Dummi

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  1. Mag bei LH noch so sein. Bei EWE leider nicht mehr. Und die komplette Eurowings ist ja bewusst so aufgebaut das man die Mitarbeiter der vielen einzelnen Firmen die für diese Marke fliegen immer schön gegeneinander ausspielen kann. Teile und Herrsche. Und das ist genau der Ansatz von Spohr und Lufthansa. Soziale Absicherung ist da Geschichte, außer vielleicht für Bestandspersonal, und selbst da ist man nicht wirklich sicher das man das behält was man mal unterschrieben hat, siehe ÜV und Altersvorsorge bei der LH Passage. Da ist sogar Easyjet der deutlich bessere Arbeitgeber. Homebase Garantie, 5-4-5-3 Roster und deutlich bessere Bezahlung und Sozialkonditionen als EWG oder EWE. Und wenn man weltweit schaut sieht es eh besser aus. 50% Teilzeit bei 200.000 steuerfreiem Gehalt sind in China normal und die haben schon gute Erfahrung mit AB Personal.
  2. Mal schauen. Ein Problem das Spohr bisher offensichtlich verdrängt ist die Tatsache das zumindest die Piloten der airberlin durchaus auch für andere Firmen interessant sind. Ich und andere Kollegen haben in den letzten zwei Tagen auf einmal volle Postfächer mit Jobangeboten. Und jedes einzelne davon deutlich besser bezahlt als Eurowings. Naja, fast, das von Ryanair natürlich nicht.
  3. Laut Spohr kann man sich vorstellen A330 die zu Cityline, SXD oder SN zu stecken, die bereedern schon vergleichbares Gerät. Wenn ich mir überlege wie sehr er Gewerkschaften mag, wird es wohl SXD werden, da gibts keine.
  4. Ein Teil der Flugzeuge gehört schon Lufthansa Firmen, mit den anderen Leasinggebern wird offensichtlich schon über eine Lease-Übernahme verhandelt, und bei der Bonität einer Lufthansa dürften die Raten deutlich sinken...
  5. Man scheint relativ realistisch zu LH zu sein was man bei den Slots so bekommen kann. Herr Spohr äußerte sich in einem Webcast dazu und rechnete vor das man erwartet das die Hälfte der AB Slots an die anderen vorhandenen Airlines gehen (inklusive LH), und der Rest an andere verkauft wird. Damit rechnet man mit einer recht starken Präsenz in Düsseldorf und Berlin-Tegel von sowohl Easyjet als auch anderen Marktteilnehmern. Ob Ryanair davon profitieren kann wird man sehen.
  6. So weit ich das gelesen haben hat sich bisher primär der Leiter der Monopolkommission geäußert, der zum jetzigen Zeitpunkt lediglich seine Privatmeinung kundgegeben hat. Das Kartellamt und auch die EU Kommission haben bisher gar nichts dazu gesagt. Die Monopolkommission berät die Bundesregierung, mehr nicht, hat also keinerlei Möglichkeit irgend etwas zu verhindern. Und ein ehemaliges Mitglied der Monopolkommission äußerte sich ähnlich, aber auch hier, nichts weiter als eine Privatmeinung. Allen Beteiligten ist offensichtlich bewusst das es kartellrechtliche Probleme zu lösen gilt, daher wird ja eben nicht nur mit der Lufthansa verhandelt. Ich könnte mir durchsus vorstellen das es relativ bald eine easyjet Basis in Tegel und Düsseldorf gibt.
  7. Nun ja, in seinem Video Podcast sagte Herr Winkelmann das er optimistisch ist das er neue Partner für die airberlin findet und die Arbeitsplätze in der Kabine und Cockpit sichern kann. Zu Bodenarbeitsplätze sagte er nichts. Jeder kann daraus seinen Schluß ziehen. Das man dann lieber Krank macht und dann nicht kommt ist sogar fast verständlich. Wer das beim fliegenden Personal macht ist eher nicht so schlau, man dürfte sich die entsprechenden Mitarbeiter merken...
  8. So nah bin ich sicher nicht dran um das zu wissen .
  9. Die GmbH gibt es, hat aber noch kein AOC. Im Mitarbeiterbrief zum Vorgehen wird u.a. geschrieben, das, obwohl die Bundesagentur für Arbeit die Gehälter nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung garantiert (6350€), man schon eine entsprechende Anfrage an den Gläubigerausschuß gestellt hat um die Differenz zum normalen vollen Gehalt zahlen zu dürfen. Klar, weil sonst ca. 30 bis 50% aller Flüge ausfallen würden. Sicher laut schreien. Aber auch bei einer Alitalia wurde ein Überbrückungskredit (von 500 Millionen €) EU-Rechtskonform genehmigt. Neben den Verhandlungen um die Zukunft von Unternehmensteilen wird es vor allem wohl darum gehen die Altlasten los zu werden. Zum Beispiel Sachen wie Mietverträge auf 20 Jahre wie die Halle in München, langfristige Mieten für nicht mehr benutzte Liegenschaften und natürlich nicht gewollte Leasingverträge wie einen recht großen Wetlease-Vertrag.
  10. Die Frage ist, mit welcher Ausrüstung und damit Beschränkung sind die Reichweiten drin? Gehen sie nur mit ACT (Additional Center Tank) oder auch ohne? Wenn mit ACT, dann kostet das Frachtraum und Kapazität, sowohl bei Gewicht als im Volumen für Gepäck und Fracht. Und dann ist es wie immer eine Abwägungsfrage ob es Sinn macht oder nicht. Auch der A321NEO LR schafft das ja nur weil ACTs dabei sind und die Passagierzahl beschränkt wird. Und ob das wirtschaftlich dann für jeden Sinn macht wird man sehen. Ganz abgesehen davon das Wartung, Ausrüstung, Dokumentation und Training auch noch mal mehr kosten, ETOPS und HAL sind halt nicht umsonst.
  11. Aktuelles zu airberlin

    Naja, gute Preise für die Kunden sind schlechte Preise für die Firma. Kein Wunder das man auf kleineres Gerät umgestellt hat.
  12. Aktuelles zu airberlin

    Die VC hat Pressesprecher, diese übernehmen die Pressearbeit. Haben aber nichts mit der Tarifseite an sich zu tun. Die VC ist im Grunde in zwei Teile geteilt, zum einen der Berufsverband der Airlineübergreifend in Arbeitsgruppen Sachthemen bearbeitet die mit der Fliegerei zu tun haben. In diesem Teil wird keine klassische Gewerkschaftsarbeit betrieben, es geht ganz allgemein um Safety in all ihren verschiedenen Facetten. Der andere Teil ist der gewerkschaftliche, darin findet man die Abteilung Tarif, in der die Tarifkommissionen der verschiedenen Airlines und Flugbetriebe in Deutschland arbeiten. Diese Tarifkommissionen sind gebildet aus Piloten des jeweiligen Flugbetriebes, gewählt von den VC Mitgliedern des jeweiligen Flugbetriebes. Die Arbeit in den Tarifkommissionen erfolgt ehrenamtlich, die Mitglieder sind weiterhin in ihrem Flugbetrieb angestellt und fliegen dort auch ganz normal, nebenher erfolgt die Tarifarbeit, bei anerkannten Tarifpartnern unterstützt durch Freistellungen der Firmen, für die die VC in der Regel bezahlt. Zusätzlich wird jeder Tarifkommission ein hauptamtlicher Angestellter der VC zur Seite gestellt, in der Regel Arbeitsrechtsanwälte. Mehrere Tarifkommissionen "teilen" sich dabei einen dieser Tarifreferenten, wobei die LH KTK so viel Arbeit verursacht das dafür ein Referent komplett abgestellt ist. Die airberlin Tarifkommission ist selbstverständlich aus Piloten der airberlin gebildet, und diese verhandeln auch ausschließlich die Interessen der Piloten der airberlin. Genauso wie es bei einer TUIFly, einer Lufthansa, Condor, LGW, Deutschen Rettungsflugwacht etc. passiert.
  13. Personalbedarf in der Luftfahrt

    Der US Markt hat einen gewaltigen weltweiten Einfluß, da US Personal einen großteil der weltweiten Expats stellt. Im Cockpit sieht man den Einfluß schon jetzt. Durch den Sog in die USA sind in China die Gehälter inzwischen auf knapp eine halbe Million Nettogehalt im Jahr gestiegen, die ME3 haben inzwischen alle Probleme die Flotte ausreichend zu bereedern was in der derzeitigen wirtschaftlichen Schwäche aber eher zu geparkten Flugzeugen führt als zu verbesserten Bedingungen.
  14. Aktuelles zu airberlin

    Die Meldung ist schon ein bisschen älter und beruht auf einem gemeinsamen offenen Brief von ver.di und dem Personalvorstand bei airberlin. Ist jetzt nichts wirklich neues.
  15. Aktuelles zu airberlin

    Tegel arbeitet über der maximalen Kapazität, wenn es in Teilen Europas Engpässe gibt und deswegen Flugzeuge in Tegel nicht abfliegen können weil sie Slots haben muss Tegel sofort die Kapazität reduzieren weil man schlicht keine freien Parkplätze hat. So auch gestern Abend. Obwohl Tegel von den Unwettern nicht betroffen war, musste die Kapazität runter gesteuert werden und es gab für anderen Verkehr der nach Tegel wollte Slots, was zu Streichungen geführt hat weil die geplanten Rotationen nicht mehr beendet werden konnten weil man abends nicht mehr in Tegel rein gekommen wäre. Musste gestern selber in MUC warten weil wir dank Slot wegen Parkplatzmangel in Tegel nicht raus kamen. Wenn denn LUX ausreicht, das fliegt Luxair schon lange von Tegel aus, die Alternative ist also da. Früher wurde es auch im Zwischenstop mit SCN geflogen, aber dafür gab es wohl nicht ausreichend Interessenten, derzeit wird so nicht geflogen.
  16. Gab es bei airberlin schon, Air Berlin Crews konnten auf Niki Flugzeugen und auf AB Flugzeugen gemischt fliegen. Wurde dann vom LBA wieder kassiert und nicht wieder erlaubt. Das ganze hängt maßgeblich von den jeweiligen Aufsichtsbehörden ab, und das LBA in Deutschland ist eher eine miserable Behörde, sie kam beim letzten EASA Audit auf den vorletzten Platz.
  17. Aktuelles zu airberlin

    In dem Fall ging es nicht um Zugeständnisse, sondern darum ob Einstellungen Sinn machen wenn man gar nicht weiß wieviel Personal man hat und braucht. Gerade wenn es absehbar ist das unter Umständen eine Sozialauswahl für betriebsbedingte (Änderungs-)Kündigungen notwendig wird, kann kein Betriebsrat bzw. eine Personalvertretung Einstellungen zustimmen, denn diese können dazu führen das Stammpersonal gekündigt werden muss während neu eingestelltes Personal davon aufgrund von Sozialpunkten nicht betroffen ist. Betriebszugehörigkeit spielt dabei ja nur eine relativ kleine Rolle als einer von mindestens fünf Gesichtspunkten.
  18. Aktuelles zu airberlin

    Alles noch unklar wie es läuft, aber das die Nicht-Einstellungen weniger Piloten die Firma in die Pleite treibt ist eher unwahrscheinlich, insbesondere wenn man noch eine nicht gehobene Personalreserve von mehreren hundert Piloten hat die man derzeit noch verleiht, aber jederzeit zurückholen kann. Es hapert derzeit eher an schlechter Planung denn an Personal, dieses Jahr werden im Schnitt nur 650 der möglichen 900 Stunden abgenommen.
  19. Aktuelles zu airberlin

    Die Personalvertretung hat in der Tat einigen Einstellungen von neuen Piloten nicht zugestimmt. Einen Betriebsrat gibt es nicht für fliegendes Personal, es ist laut BetrVG davon ausgenommen und kann das nur durch Tarifverträge annähernd ersetzen. Macht bei AB der Tarifvertrag Personalvertretung einmal fürs Cockpit (VC) und für die Kabine (ver.di). Die Gewerkschaft hat mit Einstellungen erst einmal nichts zu tun. Das Problem ist wohl, das der Personalvertretung keine Personalbedarfsplanung vorgelegt wurde (seit Jahren), das man gleichzeitig zu sehr viel schlechteren Konditionen zu Aeronautics auslagern will und damit nicht klar ist ob es einen Bedarf gibt, wie hoch er ist und ob man nicht das Stammpersonal in einer Personalauswahl durch Neueinstellungen benachteiligt. Daher musste die PV ablehnen, es bleibt ihr rechtlich keine andere Wahl. Sowohl Flugbetriebsführung (Etihad, Oliver Iffert ist dort noch angestellt), als auch die von Mehdorn mitgebrachte Personalchefin Niemann haben nicht die geringste Ahnung welche Personaldecke man wann benötigt.
  20. Aktuelles zu Eurowings

    Es kommt immer drauf an was für Personal man sucht. FOs gibt es eigentlich immer genug, ok, wie die US Regionals feststellen durften, eben nur fast immer. Kapitäne ist ein ganz anderes Problem, und der DLR Test ist tatsächlich ab einem bestimmten Alter nicht mehr schaffbar, aber auch keine unabdingbare Vorraussetzung, die von AB ausgeliehenen Trainer fliegen und schulen auch ohne Test bei EWE.
  21. Aktuelles zu Eurowings

    Ein Kollege hat 2015 mal einen Benchmark gemacht in dem auch Easyjet mit einfloss. In dem Fall der deutsche Tarifvertrag. Als FO startet man mit mindestens knapp 48.000€, und endet nach bereits fünf Jahren mit mindestens knapp 94.000€. Mindestens deswegen da der Company Bonus und die Share Options nicht inkludiert wurden. Als CPT steigt man mit knapp 152k€ ein und endet nach spätestens 10 Jahren in der Firma (ja, die FO Zeit zählt da mit rein) bei knap 169k€ wenn man dann noch Vollzeit fliegt, was kaum jemand tut. Man brauchte airberlin als wetlease für EW (auch aus Österreich fliegend) weil man schlicht nicht das eigentlich geplante Wachstum geschafft hat mangels Personal, insbesondere Kapitänen. Und das liegt wohl primär am Gehalt. Ich denke da wird noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, in einer Zeit in der fast alle Lowcoster deutliche Probleme haben genügend Personal zu finden und zu halten.
  22. Aktuelles zu airberlin

    Da Niki nicht genügend Personal hat werden bis zum Ende des Sommer vier A321 von Belair für Niki bereedert, sowie ein A320 für airberlin. Danach wird Belair (voraussichtlich) abgewickelt.
  23. Aktuelles zu airberlin

    Das Problem ist ja das man massiv an den eigenen Problemen gearbeitet und weiter arbeitet. Das einzige was sich nicht verbessert hat ist eben Aeroground. Man versucht jetzt dabei zu helfen die Performance zu verbessern, so wurde ein Flugschulkurs über den Sommer gestoppt und die angehenden Piloten arbeiten jetzt in Berlin als Rampagenten, bezahlt von airberlin und nicht Aeroground. Und trotzdem fehlt bei Aeroground immer noch massiv Personal, und ein großer Teil des wenigen Personals das da ist, ist kaum oder nicht ausreichend geschult. Klar hat und hatte airberlin auch Probleme. Aber die Personalengpässe werden besser, der Flugplan in Tegel ist deutlich ausgedünnt, LGW wurde gekauft um direkter bei der Personalproblematik helfen zu können wobei es da noch einiges an Arbeit gibt. Probleme gibt es nach wie vor mit der Performance und Erreichbarkeit der Crewoperation, aber das Personal ist eingestellt, es geht primär und die zügige Schulung.
  24. Aktuelles zu airberlin

    Oder slots zu bekommen, in Linate z.B.