HAJ-09L

Mitglied
  • Content count

    1,105
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

55 Excellent

About HAJ-09L

Profile Information

  • Location
    BER / HAJ

Recent Profile Visitors

373 profile views
  1. Statik und Brandschutz (nicht lachen!) einer solchen Überbauung sind mit Sicherheit nicht zu unterschätzende Planungshürden. Technisch lassen sich bestimmt Lösungen erarbeiten, die dann im direkten kaufmännischen Vergleich mit der Variante "wir nehmen ebenerdig einen neuen Containerleichtbau" keinen Bestand haben. Deshalb sieht TXL heute auch so aus wie die "Vereinigten Hüttenwerke von Tegel". Daneben kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass die damaligen Architekten/ Planer bei einer derart massiven Anpassung ihres "Babys" ein bedeutendes Mitsprache- bzw. Vetorecht haben. Wenn - Gerüchten zufolge - schon innerhalb des Terminals eine sechseckige Säule nicht mit Hinweisschildern zur Passagierführung versehen werden darf und so bleiben muss wie sie damals gebaut wurde, dann wird ein solcher Eingriff mit Sicherheit nicht mit dem architektonischen Urheberrecht vereinbar sein.
  2. Die 5ft waren ja der abnormale Wert, da das Minimum bei 35ft liegt. Vgl. ICAO Annex 6, Operation of Aircraft
  3. Hmm. Variante 1: Es passiert gar nichts, weil jetzt eine Menge Slots auf den Markt kommen und an die Wettbewerber verteilt werden. Variante 2: Die Regeln werden aufgehoben, weil vom Hauptnutznießer der Beschränkung keine Lobbyarbeit mehr kommt. Ich muss mich korrigieren, da die Meldung von N24 nicht korrekt gewesen ist, daher:
  4. In Toronto war's.
  5. Gerne, dafür sind wir ja hier bei airliners.de
  6. Ich meine gehört/gelesen zu haben, dass es sich um eine Wet-lease-Vereinbarung handelt. Neben dem Metall braucht es daher auch Crews...
  7. @LunaT@hotmail.de Kurze Randnotiz: Grundsätzlich kann (sehr) kalter Treibstoff in den Flügeltanks auch bei deutlichen Plusgraden am Boden dazu führen, dass der Enteiser ran muss. https://www.skybrary.aero/index.php/Hoar_Frost
  8. Falls AZ wirklich den Betrieb einstellt, dann muss sich AB kurzfristig um Ersatzkapazitäten kümmern: https://www.austrianwings.info/2017/04/air-berlin-mietet-maschinen-von-alitalia-an/
  9. Der ausgehandelte Kompromiss zur Sanierung von AZ http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/alitalia-einigung-in-letzter-minute-wendet-pleite-ab/19673066.html stand unter dem Vorbehalt eines Mitarbeiterreferendums. So wie ich die Meldungen aus Italien interpretiere, hat sich die Belegschaft von AZ an den unterschiedlichen Airports mehrheitlich für "nein" entschieden: http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2017-04-24/referendum-alitalia-chiusi-seggi-via-spoglio-risultati-serata-152336.shtml?uuid=AEC2QcAB&refresh_ce=1
  10. Neutral würde ich sagen. Kostentreiber sind die üblichen Verdächtigen: MTOM, Lärmzuschläge sowie Differenzierung nach Vorflughafen (Kanaren/Domestic/Schengen/Internatinal) http://www.aena.es/csee/ccurl/946/153/Aena price guide 2017 March edition.pdf
  11. Die Stellungnahme auf bbc.com macht das Konzept nicht überzeugender - eher im Gegenteil. ILS per Gleissystem verlagern? Für den Gleitpfad mag das vielleicht* noch hinhauen, aber mir erschließt sich nicht, wo der Localizer aufgebaut werden soll. Da ist es in meinen Augen glaubwürdiger, gänzlich auf satellitengestützte Navigation zu verweisen und ILS als "nicht kompatibel" zu deklarieren. Die Idee einer beheizten RWY lässt sich wahrscheinlich nur mit Geothermie realisieren - die Energiekosten würden sonst exorbitant hoch sein. Und der konventionelle Winterdienst mit Schneepflügen müsste auch angepasst werden, da zusätzliche 20m RWY-Breite zu räumen sind und der Schnee sicher nur bergab auf eine Seite der Bahn geräumt wird. Ansonsten: Time will tell... *Nach längerer Überlegung bin ich unschlüssig, wie das mit der Reflexionsfläche des GP funktionieren kann.
  12. Gibt das Zahlenmaterial des DAVVL diese Aussage her? Statistik 2005/2006 (http://www.davvl.de/sites/default/files/fachzeitschriften-beitrag/Breuer, zivile Statistik.pdf), Angaben für 2007/2008 (http://www.davvl.de/sites/default/files/fachzeitschriften-beitrag/Statistik.pdf) Angaben für 2011-2015 (http://www.davvl.de/sites/default/files/fachzeitschriften-beitrag/Jürgen Ebert, Silke Pfleging_Vogelschläge in der deutschen Zivilluftfahrt von 2011 bis 2015.pdf ) Auf den ersten Blick würde ich annehmen, dass ein Greifvogel pro Monat zwei Erklärungsansätze erlaubt: Entweder ist in FMM der Anteil der Greifvögel an Bird Strikes höher als im Bundesdurchschnitt (also jenseits 15%) oder FMM hat im Verhältnis zu der Zahl der Flugbewegungen (sehr) viele Vogelschläge zu vermelden.
  13. Ausgangspunkt ist VO (EG) 216/2008, genauer Artikel 4, Nr. 3a + 3b: Sofern eine solche Freistellung nicht möglich ist, greift Art. 8a der o.g. Verordnung. Die Übergangsfrist ist dann in Artikel 6 von VO (EU) 139/2014 geregelt: Bis Ende 2017 ist noch Zeit. Dann gibt es noch einige juristische Winkelzüge, die mit einer Fristverlängerung einhergehen können.
  14. Vor einer guten Woche wurde in DUS für den Ernstfall geübt: http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/flughafen-duesseldorf-uebung-100.html
  15. Nun ja, bei der finanziellen Situation von AB wäre das nur noch ein unfaires Nachtreten