mapuyc

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  1. Verkehrszahlen 2017

    Der link für die adv funktioniert aber nicht. ("ups! Diese Seite ...) Klickt man die webseite an, ist der Mai der letzte eingestellte Monat
  2. Aktuelles zum Airport Bremen

    Wenn wir uns jetzt noch einig sind, dass für die Realisierung dieses sinnvollen Projektes das Wiederausgraben des Bahn - Y erforderlich wäre, stünde einem Lynchprozeß gegen uns nichts mehr im Wege......
  3. Aktuelles zum Airport Bremen

    Für mich gibt der Artikel vor allem die trostlose Situation von BRE wider - inzwischen ja völlig abgekoppelt vom positiven Trend der Flughäfen vergleichbarer Städte wie z.B. Hannover, Karlsruhe oder Nürnberg. 1.) Ryanair hat sich mit dem Statement auch offiziell von früheren Verlautbarungen - Verdoppelung des Aufkommens bis 2020 - verabschiedet. Geglaubt hat daran schon lange keiner mehr. Erstmals hat aber jetzt eine Airline-Vertreterin eine Prognose abgegeben, immerhin Erhaltung des mageren Status quo, vielleicht Arrondierung bei Touri-Zielen. Wer etwa die kleine Hoffnung hatte, FR würde die MAD-Vebindung wegen seiner Air-Europa-Kooperation wieder aufleben lassen und BRE damit nicht nur mit weiteren span. Zielen (IBZ wird ab BRE auch nicht mehr bedient, das war früher ein Standardziel), sondern auch aus brem Sicht mit hochinteressanten Südamerikazielen verküpfen, darf das gleich wieder begraben. Vergleicht man die rasante Entwicklung in Nürnberg - durchaus mit Bremen vergleichbar -, müßten bei den Verantwortlichen im AR die Alarmglocken schrillen. 2.) Bei den klassischen Legacies ist keine Entwicklung zu erwarten. Die Frequenzen nach AMS, FRA oder MUC haben wir seit Jahrzehnten, eigentlich mit eher abnehmender Tendenz wie bei CDG - der wichtige Bäckerflieger nach MUC fliegt z.B. nicht kontinuierlich das ganze Jahr durch. Dass andere Airlines (wie Swiss, Austrian, Scandinavian oder BA) hier auftauchen, braucht man nicht zu hoffen. Bei EW denkt man auf VIE herum - ich fürchte, man wollte was Freundliches sagen. 3.) Andere LCC Fehlanzeige. Wizz antwortet gar nicht erst - dort hat man sich für HAJ entschieden; dass BRE 3. norddeutscher Flughafen wird (was für deutliches Wachstum sorgen könnte!) ist vollständig unwahrscheinlich, es sei denn, Wizz bedient die Republik irgendwann flächendeckend. Das Desaster Lübecks (leicht) voraussehend, hätte der Flughafen hier viel früher Bande knüpfen müssen. So würde etwa eine Verbindung nach Nordpolen in Bremens Partnerstadt Danzig durchaus Sinn machen. Norwegian hat nichts vor, dabei wäre OSL aus norddeutscher Sicht wahrlich nicht unlogisch. Nachdem sich SK wieder zurückgezogen hat, läßt sich der wirtschaftlich für Bremen wichtige skandinavische Raum nur über FRA, AMS oder via Auto über HAM erreichen. Ein absoluter Standortnachteil! 4.) Germania hat BRE vor einigen Jahren gut hochgezogen - das ist allerdings mit Ausnahme der reichlichen türkischen Ziele (ob die wohl alle bleiben, wenn Erdogan seine Diktatur erst vollendet hat?) sowie Island die Wiederherstellung dessen, was man schon Ende der 90er Jahre mit Hapag Lloyd / TUI hatte. Inzwischen ist der Aufbau auch hier zum Stillstand gekommen, während Germania die gleiche Zieldichte nun auch in Nürnberg, Erfurt oder Münster aufbaut. Zusätzliche Ziele Fehlanzeige, IBZ und MAH scheinen selbst mit dem A 319 nicht rentabel zu bedienen, da muß man folglich nicht von weiteren iberischen (La Palma, Faro) , italienischen (Sizilien, Lamezia), kroatisch/dalmatischen (Split, Dubrovnik), zypriotischen (Paphos) oder israelischen (Tel Aviv) träumen. Der nordafrikanische Raum ist ab BRE ohnehin schon immer stiefmütterlich bedient; vergleicht man die ADV-Zahlen, weist BRE "interkontinental" traditionell nur einen Bruchteil an Fluggästen vergleichbarer oder sogar deutlich kleinerer Flughäfen (wie Erfurt, Karlsruhe o.ä.) aus. Andere Touri-Carrier sind nicht vorhanden. X3 und DE - früher Stammgäste - verschmähen BRE seit langem, daran wird sich nichts ändern. XQ fliegt nach AYT und Izmir - letztere als Bremens Partnerstadt und vielfältigen wirtschaftlichen Verflechtungen mit zu geringen Frequenzen - . Für westeuropäische Urlaubsziele wie z.B. die Kanaren konnte man die Airline leider nicht interessieren. Der hoffnungsfrohe Aufbau mit Small Planet als Alternative zu ST in 2016 ist schon im 2. Jahr zurückgegangen; dort hat man PAD als home-Standort BRE vorgezogen. National hat Bremen eine Verkehrs-Randlage. Die A1 ist südwestwärts eine reine Katastrophe. Bahntechnisch hängt man in Ost-west-Richtung an einer langsamen und technisch veralteten IC-Linie Hamburg - Ruhrgebiet; nach Süden/Südosten geht mit wenigen ICE-Ausnahmen alles nur per Umstieg in Hannover. Ein in jeder Hinsicht funktionierender Airport wäre daher absolut wichtig, diese infrastrukturellen Nachteile auszugleichen. Mit einer schwachen Mannschaft am Airport und einer noch schwächeren im Rathaus - wirtschaftsorientiertes Denken ist in der Landesregierung definitiv nicht vorhanden - ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Fazit: Nach den Anfangserfolgen (TK, ST) ist der derzeitigen BRE-Administration zunehmend die Luft ausgegangen; zwar ist der Flughafen wirtschaftlich gesund - immerhin ein guter Erfolg - ; Wachstum, um damit Bremens Infrastruktur im Ranking der deutschen Wirtschaftsregionen zu verbessern, findet seit 2 Jahren nicht mehr statt, das Ziel 3 Mio Paxe rückt immer mehr in die Ferne, weitere LCC (der Flughafenchef selbst sprach hier noch vor geraumer Zeit von 2-3 weiteren Carriern, mit denen man in guten Gesprächen sei.... leider heiße Luft) nicht in Sicht. Ergebnis: Die Fluglärmgegner müssen sich keine Sorgen machen. Das Gebiet rund um den Airport wird auch in Zukunft zu den lärmärmsten Zonen Bremens gehören.
  4. Flughafen München - 3. Bahn

    Nur um das klarzustellen: Auch mir liegt nichts ferner als Diktaturen! Ich wünsche mir nur von der Politik die Fähigkeit zu entscheiden und sich nicht hinter Endlos-Gutachten und fragwürdigen Volksentscheiden (s.o.) zu verstecken. Allerdings auch die Bereitschaft, dafür zu kämpfen und notfalls den Kopf hinzuhalten.
  5. Flughafen München - 3. Bahn

    Die Diskussion zeigt die ganze Problematik von Volksentscheiden auf. MUC ist ein Flughafen im nationalen und volkswirtschaftlichen Interesse. Gerade das letztere Thema ist für große Teile unserer Bevölkerung ein Buch mit 7 Siegeln und gemeinhin etwas eher Bedrohliches ("die da oben, wir da unten") . ich lebe in einem Bundesland, in dem diese Denkweise und das Unverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge weit verbreitet ist und bis in die höchsten politischen Kreise geht. Ein Grund, weswegen wir uns in 40 Jahren von einer der reichsten Regionen Europas zum Armenhaus der Republik gewandelt haben. Bei Volksentscheiden über Infrastrukturprojekte von nationalem Interesse kommt noch das leidige St.-Florians-Prinzip dazu. Jeder möchte grundsätzlich von den Errungenschaften profitieren, die Auswirkungen dürfen nur nicht vor der eigenen Haustür zu spüren sein. Ich möchte dieses System aus Unterdrückung und Korruption hier wahrlich nicht haben, aber ich muß zähneknirschend immer wieder feststellen, dass China uns in der Verwirklichung großer Infrastrukturaufgaben um Lichtjahre voraus ist. Die Kehrseite ist die, dass auf unmittelbar Betroffene überhaupt keine Rücksicht genommen wird. Hier einen goldenen Mittelweg zu finden, wäre eine wirklich große Aufgabe und würde die Demokratie einen großen Schritt vorwärts bringen. Eine partikulare Stadt- (nicht Volks-!)abstimmung zählt gewiß nicht dazu.
  6. Verkehrszahlen 2017

    Das sehe ich nicht so. Natürlich hat london eine ganz andere Zentralfunktion als Frankfurt, Berlin oder München. Aber auch ohne London weisen die britischen Flughäfen sehr hohe Paxzahlen auf, wenn man das mit ähnlich großen deutschen Flughafenstädten vergleicht. Sicher spielt die Insellage auch eine Rolle. Aber auch ohne Insellage wird bei Entfernungen über 1.000 km heute idR das Flugzeug genommen. Im Interkontverkehr sowieso.
  7. Verkehrszahlen 2017

    Jetzt müßte man dagegen mal die Londoner Flughäfen stellen, dann würde man merken, wie unnatürlich klein eigentlich der deutsche Luftfahrtmarkt ist, verglichen mit der wirtschaftlichen Kraft unseres Landes...
  8. Aktuelles zu Ryanair

    Ich drücke die Daumen, dass sich der Aktienkurs wieder erholt...
  9. Aktuelles zum Flughafen BER

    An sonnig populistischer Schlichtheit ist dieses Grünen-Statement kaum zu überbieten. Geld für Schulsanierung - da werden mal eben munter die Haushaltstitel gemixt - und noch mehr Personal, also statt Investitionen Langzeit-Personalausgaben für die Amtsstuben. Hübsche Idee! Lärm macht krank, das ewig alte so sehr deutsche Thema - kein Wort natürlich, dass die heutige Fliegergeneration viel weniger Lärm macht und weniger umweltschädlich ist als die alten Maschinen. Und dieser Trend wird sicher auch in der nächsten Fliegergeneration weitergehen. "Einige wenige, die schnell ihren Flieger erreichen wollen". Hat man den Herrschaften schon mal die Fluggastzahlen Berlins und ihre Zuwachsraten gezeigt? Wenn es darum gehen wird, BER als einzigen Flughafen der Region auszubauen, werden dieselben Politiker als erstes dagegen aufstehen. TXL wird offenbleiben müssen, um die ständig steigenden Passagierzahlen der Region überhaupt bewältigen zu können. Denn eine 3. oder gar 4. Bahn am BER wird vermutlich immer Illusion bleiben. Arbeitsplätze und Wohnungen: In dieser Form auch wieder blanker Populismus, weil das eine "Gute" gegen das andere "Böse" versucht wird auszuspielen. Berlin hat wie kaum eine andere europäische Großstadt Flächenressourcen ohne Ende. Um eine Verdichtung a la Paris zu erreichen, könnte Berlin wahrscheinlich seine Einwohner- und Arbeitsplatzzahl verdoppeln. diese Wohnungen und Arbeitsplätze lassen sich also bestimmt an anderen Stellen in der Stadt (was wäre z.B. mit Tempelhof?) errichten. Eine einmal aufgegebene Flughafen-Infrastruktur ist dagegen in Deutschland auf ewig verloren. Es bleibt dabei: Die Grünen bleiben ihrer verkehrs- und infrastruktur-feindlichen Linie treu. Immerhin bewahren sie damit Kontinuität, ist ja auch mal was. Dass man sie als innovationsfeindlich und ewig gestrig abstempeln muß, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
  10. Aktuelles zum Flughafen BER

    Das war 1991 für MUC überhaupt kein Problem. Aber Berlin ist natürlich nicht Bayern.....
  11. Es wäre ja auch mal schön, wenn der Luftverkehrsstandort Deutschland wieder in gleicher Weise am Wachstum des Marktes teilnimmt, wie es sich eigentlich für eine der gesündesten und wachstumsstärksten Industrienationen der Welt gehören sollte, nämlich auch mit an der Spitze rudern und nicht am Wachstums-Tabellenende herumzudoktern. Natürlich kann die LH das alleine nicht wuppen. Dazu gehören auch die politischen Rahmenbedingungen. Aber als eine der stärksten und größten Airlines der Welt sollten ihr diesbezügliche Forderungen an eben diese Politik leichter fallen als als flügllahmer Kranich, dem man vorwerfen kann, erstmal seine eigenen Hausaufgaben machen zu sollen.
  12. Endlich, Gott sei Dank! Endlich gibt es wieder Planungssicherheit - für beide Seiten. Und weil die Gesellschaft jetzt weiß, woran sie ist, kann sie auch wieder auf Wachstum schalten, auch bei der Mutter. Die Piloten werden merken, daß das auch Ihnen zugute kommt. Erstaunlich - und sehr positiv - ist die Länge der Vereinbarung. Ohne die Einzelheiten zu kennen, wollen wir hoffen, daß die LH mit diesem Ergebnis ihre Konkurrenzfähigkeit im Weltmarkt behält oder eigentlich: wieder verbessert. Denn das ganze Agieren in den letzten Jahren war doch weitgehend defensiv. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre das ein extrem positives Zeichen!
  13. Hallo zusammen, ich habe Anfang Mai einen (Rück-)flug von Denpasar mit Jetstar nach Singapur und abends von dort Rückflug mit Finnair über Helsinki nach HAM. Beide Flüge sind völlig unabhängig voneinander gebucht. Ein reiseerfahrener Verwandter meinte, daß es gleichwohl möglich sein müßte, das Gepäck schon bei jetstar in Denpasar bis HAM aufzugeben. Haltet Ihr das für möglich? Besten Dank vorab für die Antwort!
  14. Aktuelles zum Airport Bremen

    Solange OLT noch nicht als "Express" größenwahnsinnig wurde, hat man in BRE mit Zürich, Bristol (für Airbus), Brüssel, Nürnberg und Kopenhagen über Jahre Geld verdient, an BRE lag deren Pleite sicher nicht. Vorstellen kann man sich neben den Zielen ZRH und VIE auf jeden Fall CPH im Tagesrand, vielleicht auch Oslo werktägig. Aber es fehlt an geeignetem Gerät und natürlich Carriern. Ein Superjet etwa oder die Next Generation-Maschinen von Embraer wären vielleicht geeignet, zu Kosten wie heute eine (zu große) 737-8 oder ein 320 auch mit 80-90 Paxen zu fliegen und preiswertes Fliegen - notwendig ab BRE! - zu ermöglichen. Ich sehe da allerdings keinen, der sich für diese Maschinen in Mitteleuropa interessiert. Hinzu kommen bei uns auch die Nachteile der Luftverkehrssteuer.