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Aktuelles zum Flughafen Köln/Bonn

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Offizielle PM des Flughafens:

Zitat

 

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Prof. Kurt Bodewig, nimmt zu den Ergebnissen der heutigen Sondersitzung des Aufsichtsrates Stellung:

10.11.2017

 

„Der Aufsichtsrat hat sich umfassend mit den vorgetragenen Vorwürfen befasst. Die Prüfungen sind hinsichtlich der aufgeworfenen Verdachtsmomente noch nicht abgeschlossen. Deshalb hat der AR folgenden Beschluss gefasst:

Fortsetzung der laufenden Untersuchungen der Rechtsanwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, um die im Bericht vom 10.11.2017 offen gebliebenen Punkte einer abschließenden Klärung zuzuführen

Schriftliche Anhörung der Geschäftsführung bis zum Ende der kommenden Woche

Freezing-Order für das gesamte Unternehmen für den Untersuchungszeitraum für Zwecke der im Raume stehenden Untersuchungsgegenstände

Beurlaubung des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Herrn Michael Garvens, ab sofort bis zum 15.12.2017 (Tag der Aufsichtsratssitzung).“

 

Schlechter Tag für Flughafenchefs in Deutschland, erst der Bula, jetzt der Garvens.

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vor 12 Stunden schrieb touchdown99:

Offizielle PM des Flughafens:

Schlechter Tag für Flughafenchefs in Deutschland, erst der Bula, jetzt der Garvens.

Na ja, im Gegensatz zu Hr. Bula ist ja Hr. Garvens noch nicht komplett weg vom Fenster. Anonyme Hinweise an den Aufsichtsrat, der daraufhin die Vorwürfe untersucht. Hört sich irgendwie nach Kölsche Klüngel an. Und das die neue Landesregierung mit Hr. Merz (wie schafft der das bloß bei seinen ganzen Pöstchen) einen der ihren als AR-Spitze installieren will, ist zwar gängige Praxis nach so einem Regierungswechsel, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerade passend. An dem Thema werden wir uns wohl noch länger "erfreuen".         PS: Falls die Vorwürfe zutreffen: Ist es üblich, daß ein AR nichts von solchen Dingen mitbekommt ?

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Im Gegensatz zu Bremen hat sich in Köln übrigens der Betriebsrat auf die Seite des Flughafenchefs geschlagen.

Die Frage ist halt, wie sehr das Spektakel Mr. Garvens beschädigt. Denn selbst wenn sich die Vorwürfe nicht oder nicht in der Form bestätigen, bleibt nach sowas bekanntlich immer etwas hängen. Für ihn dürfte es hier wohl darum gehen, ob seine Karriereperspektiven künftig eher Richtung Airports der Kategorie Berlin oder der Kategorie Rostock gehen (naja, bei Licht betrachtet ist er ja schon 58 - also vielleicht auch eher Richtung Ruhestand oder Abfeiern des bis 2020 laufenden Vertrags).

 

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Hier geht es ganz offensichtlich um den Machtpoker einiger Politiker, die sich ihres Einflusses beraubt sehen. Es wird höchste Zeit, daß die hoheitliche Gesellschafterstruktur des CGN durch private Gesellschafter ersetzt wird, damit dieses Politikgeschachere ein Ende findet.

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Naja, es sind eine renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und eine der führenden Anwaltskanzleien Deutschlands beauftragt, die werden schon aus Haftungsgründen keine Angriffsfläche bieten. Mal abwarten, was sie zu Tage fördern.

Davon mal abgesehen, der gute Herr Garvens ist 58, der dürfte seine Schäfchen im Trockenen haben, zumal auch noch eine hübsche Abfindung rausspringen wird. Ob er seinen 2020 endenden Vertrag auch ohne das aktuelle Spektakel mit dann 61 Jahren überhaupt noch mal verlängert bekommen hätte, steht ja ohnehin in den Sternen.

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Garvens gehört zu den fähigen Flughafenchefs. Ich hoffe sehr, dass er in Köln bleibt.

Die jetzige "Affäre" scheint mir jetzt im dortigen Politikgeschacher aus der Schublade geholt worden zu sein. Das läuft mehr unter Polit-Intrige.

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Zitat

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den beurlaubten Chef des Flughafens Köln/Bonn, Michael Garvens, aufgenommen. Es bestehe ein Anfangsverdacht der Untreue, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer.

 

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Das mit den Ermittlungen bedeutet noch nicht viel. Anfangsverdacht halt. Ergebnislos ermittelt wird bei Staatsanwaltschaften viel.

Was etwas kurios ist, ist, dass Garvens bis Mitte Dezember beurlaubt ist, um bis dahin etwas Licht ins Dunkel zu bringen, aber er anscheinend bis dato überhaupt nicht aufgefordert worden ist, seine Sicht der Dinge darzulegen. Das macht er jetzt wohl über die Presse:

https://www.rundschau-online.de/wirtschaft/verdacht-der-untreue-flughafenchef-garvens-weist-die-vorwuerfe-scharf-zurueck-28848726

Wobei mir die Wahl des Rechtsanwalts taktisch nicht ganz glücklich erscheint - gegen den ist erst gerade ein Untreueprozess wegen dubioser Geschäfte gegen Zahlung von 100 TEUR eingestellt worden...

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vor 1 Stunde schrieb touchdown99:

Wobei mir die Wahl des Rechtsanwalts taktisch nicht ganz glücklich erscheint - gegen den ist erst gerade ein Untreueprozess wegen dubioser Geschäfte gegen Zahlung von 100 TEUR eingestellt worden...

Wieso unglücklich? Der sollte sich doch schließlich mit der Materie auskennen... ^_^

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Lt. Erklärung von M. Garvens beziehen sich die Vorwürfe auf Vorgänge im Jahr 2012 (!) und seien dem AR seit dem bekannt, aber nicht beanstandet worden.

Wer da noch an aktuelle "Verfehlungen" von M. Garvens glaubt, der hat noch nichts von politischem Geschachere gehört.

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Neue (alte) Probleme am CGN. Laut der WDR-Sendung Westpol von gestern abend 19.11.,(Westpol.de, erster Beitrag, kann diesen leider nicht posten) gibt es im Terminal 1 erhebliche Brandschutzprobleme. Dem WDR sind anscheinend interne Berichte zugespielt worden. Ein Brandschutzexperte vergleicht die Situation sogar mit dem des DUS vor dem großen Brand dort. Garvens antwortete daraufhin, daß zu keinem Zeitpunkt Kunden oder Mitarbeiter in Gefahr gewesen sind. PS: zugespielte Papiere ? Was läuft da am CGN ?

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4 hours ago, Waldo Pepper said:

 Was läuft da am CGN ?

Da läuft gerade NRW pur ab:

Garvens und Landesregierung und gewünschter Aufsichtsratvorsitzender Merz = CDU

Opposition, WDR und Aufsichtsratvorsitzender = SPD

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vor 5 Stunden schrieb Waldo Pepper:

Neue (alte) Probleme am CGN. Laut der WDR-Sendung Westpol von gestern abend 19.11.,(Westpol.de, erster Beitrag, kann diesen leider nicht posten) gibt es im Terminal 1 erhebliche Brandschutzprobleme. Dem WDR sind anscheinend interne Berichte zugespielt worden. Ein Brandschutzexperte vergleicht die Situation sogar mit dem des DUS vor dem großen Brand dort. Garvens antwortete daraufhin, daß zu keinem Zeitpunkt Kunden oder Mitarbeiter in Gefahr gewesen sind. PS: zugespielte Papiere ? Was läuft da am CGN ?

Hier kann man es auch genauer nachlesen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/flughafen-koeln-bonn-brandgefaehrlicher-sparkurs-1.3756198

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Von der a.de Nachrichtenseite. Daher weht der Wind:

Zitat

Durch den Wechsel der rot-grünen NRW-Landesregierung zu einer Koalition aus CDU und FDP wird auch der Chefposten des Flughafenaufsichtsrats neu besetzt. Auf Bodewig soll am 1. Januar eigentlich Friedrich Merz folgen. Dessen Berufung hatte schon für Kritik der NRW-Opposition gesorgt.

Da sägt man gleich noch ein wenig tiefer. Parteienproporz und so.

bearbeitet von Nosig

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Abseits dieses ätzenden und nicht zu ertragenden Politgeschachere: Die wichtigste Frage ist doch, falls der beschriebene marode Zustand der Brandschutzanlage zutrifft: Wann wird mit der Komplettsanierung dieser Anlage begonnen ? Es geht ja nicht um die Sanierung irgendwelcher Werbeflächen, sondern um die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern ! 

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Zum Politikgeschachere, wenn die Gesellschafter vereinbart haben, dass die Landesregierung den Vorsitzenden des Aufsichtsrats stellt gibt es bei einem Regierungswechsel überhaupt keine Diskussionsgrundlage. Der bisherige AR-Vorsitzende stellt zeitnah sein Amt zur Verfügung und das Thema ist durch. Jetzt ist November, von zeitnah kann man nicht mehr sprechen. 
Vielleicht denkt die SPD doch noch, das Land gehört "ihr", und ihre Vertreter müssen sich nicht an Vereinbarungen halten. Die CDU hat mit Merz aber auch einen uninspirierenden Kandidaten ins Rennen geschickt.

Inhaltlich sind es alles Dinge die man als Management- oder  Aufsichtsversagen sehen kann, Je nachdem wer wann bescheid wusste. Beim Thema Brandschutz sollte man nach dem Flughafenbrand und der Loveparade-Katastrophe eigentlich sensibilierter sein.

Wie auch immer es ausgeht, am Flughafen muss aufgeräumt werden.

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Als Laie will man eigentlich nur wissen, wie gefährlich es in der Realität ist, sich im T1 aufzuhalten, falls es zu einem Brand kommt. Der ausgebrannte DUS steht mir noch vor den Augen.

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Lt. Flughafen- Mitteilung sind die 2015 festgestellten Schäden an den Brandschutzklappen in 2017 behoben worden.

Die in die Medien lancierten internen Aktenvermerke haben offensichtlich nur den Zweck, von dem politischen Hintergrund abzulenken. Evtl. liegt da auch ein SPD-nahes Mitglied des Managements auf der Lauer nach einer Führungsposition.??

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33 minutes ago, RudiFHW said:

 Evtl. liegt da auch ein SPD-nahes Mitglied des Managements auf der Lauer nach einer Führungsposition.??

Das wäre aber bei den derzeitigen Regierungsverhältnissen und den Gesellschafterstrukturen von CGN nicht besonders aussichtsreich. Aber man soll nie nie sagen, MG ist nunmal jetzt beschädigt. Vielleicht lacht er sich auch ins Fäustchen, kriegt sein Gehalt bis Vertragsende mit Nichtstun weiter und hat CGN auf dem Zenit des Erfolgs verlassen (worden gesein geworden...).

Aber das wissen wir alle erst in ein paar Jahren...

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