flieg wech

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  1. ich versuche es einmal mit einem zugegeben schrägen Vergleich: Alkoholiker, sofern festgestellt (und hier mangelte es doch offensichtlich vor dem Absturz im Hinblick auf eine mögliche vorliegende Depression) dürfen natürlich nicht fliegen, genauso wenig, wenn ein Pilot angetrunken ist in einem konkreten Fall. Damit aber stigmatisiert man natürlich nicht die Alkoholiker generell, es gibt viele Berufe (fast alle), in denen Alkoholkranke sehr wohl ihrer Arbeit nachgehen können, nur eine Passagiermaschine fliegen, das geht natürlich nicht. Und gleiches sollte doch wohl auch gerade im Bereich einer depressiven Erkrankung eigentlich selbstverständlich sein und der eigentliche Skandal ist, dass die oberen Lufthansa Chargen sich zu den Trauerfeiern trauen, obwohl ihre Fehler und ihr Versagen diesen Absturz begünstigt haben, vielleicht sogar verursacht.
  2. das Fatale bei Depressionen ist, daß diese eine Krankheit darstellen (und damit ein absolutes Flugverbot bedingen sollten), daß aber diese Erkrankung eben auch Stufen hat. Und Nein, der Zeitpunkt ist absolut angemessen, wenn man die vorgebliche Unfallursache (Selbsmord und Totschlag an 149 Passagieren) in Frage stellt. Und das Medien Echo hat den Angehörigen ja auch recht gegeben (so ist unsere Medienwelt nun einmal). Letztlich muß sich die DLH aber die Frage stellen, was ihre vorgeblich so hohen Sicherheitsstandards wert sind, wenn man trotz zahlreicher Hinweise und entsprechender Prozesse diesen Piloten eine Passagiermaschine hat steuern lassen. Ich dachte immer, daß gerade die DLH sehr siebt, bevor bei ihr jemand eine Pilotenausbildung beginnen kann und dann bemerkt während der Ausbildung dann immer noch niemand, daß etwas mit einem Kandidaten nicht stimmt. Und wie andere schon gesagt haben, die Schnelligkeit, mit der die Behörden nach dem Absturz die "Unfallursache" wußten, das schon sehr eigenartig gewesen. (ach ja es gibt glaube VIDEO aus der Kabine vom Absturz der Air France über dem Süd Atlantik und die Paxe sitzen da fast alle unbeweglich in ihren Sitzen außer denen, die bereits aus der Kabine geschleudert werden.)
  3. wir reden hier über eine Erkrankung...bitte Depressionen sind keine leichten Geschichten und die Betroffenen haben einen ernormen Leidensdruck (sind aber rechtlich idR schuldfähig) und welchen Sinn hat denn einer medizinischer check, wenn Erkrankungen nicht aufgedeckt und entsprechende Konsequenzen haben?
  4. Haben die Angehörigen eine Glaskugel, daß sie genau wissen, was sich abgespielt hat? Und wenn man den Aussagen der DLH glaubt, warum kann man sich dann nicht wenigstens finanziell einigen und muß vor Gericht gehen?
  5. vielleicht meldet sich Beveren ja auch hier zu Wort...er hat ja früher hier auch mitdiskutiert, ansonsten wäre es gut zu wissen, was denn zum Absturz der Maschine geführt haben könnte. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/germanwings-absturz-andreas-lubitz-vater-gegen-die-justiz-a-1140070.html Ansonsten finde ich die Haltung der Staatsanwaltschaft schon recht steil, dass die DLH nicht zumindest ein fahrlässiges Verhalten zuzuschreiben ist, bei Ihren Piloten mögliche mentale Probleme nicht feststellen zu können bzw. zu müssen. Immerhin müssen Piloten regelmäßig zu einem medizinischen Check und eine Depression ist ein pathologischer Zustand genauso wie ein Beinbruch oder eine Krebserkrankung (bei der übrigens die Flugfähigkeit bei einer Airline nicht unbedingt versagt wird für Piloten (bitte um Verständnis, dass ich da nicht genauer werden kann bzw. möchte, aber mir sind mehrer Fälle bekannt, daß Piloten, die an Krebs erkrankt sind, weiterhin "fliegen".)
  6. wobei der Rückflug von der Airline bezahlt werden muß...allerdings ist der Besuch und wahrscheinlich auch das Geld für das Flugticket wohl weg.
  7. das kann aaspere in seiner kleinen Welt "Der Führer hat immer recht" (wobei er Führer heutzutage natürlich der Arbeitgeber ist, ein Ausdruck der eigentlich mißverständlich ist, denn "Arbeitgeber" geben keine Arbeit, sondern (meist zu wenig) Geld und der "Arbeitnehmer" gibt Arbeit. Aber vielleicht ist die Haltung seines Arbeitgebers auch immer dadurch geprägt, ob man den Job, den man macht auch kann oder nur hat, weil man dem entsprechenden Vorgesetzten in den A...kriecht. Im letzteren Fall muß man halt durch Sekundäreigenschaften "glänzen". ..egal, was hat das aber auch mit dem Thema "HAM Airport" zu tun? Und wie gesagt, mich interessiert es nicht so sehr, ob es ex HAM Langstreckenverbindungen gibt - das wird eh nie der Fall sein -, sondern das man von HAM nach Europa (1-2 Flugstunden) zu Tagesrandzeiten fliegen kann und auch daran fehlt es...von den ganzen anderen Unzuträglichkeiten einmal abgesehen. Und das man von HAM keine nonstop Verbindung nach Nord Amerika installieren kann, liegt sicherlich nicht an der mangelnden Nachfrage wie UA das behauptet, sondern das so eine Verbindung von einem Provinz...äh...Regionalflughafen nicht in das Geschäftsmodel von UA passt...und wenn HAM Airport es nicht schafft, z.b. Norwegian zu einer entsprechenden Verbindung zu animieren, dann liegt das am Airport und seiner Leitung, die zu blöd sind, eine Kaffeemaschine zu vermarkten und nicht an der nicht vorhandenen Nachfrage nach Billigtickets z.b nach New York. richtig und es kann keiner erklären, was SIA dazu gebracht hat, von einem Airport zu fliegen, wo bereits andere "Asiaten" sind und an dem es nachweislich keine entsprechende Nachfrage nach Singapore gibt (der Duisburger Binnenhafen reicht da nicht). Ich vermute einmal,daß die DLH reichlich langfristige Verträge mit Hamburger Reedern hat und diese Verträge nicht Teil des Teilungsabkommen mit SIA auf den Strecken ex Deutschland sind und dann wäre HAM wieder zu klein.
  8. das würde ich auch unterschreiben, aber selbst da sieht es z.Zt. düster bzw. chaotisch aus. Wenn man nicht einmal in alle westeuropäischen Hauptstädte Tagesrandverbindungen hinbekommt, dann liegt auch darin ein Versagen der Airport Führung. Und zu Emirates : ok, das war etwas provokativ, aber dessen neuer Manager zuständig für Norddeutschland war nicht wirklich euphorisch.
  9. ob ein Kopftuch tatsächlich eine Religionszugehörigkeit dokumentiert, sei einmal dahin gestellt. Tatsächlich war das Tragen von Kopftüchern in Europa bis weit in die fünfziger Jahre nicht unüblich. Im übrigen ist es Teil einer offenen Gesellschaft, daß Menschen auch ihre religiösen und politischen Auffassungen öffentlich machen "dürfen". Und wenn man an die Diskussionen in den achtziger Jahren über Punk Frisuren denkt, dann gibt es bei der "Kopftuch" Frage sicherlich Parallelen. Warum muß eigentlich ständig in vorgeblich offenen und demokratischen Gesellschaften darüber sinniert werden, was man alles nicht tun sollte anstatt einfach einmal Toleranz zu üben, auch wenn wie zum Bsp ich das Tragen von Kopftüchern bei Frauen ganz furchtbar finde. Und bei der Frage der Wahl der Religionszugehörigkeit hat sich der Staat und damit die Öffentlichkeit nicht einzumischen und das ist auch gut so.
  10. oh...heute wieder ganz sensibel, naja dann mal im Detai: - nervtötende Sicherheitskontrollen, die ich kenne...und ich reise regelmäßig ex London, das bekanntlich sicherheitsgefährdeter ist als der Weltflughafen Hamburg Fuhlsbüttel. - Wartezeiten von einer Stunde auf das Gepäck, weil für 9 EURO niemand diesen Job machen will. - Flugpläne in fast alle europäischen Städte vollkommen sinnlos, allein 5 Fluege nach London zwischen 17:20 und 18:20 (und danach nix mehr!) - außer der Emirates und DLH Lounge alle in die Premier Lounge, wo der Kartoffelsalat und die Wiener Würstchen dann langsam knapp werden (und dort gibt es dann zwar einen Ruheraum, aber wer ein sensibles (Geschäfts)telefonat führen will und nicht allein dort ist, der hat einen unbegrenzten Zuhörerkreis. - von den fehlenden Verbindungen in alle Welt - naja das ist ja zum Erbrechen diskutiert. und diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen, aber warten wir mal ab, wenn BER öffnet, dann verschwindet EK wahrscheinlich genau dort hin. Wer das Interview mit dem neuen Chef Nordwest Deutschland gelesen und zwischen den Zeilen gelesen hat, der hat keine wirkliche Begeisterung für die Hamburg Flüge entdecken können.
  11. auch für 800 EURO für ein Rückflugticket (davon 300 EURO Steuern) kann man eine Strecke nicht gewinnbringend betreiben. Und mit insgesamt 4 tgl. Verbindungen davon eigentlich keine Hub to Hub kann man nicht davon ausgehen, daß man da unbedingt kostendeckend ist, es sei denn es gibt genug Cargo.
  12. und das macht den Irrsinn in HAM nun offiziell...bester und größter Provinzflughafen wäre angemessener...oder wie es immer so schön heißt....Hamburg das Tor nach Pinneberg.
  13. Gibt es keine Moeglichkeit mehr, eine Themenvoraussicht zu erstellen. Schade, wenn dem so waere, denn das wuerde das Erstellen von Reiseberichten doch erheblich erschweren.
  14. update zu Zimbabwe: Leider ist das Land im Moment nur eingeschränkt zu empfehlen, das Problem ist, wenn man mit dem eigenen Auto und außerhalb dem Hwange NP unterwegs ist. Dann wird man etwa alle 10km von einer Polizeikontrolle behelligt und die versuchen alles, einen mit einer Strafgebühr zu beglücken. Das insbesondere ist deshalb mehr als bedauerlich, da Zimbabwe eigentlich ansonsten das am einfachsten zu bereisende Land im südlichen Afrika ist. Aber für Touris, die nur bedingt Lust haben, sich auf Diskussionen mit Verkehrspolizisten und angebliche gesetzliche Regeln einzulassen, ist diese Problematik ein absoluter show stopper.
  15. vielleicht muß in MUC auch einmal zur Kenntnis nehmen, daß die Passagierzahlen des Airports schon jetzt weit jenseits dessen liegen, was der Markt München hergibt. Als man 1992 in Riem aufhörte betrug die Passagierzahl 12 Mio. Jetzt sind es 45 Mio (natürlich auch wegen des DLH Hubs), aber irgendwann gibt es eine Bedarfsdeckung und wieviele Flüge pro Tag sollen denn noch nach Barcelona oder auch den mittleren Osten gewinnbringend vermarktet bzw. angeboten werden?