Lufticus

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  1. Schneechaos im Westen

    Das nennt man nun wahrlich Ironie.
  2. Schneechaos im Westen

    Und warum wurde dann auch in München heute der Betrieb komplett gestoppt? Waren es in Bayern vier Zentimeter?
  3. Schneechaos im Westen

    Während des Räumens den Betrieb auf den jeweiligen Pisten einstellen, bei anhaltenden Schneefällen idR den Flugbetrieb insgesamt sowie die Flugzeuge ins Holding schicken und bei sich nicht bessernden Wetterbedingungen umleiten. Alle online. Einzig die Webcam vom Apron West laggt ordentlich und hat hohe Latenzen beim Anpingen.
  4. Das geht doch am Thema vorbei und das habe ich nicht einmal im Ansatz angedeutet. Nutzt Du das Flugzeug dienstlich? Dann wüsstest Du aus eigener Erfahrung, dass die Preise für Hin- und Rückflug am selben Tag im deutschsprachigen Raum sich bei Air Berlin kaum zu Lufthansa und später Eurowings unterschieden haben. Ein günstiges Angebot ohne Flex-Option war um die 250€ bei ca zehn Tagen Vorausbuchungsfrist. Bei mir ist das höchst selten der Fall. Ich kann meist nur drei oder vier Tage vor Abflug buchen, weil dann erst meine Termine stehen. Ein paar Mal im Jahr gar einen Tag auf den anderen und da habe ich selbst sonntags nach/von Tegel 350€ o/w bei Air Berlin bezahlt. Bei Eurowings sind derzeit 199€ o/w der Einstiegspreis in der günstigsten Kategorie. Zu unserer Zweigstelle bei Dresden habe ich seit dem Marktaustritt von Air Berlin im Frühjahr auf der Strecke von Düsseldorf selbst bei mehrtägiger Vorausbuchungsfrist bis zu 550€ r/t bezahlt. Seit Jahrzehnten muss ich zweimal im Jahr nach Genf - da kosten die Flüge stets 600 (früher immer um 1000 bis 1200 DM und so regelmäßig bald doppelt so teuer wie die Sonderangebote seinerzeit nach Newark für 680 DM) bis 900€ für Hin- und Rückflug am selben Tag. Auch wenn im Flieger dann nur 60 oder 80 Leute sitzen. Deutschland, der zweitgrößte europäische Markt nach Großbritannien, verträgt und braucht Wettbewerb. Noch einmal: Ich glaube nicht, dass einzig die Strecken nach Tegel profitabel waren und nach Deiner Schlussfolgerung der gesamte Rest nicht.
  5. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Verbindungen wie Düsseldorf - München/Wien/Zürich, München - Hamburg/Zürich oder Köln/Bonn - München/Tegel sowohl in puncto Aufkommen als auch Preisniveau keine zwei Wettbewerber vertragen und das die verlustreichen Strecken der Air Berlin waren. Die Wettbewerbssituation fällt auf den meisten Strecken nach der Insolvenz der Air Berlin noch hinter die frühen 1990er Jahre mit eigenständiger Austrian Airlines, Crossair, Sabena, Swissair und Tyrolean Airways.
  6. Welcher Kandidat kommt denn in Frage, um den Wettbewerb im innerdeutschen Verkehr sowie Richtung Österreich und Schweiz abseits von Berlin wiederherzustellen? Für die meisten Verbindungen im deutschsprachigen Raum ab Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, München und Wien gibt es keinen Ersatz. Nicht zu vergessen die Slot-Problematik in Düsseldorf und München - vor allem, wenn die angestrebten Ausbaupläne (Kapazitätserweiterung in Düsseldorf, dritte Startbahn in München) scheitern. In Düsseldorf hat EasyJet laut einem Artikel auf der Portalseite von heute tatsächlich lediglich Slots für zwei tägliche Umläufe erhalten: "Auffallend ist, dass die Route von Berlin nach Düsseldorf bisher nur im Tagesrand angeboten wird. Mehr hatte man auf der letzten Flugplankonferenz nicht erhalten." Q: http://www.airliners.de/noch-luft-analyse/43075 Das Entgegenkommen der Lufthansa gegenüber der EU-Kommission scheint ebenfalls nur halbherzig zu sein: "In Düsseldorf sollten gar keine Start- und Landerechte mehr bei dem österreichischen Ferienflieger bleiben (…) Branchenkreisen zufolge würden allerdings über LG Walter attraktive Slots zu Stoßzeiten in Düsseldorf an Lufthansa fallen (…)." Q: http://www.aero.de/news-28084/Bruessel-befragt-Marktteilnehmer-zum-Air-Berlin-Deal.html Die Lufthansa versucht also weiterhin, die für die Konkurrenz attraktiven Zeitfenster in Düsseldorf der Air Berlin zu übernehmen und einen tatsächlichen Wettbewerb zu verhindern.
  7. Und in Düsseldorf, München, Wien oder Zürich (nicht relevant für die EU-Kommission)? Bis jetzt gibt es nur Ersatz bzw Wettbewerb auf den Verbindungen von/nach Tegel.
  8. Aktuelles zu Easyjet

    Da liegst du leider falsch. Vor der Insolvenz war der Flughafen Düsseldorf zuletzt selbst in der Winterflugplanperiode nahezu vollständig koordiniert. Morgens und abends de facto zu 99,99 Prozent (hier und da mal ein einzelner Slot in- oder outbound bspw. sonntags, aber idR nur an einzelnen Tagen und nicht in der gesamten Flugplanperiode). Siehe hierzu Angaben des Flugplankoordinators: http://www.fhkd-speicher.org/statistics/s17/
  9. Aktuelles zu Easyjet

    Sofern in den kommenden Wochen und Monaten mit der wachsenden Flotte in Tegel nicht nachgelegt wird… Eine Möglichkeit wären fehlende Slots in DUS. Air Berlin selbst hatte nicht mehr so viele Outbound-Slots bspw. um 06:00, da man über die Jahre die erste Abflugwelle zeitlich nach der Ankunft der Langstrecken aus Nordamerika nach hinten geschoben hatte. Allen voran die Ziele rund ums Mittelmeer usw. blieben. Diese wurden auf Niki übertragen, die wiederum nun an Eurowings weitergereicht werden sollen. Für den SFP18 plant Eurowings zum Beispiel mit bist zu zehn Abflügen täglich nach PMI, davon drei bis vier zwischen 06:00 und 07:00. Condor und Germania haben sich einige Brotkrumen gesichert und bauen auch ein wenig aus. Da bleibt dann zu den kritischen Zeiten vielleicht nichts mehr über, um einen dichten und attraktiven Flugplan für das Klientel mit höherer Zahlungsbereitschaft anzubieten. EasyJet war ja auch mit einer Base in Düsseldorf im Gespräch - dann zogen sich die Verhandlungen in die Länge mit dem bekannten Ausgang. Vielleicht hat deshalb Lufthansa den EU-Kartellwächtern von sich aus angeboten, zumindest die Slots von Niki zurückzugeben, um die Marktkonzentration in DUS (der Kranich-Konzern käme auf über 80 Prozent aller angebotenen Kapazitäten am Platz) abzuschwächen und einer genaueren, langwierigen Prüfung mit ungewissem Ausgang entgegenzuwirken.
  10. Aktuelles zu Easyjet

    CGN gar nicht und DUS nur 13/7. Auf der Strecke braucht man teurere Flex-Tarife erst gar nicht anzubieten. Schon eigenartig, dass NRW bei EasyJet selbst zur Anbindung an eine Base kaum eine Rolle spielt. Hoffentlich wird 350€ o/w auf DUS/TXL nicht der Standard…
  11. Strecken-Gerüchteküche: Slotanträge, Flurfunk etc.

    Das scheint das Programm der beiden ersten A340-300 von Brussels Airlines für den SFP 18 ab Düsseldorf sein. Q: https://www.dus-spotter.de/index.php/Thread/16652-Diskussionen-zum-Sommerflugplan-2018/?postID=135267#post135267
  12. Strecken-Gerüchteküche: Slotanträge, Flurfunk etc.

    Eurowings DUS - LJU 3/7 319 ab 15.01.2018 Q: http://www.exyuaviation.com/2017/11/eurowings-to-launch-ljubljana-flights.html
  13. Aktuelle Routennews

    Bereits zum SFP 18 kommt der vierte wöchentliche Umlauf hinzu; VT3 ab 28.03.2018. Buchbar ab diesem Wochenende: http://www.touristik-aktuell.de/nachrichten/verkehr/news/datum/2017/11/09/sia-mehr-fluege-ab-duesseldorf/
  14. LTU 2.0

    Die drei Buchstaben scheinen einige halt sehr zu triggern. Der Markt im deutschsprachigen Raum ist durch die Air-Berlin-Insolvenz mitten im Umbruch. In einem freien Markt bleibt es jedem selbst überlassen, an diesem bzw. der Umverteilung mitzuwirken.