OliverWendellHolmesJr

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  1. In NRW würde wahrscheinlich ein Druckfehler auf den Wahlzetteln stehen. Da würde THF wieder auftauchen.
  2. Bloomberg hat berichtet, dass Luca die Montezemolo die Aufsichtsbehörden informiert hat, dass ein Insolvenzverfahren eingeleitet wird. Dann wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, der 180+90 Tage zeit hat einen Rettungsplan zu entwickeln. Wenn der scheitert wird liquidiert.
  3. Ich kenne die Details nicht, weshalb das Bundesverwaltungsgericht die Revision nicht zugelassen hat. Meine Vermutung ist, dass es im Zulassungsantrag nicht gelungen ist, aufzuzeigen, dass der VGH München bestehende Urteile des Bundesverwaltungsgerichts falsch ausgelegt hat. Oder die noch höhere Hürde, dass das Bundesverwaltungsgericht seine Urteile revidieren muss. Das ist etwas, was Gerichte aus übergeordneten Gründen ungerne machen. Der richtige Weg hier, wenn einem die Rechtsauslegung der Bundesgerichte nicht gefällt oder man sie für nicht zeitgemäß hält, ist die Gesetzesänderung. Dass das nicht schön ist, wenn man auf der falschen Seite einer solchen Entscheidung gelandet ist, ist verständlich. Um noch mal auf einige Punkte zu sprechen zu kommen: Das Gutachten von Intraplan war zum Zeitpunkt des Prozesses schon überholt und die prognostizierten Wachstumszahlen falsch, trotzdem wurde es vom Gericht als Begründung für den Ausbau anerkannt. Nein, wurde es nicht. der VGH München schreibt: "Der für den Prognose-Nullfall und den Prognose-Planfall (2025) prognostizierte Luftverkehrsbedarf spielt für die Notwendigkeit der baulichen Erweiterung der Start- und Landebahn keine Rolle [...] ist deshalb schon aus Sicherheitsgründen nach den Vorgaben der ICAO geboten und daher auch planerisch gerechtfertigt [...] Hauptzweck dieses Gutachtens nicht die Rechtfertigung des Ausbaus des Verkehrsflughafens ist. Vielmehr gehe es in erster Linie darum, zutreffende Inputdaten für die lärmphysikalischen Berechnungen zur Verfügung zu stellen". Zum Qualitätsniveau des Gutachtens: "Die Prognose ist dann nicht zu beanstanden, wenn sie nach einer geeigneten Methode durchgeführt wurde, der ihr zugrunde liegende Sachverhalt zutreffend ermittelt und das Ergebnis einleuchtend begründet ist." Hier beruft sich der VGH auf die geltende Rechtsprechung, das kann man richtig oder falsch finden, zeigt aber die Hürde an, die notwendig ist, um das Intraplan-Gutachten zu kicken. Zum Zeitpunkt des Prozesses (und sogar bis heute) hatte der Allgäu Airport weder den Bedarf noch den Wunsch alle im Planfeststellungsbeschluss genehmigten Ausbaumaßnahmen durchzuführen. Alle Flughäfen in Deutschland werden über bedarf festgestellt. In unterschiedlichem Maß. Der Maßstab ist folgender: "Eine Planung, die aus finanziellen Gründen nicht realisierbar ist, ist rechtswidrig und unzulässig. [...] Die Planfeststellungsbehörde hat deshalb bei der Planaufstellung vorausschauend zu beurteilen, ob dem geplanten Bauvorhaben unüberwindbare finanzielle Schranken entgegenstehen [...]".
  4. Da die Charterkosten in der Regel durch die mitfliegenden Jounalisten gezahlt/mitgetragen wird, dürfte sich die Privilege Style Boeing 777 auf zusätzliche Flugstunden freuen. Alternativ mal in den Nachfolgestaaten des HRR suchen, wenn schon der Nachfolger des Kirchenstaats keine Langstrecken-Flugzeuge stellen kann. Und dann wäre da noch die Schweiz. Zu Alitalia. Besser ein hartes Ende als weiteres herumlavieren.
  5. Man kann es nicht scharf trennen. Auf den Flügen aus/in die USA sitzen ja nicht nur Passagiere aus Europa sondern aus dem Rest der Welt. Siehe etwa den Bangalore-Express von Lufthansa. Über MEX-FRA gab es eine ähnliche Reportage.
  6. Indien, Iran, Bangladesch, US-Expats die am Golf arbeiten, da gibt es Marktpotential und weiteres Wachstumspotential, das aber langsamer wächst als gedacht. Es gab mal eine Aufstellung, wie rapide der Marktanteil von Emirates auf US-Indien-Strecken gewachsen ist. Die Lage Dubais, die Veränderung der Verkehrsströme und die Leistungssteigerung der Flugzeuge sprechen dafür, dass der Golf ein idealer Umsteige-Ort bleibt. Vielleicht hat man aktuell überzogen und muss konsolidieren oder temporär schrumpfen.
  7. Schon 2016 sind das die Passagierezahlen in Richtung Türkei auf breiter Front eingebrochen. Januar 2015 zu Januar 2016 war noch positiv. Das kann genauso gut ein Nachhol-Effekt sein.
  8. Ich finde das Bild zu dem Beitrag von Gary Leff aufschlussreich, aufgrund der darauf darauf befindlichen Information: "This flight is overbooked." - Notwendige Information "An Agent will call your name if your seat is needed." - Information zum weiteren Ablauf, beides nicht außergewöhnlich "Please do not board the flight at this time" - 38 Minuten vor Abflug ist das einerseits logisch, andererseits ist die Frage, geht United davon aus, dass Passagiere, die einmal an Bord sind, nicht mehr der Transport verweigert werden kann?
  9. Das ist Spiegelfechten: Den massiven Vorteil hat Ryanair nur im ersten Jahr aufgrund der strukturierung des Wachstumsprogramms von Fraport -Stand heute-. Dann würden alle Airlines ab FRA diese zehn Euro weniger zahlen: Mit der Folge, dass aufgrund des Wettbewerbs ein großer Teil durch günstigere Tickets an die Passagiere weiter gegeben würde. Und selbst dann: Dank freiwilligen Einstellungsstop aus bekannten Gründen hätte man in Frankfurt nur auf Kosten von MUC wachsen können. Ich spekuliere mal, hätte man eine Gebühren-Regelung analog zu AMS wäre es in FRA, genau wie dort schon viel eher zu einem rasanten Wachstum der LCC gekommen - das wäre LH genauso unrecht und man würde von der Tonlage gleiche Interviews, aber mit anderen Argumenten hören.
  10. Lustiges Interview. Das könnte glatt in jedes Handbuch für Ablenkungsstrategien eingehen. Aber gut. Das es von der Frankfurter Rundschau kein Contra gibt macht es auch nicht besser. Wirklich, und der Einstellungsstop? Und wann machen Sie es? Warum nicht? Uns so weiter.
  11. Informationen zu den Polizisten: Sie sind der Flughafen-Behörde untergeordnet, dürfen keine Waffen tragen und haben nur beschränkte Arrest-Befugnis. So wie sie an Bord gehandelt haben, hätten sie laut Flughafen-Behörde nicht handeln dürfen. Sie sind für die Dauer der offiziellen Untersuchung vom Dienst suspendiert. Quelle Chicago Tribune
  12. Der Passagier wird United und die Stadt Chicago, bzw. die Polizisten wahrscheinlich Zivilrechtlich in Anspruch nehmen. Anspruchsgrundlage ist das Tort-Law, dass es so in Deutschland nicht gibt. Dem am nächsten kommt das Deliktrecht Ich vermute mal, dass man hier mit Assault oder Battery argumentieren kann, dass muss man mal abwarten, es dürfte sich nach dem Recht von Illinois richten. Daneben könnte man sich eventuell noch auf bundesrechtliche Civil Rights berufen. Wenn es gelingt, eine Rechtsverletzung zu zeigen, geht es darum, ob es zulässige Einreden gibt. Hier sind wir wieder bei der Frage: Durfte United den an Bord befindlichen Passagier von Bord holen und war der Gewalteinsatz verhältnismäßig. Die Frage ist, wann ist das Recht der Airline, einem Passagier das Boarding zu verweigern, verloren gegangen. Geht es soweit, dass man Passagiere aus dem Flugzeug holen kann. Die nächste Frage, selbst wenn das nicht zutrifft, kann eine Airline hier Hausrecht geltend machen und den Passagier trotzdem von Bord bitten. Ist die Weigerung, der Aufforderung nicht nachzukommen unzulässig. Dann soll der Passagiere sich ja schon auf den Weg aus dem Flugzeug gemacht haben, wenn ja, welche Auswirkung hat das. Es heißt, keine Ahnung ob es stimmt, er hat zugestimmt und sich umentschieden, als ihm klar wurde, dass er erst einen Tag später fliegen kann. Ob die Stadt Chicago gegen die Polizisten dienstrechtlich vorgeht, die Chicagoer Polizei hat nicht den besten Ruf. Strafrechtlich gibt es einmal den Bezirksanwalt von Cook-County -ein gewählter Posten- und die Bundesanwaltschaft (mit dem polizeifreundlichen neuen Justizminister Sessions). Wie das ausgeht, keine Ahnung. Beide Verfahren (zivil- und strafrechtlich) können vor der Jury verhandelt werden. Und sowohl der Passagier als Kläger im Zivilverfahren als auch die Polizisten im Strafverfahren können von einem Jury-Verfahren profitieren. Das zivilrechtliche Verfahren ist nicht von einem strafrechtlichen Verfahren abhängig. So, dass war jetzt viel Text, mal sehen, was sich davon als falsch herausstellt.
  13. Welche Gefahr? Ein Passagier, der im Flugzeug sitzt, auf die Erfüllung seines Vertrags besteht und ansonsten was macht? Die sollen die Klage gegen Airline und Stadt durchziehen. Die Argumentation von Offiziellen interessiert mich.
  14. @Nosig Nicht wirklich, am ehesten noch das alte Modul D, davor gibt es fünf Parkpositionen, die aber eventuell bei der Verlängerung des Terminal C wegfallen. Dann eine Verlängerung des Hauptterminals mit Parkpositionen auf der Freifläche der ehemaligen Flughafenverwaltung. Das wäre von den Betriebskosten nicht optimal. Alternativ die alte Fracht. In beiden Fällen müsste man die bisherigen Nutzer umsiedeln und wirklich Platz für die Vorfahrt ist auch nicht. @Almaviva Wäre DUS-LCY nicht besser? Dort ist man schneller aus dem Terminal.
  15. Da habe ich zu kompliziert gedacht und es mit dem von Twitter zur verfügung gestellten Link zum Direkteinbetten probiert, das hat nicht funktioniert.