemand hier im Forum der einen guten Riecher für Entwicklungen hat. (Außer mir)
  19. Welche neuen Flugziele die Airlines ab Berlin anbieten
  20. Das heißt doch übersetzt, dass durch einen Streiktag (-3%) und dem "fehlenden" Schaltjahrtag aus 2016 (-3%) dennoch in etwa der 10-11% Monats-Wachstumsschnitt gehalten wurde, oder ???
  21. Das neue Milliardendesaster für Berlin heißt Tegel - Die Welt
  22. Tegel wird dicht gemacht. Zum Glück sehen das alle BER Gesellschafter und alle Wirtschaftsverbände in der Region so. Selbst ein Volksentscheid zugunsten von TXL wäre nur eine Empfehlung. Es ist zwar traurig, dass hier im Forum sehr wenig Sachverstand über Standortentwicklung existiert doch das ist zum Glück unerheblich für die tatsächlichen Entscheider. BER gehört schnellstmöglich ausgebaut. Das ist der Weg in die Zukunft.
  23. Vollkommen wurscht wo Börlin 2016 stand. Entscheidend ist 2017 !!!!
  24. Kein Flughafen der Welt "refinanziert" sich. Ryanair hat schon einmal sein "Konzept" zugunsten des sehr attraktiven Standorts Berlin aufgegeben. Ist gerade mal 2 Jahre her. Die werden alles daran setzen am BER zu bleiben und versuchen ihren Marktanteil auszubauen. Bald Zubringerflüge für Lufthansa und Co.? - O´Leary Oktober 2015
  25. Ryanair und Norwegian nähern sich an Das gleiche wird am BER passieren. Eurowings wird sich auf Langstrecke konzentrieren. Und entweder Easyjet oder Ryanair werden ihre bestehenden Berlin-Routen als Mehrfach-Zubringer-Wellen ausbauen. Ähnliches dürfte auch möglich sein zwischen Chinesischen / Japanischen Airlines die Berlin direkt anfliegen wollen und gleichzeitig Partner brauchen die ihre Flüge füllen. Berlin hat heute schon durch seinen starken Tourismus eine bessere P2P Ausgangslage als MUC und FRA. Wenn dann auch noch echte Zubringermodelle ermöglicht werden, durch den Single-Airport, dürfte die PAX Entwicklung durch die Decke gehen. Jippieh ! P.S: Eisern Union