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vor 27 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn man mit den im Jahresabschluss veröffentlichten Zahlen arbeitet berücksichtigt man eine 12 Monatszeitraum und gleicht mögliche Unterschiede in den Produktionskosten aus. Quersubventionierung neutralisiert nicht Dumping sondern löst es gerade aus.

Betont eine große deutsche Fluggesellschaft nicht immer das man das Europageschäft mit dem Langstreckengeschäft Quersubventionieren muss.

Oder wie sieht es mit den Quartalsverlusten aus, welche regelmäßig in den ersten 3 Monaten des Jahres gemacht werden.

bearbeitet von asahi

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Für mich ist die Dumpingpreisdebatte (die hatten wir übrigens schon mal in diesem Thread) eine Phantomdebatte und gewissermaßen "das letzte Gefecht" der Gegner von Ryanair. Man kann das natürlich gerne immer wieder kultivieren, Früchte wird man nicht ernten. Die Juristen sagen dazu: Form-, frist- und fruchtlos.

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vor 16 Minuten schrieb aaspere:

Für mich ist die Dumpingpreisdebatte (die hatten wir übrigens schon mal in diesem Thread) eine Phantomdebatte und gewissermaßen "das letzte Gefecht" der Gegner von Ryanair. Man kann das natürlich gerne immer wieder kultivieren, Früchte wird man nicht ernten. Die Juristen sagen dazu: Form-, frist- und fruchtlos.

Erfolg schützt nicht vor Diskussion über das und Kritik am Geschäftsmodell. 

 

vor 37 Minuten schrieb asahi:

Betont eine große deutsche Fluggesellschaft nicht immer das man das Europageschäft mit dem Langstreckengeschäft Quersubventionieren muss. Oder wie sieht es mit den Quartalsverlusten aus, welche regelmäßig in den ersten 3 Monaten des Jahres gemacht werden.

Das erste ist wohl ein Argument, warum Airlines sich nicht gegenseitig wegen "unlauteren" Geschäftsmodellen verklagen. Der zweite Punkt ist wohl eher das Problem, dass die Nachfrage in den drei Monaten schwach ist. Weihnachtsbäume im März zu verkaufen ist auch nicht besonders gewinnbringend. 

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vor 8 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Das erste ist wohl ein Argument, warum Airlines sich nicht gegenseitig wegen "unlauteren" Geschäftsmodellen verklagen. Der zweite Punkt ist wohl eher das Problem, dass die Nachfrage in den drei Monaten schwach ist. Weihnachtsbäume im März zu verkaufen ist auch nicht besonders gewinnbringend. 

Und da sind wir beim Modell der Branche.

Ein Bäcker kann durchaus weniger Brötchen Backen und den Output täglich variieren, eine Airline kann nicht über Nacht eine 737 kürzen oder strechen.

Ein Dumpingvorwurf scheitert öfters daran das man in der Low Season alle Verluste in Kauf nehmen und Verluste aus Operations vs Verlust aus Standzeiten eine unternehmerisch rationale Entscheidung sein kann die trotz Verluste profitabler ist.

Branchen entwickeln sich auch immer weiter und werden komplexer - in schlechten Jahren sind Automobilbauer verlustreicher Hersteller mit profitablen Finanzierungsbanken, die Lufthansa eine unprofitable Fliegerbude mit exzellenter Wartungskompetenz und Ryanair halt eine Flugbeschaffungsmassnahme eines Flugzeughändlers.

Nicht zuletzt müssen wir Routen wir Produkt/Markenaufbau betrachtet werden. Wenn eine Hersteller einer Zahnpasta etwas neues im Markt bringt dann ist es slebstverständlich das einige Jahre kräftig investiert wird - da sind es die Marketingkosten, bei einer Airline wären es die billige Tickets um Marktanteile zu gewinnen. Wenn Ryanair sichals Ziel setzt 2019 30% Marktanteil auf der Route Frankfurt-Lissabon zu erreichen und ab 2020 damit Geld verdienen will ist es legitim, auch wenn es der LH nicht schmeckt weil bis jetzt mit TAP ein *A Monopol vorherrschte und die Route eine Cash Cow war.

 

 

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vor 19 Stunden schrieb Fluginfo:

Mal wieder zum Thema Ryanair zurückzukehren. Interview mit O'Leary in der Wiwo.

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/ryanair-chef-michael-oleary-wir-packen-einfach-unsere-flieger-voll-/19430660.html

 

MOL im Interview: "Wir nutzen ja auch IT-Programme vom Lufthansa-Konzern." Aha. Wahrscheinlich wurde die aktuelle Ryanair-Webseite von denselben "Indern" implementiert, die die LH-Webseite verunstaltet haben.

 

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Ryanair und Brexit-Risiken
28% des Umsatzes erzielte Ryanair im Geschäftsjahr 2016 von UK-Flügen. 
21% der Non-Fuel-Kosten hängen mit UK-Betrieb zusammen (u.a Brookfield Aviation)
53,6% der Aktien sind in Besitz von EU-Bürgern.

 

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Der arme Kerl, der die Streckennetzkarte auf der FR-Homepage updaten darf O.o

Neben FMM sind auch ab POZ nun Flüge ab dem frühen Morgen geplant. Somit wohl ebenfalls eine neue Base, wenngleich - und das ist sehr ungewöhnlich für FR - noch nicht per PM verkündet.

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vor 18 Stunden schrieb Seljuk:

Der arme Kerl, der die Streckennetzkarte auf der FR-Homepage updaten darf O.o

Neben FMM sind auch ab POZ nun Flüge ab dem frühen Morgen geplant. Somit wohl ebenfalls eine neue Base, wenngleich - und das ist sehr ungewöhnlich für FR - noch nicht per PM verkündet.

Hatte mich schon gewundert wie der TLV-Flug von Posen aus sonst bedient werden sollte.

Macht natürlich Sinn da dann auch ne Karre zu stationieren^^

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Ja,wenn ich dann bei Städtetripp's Eintrittskarten zu top-Events auch noch VIP-Eintrittskarten bei FR kaufen kann,wäre alles perfekt :D

Edit: Als Beispiel: Ein Kollege von mir (sehr Sportbegeistert) wollte im letzten Jahr zu einem Box-Event nach England fliegen. Nur, das Event wurde immer wieder verschoben,er konnte somit Eintrittskarten und Flüge nicht zeitnah zusammen buchen. Ziel wäre es,Event+Flüge zum gleichen Zeitpunkt buchen zu können,und bei Terminverschiebung des Events die gebuchten Flugpreise zum neuen Termin "mitnehmen" zu können,versteht ihr,was ich meine ?

bearbeitet von LunaT@hotmail.de

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vor 10 Stunden schrieb Der Realist:

Heute (20.03.) um 22:45 Uhr in der ARD: "Die Story: Profit. Auf Kosten aller? Der Preiskampf der Billigairlines"

Wen es interessiert...

War echt interessant. Vor allem, dass keinerlei Behörde in irgendwelchen Ländern ernsthaft Bedenken zu haben scheint.

Erwähnt wurden übrigens auch Norwegian und eurowings 

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vor 10 Stunden schrieb Der Realist:

Heute (20.03.) um 22:45 Uhr in der ARD: "Die Story: Profit. Auf Kosten aller? Der Preiskampf der Billigairlines"

Wen es interessiert...

Vielleicht könnte man hier im Forum einen thread erstellen, in dem zb solche Sendungen gesammelt werden.

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Ich fand die Doku auch interessant und an manchen Strellen erschreckend. Werde die erstmal meiden ;-) . Dennoch finde ich es nicht (nur) von FR verwerflich, sondern vor allem von den Gesetzgebern diese Lücken zu lassen. Und am meisten von Behörden wie dem LBA, die diesbezüglich kein Veto einlegen. Aber gerade über das LBA hört man ja selten was gutes...

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vor einer Stunde schrieb germanfly:

Vielleicht könnte man hier im Forum einen thread erstellen, in dem zb solche Sendungen gesammelt werden.

Solch einen Thread gab es hier. Ich glaube im Bereich Luftfahrt Spaß. Wurde aber ähnlich häufig genutzt wie Kassel-Calden als Airport. :ph34r:

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vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Ich fand die Doku auch interessant und an manchen Strellen erschreckend. Werde die erstmal meiden ;-) . Dennoch finde ich es nicht (nur) von FR verwerflich, sondern vor allem von den Gesetzgebern diese Lücken zu lassen. Und am meisten von Behörden wie dem LBA, die diesbezüglich kein Veto einlegen. Aber gerade über das LBA hört man ja selten was gutes...

Interessant und erschreckend zugleich, seitdem mir einige Dinge erst jetzt so richtig klar geworden sind. Hat ja auch lange gedauert, bis die EU-Kommissarin zu Potte gekommen ist. Und doch findet RYR immer wieder ein Hintertürchen, um die Vorgaben zu umgehen und man auch so tut, es sei alles im Rahmen der Vorschriften oder man wisse von nichts.

Hier dem LBA Versäumnisse vorzuwerfen, halte ich für nicht richtig. Hier geht es vielmehr um politische Versäumnisse und juristische Aufarbeitung, die sich schon fast ein Jahrzehnt hinzieht.

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Soweit ich weiß ist das LBA für die Sicherheit im Luftverkehr zuständig. Es geht ja dabei um Sicherheit. Dass die Politik schlecht Selbstständigkeit NUR im Luftverkehr einschränken kann verstehe ich. Aber dann muss man eben außerhalb des Arbeitsrechts tätig werden - und da kommt mMn nach LBA ins Spiel

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vor 7 Minuten schrieb gerri:

Interessant und erschreckend zugleich, seitdem mir einige Dinge erst jetzt so richtig klar geworden sind. Hat ja auch lange gedauert, bis die EU-Kommissarin zu Potte gekommen ist. Und doch findet RYR immer wieder ein Hintertürchen, um die Vorgaben zu umgehen und man auch so tut, es sei alles im Rahmen der Vorschriften oder man wisse von nichts.

Hier dem LBA Versäumnisse vorzuwerfen, halte ich für nicht richtig. Hier geht es vielmehr um politische Versäumnisse und juristische Aufarbeitung, die sich schon fast ein Jahrzehnt hinzieht.

Das Kernproblem ist das wir in einer EU mit offenen Märkte agieren - auch in der Luftfahrt, jedoch in vielen kleinen nationalen Gesetzgebungen leben, die auch in unterschiedlichen Traditionen entstanden sind.

Während in Deutschland die Festanstellung einen hohen Stellenwert hat und traditionell ein Arbeitsplatz bis zu Rente als eine erstrebenswerte Lebensplanung galt, sind andere Länder anders strukturiert.

Man vielerorts Selbständigkeit vorfinden und nicht verpönt als Selbständigkeit wie hier, denn auch sämtliche CEO's übern ihre Funktion via eigenen Ltd's oder IchAG's. In Belgien und den Niederlanden macht man es wegen der hohen Steuerlast und der besseren Optimierung Brutto/Netto, in Osteuropa macht man es weil die Steuerlast für Selbständige niedriger ist und die Sozialsysteme eh nichts taugen, im südlichen Italien oder Spanien bauen viele Firmen traditionell keine Strukturen auf weil die Gesetzgebung unvorhersehbar ist und Anstellungen kaum Flexibilität ermöglichen usw.

"Der Gesetzgeber" ist immer eine nationale Einschränkung. Einen Ungar der mit der Familie in Prag lebt und bei einer irischen Firma arbeitet ohne jegliche Intention jemals aus Deutschland Rente zu beziehen ist und darf die Regularie die für die Bäckereiverkäuferin gedacht wurde irrelevant erscheinen.

Es ist wie im Fussball: das in Deutschland ein Investor einen Klub kauft ist verpönt, in London oder Manchester das normalste der Welt.

Was wirklich fehlt ist eine klare europäische Harmonisierung der Zuständigkeiten im Arbeitsrecht. 

 

 

 

 

 

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vor 7 Minuten schrieb oldblueeyes:

Was wirklich fehlt ist eine klare europäische Harmonisierung der Zuständigkeiten im Arbeitsrecht.

Dem schließe ich mich an. Aber nicht nur der Zuständigkeiten sondern auch des Arbeitsrechts insgesamt.

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vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Soweit ich weiß ist das LBA für die Sicherheit im Luftverkehr zuständig. Es geht ja dabei um Sicherheit. Dass die Politik schlecht Selbstständigkeit NUR im Luftverkehr einschränken kann verstehe ich. Aber dann muss man eben außerhalb des Arbeitsrechts tätig werden - und da kommt mMn nach LBA ins Spiel

Es geht hier nicht nur um Sicherheit, was in dem Bericht auch deutlich dargestellt wurde.

Vor dem LBA ist noch die "Abteilung Dobrindt" vorgeschaltet, die die EU-Weisungen umzusetzen hat.

Ergänzend zu meinem vorherigen post möchte ich noch anmerken, dass jetzt die beiden Arbeitsvermittlungen Aussagen getätigt haben, die RYR ganz schön in Bedrängnis bringen könnten. Letztendlich wird es aber darauf hinauslaufen, dass Aussage gegen Aussage stehen wird, and the winner is, genau.

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vor 1 Minute schrieb gerri:

Es geht hier nicht nur um Sicherheit

Ja, aber auch. Und das ist für mich das Hauptproblem. Ich glaube (wenn auch als Laie), dass der das beste "Angriffspunkt" sein könnte. Alleine schon offentlichkeitswirksam.

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