Dummi

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  1. Nicht zwangsläufig, das eine hat erst einmal nichts mit dem anderen zu tun. Ist aber in diesem Fall trotzdem so.
  2. Die Kündigungen sind an alle raus. Bis auf Fälle die gesondert behandelt werden müssen wie solche in Elternzeit, Schwerbehinderte etc. Auch an diejenigen die noch fliegen und aus anderem Grund weiter bezahlt werden. Jeweils gekündigt zum 28.02.2018 oder hilfsweise dem nächstmöglichen Zeitraum. Interessant wird es aber sicher trotzdem noch da AOC relevante Personen zum Teil schon neue Stellen haben und damit das AB AOC deswegen frühzeitig erlöschen könnte was dazu führen kann das die Slot Weitergabe an LH schwer bis unmöglich wird, das hängt dann aber auch wieder von Brüssel ab und wieviel Zeit man sich dort lässt.
  3. Die ersten HE Airbus Flüge wurden durch ehemalige AB Piloten, davon mindestens ein erfahrener Trainer, durchgeführt.
  4. Aktuelles zu Ryanair

    Nein, beim finanziellen hört das nicht auf. Aber die Argumentation das man gegen geltendes Wirtschaftsrecht der LH alles geben soll weil sie die besseren Arbeitsplätze bietet ist halt schlicht falsch. Klar, Ryanair ist auch nicht unbedingt ideal (sehr viel näher da dran ist Easyjet), aber bietet tatsächlich inzwischen, als Folge der Personalschwierigkeiten der letzten Monate, ein besseres Gesamtpaket als LH/EW. Ach du je, ich war nie Trainer und hab das auch nicht vor, schon gar nicht bei Easyjet, denn damit einher geht dort eine Stationierung in Gatwick. Aber für den Gehaltsunterschied von über 60.000€ im Jahr würde ich auch durchaus von Meerbusch nach Berlin pendeln. Ja, es gibt andere Beschäftigte, und in der Kabine haben schon viele das Angebot angenommen. Über die anderen Jobs kann ich nichts sagen, und habe das auch nie vorgegeben. Ich spreche aus der Sicht als Pilot, und eben aus keiner anderen.
  5. Aktuelles zu Ryanair

    Nun ja, für die 8000 Arbeitnehmer sind die Jobs im LH Konzern um ein vielfaches asozialer und schlechter als die bei Easyjet. Selbst Ryanair zahlt inzwischen deutlich besser als der LH Konzern, sehr viel besser. Und das ohne das unsägliche Modell der Scheinselbständigkeit. Und bietet, genau wie Easyjet, deutlich bessere Roster, die ein echtes Sozialleben ermöglichen.
  6. Wäre doch eine Maßnahme für Easy ihr österreichisches AOC mit Leben zu füllen...
  7. Aktuelles zu Easyjet

    Das Merkblatt stellt keine Rechtsgrundlage dar, aber die darin aufgeführten EU Verordnungen schon. Klar kann man die ändern, aber so mindestens drei Jahre sollte man einrechnen für jede einzelne davon. Ach ja, man muss dazu natürlich auch den entsprechenden EU weiten Konsens hin bekommen.
  8. Aktuelles zu Easyjet

    Nein, bisher gibt es eine handvoll mündliche Zusagen, die ersten Verträge sollen Ende der Woche da sein. Man will aber wohl eigentlich warten bis das OK der Wettbewerbsbehörden da ist. Es werden als erstes eine Handvoll Trainer eingestellt die dann die anderen Air Berliner trainieren sollen, nachdem sie standardisiert sind.
  9. Aktuelles zu Eurowings

    Nichte alle. TXL-GOT wurde bis zur Betriebseinstellung von AB geflogen. Aber ja, man plante bei LGW im Dezember mit fünf Airbussen zu starten, derzeit hat man das auf einen reduziert und weiß noch nicht ob auch der klappt. Mangels Personal.
  10. Aktuelles zu Easyjet

    Ich würd mal sagen Jein. Ja, die ABler werden auf den ganz normalen Easyjet-Standard geschult, aber man fängt ganz bewusst damit an AB Trainer darauf zu standardisieren die dann wiederum den Rest der ABler umschult. Damit will man eine schnellere und problemlosere Umschulung erreichen. Das betrifft zumindest das Cockpit, in der Kabine kann das ander aussehen. Die Transaktion soll im Dezember abgeschlossen sein, damit gemeint ist das OK der Wettbewerbsbehörden, das Übertragen der Slots und das Closing der Verträge mit AB. Der Aufbau der Operation wird dann ab Januar beginnen, erstmal mit 12 Wetlease Maschinen und 2 Easyjet-Flugzeugen. Die Gesamtanzahl der Flugzeuge wird dann sukzessive hoch gefahen so dass man ab Juli die geplanten 25 Maschinen betreibt und ab November ist dann auch der Wetlease raus.
  11. Die Grundlage zum KTV wird bis 2022 ausgesetzt und gilt derzeit nicht.
  12. Das ist so aber schlicht nicht richtig. Es gibt keinen Tarifvertrag der Einstellungen bei Eurowings in Deutschland verhindert. Es gibt eine Sonderkündigungsklausel für den Vergütungstarifvertrag und den Manteltarifvertrag wenn mehr als 23 Flugzeuge bei Eurowings betrieben werden. Mehr nicht. Und dazu hat die Tarifkommission der Eurowings schon deutlich gemacht das sie dieses Sonderkündigungsrecht gar nicht (mehr) ziehen will, es wäre also problemlos möglich bei Eurowings Deutschland zu wachsen. Aber darum geht es gar nicht mal, es geht um das eventuell illegale verhindern bzw. umgehen eines Betriebsübergangs nach §613a durch den Sachwalter. Und eventuelle Unregelmäßigkeiten was Bezahlung der Rechtsanwälte Flöther und Kebekus in der Massenunzulänglichkeit angeht, offensichtlich bekommen diese die volle Bezahlung, der Bund seine 150 Millionen, und für nichts anderes wird noch Geld da sein.
  13. Aktuelles zu Easyjet

    AB Gehälter liegen ca. 30% über LTU, insofern richtig, es sind nicht LTU Gehälter. Easyjet liegt noch mal etwas drüber, insbesondere für die in den unteren 2/3 der Tabelle. Um auch das obere Drittel für Easyjet interessant zu machen wird in Abhängigkeit von der Gehaltsstufe bei AB bei Easyjet in Deutschland (und nur da) eine Einstufung für den Loyalty Bonus bei Easyjet vorgenommen. Seniorität als solche gibt es bei Easyjet nicht, und es wird auch nichts in der Richtung anerkannt. Low Cost muss halt nicht schlechte Bezahlung heißen, auch Southwest und Jetblue zahlen in den USA durchaus vergleichbar zu United und American.
  14. Aktuelles zu Eurowings

    Naja, die Darstellung ist nicht ganz richtig. Als Start: die dba Bedingungen waren bei Kauf ca. 15% besser als die der LTU, die Altersvorsorge war sogar gute 10 mal besser, aber auf normalem Niveau für eine ehemals britische Firma. Ein Betriebsübergang wurde weder bei dba noch bei LTU erfolgreich eingeklagt. Ganz im Gegenteil. Alle Klagen bei der dba (und nur dort gab es sie) waren erfolglos, nur da die Air Berlin nicht beweisen konnte das sie sich an den Sozialplan der dba (bei dem sie Vertragspartner war) gehalten hat konnten einige Piloten Abfindungen knapp an der halben Million einklagen. Bei LTU waren BÜ Klagen schlicht nicht notwendig, LTU wurde als eigene Firma bis zum 31.03.2011 weitergeführt und damit brauchte es keinen BÜ, es hatte sich im Binnenverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichts geändert. Am 01.04.2011 erfolge eine Verschmelzung mit der Air Berlin. Das war primär notwendig um die US-Streckenrechte und die ETOPS Zulassung zu erhalten. Dabei wurde mittels Tarifvertrag, der schon Ende Dezember 2010 abgeschlossen wurde, der Besitzstand der LTUler gewahrt. In den folgenden Jahren wurden die AB Bedingungen weit über diejenigen der LTU angehoben und diese folgten gerne in die AB Verträge. Die Verschmelzung selber hätte den §613a ausgelöst, und das war auch beiden Seiten unstrittig. Dabei hätten ohne die Besitzstandwahrung sofort die Tarifverträge der AB gegolten da sie mit derselben Gewerkschaft ausgehandelt wurden und dieselben Bereiche regelten. Die VC hat Erfahrung mit Integration, das ist richtig. Und mit Pleiten ohne weiterführende Aussichten. Aber nicht unbedingt mit der derzeitigen Situation. Andererseits ist man sich dort auch nicht zu schaden viel Geld in führende Top Kanzleien zu investieren um Klagen zu führen. Wahrscheinlich ist man jetzt bestrebt die derzeitige BÜ Klage bis zum EUGH zu führen, das wird einige Zeit dauern, vorsichtig geschätzt ca. 4 bis 5 Jahre.
  15. Eurowings plant Bedienung von Berlin TXL - Frankfurt

    Oder EW opb LGW.