Mr.Grumbert

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  1. Ja das stimmt definitiv, zum Umsteigen innerhalb Asiens ist China Airlines kaum geeignet. Insbesondere die nördliche Route entlang der Chinesischen Grenze ist schon sehr weit. Aber für einen Flug direkt nach Taiwan ist China Airlines definitiv eine gute Wahl - trotz der falschen Allianz (auch in meinem Fall). Soweit ich weiß liegt die AF/KLM Lounge im Schengen Bereich in T2. Diese Möglichkeit hatte ich daher gar nicht weiter in Betracht gezogen. Ob es möglich ist, trotzdem erst in den Schengen Bereich zu gehen weiß ich nicht, da ich nur sehr selten ab Terminal 2 fliege. Aber aufgrund der unterschiedlichen Sicherheitskonzepte (zentral/ dezentral) würde das dann in jedem Fall zwei Mal Sicherheitskontrolle bedeuten. Das erscheint mir wenig attraktiv.
  2. Diesen Monat musste ich beruflich kurzfristig nach Taiwan reisen. Da die direkten Flugverbindungen dorthin doch recht spärlich sind, kam ich in den Genuss, die Business Class von China Airlines auszuprobieren. Hier ein paar Eindrücke von meinem Flug. Einen ausführlicheren Bericht findet ihr auf Business Traveller & Wife. Anreise Mit dem ICE ging es nach Frankfurt: Anschließend nahm ich den Shuttle Bus vom Terminal 1 zum Terminal 2. Check-in bei China Airlines: Zusammen mit Delta und anderen Sky Team Airlines nutz China Airlines eine Vertragslounge, die sich "Sky Lounge" nennt: Die Business Class Kabine in der Boeing 777-300 überzeugt in jeglicher Hinsicht: Es ist immer wieder schön, einen Fensterplatz zu haben und trotzdem Zugang zum Gang zu haben: In Frankfurt gibt es auf dem Vorfeld ja auch immer einiges zu sehen - inklusive dem eigenen Flugzeug, das sich in den Fensterscheiben spiegelt: Das Essen an Bord war durchschnittlich - die Getränkeauswahl top! Wie gewohnt gab es auch die üblichen Amenities: Der Flug verlief unspektakulär und landete pünktlich in Taipeh. Dort wurde vor Kurzem die Metro zum Flughafen fertiggestellt: Hier noch einige Eindrücke aus Taipeh selbst: An einem Freitagabend ging es dann wenige Tage später schon wieder zurück nach Deutschland. Dort konnte ich noch die Lounge am Flughafen in Taipeh testen: Fazit: Der Flug mit China Airlines war rundum angenehm. Wirklich ein gutes Business Class Produkt! [Mehr Details sowie zusätzliche Bilder findet ihr auf meiner Website Business Traveller & Wife.]
  3. Air China bietet teilweise sehr günstige Business Class Flüge nach Asien an - hat aber leider auch einen zweifelhaften Ruf. Meine Frau und ich haben Ende letzten Jahres beim Black Friday Sale von Air China zugeschlagen und einen Gabelflug FRA-PEK-SIN / HKG-PEK-FRA gebucht. Wie uns der Flug in der Air China Business Class gefallen hat könnt ihr in unserem Blog nachlesen: Business Traveller & Wife (Der Beitrag ist in Deutsch und Englisch verfügbar)
  4. Trump und die Luftfahrt

    Ich hab damit gemeint, wie die USA nachvollziehen wollen, ob ihre Regelungen auch umgesetzt werden. Für die Kontrolle beim Einsteigen sind ja nach wie vor die (offenbar als "unsicher" eingestuften) Airlines und Abflughäfen verantwortlich. Sprich: Würde es in der USA überhaupt jemand merken, wenn z.B. TK nichts macht und die Passagiere weiterhin mit Tablets und Laptops im Handgepäck ankämen. Sorry für das Missverständnis bezüglich "einfach". Wollte dir eigentlich zustimmen, dass es es theoretisch an manchen Standorten schon möglich ist, nur nach meiner Einschätzung doch größere Eingriffe in die Prozesse bedeutet. Na ja, warten wir's ab.
  5. Trump und die Luftfahrt

    Nein, verstehe ich auch so. Das EU Luftsicherheitsrecht baut ja auch darauf, dass die Sicherheitsstandards in ganz Europa (theoretisch) einheitlich sind und man sich gegenseitig vertraut. Unabhängig davon ist das für mich trotzdem alles nicht zu Ende gedacht. Wie du schreibst, "einfach" mal schnell ein separates Kontrollgate oder sonst was am Flughafen einzurichten, stellt sich in der Praxis dann doch als schwieriger heraus. Die Abfertigungsprozesse sind so komplex, dass sich das nicht "ab sofort" umsetzen lässt. Und es bleibt immer noch die Frage, wie das bei ankommenden Flügen überhaupt geprüft werden kann. Erscheint doch alles noch recht willkürlich und unausgereift...
  6. Trump und die Luftfahrt

    Nun hat auch Großbritannien nachgezogen: http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1139819.html Mir stellt sich dabei jedoch grundsätzlich die Frage, wie diese neue Regel umgesetzt werden soll? Es dürfte ja sicher nicht ausreichen, dass die Airline die Passagiere beim Check-in auf das Verbot hinweist. Wenn jemand angibt, dass er kein entsprechendes Gerät dabei hat, muss der Check-in Mitarbeiter das so glauben. An der Sicherheitskontrolle werden Laptops etc. zwar erkannt, aber um das Verbot dort sinnvoll weiterzuverfolgen, müssten die Prozesse an den betroffenen Flughäfen grundlegend umgestellt werden. Entweder ne separate Spur für betroffene Flüge der betroffenen Airlines, was voraussichtlich nicht wirtschaftlich ist. Oder das Sicherheitspersonal müsste bei jedem Laptop die Bordkarte scannen und genau wissen, welche Airlines und Flüge betroffen sind. Vor allem, was passiert dann, wenn während der Sicherheitskontrolle doch solche Geräte festgestellt werden? Dann ist der Koffer ja schon eingecheckt und nicht mehr greifbar...? Wer bekommt das in der USA überhaupt mit, wenn Passagiere mit Laptop im Handgepäck ankommen und direkt zur Gepäckausgabe gehen? Fragen über Fragen. Hat da jemand mehr Einblicke, wie das abläuft? Und für mich die wichtigste Frage: Gibt es tatsächlich irgendwelche objektiven Anhaltspunkte, dass ein solches Verbot zielführend ist? Klar können Sprengsätze gut in einem Laptop versteckt werden. Aber mit moderner Sprengstoffspurendetektion lassen sich Sprengstoffe doch recht zuverlässig detektieren. Die Geräte erkennen ja nicht nur industriell markierte Sprengstoffe sondern auch andere Stoffe, die für den Bau von Sprengsätzen verwendet werden können. Wäre es nicht zielführender, diesen Kontrollschritt standardmäßig vorzuschreiben anstatt die Geräte in den Frachtraum zu verbannen, wo sie dann wiederum Safety-Gefahren verursachen?
  7. Hallo zusammen! Letzten Herbst sind meine Frau und ich auf die Osterinsel geflogen. Durch einen glücklichen Zufall haben wir ein günstiges Business Class Angebot bei LATAM gefunden und konnten so ganz entspannt in unseren Urlaub starten. Hier ein Reisebericht über unseren Flug: Latam Check-in zur Osterinsel Am Abreisetag sind wir sehr früh aufgestanden und mit dem Taxi zum Flughafen Santiago (SCL) gefahren. Es hat sich als gute Idee herausgestellt, tatsächlich 2 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. LATAM hat nämlich einen speziellen Check-in Bereich nur für die Osterinsel, was bedeutet, dass alle Passagiere sehr viel Gepäck dabei haben. Dementsprechend lange dauert die Kofferabgabe dann bei jedem. Die schlechte Nachricht ist, dass es für die Osterinsel keinen Priority Check-in gibt (oder zumindest haben wir keinen gefunden). So mussten wir uns ganz ans Ende der langen Schlange stehen und haben gute 45 Minuten gebraucht, um unser Gepäck abzugeben. Terminal & Lounge Nach der Gepäckabgabe sind wir direkt in den Sicherheitsbereich zum Gate gegangen. Das ist eine weitere Besonderheit an einem Business Class Flug auf die Osterinsel. Bei Inlandsflügen erhalten Business Class Passagiere keinen Lounge Zutritt. Sofern ihr kein Mitglied in einem Frequent Flyer Programm seid, müsst ihr also wie alle anderen auch auf das Boarding warten: In einem Bus Gate im hintersten Eck des Flughafens. Boarding Zum Glück begann das Priority Boarding sehr früh, so dass wir nur ca. 15 Minuten in dem völlig überfüllten Gate warten mussten. Laut Flightradar24 war unser Flieger morgens aus den Vereinigten Staaten gelandet und das Flugzeug parkte dementsprechend noch vor dem internationalen Terminal. In der Konsequenz konnten wir also nicht über eine Fluggastbrücke in das Flugzeug gehen sondern wurden mit dem Bus über das Vorfeld gefahren. Da der Flug zur Osterinsel der einzige Langstrecken-Inlandsflug ist und die großen Flugzeuge sonst ausschließlich für internationale Routen verwendet werden, wird das wohl so gut wie immer der Fall sein. Das Flugzeug LATAM setzt für den Flug zur Osterinsel aktuell eine Boeing 787 ein, die auch für andere (internationale) Langstreckenflüge verwendet wird. Der Flieger bietet daher alle Extras einer „echten“ Business Class, inklusive Lie-Flat-Sitzen und Inflight Entertainment. Der Flug Um es mal zusammenzufassen: Zu diesem Zeitpunkt hatten wir also 45 Minuten vor der Gepäckaufgabe gewartet und nochmal 15 Minuten stehend in einem überfüllten Gate verbracht. Wie ein Business Class Flug hat sich das beim besten Willen noch nicht angefühlt! Das änderte sich jedoch schnell, als wir den Flieger betraten. Dort wurden wir von sehr freundlichen Crewmitgliedern begrüßt, die uns im gewohnten Stil gleich die Jacken abgenommen haben und einen Willkommensdrink servierten. Da es erst 9 Uhr morgens war, konnten wir zwischen Orangensaft und Wasser wählen. Es wurde zu dieser frühen Tageszeit kein Alkohol angeboten. Der Flug war pünktlich und so rollten wir bald darauf zur Start- und Landebahn. Beim Start hatten wir eine tolle Aussicht auf die Randbezirke von Santiago und die Anden. Die großen Fenster im Dreamliner der LATAM waren hier definitiv von Vorteil. Nach nur ein paar Minuten, ließen wir das Chilenische Festland hinter uns und ab da ging es nur noch über den Pazifik. Frühstück über den Wolken Nachdem es draußen nicht mehr viel zu sehen gab, machte sich die Crew daran das Frühstück vorzubereiten. Zur Auswahl standen Omelette oder eine Käseauswahl. Mrs Grumbert und ich entschieden uns für das Omelette. Das Essen war ok, aber konnte nicht mit dem Standard anderer Airlines mithalten. Ein Amenity Kit gab es auch, es enthielt aber nur die absolute Grundausstattung wie Socken und eine Schlafmaske. Aber mehr braucht man ja auch nicht für so einen kurzen Flug. Besonderheit auf diesem speziellen LATAM Business Class Flug: Offensichtlich waren wir nicht die einzigen, die herausgefunden hatten, wie man diesen Business Class Flug zu einem guten Preis buchen kann. Um uns herum war ein Mix aus Chilenischen Teenagern, die Musik auf ihren Smartphones hörten, und älteren Europäischen Touristen. Auf jedem anderen Flug wäre ich vermutlich irgendwann genervt gewesen, dass es sich statt der gewohnt ruhigen Business Class Atmosphäre zeitweise eher wie ein Condor-Urlaubsflug nach Spanien anfühlte. Aber ich war ja nicht zum Arbeiten hier, von daher hat das schon gepasst. Ankunft auf der Osterinsel Der restliche Flug war ziemlich unspektakulär. Da es draußen wirklich gar nichts zu sehen gab, außer Wolken und Ozean, haben wir es uns in den Sitzen bequem gemacht und Filme geschaut. Endlich erschien die Osterinsel am Horizont: Unser Flugzeug überquerte die Insel einmal und gab uns dadurch schon einen Vorgeschmack, auf das was uns unten auf der Insel erwartete. Kurz vor der Landung hatten wir eine schöne Aussicht auf die Küste der Osterinsel. Mataveri Airport Die Landung am Mataveri Airport (IPC) war problemlos. Da unser Flug der einzige an diesem Tag war, hatten die Flughafenmitarbeiter schon alles vorbereitet, so dass wir schnell aussteigen konnten. Interessant: Die Start- und Landebahn ist 3,318 Km lang und wurde für Ausweichlandungen des U.S. Space Shuttle konzipiert! Der Flughafen selbst ist sehr klein. Trotzdem mussten wir fast 30 Minuten auf unsere Koffer warten. Offensichtlich waren nur sehr wenige Gepäcklader damit beschäftigt, alle Koffer aus dem großen Flugzeug auszuladen. Alles andere wäre aber vermutlich auch unwirtschaftlich. Unser Abenteuer auf der Osterinsel Als wir den Flughafen verließen wurden wir von unserem Fahrer mit einer Blumenkette begrüßt und das Abenteuer konnte beginnen! (Mehr Bilder und Details zu unserem Aufenthalt auf der Osterinsel findet Ihr auf meiner Website: http://www.businesstraveller-and-wife.com/deutsch/) Der Rückflug Nach zwei tollen Tagen auf dieser einsamen Insel, machten wir uns schon wieder auf den Weg zurück nach Santiago. Der Flug von der Osterinsel in Richtung Santiago war dabei in vielerlei Hinsicht besser als der Hinflug. Erstaunlicherweise gab es am Flughafen Mataveri einen extra Check-in Schalter für Business Class Passagiere, so dass hier alles sehr schnell ging. Der Security-Check war auch problemlos und anstatt im Gate konnten wir anschließend in einem kleinen Vorgarten auf das Boarding warten. Besonders schön, dass wir dort unseren Flieger im Blick hatten: Das Boarding war schnell und gut organisiert und auch hier gab es eine Priority Lane. Dieses Mal wurde als Willkommensgetränk Sekt oder Wasser angeboten und es gab auch ein paar Nüsse dazu. Wir entschieden uns für Sekt. Ein letzter Blick auf die Osterinsel und dann ging es zurück Richtung Festland. Das Essen war erstaunlich gut – insbesondere vor dem Hintergrund, dass es offensichtlich auf der Insel produziert wurde. Zumindest haben wir beobachtet, wie ein Cateringfahrzeug mehrere Kisten mit abgepacktem Flugzeugessen in den Dreamliner geladen hat. Nach dem späten Mittag- bzw. frühen Abendessen wurde das Licht gedimmt und der restliche Flug war angenehm und kurzweilig. Fazit Die Osterinsel ist einer der faszinierendsten Orte an dem ich je war - und der Flug dorthin in der Business Class war natürlich auch etwas ganz Besonderes! Auch wenn es nicht der beste Business Class Flug war, den ich je erlebt habe, war es immer noch viel besser als in der engen Economy Class auf die Osterinsel zu fliegen. Ich kann die Reise dorthin nur weiterempfehlen! ___ [ich habe den Reisebericht auch auf meiner Website veröffentlicht - alle Bilder und Texte stammen aber ausschließlich von mir]