L49

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  1. Wieso sollte die Lufthansa das tun? Der Schweizer liebt seine Swiss, der Ösi seine Austrian (auch, wenn sie zur LH-Gruppe gehören). Angesichts der Tatsache, dass in praktisch allen EU-Ländern eurokritische Stimmen (Parteien) an Gewicht gewinnen, halte ich das für keine gute Idee.
  2. Die vielleicht schon, aber es gibt die Möglichkeit einer https://de.wikipedia.org/wiki/Ministererlaubnis Und da eine Wahl bevorsteht, können die Wettbewerbshüter soviel bedenken haben, wie sie wollen, die werden im Zweifelsfall einfach ignoriert.
  3. So ist das. Und wir vergessen dabei bitte auch nicht, dass Gabriel Anfang Juli in den Emiraten war ...
  4. Ab DUS feedert EY sich selbst, da wären sie nicht auf den Kranich angewiesen. Zum Thema LH/EW ab TXL nach AUH sollte man sich folgendes vergegenwärtigen: Aus den destatis-Zahlen für 2016 lässt sich ableiten, dass AB ca. 250 K pax von/nach AUH ab/bis TXL beförderte, die nicht nach AUH als Endziel hatten, bzw. dort ihre Reise begannen. Wenn AUH-TXL nicht mehr existierte, würden sich die 250 k paxe sich auf andere Carrier aufteilen (LH, OS, LX, TK, KL, BA, AF, ...), um über deren Drehkreuze zu Zielen in Asien / Afrika zu reisen. Ein erheblicher Teil davon entfiele auf die LH-Gruppe. Für den Kranich würde es sich somit nur dann lohnen, TXL-AUH zu fliegen, wenn er dadurch mehr in der Kasse hat, als wenn die Strecke gar nicht mehr existierte. Das, so schätze ich wäre nicht der Fall. Anders sähe es aus, wenn zusätzlich EY ihr bestehendes Flugangebot ab FRA/MUC/DUS nach AUH reduzierte und hier die LH einen Teil der Flüge übernehmen würde. Aber ob das EY wollte?
  5. Aktuelles zu Eurowings

    In der Insolvenzmasse ist kein einziger Flieger. Die sind doch alle geleast, oder?
  6. Aktuelles zum Flughafen BER

    Mal jenseits der Frage, welche Airline künftig wo statt AB fliegt - im Galle von Malev geschah in BUD seinerzeit folgendes: Auf Strecken die auch von Wettbewerbern beflogen wurden (das waren viefach Strecken zwischen BUD und deren Hubs), bauten diese zumeist ihr Angebot z.T. über das bestehende gesamte Marktvolumen hinaus aus, was sie dann teilweise später wieder reduzieren mussten, da sie nicht die Menge von Transfers über ihre Hubs ziehen konnten wie gedacht. Low Coster stiegen da eher weniger ein. Auf den nur von Malev bedienten Routen machten sich zumeist Low Coster, insbesondere W6 und FR, breit. Da überlebten praktisch alle Routen, bei denen auch ohne bisherige Transferpaxe in BUD hinreichend Nachfrage existierte. Für die AB-Langstrecken ab TXL sieht es demnach eher schlecht aus (Malev hatte damals gar keine). Allerdings war AB bei denen ohnehin schon dabei, die in Teilen nach DUS zu verlagern. Eine Ungewissheit besteht auch bei den Strecken, die mit den heuwendern betrieben werden. Da hilft ein Blick auf die malev-Entwicklung nicht weiter. Wenn das Lokalaufkommen dieser Strecken nicht ausreicht, um bei marktgerechter Frequenz mit Jets > 100 Sitzen diese Kapazität nicht hinreichend füllen zu können, sieht es schlecht für solche Strecken aus, es sei denn irgendjemand übernähme LGW.
  7. Kann nicht, wer mit Lastschrift bezahlt hat, diese zurückrufen?
  8. Das ist genauso ein Kredit, wie der Überbrückungskredit an Griechenland oder die TARGET2-Salden: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Unbarer_Zahlungsverkehr/TARGET2/TARGET2_Saldo/target2_saldo.html Forderungen der Bundesbank aus TARGET2: Betrag: 856.510.393.240,36 Euro (Stand: 31. Juli 2017) Zeitreihe dazu: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_value_node.html?tsId=BBFI1.M.N.DE.4F.S121.S1.LE.A.FA.O.F2___T2.S._T.N.N&
  9. Meine Prognose ist, dass sie bis einschließlich Wahlsonntag (24.9.) noch fliegen werden. "Die Bundesregierung unterstützt Air Berlin mit einem Übergangskredit abgesichert durch eine Bundesbürgschaft, um den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten".
  10. Aktuelles zum Flughafen BER

    IN FRA hatte man sehr wohl mal daran gedacht (Beteiligung an HHN), falls man einen Kapazitätsausbau am Standort FRA nicht hinbekommen hätte. Im Gegensatz zu TXL sind FRA und MUC Drehkreuze. Ein Doppelstandort, bei dem der stadtnähere Flughafen kapazitätsbegrenzt ist, macht es schwierig, die Drehkreuzfunktion an diesem Standort aufrecht zu erhalten bzw. auszubauen. Da fehlt noch was: Es braucht eine Airline, die willens und in der Lage ist, an einem Standort ein richtiges Drehkreuz aufzuziehen. Im übrigen ist Berlin durchaus gut an den Luftverkehr angebunden. Nur im Interkontinentalverkehr (19 Mio. von 88 Mio. internationalen Streckenzielpaxen ab deutschen Flughäfen im Jahr 2016 = 22%) ist TXL etwas dünner aufgestellt (0,7 Mio. von 6,7 Mio. internationalen Streckenzielpaxen = 11%).
  11. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Das Argument ist nicht stichhaltig. Wenn BER "einfach nicht fertig wird", wieso sollte dann ein Ausbau von TXL jemals fertig werden? Ansonsten schlägt die AfD in Berlin jetzt einen Sonderausschuss zum Flughafen Tegel vor. http://www.focus.de/regional/berlin/luftverkehr-fdp-setzt-tegel-expertenkommission-mit-clement-ein_id_7450038.html
  12. Aktuelles zu airberlin

    Wenn ich das richtig mitbekommen habe, will U2 die Strecke nur mehrmals wöchentlich bedienen. Für die klassische Businessklientel, die ihre Termine nicht anhand von Flugplänen festliegen kann oder will, wäre das dann eher kein attraktives Angebot, denn was nützt Dir ein billiger Flug, wenn Du dafür eine oder gar zwei zusätzliche Hotelübernachtungen brauchst?
  13. Der genannte Load, der in ähnlicher Höhe auch auf anderen dezentralen Strecken Auftritt könnte tatsächlich den Todesstoß für so manche dieser Strecken bedeuten, jetzt wo sich AB von überall jenseits TXL und DUS zurückzieht, EW nichts unterhalb einer A319 einsetzt und eine Intersky vom Markt verschwunden ist. Und wenn die Bahn dann noch Nürnberg - Berlin ab Dezember in 2h50min fährt, wird es auf der Strecke mit der Nachfrage im Luftverkehr zusätzlich dünner. Und auf ein tägöliches Flugpaar kann man das Angebot nicht reduzieren, ohne dass die etwas mehr zahlende Kundschaft da wegbleibt.
  14. Tja, dann wird MOL wohl auf die Bedienung zahlreicher Strecken von/nach UK verzichten müssen, wenn er - statt sich ein britisches AOC zuzulegen - lieber 50 Kisten von der Insel abzieht. Die von ihrem jeweiligen Heitmatland aus nach UK fliegenden Carrier wird es, ebenso wie UK Carrier, freuen.
  15. Du kannst sicher darlegen, was dies mit dem Threadtitel "Trump und die Luftfahrt" zu tun hat.