CL-600

Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

1,619 posts in this topic

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vor 4 Stunden schrieb comeback:

Bis jetzt hat sich leider nichts getan. Keine neuen Airlines oder Flugziele. Also erstmal weiter rumdümpeln auf sehr niedrigem Niveau...

Dachtest Du Air Berlin kommt zurück und stationiert wieder sechs Flieger wie früher und Ostern fliegen schon 300.000 Passagiere? Aber immerhin geht es doch 2017 bergauf mit dem zweiten Germania Flieger und einigen Neuerungen wie sehr schön von jet beschrieben. Darauf kann man doch aufbauen. Die Vorzeichen sind jedenfalls gut!

Edited by B717
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@jet:

Die neuen Verbindungen wurden aber schon letztes Jahr angekündigt, fallen also nicht in den Verantwortungsbereich von Herrn Schwarz.

Ich hoffe sehr, dass es gerade im Bereich Low Cost zu Verbesserungen kommt. Es geht mir einfach nicht in den Kopf, warum z.B. in NRN, DTM oder BRE jeden Tag gefühlt ein Dutzend Ryanair/Wizz-Flüge gehen, am FMO aber so gut wie nichts. Zumindest die wichtigsten Hot-Spots wie London, Barcelona, Rom, etc. müssten doch machbar sein. Ob mit Ryanair, Easyjet, Vueling, Germanwings etc. ist letztendlich egal. Da muss sich auf jeden Fall was tun.

Außerdem könnte eine zusätzliche Hub-Anbindung auch nicht schaden. Nach Süden ist man mit FRA und MUC ja gut aufgestellt, deshalb wäre meiner Meinung nach insbesondere ein Hub in eine andere Himmelsrichtung (CPH? TXL? AMS? LON?) sinnvoll.

Sämtliche Flüge am FMO gehen in südliche Richtung. Das ist einfach ein krasses Ungleichgewicht.

Ich glaube diese Fokussierung auf Charterflüge gen Mallorca und Antalya sind der Hauptgrund dafür, dass der FMO zum größten Verlierer aller Flughäfen in Deutschland geworden ist (mehr als 50% Passagierrückgang seit 2000). Für junge oder junggebliebene  Leute die einfach mal günstig einen individuellen Städtetrip machen wollen, bietet der FMO leider nichts an.

 

Edited by comeback
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Natürlich darf Schwarz auch erst mal in der schönen Parklandschaft des Münsterlandes ankommen. Es wäre aber trotzdem ganz nett gewesen, wenn es mal eine Skizzierung seiner Pläne gegeben hätte.

Hier im Forum tauschen wir uns immer wieder mit mehr oder weniger schlauen Ideen aus, was am FMO nicht alles möglich ist, sein sollte oder wäre. Eine Hub-Anbindung in den Norden wäre bestimmt schön, vielleicht kann Schwarz doch etwas Kreuzfahrt-Expertise mitbringen und Zubringer für Ziele implementieren (z.B. im Sommer sonntags nach Malta für Tuicruises, für Aida sollte es ähnliche Möglichkeiten geben). Die Kontakte in die Branche sollte er ja haben.

Aber es gibt bestimmt ja auch Gründe, warum so was bisher nicht geschehen ist. Nur den Gesellschaftern sollte er bei seiner Wahl doch ein Konzept präsentiert haben. Oder wurde er einfach nach dem Prinzip "Hoffnung" ausgewählt?

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Last den guten Mann doch erstmal sich einarbeiten. Wahrscheinlich ist und dürfte er vor dem 01.02. nicht für den FMO aktiv werden und die Sommerflugpläne stehen weitestgehend. Selbst für den Winter ist es wahrswcheinlich schon zu spät, jetzt Verhandlungen aufzunehmen.

 

In FMO ist in letzter Zeit einiges gescheitert. Mit was für Fluggerät wollt ihr denn eine Hubanbindung nach CPH? Die Möglichkeit ATR72 hat sich gerade erst erledigt, siehe Bremen. Und CPH läuft auch nicht als super-Huper von anderen, wesentlich größeren Airports. Warun dann also FMO?

 

Ich habe manchmal das Gefühl hier im FMO-Bereich, dass einigen Nutzern der Realitätssinn fehlt und man dafür FMO zumindest als Nabel von NRW sieht.

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Und den Schlußsatz hättest Du Dir ersparen können. Dein Problem ist, dass Du einen durchaus vernünftigen Gedankengang aufbaust und beim Abdrehen ihn mit dem Hintern wieder einreißt. 

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Ja richtig, Hame, die Liste dessen, was am FMO mal war und nicht mehr ist, ist recht lang. Untätig war man also nie, hat wohl nur zu oft auf die falschen Pferde (zB OLT Express, zu viel AB, ...) gesetzt. Was man nun forcieren muss,  ist der touristische Verkehr. Mit Germania hat man da ja schon einiges Positive erreicht. Und wenn eine Hubanbindung, dann nicht an die *A, sondern lieber zur Konkurrenz, die belebt bekanntlich das Geschäft. Und der geschäftliche Reiseverkehr läuft ja angeblich nicht schlecht. Nur die allgemeinen Rahmenbedingungen kann ein neuer Manager auch nicht außer Kraft setzen. Von daher ist's richtig: Es braucht halt seine Zeit.

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@ Faro

 

Nur welches Hub soll angeschlossen werden? Ich stimme zu, es wäre sinnvoll, dass es keine *Allianz-Hub sein sollte. Nur was bietet sich da an? DUS (AB) können wir vergessen, da zu nah, das macht kein Sinn. TXL macht meiner Ansicht auch keinen Sinn, für Lokalverkehr gibt es die Bahn und nur für Umsteiger, ich weiß nicht. Wer fährt zum Check-in nach FMO, fliegt dann eine Stunde in die falsche Richtung, um dann in die USA zu fliegen. Das kann man auch direkt von AB-Hub in DUS nonstop. Und in die andere Richtung hat AB ab TXL auch nicht so viel zu bieten, als das sich ein Zubringer von FMO lohnen würde.

 

LHR wäre sicherlich eine Nummer, aber wr BA schon mal in FMO? Bei dem chronischen Slotmangel in LHR steht FMO wahrscheinlich auch ganz hinten auf der Liste von BA, die nehmen die raren Slots lieber für die Langstrecke. 

 

Um bei One World zu bleiben: MAD als nächstes HUB. Gibt es da genug Aufkommen am FMO Richtung Südamerika und iberische Halbinsel? Eine andere Möglichkeit als IB nach MAD wäre die ST, wenn sie ihre Kooperation mit UX weiterausbaut. Ich weiß gar nicht, warum die aktuell kooperieren. Flugplanmäßig habe ich noch keine Vorteile für einen Passagier gesehen.

 

An HEL glaube ich auch nicht, AY fliegt DUS, da werden sie auf absehbare zeit erstmal nicht nach FMO kommen. Lieber werden sie die Frequenzen nach DUS noch erhöhen.

 

Somit können wir wahrscheinlich die One World-Hubs für den FMO bis auf weiteres vergessen. Bleibt noch das Star Team. Und da gibt es eigentlich nur AMS und CDG. Wenn ich es richtig verstanden habe, haben diese die Zubringerflughäfen aufgeteilt. Und das Münsterland wird da wahrscheinlich noch als direktes natürliches Einzugsgebiet für AMS gewertet. Wie lange fährt amn mit dem Auto nach AMS? Gut 2 Stunden? AMS dürfte sogar näher sein als FRA, oder? Dafür mehrmals täglich eine E170 schicken? Das dürfte sich nicht lohnen. Mit Auto hat man den besseren Zubringer nach AMS.

 

CDG kannst eigentlich vergessen zum Umsteigen, da FMO auch ab Terminal 5 geflogen werde würde. Ich jedenfalls versuche wenn es geht ein Umsteigen in CDG zu vermeiden. und ich könnte mir vorstellen andere auch.

 

im Urlaubsverkehr geht sicherlich was, aber da legt ST ja auch schon ein ziemliches Wahstum im Sommer hin. ich würde da erstmal nichts weiter fordern. Wartet erstmal hab, wie die zusätzliche Kapazität und die neuen Strecken angenommen werden. Der Flughafen hat bei entsprechender Akzeptanz dann sicher bessere Argumente im 2. Halbjahr als jetzt.

 

Dann noch zum LowCost-Markt. Da wurde viel durch OLT Express und durch das kurze Engagement von Ryanair kaputt gemacht. Bei OLT hatte ich schon damals geschrieben, dass das Prgramm Wahnsinn ist und FMO auf Jahre hinaus Schaden nehmen wird. Und das Ryanair wieder weg ist lässt bestimmt auch andere LCC zögern, da sie bezweifeln dürften, ob FMO sich wirklich lohnt, vor allem, wenn sie schon nach DTM fliegen.

 

Leider wurde der Regionalflugverkehr durch die LCC zerstört, der Passagier weiß gar nicht mehr, was ein Flug realistisch kostet und es gibt kein Grundrecht für subventionierte Billigflüge. Mit einem Regioflieger ala NFD/RFG hätte FMO sicherlich einen interessanteren Flugplan, nur die gibt es praktisch nicht mehr.

 

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Wenn überhaupt, wäre vielleicht eine Anbindung an CDG oder AMS denkbar.

Ich stimme meinen Vorrednern zu, für alles andere gibt es nicht genug Bedarf, zumindest nicht für die heutigen Fluggeräte mit 70 Sitzen aufwärts, und daher sollte man das ins Reich der Wunschträume verlegen.

 

CDG hätte mit Paris als Städte-Destination ein eigenes Grundaufkommen, zu dem dann Umsteiger hinzukommen würden.

AMS ist hingegen, wie aktuell die Strecke FMO-FRA, nur für Umsteiger interessant. Früher lief AMS, trotz Auto und Bahn als Alternativen, ziemlich gut. Ich meine, mich an eine Größenordnung von 80.000 Passagieren zu erinnern.

@ Hame: Wie oft bist du denn schon mit Auto nach AMS gefahren? 2 h ist reine Utopie. Münster-AMS muss man eher mit 3 h aufwärts ansetzen - wenn alles gut läuft. Bei meinen letzten eigenen Fahrten bin ich nie gut durchgekommen. Gerade zu beliebten Pendlerzeiten ist in den kompletten Niederlanden Dauerstau angesagt. Nach meinem letzten 9-stündigen Transatlantikflug habe ich von AMS 5,5 h nach Hause gebracht, weil einfach alle Straßen und Ausweichstrecken voll waren. Seitdem tue ich mir das nicht mehr an.

Außerdem, für FRA gilt in Sachen Anbindung per Auto/Zug im Prinzip das Gleiche wie für AMS, dennoch finden sich auf FMO-FRA jährlich über 120.000 Passagiere.

Allerdings hätte eine Strecke nach AMS oder CDG es sicher nicht leicht, sich gegen die 8-9 täglichen Flüge der LH durchzusetzen.

 

Insgesamt sollte, wie es aktuell schon passiert, der Tourismus wieder gestärkt werden. Wenn es damit gelingt, das Image wieder zu verbessern und wachsende Zahlen zu vermelden, kann man über mehr nachdenken.

Wer anderes oder mehr erwartet bzw. erwartet hat, und das nur 4 Wochen, nachdem der neue GF den Dienst antritt, sollte vielleicht seine Erwartungen genauer darlegen und nachvollziehbar begründen.

Edited by jet
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vor 22 Minuten schrieb jet:

AMS ist hingegen, wie aktuell die Strecke FMO-FRA, nur für Umsteiger interessant. Früher lief AMS, trotz Auto und Bahn als Alternativen, ziemlich gut. Ich meine, mich an eine Größenordnung von 80.000 Passagieren zu erinnern.

Zitat

KLM hatte durch eine Kooperation mit Eurowings im vergangenen Jahr allein vom FMO aus 80000 Passagiere nach Amsterdam abgezogen.

(c) NOZ vom 07.06.2001

http://www.noz.de/archiv/vermischtes/artikel/239752/der-kranich-kehrt-im-herbst-zum-fmo-zuruck

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vor 1 Stunde schrieb Hame:

@ Faro

Nur welches Hub soll angeschlossen werden? Ich stimme zu, es wäre sinnvoll, dass es keine *Allianz-Hub sein sollte. Nur was bietet sich da an? DUS (AB) können wir vergessen, da zu nah, das macht kein Sinn. TXL macht meiner Ansicht auch keinen Sinn, für Lokalverkehr gibt es die Bahn und nur für Umsteiger, ich weiß nicht. Wer fährt zum Check-in nach FMO, fliegt dann eine Stunde in die falsche Richtung, um dann in die USA zu fliegen. Das kann man auch direkt von AB-Hub in DUS nonstop. Und in die andere Richtung hat AB ab TXL auch nicht so viel zu bieten, als das sich ein Zubringer von FMO lohnen würde.

(...)

CDG kannst eigentlich vergessen zum Umsteigen, da FMO auch ab Terminal 5 geflogen werde würde. Ich jedenfalls versuche wenn es geht ein Umsteigen in CDG zu vermeiden. und ich könnte mir vorstellen andere auch.

Das mit der "in die falsche Richtung fliegen" ist ja so eine eher nichtssagende Floskel. Irgendwie fliegt man doch über einen Hub fast immer in die falsche Richtung. Wenn ich zB vom FMO aus via FRA oder MUC nach Skandinavien, Großbritannien oder Nordamerika will, flieg ich ja auch erst "in die falsche Richtung". Von daher wäre eine Anbindung an einen Hub in Berlin nicht das Problem. Das Problem liegt in der Schwäche und dem Netzwerk von Airberlin. Und wenn erst der BER fertig ist, macht es für den Geschäftsverkehr zeitlich auch gar keinen Sinn mehr, vom FMO nach Berlin zu fliegen, dafür ist dann der BER "zu weit draußen". Das ist/war in Tegel ja viel besser. Man nimmt also besser die Bahn.

vor einer Stunde schrieb jet:

Wenn überhaupt, wäre vielleicht eine Anbindung an CDG oder AMS denkbar.

(...)

CDG hätte mit Paris als Städte-Destination ein eigenes Grundaufkommen, zu dem dann Umsteiger hinzukommen würden.

AMS ist hingegen, wie aktuell die Strecke FMO-FRA, nur für Umsteiger interessant. Früher lief AMS, trotz Auto und Bahn als Alternativen, ziemlich gut. Ich meine, mich an eine Größenordnung von 80.000 Passagieren zu erinnern.

(...)

Allerdings hätte eine Strecke nach AMS oder CDG es sicher nicht leicht, sich gegen die 8-9 täglichen Flüge der LH durchzusetzen.

(...)

Da stimme ich euch beiden zu, einzig CDG (und ganz vielleicht auch AMS) bliebe(n) als mögliche Hubanbindung aus den von euch schon genannten Gründen übrig. Die Strecke ist damals von der AF auch nicht aus Gründen weggefallen, die der FMO zu vertreten gehabt hat, von daher könnte es einen zweiten Versuch wert sein. Das muss aber nun die neue Geschäftsführung ausloten und das ist eine eher mittelfristiger Prozess.

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Auch wenn ich eine Hub-Anbindung in Skandinavien oder CDG schön fände, gebe ich den Vorrednern recht, dass dies bestimmt kein kurzfristiges Ziel wäre.

Ich für mich würde mich wahnsinnig über ZRH freuen, aber damit würde die LH-Gruppe sich zu sehr schaden. Also geht es aktuell eher um die Frage Touristik. Mir macht da der Sommerflugplan etwas Sorgen. Ich finde in etwas Türkei-lastig. Ich befürchte, dass damit im Sommer eher die Zahlen nochmal etwas einbrechen werden und der ethnische Verkehr wird da nicht alle Flieger füllen. Ok, die Kanaren sind von ST wieder mehr dabei und Griechenland ist ausgebaut, trotzdem geht noch viel nach Antalya. Ich bin mal gespannt, ob da wirklich alle Flüge stattfinden werden.

Wie von mir auch schon mal angesprochen, bin ich gespannt, ob Schwarz seine Kreuzfahrtkontakte weiter ausspielt. Versucht mal, bei Aida oder Tuicruises ein Angebot mit Abflug FMO zu finden. Ich finde das Angebot da recht bescheiden.

Aber ich gebe euch recht, erst mal schauen, was Schwarz nun wirklich macht und vorhat.

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KLM fliegt AMS-DUS mehrmals täglich, die Strecke zum FMO ist länger, das wäre kein Argument. 82% (oder 51.000 Passagiere) der Einsteiger auf FMO-FRA fliegen weiter, auf FMO-MUC sind es 22% (24.000 Passagiere). Zum Vergleich, auf BRE-AMS sitzen 91% Umsteiger.
Von FRA/MUC teilt sich der Verkehr auf über 320 Ziele auf. 14 Ziele haben über 1.000 Passagiere. NYC (1.539 Passagiere) und PVG (1.320) sind die beiden Interkontinental-Ziele, die auffallen. Kontinental sind es Wien (3.8939) und Barcelona (1.959). Das sind deutlich schwächere Zahlen als Bremen. 
Das große Problem für den FMO ist, dass große Teile des "eigenen" Einzugsgebiets sehr gut DUS angebunden sind. Ich hatte im Bremen-Strang das Beispiel Minden gezeigt, das über SPNV besser an DUS als an BRE angebunden ist. 

Um bei den Beispielen zu bleiben: Wien wird bis zu zehn mal täglich im Sommer 2017 bedient, Barcelona bis zu sieben mal täglich ab DUS. Da werden viele Passagiere aus dem nördlichen Ruhrgebiet und Westfalen fliegen. Ob es reicht, die Logik der Airlines -besser dreimal täglich ab DUS, als zwei mal DUS sowie 0,5 FMO und 0,5 BRE zu fliegen- zu überwinden. Vueling hat DTM-BCN probiert - Norwegian hat sich für DUS, gegen den FMO entschieden - sofern man am FMO versucht hat mit Norwegian ins Geschäft zu kommen. Beide fliegen gegen Air Berlin und Eurowings.

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vor 39 Minuten schrieb im-exil:

Mir macht da der Sommerflugplan etwas Sorgen. Ich finde in etwas Türkei-lastig. Ich befürchte, dass damit im Sommer eher die Zahlen nochmal etwas einbrechen werden und der ethnische Verkehr wird da nicht alle Flieger füllen. Ok, die Kanaren sind von ST wieder mehr dabei und Griechenland ist ausgebaut, trotzdem geht noch viel nach Antalya. Ich bin mal gespannt, ob da wirklich alle Flüge stattfinden werden.

Nunja, an den meisten vergleichbaren Flughäfen hängt eine Menge an AYT, da geht es dem FMO nicht anders als anderen auch.

Allerdings besteht das Türkeiangebot am FMO nicht einseitig nur aus AYT, zweitens geht ein großer Teil der für den Sommer 2017 zusätzlich geplanten Flüge ja eben nicht nach AYT.

Ich zähle im aktuellen Flugplan auf fmo.de insgesamt 15 zusätzliche wöchentliche Abflüge nach Spanien, Griechenland, Portugal und Ägypten, hinzu kommt zum Teil mit dem A321 größeres Fluggerät.

Wenn AYT also schwächelt, wäre das für keinen Flughafen gut, aber sehe den FMO im Vergleich noch -relativ- gut aufgestellt.

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Das Problem ist meiner Meinung nach, dass die Herrschaften im FMO-Management einfach gedanklich noch im 20. Jahrhundert leben. Also Urlaub = 2 Wochen am Mittelmeerstrand liegen.

Dass Urlaub 2017 aber auch bedeuten kann, billig für ein Wochenende zum shoppen nach London oder Mailand fliegen, oder ein paar Tage zum sightseeing nach Prag oder zum snowboarden in die Alpen, oder meinetwegen auch eine Trekkingtour auf Sizilien, das begreifen die einfach nicht.

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@comeback

 

Und es gibt immer noch User, die es auch im Jahr 2017 nicht einsehen, dass es kein Grundrecht auf subventionierte Spaßflüge gibt. Man kann auch in Münster shoppen oder wenn man dann wegfahren will, dann auf die Kö nach Düsseldorf. Warum sollen meine Steuern dazu benutzt werden, es Ryanair zu ermöglichen, Dir einen subventionierten Flug anzubieten?

 

Zahle einen Preis, der es der Airline ermöglicht, ohne Subventionen zu fliegen und Du kannst gerne jeden Samstag nach Mailand fliegen. Nach ein paar Wochen wird es Dir dann da langweilig und dann forderst Du, dass der Steuerzahler Dir nosntop-Flüge vom FMO nach New York ermöglich? Wo ist die Grenze bei Deiner Forderung nach Subventionen für Deine Flüge?

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vor 21 Minuten schrieb Hame:

@comeback

Warum sollen meine Steuern dazu benutzt werden, es Ryanair zu ermöglichen, Dir einen subventionierten Flug anzubieten?

 

Weil Politiker teilweise ihre Regionen auf diese Art und Weise "stärken" (bewusst in ") wollen und sich mit den Steuergeldern vor Ort stimmen kaufen. Steuerverschwendung von Politikern ist ja leider kein Straftatbestand.

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Am 16.3.2017 um 03:07 schrieb comeback:

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass die Herrschaften im FMO-Management einfach gedanklich noch im 20. Jahrhundert leben. Also Urlaub = 2 Wochen am Mittelmeerstrand liegen.

Dass Urlaub 2017 aber auch bedeuten kann, billig für ein Wochenende zum shoppen nach London oder Mailand fliegen, oder ein paar Tage zum sightseeing nach Prag oder zum snowboarden in die Alpen, oder meinetwegen auch eine Trekkingtour auf Sizilien, das begreifen die einfach nicht.

Du scheinst das Umfeld des FMO sowie die Arbeitsweise nicht wirklich zu kennen, anders kann ich mir so eine Arroganz nicht erklären. Als wenn dort nur Vollidioten arbeiten würden. Ich glaube, dass man schon die verschiedensten Möglichkeiten abwägt und ausprobiert. Insbesondere Herrn Schwarz traue ich einiges zu! Das er gute Kontakte im Kreuzfahrtbusiness besitzt, hat man schon in RLG gesehen. Natürlich sieht man faktisch nur das, was Schwarz/Weiß im Flugplan steht. Aber man hat in der Vergangenheit immer versucht neue Ziele und Airlines zum FMO zu holen, die von den "Standardurlaubzielen" abweichen.

 

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Ich verstehe diese Diskussion um Münster/Osnabrück nicht. Man könnte hier gleichwohl das Thema "Probleme der kleineren deutschen Airports" aufmachen. Und Münster/Osnabrück schlägt sich dennoch ganz ordentlich. An welchem Flughafen vergleichbarer Größe ist die Lufthansa so stark präsent? Außerdem kann sich das Angebot speziell in diesem Jahr ganz gut sehen lassen. 

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