Winglet3

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  1. Ich verstehe immer noch nicht für was die "Interssenten" bieten? AB will/wird keiner übernehmen mit den gesammelten Multi-Milliarden Altlasten, es gibt nix, was man kaufen könnte, denn die Flieger gehören Leasing-Gesellschaft , es gibt also keine Vermögenswerte. Anders verhält sich das mit der Niki, die nominal noch nicht insolvent ist. Hierfür könnte man etwas bezahlen (weil die Schulden bei Bad Bank AB gesammelt/konzentriert sind und das bestehende Geschäft inkl. der Slots übernehmen.
  2. Wenn das Verfahren aber so > 2-geteilt < abläuft, zuerst verhandelt LH über bestimmte Anzahl Maschinen & Personal und im zweiten Schritt wird dann erst über Strecken nachgedacht, da man noch gar weiß, wer von den anderen Interessenten auch noch Maschinen & Personal übernimmt und welche Strecken die vielleicht fliegen wollen oder vielleicht auch gerade nicht. Wenn die Slots nicht "handelbar" sind und wieder (auch aus wettbewerbstechnischen" Gründen zuerst zurück in den Slotpool wandern, verstehe ich nicht, warum & wie die Passiva, sprich die Altbuchungen mit gekauft/übertragen werden sollen? Weil doch völlig unklar ist, welche Strecken( vielleicht ja auch ganz andere?) von den übernehmenden Airlines überhaupt mit dem übernommenen Blech & Personal geflogen werden? Streckenmässig lässt sich doch überhaupt nicht aufteilen bzw. feststellen, was "übernommen" wurde oder einfach so - aus unternehmerischen Überlegungen - mit eigenem, bisherigem Stammgerät neu geflogen wird. @OliverWendellHolmesJr ?
  3. Mal eine andere Frage zu dem Übergang von AB zu LH und ggf. andere aus Kundensicht. AB hat Insolvenz angemeldet. Jetzt wird darüber verhandelt, dass LH&co Leasingverträge für Flugzeuge übernimmt und sich Personal dann bei der neuen Gesellschaft bewerben bzw. übernommen werden kann. (Wir blenden jetzt mal all die Monopoldiskussionenfür den Moment aus). Wenn das so abläuft wird ja nicht die Firma und das Geschäft der Airberlin übernommen , dann gehen doch alle Kunden, die bei Airberlin Flüge in der Vergangenheit für die Zukunft gebucht haben "leer" aus, da ihre Anzahlung in der Insolvenz "verbrannt" ist. Die Airline, die Flugzeugleaseverträge & Personal übernimmt und ggf. auch die selbe Strecke in der Zukunft wieder fliegt, bekommt die Anzahlung/Buchung doch gar nicht übertragen. Den Gast für lau zu befördern, kann sich doch auch die neue, übernehmende Airline nicht erlauben, oder habe ich einen Denkfehler? Und dann gibt's noch den Sonderfall Niki, wo der Beförderungsvertrag auch über die Airberlin abgeschlossen wurde und wird. Auch hier liegen doch die Anzahlungen bei der (insolventen) Airberlin. Gibt es hier nicht auch genau das selbe Problem, das Niki gar nicht an das Geld/Anzahlung ran kommt, da es in der Insolvenzmasse fest steckt? Kann einer von den Rechtsexperten hier etwas Klärendes beitragen?
  4. Also bei einer Buchung über die flyniki.com Seite würdest Du AGB´s zustimmen, die einen Beförderungsvertrag mit der Airberlin zu Stande kommen lassen: Durch Klicken des Buttons "zahlungspflichtig bestellen" kommt ein Beförderungsvertrag mit Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG zustande, dessen Grundlage die derzeit gültigen Allgemeinen Geschäfts- und Beförderungsbedingungen » sowie unsere Hinweise zum Datenschutz » sind. Wenn Sie sie gelesen haben und damit einverstanden sind, klicken Sie bitte den Button zahlungspflichtig bestellen (einmal genügt). Niki hat m.M.n. keinen eigenen Vertrieb, das läuft alles über AB, AB Tickets und AB Konten. Insofern würde ich vermuten, dass Du Dich als Buchender im Falle einer Insolvenz in die AB Gläubiger Schlange einreihen darfst, genauso wie jemand der über die airberlin.com Websseite eine AB Flug gebucht hat. Niki hat ja gar kein Geld von Dir bekommen/eingenommen - das liegt ja bei AB und wir dann Teil der Insolvenzmasse?
  5. Die genannten 110 Flugzeuge werden aber nicht in VIE stehen sondern EU weit stationiert und im Einsatz insofern ist die Aussage von Jubo14 auf marktbeherrschende Stellung von AUA/EW schon nicht ganz abwegig.
  6. Großartig ;-) Wöhrl übernimmt den Laden für lau und entschuldet .... und verkauft ihn hinterher wieder für gute Kohle an den Achim. zum Dritten Mal!
  7. Volle Zustimmung! so eine Haltung hat bisher nur in Italien funktioniert. Mal sehen, wie lange noch.
  8. Also im 1 Quartal hat AB gemäss den Geschäftszahlen pro Tag ca 3 Mio Verlust gemacht. Daraus ergibt sich 150 : 3 = 50 Tage Da aber die Lage deutlich angespannter ist und auch viel weniger bis nur noch geringer neuer Cashflow durch Buchungszurückhaltung der Kunden zu erwarten ist, würde ich meinen, dass die Zeitspanne, für die mit den 150 Mio der Flugbetrieb aufrecht erhalten werden kann, deutlich geringer ist, sprich die Hälfte der 50 Tage => 25-30 Tage also ca. zur Bundestagswahl ist das Geld alle; ein bzw. mehrere Deals mit Auffangpartnern muss vorher stehen. Oder man schiesst noch mehr Geld als Überbrückungskredit nach, ähnlich wie bei Alitalia, die ´ne knappe halbe Milliarde bekommen haben, denn ein offener Bieter/Verkaufsprozess ist innerhalb der kurzen Zeitspanne nicht darstellbar. Bleibt spannend.
  9. Aktuelles zu airberlin

    Oder weil das Yield Management von AB nicht optimal funktioniert - irgendwo müssen die Probleme ja her kommen
  10. Aktuelles zu airberlin

    https://vk.com/video1036553_168478413 erinnert mich an dieses Video von Vueling, aber eigentlich echt toll gemacht, da "ohne Schnitt" gedreht, dafür mit ganz vielen Mitarbeitern. Bringt bestimmt viel für das Engagement (explizit nicht sarkastisch sondern ernst gemeint) es gibt sogar ein making of
  11. Niki und TUIfly - die Urlaubsflieger

    Es gibt schon mind. 3 AOC´s.: Airberlin (AB classic), Niki (HG), LGW (gerade frisch im AB Konzern eingetroffen). na und Belair gibt´s auch noch irgendwie. Und AB Aeronautics wartet auf LBA Zulassung. Ein Mangel an AOC´s kann ich nicht feststellen, insofern bestehen bei Insolvenz genügend Möglichkeiten zum Spielen/Verteilen.
  12. Aktuelles zu airberlin

    Andere Frage: EY hat doch erst vor ein paar Wochen offiziell bekundet, für alle AB Verbindlichkeiten bis Ende 2018 gerade zu stehen. Das war doch die Voraussetzung für die Abnahme des Jahresbilanz durch die Wirtschaftsprüfer, oder? Wieso benötigt dann Herr Winkelmann weitere Bürgschaften vom Staat? Ist der Umkehrschluss, dass dieses Versprechen von EY nicht mehr gilt?
  13. Aktuelles zu airberlin

    In Italien gab es einen Überbrückungskredit der Regierung, der das direkte Aus für eine Verkaufsrunde verzögert hat. Die Frage ist, ob wir hier auch an diesem Punkt (Insolvenz steht ansonsten unmittelbar bevor? => Spekulation!) angekommen sind?
  14. Aktuelles zu airberlin

    Bloomberg meldet, dass Etihad kurz davor steht, sich jemand zu suchen, um den Verkauf ihrer Airberlin Anteile voran zu treiben. https://www.google.de/amp/s/www.bloomberg.com/amp/news/articles/2017-05-26/etihad-said-close-to-hiring-bank-to-weigh-air-berlin-stake-sale
  15. Aktuelles zu airberlin

    Ja, kann ggf für die EW Operations genutzt werden, würde wahrscheinlich/vielleicht das Verfahren mit dem LBA ein neues AOC zu erteilen, beschleunigen bzw. überflüssig machen. Wenn man aber das separate, neue AOC für die AB aeronautics EW Operation trotzdem weiter verfolgt, hätte man eine taktische, zusätzliche Möglichkeit, parallel die bestehende AB Classic entscheidend umzustrukturieren. Da der "Kauf" angeblich nur für einen symbolischen Wert erfolgt sein soll, hat man sich so kostengünstig eine weitere Plattform geschaffen, um Personal und bestehende Tarif- und andere Verträge aufzufangen / neu aufzustellen, für den Fall dass die AB Classic in die Insolvenz schliddert.