martin.stahl

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    1.204
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

117 Excellent

Über martin.stahl

Profile Information

  • Interests
    Luftfahrt, Star Trek, Lesen, Naturwissenschaften

Letzte Besucher des Profils

497 Profilaufrufe
  1. [TR] Montenegro (FRA-Podgorica-FRA mit Montenegro Airlines)

    Nicht, dass wir aneinander vorbei reden: Ich habe mir über das Playback die Gegend um den Frankfurter Flughafen zur Zeit unserer Landung angeschaut und dann geschaut, welche Flugzeuge gerade starteten, als wir im Endanflug waren. Martin
  2. [TR] Zur Gartenausstellung nach Berlin (FRA-TXL-FRA mit Lufthansa)

    Das Hotel Comenius in Friedrichshain, nahe des Frankfurter Tors. Martin
  3. Interessehalber: Was würde denn passieren, wenn jemand einen der Flüge in Economy Flex tatsächlich bucht? Würde der direkt nach der Buchung über die Streichung informiert werden? Oder gehen die Buchungen gar nicht mehr durch? Martin
  4. [TR] Montenegro (FRA-Podgorica-FRA mit Montenegro Airlines)

    Über die Playbackfunktion von flight radar 24. Martin
  5. Frankfurt-Ibiza war meines Wissens nie im Angebot. Diesen Flug habe ich im Frankfurter Flugplan nie gesehen und er wird auf der Ryanair-Seite auch nie angeboten. Höchstens Hahn-Ibiza. Martin
  6. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Wohl die Positionen, wo das künftige Terminal 3 stehen wird. Dort gibt es ja genügend Abstellplätze. Zur Wartung: Die muss nicht in Frankfurt stattfinden. Es kann ja sein, dass die Maschinen an den Zielen, z.B. in Stansted, getauscht werden und dort die Wartung stattfindet. Martin Eine dicke, schwarze Wolkenwand. Sehr dick. Martin
  7. Montenegro – das Land der schwarzen Berge. Das Land, über das ich eigentlich nichts wusste außer, dass es früher ein Teil Jugoslawiens war. Auch sonst hatte ich keinerlei Beziehung dazu, bis ich Fotos von der gebirgigen und fjordartigen Landschaft sah und Lust bekam, diese im Original zu sehen. Daher stand der Sommerurlaub gemeinsam mit einer guten Freundin fest. Nach Jahren wieder einmal eine klassische Pauschalreise mit Strandhotel, da ich es nach den Rundreisen der letzten Jahre gerne wieder einmal ruhiger angehen lassen wollte. Viele Reiseveranstalter boten die Anreise über Dubvronik an, aber ich wollte auch in dem Land landen, in dem ich den Urlaub verbringe, und später hörten wir auch von anderen Reisenden über den langen und bisweilen abenteuerlichen Transfer mit Grenzübertritt Kroatien-Montenegro. Wir fanden einen Veranstalter mit Podgorica als Zielflughafen ab Frankfurt. Montenegro Airlines war auch eine neue Erfahrung. Also gebucht und auf die Reise gefreut. 24.08.17 Montenegro Airlines YM161 Frankfurt-Podgorica planmäßig 13:55 – 15:55, tatsächlich: 13:50 – 15:45 Embraer 195 4O-AOB, Sitz 4 A Gate D6, Startbahn 18, Landebahn 36 Online Check-In war nicht möglich, aber ich konnte gleich nach der Buchung kostenlos Sitzplätze reservieren. Am Schalter wurde uns noch das Gate E6 genannt, aber auf dem Weg dorthin fingen die Mitarbeiter uns und die anderen Passagiere ab und informierten uns über den Gatewechsel nach D6. Ich nutzte die Wartezeit, um einmal den C/D-Riegel des Frankfurter Flughafens abzulaufen und hätte es fast bis zum Beginn des Flugsteigs C geschafft, kehrte dann aber doch lieber um, um das Boarding nicht zu verpassen. Im Embraer Jet waren wir nur ca. 30 Passagiere, fast nur deutsche Urlauber, so dass jeder ganz viel Platz für sich hatte. Überpünktlich ging es los, aber wir mussten an der Startbahn West noch eine Reihe Lufthansa-Flieger abwarten, bevor wir um 14.10 Uhr starten durften. Nach langer Zeit und vielen Flügen endlich wieder mal ein Start in Frankfurt bei gutem Wetter und klarer Sicht. Der Frankfurter Flughafen und Walldorf. Man sieht als kleinen Punkt eine Maschine landen. Aschaffenburg am Main – da wohne ich. Miltenberg am Main Flughafen München Chiemsee Zell am See in den österreichischen Alpen. Als Kind war ich hier 1979 einmal zum Schifahren. Klagenfurt am Wörthersee Flughafen Ljubljana Unterwegs gab es ein belegtes Brötchen, ein süßes Teilchen und eine kleine Getränkeauswahl. Auf dem zweistündigen Flug mittlerweile besser als das, was viele Airlines bieten. Im Landeanflug auf Podgorica ging es über die Bucht von Kotor – die fjordartige Landschaft, die die Lust auf Montenegro geweckt hatte. In dieses unwirklich schöne Flusstal verliebte ich mich gleich aus der Luft und wollte da während des Urlaubs unbedingt einmal hin. Der Fluss Crnojević mündet dann in den Skutari-See, den größten See des Balkans, den sich Montenegro mit Albanien teilt. Die Waldbrände sind schon den ganzen Sommer über ein großes Problem auf dem heißen und trockenen Balkan. Um 15.45 Uhr setzten wir auf dem kleinen Flughafen von Podgorica auf, hatten schnell die Parkposition erreicht, und auch die Einreise und die Abholung des Gepäcks dauerte insgesamt nur zehn Minuten, und dann standen wir schon vor dem Flughafen und warteten auf den Transfer quer durch das Gebirge, über Serpentinen und Passstraßen in den kleinen Küstenort Petrovac, wo unser Hotel Rivijera in einem kleinen Pinienwald auf uns wartete. Nach einer Stunde Fahrt durch die beeindruckende Landschaft checkten wir im Hotel ein, nur um zu erfahren, dass es überbucht wäre und wir die erste Nacht in einem anderen Hotel verbringen sollten. Wir waren natürlich nicht begeistert, aber es war jetzt auch kein Drama. Das andere Hotel war fünf Minuten zu Fuß entfernt, war nagelneu mit sehr motiviertem Personal, und wir konnten im Rivijera trotzdem Poolanlage und das Abendessen nutzen. Doch beim ersten Frühstück im Rivijera war ich gleich eingegangen. Mein Kaffee mit Milch war der widerlichste, den ich je getrunken hatte. So sauer, dass die Milch auch sofort ausgeflockt war. Erst am nächsten Morgen merkte ich, dass ich statt der Milchkanne die mit Joghurt erwischt hatte. Mit Milch war der Kaffee dann durchaus genießbar. Die ersten Tage verliefen ruhig am Strand, wobei uns der Strand in Petrovac zu voll war. Also blieben wir in der schönen Parkanlage des Hotels, nur durch die Uferpromenade vom Strand getrennt. Von da aus sah man auch das Meer und wir hatten Ruhe und Schatten. Strand von Petrovac Die Uferpromenade war abends recht voll und bot die üblichen Souvenirs, Restaurants, Eisdielen (Lecker!), aber insgesamt war Petrovac touristisch noch nicht zu überlaufen und uns daher sympathisch. Diese Bauruinen gleich neben unserem Hotel sind die einzigen Schandflecken in der Landschaft. Nach Auskunft der Reiseleiterin tut sich da aber schon seit fünf Jahren nichts mehr. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass der Kran tatsächlich seit dieser Zeit dort steht. Generell ist in den Sommermonaten bei allen Projekten Baustopp, um die Urlauber nicht durch den Lärm zu belästigen. Ein Highlight am Ende der Bucht, fünf Minuten vom Hotel entfernt, war diese kleine Bar direkt am Felsen. Generell sahen wir viele Restaurants/Bars, die schön mit kleinen Nischen etc. an die Felsen gebaut wurden. Nach zwei Tagen der Kontemplation mieteten wir ein Auto, um das Land zu erkunden. Wir zweigten in eine kleine Nebenstraße ab, um in das Tal zu gelangen, das wir beim Landeanflug gesehen hatten. Kleine Nebenstraße heißt, dass zwei Autos nicht problemlos aneinander vorbei gekommen sind. Kurvenreich und entsprechend langsam ging es durch das Gebirge, wo wir immer wieder Fotostopps machten. Die Abzweigung dieser kleinen Straße war dann nur noch ein besserer Feldweg, wo wir uns in einem Weingut mit Wein und Honig als Mitbringsel eindeckten. Mehr zufällig kamen wir zur Tropfsteinhöhle von Lipa und machten dort die Führung mit. Nur ein Katzensprung davon entfernt ist Cetinje, die ehemalige Hauptstadt und Residenz des früheren Königs Nikola. Das war sein schlichter Palast. Das Kloster von Cetinje Von Cetinje ging es über eine gut ausgebaute Straße wieder zurück an die Küste und wir kamen in Budva heraus, dem touristischen Zentrum mit entsprechender Infrastruktur und Menschenmassen. Uns war das zu turbulent und wir waren heilfroh, im ruhigeren Petrovac untergekommen zu sein. Die Insel Sveti Nikola vor der Küste von Budva. Die historische Alstadt von Budva wurde 1979 bei einem großes Erdbeben praktisch komplett zerstört und im venezianischen Stil wieder aufgebaut, wie auch ähnliche andere Altstädte in der Gegend. Auf der Stadtmauer kann man um die Altstadt herumgehen. Zwischen Budva und Petrovac ist die Hotelinsel Sveti Stefan. In der Regel übernachten hier reiche Leute. Am nächsten Tag ging es Richtung Norden weiter ins Landesinnere. Wir wollten die Schlucht von Tara sehen. Nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Für die Strecke von 150 km benötigten wir fast vier Stunden, da es die meiste Zeit wieder durchs Gebirge ging. Entsprechend schön war aber die Landschaft. Der Fluss Tara mit der noch nicht so tiefen Schlucht. Unser Ziel war die Tara-Brücke bei Durdevica, wenn das auch noch nicht die tiefste Stelle der Schlucht war. Bei der Ankunft wurden wir auf die Zip Line aufmerksam, die 800 m lang quer über die Schlucht führt. Wir überlegten nicht lange, stellten uns an und hatten eine Minute großen Spaß. Weiter ging es Richtung Medjed-Gebirge. Der schwarze See, ein Gletschersee im Durmitor-Nationalpark. Wir hätten gerne mehr Zeit im Norden des Landes verbracht, wussten aber, dass uns noch eine lange Rückfahrt bevor stand. Auf dem Rückweg an die Küste kamen wir wieder an mehreren Waldbränden vorbei. Wieder das dinarische Gebirge, die schwarzen Berge, an der Küste. Es folgten wieder zwei ruhigere Tage am Hotelpool bzw. im Meer. Knapp einen Kilometer entfernt fanden wir eine ruhigere Bucht mit Strand und schönen Wanderwegen durch die Pinienwälder. Aber auch an der Küste brannten Wälder. Die Sonne kurz vor dem Untergang incl. Sonnenflecken. Wir wollten unbedingt die Bucht von Kotor sehen und buchten eine organisierte Tour dorthin, da wir auch gerne mit dem Schiff fahren wollten. Zuerst ging es nach Kotor mit einer ähnlichen Altstadt wie in Budva. Eine der vielen Katzen von Kotor. 150 Touristen drängten sich auf das Schiff, nachdem es angelegt hatte. Obwohl wir mit als letzte einstiegen, fanden wir noch einen schönen Platz auf dem Oberdeck mit guter Sicht auf die grandiose fjordartige Landschaft der Bucht. Dobrota Prcanj - Kirche zu Ehren der Geburt Maria Perast Die kleinen Inseln Sveti Dorde und Gospa od Skrpjela Donji Stoliv Die Meerenge Verige verbindet die inneren und äußeren Teile der Bucht. Nach mehrstündiger Fahrt hatten wir die große Bucht verlassen und erreichten vom offenen Meer aus die blaue Grotte, wo wir in kleinere Boote umstiegen und mit ihnen in die Grotte hineinfuhren, um dort zu baden. Die blaue Grotte trägt ihren Namen zu Recht, wunderschönes blau schimmerndes Wasser. Fast wie bei einer Kreuzfahrt legten wir immer wieder an verschiedenen Orten in der Bucht an. Hier in Herceg Novi, wo wir wieder die Altstadt besichtigten. Hyronimuskirche Auch Kreuzfahrtriesen befahren die Bucht von Kotor. Unsere Fahrt endete in der Hafenstadt Tivat, die neben Podgorica den anderen Flughafen des Landes enthält. Hier landen die ganzen Charterflieger, vor allem aus Russland. An einem Tag kamen alleine aus Moskau 13 Flugzeuge. Ansonsten kamen die Touristen überwiegend aus den benachbarten Balkanländern, aber auch aus Moldau und der Ukraine. Man konnte es gut an den internationalen Kennzeichen der Autos erkennen. Deutsche Touristen trafen wir weniger. Gleich am nächsten Morgen mussten wir wieder in aller Frühe aufstehen, da der Ausflugsbus uns um 7 Uhr abholte. Es ging wieder ins Landesinnere, Höhepunkt war eine Eisenbahnfahrt über die höchste Eisenbahnbrücke Europas. In Podgorica stiegen wir in den Zug ein. Es ging weitgehend parallel zur Straße, die wir ein paar Tage zuvor zur Tara-Schlucht gefahren waren, aber die Bahnlinie schraubte sich immer weiter nach oben entlang der Moraca-Schlucht Richtung Kolasin. Die Pfeiler für die erste Autobahnbrücke stehen bereits. Dies soll die erste richtige Autobahn Montenegros werden, die vom Küstenort Bar bis nach Belgrad in Serbien führen soll. Höhepunkt der Bahnfahrt: Die höchste Eisenbahnbrücke Europas mit einer Höhe von 200 m. Man musste schnell sein, um sie zwischen Tunnels und Büschen mit der Kamera zu erwischen, bevor wir über die Brücke fuhren. Nach der Ankunft im Wintersportort Kolasin ging es mit dem Bus weiter in den Biogradsko-Nationalpark, einem der letzten Urwälder in Europa. Ein bekannter montenigrinischer Balladen-Sänger drehte mitten auf dem See für ein Musikvideo. Und wir hatten uns schon gewundert, wieso jemand mit einem Klavier über den See schipperte… Im Ort Kolasin hatten wir Mittagspause und es blieb noch genügend Zeit für einen Kaffee auf der wunderschönen Terrasse des Hotels Bianca, einem Wintersporthotel und einem der besten im ganzen Land. Die Rückfahrt Richtung Küste führte uns noch am ortodoxen Moraca-Kloster vorbei, einem der ältesten noch erhaltenen Gebäude. Zucchini Bienenstöcke neben den Gräbern. Der Honig wird vom Kloster verkauft. An dieser Stelle der Moraca-Schlucht wurden Szenen des Karl-May-Films „Der Schut“ gedreht. Rast am Skutari-See, dem größten See des Balkans und Nationalpark Der letzte Tag war angebrochen und sollte noch ein ruhiger Strandtag werden, doch wir wanderten vorher noch ein Stück hinter die Bucht von Petrovac. Einfach neugierig, wohin der Weg wohl führen würde. Die Festung Kastio am Ende der Bucht von Petrovac Das grün-blaue Farbenspiel habe ich in dieser Intensität bisher nur in Montenegro erlebt. Der letzte Abend verabschiedete sich mit Sturm und Regen und wir verzichteten auf das Hotelbuffet und gingen lieber in einem der kleinen Restaurants an der Uferpromenade essen. 03.09.17 Montenegro Airlines YM160 Podgorica - Frankfurt planmäßig 11:40 – 13:50, tatsächlich: 11:50 – 13:56 Embraer 195 4O-AOC, Sitz 4 A Gate 1/2, Startbahn 18, Landebahn 25 R Der Flughafen von Podgorica ist erwartungsgemäß recht klein und verfügt über insgesamt acht Gates. Trotzdem wären mehr als 30 Sitzplätze im gesamten Abflugbereich schön gewesen. Unser Flugzeug kam pünktlich aus Belgrad und es ging zu Fuß über das kleine Vorfeld zur Parkposition. Diesmal war der Flieger bis auf den letzten Platz voll mit Passagieren aus Montenegro und Deutschland. Auf dem Vorfeld erwartete mich noch ein exotisches Flugzeug: Die B737-500 der Armenia Aircompany. Eine Fokker 100 der Montenegro Airlines bei der Ankunft aus Wien. Nach deren Landung durften wir um 11:57 Uhr starten und hatten noch einige Minuten lang einen Blick auf die tolle Landschaft, bevor wir über den Wolken verschwanden, die den ganzen Balkan und die Alpen bis hin nach Süddeutschland verhüllten. Der Stadtteil Aschaffenburgs, in dem ich wohne. Aschaffenburg in seiner ganzen Pracht Während wir im Endanflug auf die Nordwestbahn waren, hob auf der Centerbahn gerade ein Lufthansa-Airbus nach Hannover ab. Wer ganz genau hinsieht, erkennt als kleinen Punkt den anderen Lufthans-Airbus (über der Lufthansa-Halle), der auf der Startbahn West nach Ibiza gestartet ist. Um 13:38 Uhr hatte der Frankfurter Flughafen uns wieder und ein interessanter Urlaub in einer wunderschönen Landschaft war zu Ende gegangen. Montenegro hat uns fasziniert und begeistert und irgendwie hatte ich vorher nicht gedacht, dass man dort so unkompliziert Urlaub machen kann. Wie fühlten uns nie unsicher und hatten eine schöne Mischung aus Ruhe am Meer und interessanten Touren. Copyright aller Fotos: Martin Stahl
  8. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Danke für die Info. Die sind mir tatsächlich noch nie aufgefallen. Martin
  9. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    In disem Zusammenhang stellte sich mir schon seit einer Weile eine Frage: wenn ich in FRA in Terminal 1 B ankomme, gelange ich, wie oben beschrieben, zuerst in den öffentlichen Bereich und anschließend die Treppe runter in die Gepäckausgabe. Dort geht es dann mit dem Gepäck durch den Zoll. Ich bin schon häufig nur mit Handgepäck in 1 B angekommen und dann natürlich nicht mehr in die Gepäckausgabe gegangen, habe also auch keinerlei Kontrolle am Zoll gehabt. Folglich müsste man mit Handgepäck in der Ankunft B ohne Probleme alle mögliche am Zoll vorbeischmuggeln können, weil man den Zoll gar nicht passiert. Anderseits kann ich mir nicht vorstellen, dass dies dem Flughafen nicht schon selbst aufgefallen ist und dieser entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen hat. Wo ist also mein Denkfehler? (Ich habe bisher nichts am Zoll vorbeigeschmuggelt und habe dies auch in Zukunft nicht vor. Das Thema kam mir heute wieder in den Sinn, als ich an der Rolltreppe zur Gepäckausgabe 1 B vorbeikam und dabei an die Diskussion hier dachte.) Martin
  10. Ein paar Tage Asien - SIN-ICN-GMP-HND-NRT mit LX und KE

    Ja, war super! Vor allem auch die Bilder aus bzw. über den Städten. An Korea habe ich bisweilen auch schon gedacht, da ich von dem Land kaum eine Vorstellung habe, während ich Japan und China schon einmal erleben durfte. Martin
  11. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Die Flugsteige in Termin 3 sollen also G und H heißen. Kennt jemand die Gründe, weshalb es keinen Flugsteig F geben wird? Mit dem hatte ich eigentlich gerechnet, nachdem es im Terminal 2 die Flugsteige D und E gibt. Martin
  12. Nicht zu vergessen, dass die Lufthansa vor vielen Jahren schon - zumindest eine - USA-Langstrecken hatte, die aber bald wieder eingestellt wurde. Die Lufthansa könnte eher auf Nummer Sicher gehen und die Zubringer nach FRA und MUC ausbauen. martin
  13. Aktuelles zu Condor

    Kommt der Buchstabe Q bei den Registrierungen der Condor-Flieger überhaupt vor? Ich kann mir vorstellen, dass zwischen O und Q die Verwechslungsgefahr sehr groß ist. Martin
  14. [TR] Zur Gartenausstellung nach Berlin (FRA-TXL-FRA mit Lufthansa)

    Danke, danke! Martin
  15. 1983 hatte ich als Kind die Internationale Gartenausstellung in München besucht und die hatte mir damals sehr gut gefallen. Als ich mitbekam, dass dieses Jahr die Ausstellung in Berlin stattfinden sollte, kam mir nach 34 Jahren die Idee, wieder einmal eine IGA zu besuchen. Bei der Gelegenheit könnte man sich eigentlich auch Berlin wieder einmal anschauen. Als ich zuletzt in Berlin die Stadt wirklich gesehen hatte, war das 1986, also noch im geteilten Berlin bei einer Klassenfahrt. Zwischendurch war ich zwar einige Male in Berlin, aber bei den jeweiligen Unternehmungen hatte ich nie Gelegenheit gehabt, wirklich etwas von der Stadt zu sehen. Insofern war das jetzige Berlin als deutsche Hauptstadt wirklich neu für mich. Ich entschied mich beim Flug für die Lufthansa, weil die einerseits zu für mich bequemeren Zeiten flog und ich angesichts der Turbulenzen um Air Berlin und der Abfertigung in Tegel keine Flugstreichung riskieren wollte. Preislich war der Unterschied minimal, wenn man berücksichtigt, dass ich bei Air Berlin für die gewünschten Fensterplätze wahrscheinlich noch einmal bezahlen müsste. Außerdem wollte ich auch gerne mal wieder im Terminal 1 abfliegen. 11.08.17 LH 176 FRA-TXL A321 D-AIRH „Garmisch-Partenkirchen“ Gate A13, Sitz 22 A, Startbahn 25 C, Landebahn 08 L Flugzeit geplant: 8:45 – 9:55, tatsächlich 8:45 – 9:45 „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ dachte ich mir, als ich bei trübstem Mistwetter zum Flughafen fuhr. Irgendwie scheint auf meinen Flügen ein Fluch zu liegen, denn meine Starts in Frankfurt finden gefühlt immer häufiger bei dichten Wolken statt. Als ich knapp eine Stunde vor Abflug im Terminal 1 ankam, war ich ganz überrascht, denn an der Sicherheitskontrolle gab es keinerlei Wartezeit. Nicht ein Mensch stand vor mir am Band und prompt vergaß ich, meinen Flüssigkeits-Beutel aus dem Rucksack zu ziehen. Das fiel mir aber erst auf, als der Rucksack aus dem Röntgengerät wieder herauskam, und vom Sicherheitspersonal hatte es niemand beanstandet. Wenn man nach der Sicherheitskontrolle das Shoppingparadies durchquert hat, kommt man direkt beim Gate A13 heraus; es war also für mich der kürzeste Weg. Das Flugzeug war fast voll und trotz des miesen Wetters mit noch schlechterer Sicht verließen wir auf die Minute pünktlich die Parkposition und rollten zur Startbahn 25 C, wo wir ohne weitere Wartezeit auch um 8:55 Uhr abhoben und nur Sekunden später in den Wolken verschwanden. Daher gibt es auch keine weiteren Bilder vom Flug, denn in Berlin-Tegel war es ähnlich, nur trockener. 20 Sekunden vor dem Aufsetzen um 9:41 Uhr kamen wir erst aus den Wolken heraus. Die kurzen Wege in Tegel sind schon nicht schlecht – keine fünf Minuten nach der Ankunft war ich bereits aus dem Terminal und saß im Bus, der mich zur nächsten U-Bahn-Haltestelle brachte. Das Vorfeld mit der startbereiten Blue Air. Das Touristenprogramm begann mit einer einstündigen Rundfahrt auf der Spree durch ein Viertel, das ich bisher überhaupt nicht kannte. Das Bode-Museum auf der Museumsinsel Das Reichstagsgebäude mit der Glaskuppel Der Jakob-Mierscheid-Steg über die Spree verbindet die beiden Stadtteile, die früher durch die Spree getrennt waren. Das Bundeskanzleramt Wenn man die Moltkebrücke unterquert, wird man vom Porträt Moltkes, dem Chef des Preußischen Generalstabs, böse angeschaut. Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus erinnert an eine Waschmaschine. Unter der Weidenhammer Brücke passte unser Schiff gerade so durch. Nun bin ich zum ersten Mal durch das Brandenburger Tor durchgegangen. Als ich es zuletzt sah, war es nur von westlicher Seite möglich. Das Holocaust-Mahnmal. Als ich zum ersten Mal davon hörte, wusste ich mit den Stelen nichts anzufangen, aber es ist doch sehr eindringlich und auch bedrückend, durch sie hindurchzugehen, da man sich immer tiefer darin gefangen fühlt. Nach dem ersten Gang durch die Stadtmitte checkte ich in meinem Hotel ein, das günstig am Weg Richtung IGA lag. Die Zimmer waren im fünften Stock im Hinterblock eines Wohnhauses, aber das Zimmer war groß und sauber und ich war sehr zufrieden damit. Die zweite Runde führte mich zum Alexanderplatz und dem Fernsehturm, dem „Telespargel“. An der Kasse war eine lange Warteschlange für die Tickets, am Ticketautomaten stand kein Mensch. Also holte ich mir dort das Ticket und war bereits in den nächsten fünf Minuten in der Gruppe, die zum Aufzug durfte. Vorher noch die Sicherheitskontrolle. Drei Schlangen mit drei Schleusen. Bei jedem, der durchging, piepste die Schleuse, aber es passierte weiter nichts. In den anderen beiden Schlangen wurde auch das Gepäck kontrolliert, in meiner Schlange nicht. Verstanden haben wir dieses System nicht und fuhren dann nach oben auf die Beobachtungsplattform. Dank der Fensterschräge konnte man auch dank des mittlerweile eingesetzten Regens gut nach unten blicken. Karl-Marx-Allee Prenzlauer Allee Air Berlin im Landeanflug auf Tegel Der große, dunkle Block ist das internationale Handelszentrum. Dahinter das Reichstagsgebäude und das Brandenburger Tor. Berliner Dom Rotes Rathaus Die Decke der Liftkabine ist gläsern, so dass man während der Fahrt auch den Aufzugschacht sieht und sich je nach Lust und Laune dabei einen Horrorfilm vorstellen kann. Es blieb noch Zeit für einen Ausflug in das ehemalige West-Berlin, das ich von der Klassenfahrt von 1986 her kannte. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Der Weltkugelbrunnen vor dem Europa-Center – 31 Jahre später. Der Zoo-Palast. Hier hatte ich 1992 auf der Berlinale eine besondere Deutschland-Premiere erlebt (Star Trek VI – Das unentdeckte Land). Mir war nicht bewusst, dass der Zoo-Palast gleich neben dem Kurfürstendamm steht. Nach dem langen touristischen Programm und dem Abendessen an diesem Tag fiel ich so müde ins Bett, dass ich nicht einmal mehr die Seite zu Ende lesen konnte. Am nächsten Morgen ging es dann mit der U-Bahn in den Stadtteil Marzahn-Hellersdorf. Im Erholungspark Marzahn findet die IGA 2017 statt. Frühs und bei ständigem Regen war noch wenig los. Immerhin klarte es im Lauf des Tages auf. Die Seilbahn über das Parkgelände im Regen In den Gartenkabinetten zeigen Architekten aus allen Kontinenten ihre Ideen für ein Stück Garten. Hier der amerikanische Entwurf „Los Angeles“, der ein kleines Stück Alibi-Garten inmitten der zugepflasterten Parkplatzfläche zeigt. Der chinesische Entwurf. Eine andere Ausstellung zeigte Grabstätten und Grabmale. Dieses Grab erhielt die große Goldmedaille der Friedhofsgärtner-Vereinigung. Die Parkanlage „Gärten der Welt“ umfasst mehrere Gartenanlagen aus verschiedenen Ländern, deutlich größer als in den Gartenkabinetten. Koreanisch Einem britischen Cottage nachempfunden. Im Rhododendronwald sind Märchenfiguren und man kann noch einmal eine Kurzfassung des jeweiligen Märchens nachlesen. Ich brauchte lange, um im Irrgarten die Mitte zu finden, kam aber überraschend schnell wieder heraus. Die Aussichtsplattform „Wolkenhain“ ermöglicht einen Blick weit über Berlin und nach Brandenburg. Wie hier über das IGA-Gelände nach Marzahn. Alleine der Stadtteil Marzahn-Hellersdorf hat 260000 Einwohner – so viel wie manch andere Großstadt. Blick bis in die Stadtmitte Das IGA-Gelände Ein Highlight war noch die Natur-Bobbahn. Es geht 500 m weit in die Tiefe, dann wird man durch ein Förderband wieder nach oben gezogen. Dafür steht man gerne eine halbe Stunde an. 12.08.17 LH 199 TXL-FRA A321 D-AIDV (Retro Jet) Gate A08, Sitz 6 F, Startbahn 26 L, Landebahn 25 R Flugzeit geplant: 18:45 – 19:55, tatsächlich 18:51 – 19:51 Gut zwei Stunden vor dem Abflug war es Zeit, sich wieder auf den Weg Richtung Flughafen zu machen, da ich einmal quer durch die ganze Stadt musste. U-Bahn, S-Bahn und der Bus brachten mich zum Flughafen Tegel, wo ich gerade pünktlich ankam, um die Landung meines Flugzeugs zu verfolgen: Es war der Retro-Jet. So schön die kurzen Wege in Tegel auch sind, sie bringen den Nachteil des geringen Platzangebots mit sich. Entsprechend eng und gedrängt war es im Gate und ich mag mir nicht vorstellen, wie es ist, wenn ein Großraumflugzeug abgefertigt wird. Das Einsteigen zog sich ewig hin, weil es im Gang nicht weiter ging. Das Einsteigen nach Zonen bzw. Sitzreihen wurde wieder abgeschafft, dafür hing in der Fluggastbrücke ein Schild, man möge doch bitte schon vor dem Einsteigen seinen Mantel ausziehen, um die Gänge im Flugzeug frei zu halten. Als wir schon starten sollten, stand ich immer noch in der Fluggastbrücke im Stau, doch als wir dann alle im Flugzeug waren, ging es ganz schnell und wir rollten schon zur Startbahn, als einige Passagiere noch ihr Handgepäck verstauten. Ich hatte Glück, noch die rumänische Cobrex Trans zu erwischen. Bis vor kurzem hatte ich von dieser Gesellschaft noch nie etwas gehört. Um 18.58 Uhr hoben wir ab. Tegeler See Gleich drei Wolkenschichten übereinander im Anflug auf Frankfurt. Mit derart miesem Wetter hatte ich bei der Landung um 18:41 auf der Nordwestbahn dennoch nicht gerechnet. Wie am Vortrag düster, grau, verregnet mit tief hängenden Wolken. Mehr als Kelsterbach gab es daher nicht zu sehen. Neben dem „Maus“-Flieger (der fehlt mir immer noch) kamen wir am Gate A18 zum stehen, und auch wenn in Frankfurt die Wege deutlich länger sind als in Tegel, war ich 10 Minuten später aus dem Terminal und machte mich auf den Heimweg. Bis zur nächste Reise nach Berlin soll es nicht wieder so lange dauern. Die Stadt hat Lust auf mehr gemacht und neben den touristischen Highlights fand ich es auch wieder interessant, durch die Straßen zu laufen und würde gerne mehr von den verschiedenen Stadtteilen erleben. Copyright aller Fotos: Martin Stahl