stefan1531

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  1. Auf der Karibikinsel Sint Maarten ist eine Touristin vom Turbinenwind eines Flugzeugs weggeschleudert und tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizei auf Facebook mit. Die 57-jährige Neuseeländerin habe am Princess Juliana International Airport den Start einer Boeing 737-800 beobachten wollen. Dabei sei sie durch die starke Windentwicklung der Turbinen weggeblasen worden. Sie prallte mit dem Kopf gegen einen Betonblock und erlag ihren schweren Verletzungen. Quellen: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sint-maarten-touristin-von-flugzeugturbine-weggeblasen-a-1157531.html#ref=rss und https://www.thedailyherald.sx/islands/67600-breaking-news-woman-dies-after-jet-blast-at-airport
  2. Asiana Airbus A380 First Class

    ja, die Schlafkoje sieht bei manchen airlines in der Business besser aus. Besonders dieser "Lappen" über der Kopfstütze sieht irgendwie eklig aus.
  3. Aktuelles zum Flughafen Hahn

    HNA erwirbt wohl Airport Hahn http://www.n-tv.de/wirtschaft/HNA-erwirbt-wohl-Airport-Hahn-article19625117.html
  4. Mit einem Frachter reisen

    einen Reisebericht einzustellen. Deswegen auch in der Rubrik "Reiseberichte". war/ist mir nicht bewusst - sorry.
  5. Mit einem Frachter reisen

    @abdul099: selbstverständlich haben wir vorab an Atlas kommuniziert, daß wir mit einem ESTA-waiver einreisen; wie all' die Jahre zuvor auch @Burma: es ging hierbei darum, daß wir mit einer Frachtflug-Gesellschaft als Passagiere geflogen sind. Reine Frachtunternehmen befördern i.d.R. keine Passagiere. Für die Crew gelten andere Regeln.
  6. Mit einem Frachter reisen

    Hallo und guten Tag zu meinem ersten Beitrag, der gleich ein Reisebericht wird. Ich flog am 25. August 2016 mit Atlas ab HHN nach MEX, Flug 5Y8080 als Begleitung eines unserer Charter. Ich arbeite bei einem Logistikunternehmen in der Rennsportabteilung. Nachdem für 2 Wochen später sowieso der Weiterflug mit "unserer" 747-400F ex MEX nach AUS geplant war, habe ich selbstverständlich ein ESTA Visum für die USA beantragt. Von HHN nach MEX musste ein Zwischenstop in CVG zum Auftanken erfolgen. Mit dem First Officer hatten wir eigentlich besprochen, daß wir zum refueling im Flieger bleiben, da es ja gleich anschließend weitergehen sollte. Der Customs officer sah das aber anders und zitierte uns zur Emigration. Wir sagten ihm, daß wir ja (jetzt) noch gar nicht einreisen wollen, sondern gleich weiterfliegen - aber wie das bei Amis so ist, da war nix zu machen. Es folgte eine 20-minütige Autofahrt zur Emmigration. Dort legten wir (die Crew, meine Chefin und ich) unsere Ausweise und Visa vor. Der zuständige Zöllner sagte uns daraufhin "your visa is not good enough", da wir keine "Crew" sind. Ein ESTA-Visum gelte nur für PAX-Flüge. Die Airline kann aber eine Ausnahmeregelung beantragen (was fast alle Frachtunternehmen machen), ATLAS hat dies aber nicht getan. Es folgte ein freundlicher Anschiss der Crew und an uns gerichtet. Wir häben ja schließlich die Bedingungen im ESTA-Antrag unterschrieben und müssen somit den kompletten Wortlaut kennen, daß das Visum grundsätzlich nicht für Frachterflüge gälte (die Frage, ob er sich jemals die Microsoft-EULA durchgelesen hätte, verkniff ich mir). Er hätte nun das Recht, uns in die nächste Maschine nach Deutschland zu setzen. Da wurde es mir schon ganz schön warm - mussten wir doch am nächsten Morgen in Mexico City an der Rennstrecke stehen. Nach mehreren Telefonaten kam er dann wieder, mit seinem Chef im Schlepptau. Der Boss habe zugestimmt, daß er uns einen "once in a lifetime waiver" ausstelle. Dieser kostet 500 USD pro Person, aber auch davon würden sie absehen. Er empfahl uns, für die Zukunft ein reguläres Visum zu beantragen, mit Interview und dem vollen Programm. Wenn wir dort allerdings gefragt würden, ob wir je Probleme bei der Einreise in die USA gehabt hätten, wüssten wir ja, was wir antworten müssen.... Selbst der Pilot und die Crew wurden ganz kleinlaut, weil deren Arbeitgeber die Sache ebenfalls nicht ordentlich geprüft habe. Auf meine Antwort "Yes Sir, fully understood" entließ er uns zum Weiterflug. Die Austausch-Crew im Flieger war schon über den Vorfall informiert und begrüßte uns mit einem herzlichen "welcome to America!". Tags darauf stellte sich heraus, daß sowohl Atlas als auch wir alles richtig gemacht haben. Atlas hat den "waiver" beantragt - dies ist aber aus dem Zollsystem herausgefallen/verschwunden und wurde nachgebessert. Meine Kollegen, die mit einer -8 vorausgeflogen waren und das selbe Problem hatten, hatten allerdings noch mehr Pech. Weil ein Hydraulikteil an einem der Triebwerke einen Ausfall hatte, war die Maschine AOG. Atlas hat ein Hotel für sie gebucht. Als die Crew die Kollegen abholen wollte, wollten diese erst nicht mit - schließlich hatten sie keinen Stempel im Pass, weil sie ja nicht einreisen durften. Die Crew hat sie dann überzeugt, daß sie mitkommen können - quasi als "illegal Eingereiste". Sie haben sich bis zum Weiterflug möglichst unauffällig verhalten.... Unser Charterbroker und die Airline haben sich vielfach für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Da auf unseren Reisen immer wieder unglaubliche Dinge geschehen, ist dieses Erlebnis für uns einfach "another story to tell". Somit geschehen.