CL-600

Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

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Das OVG Münster hat heute grünes Licht für den Ausbau der Start- und Landebahn gegeben. Zur Zeit gibt es noch verschiedene Versionen ob eine Revision zugelassen ist oder nicht. Es wurden insgesamt 3 Klagen von Umweltschützern abgewiesen. Weitere Infos unter

 

WDR

Westline

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Das OVG Münster hat heute grünes Licht für den Ausbau der Start- und Landebahn gegeben. Zur Zeit gibt es noch verschiedene Versionen ob eine Revision zugelassen ist oder nicht. Es wurden insgesamt 3 Klagen von Umweltschützern abgewiesen. Weitere Infos unter

 

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Das ist dann wohl für FMO eine sehr gute Nachricht. Ob man diese Freude in BRE teilt, wage ich zu bezweifeln. Nieder mit dem Stuhr-Vertrag.

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Das OVG Münster hat heute grünes Licht für den Ausbau der Start- und Landebahn gegeben. Zur Zeit gibt es noch verschiedene Versionen ob eine Revision zugelassen ist oder nicht. Es wurden insgesamt 3 Klagen von Umweltschützern abgewiesen. Weitere Infos unter

 

WDR

Westline

Das ist dann wohl für FMO eine sehr gute Nachricht. Ob man diese Freude in BRE teilt, wage ich zu bezweifeln. Nieder mit dem Stuhr-Vertrag.

 

Wobei man selbst als eingefleischter Bremer die Fragen stellen darf, wofür BRE eine Verlängerung bräuchte... Insofern laß doch Stuhr Stuhr sein, die 2034 m Bitumen + Beluga-Stummel reichen doch.

 

(die Frage darf man bei FMO auch stellen aber das sollen die im Münsterland mal unter sich ausmachen)

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(die Frage darf man bei FMO auch stellen aber das sollen die im Münsterland mal unter sich ausmachen)

 

der Markt für längere Strecken ist ja da (Dom Rep), aber bislang halt nur als One Stop Verbindung zu bedienen (MUC-POP-FMO-MUC z.B) und Richtung Kanaren/Agypten sind ein paar Meter mehr im Hochsommer auch sehr willkommen.

Es wird übrigends nur auf 3000 Meter ausgebaut, das dürfte auch angemessen und ausreichend sein um ohne große Restriktionen mit fast allem fast überall hinfliegen zu können.

 

Gruß, Thomas

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Ob's nun für ein paar Langstrecken pro Woche lohnen würde, sei mal dahingestellt. Und das sage ich als jemand, der in der näheren Region aufgewachsen ist und von daher dem FMO gegenüber durchaus positiv eingestellt ist.

 

Wichtiger ist sicherlich die Vermeidung von Nutzlasteinschränkungen auf längeren Mittelstrecken.

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Ob's nun für ein paar Langstrecken pro Woche lohnen würde, sei mal dahingestellt. Und das sage ich als jemand, der in der näheren Region aufgewachsen ist und von daher dem FMO gegenüber durchaus positiv eingestellt ist.

 

ich glaube man wird noch lange von ein Paar statt von ein paar Langstrecken schreiben können ;-)

 

Wichtiger ist sicherlich die Vermeidung von Nutzlasteinschränkungen auf längeren Mittelstrecken.

 

das isses, für die Sicherheit ist es natürlich auch ein netter Bonus....

 

Gruß, Thomas

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Träumt man am FMO eigentlich immer noch davon, bedeutender Lufttfrachtstandort (und ich meine jetzt nicht road feeder services) zu werden?

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Ich hoffe nicht ;-)

 

Hier spukt so einiges durch die Gegend, aber das wird wohl reines träumerisches Wunschdenken bleiben. Wie auch neben Standorten in CGN, BRU und LEJ..

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Träumt man am FMO eigentlich immer noch davon, bedeutender Lufttfrachtstandort (und ich meine jetzt nicht road feeder services) zu werden?

 

ist der FMO doch schon seit die AB auch Fracht fliegt ;-)

 

Ich glaube davon bedeutender Luftfrachtstandort zu werden hat man noch nie geträumt, aber man wird sicherlich versuchen die eine oder andere Frachtlinie dort hinzubekommen. Ist ja auch nichts böses dabei, sicher ist nur das mit 2170 Metern Bahn in dem Bereich nichts zu holen war...

 

Gruß, Thomas

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Das OVG Münster hat heute grünes Licht für den Ausbau der Start- und Landebahn gegeben. Zur Zeit gibt es noch verschiedene Versionen ob eine Revision zugelassen ist oder nicht. Es wurden insgesamt 3 Klagen von Umweltschützern abgewiesen. Weitere Infos unter

 

WDR

Westline

Das ist dann wohl für FMO eine sehr gute Nachricht. Ob man diese Freude in BRE teilt, wage ich zu bezweifeln. Nieder mit dem Stuhr-Vertrag.

 

Wobei man selbst als eingefleischter Bremer die Fragen stellen darf, wofür BRE eine Verlängerung bräuchte... Insofern laß doch Stuhr Stuhr sein, die 2034 m Bitumen + Beluga-Stummel reichen doch.

 

(die Frage darf man bei FMO auch stellen aber das sollen die im Münsterland mal unter sich ausmachen)

Lokalpatriotismus, Kingair9, scheint nicht Deine Sache zu sein. Aber es gibt auch noch ein paar Sachgründe, warum BRE darüber nicht erfreut sein dürfte.

1. Das touristische Angebot in FMO wird sich damit weiter verbessern und in Bremen Paxe abziehen.

2. Auch das LCC-Angebot wird sich verbessern (z.B. die Kombistrecken von AB), und auch hier weitere Paxe von Bremen abziehen. Beweis: siehe HAJ und jetzt auch zunehmend HAM.

3. Was bleibt, sind PMI, etwas Türkei und die wenigen Linienziele.

4. Und alles auf Abruf.

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Man darf gespannt sein, ob das Thema Eisenbahnanbindung nun wieder in die Diskussion kommt.

 

bestimmt! Aber wie soll das gehen, die nächste Bahnstrecke verläuft 5 km westlich vom Flughafen und um einen Stop "FMO" Einzurichten müsste man die Strecke Greven-Emsdetten um runde 10 Kilometer Strecke verlängern. Die Fahrtzeit Münster-Emden würde sich dadurch irgendwo um 8-10 Minuten verlängern, die Fahrtzeit Münster-Emsdetten also fast verdoppelt.

Dazu kommt das am FMO der meiste Verkehr ist wenn die Bahn garnich fährt, mitten in der Nacht...

 

Gruß, Thomas

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Aus dem Bauch heraus hätte ich gesagt, dass die kritische Größe für eine Schienenanbindung bei min. 7-8 Mio. Paxen pro Jahr mit einem hohen Anteil an Privatreisenden liegt (Geschäftsreisende werden ja weitgehend nicht auf Ihr Auto verzichten können/ wollen). Davon ist man in FMO natürlich noch weit entfernt.

 

Selbst in DTM ist das Projekt Schienenanbindung nach einem kurzen Aufflackern Ende der 90er nach m.E. inzwischen ziemlich tot, auch wenn man ja dort inzwischen steigende Paxzahlen (natürlich auch weit unterhalb o.g. Schwellenwertes) vermeldet und dort "nur" die Stadtbahn vom Abzweig Aplerbeck Richtung Flughafen um ca. 5-6 km verlängert werden müsste.

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Man darf gespannt sein, ob das Thema Eisenbahnanbindung nun wieder in die Diskussion kommt.

 

Diskussion vielleicht, gebaut niemals, denn: Der Staat hat kein Geld - auch in DTM nicht. Die Zeiten, wo man Millionen (eine Art Subventionen)für Flughafenanbindungen ausgegeben hat (z.B. CGN), sind endgültig vorbei.

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vermeldet und dort "nur" die Stadtbahn vom Abzweig Aplerbeck Richtung Flughafen um ca. 5-6 km verlängert werden müsste.

 

..und das schlimme ist... mit nur 10% der 50 Mio€ die man in Dortmund grad für die WM ausgegeben hat wäre das vielleicht sogar zu finanzieren gewesen. Vielleicht sollte der Flughafen das einfach selber finanzieren, zahlen ja die Stadtwerke.....

 

Gruß, Thomas

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Über eine Eisenbahnanbindung wir anders spekuliert. Es soll eine Strecke von der Hauptstrecke Münster-Rheine abzweigen und dann am FMO einen Bahnhof wie in CGN geben. Die Strecke soll aber nicht wieder Richtung Rheine gehen sondern auf die Strecke Münster-Osnabrück treffen. Somit hat man besseren Anschluss an die wichtigsten Einzugsgebiete und die stündlichen IC(E) Süddeutschland-Hamburg könnten über diese Strecke fahren...

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Die Strecke soll aber nicht wieder Richtung Rheine gehen sondern auf die Strecke Münster-Osnabrück treffen. Somit hat man besseren Anschluss an die wichtigsten Einzugsgebiete und die stündlichen IC(E) Süddeutschland-Hamburg könnten über diese Strecke fahren...

 

macht zwar mehr Sinn, aber ich glaube kaum das die Bahn für die paar Passagiere an einer derartigen Fahrzeitverlängerung interessiert ist. Ausserdem würde man damit tendenziell eher Regionen anbinden die nicht unbedingt FMO affin sind. Südlich von Münster ist DTM i.d.R die naheliegende Wahl, nördlich von Osnabrück BRE und östlich HAJ. Zumal man damit grade die per Bahn anbindet die schon jetzt mit dem Auto gut zum Flughafen kommen....

 

Gruß, Thomas

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Lokalpatriotismus, Kingair9, scheint nicht Deine Sache zu sein.

 

Sag das nicht, Du kennst mich ja gar nicht. ;-)

 

3. Was bleibt, sind PMI, etwas Türkei und die wenigen Linienziele.

4. Und alles auf Abruf.

 

Was bleibt, ist das wofür kommerziell sinnvoller Bedarf besteht. Viel mehr als da, was Du da aufzählst, ist auch heute und war in der Vergangenheit in BRE nicht - unabhängig von kürzerer oder längerer Piste in FMO. Für mehr war/ist also anscheinend kein dauerhafter (also nicht nur die Sommerferienwochen) Bedarf da.

 

Umkehrschluß: Wenn der Bedarf für diese Flüge da ist, werden die auch nicht verschwinden, nur weil FMO ein paar Meter Beton dazugießt. Deine Sorgen, es könnten Flüge aus BRE verschwinden nur weil FMO ausbaut, teile ich daher nicht.

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Lokalpatriotismus, Kingair9, scheint nicht Deine Sache zu sein.

 

Sag das nicht, Du kennst mich ja gar nicht. ;-)

 

3. Was bleibt, sind PMI, etwas Türkei und die wenigen Linienziele.

4. Und alles auf Abruf.

 

Was bleibt, ist das wofür kommerziell sinnvoller Bedarf besteht. Viel mehr als da, was Du da aufzählst, ist auch heute und war in der Vergangenheit in BRE nicht - unabhängig von kürzerer oder längerer Piste in FMO. Für mehr war/ist also anscheinend kein dauerhafter (also nicht nur die Sommerferienwochen) Bedarf da.

 

Umkehrschluß: Wenn der Bedarf für diese Flüge da ist, werden die auch nicht verschwinden, nur weil FMO ein paar Meter Beton dazugießt. Deine Sorgen, es könnten Flüge aus BRE verschwinden nur weil FMO ausbaut, teile ich daher nicht.

Jetzt wird mir klar, worin wir beide uns fundamental unterscheiden:

Du bist jemand, der Bedarfe befriedigen würde, wenn sie denn entstanden sind. So hat z.B. Bremen früher Gewerbeflächenpolitik sehr erfolglos betrieben.

Ich hingegen pfäferiere die Angebotspolitik, also Gewerbeflächen auf Vorrat erschließen, damit jede Anfrage positiv beantwortet werden kann. Und, um nun wieder zum Airport zurückzukehren:

Manfred Ernst hatte es ja so betrieben, durch den Bau eines neuen Airport hat er ein Angebpt geschaffen, und die Passagiere haben es angenommen. Im gleichen Maße hätte aber auch das Angebot für die Carrier verbessert werden müssen, wie z.B. volle Nutzung der 2.640 mtr., also Aufhebung des Stuhr-Vertrages, aber auch ein aktives Marketing zur Anbindung von neuen Carriern mit neuen Strecken. 2001 hätten wir im übrigen schon 2 Mio. Paxe gehabt, wenn 9/11 nicht gewesen wäre. Davon haben wir uns nie wieder erholt, und die anderen Flughäfen sind an uns vorbeimarschiert. Und jetzt werden wir durch die verbesserte Infrastruktur in FMO völlig eingekreist (HAM, HAJ, FMO).

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Die Frage ist nur, wofür letztendlich die Bahn in FMO ausgebaut. Für 1-2 Langstreckencharter die Woche? M.E. wäre das reichlich überflüssig.

Aber vielleicht weiß ja jemand mehr ;)

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Das Wachstum ist ja schlecht vorherzusagen, aber wieviele Paxe/Flüge fliegen denn z.Z. pro Jahr auf Lang/Mittelstrecke ab FMO? Ich meine jetzt nur die, die von einer Verlängerung profitieren würden (kein Stopover, keine Beschränkungen). Die Zahl würde mich wirklich interessieren.

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Das Wachstum ist ja schlecht vorherzusagen, aber wieviele Paxe/Flüge fliegen denn z.Z. pro Jahr auf Lang/Mittelstrecke ab FMO? Ich meine jetzt nur die, die von einer Verlängerung profitieren würden (kein Stopover, keine Beschränkungen). Die Zahl würde mich wirklich interessieren.

 

Langstrecke mit Stop Over gibt es im Moment garnicht mehr, One Stop ist einfach nicht attraktiv genug wenn man von DUS Non-Stop hinkommt und über die Zahl der Flüge die Koffer stehen lassen wird man wohl nichts genaues rausbekommen.

Aber wie sagt man so schön: Angebot schafft Nachfrage...

 

Gruß, Thomas

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das sowas auch immer so lange dauern muss. Eigentlich sollte es ja 2008 so weit sein, jetzt wird es wohl eher 2009.

 

Gruß, Thomas

 

FMO hätte auch schon vor der Entscheidung bauen können, wenn sie gewollt hätten. Mit der Klage hat die Verzögerung nur indirekt was zu tun.

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@aaspere:

 

Ich denke, Du mißinterpretierst meine Meinung. Ich schaue mir nur die Situation an, bevor ich viel Geld in einen Ansbau stecke.

 

Nun, sagen wir es mal so - ich bin zwar auf der einen Seite Vertriebler, d.h. ich würde, wenn es drauf ankommt auch einen Kühlschrank am Nordpol verkaufen wollen. Auf der anderen Seite bin ich zuständig für die Auswahl der Märkte, die unsere Firma in Zukunft bedienen wird und muß abschätzen, ob unsere Produkte dort tatsächlich einen Markt haben.

 

Ich will es mal an einem Beispiel machen, was mir vor vielen Jahren mal perinlicherweise passiert ist: Ich habe damals im Vertrieb von pharmazeutischen Rohstoffen gehandelt und hatte ein absolutes Top-Produkt, was in allen von mir betreuten Ländern super lief. Nur die Agentur, die für uns den arabischen Raum betreut hat, verkaufte davon nicht ein Gramm. Als ich die (leider ohne vorher richtig nachzudenken) dafür angemacht habe bekam ich links und rechts welche. Grund: Das Zeug wurde ausschließlich in der Schweinezucht verwendet und das ist in islamischen Ländern wohl eher ein nicht rentables Geschäft... Das als Beispiel für einen von vorneherein uninteressanten Markt... *grins*

 

Du schreibst das so, als würde ich BRE als hoffnungslosen Fall wie diesen sehen aber dem ist nicht so! ;-)

 

Nun gibt es auch Länder, wo ein Produkt bisher nicht verfügbar ist, ein optimistischer und wagemutiger Kaufmann aber davon ausgeht, daß es zum Erfolg wird, wenn es einer anbieten würde. (Wenn ich dafür jetzt ein gutes Beispiel hätte, würde ich hier nicht mehr als Angestellter sitzen... *lol)

 

Das ist vor allem in der Anfangszeit das Prinzip der LCC gewesen, speziell FR in HHN. Niemand ist vorher auf die Idee gekommen, billige Flüge anzubieten, FR hat es (trotz Standortnachteilen) gewagt und hat groß gewonnen - Respekt.

 

Deine Argumentation ist: Wenn BRE durch Ausbau attraktiver wäre, würde von den Airlines mehr angeboten werden und es würden dann auch mehr Kunden kommen.

 

Ein gutes Beispiel hierfür war unsere Vordiplomarbeit, die wir mit 4 Leuten für GECAS geschrieben haben. Thema: "Würde KL mehr Paxe BRE-AMS haben, wenn die ein besseres Fluggerät als die F50 anbieten würden?". Ergebnis: Ja. KL hats dann gemacht und zumindest zum Teil auf F70 umgestellt und in den letzten Jahren so mehr und mehr Verkehr generiert.

 

Deine Einstellung "Angebot erzeugt Nachfrage" finde ich also im Grunde richtig - bis dahin sind wir uns einig, oder? Aber ist dem heute in BRE noch so?

 

Die Wahrheit liegt jedoch meist zwischen diesen Fällen: Marktumfelder können so aussehen, daß trotz gutem Angebot weniger Nachfrage da ist als vorher angenommen.

 

In BRE ist das Problem vielschichtig, Fakt ist aber, daß Herr Ernst und seine Konsorten vor Jahren den Trend einfach verschlafen haben. Wenn man vor 5-6 Jahren z.B. intensiv um FR geworben hätte (mit allen finanziellen Nachteilen) hätten wir imho heute einen großen FR Hub im Neuelander Feld, LBC hätte es nie gegeben und FR hätte mit BRE das gesamte Gebiet im Kreis HAM/HAJ/PAD/FMO mit seiner wirklich beachtlichen Einwohnerzahl perfekt abgedeckt.

 

Diese Wachstumsmärkte sind nun aber abgedeckt - 4U in HAM, X3 in HAJ, AB in FMO um mal nur 3 zu nennen. Keiner von den dreien wird so einfach zu einer Verlagerung zu bewegen sein. Das weitere Wachstum ist langsamer und nicht mehr so spektakulär. Vor 3 oder 5 Jahren konnte man durch neue Angebote im LCC Bereich noch große Portentiale neu generieren, die vorher in der Form gar nicht da waren, das geht heute nur noch sehr begrenzt.

 

Man kann also nun die Krümel nehmen, die übrigen bleiben (U2 nach LTN z.B.) - das heißt, der Markt, der jetzt noch frei und vorhanden ist, ist wirklich nur noch BRE und sein Umfeld, was (trotz Lokalpatriotismus) nicht sehr groß ist, wie Du sicher zugeben wirst. Dieser extrem kleine Kernmarkt ohne die bereits abgegrasten Gebiete drumherum wird zwar auch langsam wachsen wenn ein Angebot vorhanden ist (in dem Punkt mit Dir einverstanden) aber nicht mehr Kometenhaft abgehen. Udnfür dieses langsame Wachstum wird keine Airlin optimistisch Strecken anbieten, die es in der Nachbarschaft auch schon gibt.

 

Die andere Alternative wäre also, die Angebote, die es bisher in HAM, LBC, HAJ, FMO etc. gibt, auf Biegen und Brechen nach BRE zu holen.

 

Fazit: Ein Ausbau von BRE macht nur Sinn, wenn man solche Kapazitäten auch füllen kann. Die Bahn in BRE auszubauen macht für den Krenmarkt BRE alleine nur Sinn für längere Mittelstrecken (z.B. Kanaren) oder Fernstrecken. Letzteres kann in BRE wohl vergessen, wir reden also über 2-3 Kanarenflüge die Woche = 10-15 im Monat, die in diesem Kernmarkt gebraucht werden...

 

Und dafür die Bahn verlängern???

 

Ich hoffe, Du verstehst meine Meinung jetzt etwas besser...

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