Su-34

Mitglied
  • Content count

    3,100
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

126 Excellent

About Su-34

  1. Von wem wurde das Gutachten denn in Auftrag gegeben? München spielt de facto in einer ganz anderen Liga als Berlin, nicht nur im Fußball.
  2. Und Richter müssen sich an Recht und Gesetz halten. Wenn es also eine rechtlich bindende Vereinbarung zur Schließung Tegels gibt, ist der Spielraum für gegenteilige Auslegungen sehr gering.
  3. Soweit ich informiert bin, entscheiden Richter nach Recht und Gesetz und nicht nach ihrer Meinung. Wenn die einstigen Passagier-Prognosen falsch waren, ist das das Problem der Betreiber, aber es ändert nichts an der Gültigkeit des Rechts.
  4. Berlin, wer sonst? Wer soll denn sonst verantwortlich sein, wenn Berlin nicht vernünftig geplant hat? Es gibt eine Bedingung, die vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden ist, Voraussetzung für die Eröffnung des BER ist die Schließung von TXL und THF. Wenn man dagegen jetzt verstößt, kann das heftig nach hinten losgehen. Mich erinnert das an FRA, wo man ja nach dem Bau der vierten Bahn auch nichts mehr vom Nachtflugverbot wissen wollte, das man vorher als Bedingung für den Ausbau zugesagt hatte. Man dachte auch, man käme mit Bauernschläue aus der Zusage heraus, dumm nur, dass die Gerichtes das anders sahen, nun hat der FRA ein Nachtflugverbot. Mich würde nicht wundern, wenn Berlin das Gleiche passieren würde: Bliebe TXL offen, ginge der BER nie in Betrieb. Unter dem Strich wäre das dann der Schuss ins eigene Bein, denn dann bliebe alles so, wie es jetzt ist: aus der Traum vom Drehkreuz(chen).
  5. Sagen die. Und wenn sie damit falsch liegen? Wer trägt dann das Risiko solch eines Totalschadens?
  6. Ist es denn nicht so, dass die Eröffnung des BERs an die Schließung Tegels gekoppelt ist? Wenn man Tegel offen hielte, also der BER gar nicht eröffnet werden könnte? Nicht, dass man sich in Berlin ins eigene Bein schösse, bliebe TXL offen.
  7. Weil die öffentliche Hand wichtigere Dinge zu finanzieren hat, als Berlin zwei Flughafenneubauten, weil man es dort beim ersten Mal nicht geschafft hat. Das sind Gelder aller deutscher Steuerzahler, die da verstümpert werden.
  8. Solange sowohl Köln wie auch Düsseldorf Gewinn abwerfen, gibt es wichtigere Probleme in diesem Bereich in Deutschland als die beiden. Da kann man dann schon die Frage stellen, ob es sinnvoll ist, dass Dresden und Leipzig jeweils einen Flughafen haben, oder wie sinnvoll Flughäfen in Nürnberg oder Hannover sind etc.
  9. Mal ganz davon ab, dass keiner der genannten Flughäfen den Verkehr von CGN aufnehmen könnte, es geht nicht nur um 11 Mio. Pax, sondern auch um das weltweit zweitgrößte Drehkreuz von UPS Airways, das Osteuropa-Drehkreuz von FedEx und um ein Sub-Drehkreuz von DHL, das gerade ausgebaut wird. 24/7- Betrieb ist Pflicht und wird nicht nur für die Fracht, sondern auch im Passagier-Betrieb von den Fluggesellschaften, allen voran EW-Langstrecke, gefordert. Schließlich ist der CGN der Hauptstandort der Deutschen Luftwaffe und nicht nur der Flugbereitschaft. Die wiederrum ist nicht nur für den Politikertransport zuständig, und maximal der wird nach Berlin verlagert. Der CGN ist einer der wenigen Flughäfen in Deutschland, die Gewinn abwerfen und ist der Flughafen der Millionenstadt Köln, die die viertgrößte Stadt Deutschlands ist, die nebenbei im zweitgrößten Ballungsraum Deutschlands nach der Metropole Ruhr, der Metropole Rheinland, liegt. Für solch eine Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft sind zwei Großflughäfen mit Sicherheit nicht zu viel. Das einzige, was vielleicht denkbar wäre, wäre der Neubau eines Flughafens Köln/Düsseldorf und die Schließung der bisherigen Standorte. Aber auch das ist sehr unwahrscheinlich.
  10. Billigflieger Ryanair steuert ab Köln sechs neue Ziele an – Quelle: http://www.ksta.de/25699886 ©2017
  11. Wenn Uljanowsk ein reiner Industrieflughafen wäre, hättest Du Recht. Da dem aber nicht so ist, hast Du eben nicht Recht, und Uljanowsk wird zu recht mitgezählt.
  12. Gut, dann ist natürlich die Vergabe eines fünften Platzes wenig sinnvoll. Somit sind also die folgenden Kandidaten in Europa auf den Plätzen eins bis vier anzusiedeln: 1) Moskau-Zhukowsky 5400 m 2) Uljanowsk-Wostotschny 5000 m 3) Madrid-Barajas 4400 m 4) Paris-Charles de Gaulles 4200 m
  13. Sehe ich aufgrund der Verspätungssituation bei der EW-Langstrecke nicht so. Der 24/7-Betrieb dürfte EW eine ganze Menge Geld gespart haben. Die FKB ist eine öffentliche Gesellschaft mit einsehbaren Zahlen, ich wage zu bezweifeln, dass sie Fluggesellschaften besonders entgegenkommen kann, ohne am Pranger zu stehen.
  14. Mir ging es um die Bahnlängen ziviler Flughäfen und nicht um Passagierzahlen.
  15. Wer hilft mit? Die ersten beiden Plätze dürften klar sein: 1) Moskau-Zhukovsky 5400 m 2) Uljanowsk-Wostotschny 5000 m Aber, wie geht es weiter, welche sind die Nummern 3, 4, und 5? P. S.: Ich beziehe mich auf zivile Flughäfen, keine rein militärischen!