enet

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  1. An die Experten: Was passiert eigentlich wenn AB alle Flüge, durch z. B. den Rückzug von EY, einstellt, man aber noch offene Buchungen aus der OW-Allianz hat? Ich denke speziell z. B. an Avios Buchungen von BA oder Executive von AA. Bucht BA/AA dann einfach um oder sind Meilen und Taxes dann futsch?
  2. Seit um 8 Uhr MESZ soll eine Trigana Air Service ATR42, die auf dem Weg von Jayapura (DJJ) nach Oksibil (OKL) war, vermisst werden. 54 Personen sind an Board gemeldet.
  3. Wahnsinn, dass das jemand überlebt hat.
  4. In Taipei ist eine ATR-72 der TransAsia (B-22816) in einen Fluss gestürzt. Genaue Angaben über Tote und Verletzte gibt es noch nicht. Auf Bildern sieht man glücklicherweise zahlreiche Überlebende. Weitere Informationen: http://heavy.com/news/2015/02/transasia-flight-b22816-crash-taiwan/
  5. Laut flightradar24 ist die PK-AXC um 00:29 Uhr, 1 Min vor STA in SIN gelandet. :-/
  6. Topbonus

    Moin, weiß jemand ob man bei einem TB Prämienticket über die Hotline später ein Baby zubuchen kann? Über die Website geht es jedenfalls nicht. Speziell geht es um HAM-LPA als Companion Ticket. Kennt jemand die Kosten, die für das Baby dann anfallen?
  7. Vielen Dank für eure Kommentare! In Hongkong war es so um die 10-15 Grad. Also eigentlich recht angenehm. Der zweite Teil ist jetzt auch online: http://forum.airliners.de/topic/53927-tripreport-um-die-welt-teil-2-hawaii-oahu-maui-und-new-york-mit-224-fotos/
  8. Moin und Willkommen zu meinem Tripreport hoch in den Norden: nach Longyearbyen. Dieses Mal fange ich meinen Tripreport ein wenig anders an, denn er ist „etwas besonderes“. Dieser Trip im April 2014 wird vorerst mein letzter sein. Die letzten 12 Jahre waren fantastisch, ich war sehr viel unterwegs und kann auf sehr viele tolle Reisen zurückblicken, genauer gesagt auf : - 759 Flüge - 1.144.000 geflogene Kilometer (entspricht fast 3x der Strecke zum Mond oder 28,5 mal um die Erde) - 176 Flughäfen - über 60 bereiste Länder auf 4 Kontinenten Meine Frau hat mein recht Geld als auch Zeit raubendes Hobby in den letzten 10 Jahren stets toleriert – und dafür ist es jetzt an der Zeit einmal herzlich Danke zu sagen! (so eine Frau muss man erst mal finden. ;-)) Das Reisen könnte weiter gehen. Immer weiter, immer exotischer, immer umständlicher – stets auf der Suche nach der Steigerung und nach den besten Deals. Da sich nun aber Nachwuchs angemeldet hat, steht in den nächsten Jahren anstatt Abenteuerreisen mit zahlreichen Flügen eher Dänemark, Fehmarn oder Usedom per Auto auf der Reiseliste. Bereits Anfang Juli ist es so weit und daher stelle ich die Vielfliegerei vorerst ein. Vielleicht habe ich dadurch auch mal die Zeit einige Reporte nachzuholen (z. B. Bali, Mexiko...), denn gerade in den letzten Jahren habe ich von vielen Trips aus Zeitgründen keine Reporte mehr geschrieben. Aber naja, jetzt geht es erst mal los mit der Reise nach Spitzbergen.... Das Routing: HAM-OSL-LYR-OSL-HAM mit Germanwings und Norwegian. Der Flug nach Longyearbyen startete am 07.04.2014 um 9 Uhr ab Oslo. Ich bin daher bereits am Vorabend nach Oslo geflogen und habe dort im Comfort Hotel Runway am Flughafen übernachtet. Los ging es am 06.04.2014 um 18:45 Uhr ab Hamburg mit der Eurowings (im Auftrag der Germanwings) im CRJ900, D-ACNB. Der Flug war recht langweilig und das Wetter bewölkt, daher gibt es auch keine Fotos. In Oslo wollte ich mir vor der Fahrt zum Hotel noch schnell ein Wasser am Kiosk kaufen und wurde sofort mit den hohen Preise Norwegens konfrontiert – einheitlicher Preis knapp 30 NOK (also über 3,50 Euro) – nicht für eine Kiste Wasser, sondern für eine 0,5 Liter Flasche! Argh. Das macht keinen Spaß! Der Bus S44 fährt ab dem Bussteig 36 in weniger als 10 Minuten für 70 NOK zum Hotel (er verkehrt je nach Tageszeit im 15 – 30 Minuten Takt). Auch kein Schnäppchen, aber noch immer günstiger als ein Taxi. Das Hotel war richtig angenehm: Morgens gab es ein sehr gutes Frühstücksbuffet und kugelrund nahm ich den Bus um 7:35 Uhr zurück zum Flughafen. Eingecheckt hatte ich bereits online und dabei 24D zugewiesen bekommen! Grrr, ein Gangplatz. Ich versuchte mein Glück am Checkin und fragte, ob noch ein Fensterplatz frei wäre. Und tatsächlich, die nette Dame änderte ihn auf 3F. Der Platz war Gold wert, denn vom Gang aus ist es ja eher schwierig gute Bilder zu machen und ich hätte wirklich etwas verpasst. Puh, das wird kalt! Die Boeing 737-800, LN-LIB wartet schon: Die Maschine war nahezu komplett ausgebucht und als ich sie betrat dachte ich, „oh, wie bei AB hier“, denn es waren die gleichen Sitze verbaut und die Seatbelts hatten die typische Farbe von AB. Wenn man die Kabine sieht ist es zum verwechseln ähnlich, oder? Etwas schmunzeln musste ich, als ich mir die Wand vor der Reihe 1 etwas genauer angesehen hatte: Die Maschine war 2011 ursprünglich als D-ABMA für AB bestimmt, ist allerdings nie bei AB in den Einsatz gekommen. Da wir auf das Catering warten mussten, ging es mit etwas über 30 Minuten Verspätung durch die dicke Wolkendecke, die glücklicherweise bald für einen tollen Ausblick aufriss: Die Flugzeit von Oslo nach Longyearbyen beträgt rund 2:45 Stunden. Der Flug war dank kostenlosem WLAN ziemlich angenehm, denn so konnte ich Whatsapp nutzen und ein wenig im Netz surfen. Das klappte ausgezeichnet solange wir uns über dem Festland bewegten (ca. 6,5 Mbit/s) und wurde unzuverlässiger, je weiter wir in den Norden kamen. Aber allem in allem hat es super funktioniert. Ab diesen dieser Aussicht war das Netz jedoch eher uninteressant – 30 Minuten bis LYR: Wow, was ein genialer Ausblick! Ich könnte den Anflug glatt noch einmal fliegen und hoffte auf einen go-around. ;-) Tja, leider kein go-around. Angekommen. Oh ja, es ist sehr sehr kalt. Gut dass ich dicke Kleidung, einen Schal, Handschuhe und meine Mütze nicht vergessen habe. Wenn dann noch Wind hinzu kam.... brrrrr. Nordpol: 1309 Kilometer, Südpol: 18.692 Kilometer, Hamburg: 2743 Kilometer. Longyearbyen ist teuer – daher war es toll, dass ich noch ein halbwegs günstiges Zimmer im Spitzbergen Guesthouse bekommen hatte (5 Monate vor Abflug über Expedia). Das Guesthouse ist zwar 2 Kilometer südlich vom Zentrum, kostet dafür aber auch nur ungefähr die Hälfte. Zu allen Hotels kommt man mit Bussen, die auf die Flugzeiten abgestimmt fahren. Der einfache Weg kostet 60 NOK. Theoretisch kann man die 8,5 Kilometer auch zu Fuß gehen. Es gibt sogar einen Fußweg, allerdings ist das Gebiet rund um den Flughafen keine vor Eisbären sichere Zone. Kein Witz, denn nur im Kern von Longyearbyen sollte man sich frei und ohne Waffe bewegen – in der übrigen Gegend können Eisbären auf Beute warten. Der Fußweg vom Guesthouse in die Stadt ist natürlich auch frei von Eisbären. Hier geht es für die LN-NIB schon wieder zurück nach Oslo: Das ist die „Innenstadt“ mit Longyearbyens Supermarkt: Nach meinem „3,50 Euro Wasser Schock“ in Oslo war ich auf die Preise gespannt, denn egal was hier konsumiert wird, es muss erst mal eine weite Strecke hier her befördert werden. Svalbard ist jedoch tax-free – und das gilt sogar für Alkohol! Hier ein paar Preise aus dem Supermarkt: 0,5 Liter Bier: ca. 12 NOK (1,46 Euro) 0,3 Liter Bier: ca. 9 NOK (1,09 Euro) 0,5 Liter Wasser 3,9 NOK (0,47 Euro) 0,33 Liter Soda 7,90 NOK (0,96 Euro) 0,5 l O-Saft (3,40 Euro) Ristorante Pizza 43 NOK (5,22 Euro) 1 Liter Milch 28 NOK (3,40 Euro) Großes Sandwich mit Käse und Wurst 40 NOK (4,86 Euro) Tagesgericht im Thai Restaurat 89 NOK (10,82 Euro) 0,5 Liter Bier im Thai Restaurant 39 NOK (4,74 Euro) Cafe Latte am Kiosk 20 NOK (2,43 Euro) Tagesgericht im SAS Radisson blu 99 NOK (12,05 Euro) Ja, etwas teurer ist es hier schon. Ich finde die Höhe der Preise allerdings noch verhältnismäßig in Ordnung. Also keine Scheu vor eine Reise in den hohen Norden! Draußen ok, drinnen nicht: Nach diesen Bildern ist meine Technik von jetzt auf gleich ausgefallen! Es war ihr scheinbar viel kalt, denn sowohl die Kamera, als auch das iPhone gingen aus und ließen sich nicht mehr starten. „Akku leer“, obwohl beide geladen waren!? Daher bin ich erst mal ins Museum zum aufwärmen gegangen und hab mich gleichzeitig mit den Regeln in Longyearbyen vertraut gemacht. Danach funktionierte auch wieder alles einwandfrei. In Norwegen muss man auch Bier aus Norwegen trinken. Die Brauerei Mack ist übrigens die nördlichste Brauerei der Welt. Der Kindergarten. Hier ist die Schwimmhalle mit einem 25m Becken zu sehen. Sie ist zum schwimmen in der Woche von 17 - 22 Uhr geöffnet und kostet 70 NOK Eintritt. Bei -17 Grad + Wind dazu macht es keinen Spaß den ganzen Tag nur draußen zu sein. Umso mehr habe ich die heiße Dusche am Abend genossen. Danach gab es dann ein Eisbärenbier. Wo sonst kann man in Norwegen so günstig Bier trinken wie hier? Nirgendwo! Eisbärenbier: Übrigens, hier gilt bei den meisten Handyanbietern der EU-Tarif, sodass ich mit der Telekom einen 24-Stunden 50 MB Pass für 2,95 Euro buchen konnte (Tipp: 1 Euro Xtra Cards bei Ebay bringen 3 x 50 MB für 72 Stunden). Wer Alditalk hat, kann hier sogar angerufen werden ohne dass dafür Kosten entstehen. Longyearbyen ist so weit nördlich, dass es im Winter nicht hell und im Sommer nicht dunkel wird. Am 08.04. ist der Tag schon über 18 Stunden lang! Die Sonne geht um 4 Uhr auf und um 22 Uhr unter. In den nächsten Tagen wird ein Tag mindestens 25 Minuten länger, sodass die Sonne ab dem 18.04. gar nicht mehr unter geht! Um die 24-Stunden-Sonne genießen zu können, bin ich also 9 Tage zu früh hier gewesen. Aber auch jetzt wird es in der Nacht bereits nicht mehr komplett dunkel: 2 Uhr Nachts am Guesthouse: Nach der Nacht gab es ein ausgiebiges und gutes Frühstück im Frühstücksraum. Ich hatte noch keine Eile zu starten, denn ich hab am Vortag bereits ziemlich viel gesehen und es schneite draußen fleißig. Trotzdem ging es gegen 9 Uhr ab in die Stadt und so kommen ein paar Fotos hinzu. So früh ist in der Stadt noch nichts los, denn die Geschäfte öffnen erst um 10 Uhr. Tipp: in der Bücherei (gegenüber vom Supermarkt im 2. Stock) gibt es kostenloses WLAN sowie Tische und Stühle zum sitzen. Ist das Wetter also mal nicht so gut, kann man sich hier sehr gut aufhalten. Als ich aus der Bücherei kam war das Wetter schon wieder besser. Außerdem war es mit -5 bis -8 Grad deutlich wärmer und nicht mehr so beißend wie es noch am Vortag der Fall war. Kühlschrank: Nach einer hellen Nacht stand ich bereits um 6:30 Uhr auf und war um 7:30 Uhr beim Frühstück. Ja, es hat in der letzten Nacht erneut geschneit.... Nun stellte sich die Frage: was jetzt? Draußen schneite es wieder etwas und gesehen hatte ich auch schon alles. Der Rückflug sollte um 12:40 Uhr abheben und der passende Bus um 11 Uhr am Hotel starten. Nach dem Frühstück war es 8:30 Uhr, ich hatte also noch 2,5 Stunden Zeit zum Bus bzw. 4 Stunden bis zum Flug. Nun kam mir die Idee zu Fuß zum Flughafen zu gehen, denn so konnte ich noch etwas sehen und die Zeit gut herum bekommen. Also los – ab auf Eisbärensuche. Ab hier beginnt die gefährdete Zone. Die nächsten 3,5 Kilometer könnte ich Eisbären treffen... aber naja, no risk, no fun. Als ich dann in der Ferne einige Tiere sah, wurde mir schon etwas mulmig. Dank Kamerazoom konnte ich jedoch recht schnell ausschließen, dass es Eisbären sind. Fast geschafft. Geschafft und überlebt. Für die 8,5 km lange Strecke brauchte ich 1 Stunde und 35 Minuten, minus 15 Minuten Pause am Kiosk. Es ging schneller als ich zuvor gedacht hätte. Somit war ich schon ziemlich früh am Flughafen und konnte nach Öffnung des Check-ins meinen online erhaltenen 26A auf 3A ändern. Übrigens, am Flughafen gibt es kostenloses WLAN. Nach der Sicherheitskontrolle kommt noch ein kleiner Coop Laden, der recht angenehme Preise hat. 0,25 Tetra Pak 100 % O-Saft kosteten 6,2 NOK und ein Cafe Latte 20 NOK. Die Piste war noch weiß, denn am heutigen Tag war noch kein Flugzeug am LYR gestartet oder gelandet. Sie musste also noch schnell vom Schnee befreit werden: Da kommt die LN-LIA – mit 20 Minuten Verspätung. Tja, das war es schon, ein genialer Trip geht zu Ende. Ich bin wirklich froh den kurzen Trip nach Svalbard gemacht zu haben, auch wenn es ziemlich kalt und nicht so ganz günstig war. Der Rückflug war leider nicht so schön wie der Hinflug, denn das WLAN funktionierte nicht und der Ausblick war bis zur Landung in Oslo dieser: Aber naja, man kann ja nicht immer alles haben. Ich hoffe euch hat mein Bericht aus dem Norden gefallen. Wer nun Lust bekommen hat – www.norwegian.com ;-) Bis zum nächsten Bericht, der wahrscheinlich erst mal aus der Vergangenheit erzählen wird. PS (für die Eltern unter euch): Welcher Windelhersteller hat eigentlich das beste loyality program? Kann man bei Pampers Meilen sammeln? Gibt es Statusvorteile? Wie sehen die Lounges aus und falls ich es mal eilig ist: gibt es irgendwo eine fast lane? ;-)
  9. Moin und Willkommen zum 2. Teil meines round-the-world Tripreports! Falls ihr den ersten Teil des Tripreports (Phuket, Singapur, Hong Kong und Manila) noch nicht gelesen habt, könnt ihr es hier nachholen. Am Abend verabschiedete ich mich wieder von Manila und meine erste Pazifiküberquerung stand an. Manila - Guam (+ 9 h) United Airlines UA184, B737-800, N12238 16.02.2014 22:55 - 17.02.2014 04:45 16.02.2014 23:10 - 16.02.2014 04:25 (- 00:20) Mein erster Zwischenstopp mitten im Pazifik: In Guam hatte ich etwas Aufenthalt, was in der Nacht aber recht langweilig war. Der Flughafen war nämlich eine reine Baustelle und ohne WLAN konnte ich nichts anderes machen als Kaffee trinken und auf den Weiterflug warten. Guam - Honolulu (- 11 h) United Airlines UA200, B777-200, N214UA 17.02.2014 07:15 - 16.02.2014 18:15 17.02.2014 07:25 - 16.02.2014 17:55 (- 00:20) Bei der Buchung hatte ich zwei Möglichkeiten um von GUM nach HNL zu kommen. Einmal direkt und einmal per Mikronesien-Hopper mit 5 Zwischenstopps. Letzteres war natürlich sehr sehr interessant und war preislich sogar auf der gleichen Höhe wie der Direktflug. Lange habe ich überlegt was ich buchen soll und mich letztendlich für den Direktflug entschieden. Als ich in GUM angekommen war, war ich wirklich froh diesen Flug gewählt zu haben, ich war nämlich hier bereits ziemlich müde. Auf einen Flug mit 5 Stopps hatte ich zu dieser Zeit wirklich keine Lust. Der Mikronesienhopper wär erst um 4:30 Uhr auf Hawaii gelandet, mein Direktflug um 18 Uhr des Vortags. Wesentlich entspannter auf jeden Fall, auch wenn der andere Trip sicherlich ein tolles Erlebnis gewesen wäre. 6,5 Stunden später: Anflug auf HNL. Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete leicht. Ich fuhr gleich nach Waikiki Beach ins Hotel und nach einem kleinen Stadtrundgang ging es ab ins Bett. Am nächsten Morgen war das Wetter leider noch nicht viel besser. Naja, immerhin regnete es nicht mehr. Ich fuhr am südlichen Rand jetzt erst einmal bis zum westlichsten Zipfel. Ich war enttäuscht. Das war nicht das Bild, das ich von Hawaii in meinem Kopf hatte. Ist zwar alles recht nett, aber dafür so weit fliegen? Ich fuhr zurück nach Waikiki Beach und verbrachte den Abend hier. Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und hab im Starbucks zunächst ein tolles Frühstück genossen. Anschließend stoppte ich noch kurz im Safeway um Proviant für meine Inselumrundung zu kaufen. Als ich wieder aus dem Safeway heraus kam, sah ich blauen Himmel! Ich fuhr gleich los – in Richtung Osten. Je weiter ich fuhr, desto schöner wurde das Wetter und interessanter der Ausblick. Es fing so langsam an mir zu gefallen.... Mein erster und negativer Eindruck verschwand. Es scheint ja doch ganz nett auf Hawaii zu sein – zumindest wenn das Wetter mitspielt. Am Sunset Beach wimmelte es von Surfern. Auf Oahu gibt es eine Premium Outlet Mall, die ich bereits am Vortag aufgesucht und fleißig eingekauft hatte. Ich stoppte noch einmal, auch wenn der Presidents Day Sale gestern beendet wurde. Nochmal nachsehen ob ich gestern auch wirklich ein paar Schnäppchen gemacht habe... Zum Abschluss des Tages machte ich noch einen Strandspaziergang... Sein Auto kann man in Waikiki Beach übrigens zwischen 18 Uhr und 8 Uhr kostenlos in der Nähe des Zoos parken. Das war klasse, denn sonst zahlt man in der Regel ca. 14 USD für eine Nacht parken in den Hotelgaragen. Mein Hotel war erfreulicherweise nur wenige Gehminuten davon entfernt. Am nächsten Tag stand ich mal wieder früh auf (bis 8 Uhr musste ich ja zu meinem Auto), frühstückte bei Starbucks und freute mich über die Sonne. Heute stand mein nächster Flug an – von Oahu nach Maui. Vorher hatte ich noch etwas Zeit, bin durch die Gegend gefahren und hab natürlich auch ein paar Fotos gemacht... Es ist immer wieder unglaublich was das Wetter für einen Einfluss auf den Eindruck eines Ziels hat. Nach diesem Tag, der wettertechnisch kein Vergleich zum ersten war, hat mir Oahu richtig gut gefallen. Viel Natur, relativ wenig los, tolle Dinge zum ansehen. So macht Urlaub Spass! Da die Inseln alle ziemlich grün sind, kann man erahnen, dass Regen hier nicht ausbleibt. Netter Flughafen: hier der Innenhof (Wartebereich airside) vom HNL Airport. Typisch Amerika... ein Drive Thru Checkin. Mein erster Flug mit Hawaiian : Honolulu – Kahului (OGG) (- 11 h) Hawaiian Airlines UA7858, B717, N480HA 19.02.2014 17:33 - 19.02.2014 18:10 19.02.2014 17:40 - 21.02.2014 18:05 (- 00:05) Auf der richtigen Seite mit einer tollen Aussicht auf den Flughafen und Waikiki Beach. 15 Minuten später steuerten wir bereits Maui an. Hier holte ich schnell meinen Alamo Mietwagen ab und fuhr erst mal ins Hotel. Natürlich bin ich auch heute wieder früh aufgestanden und nachdem ich mich mit Kaffee bewaffnet hatte, machte ich mich auf den Weg um die Insel zu erkunden. Da mein Weiterflug bereits um 14:30 Uhr starten sollte, hatte ich quasi nur wenige Stunden für Maui. Wow, die Tour hat mir wirklich viel Spaß und Lust auf mehr gemacht! Vor meinem Weiterflug nach L.A. besuchte ich noch den Iao Valley State Park, was sich absolut gelohnt hat! Jetzt musste ich leider schon wieder los in Richtung Flughafen. Vorher stoppte ich jedoch noch bei Whole Foods. E-Mobilität in den USA? Ja, auf Hawaii hatte ich einige E-Autos herumfahren fahren sehen. So, das war Hawaii und jetzt standen zwei weitere Flüge an: OGG-LAX-JFK. Kahului (OGG) – Los Angeles (- 9 h) United Airlines UA1195, B757-300, N75858 20.02.2014 14:14 - 20.02.2014 21:33 20.02.2014 14:35 - 20.02.2014 21:30 (- 00:03) In L.A. wollte ich im Terminal eigentlich zu Starbucks, aber weder im Terminal 7 noch im Terminal 6 gab es einen. Schade Schade, also konnte ich von hier leider keine neue „you are here Collection“ Tasse mitnehmen. Der nächste Flug auf der Rennstrecke LAX-JFK war ziemlich blöd. Ich hatte zwar einen Fensterplatz, aber direkt hinter einer Wand am Notausgang. Der Sitz war somit leider nicht verstellbar. So wenig Platz hatte ich selten und hinzu kam, dass es total kalt war. Toll – und das auf einem Nachtflug, der zu 100 % ausgebucht war. Da half nur: wach bleiben und Filme gucken. Entsprechend müde kam ich morgens um 7 Uhr in New York an. Los Angeles - New York JFK (- 6 h) United Airlines UA912, B757-200, N518UA 20.02.2014 22:28 - 21.02.2014 06:53 20.02.2014 22:45 - 21.02.2014 06:35 (- 00:18) Natürlich kam ich so früh noch nicht ins Hotel und musste warten... Egal, zum Mittag klappte es und nach einer laaangen und erfrischenden Dusche ging es schon wieder los. In New York war ich bereits über 15 Mal und Tripreporte habe ich auch schon welche geschrieben – daher gibt es hier nur ein paar Bilder der zwei Tage. Für Cronuts war ich leider auch schon zu spät. Zurück nach Deutschland ging es mal wieder mit AB von JFK nach DUS. New York JFK - Düsseldorf (+/- 0 h) airberlin AB7451, A330-200, D-ALPC 22.02.2014 17:15 - 23.02.2014 06:55 22.02.2014 18:20 - 23.02.2014 06:50 (- 00:05) Das war es leider schon – meine Reise um die Welt ist nach 14 Tagen beendet. Es waren unglaublich viele tolle und interessante Dinge und klasse Ziele. Viele Eindrücke und viel Neues. So richtig realisiert hatte ich die meisten Dinge aber erst zu Hause, als ich meine Bilder in Ruhe angeguckt hatte. :-) Hawaii hatte mir sehr sehr gut gefallen und hier komme ich definitv irgendwann nochmal hin um auch die anderen Inseln zu erkunden - dann aber doch lieber etwas länger als nur ein paar Tage. Was auch richtig klasse war: alle Flüge waren absolut pünktlich oder vor der geplanten Zeit am Ziel angekommen. Da ich durch alle Zeitzo,nen geflogen bin und bei fast jedem Ziel auch erneut eine Zeitverschiebung hatte, war ich gespannt, ob ich sie leicht "verdaue". Jetzt kann ich sagen: es war zu keiner Zeit ein großes Problem. Ich habe mit eher Schwierigkeiten bei "Plus-Stunden", also bei Westflügen. Diese Reise ging immer nach Osten und ich musste somit früher ins Bett und nicht länger aufbleiben. Das klappte hervorragend und ich würde es genau so wieder tun! Kurzum: Es war einfach ein perfekter Trip! Ich hoffe, dass ihr einen tollen Eindruck gewinnen konntet und euch meine beiden Reports gefallen haben. PS: Nächstes Ziel: Longyearbyen, Norwegen. Bis bald!
  10. Moin und ein herzliches Willkommen zum ersten Teil meiner Weltreise, die ich im Februar 2014 gemacht habe. Ich war schon viel unterwegs, sehr viel. In den letzten 12 Jahren bin ich über 750 Mal mit einem Flugzeug abgehoben und hab über 60 Länder bereist. Am liebsten ging es nach Nordamerika, seit ein paar Jahren habe ich aber auch Asien für mich entdeckt. Was ich aber bei all meinen Reisen bislang noch nie gemacht habe - den Pazifik überquert! Da ich bald Vater werde und meine Frau dann sicher nicht mehr so tolerant mit einem Hobby umgehen wird (wenn ich es dann überhaupt noch möchte), wird es Zeit einen vorletzten Trip der wahrscheinlich aktivsten Flugzeit meines Lebens zu machen - einmal um die Welt mit Stopps an Zielen, die noch nicht als erledigt auf meiner "to fly Liste" standen. Warum vorletzten? Weil es noch im April ganz hoch in den Norden, genauer gesagt nach Logyearbyen (Spitzbergen) geht. Die Reise um die Welt führt mich auf diese über 34.000 km lange Strecke: TXL-AUH-HKT-SIN-HKG-MNL-GUM-HNL-OGG-LAX-JFK-DUS. Meine Meilenkontos bei AB und BA sind prall gefüllt und irgendwann müssen ja auch mal welche eingelöst werden. Mit Ausnahme der 3 Flüge HKT-SIN (AirAsia 45 Euro), SIN-HKG (Tiger Singapore 42 Euro) und HKG-MNL (Philippine Airlines, 68 Euro) waren somit alle Flüge Prämienflüge. Der erste Flug startete in Berlin und ging nach Abu Dhabi, natürlich mit airberlin. Berlin - Abu Dhabi (Zeitverschiebung: + 3 h) airberlin AB7494, A330-200, D-ALPJ Blockzeit: 08.02.2014 21:50 - 09.02.2014 06:55 Flugzeit: 08.02.2014 22:10 - 09.02.2014 06:40 (- 0:15) Diesen Flug hatte ich mit BA Avios (12.500) gebucht und den Weiterflug mit TopBonus Meilen (20.000). Ich hatte also zwei Tickets und eine Umsteigezeit von nur 1:45 Stunden in AUH. Ich war daher sehr gespannt ob alles klappt und ich bereits in TXL mein Ticket für AUH-HKT bekommen würde. Der Weiterflug war auch mit AB und Gepäck hatte ich extra nicht mitgenommen, sodass meine Hoffnung groß war. Der gute Herr am Checkin war mit der Situation allerdings leicht überfordert und musste ständig telefonieren und nachzufragen. Ich hielt die Schlange mit meinem Anliegen somit etwas auf, erhielt nach 15 Minuten aber tatsächlich zwei Boardkarten. Hätte ich in AUH erst einreisen, dann einchecken und dann auch noch die Sicherheitskontrolle passieren müssen, wäre es wahrscheinlich recht knapp geworden. So genoss ich mein, im wahrsten Sinne des Wortes, EISKALTES Bier auf dem Weg nach AUH. Wir kamen etwas früher an und ich schaute mich erst mal ein wenig um. Beste Zeit für einen Kaffee. Die Zeit verging schnell und so hieß es schon bald wieder „boarding“. Für AUH-HKT wird meistens die Maschine aus TXL eingesetzt, eher selten wird in AUH getauscht und die Maschine aus DUS fliegt weiter nach Thailand. So war es heute auch und der Flughafenbus fuhr somit wieder zur Außenposition, auf der die PJ wartete. Abu Dhabi - Phuket (+ 6 h) airberlin AB7424, A330-200, D-ALPJ Blockzeit: 09.02.2014 08:45 - 09.02.2014 18:00 Flugzeit: 09.02.2014 08:50 - 09.02.2014 17:50 (- 0:10) Der Tagflug war sehr angenehm und wieder etwas früher als geplant kamen wir in HKT an. Puh, hier war es sehr warm! Mein Hotel war in Patong und um dort hin zu gelangen nutze ich ein Sammeltaxi, das mich für kleines Geld direkt vor die Tür fuhr. Am Abend habe ich dann noch kurz die Gegend erkundet, bevor ich wirklich müde ins Bett fiel. Am nächsten Tag machte ich das, was ich überall und immer gerne mache: latschen bis die Füße nicht mehr wollen. Doch irgendwann war ich durch und setze mich in ein Cafe mit kostenlosem WLAN, um mich über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu informieren. Dabei wurde ich auf Big Budda und die Tempelanlage Wat Chalong aufmerksam. Spontan mietete mir ein Taxi und fuhr die beiden Sehenswürdigkeiten an. Für die rund 4 Stunden lange Tour konnte ich 800 THB verhandeln, was rund 18 Euro sind. Wieder zurück in Patong kümmerte ich mich nun um die geplante Bootstour nach Ko Phi Phi (Maya Bay) für den nächsten Tag. Das ist der Strand, der auch als „The Beach“ bekannt wurde. Es gibt dafür zahlreiche Anbieter die sehr ähnliche Touren, nur mit unterschiedlichen Abläufen anbieten. Ich entschied mich für eine Tour die mit einem Speedboot durchgeführt wurde. Den Abend verbrachte ich in der Bangla Road und verfolgte von einer Bar aus das Treiben auf der Straße. Wow, in der Bangla Road ist schon echt was los. Es erinnerte mich ein wenig an die Schinkenstraße auf Mallorca. Hier sah man auch selten ältere Herren mit jungen Thai Ladies an der Hand. Das war bestimmt immer wahre Liebe. Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen. Der Bus zum Speedboot sollte mich nämlich bereits zwischen 7:45 und 8 Uhr am Hotel abholen. Schnell noch einen Kaffee und pünktlich um 7:45 Uhr fuhr der Bus mein Hotel als erstes an. Danach sammelten wir andere Gäste von anderen Hotels ein und fuhren dann zum Anleger. Ab geht’s: Ich wusste bereits aus einigen Berichten, dass der Strand bei Touristen sehr beliebt ist und es dadurch sehr voll werden kann. Ich stellte mich also auch auf einen vollen Strand ein. Nur, was ist voll? „Voll“ bekam eine neue Bedeutung als wir in die Bucht einbogen, denn der gesamte Strand war besetzt von Menschen und Booten. Das nennt man Massenabfertigung im Minutentakt. Der Strand war trotzdem sehr schön und ein paar Fotos sind sogar fast „touristenfrei“ geworden. Nach 30 Minuten Aufenthalt ging die Tour weiter – Monkey Beach, Phi Phi Don (hier gab es Mittagessen), schnorcheln und dann noch auf eine andere Insel zum baden. Auch wenn es Massenabfertigung war, war es eine gute Tour die viel Spaß gemacht hat. Am Abend ging es zum Phuket-Abschluss noch gut essen, Tiger Bier trinken und dann ab ins Bett. Patong hat mir wohl gefallen, auch wenn ich hier nicht unbedingt ein zweites Mal hin müsste. Nervig sind die ständigen „Massage“ Rufe der Damen, die hier Massagen in den hunderten Studios anbieten (laut Preislisten kostet eine 1-stündige Massage hier übrigens nur um die 300 THB, also gerade mal um die 6-7 Euro). Am nächsten Morgen fuhr ich wieder mit einem Sammelbus zurück zum Flughafen, den ich am Vorabend im Hotel gebucht hatte. Mein nächstes Ziel: Singapur! Phuket - Singapur (+ 7 h) Thai AirAsia FD2956, A320-200, TH-BBE Blockzeit: 12.02.2014 09:50 - 12.02.2014 12:35 Flugzeit: 12.02.2014 10:05 - 12.02.2014 12:40 (+ 0:05) In SIN war ich zwar schon einmal gelandet (als Zwischenstopp auf dem Weg von LHR nach SYD), aber bislang noch nicht in der Stadt. Im Vorwege hatte ich nur positive Dinge aus Singapur vernommen, außer dass Singapur als „fine City“ bezeichnet wird. Naja, das muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Ich hatte die Wahl zwischen der Thai Air Asia oder der Jetstar, die beide ziemlich zeitgleich starteten. Die Thai Air Asia war etwas günstiger und so entschied ich mich für diese Airline. Mein erster Flug in einer A320 mit sharklets. Die Jetstar verfolgte uns direkt. Der erste Eindruck aus Singapur war super und größer hätte der Kontrast zu Thailand nicht sein können. Westliche Ordnung würde ich sagen. Immer wieder hört man, dass Singapur so sauber sein soll, dass man vom Boden essen könnte. Naja, für asiatische Verhältnisse vielleicht schon, ich würde es allerdings eher als sehr westlich bezeichnen. Natürlich gehen Menschen bei rot über die Straße, natürlich liegt hin und wieder Müll herum und trotz massiven Strafen wird in der Metro auch getrunken. Nachdem ich meinen Rucksack im Hotel verstaut und ein zweites Mal an diesem Tag geduscht hatte, ging es als erstes auf die Aussichtsplattform vom Marina Bay Sands Hotel. Was für eine grandiose Aussicht: Um in den Pool springen zu dürfen muss man leider Hotelgast sein. Ich konnte mir von oben bereits ein gutes Bild von der Stadt machen und spazierte nun eine große Runde ab. Mit den zahlreichen Bildern lass ich euch nun in Ruhe: Das hier ist ein Hawker Place. Hier kommen zahlreiche ehemalige Straßenhändler unter einem Dach zusammen und verkaufen ihr Essen zu unschlagbar günstigen Preisen. Am zweiten Tag in Singapur spazierte ich unter anderem durch little India, bevor ich wieder zum Flughafen musste. Nun musste ich Singapur also wieder verlassen und fuhr mit der Metro zum Flughafen. Wie bereits geschrieben, hier war ich damals bei meinem 250 Euro Qantas Flug nach Sydney zwischengelandet. Ich hatte den Flughafen zwar noch als sehr angenehm in Erinnerung, aber nicht mehr als so angenehm, wie ich ihn bei diesem Besuch erlebte. Relaxbereiche, kostenloses WLAN, ein klasse Foodcourt, Entertainmentbereich und viele gute Geschäfte gestalten einem den Aufenthalt sehr angenehm. Nächstes Ziel: Hong Kong! Singapur - Hong Kong (+ 7 h) Tiger Air TR2066 TR2066, 9V-TAN Blockzeit: 13.02.2014 14:15 - 13.02.2014 18:10 Flugzeit: 13.02.2014 14:30 - 13.02.2014 18:11 (+ 00:01) Auch dieser Flug war wieder sehr pünktlich. In Hong Kong kaufte ich mir im Ankunftsbereich gleich zwei Tageskarten für die Metro, die je 55 HKD gekostet haben. Anstatt per Expresszug für 220 HKD in 20 Minuten in die Stadt zu fahren, nahm ich daher eine Kombination aus Bus und Metro. Letztere Möglichkeit dauert zwar 40 Minuten länger, war aber auch viel viel günstiger. Dank der Tageskarte brauchte ich nur noch den Bus zu bezahlen. Mein Hotel war in Mongkok, also recht zentral gelegen. Hier der Ausblick aus meinem Fenster: Direkt gegenüber war ein McDonalds, bei dem ich am Abend für 2 Euro ein nettes Brokkoli, Reis und Chicken Menü gegessen habe. Allgemein war McDonalds in Hong Kong sehr günstig: Filet-o-Fish und Mc Chicken: 9 HKD (0,84 Euro), kleine Cola, kleine Pommes, Apeltasche: 5 HKD (0,47 Euro) Mc Sundae: 6 HKD (0,56 Euro) Menüs: alle um die 2,80 Euro. Den ersten Tag verbrachte ich zunächst mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt: Anschließend musste ich natürlich auch auf den Victoria Peak (552m), zu dem man mit einer Art „Cable Car“ ziemlich steil auf den Berg hinauf fährt. Die Aussicht war genial! Wieder unten in der Stadt spazierte ich weiter ... Nachdem die Aussicht auf die Stadt am Tage bereits sehr reizvoll war, wollte ich am Abend noch einmal hoch und Fotos von der Skyline bei Nacht machen. Oh man, was ist denn hier los? Scheinbar ist die Skyline bei Dunkelheit sehr beliebt.... Ich drehte gleich wieder um, denn in der ewig langen Schlage stehen wollte ich nicht. Schade. Daher drehte ich weiter meinen Runden zu Fuß. Als es 2 Stunden später dunkel war, versuchte ich mein Glück erneut. Leider hatte sich an der Länge der Schlage überhaupt nichts getan, sodass ich es nun komplett aufgab. Der Hinweis macht Sinn, denn in Hong Kongs Metro hat fast jeder die ganze Zeit ein Handy in der Hand. Am nächsten Morgen fuhr ich mit der längsten Rolltreppe der Welt und machte weiterhin meine persönliche Sightseeingtour. Wenn das Wetter besser gewesen wäre, wär ich gerne mit dieser Seilbahn auf den Ngong Ping gefahren. So hielt ich mich noch etwas auf der Aussichtsplattform vom Flughafen auf. Mein nächstes Ziel: Manila, Philippinen. Hong Kong – Manila (+ 7 h) Philipine Airlines PR307, RP-C3331 Blockzeit: 15.02.2014 18:20 - 15.02.2014 20:05 Flugzeit: 15.02.2014 18:20 - 15.02.2014 20:05 Für den knapp 2 Stunden langen Flug von Hong Kong nach Manila wählte ich Philippine Airlines aus. Der Flug wurde mit dieser etwas über 20 Jahre alten A330-300 durchgeführt: Trotz der relativ kurzen Flugzeit gab es ein volles Menü, das auch noch richtig gut schmeckte! Auch am Service wurde hier nicht gespart! So erhielt ich (ohne dass ich etwas gesagt hatte) einfach ein zweites Bier, nachdem das erste leer war. Das hatte ich auch noch nicht erlebt. In Manila nahm ich für die 14,5 km lange Strecke zum Hotel ein Taxi. Vorher hatte ich gelesen, dass man sich anstatt im Ankunftsbereich lieber ein ankommendes im Abflugbereich nehmen soll. Das stimmte, denn die angebotenen Preise im Abflugbereich waren deutlich teurer als im Ankunftsbereich. So zahlte ich für die 14,5 Kilometer gerade mal 5,50 Euro. Der Fahrer hing sich prompt an einen Krankenwagen im Einsatz und so kam ich ziemlich schnell im Hotel an. Während der Fahrt fragte er mich noch ein paar Mal, ob er mich nicht erst in eine Bar bringen soll...“nice Girls“... ja nee, ist klar. Hmm, das mit den Mädels ist auf den Philippinen wohl so eine Sache... denn direkt vor dem Hotel waren zwei Bars, vor der auch zahlreiche junge und nur leicht bekleidete Mädels warteten. Als ich mir im Supermarkt noch etwas zu trinken geholt hatte und eine von denen hinter mir an der Kasse wartete, lächelte sie mich beim umdrehen mit ihrer Zahnspange an. Sie war definitiv noch keine 18 Jahre alt... Irgendwie hatte mir die Gegend um mein Hotel nicht gefallen. Ich wurde sofort aufdringlich angesprochen und die Armut der Menschen war nicht zu übersehen. So habe ich aus meinem Zimmerfenster heraus Mütter mit ihren Babys auf dem Bürgersteig schlafen sehen. Kein schöner Anblick. Ich erkundete die Gegend daher nicht weiter und verkroch mich im Hotel. Jeepneys! Dieses als Massentransportmittel genutzte Fahrzeug wurde damals von den Amerikanern auf den Philippinen hinterlassen. Die Einwohner haben die Fahrzeuge anschließend als kleine Minibusse umgebaut. Auch tagsüber hat es mir in Manila nicht sehr gefallen. Die Armut ist überall präsent. Bettelnden Frauen und vor allem bettenden Kinder begegnet man im Minutentakt. Hinzu kommt, dass nette Sehenswürdigkeiten schlichtweg kaum vorhanden sind. Trotzdem habe ich einen ordentlichen Marsch hingelegt, aber immer mit einem wachsamen Auge um mich herum. Irgendwann fuhren zahlreiche Feuerwehrwagen zu einer aufsteigenden Rauchsäule. Da sie nicht weit von mir weg war, guckte ich mal nach dem rechten... Oh, eine brennende Bank wird zu einer Attraktion: Ich spazierte weiter und fiel auf. Touristen habe ich nämlich nahezu gar keine gesehen! Auf dem Rückweg kam ich noch einmal an der Bank vorbei, wo gerade alles wertvolle abtransportiert wurde. Hmm, zum kuscheln und schlafen kann ich mir bessere Plätze als an einer viel befahrenen Straße vorstellen... Ich hab auf meinen Reisen schon viel Armut gesehen, aber noch nie so viel wie auf den Philippinen. Wenn man jetzt noch daran denkt wie hart der Taifun Haiyan das Land vor kurzem noch getroffen hat, dann fragt man sich echt warum. Hier trifft es die ärmsten der Armen, die ohnehin schon nichts haben. Härter könnte der Kontrast zur Innenstadt nicht sein: In der Nähe des Flughafens gibt es die Mall of Asia, eine riesige Shoppingmall, die einen absolut westlichen Standard präsentiert. Die Preise in der Mall waren nicht viel günstiger als bei uns und es wurde viel gefälschte Ware angeboten. Shopping fiel für mich daher aus. Eigentlich wollte ich vor meiner Abreise noch zum Friseur, hatte es aber leider aus Zeitgründen nicht mehr geschafft. Als ich in der Mall an einem Friseur vorbei kam wagte ich es und ging hinein. Das Studio war wie bei uns, Markenprodukte, Musik und sehr nett eingerichtet. Ich fragte nicht nach dem Preis weil ich dachte, dass es sicher nicht teurer sein würde als bei uns zu Hause. Zwei Mitarbeiter kümmerten sich um mich. Erst waschen, dann schneiden, dann waschen, dann föhnen. Das ganze dauerte 45 Minuten und ich war ich voll und ganz zufrieden. Jetzt war ich auf die Rechnung gespannt... Sie kam und war über: 2,85 Euro für alles! Ich war baff und gab das gleiche nochmal als Trinkgeld. Wie kann man Miete, Strom, Material und 2 Mitarbeiter von 2,85 Euro für 45 Minuten bezahlen? Was bleibt da bei den Mitarbeitern übrig....? Wahnsinn. Frisch gestylt genoss ich noch ein paar Bier und fuhr dann mit dem Taxi zum Flughafen. Lustig, es war der gleiche Fahrer, der mich am Nachmittag bereits aus der Stadt zur Mall gefahren hatte. Nächstes Ziel: Honolulu, Hawaii. Die Fortsetzung folgt in Kürze im 2. Teil meiner Reise um die Welt.... :-)
  11. Aktuelles zu airberlin

    Mal sehen wie lange AB noch in der Oneworld fliegen wird. Nun heißt es: schnell Avios verbuchen.
  12. Da hast du Recht, selbst in der rushhour - alles geht gesittet zu, kaum einer drängelt. Sehr sehr angenehm.
  13. Moin Moin und Willkommen zu meinem Tripreport nach Japan. YES, ich habe es endlich geschafft und bin in Japan gewesen. Zuvor hatte ich bereits zwei Mal einen Trip nach Tokio gebucht und beide Male musste ich meine Flüge aus Zeitgründen verfallen lassen. Einmal sollte es mit Aeroflot via Moskau nach Tokio gehen und einmal war die Alitalia via Rom gebucht. Beide Maschinen starteten jedoch ohne mich... Aber naja, diese Route war sowieso viel spannender, aber wahrscheinlich findet das nicht jeder so: Hamburg-Budapest-Helsinki-Tokio-Helsinki-Kopenhagen-Berlin mit 4U/AY/JL/SK. Der Report ist dieses Mal sehr fotolastig, aber Fotos sagen mehr als viele Worte. ;-) Zunächst ging es in der Heimat am HAM los. Den Flug nach Budapest hatte ich über Lufthansa gebucht, der später zu einem Flug der Germanwings geworden ist, aber am Ende von der Eurowings durchgeführt wurde. Durch die Umstellung von von LH auf 4U gab es den Smart-Tarif und auch etwas "Verpflegung". Hier der Flughafen Hannover, auf dem ich am Tage zuvor noch nach heftigen Turbolenzen und zwei fehlgeschlagenen Anflügen auf HAM (MUC-HAM mit AB) zwischengelandet bin: Der Flug nach Budapest war nur 1,5 h kurz und schon überflogen wir die ungarische Stadt. Angekommen, nahmen wir den Bus zur Metrostation und dann per Metro ins Hotel, das übrigens gar nicht schlecht war. Natürlich ging es am Abend noch in die Stadt zum essen und Bier trinken. Wenn man schonmal in BUD ist... Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus und der Metro wieder zum Flughafen. Hier der Ausblick aus unserem Zimmerfenster: Nach Helsinki ging es nun mit AY, der A320 OH-LXL. Mein Erstflug mit Finnair. In Helsinki war nun etwas Zeit für das kostenlose WLAN, aber spannend ist es im Flughafen sonst nicht wirklich. Die Boeing 787-800 von Japan Airlines wartete aber bereits früh am Gate. Ich saß auf 23A, also fast direkt hinter der Business, das war dort ein sehr freies Gefühl, nichts gedrängt und sehr angenehm. JL fliegt die 787 mit nur 186 Sitzen, davon 42 in der Business und 144 in der Eco. Das ganze ist dann in einer 2-4-2 Konfiguration. Zum Vergleich: Norwegian quetscht mit einer 3-3-3 Konfiguration und 291 Sitzen stolze 105 Paxe mehr in die Maschine. Erstmal ein japanisches Bierchen. Diese Sorte stellte sich nach 15 Sorten Bier am Ende übrigens als das leckerste heraus. Die Fenster in der 787 sind riesig und endlich kann ich bei meiner Größe auch vernünftig raus gucken, nicht wie bei einer 737 nur mit geneigtem Kopf. Außerdem gibt es keine normalen Windowblindes mehr, die Scheibe lässt sich automatisch auf Knopfdruck abdunkeln, aber leider nicht auf total schwarz. Der Flug war echt klasse. Super Service, tolles IFE, total ruhig und auch noch 1 Stunde vor der geplanten Zeit in NRT. Dank starkem Rückenwind betrug die Flugzeit nämlich nur 8:30 Stunden durch die Nacht. Die Einreise ging fix und nun hieß es erst mal zurecht kommen. Am Flughafen wird glücklicherweise gut Englisch gesprochen, sodass wir uns durchfragen konnten. War trotzdem nicht ganz einfach mit all den Schriftzeichen, hat am Ende aber doch ganz gut geklappt. Von NRT in die Stadt zu fahren ist leider nicht ganz billig und auch wirklich schnell ist kein Weg. Zumindest nicht, wenn man in der Nähe von Shinjuku oder Shibuja sein Hotel haben möchte. Wir entscheiden uns daher für die Metro mit nur einmal umsteigen. Zunächst fuhren wir von Terminal 2 aus mit der Keisei Linie für 780 Yen nach Motoyawata. Von dort stiegen wir dann für 480 Yen in die Shinjuku Linie, die uns direkt nach Hatagaya zu unserem Hotel brachte. Alles im allem waren wir dadurch 1 Stunde und 50 Minuten unterwegs. Es war dank der frühen Ankunft jetzt erst Mittag und da wir noch nicht ins Zimmer konnten, ging es bei bestem Wetter sofort in die Stadt. Ziel: das Rathaus von Shinjuku, den hier kann man die Stadt, von den beiden Towern aus, kostenlos von oben sehen. Heute war der 31.10., also Helloween. Die Japaner, zumindest die jungen Mädels, stehen drauf und verkleiden sich wild. Wir haben uns das Spektakel in Shibuja angesehen und waren mit unserer Verkleidung "stinknormaler Europäer" beliebtes Fotoobjekt. Das war zwar ein echt langer Tag, aber er auch wirklich lustig. Trotzdem hieß es am Morgen wieder aufstehen und ab in die Stadt, bzw. erst mal nach Shibuja. In Tokio darf auf der Straße nicht geraucht werden, deswegen gibt es extra Raucher-Bereiche. In den Restaurants und Clubs hingegen ist rauchen meist erlaubt. Alle Essen sind als Plastikmodelle vor den Restaurants ausgestellt. Das erleichtert zwar die Auswahl, aber trotzdem weiß man sehr oft nicht was das überhaupt ist. Daher ist Essen gehen nichts für nicht experimentierfreudige. Außerdem stehen Japaner auf Automaten aller Art ... und bunten Kitsch ohne Ende. So sollte man sein Rad nicht abschließen: Na das ist mal ein Kinderwagen... Hier ist nun Roppongi, wo wir auch im Hard Rock Café Tokiyo stoppten. Zu wenig Platz zum wenden? Dann wird das Auto eben gedreht. So funktioniert die Metro: Vor der Fahrt kauft man sich am Automaten eine Fahrkarte, die man bei Zutritt durch die Schleuse zieht und bei der Ankunft ebenfalls durch die Schleuse ziehen muss. Am besten weiß man auch vorher schon was die Fahrt kostet, denn wenn man zu wenig bezahlt hat, kommt man aus der Station nicht raus und muss nachzahlen. Das ist nicht sonderlich schlimm, denn es gibt an jedem Ausgang einen fare adjustment Automaten, an dem man nachzahlen kann. Blöd nur, dass es immer sehr voll ist und man den laufenden Menschenfluss dadurch kurz stoppt. Eine Hilfestellung für den richtigen Fahrpreis findet man in vielen Stationen. Trotzdem ist es etwas tricky und man sollte den Metroplan immer in normalen Buchstaben und in Schriftzeichen dabei haben, denn das vereinfacht die Suche erheblich. Man kann auch z. B. eine Karte bis zur nächsten Station kaufen und bis zum Ende der Linie durchfahren. Wenn man aussteigt zahlt man nach, bleibt man sitzen und fährt zu der gelösten Station zurück, ist alles ok und man kann die Station ohne Zuzahlung verlassen. Das ist besonders bei der Ringlinie JR Yamanote und der Yurikamone Linie praktisch, denn diese beiden Linien sollte man für eine Sightseeingtour mindestens einmal genutzt haben (Zeitaufwand ist jeweils 1 Stunde). Am folgenden Tag ging es nach Akihabara, der Technikhochburg von Tokio. Die Japaner stehen neben den beschriebenen Dingen auch auf Spiele und Figuren oder Puppen jeglicher Art. Heute war hier Tamashii Nation 2013 und hunderte meist junge Japaner warteten vor einer Halle um mit großen Tüten, voll mit Zeug, wieder raus zu kommen. Eine Marlboro Roucherlounge...: Von der Lautstärke in diesen Spielhallen tun mir jetzt noch die Ohren weh. Nun ging es in das größte Elektronik Kaufhaus der Welt - ins Yodobashi-Akiba. Ich sag nur: Wahnsinn. Eine völlige Reizüberflutung, total voll mit Menschen, Waren, Schildern, blink-blink und Musik. Nach 15 Minuten will man gerne Oropax haben oder einfach mal kurz raus... Hier das Gegenteil davon... Ziel heute Abend: die Ginza Lion Bierhall - eine auf Deutsch und Bayern gemachte "Halle" mit deutscher Musik etc. Ganz nett.... 800ml Bier kosten 1050 Yen, knapp 8 Euro. XXX Burger King. Burger. Na, was ist das? Der Ninja Burger bei Burger King. Der Abend in Shibusa war sehr nett und wir feierten mit ein paar Japanern und Europäern lang in die Nacht hinein - bis uns das Taxi nach Hause brachte. Blöd nur, dass wir durch den netten Abend nicht mehr ganz so viel vom nächsten Tag hatten. …...... Getreu dem Motto "wer feiern kann kann auch Sightseeing machen" - starteten wir letztendlich aber doch im Ginza-Park mit unserer Tour. Naja, leicht verspätet.... Hungrige Kois und Enten: In Tokio gibt es zwar auch einige Ketten, aber auch sehr viele kleine individuelle Läden, die krims-krams, Klamotten und alles mögliche verkaufen. Ich mag das, denn so gibt es nicht in jeder Stadt und überall das gleiche. Dieser Laden z.B. verkauft nichts anderes als Aufkleber. Am Abend ging es dann nochmal auf das Rathaus von Shinjuku. Am nächsten Tag ging es zum Fischmarkt. Leider war ein Feiertag und er hatte zu bzw. war sehr wenig los. Grrrr. Deutsches Bier ist in Japan wie beschrieben beliebt, hier nun das "Franziskaner". Nun auf dem Weg zum Kaiserpalast... und vorbei an einer Demo gegen nukleare Energie. Das ist der Hauptbahnhof von Tokio (Tokio Station): Zwei Züge der JR Jamanote Line: Zur Erinnerung: Rauchverbot. In den Straßen von Shibuja läuft die ganze Zeit Musik -allerdings nur ein Lied. Auf und ab, jeden Tag. Am Anfang ist es noch lustig, aber irgendwann fängt es ziemlich an zu nerven. Hier eine Sushi Bar in der man sein Essen über Tablets selbst bestellt. Jetzt sind wir am vorletzten Tag angekommen und es standen einige Dinge auf dem Plan. Zuerst ging es über Ueno zum Asakusa-Kannon-Tempel.... ...und dann auf eine kleine Bootstour von Asakusa zum Hamarikyu Garten. Ein Beispiel dafür wie klein die Wohnungen, oder besser Zimmer, in Japan sind. Das ist kein Hotel, das sind Wohnungen! Hier kommen wir am Fischmarkt vorbei, bevor die 35-minütige Fahrt dann im Garten endete. Jetzt fahren wir mit der Yurikamome Line. Das haben wir zuvor zwar schon getan, aber bedingt durch das gute Wetter, musste es heute noch einmal sein. Über die Brücke geht die Fahrt durch einen "Drahttunnel". Da ich auf der Hintour schon Menschen auf der Brücke sah, wusste ich was nach der Fahrt ansteht. In der Nähe der Brücke kann man aus der Linie aussteigen und ist in wenigen Gehminuten dort. An der Brücke angekommen nimmt man einfach den kostenlosen Fahrstuhl nach oben. Achtung: kommt der Wind von Süden stinkt es sehr nach Abgasen und ist ziemlich windig. Aber die Aussicht ist genial! / / / / An den zahlreichen Automaten bekommt man neben gekühlten Getränken auch heiße wie Kaffee in Dosen oder Tee. Man erkennt kalte und warme Getränke an der blauen oder roten Linie. Übrigens, einen Automaten mit gebrauchten Schlüppern von Damen (so soll es zumindest sein) haben wir auch gesehen. Wer's mag... Hier mal lieber heißer Tee: Jetzt wollten wir uns noch die Sumo Hall ansehen, nur leider war sie heute zu. Die nächsten Tourniere fangen erst in einer Woche wieder an. In dieser Telefonzelle gibt es ISDN. Am Abend ging es dann nochmal zum Asakusa-Kannon-Tempel. In der Tokioter Metro ist es gewöhnlich sehr leise. Auch wenn die Züge in der Rush Hour mehr als voll sind, redet kaum einer. Telefonieren ist nicht gern gesehen und in der Nähe von priority seats (am Anfang/Ende eines Wagens und für Schwangerer, Ältere etc. gedacht) muss man sein Handy sogar ausschalten. Statt zu telefonieren oder zu reden, surfen dafür nahezu alle im Internet. Lustig wenn man gegenüber 8 Leute sitzen hat die allesamt auf ihr (fast immer) iPhone gucken. Es geht im übrigen auch sehr gesittet zu. Alle stellen sich brav an, keine drängelt und wenn die Bahn voll ist, wartet man in einer Reihe auf den nächsten Zug. Auf Rolltreppen steht man ausnahmslos links und geht rechts. Das Prinzip, auch wenn es bei uns ja anders herum ist, verstehen in Deutschland ja leider nur recht wenige... Zudem trägt man gerne schwarz. Motoyawata Station am Abreisetag und Narita. Nach 1:45 Stunden Fahrzeit kommen wir am Flughafen an. Schade, wir wären gerne noch ein paar Tage geblieben. Die knapp über 3 Monate junge JA832J, die darauf wartet, mich gleich wieder zurück nach HEL zu fliegen: Tschüss Tokio. Wir sehen uns wieder! Zu guter Letzt konnte ich nach dem Abflug noch den Mount Fuji sehen: Der Rückflug nach HEL war wieder sehr sehr angenehm und der Service spitze. Ich muss echt sagen: JAL fliegen macht wirklich Spass! Hinzu kam natürlich auch, dass wir in der Summe nur 100 Paxe waren. Von HEL ging es dann mit der ex Spanair 717 nach CPH und von dort im A321 nach Berlin. Blue1 und SK haben mir allerdings nicht wirklich gefallen, da hätte ich mehr erwartet. Tja, so schnell kann ein absolut genialer Trip schon wieder vorbei sein. Aber: in Tokio war ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal!
  14. Toller Bericht, besten Dank! Mit dem Anflug / Abflug ab London hast du scheinbar echt immer Glück. Mal wieder geniale Bilder von der Stadt!
  15. Günstig parken nahe/am Airport

    Naja, einer würde mir reichen. ;-) Ich würde gerne mit der Bahn fahren, aber die Rückfahrt ist blöd wenn man um 22 Uhr ankommt. Ich riskiere es einfach mal... Danke euch für die Antworten!