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  1. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Erstmal zur Klarstellung: Ich spreche hier nur in meinem eigenen Namen und nicht im Namen eines Vereins. Auch habe ich keinen Einflüsterer, aber es kann natürlich sein, dass ich mich aus den gleichen Quellen bediene, wie andere auch. @Mautaler: Wenn Du aktueller Informationen hast, als die, die ich zusammengetragen habe, dann lasse es uns doch wissen und beende damit die Spekulation. Wenn Dir Unterlagen vorliegen, dann brauchst Du die ja nur einzuscannen und hier als Bild einstellen. Dass Du so etwas kannst, hast Du ja schon bewiesen!
  2. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Warum geht eigentlich niemand auf die ersten Punkte ein, die gut mit Zahlen belegt sind? Bayern zahlt 12,2 Millionen - Ausbau kostet 17,7 Millionen Verkauf von Grundstücken bringt 5,9 Millionen - Schulden betragen 17 Millionen Verluste liegen bei 1,1 Millionen - Zinsen auf Kredite kosten 0,3 Millionen
  3. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Der renomierte Flughafenplaner Faulenbach da Costa kommt auf Kosten von 110 Millionen Euro. http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/zu-viel-fluglaerm_-zu-wenig-geld_-8823716.html Sorry, dass ich den Link im ursprunglichen Beitrag nicht angegben habe. Ich glaube so übersichtlich hat noch nie jemand hier im Forum die Kosten zusammengestellt, wie ich es getan habe. Kann man es Dir eigentlich irgendwie recht machen? Du hast doch am 6. November gefordert die Gesamtrechnung aufzumachen! Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Dir die Argumente ausgehen. Nochmal: Sind irgendwelche Zahlen oder Quellen falsch? Jetzt bitte mal sachlich!
  4. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Wenn Du dem ersten Link gefolgt wärst, hättest Du gesehen, dass es sich um eine ganz aktuelle Meldung von heute, dem 13.11.2017 handelt, dass die Unterschriften unter die Kaufverträge geleistet wurden. Ich habe mir nur die Mühe gemacht, die hier scheinbar nicht anerkannt wird, zusätzliche Zahlen zusammenzutragen, genau so, wie Du es am 6. November noch wolltest. Wenn die Zahlen, die ich per Quellen angegeben habe, nicht stimmen, dann lass es mich bitte wissen.
  5. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Was willst Du uns damit sagen??? Heißt das, ein Kritiker des Allgäu Airports darf im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Flugplatz nicht besuchen? Lies doch mal bitte den Artikel über die Tu-quoque-Argumentation mit der Erklärung des logischen Fehlschlusses auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Tu_quoque
  6. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Städte und Landkreise kaufen für 5,9 Mio. Euro Grundstücke vom Allgäu-Airport – Die Unterschriften sind geleistet http://www.new-facts.eu/staedte-und-landkreise-kaufen-fuer-59-mio-euro-grundstuecke-vom-allgaeu-airport-die-unterschriften-sind-geleistet-245446.html Wenn sich hier jemand einbildet, dass mit dem Abschluss der Grundstückskäufe das Thema Finanzen und Allgäu Airport beendet ist, dann ist er ziemlich naiv und ich will auch ausführlich und sachlich erklären warum. Der Flugplatz erhält vom Freistaat Bayern 12,2 Millionen zum Ausbau. Dieses Geld darf auch nur für Infrastrukturmaßnahmen verwendet werden und nicht zum Tilgen von Schulden oder für den laufenden Betrieb. Der Ausbau (Startbahnverbreiterung, Befeuerung, ILS) kostet aber, nach eigenen Angaben des Flugplatzes, 17,7 Millionen Euro d.h. das Geld reicht schon mal nicht. https://www.all-in.de/nachrichten/allgaeuwirtschaft/EU-gibt-gruenes-Licht-fuer-Ausbau-des-Allgaeu-Airports;art8119,2501301 Durch den Verkauf von Grundstücken fließen dem Allgäu Airport 5,9 Millionen Euro zu. So wie ich es verstehe, kommt von den Altgesellschaftern und Banken kein neues Geld, sondern es werden vorhanden Beteiligungen und Kredite in Grundstücksanteile umgewandelt. Dieses Geld soll, meinen Informationen aus den Medien nach, vor allem zum Tilgen von Schulden verwendet werden. Die Verbindlichkeiten des Allgäu Airports liegen aber, laut Bilanz 2015 aus dem Bundesanzeiger, bei über 17 Millionen Euro d.h. auch dafür reicht das Geld nicht vollständig. Die Verluste des Flugplatzes betrugen in den vergangen Jahren zwischen 1 und 2 Millionen Euro. Laut Bilanz 2015 aus dem Bundesanzeiger, betrugen die Verluste im Jahr 2015 1,1 Millionen Euro, die Kreditzinsen lagen aber nur bei 0,3 Millionen Euro d.h. die Verluste werden sich durch Rückzahlung der Kredite zwar verringern aber immer noch eine erhebliche Größe einnehmen. https://www.all-in.de/nachrichten/allgaeuwirtschaft/Airport-Memmingen-Verkauf-von-Gewerbeflaechen-abgeschlossen;art8119,2525960 Laut Aussage der Flugplatzgeschäftsleitung ist das Gepäcktransportsystem an der Grenze seiner Kapazität und muss erweitert werden, was nochmal Geld kostet und bisher nicht eingeplant ist (zumindest habe ich davon noch nichts gehört oder gelesen). Der Allgäu Airport hat auch, laut Planfeststellungsbeschluss, die Auflage ein Regenrückhaltebecken zu erstellen, wovor er sich bisher gedrückt hat und das mehrere Millionen Euro kostet, die bisher auch noch nicht eingeplant sind. Rückstellungen für Altlastensanierung wurden, laut Bilanz, bisher nicht gebildet und sollten nach Erfahrungen anderer Flugplätze mindestens 10 Millionen Euro betragen. Die weiteren Ausgaben gehen in großem Stil weiter. Laut Planfeststellungsbeschluss liegen dem Allgäu Airport bereits weitere Genehmigungen vor: Vergrößerung des Terminals auf etwa die doppelte Kapazität Bau eines Parkhauses mit über 500 Stellplätzen Bau einer zusätzlichen Startbahn für Segel- und Sportflugzeuge Bau von großen Wartungs- bzw. Frachthallen im Südbereich Da in einem Planfeststellungsverfahren keine Vorratsplanung erlaubt ist, gehen Luftamt Süd und Verwaltungsgericht davon aus, dass diese Bauvorhaben in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Irgendwann wird auch aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen eine vollständige Parallelrollbahn nötig werden, um das gefährliche und zeitaufwendige Backtracking zu vermeiden (Ursache des Beineheabsturzes einer Ryanairmaschine im Jahr 2012 war, dass der Pilot in einer engen Kurve von Osten angeflogen ist, um das Backtracking bei einem Anflug aus Westen zu Vermeiden und etwas Zeit zu sparen). Insgesamt werden die Kosten für die Baumaßnahmen am Allgäu Airport in den nächsten Jahren im oberen zweistelligen oder dreistelligen Millionen-Eurobereich liegen. Der Allgäu Airport hatte bisher, laut Bilanzen, pro Jahr Verluste zwischen 1 und 2 Millionen Euro. Im optimalen Fall schafft es der Allgäu Airport im rein operativen Betrieb, der aber für die Bilanz unerheblich ist, auf eine schwarze Null. Der Allgäu Airport wird also auf Dauer nicht in der Lage sein, Einnahmen zu erzielen, mit denen irgendwelche Infrastrukturmaßnahmen bezahlt werden können. Der Allgäu Airport ist ein Fass ohne Boden und wird auf Dauer auf Subventionen durch den Steuerzahler angewiesen sein. Die zur Zeit eingenommen Gelder aus bayerischen Subvention und Grundstücksgeschäften reichen vermutlich gerade, um den Flugplatz über die nächsten Jahre zu retten. Durch die cleveren Grundstücksgeschäfte kann ich mir auch gut vorstellen, wie die weitere Zukunft aussieht. Die Gemeinden und Landkreise halten nur 55% der Grundstücksflächen in der Besitzgesellschaft II. Der Flugplatz kann also nach und nach, wenn Geld benötigt wird, nochmals überteuerte Grundstücke an die willigen Politiker verkaufen und so das finanzielle Überleben sicherstellen. Die finanzielle Situation des Allgäu Airports wird noch sehr lange ein Thema bleiben! Auch die Auftrennung von Betrieb des Flugplatzes und der Fläche des Flugplatzes in die Betriebsgesellschaft und Besitzgesellschaft I ist sehr raffiniert. Der reine Betrieb könnte, wie bereits oben geschrieben, vielleicht mit einer schwarzen Null abgewickelt werden, während die Verluste in die Besitzgesellschaft I, als eine Art "Bad Bank", ausgelagert werden. In Presseerklärungen und den Medien könnte dann dem uninformierten Bürger vorgetäuscht werden, dass der Allgäu Airport profitabel sei.
  7. Aktuelles zum Allgäu Airport Memmingen

    Wenn dieses Jahr die Million Passagiere überschritten wird, dann steht ja dem gewinnbringenden Betrieb des Allgäu Airports nichts mehr im Weg, denn laut Geschäftsleitung ist ab dieser Passagierzahl der Flugplatz profitabel. http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Rekordergebnis-Fast-eine-Million-Fluggaeste-am-Allgaeu-Airport-id40121817.html Bin ja gespannt, ob das wirklich zutrifft, denn mit der alten Aussage, dass ab 300.000 Passagieren ein profitabler Betrieb möglich ist, lag die Flugplatzgeschäftsleitung schon mal deutlich daneben. https://www.welt.de/regionales/bayern/article144677685/Bedingt-startklar-im-Allgaeu.html Die genauen Informationen werden alle Nicht-Insider leider erst Anfang 2019 erhalten, wenn die Bilanz von 2017 veröffentlicht wird. Letztendlich zählt nur, was in der Bilanz steht und nicht Angaben aus dem operativen Geschäft.
  8. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Ok, die letzten beiden Sätze nehme ich, des lieben Friedens willen zurück, das waren wilde Spekulationen, aber jemand hat auch schon den Klarnamen von Backtrack aufgedeckt, was gegen die guten Sitten verstößt, so weit würde ich nie gehen. (Ironie ein) Einen Kritiker des Flugplatzes aufzudecken scheint hier im Forum in Ordnung zu sein, aber einem Flugplatzbefürworter auf den Zahn fühlen geht gar nicht. (Ironie aus) Dann erklär mir doch jemand mal bitte ganz sachlich, warum Mautaler ein Schreiben ausdruckt, locht, klammert und sonst noch was damit macht, dann wieder einscannt und es dann hier ins Forum einstellt, wo das Verlinken eines öffentlichen Dokuments so viel einfacher wäre!
  9. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Entweder habe ich mich ungenau ausgedrückt oder Du hast mich falsch verstanden. Es ging mir nie um das Einstellen des Schreibens hier ins Forum an sich, sondern um das wie. Ich hätte einfach einen Link auf das öffentliche Schreiben gesetzt (bin nämlich kein Internetausdrucker). Das geht aber natürlich erst, nachdem es als pdf ins Internet gestellt wurde. Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der es hier ins Forum schafft, auch ein pdf am Computer lesen und verlinken kann. Mautaler hatte das Schreiben aber als gedrucktes, gelochtes und geklammertes Original und das deutet doch sehr darauf hin, dass er das Schreiben hatte bevor es als pdf ins Internet gestellt wurde. Daraus schließe ich, dass Mautaler, im Gegensatz zu mir, ein Insider mit sehr engen Beziehungen zum Airport ist. Es sollte allen klar sein, dass hier keine faire und gleichberechtigte Diskussion stattfindet, sondern Agitation betrieben wird.
  10. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Hast Du Dir die Dokumente genau angesehen? Die von der ÖDP und der Stadt Memmingen veröffentlichten Unterlagen sind PDF-Dokumente, die vermutlich direkt aus Word erstellt wurden. Was Mautaler hier eingestellt hat, sind Scans im JPG-Format von gelochten und geklammerten Originalen. Es liegt also der Verdacht nahe, dass Mautaler vor der Veröffentlichung der PDF-Dokumente Zugriff auf das Schreiben hatte.
  11. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Es ist sehr bezeichnend, dass Mautaler das Schreiben von Dr. Buchberger im Original vorliegen hatte und eingescannt hat. Das Schreiben ging neben dem eigentlichen Empfänger Memmingens Oberbürgermeister, als Kopie an das Lokalradio, Lokalzeitungen und Parteien im Memminger Stadtrat, was ein beschränkter Personenkreis ist. In diesen Kreisen gibt es Leute, die Informationen direkt und schnell an den Flugplatz weiterleiten. Da das Schreiben ein offener Brief war, ist das natürlich kein Vergehen, zeigt aber die Verflechtung zwischen Airport, Medien und Politik. Es sind starke Mächte im verborgenen am Arbeiten! Ist das Vetternwirtschaft oder der Tiefe Staat?
  12. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Der Bund hat auf Nachfrage erklärt, dass das Altlastenrisiko beim Verkauf der Grundstücke auf den Allgäu Airport übergegangen ist. Der Allgäu Airport hat aber nicht einmal Rücklagen für das Altlastenrisiko gebildet und wird eine teure Sanierung wohl kaum aus dem laufenen Betrieb heraus finanzieren können. Letztendlich ist ein Vertrag nur bedrucktes Papier. Wer soll denn die Altlastensanierung bezahlen, wenn es nötig wird? Es wird im schlimmsten Fall bei den Steuerzahlern der Region hängenbleiben.
  13. Aktuelles zum Allgäu Airport Memmingen

    Sehr interessante Aussage, denn die EU genehmigte die Subventionen zum Ausbau des Allgäu Airports nur, weil es angeblich keine Konkurrenz zwischen den Flugplätzen Memmingen und Friedrichshafen gibt und jetzt wird schon wieder eine Flugverbindung vom Bodensee ins Allgäu verlagert. Ich wundere mich nur, warum sich der Flugplatz Friedrichshafen nicht bei der EU über die Entscheidung beschwert.
  14. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    Ralf Schmid hat ja nur das Konzept des Baden-Airparks und des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden kopiert, an dem er zuvor tätig war. Die Ähnlichkeiten sind schon sehr auffällig und ich sehe da wenig Eigenleistung von Ralf Schmid.
  15. Aktuelles zum Allgäu Airport Memmingen

    Es ist eine ganz schöne Frechheit von einigen selbsternannten Möchtegern-Juristen mir eine "Lektion" in Sachen Rechtsstaat erteilen zu wollen, nur weil ich es gewagt habe eine andere Meinung auszudrücken und eine Gerichtsentscheidung kritisch zu sehen, was in einer Demokratie durchaus erlaubt ist. Ich habe nie den Rechtsstaat als Ganzes in Frage gestellt, aber es ist durchaus berechtigt, einige Punkte der Gerichtsentscheidung zum Ausbau des Allgäu Airports zu hinterfragen. Das Gutachten von Intraplan war zum Zeitpunkt des Prozesses schon überholt und die prognostizierten Wachstumszahlen falsch, trotzdem wurde es vom Gericht als Begründung für den Ausbau anerkannt. Ein von den Klägern eingereichtes Gutachten wurde vom Gereicht gar nicht zugelassen, somit beschäftigte sich das Gericht auch nicht mit dem Inhalt. Ein Schreiben von Intersky, den Allgäu Airport nach 22 Uhr nutzen zu wollen, wurde vom Gericht als Grund für Nachtflüge akzeptiert, obwohl die angebotenen Flüge von Berlin und Hamburg nur Zwischenlandungen waren und die Flugzeuge vor 22 Uhr in Friedrichshafen sein mussten, wegen der dort gültigen Betriebszeit. Intersky war zum Zeitpunkt des Prozesses bereits finanziell angeschlagen und wäre nicht in der Lage gewesen zusätzliche Flugzeuge einzusetzen. Zum Zeitpunkt des Prozesses (und sogar bis heute) hatte der Allgäu Airport weder den Bedarf noch den Wunsch alle im Planfeststellungsbeschluss genehmigten Ausbaumaßnahmen durchzuführen. Der Allgäu Airport hat weder vor ein Parkhaus zu bauen, noch das Terminal zu erweitern und auch keinen Bau von großen Flugzeugwartungshallen. Der Allgäu Airport möchte nur ein zusätzliches Instrumentenlandesystem bauen und die Startbahn verbreitern, was im Nachhinein auch im Artikel "Fördergeld für Airport liegt weiter auf Eis" Im Allgäuer Teil der Memminger Zeitung vom 5.11.2016 bestätigt wurde. Das Gericht hat trotzdem allen Ausbaumaßnahmen zugestimmt. Vom Gericht aus fand keine ausreichende Abwägung zwischen den Interessen der Anwohner, dem Lärmschutz, dem Naturschutz, dem Vogelschutz, dem Klimaschutz und denen des Flughafens statt. Die Entwässerung des Allgäu Airports war zum Zeitpunkt des Gerichtsverfahrens nur vorläufig genehmigt und ist bis heute ungeklärt, wie der immer noch bestehende Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Ungerhausen und dem Allgäu Airport zeigt. Das sind nur die wichtigsten Punkte, die mir spontan einfallen, aber es gibt sicher noch mehr Gründe das Urteil des Verwaltungsgerichts kritisch zu sehen. Ich finde, es ist durchaus auch berechtigt zu Fragen, warum das Gericht keine Revision zugelassen hat, weil dem Kläger damit jegliche Möglichkeit genommen wird das Urteil in einer höheren Instanz prüfen zu lassen. Gerichte sind nicht unfehlbar. Inzwischen gab es aber durchaus noch neue Gründe, die eine Revision rechtfertigen, denn in einem ähnlichen Fall, soweit ich mitbekommen habe am Flughafen Dortmund, wurde die Nachtfluggenehmigung aufgehoben. Ich habe den Eindruck, dass die Flughafenfreunde hier voreingenommen sind und das Urteil und die abgewiesene Revision nur deshalb gut finden, weil sie ihren Wünschen entspricht. Ich bin mir sicher, dass einige hier von einem Fehlurteil gesprochen hätten, wenn vom Verwaltungsgericht nur der Bau eines zusätzlichen Instrumentenlandesystems und die Startbahnverbreiterung genehmigt worden wäre. Ich meine sogar, dass ich gelesen habe, der Allgäu Airport wäre in Revision gegangen, wenn das Urteil nicht zu seinen Gunsten ausgefallen wäre, finde die Quelle aber nicht mehr.