OliverWendellHolmesJr

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  1. Die Fakenews Tiraden müssen ein Ende haben. Dann höre auf,sie zu verfassen. Die Planungsgesellschaft bestand aus gmp [Architektur], jsk [kaufmännisch], je 35% Anteil und IGK-IGR [TGA], 30% Anteil. IGK schied nach Insolvenz 2009 aus, ein Insolvenzgrund waren die ständigen Zusatzleistungen, die der Inkompetenz der FBB zuzurechnen sind und die IGK vorstrecken musste. IGK hatte weitere Subunternehmer, die zum Teil nach der Insolvenz weiter beschäftigt wurden. jsk schied 2012 aus. gmp und jsk waren die Architektenteams der um die Jahrtausendwende gescheiterten ersten Flughafen-Ausschreibung. Die pg hat zunächst die Phasen 1-3 abgewickelt, hier sind keine Fehler entstanden. 2007 lag eine Baugenehmigung, inkl. Brandschutzkonzept für den damals geplanten Terminalbau vor. Es wurden keine Schornsteine vergessen. Die Entrauchungsanlage verlor ihre Genehmigungsfähigkeit erst durch die Umplanungen auf Wunsch der Politik ab 2008. Die pg hat auf Wunsch der FBB die weiteren Planungsphasen 4-7, 9 und 8 übernommen, nachdem erneut die FBB eine Ausschreibung vor die Wand gefahren hat. Es ist nicht klar, ob Verträge zustande gekommen sind, da FBB und pg in 2007 wohl in wesentlichen Punkten nicht einig waren. Die pg hatte zwar die Bauüberwachung (Phase 8), da die Bauaufträge aber direkt von der FBB und nicht der pg vergeben wurde, keinen Durchgriff bei Schlechtleistungen. Die FBB war hier nicht tätig. Es war der Wunsch der FBB, Auschreibungen und Ausführungsplanungen parallel laufen zu lassen. Die FBB -nicht die pg- hatte nur für kurze Zeit einen Baukoordinator beschäftigt. Die FBB war immer Bauherr - hat sich aber eingeredet, sie hätte einen Generalunternehmer, der die Bauherrentätigkeit übernimmt. Die Anteilseigner haben über Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat nicht ihre verschärfte Sorgfaltspflicht walten lassen. Die Gesellschafterversammlung traf sich zwischen 2010 und 2013 -als klar war, dass das Projekt zu scheitern drohte- ganze zehn mal, und insgesamt nur 120 Minuten. Der Aufsichtsrat ist seiner Pflicht, das interne Kontroll- und Risikosystem der FBB zu überwachen nicht ausreichend nachgekommen.
  2. Friedrichshafen aber. Die neuen Vorgaben sind schon sinnvoll, Flughäfen in der Größenordnung werden immer abhängig von öffentlichen Mitteln sein. Da spart man sich eine Menge Aufwand.
  3. Heben wir doch mal ein paar Punkte jenseits der irreführenden Überschrift hervor: [1] Den Schornstein hat der Architekt nicht vergessen, da Anlage 14 keinen benötigte. Erst nach der Aufspaltung der Anlage 14 wurde dieser benötigt. Was erstmals 2008 vorgeschlagen wurde - und vom Flughafen abgeleht wurde. [2] Komt bekannt vor, oder? Die Flughafengesellschaft ist zu knausrig. [3] Warum ist das so, weil die Räume, als Anlage 14 geplant wurde viel größer waren und erst nachträglich unterteilt wurden um Platz zu schaffen.
  4. Oh nein, einer der Politiker, die jahrelang an der fehlerhaften Aufsicht der Flughafengesellschaft beteiligt waren und der aktuelle Flughafen-Chef ist erzählt etwas. Soweit so gut. Das kann wahr sein. Es kann aber auch eine Unwahrheit sein, mit dem Ziel ihn positiv darstellen zu lassen - geht ja nicht, dass immer noch kein Eröffnungstermin genannt werden kann. Jetzt ist die Frage, wer lügt: Ein Politiker oder alle Zeugen so gut, dass der Untersuchungsausschuss folgendes festhält:
  5. @Käptn_Adler Kindliches Verhalten, unverbesserlicher Wutbürger, Politiker-Bashing: Sehr schön. Ignoriere ich ab hier. Tut mir leid für dich, dass es eine rechtliche Definition von Bauherr gibt, die du offensichtlich nicht kanntest. Als Bullshitter macht man genau dass, mit Wörtern um sich werfen, deren Definition man nicht kennt. Zu Wowereit: Der war ab 2003 im Aufsichtsrat vertreten und war an allen Entscheidungen beteiligt, die dazu geführt haben, dass das Ding vor die Wand gefahren ist. Dass man 2007 keinen Generalplaner per Ausschreibung finden konnte, dass man dann mit der pg weiter gemacht hat. Die Planungsfehler sind erst mit der Ausführungsplanung gekommen. Zu einer Zeit als man knapp 500 Änderungswünsche eingearbeitet hat: Etwa eine durchgehende Non-Schengen-Ebene. Den Süd-Pier erst als Walk-Boarding vorgezogen hat und dann doch Fluggastbrücken gebaut hat. Das man diverse Fehlstrukturen weitergeführt hat. Etwa die Tatsache, dass die Regierungschefs im Aufsichtsrat saßen, in der rechtlich bedeutenderen Gesellschafterversammlung aber ihnen untergebene Mitarbeiter. Zur Entrauchungsanlage, keine Ahnung woher deine Informationen kommen. Nur ein Teil der Entrauchung soll nach unten erfolgen. Große Teile, Check-In-Halle, Fluggast-Piers sollten immer nach oben entraucht werden. Lediglich die Markthalle wird nach unten entraucht und dann seitlich nach außen geführt. Zu sagen, dass die Anlage von Anfang an nicht genehmigungsfähig war, entspricht jedenfalls nicht der Wahrheit.
  6. @Sheremetyevo Quelle für die Zahlen sind die Daten des Statistischen Bundesamts[1], die ich aufbereitet habe. Es gibt also drei mögliche Fehlerquellen, Berichtsfehler, Fehler bei der Aufbereitung des Bundesamtes, und Fehler die ich bei der Aufbereitung gemacht habe. 1. Aus welcher Quelle stammen die 81% bzw. wie hast Du diese Zahl ermittelt? Der erste Schritt ist die Zahlen so aufzubereiten, dass man auf Flughafenebene rechnen kann, da Destatis Zielflughäfen unter einer bestimmten Passagierzahl nicht separat ausweist, nur in der Ländersumme. Wenn man das hat, kann man für jede Relation die Zahlen für Einsteiger/Aussteiger und Endziel zusammenführen. Für HAM in 2016 werden Endzielpassagiere zu 547 Flughäfen ausgewiesen, und Endziele in 120 Ländern, die nicht auf Flughäfen aufgeteilt wurden. Ingesamt gab es in HAM in 2016 8,06 Millionen Einsteiger: 5,4 Millionen direkt ins Ausland, 2,66 Milionen in innerdeutsche Flüge. 30 Strecken (Zu ausgewiesenen und nichtgenannte Flughäfen in Ungarn, Litauen, Schweiz, Ägypten) weisen mehr Einsteiger als Endzielpassagiere aus, insgesamt geht es um 1.5 Millionen Passagiere. 20 Strecken weisen keine Differenz aus. Die übrigen 617 Strecken weisen 1,5 Millionen mehr Endziel-Passagiere aus, als Einsteiger. 1,5 Millionen entspricht ca. 19% aller Einsteiger (8,06 Millionen) Zum Beispiel HAM-DXB: 215.731 Einsteiger (733 Starts). 73.676 Endziel-Passagiere. Dieses sind alle Passagiere, die sowohl in HAM nach DXB eingestiegen sind, als auch Passagiere, die in HAM in einen Zubringerflug (FRA, VIE, ...) gestiegen sind und von dort nach Dubai geflogen sind. Es können theoretisch wesentlich mehr als 142.055 Passagiere DXB als Umsteige-Flughafen genutzt haben, davon gehe ich aber nicht aus, da die Summen zueinander passen. HAM-STR: 357.526 Einsteiger, 344.426 Endziel-Passagiere 2. Was genau meinst Du mit der Aussage, dass auf knapp 90% DER Strecken weniger als 8.800 Passagiere pro Jahr fliegen und woher stammt diese Aussage? Das auf Strecken, die ab HAM nur mit Umsteigen geflogen werden können und in den Destatis-Zahlen ausgewiesen werden, im Jahr 2016 in großer Mehrzahl weniger als 8.800 Passagiere in HAM eingestiegen sind um über dritte Flughäfen ans Endziel zu kommen. Bspw. 43.209 nach BKK, 11.359 nach BIO. 818 nach Baghdad, 335 nach Belo Horizonte. ### [1] Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen - Fachserie 8 Reihe 6.1 - 2016 >>>
  7. #AlternativeFacts Da sprechen Prüfungs- und Abschlussbericht von Landesrechnungshof und Abgeordentenhaus aber eine andere Sprache. Nun denn, als erster Propagandist Pressesprecher der Flughafenirrfahrt -politik muss man sehen wo man bleibt. [*] Der Bauherr ist der wirtschaftlich und rechtlich verantwortliche Auftraggeber eines Bauvorhabens. Und trägt als solcher durch fehlerhafte Aufsicht, unzureichende Projektstruktur, falsch (zu günstig?) eingekauftes Personal, wechselnde Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, usw. die Verantwortung für das Desaster BER. #TrumpPositives Wir befinden uns in Jahr elf nach dem ersten groß kommunizierten Fertigungstermin. Wir schaffen für Generationen von Management- und Politikseminaren Fallstudienmaterial aus der Kategorie "Wie mache ich etwas. Nicht." Vermutlich wird bald wieder ernsthaft über den Standort Sperenberg diskutiert. Wäre auch nichts neues, war mal Raumordnungsziel und Politk der Berliner SPD.
  8. Ein auf so vielen Ebenen unpassender und absurder Vergleich. Schon mal die Entwicklung der chinesischen Mittelschicht mit der deutschen in den letzten 30 Jahren verglichen. Über den Nachholbedarf nachgedacht? Nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Darüber hinaus gibt es keinen Grund, Standards zu senken - ob im Bau oder bei Verfahrensrechten rund um Bau und Genehmigung. Das ist nicht der Grund für den Skandal. Was man dagegen dringend machen muss, eine Trennung zwischen operativen Fachleuten und politischer Aufsicht. Die unsachgemäße politische Einflussnahme ist genauso alt, wie das Projekt.
  9. Ich glaube, dass das das geringste Problem von AB im Moment ist. Dafür kann es einige Gründe geben. Einen Rahmenvertrag mit Hilton. Verfügbar, zentrale Lage, die technische Ausstattung, Personalanwerbung mit Plastikgeschirr im bunten Speisesaal des Ibis Styles am Barbarossaplatz ist vielleicht auch nicht zielführend.
  10. CNN berichtet - übersetzt einen niederländischen Artikel - über die Pilotenkarriere von König Willem Alexander.
  11. NBCnews berichtet, dass ISIS in dem von ihnen besetzten Gebiet Bomben in Elekro-Geräten verbaut und diese mit Hilfe von gestohlenem Sicherheitsequipment auf Entdeckbarkeit testet.
  12. Der BGH hat heute das vorliegen von höherer Gewalt bei Reiserücktritt wegen ungültiger Reisedokumente ausgeschlossen, da dieses der Risikosphäre des Fluggasts zuzuordnen ist. Das halte ich für grundsätzlich richtig. BGH, Urteil vom 16. Mai 2017 - X ZR 142/15.
  13. Ich verstehe die Aufregung nicht. Lufthansa, United und die weiteren Star++ JV Partner haben die Kapazität x für den Markt festgelegt, einige Nebenbedingungen, das bestimmte Segmente geflogen werden müssen, wie etwa das bestimmte Segmente mit einem konstanten Produkt geflogen werden, das ein bestimmtes Qualitätsniveau angeboten werden muss, Mindesterlöse, Flugzeugauslastung, ... [je länger man nachdenkt, desto mehr Variablen fallen einem ein.] Das Ergebnis ist, dass HAM-EWR auf einem Rank geführt wurde, der jenseits der verfügbaren Kapazität ist und daher rausfällt. Das sagt erstmal gar nichts darüber aus, ob auf HAM-EWR grundsätzlich Gewinn erziehlt werden kann oder sogar ein höherer als auf DUS-EWR (LH) oder GVA-EWR (UA). Im Gesamtnetz Star++ bringt der marginale Passagier HAM-GVA-EWR offensichtlich mehr ein als der marginale Passagier HAM-EWR-DSM. Genauso scheint es für United nicht sinnvoll, zusätzliche Kapazitäten in Star++ einzubringen oder tendenziell teurere Flieger in Star++ durch günstigere zu ersetzen - was für United alleine egal sein kann, aber aufgrund der Gewinn- und Kostenquoten anders liegen kann. Das sind alles Annahmen, die man hinterfragen kann und die man für falsch halten kann. Am besten ist die Flughafengesellschaft mit Partnern vor Ort (Handelskammer, etc) in der Lage, passende Argumente zu liefern. Offensichtlich gelingt das nicht. Entweder weil sie nicht existieren oder weil sie nicht überzeugen. Das stimmt natürlich, muss man nur mal bei Alitalia nachfragen.
  14. Wie die Washington Post gestern zunächst exklusiv berichtete, soll Trump im persönlichen Gespräch mit dem russischen Außenminister Lavrov und dem russischen Botschafter in Washington, Kislyak Geheimnisse der höchsten Geheimhaltungsstufe weiter gegeben haben. Es handelt sich um Erkentnisse, die ein befreundeter Nachrichtendienst (möglicherweise Jordanien) aus dem vom IS besetzten Gebiet erhalten haben soll und die im Zusammenhang mit den Diskussionen um das Laptop-Verbot stehen sollen. Das wäre auch in diesem skandalträchtigen Weißen Haus ein Skandal von nie dagewesenem Ausmaß. Das Weiße Haus dementiert den Bericht zwar scharf, wie auch das US-Außenministerium [und Moskau]. Aber wenn man das Dementi sorgfältig liest und mit der Washington Post Story abgleicht, fällt auf, dass man nur genau dass dementiert, was dem Weißen Haus nicht vorgeworfen wurde. Das Treffen wird sowie schon kritisiert, weil die US-Presse ausgeschlossen wurde - im gegensatz zur einem russischen Photographen und weil in keiner Verlautbarung die Teilnahme von Kislyak erwähnt wurde. Sie wurde nur bekannt, weil russische Medien Bilder veröffentlicht haben. Das Problem mit Kislyak ist, dass verschwiegene Kontakte zwischen ihm und Flynn zum Rücktritt des Sicherheitsberaters geführt haben. Bei diesen Kontakten wurden von Flynn möglicherweise unzulässige Absprachen getroffen. Verschwiegene Kontakte zwischen Kislyak und Justizminister Sessions haben dazu geführt, dass der Justizminister sich von allen offiziellen Untersuchungen zu Russland-Gate zurückgezogen hat. Danach haben Buzzfeed, die New York Times und Reuters den Bericht bestätigt.
  15. Der LEP wurde gerade erst überarbeitet und ist am 08.02.2017 in Kraft getreten. Dort Änderungsprozesse in Gang zu setzen halte ich für nachrangig, da man eh erst Ende der Legislatur-Periode von Rechtskraft ausgehen kann. Mit dem aktuellen Planfeststellungsverfahren in DUS geht man an die Grenze dessen, was laut Angerland-Vergleich zulässig ist. Den Vertrag zu kündigen wird schwer. Da DUS ansonsten über Flugzeuggröße wachsen kann, muss man bauliche Änderungen vorantreiben. Die Verlängerung des Flugsteigs C und/oder ein Low-Cost-Terminal.Wichtig ist, dass man die ÖPNV- und Fernbus-Anbindung an alle Flughäfen verbessert und die Baustellen auf der Bahnstrecke Köln-Duisburg zügig abschließt, dass in DUS wieder mehr Fernverkehrszüge halten.
  16. Das mag sein. Es gibt aber wesentlich unrealistische Ideen und Ideen mit einem schlechteren Kosten-Nutzen-Verhältnis. Nun denn, weiterschlafen. Und demnächst wieder informativere Beiträge schreiben. @Lufticus Das ist eine interessante Beobachtung. Ich würde allerdings die Frage stellen, wie weit ist die Flughafen-Erweiterung für die Grünen ein glaubwürdiges Thema - dass sie dazu bringt, die Koalition platzen zu lassen. Sie haben auch bei anderen Umweltaspekten nicht gezeigt, dass das Hügel sind, auf denen sie sich opfern. Eine andere Sichtweise, da es überwiegend eine Abwahl der amtierenden Regierung war, kann natürlich auch die Erfolglosigkeit der Grünen bei dem Thema gegen sie gewirkt haben, so dass die Anzahl der absoluten Flughafen-Gegner und der Grünen-Wähler übereinstimmt. Ich vermute, die Bürger, die die Erweiterung eher verhindern möchten, gewichten das Thema bei Kommunalwahlen höher. Die Kommunalvertreter werden dann auch überwiegend klagen, neben Bürgerinitiativen und Umweltverbände.
  17. Das hat nur bei Heide Simonis damals in SH nicht geklappt Und da sie als Wahlverlierin eine Minderheitsregierung stellen wollte, meines Erachtens zurecht. Und ich konnte mir ein gewisses Maß an Schadenfreude nicht verkneifen. Gestern in NRW sind CDU/FDP jedoch klare Wahlsieger, so dass ich mir bei der Wahl des Ministerpräsidenten dieses Verhalten nicht vorstellen kann und auch kein Verständnis hätte. Interessant wird das Verhalten der AfD und der Umgang der anderen Parteien mit der AfD. Schaltet diese auf Total-Opposition um, so das CDU/FDP ihre Diszinplin brauchen oder versuchen SPD/Grüne die mögliche Regierung mit potentieller AfD-Zustimmung vor sich herzutreiben.
  18. Eine große Koalition hätte den Vorteil, dass man einige große und in meinen Augen notwendige Aufgaben angehen kann, wie die Fusion der Landschaftsverbände und Bezirksregierungen und eine Aufteilung auf drei Landesregionen-Mittelbehörden (Rheinland / Ruhrgebiet / Westfalen-Lippe). Luftverkehr ist denke ich zweitrangig. Am Rande, ich halte Öffentlichkeitsbeteiligung an Verkehrsprojekten für notwendig, vermute aber, dass ich das als konstruktiv, aufklärend beschreiben würde, während die SED damit vor allem verhindern will. Genauso bin ich, wie die Grünen für eine bessere Verknüpfung von Flughäfen und Schienennetzen, aber damit diese noch besser ans "Hinterland" angebunden sind und der bedarf an verlustbringenden Regionalflughäfen[*] wegfällt. [*] Eine Strukturreform würde vermutlich dazu führen, dass der FMO als Ausgleichsmaßnahme weiter privilegiert wird.
  19. Wer um alles in der Welt hat die Fragen so formuliert. Wenn ein Diskussion zwischen den beiden Polen schwanken sollen, ist hinterher niemand schlauer.
  20. Die Frage ist, wenn knapp 81% aller Passagiere ab HAM nonstop zum Zielort kommt, wieviel bedarf nach weiteren zusätzlichen Nonstop-Verbindungen besteht wirklich. Die zehn wichtigsten Umsteige-Flughäfen (Differenz zwischen Einsteigern und Endziel-Passagieren) in 2016 ab HAM waren, absteigend sortiert: FRA, MUC, DXB, AMS. IST, DUS, CDG, LHR, CPH, VIE. Auf knapp 90% der Strecken fliegen weniger als 8800 Passagiere pro Jahr.
  21. Aus dem aktuellen Spiegel: Der Lufthansa-Aufsichtsrat erklärt, dass seine Vorstandsgehälter nicht attraktiv genug sind und er deshalb nur zweite Wahl einkaufen kann.
  22. Das kann man so nicht sagen, für die öffentlich gehandelten Fluggesellschaften ist bekannt[*], ab welcher Auslastung die Unternehmen Gewinn gemacht haben in abgelaufenen Geschäftsjahren. Es ist ein Indikator, wie sich das Geschäft entwickelt. [*] Oder man kann es schätzen.
  23. Ist doch offensichtlich. Von der Bank - so wie Strom aus der Steckdose kommt. Alternativ von den Mitarbeitern [Pensionsverpflichtungen].
  24. Entschädigung bei verlegten Flügen ist zu zahlen, wenn die Fluggesellschaft nicht beweisen kann, dass sie den Fluggast mindestens 14 Tage vor über eine Verlegung informiert wurde, die eine Entschädigung nach VO 261/2004 auslösen wurde. Es kommt ebenfalls nicht darauf an, ob die Reise über die Fluggesellschaft direkt oder über dritte gebucht worden ist. Aktenzeichen beim EuGH ist C-302/16, Urteil ECLI:EU:C:2017:359, Pressemitteilung. Das die Beweislast bei der Fluggesellschaft liegt ist in meinen Augen richtig - und sollte in der Regel auch Formsache sein. Das die Fluggesellschaft gegenüber dem Passagier für die Entschädigung haftet ist auch richtig, da zwischen beiden ein Vertrag zustande gekommen ist und der dritte nur Vermittler ist. In diesem Fall hat die Fluggesellschaft den Vermittler rechtzeitig informiert, dieser die Information aber zu spät weitergeleitet. Die Fluggesellschaft kann den Vermittler in Haftung nehmen.
  25. Mal sehen, ob die Five-Eyes Partnerländer dieses mal auch nachziehen und wie sich der US-Kongress dazu positioniert. Der Heimatschutzminister verliert leider zunehmends an Glaubwürdigkeit. Reuters berichtet, dass die ICAO eine Arbeitsgruppe zu dem Thema eingerichtet hat. Nicht das es eine Scharade von Steve Banon und seiner Sprechpuppe "tiny hands Donald" ist.