mapuyc

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  1. Ich drücke die Daumen, dass sich der Aktienkurs wieder erholt...
  2. An sonnig populistischer Schlichtheit ist dieses Grünen-Statement kaum zu überbieten. Geld für Schulsanierung - da werden mal eben munter die Haushaltstitel gemixt - und noch mehr Personal, also statt Investitionen Langzeit-Personalausgaben für die Amtsstuben. Hübsche Idee! Lärm macht krank, das ewig alte so sehr deutsche Thema - kein Wort natürlich, dass die heutige Fliegergeneration viel weniger Lärm macht und weniger umweltschädlich ist als die alten Maschinen. Und dieser Trend wird sicher auch in der nächsten Fliegergeneration weitergehen. "Einige wenige, die schnell ihren Flieger erreichen wollen". Hat man den Herrschaften schon mal die Fluggastzahlen Berlins und ihre Zuwachsraten gezeigt? Wenn es darum gehen wird, BER als einzigen Flughafen der Region auszubauen, werden dieselben Politiker als erstes dagegen aufstehen. TXL wird offenbleiben müssen, um die ständig steigenden Passagierzahlen der Region überhaupt bewältigen zu können. Denn eine 3. oder gar 4. Bahn am BER wird vermutlich immer Illusion bleiben. Arbeitsplätze und Wohnungen: In dieser Form auch wieder blanker Populismus, weil das eine "Gute" gegen das andere "Böse" versucht wird auszuspielen. Berlin hat wie kaum eine andere europäische Großstadt Flächenressourcen ohne Ende. Um eine Verdichtung a la Paris zu erreichen, könnte Berlin wahrscheinlich seine Einwohner- und Arbeitsplatzzahl verdoppeln. diese Wohnungen und Arbeitsplätze lassen sich also bestimmt an anderen Stellen in der Stadt (was wäre z.B. mit Tempelhof?) errichten. Eine einmal aufgegebene Flughafen-Infrastruktur ist dagegen in Deutschland auf ewig verloren. Es bleibt dabei: Die Grünen bleiben ihrer verkehrs- und infrastruktur-feindlichen Linie treu. Immerhin bewahren sie damit Kontinuität, ist ja auch mal was. Dass man sie als innovationsfeindlich und ewig gestrig abstempeln muß, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
  3. Das war 1991 für MUC überhaupt kein Problem. Aber Berlin ist natürlich nicht Bayern.....
  4. Es wäre ja auch mal schön, wenn der Luftverkehrsstandort Deutschland wieder in gleicher Weise am Wachstum des Marktes teilnimmt, wie es sich eigentlich für eine der gesündesten und wachstumsstärksten Industrienationen der Welt gehören sollte, nämlich auch mit an der Spitze rudern und nicht am Wachstums-Tabellenende herumzudoktern. Natürlich kann die LH das alleine nicht wuppen. Dazu gehören auch die politischen Rahmenbedingungen. Aber als eine der stärksten und größten Airlines der Welt sollten ihr diesbezügliche Forderungen an eben diese Politik leichter fallen als als flügllahmer Kranich, dem man vorwerfen kann, erstmal seine eigenen Hausaufgaben machen zu sollen.
  5. Endlich, Gott sei Dank! Endlich gibt es wieder Planungssicherheit - für beide Seiten. Und weil die Gesellschaft jetzt weiß, woran sie ist, kann sie auch wieder auf Wachstum schalten, auch bei der Mutter. Die Piloten werden merken, daß das auch Ihnen zugute kommt. Erstaunlich - und sehr positiv - ist die Länge der Vereinbarung. Ohne die Einzelheiten zu kennen, wollen wir hoffen, daß die LH mit diesem Ergebnis ihre Konkurrenzfähigkeit im Weltmarkt behält oder eigentlich: wieder verbessert. Denn das ganze Agieren in den letzten Jahren war doch weitgehend defensiv. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre das ein extrem positives Zeichen!
  6. Hallo zusammen, ich habe Anfang Mai einen (Rück-)flug von Denpasar mit Jetstar nach Singapur und abends von dort Rückflug mit Finnair über Helsinki nach HAM. Beide Flüge sind völlig unabhängig voneinander gebucht. Ein reiseerfahrener Verwandter meinte, daß es gleichwohl möglich sein müßte, das Gepäck schon bei jetstar in Denpasar bis HAM aufzugeben. Haltet Ihr das für möglich? Besten Dank vorab für die Antwort!
  7. Solange OLT noch nicht als "Express" größenwahnsinnig wurde, hat man in BRE mit Zürich, Bristol (für Airbus), Brüssel, Nürnberg und Kopenhagen über Jahre Geld verdient, an BRE lag deren Pleite sicher nicht. Vorstellen kann man sich neben den Zielen ZRH und VIE auf jeden Fall CPH im Tagesrand, vielleicht auch Oslo werktägig. Aber es fehlt an geeignetem Gerät und natürlich Carriern. Ein Superjet etwa oder die Next Generation-Maschinen von Embraer wären vielleicht geeignet, zu Kosten wie heute eine (zu große) 737-8 oder ein 320 auch mit 80-90 Paxen zu fliegen und preiswertes Fliegen - notwendig ab BRE! - zu ermöglichen. Ich sehe da allerdings keinen, der sich für diese Maschinen in Mitteleuropa interessiert. Hinzu kommen bei uns auch die Nachteile der Luftverkehrssteuer.