aaspere

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  1. Das Streikrecht steht ja hier auch nicht zur Debatte, Es gleich in solchem Umfang anzukündigen, ist für uns hier zumindest ungewöhnlich und deshalb aus meiner Sicht diskussionswürdig. Die Einkommensverhältnisse in UK (regionale Einkommenspreizung) kann ich mangels Kenntnissen nicht kommentieren. Es dürfte aber richtig beobachtet sein, dass das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in UK von besonderer Art ist. Und das führt dann eben auch zu Verwerfungen. Und ja, der BREXIT kann das alles auch noch verschlimmern. Wie fast immer im Leben haben beide Seiten nicht nur Verantwortung, sondern auch mit den Folgen eigenen Handelns zu leben. Glückliches Deutschland kann man da nur sagen. Übrigens, auch in Frankreich düfte es nach den Ankündigungen von Macron nicht einfach werden.
  2. Dem Kollegen "flieg wech" muß man das nachsehen. Der hat eben sein eigenes Weltbild.
  3. Fernab vom Klassenkampf versuche ich mal etwas Ordnung in die Diskussion zu bringen, weil ich ja beruflich mit dem Thema Berührung habe. Grundsätzlich gilt: Niemand ist gezwungen, einen bestimmten Beruf auszuüben. Freie Berufswahl nennt man das. In Deutschland gilt der Art. 12 GG. Sowas dürfte auch in UK gelten. Entschließt man sich FB zu werden, aus welchen Gründen auch immer, so ist man selber verantwortlich dafür, sich vorher über die Konditionen in der Branche (auch eingeschränkte Anzahl von möglichen Arbeitgebern) zu informieren. Soweit die Arbeitsverträge nicht gegen gültige Gesetze verstoßen oder sittenwidrig (auch das ist gesetzwidrig) sind, besteht Vertragsfreiheit. In den meisten Fällen bei FBs dürften die Verträge mit Airlines sich auf Tarifverträge, Hausverträge oder Marktüblichkeit abstützen. Zwischengeschaltete Dienstleister, die in der Branche nicht unüblich sind, sind legale Mittel der Personalpolitik einer Airline, und jeder FB weiß das auch vorher, ob er beim Dienstleister oder bei der Airline direkt beschäftigt wird. Nachträgliches Jammern ist deshalb auch unangemessen. Jeder Arbeitgeber legt den Einsatzort vorher fest; bei FBs die jeweilige Basis. Wenn der Wohnort nicht der Ort der Basis ist, so ist das die Privatangelegenheit von FBs. Betreffend BA und Heathrow, wissen die FBs, dass preiswerter Wohnraum im Umfeld nur sehr schwer zu finden ist. Daraus BA einen Vorwurf zu machen, ist sachlich falsch. In Deutschland gibt es mitunter sogenannte, aber steuerpflichtige, Fahrtkostenzuschüsse der Arbeitgeber. Das sind dann aber Sondervereinbarungen im Einzelfall. Bei FBs, wo häufig nur eine vom Arbeitnehmer selber gewünschte befristete Tätigkeit (Interimslösung) vorliegt, werden nach meinem Kenntnisstand häufig WGs gebildet, die dann auch weitergereicht/weitervererbt werden. Aber auch das ist Privatangelegenheit der FBs.
  4. Thema wurde von Moderatoren erstellt.
  5. Gute Frage, und genau hier auch richtig gestellt. Aus eigener Erfahrung (Enkelkind) empfehle ich Dir, Mitte und Gang. Du sitzt am Gang. Wenn Du in der Mitte sitzt, riskierst Du, dass Deine Tochter, schwupps, im Gang und weg ist; so schnell kannst Du gar nicht reagieren. Du kannst natürlich auch Fenster und Mitte buchen, wobei Du dann in der Mitte sitzt. Der Nachbar am Gang wird dann aber überglücklich sein, alle Viertelstunde aufstehen zu müssen, weil Deine Tochter dem natürlichen Bewegungsdrang folgen will. Noch ein Tipp: Laß sie sich vor dem Flug austoben, dann schläft sie den halben Flug.
  6. Ryanair startet in Mailand-Bergamo Anschlussflüge ab 3. Juli 2017 http://corporate.ryanair.com/nachrichten/ryanair-startet-anschlussfluge-ab-mailand-bergamo/?market=de
  7. Na ja, so einfach ist das nicht. Einfach NEIN zu sagen, so funktioniert Politik selten. Warten wir doch einfach ab, wie sich die Akteure nach einer möglichen Zustimmung in Berlin verhalten.
  8. In Ordnung, dann starte ich einen neuen Versuch und habe den Thread-Titel mit Bedacht so gewählt, daß dieser Thread nur Beiträge enthalten soll, die sich mit der Situation am Flughafen selber beschäftigen. Stichtag ist der Tag, an dem die Eröffnung zum 3. Juni 2012 abgesagt wurde. Alles, was ab diesem Datum passierte (auch mit Bezug zu den Gründen der Absage) gehört hier rein. Außerdem soll hier auch alles reingestellt werden, was unter dem Begriff "Konsequenzen für Personen" fällt. Und dann fange ich jetzt auch einfach mal an. Bei der gestrigen AR-Sitzung (oder war es die Sitzung vor der AR-Sitzung?) waren die Vertreter von LH, AB und U2 mitbeteiligt. Da ging es doch vorrangig offensichtlich um die Frage des neuen Eröffnungstermins. Jetzt lese ich, daß AB (Bahnchef Mehdorn :D ) sich negativ zum 17. März 2013 geäußert hat. Was ist denn nun? Erst ja, dann nein. Kann da jemand Aufklärung bieten?
  9. Die hießen damals "Ryanair Specials", und seit Juli 2007 habe ich die nicht mehr bekommen.
  10. Der Schlagabtausch hat im Berliner Abgeordnetenhaus begonnen. http://www.airliners.de/berliner-abgeordnetenhaus-schlagabtausch-flughafen-tegel/41710 R2G gegen Weiterbetrieb in Tegel. FDP, AfD und Teile der CDU dafür.
  11. Zur letzten Frage: Im Prinzip ja. Und deshalb wird es ja eine Art Wahlkampf in Berlin zu dieser Frage geben. Ansonsten gilt, wie immer im Leben, die Wähler haben auch die Möglichkeit, sich zu informieren und sollten das auch tun. Zum Procedere ist hier eine, aus meiner Sicht, gute Zusammenfassung: https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/04/tegel-volksentscheid-termin-amtlich-24-september.html Die Bundestagswahl und ein möglicher (wahrscheinlicher) Wiedereinzug der FDP in den Bundestag hat mit dem Berliner Volksentscheid erstmal nix zu tun. Ich würde auch davon abraten, in einem möglichen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP sich zu Tegel zu äußern; vorausgesetzt der Volksentscheid in Berlin bringt ein positives Ergebnis für den Weiterbetrieb in Tegel. Koalitionsverträge sind zwar nur Absichtserklärungen, wecken aber Begehrlichkeiten, die dann schlußendlich vielleicht doch nicht erfüllt werden können, weil die vielen rechtlichen Voraussetzungen für eine Offenhaltung von Tegel dann noch gar nicht überschaubar sind. Also, warten wir es doch einfach mal ab, wie die Berliner abstimmen; ich wage da keine Prognose. Ich jedenfalls würde für einen Weiterbetrieb (wie auch immer der im Einzelnen gestaltet werden könnte) stimmen. Und wenn T.W. der Meinung ist, dass der BER dann ein Museum werden würde, weil AB dann nicht zum BER umziehen würde, dann ist das seine Meinung, und die sei ihm unbenommen. Vor ein paar Tagen hat er in der Bürgschaftsgeschichte seine Meinung ja auch geändert.
  12. Belustigend ist eher Deine Dialektik. Die beiden Sätze im Artikel lauteten: "In Bayern setzen die Verantwortlichen gern auf Kontinuität. Das zeigte sich kürzlich schon bei Münchens Airport-Chef Michael Kerkloh." Es ging also nicht um Erfolgsvergleiche sondern um den Begriff "Kontinuität" in Bayern. Und das ist sachlich richtig und kein Anlass für Belustigung beim Leser.
  13. Das müßte aber über ein Gesetzgebungsverfahren erfolgen. Und da würde der Bundesrat sicher nicht zustimmen.
  14. Nein, über dieses Stöckchen springe ich auch nicht.
  15. O, da hat HX583 wohl einen Nerv bei Dir getroffen. Und ich könnte jetzt auf Deinen hinkenden Vergleich mit MOL antworten; tue es aber nicht, um zu verhindern, dass hier eine Agitprop-Debatte ausbricht.
  16. Über die Bürgschaftsgeschichte brauchen wir nicht mehr zu diskutieren, die ist ja vom Tisch. Und @medion, es ist richtig, jeder Gläubiger kann einen Insolvenzantrag stellen; AB ist nur gesetzlich zu diesem Schritt verpflichtet, wenn Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit festgestellt wird, und das innerhalb einer eng gesetzten Frist. Wenn Gläubiger einen Insolvenzantrag strellen, so sind dies meist Krankenkassen oder die Rentenversicherung, die beide als erste merken, wenn die Arbeitgeberanteile nicht mehr abgeführt werden können. Banken machen das auch, wenn sie merken, dass Kreditlinien überschritten werden sollen. Dann kriegen die auch ganz große Ohren.
  17. Sag Deinem Freund: Döner kalt schmeckt grauenvoll.
  18. In ihrer großen Weisheit führt die IATA neue Handgepäckvorgaben ein. http://www.airliners.de/iata-vorgaben-handgepaeck/35932 Die Maße der schon in der Nutzung befindlichen Trolleys dürften da nicht mehr hineinpassen.
  19. Die Familie von Andreas Lubitz hat die BFU aufgefordert, ihren Abschlußbericht zu korrigieren, soweit es den psychischen Zustand ihres Sohnes betrifft. Außerdem sollen die Untersuchungen wieder aufgenommen werden. Folgt die BFU nicht, droht man mit Klage. http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_81468198/germanwings-absturz-familie-von-copilot-lubitz-droht-mit-klage.html
  20. Das soll nicht meine Sorge sein. Die haben da aus meiner Sicht jedenfalls nix zu suchen.
  21. Wie auch immer, ich möchte Flaps5 auf jeden Fall empfehlen, umgehend tätig zu werden. Ob Flughafen oder Bundespolizei ist dabei sekundär. Das ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Sicheitsregeln.
  22. Wenn das stimmt, wär das ein Fall für die Aufsichtsbehörde. Ich würde dann an Deiner Stelle mal die Bundespolizei am Flughafen informieren.
  23. Da habe ich mich doch gerade vor ein paar Minuten zum Wesen und Sinn von Bürgschaften geäußert, und nun das. Jetzt wird mir klar, T.W. hat bei MOL gelernt. Einfach mal was raushauen, und man ist in allen Medien. Die halbe Republik gerät in Aufregung, Politiker äußern sich ablehnend bis besorgt, und auch die ADV beteiligte sich an dieser Schmierenkomödie.
  24. Man stellt Bedingungen für eine Bürgschaft. http://www.airliners.de/bund-bedingungen-air-berlin-buergschaft/41678 Sicherheiten werden gefordert, damit es nicht am Steuerzahler hängen bleibt. Die SZ hat da wohl etwas nicht verstanden, was eine Bürgschaft bedeutet. Das ist ja gerade das Wesen einer Bürgschaft, die eben fehlende Sicherheiten ersetzen soll. Und wenn es in die Hose geht, dann wird die Bürgschaft eben in Anspruch genommen. Und das ist dann eben das Geld des Steuerzahlers. Wer bedarf da wohl einer Nachhilfestunde?