OliverWendellHolmesJr

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Alle erstellten Inhalte von OliverWendellHolmesJr

  1. Thomas Cook gründet Fluggesellschaft auf Mallorca

    Richtig, genauso ist es. Weniger internationale Integration als heute (z.B ein EU-Austritt eines Landes oder die Kündigung eines Freihandelsvertrags durch einen Spinner) bedeutet weniger Wohlstand. Wer das nicht glaubt und trotzdem probieren will muss es selber erfahren. Wenn die Briten nach WTO-Regeln mit der EU handeln, resultiert daraus 15 Jahre später ein jährlicher Wohlstandsverlust in Höhe von 5.200 GBP pro Haushalt, schätzt eine Studie des britischen Finanzministeriums.
  2. Thomas Cook gründet Fluggesellschaft auf Mallorca

    @L49 Wenn das was ich zum zustandekommen des Brexit-Referendums für dich "Geätze" ist, hast du offensichtlich den Wahlkampf vor dem Referendum nicht verfolgt, Alternativ hast du Sympathien für weniger EU-Integration, was auch ok ist. Aber das damit ein erhebliches Maß an Wohlstandsverlust verbunden ist ist die Realität, die man nicht verschweigen darf. Es ist an der Zeit, dass man den Populisten, die Schwachsinn erzählen in der Realität demonstriert, welchen Schaden sie verursachen und ein Exempel statuiert. Ob das die Briten, die Katalanen, die Österreicher oder die Farmer im Flyover-Land in den USA sind ist mir gleich. Alle EU-Länder sind sich einig, dass es langfristig sinnvoller ist, die Integrität des gemeinsamen Marktes und der Zollunion zu sichern und dafür relativ harmlosen kurzfristigen wirtschaftlichen Schaden in Kauf zu nehmen als die Grundregeln des Marktes zugunsten eines Landes, das noch nichtmal genau weiß was es will, zu verändern. Interessanterweise macht die deutsche Industrie in London Werbung dafür, dass die Briten im gemeinsamen Markt und Zollunion bleiben und nicht in Berlin und Paris, damit die Regeln zugunsten Londons aufgehoben werden. Auch die Luftfahrt-Industrie macht sich lediglich für Übergangs- oder einen eigenständigen Deal stark, aber nicht für die Aufweichung der Regeln.
  3. Diskussion zum Allgäu Airport Memmingen

    @Turboprop Ich habe dich schon verstanden - und ich finde es absurd bis haltlos. Und es geht völlig über das Ziel hinaus. In diesem Forum ein öffentliches Dokument unmittelbar im Anschluss an die Veröffentlichung zu posten ist weder Propaganda noch Agitation. So, und 9/11 war ein Inside-Job, weil? Ernsthaft, für die Aussage gibt es noch weniger Anhaltspunkte als für den Vorwurf der Propaganda oder Agitation.
  4. Airbus übernimmt 50,1% der Anteile an der CSeries

    Das berichtet der CNN-Luftfahrt-Journalist Jon Ostrower. Airbus zeugt zudem Interesse eine Produktionsstrasse in Mobile, AL für das Flugzeug einzurichten. Damit hätte Boeing wohl das Gegenteil von dem erreicht, was sie wollten. #MAGA, #Handelsdefizit. Großartig, wenn ein Plan komplett ins Gegenteil verkehrt. Jetzt berichtet auch Bloomberg. Hier die Pressemitteilungen von Airbus und Bombardier.
  5. Thomas Cook gründet Fluggesellschaft auf Mallorca

    Es ist auch keine politische Debatte. Eher missverständis darüber, was die EU ist. Nämlich ein Zusammenschluss von noch 28 Staaten, die ihre Gesetze und Normen soweit vereinheitlichen, dass Handel, Tourismus, Konsum, Gesundheit, ... grenzüberschreitend zwischen den Staaten genauso einfach möglich ist, wie zwischen Düsseldorf und Stuttgart oder Manchester und Bristol. Die Briten wollen aus der EU austreten, nach jahrzehnten dubioser Stimmungmache der "little england" Presse und am Ende einem Referendum, in dem die Leave Seite offen gelogen hat und die Wähler betrogen hat - oder die Wähler die Stimmungsmache geglaubt hat und sich belügen lassen. Es ist das Recht der Briten, diese Entscheidung so umzusetzen. Dann sind aber die Konsequenzen auch, dass Handel, Tourismus, was auch immer, zwischen dem Königreich und den 27 Staaten so funktioniert wie zwischen den EU-Staaten und Zimbabwe. Wer glaubt, er kann die bequemlichkeiten der modernen Wirtschaft ohne internationale Koordination, Verträge und Beschränkung der nationalen Souveränität haben, hat keine Ahnung. Ganz einfach, es war der Wunsch der Briten, aus der EU auszutreten. Das muss man respektieren und den Preis zahlen.
  6. Azur Air (und Ableger)

    Das sind ja zunächst mal Gerüchte, bzw. Möglichkeiten. Aber wie groß war die Air Berlin Langstrecken-Flotte in DUS, bzw. die Planung für 2018?
  7. Thomas Cook gründet Fluggesellschaft auf Mallorca

    Das bisherige bilaterale Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und Spanien haben beide Parteien gekündigt. Das Abkommen zwischen der Bundesrepublik und dem Vereinigten Königreich ruht nur solange der der gemeinsame Luftverkehrsmarkt in beiden Ländern gilt. Nicht unerhebliche Teile eines modernen Luftverkehrsabkommen sind mittlerweile exklusive EU-Kompetenz, also dürfen Spanien und das Vereinigte Königreich diese Teile nicht verhandeln. Entsprechend ist es auch die Positon des Bundesverkehrsministeriums, dass die Nachfolgeregelung von der EU-Kommission verhandelt wird. Das was jubo schreibt und Spanien möchte die Unterstützung der EU-Länder in der Katalonien-Frage haben. Da werden abwägungen getroffen. Es sehen nicht nur deutsche EU-Juristen so, sondern vor allem die Interessenvertretungen der britischen Luftfahrtindustrie und der US-Luftfahrtindustrie.
  8. Aktuelles zu Eurowings

    Ja, das würde gehen, als Teilbetriebsübergang. Geht der Teilbetrieb auf einen Betrieb ohne Tarifvertrag über bleibt der AB-Tarifvertrag mindestens ein Jahr in Kraft. Geht der Teilbetrieb auf einen Betrieb mit Tarifvertrag über ist die Frage, wie kompatibel diese sind um zu prüfen, was mit dem AB-Tarifvertrag passiert. Dann müsste eine Sozialauswahl getroffen werden. Wobei klassische Sozialplan-Parameter (Beschäftigungsdauer, Alter, Familienstand) genau entgegen den LH-Interessen sein dürfte, da die teuersten Beschäftigten das höchste Schutzniveau erreichen. Zu 1, die 50% der Strecken die im bisherigen Niki-Netz am profitabelsten sind. Dann abhängig von den Slots die man Räumen muss oder ganz neue Strecken, die man bisher nicht bedienen kann. Zu 2, Weil die Tuifly-Maschinen im aktuellen Nikiplan-verplant sind, man kann sicher prüfen, was man hin und her schiebt. Aber da sie teuer sind, müssen die Erlöse passen. Niemand weiß ob Eurowings nur sieben Maschinen haben wollte, in Erwartung der Slots, die man aufgeben muss oder ob TUI zu den Konditionen, die Eurowings geboten hat, maximal sieben Maschinen betreiben will.
  9. Aktuelles zu Eurowings

    Das hätte man umgehen können, Stichwort Betriebsübergang. Den will man um jeden Preis vermeiden. Daher gibt es für die Passagiere wenig Grund, Verständnis zu haben. Der ideale Zeitpunkt für Flightright und andere, für sich zu werben. Ob Eurowings Flugzeuge direkt dort fehlen, wo die Air Berlin Maschinen verloren gehen oder erst von Germanwings- auf Eurowings opby Air Berlin Strecken verschoben werden ist egal. Je nach Buchungslage könnte man auch Niki-Strecken streichen. Zunächst mal fehlen die Plätze und die Fluggeschwindigkeit. Ich kenne den LGW-Tarifvertrag nicht, schätze aber, dass auch bei LGW ausschlieslich zu LGW-TV-Konditionen eingestellt werden darf. Dann wird der LGW-TV die Produktivität der Dash abbildet. Wenn man den LGW-TV für A320 öffnen will muss man ihn unter Umständen nach oben anpassen. Ob man dann eine Dash-Gruppe und eine A320-Gruppe im TV hat ist Verhandlungssache, wie alles ander auch. Es muss halt verhandelt werden und der TV kann nicht ignoriert werden, da er den Charakter eines Gesetzes hat. Es nutzt also wenig, dass Maschinen und Personal am Markt zeitnah verfügbar sind. Schnell und flexibel kann nur bei Eurowings Europe eingestellt werden - vorausgesetzt das Personal macht mit.
  10. Aktuelles zu Eurowings

    Das bedeutet also, dass zunächst anstelle von 33 A319/A320 gerade noch 20 Dash fliegen. EW fehlen also für einen befristeten Zeitraum im Winterflugplan 13 Maschinen und knapp 4.000 Sitze. Dazu kommt, dass die Dash langsamer sind. Damit hat die Aussage „Der Winterflugplan wird kein normaler sein“ schon britisches Understatement. Die Planungs- und Operationsabteilungen bei Eurowings dürfte auf absehbare Zeit Urlaubssperre haben und das Budget für Entschädigung nach VO261/2004 muss angehoben werden.
  11. Aktuelles zu Eurowings

    Aus einem belgischen Luftfahrtforum, irgendwo zwischen Substanz und purer Spekulation.
  12. Aktuelles zu TAP Portugal

    Vor einem Jahr haben TAP Air Portugal und Jetblue eine Zusammenarbeit auf den Strecken BOS/EWR/JFK-LIS begonnen. Heute hat die Airline dazu einige Zahlen genannt. 35.000 Jetblue Passagiere sind mit TAP nach Lissabon geflogen. 55% sind von Lissabon weiter nach Europa und Asien geflogen. Die Top-Städte in den USA sind San Francisco, Los Angeles, Washington, Raleigh, Chicago, Atlanta, Denver, Dallas, Tampa und Detroit. Die Top Ziele in Europa sind Rom, Barcelona, Madrid. Laut TAP, die jetzt einem Konsortium um den Jetblue-Gründer gehört, ermöglicht diese Zusammenarbeit die ganzjährige Bedienung der Ziele. TAP ist nicht Mitglied im Star Nordatlantik-Joint Venture.
  13. Ich sehe das entspannt. Wie der Zugang zum Flughafen zu gewähren ist, ist europarechtlich geregelt. Davon kann der Flughafen nicht im Interesse seiner Anteilseigner abweichen. Das Interesse der Lufthansa hängt wohl auch damit zusammen, dass man Einfluss auf die beiden Erweiterungsmaßnahmen (Flugbewegungen, Verlängerung Flugsteig C) nehmen möchte. Da könnten die Kartellbehörden dann ganz humorfrei die Auflage geben, dass beide Maßnahmen durchgeführt werden. Damit wäre das größte Wettbewerbshinderniss weg. Der andere Aspekt, Mitsprache bei den Gebühren ist interessanter. Beide bisherigen Anteilseigner können mit den Ausschüttungen ganz gut leben. Ich habe auch nicht den Eindruck dass einer der beiden verkaufen will. Da die GmbH genau 50/50 geteilt ist ist zudem möglich, dass auch eine Partei nur mit Zustimmung des jeweils anderen verkaufen kann. Danebenn gibt es zwei Möglichkeiten, Erhöhung des Stammkapitals um darüber einen dritten Eigentümer schaffen oder den Terminalbetrieb in eine Tochtergesellschaft unter Beteiligung der Lufthansa auszulagern.
  14. Nächstes Übernahmeangebot: Lufthansa bietet für Alitalia

    Das schon, ich würde nur einen Schritt weiter gehen. Als Beispiel: Wenn FCO-LAX vier mal wöchentlich nonstop angeboten wird, bietet Alitalia an den anderen Tagen FCO-LAX über eines der Star-Hubs an, damit das vernünftig gesteuert werden kann sollte Alitalia voll ins Joint Venture eingebunden werden.
  15. Airbus übernimmt 50,1% der Anteile an der CSeries

    Tom Enders wird zitiert, dass es für Airbus eine Möglichkeit ist. Es ist zumindest logisch, da die Zölle auf das Flugzeug bei der Einfuhr in die USA erhoben werden. Wird das Flugzeug in den USA gebaut, gibt es keine Einfuhr des Flugzeugs. Nur der Komponenten, sofern sie nicht sowieso in den USA produziert werden. Auf die könnte man dann Zölle erheben, wenn man zeigen kann, dass die Komponentenpreise Dumping enthalten. Das Verfahren müsste vermutlich von vorne beginnnen. Die Summe der Komponenten, selbst wenn sie komplett in die USA importiert werden ist zudem geringer als der Verkaufspreis. #MAGA steht eh für "Make (Trade-)Attorneys Great Again"
  16. Airbus übernimmt 50,1% der Anteile an der CSeries

    Da Airbus ab 2023 das Programm komplett übernehmen kann ist es nicht verkehrt, die CS100/300/500 Familie zu haben und daneben die A319neo auslaufen zu lassen und den A321 nach oben hin erweitern um auf einen Boeing MOM reagieren zu können.
  17. Nächstes Übernahmeangebot: Lufthansa bietet für Alitalia

    Die Frage ist, welche Langstreckenziele sich ab MXP/FCO noch lohnen, wenn man kein eigenes Zubringernetzwerk hat. Beide Flughäfen liegen für ein EU<>Interkontinental-Hub denkbar ungünstig. So wie man das in WIWO wiedergegebene Konzept zu DUS als Mischung aus Touristik und Geschäftsverkehr sehen kann, könnte man es auch an den beiden Flughäfen aufziehen. Dennoch müsste man Alitalia voll in die Joint-Ventures integrieren, damit man die Geschäftsverkehrziele täglich anbieten kann, wenn auch nicht täglich nonstop. Die Idee an einem der beiden Flughäfen ein Europa<>Afrika Hub einzurichten ist geografisch nicht verkehrt. Aber dafür hat man schon Brussels Airlines, und die historischen Verpflechtungen zwischen Afrika und Brüssel sind enger. Italien war nur im Nordosten Afrikas als Kolonialmacht präsent. Immerhin könnte man die Kabine die man jetzt für Brussels entwickelt wird zusätzlich in Eurowings-Farben und in Alitalia Farben bestellen.
  18. Zwischenfälle 2017

    Wobei man sagen muss, dass es im Text des Stern steht. Spionage ist das falsche Wort, Luftbildaufklärer wäre besser - ich glaube aber nicht dass die meisten Leser den Unterschied zwischen Spionagejet und Luftbildaufklärer verstehen.
  19. Aktuelles zu Ryanair

    Laut Bloomberg haben die Ryanair-Piloten am Standort Stansted das Gehaltspaket, das von Ryanair vorgeschlagen wurde, abgelehnt.
  20. FVW: Eurowings ab 2018 von Düsseldorf mit A330/340 nach USA

    Aer Lingus, British Airways sind da meine Gegenbeispiele. Und beide arbeiten unter dem Kostenniveau von Eurowings / Lufthansa P2P. Eurowings kommt auch nur dank des Brussels-Airlines Effekt unter das Kostennivau der Lufthansa. Bis vor kurzem hat Air Berlin günstiger produziert als Eurowings. Eurowings ist kein LCC sondern eine strategisch fragwürdige Zweitmarke.
  21. airberlin meldet Insolvenz an - Flugbetrieb geht weiter

    Monopol ist innerdeutsch eh nicht das Thema, der hohe Marktanteil und die Markteintrittsbarrieren sind das Problem. Die Auflagen an LH/EW können dahin gehen, dass man bspws DUS/MUC/TXL Slots so freigibt, dass ein interessierter Konkurrent ebenfalls in hoher Frequenz innerdeutsch fliegen kann.
  22. Aktuelles zu Eurowings

    Für mich sind sechs (noch sieben) AOC definitv zu viel. Ein AOC reicht vollkommen aus. Neben der Airbus A320-Familie noch einen kleineren Flugzeugtyp zu betreiben ist in meinen Augen sinnvoll. Eurowings kann kein "klasssicher" LCC sein ohne Märkte aufzugeben. Etwa Strecken, die einmal täglich geflogen werden müssen, aber nicht genug Nachfrage für einen A319/A320 haben. Eine Business-Class auf Langstrecke spricht nicht gegen eine günstige Kostenstruktur (Aer Lingus). Mehr gegen das Problem, dass man die Marken nicht mehr klar abgrenzen kann. Daran sind unter anderem die LCC-Marken der US3 gescheitert. Im Rheinland, egal ob CGN oder DUS und theoretisch in TXL und HAM ist der Tausch Sitze gegen höhere Erlöse nicht verkehrt.
  23. Die Frage ist, gelingt es Airbus, die absoluten Trip-Kosten zu senken. Ansonsten wird immer das Problem sein, dass aktuell nicht so viele Strecken gibt, die den Bedarf hergeben. Zwei Flüge anstelle von einem Flug haben den Vorteil, dass man für mehr Passagiere die ideale Flugzeit anbieten kann, was sich positiv auf den Erlös auswirkt.
  24. Aktuelles zu Eurowings

    Ja und. Etihad hat wie viele andere Airlines auch die Grenzen der Besitzbeschränkungen massiv gedehnt. Ohne damit nachhaltig Geld verdient zu haben. Da waren sicher auch Tricks dabei, die vielleicht untersagt worden wären, wenn sie gerichtlich überprüft worden wären. Wozu es aber keinen Anlass gab.
  25. Zwischenfälle 2017

    Nicht wirklich ein Zwischenfall