Gast Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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Der Sachverhalt dass Spohr eine Verkehrspilotenlizenz hat, macht ihn doch nicht zum Fachmann für die Führung eines globalen Luftfahrtkonzerns ? Spohr ist von Beruf zunächst mal Wirtschaftsingenieur und nicht Pilot. Weiters ist Spohr seit mindestens 2003 an zentralen Stellen für die Unternehmensstrategie mitverantwortlich. Ich finde es äusserst befremdlich, dass in Deutschland oft die überbezahlten Mitarbeiter und die geizigen Kunden, seltener aber die Strategie- und Mutlosen genau dafür hochbezahlten Vorstände verantwortlich gemacht werden. Ich jedenfalls sehe keine Strategie und der Ruf der Mainline wird auch berechtigt leider immer schlechter. Ich denke auch, dass die meisten Kunden die "alte" Lufthansa lieber haben, als die Spohrwings operäted by Tariflos.

Gruß

Patsche

bearbeitet von Patsche

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Sorry, aber ich habe seltenst so viel Müll gelesen. Ja, in den 60er war alles Toll, der Käfer war ein wunderbar rundimänteres Gefährt und Käseigel sind ein Hochgenuss der Gastronomie. So hört es sich an.

- die Masse der Kunden in europa sind nun mal Selbstzahler die billig in der Economy fliegen wollen/müssen; der Markt diktiert die Produkte

- wenn eine oft fliegende Minderheit auf Firmenkosten den Arsch nicht mehr gepudert bekommt, dann ist es so - wer ein Selbstwertproblem damit hat, dem ist auch nicht zu helfen

- es ist scheinheilig sich über ein E-Paper aufzuregen und gleichzeitig über die App einzuchecken - wir haben in Deutschland 57 Mio Smartphones im Umlauf - wenn wir 8 Mio unter 10 Jährigen aus der Bevölkerung abziehen ist das immer noch ein Marktanteil von 80% der Bevölkerung 

- wenn einer als Business Class Flieger das Fehlen von Printzeitschriften moniert und als erfahrener Flieger nicht drauf kam das man diese aus der Lounge holen kann, tja...

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vor 57 Minuten schrieb oldblueeyes:

Sorry, aber ich habe seltenst so viel Müll gelesen. Ja, in den 60er war alles Toll, der Käfer war ein wunderbar rundimänteres Gefährt und Käseigel sind ein Hochgenuss der Gastronomie. So hört es sich an.

- die Masse der Kunden in europa sind nun mal Selbstzahler die billig in der Economy fliegen wollen/müssen; der Markt diktiert die Produkte

- wenn eine oft fliegende Minderheit auf Firmenkosten den Arsch nicht mehr gepudert bekommt, dann ist es so - wer ein Selbstwertproblem damit hat, dem ist auch nicht zu helfen

- es ist scheinheilig sich über ein E-Paper aufzuregen und gleichzeitig über die App einzuchecken - wir haben in Deutschland 57 Mio Smartphones im Umlauf - wenn wir 8 Mio unter 10 Jährigen aus der Bevölkerung abziehen ist das immer noch ein Marktanteil von 80% der Bevölkerung 

- wenn einer als Business Class Flieger das Fehlen von Printzeitschriften moniert und als erfahrener Flieger nicht drauf kam das man diese aus der Lounge holen kann, tja...

Sorry, aber das ist billigste Polemik.

Da mir die Firma gehört, für die ich fliege, IST es am Ende mein Geld. Mir ein Selbstwertproblem andichten zu wollen ist selten absurd; ich hatte deutlich geschrieben, dass es schlicht darum geht, die vielen vielen vielen Stunden an Bord im Umfeld der schon sehr minimalistischen Eco zumindest etwas erträglicher zu machen.

Es geht schlicht darum, dass LH es im hinteren Teil der 320SL krass übertrieben hat.

Dass die Masse der Kunden nur egal wie möglichst billig fliegen will, ist auch erst mal nur eine These, und dieser Markt ist so oder so sehr gut beackert. Und selbst da halte ich diesen Sitzabstand für unangemessen. Gleichzeitig in jedweder Hinsicht billig machen UND die bestehenden Kunden, von denen ein guter Teil für etwas bessere Behandlung auch angemessen mehr zahlt - ansonsten gäbe es oft genug (U)LCC-Alternativen - halten, das passt schlicht nicht zusammen. Wenn LH mir keinen Mehrwert bietet, sinken auch meine Ausgaben bei LH. Das kann in der Summe schnell nach hinten losgehen, wenn man keinen Mehrwert bietet, den man in höhere Erlöse ummünzen kann, gleichzeitig aber bei den Produktionskosten nie wirklich konkurrenzfähig sein kann.

Edit: zu den Zeitungen hatte ich mich nicht geäussert, das war wer anders - die vermisse ich jetzt nicht wirklich und nehm sie mir in der Tat im Zweifel aus der Lounge mit.

bearbeitet von foobar

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vor 5 Stunden schrieb Patsche:

Tja, das sind halt die revolutionären Ideen der Spar-Spohr-Global-Jump-Wings-Hansa. Schade, dass solche Menschen in Ihrer schulgelehrten Ahnungslosigkeit ungestraft Traditionsunternehmen an die Wand fahren dürfen. Wen wundert es da noch, dass das Vertrauen der Belegschaft verloren geht und es nur noch eine krampfhafte "Streikkultur" gibt.

Gruß

Patsche

Die üblichen billigen Parolen, das Spohr (oder Franz) der schuldige ist. Die wahren schuldigen sind wie @moddin schon geschrieben hat sind Weber und Mayrhuber, welche eklatante Fehler gemacht haben.

Aber was ist denn dein Vorschlag wie die LH im Jahre 2025 aussehen soll? Die Welt dreht sich nun mal weiter, auch wenn es teile der LH Belegschaft noch nicht mitbekommen haben.

vor 2 Stunden schrieb Patsche:

Ich denke auch, dass die meisten Kunden die "alte" Lufthansa lieber haben, als die Spohrwings operäted by Tariflos.

Was du denkst ist unwichtig.

Das es die Kunden anders sehen, sieht ein Spohr oder davor Franz, aber eben du nicht.

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Natürlich hat sich der Markt und das Buchungsverhalten geändert!

Es passt aber für mich nicht zusammen, wenn ich den Anspruch habe das Skytrax 5-Sterne-Ranking zu bekommen und dann keine Zeitschrift anzubieten. Ich habe weder Lust noch Zeit erst in die Lounge zu rennen um dort eine Zeitschrift abzugreifen.

Auf die Diskrepanz zwischen dem eigenen Anspruch und dem gelieferten Produkt wird man doch noch verweisen dürfen ohne als scheinheilig o.ä. bezeichnet zu werden. 

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Wie schon gesagt: Wir leben im Jahr 2017, Zeitungen sind nicht mehr so elementar und vor allem nicht mehr das primäre Informationsmedium, dass sie unverzichtbar sind. Der Großteil der Geschäftsreisenden nutzt heute doch sowieso die Zeit des Fluges um am Tablet oder Laptop zu arbeiten. Sprich: So gut wie jeder aus dieser Zeilgruppe hat ein solches Gerät dabei. Sich daran aufzuhängen finde ich Zeitverschwendung. 

Ein Punkt den ich zum Beispiel nicht verstehe ist, warum man nicht USB Anschlüsse an den Sitzen im Kontinentalverkehr installiert. Das böte mir zum Beispiel deutlich mehr Mehrwert als eine sperrige FAZ, Süddeutsche oder Bild. 

Ich weiß nicht wie Skytrax bewertet, aber ist eine Print Ausgabe von Zeitungen für 5 Sterne Vorschrift?

bearbeitet von DE757

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Und täglich grüßt das Murmeltier ...

Ich möchte anmerken, dass der Thread 'Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG' heißt. Wer findet, dass er an Bord einen Butterkeks zu wenig bekommen hat, sollte das bitte auf der Facebookseite der LH posten.

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Hallo asahi

solche schützenden Worte für den aktuellen LH Vorstand ausgerechnet von dir ? Üblicherweise siehst du doch immer nur das was die ME3 und vornehmlich EK machen als das einzig Richtige an. -Egal, Spohr ist Chef und muss liefern. Wir werden sehen ob er das Ruder mit Ausflottungen und Fremdbereederungen rumreißen kann. Im Moment jedenfalls produziert sein Low Cost Experiment im Vergleich zu teuer und die Mainline hinkt in ihrer Entwicklung dem Wettbewerb eher hinterher. Ich würde es jedenfalls begrüßen wenn es 2025 überhaupt noch eine Lufthansa gibt. Den Rest Deines persönlichen Angriffes -warum eigentlich ?- kommentiere ich nicht weiter.

Grüße an die Gemeinde

bearbeitet von Patsche

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vor 53 Minuten schrieb Aerodude:

Natürlich hat sich der Markt und das Buchungsverhalten geändert!

Es passt aber für mich nicht zusammen, wenn ich den Anspruch habe das Skytrax 5-Sterne-Ranking zu bekommen und dann keine Zeitschrift anzubieten. Ich habe weder Lust noch Zeit erst in die Lounge zu rennen um dort eine Zeitschrift abzugreifen.

Auf die Diskrepanz zwischen dem eigenen Anspruch und dem gelieferten Produkt wird man doch noch verweisen dürfen ohne als scheinheilig o.ä. bezeichnet zu werden. 

Die Zeitschriften werden doch elektronisch angeboten. Wo ist das Problem? Es ist eh wesentlich angenehmer die Zeitung auf dem Smartphone oder Tablet zu lesen. Auch für den Sitznachbarn, der sonst bei jedem Umblättern die halbe Zeitung durchs Gesicht gezogen bekommt. Es ist auch wesentlich umweltfreundlicher. Als LH die Zeitungen noch umsonst angeboten hat, sah das T2 in MUC nach einer Abflugwelle aus, wie es in Wacken nach der Abreise aussehen muss.

 

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Soweit ich weiß ist EW näher an der schwarzen Null bzw. plant dieses Jahr schon damit als es die LH Mainline in dem letzten Jahren vor dem Wechsel auch nur hätte träumen können (bezogen auf den Kontinentalverkehr). Man steckt in Altlasten fest und versucht diese so gut es geht auszubügeln. Ob das nun dem Namen Lufthansa entsprechend ist muss jeder selber entscheiden. 

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vor 30 Minuten schrieb Patsche:

Hallo asahi

solche schützenden Worte für den aktuellen LH Vorstand ausgerechnet von dir ? Üblicherweise siehst du doch immer nur das was die ME3 und vornehmlich EK machen als das einzig Richtige an. -Egal, Spohr ist Chef und muss liefern.

Wenn solche Antworten kommen, disqualifiziert man sich selbst und zeigt das du außer billigen Parolen keinerlei Ahnung hast.

 

Zitat

Wir werden sehen ob er das Ruder mit Ausflottungen und Fremdbereederungen rumreißen kann.

Wenn Teile der Belegschaft mitgezogen hätten, hätte eine LH nie Ausflotten oder Fremdbereedern müssen.

 

Zitat

Im Moment jedenfalls produziert sein Low Cost Experiment im Vergleich zu teuer und die Mainline hinkt in ihrer Entwicklung dem Wettbewerb eher hinterher.

Und die Mainline produziert noch weit teurer als EW. Hätte Weber oder Mayrhuber schon die Weichen während ihrer Zeit gestellt, wäre die LH Group heute viel weiter.

 

Zitat

Ich würde es jedenfalls begrüßen wenn es 2025 überhaupt noch eine Lufthansa gibt.

Ist das die Antwort auf meine Frage wie du die LH 2025 gerne hättest? Keine Antwort ist auch eine Antwort.

 

Zitat

Den Rest Deines persönlichen Angriffes -warum eigentlich ?- kommentiere ich nicht weiter.

Erst große reden schwingen das andere Ahnungslos sind und dann kommt so etwas. Entweder du willst Diskutieren oder nur billige Parolen bringen.

bearbeitet von asahi

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@asahi

Sag mal hast Du irgendein persönliches Problem ? Ich denke nicht unbedingt, dass ich mir Deine Angriffe gefallen lasse, Ich will und wollte mit dir nicht auf persönlicher Ebene diskutieren und verbitte mir auch jegliche persönliche Bewertung deinerseits. Ich hoffe, wir verstehen uns.

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vor 10 Minuten schrieb Patsche:

@asahi

Sag mal hast Du irgendein persönliches Problem ? Ich denke nicht unbedingt, dass ich mir Deine Angriffe gefallen lasse, Ich will und wollte mit dir nicht auf persönlicher Ebene diskutieren und verbitte mir auch jegliche persönliche Bewertung deinerseits. Ich hoffe, wir verstehen uns.

Warum sollte ich ein Problem haben. Du reagierst doch gereizt. Aber sicherlich ich nicht.

Aber warum beantwortest du nicht meine Frage wie du die LH in 7 Jahren sehen willst.

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Der Trend geht zum "unbundling" und wenn man weiß, dass man hinten schlechter sitzt, muss man früh einchecken oder halt die Reservierungsprämie zahlen. Es geht nach dem Kunden und der guckt halt zum Teil nur auf den Headline Preis...

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vor 30 Minuten schrieb Blablupp:

Der Trend geht zum "unbundling" und wenn man weiß, dass man hinten schlechter sitzt, muss man früh einchecken oder halt die Reservierungsprämie zahlen. Es geht nach dem Kunden und der guckt halt zum Teil nur auf den Headline Preis...

Normalweise auch kein Problem, weil die Auslastung ja nicht so rosig ist wie bei den echten LowCostlern.

vor 32 Minuten schrieb Der Realist:

@Patsche
@asahi

 

Ihr nervt, alle Beide!

Schreibt euch eure Nettigkeiten doch per PN

Ich finde es spannend, gehört alles zum Thema Lufthansa und nicht irgend wohin sonst. Nur weil generell hier keine Kritik an Lufthansa so gerne gesehen wird, ist dies noch lange kein Grund die Diskussion abzuwürgen.

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vor 9 Stunden schrieb Aerodude:

... Der Mitarbeiter konnte noch nicht einmal vernünftig deutsch sprechen ...

 

Bist du von München, Berlin oder Dresden geflogen? Reines Hochdeutsch sollte man nur in Hannover erwarten. :P

Und in welchen Branchen bekommt man heute für weniger Geld mehr Leistung als damals in der guten alten Zeit?

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vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Normalweise auch kein Problem, weil die Auslastung ja nicht so rosig ist wie bei den echten LowCostlern.

Ich finde es spannend, gehört alles zum Thema Lufthansa und nicht irgend wohin sonst. Nur weil generell hier keine Kritik an Lufthansa so gerne gesehen wird, ist dies noch lange kein Grund die Diskussion abzuwürgen.

Beim Thema “Kritik an Lufthansa“ bin ich selbst gerne ganz vorne mit dabei. Meiner Meinung nach weiß der bemitleidenswerte Haufen nicht was er tun soll, um sich wirklich zukunftsfähig aufzustellen. Die LH doktort mehr schlecht als recht ziemlich planlos herum und schmiert immer mehr ab.

“Abwürgen“ wollte ich lediglich die Gegenseitigen Beschimpfungen, die mit einer Diskussion übers eigentliche Thema nichts mehr zu tun hatten.

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Die Lufthansa weiss schon was sie tun muss. Von Aussen betrachtet denke ich eher das es intern viele Bremser gibt die dies nicht tun wollen.

Die typische Lufthansakarriere verläuft intern und meistens haben die Leute vor der Lufthansa keine andere Airline von Innen gesehen. Aufgrund ihrer Geschichte war die Firma bürokratisch aufgebaut. Den Frust und Groll viele kann ich gut nachvollziehen, schliesslich hat Spohr 20% des Mittelamanagements in den letzten 2 Jahren abgebaut.

Natürlich war die alte Welt viel schöner - viele Monopolstrecken, der Kern der Einnahmen kam von Businesskunden denen man einen Preis nannte und mit vielen kleinen Features versuchte dies als Mehrwertprodukt zu verkaufen. Bezeichnend für diese Welt ist für mich Crossair- hub and spoke mit kleinen Flieger und einen Schuss Champus dazu.

Die heutige Welt sieht allerdings anders aus: die (U)LCC's sind auch unterwegs, durch die neuen Märkte/Kundengruppen die sie geschaffen haben und diese haben Kosten- und Produkte ganz neu definiert.

Es ist logisch das die Lufthansa darauf reagieren musste und ihr Produkt an sinkende Yields und unterschiedlichen Kundenansprüche anpassen musste - oft viel zu spät (aber ich habe die interne Selbstherrlichkeit schon erwähnt).

Richtig ist es auch das man die eigenen Paxe mitnehmen muss. Wenn man ein Premiumanbieter ist dann muss man einen Mehrwert bieten das als solches auch erkannt und akzeptiert wird. Gleichzeitig müssen auch die Traditionskunden erkennen das die alte "Crossairwelt" nicht mehr existiert.

Aus meiner persönlichen Sicht wäre die Lufthansa gut beraten die ganze Kurzstrecke unter Eurowings anzusiedeln. Selbst in den USA haben *A Partner wie United einen unterscheidlichen Produkt intern als auf der Langstrecke. Das würden die Kunden auch verstehen und jeder könnte sich ein einer der 3 Produktgruppen die dort angeboten werden wiederfinden.

 

 

 

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vor 14 Stunden schrieb Der Realist:

Beim Thema “Kritik an Lufthansa“ bin ich selbst gerne ganz vorne mit dabei. Meiner Meinung nach weiß der bemitleidenswerte Haufen nicht was er tun soll, um sich wirklich zukunftsfähig aufzustellen. Die LH doktort mehr schlecht als recht ziemlich planlos herum und schmiert immer mehr ab.

“Abwürgen“ wollte ich lediglich die Gegenseitigen Beschimpfungen, die mit einer Diskussion übers eigentliche Thema nichts mehr zu tun hatten.

Sie wissen sehr wohl, was zu tun ist. Die Frage ist doch, warum man so "herumdoktern" muss. Wenn ich höre, dass man über 40, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Einzeltarifverträge gibt, von denen fast alle streikfähig sind, dann muss man sich nicht wundern, wenn man Klimmzüge macht, um dieses zu umgehen und sich auf diese Art und Weise zukunftsfähig zu machen. Der Zug ist noch nicht ganz abgefahren, aber man muss klotzen und nicht kleckern, Siehe AF usw. Man will doch nicht wie AZ enden?

Übrigens, den letzten post von OldBE teile ich uneingeschränkt, auch wenn die VC-Anhänger es nicht so sehen. 

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vor 5 Stunden schrieb oldblueeyes:

Aus meiner persönlichen Sicht wäre die Lufthansa gut beraten die ganze Kurzstrecke unter Eurowings anzusiedeln. Selbst in den USA haben *A Partner wie United einen unterscheidlichen Produkt intern als auf der Langstrecke. Das würden die Kunden auch verstehen und jeder könnte sich ein einer der 3 Produktgruppen die dort angeboten werden wiederfinden.

Ja, aber alles unter der eigenen Marke. Delta und United haben die jeweiligen Submarken wieder aufgegeben. Es ist zu erwarten, das Virgin America als eigene Marke aufgegeben wird, genauso ist Airtran verschwunden. Air Canada Rouge hat ein klares touristisches Profil -  was Eurowings nicht hat und auch nie haben wird. Egal was man in Frankfurt und Köln erzählt.

Das Problem ist doch, dass man in Frankfurt nicht in der Lage oder nicht willens ist, eine alternative Gesamttarif-Lösung zu entwickeln mit der man wieder wachsen kann. Mir ist auch klar warum. Weil dann für alle offensichtlich wird, dass die Gehaltskosten nur ein kleiner Teil der Kostennachteile im Konzern sind. Als es notwendig war hat man sowohl bei Swiss als auch bei AUA Tariflösungen gefunden. 

Und dann ist man wieder im eigentlichen Problem, man hat zwar einen Teil des Wasserkopfs abgebaut, aber es nicht komplett geschafft. Warum hat der Betriebsleiter MUC den Titel CEO. Dessen einzige Aufgabe ist es, die zugewiesenen Kapazitäten und Passagiere im täglichen Betrieb abzuwickeln. Das ist un-zeremoniell.

Der nächste Punkt. Der Ertragsdruck ist ein unbestrittenes Problem. In der Kommunikation mit Mitarbeitern und Aktionären aber darauf zu bestehen, dass man den Ertragsdruck selber erhöhen möchte ist selbst-schädigend und erklärt den verständlichen Unwillen der Mitarbeiter, weitere Eingeständnisse zu machen und den wenig ausgeprägten Glaube der Kapitalmärkte an die zukünftige Ertragskraft des Konzerns. Soweit ich es verstehe sind gelten für die KTV-Piloten schon die EASA-Untergrenzen.

 

vor 3 Stunden schrieb gerri:

Wenn ich höre, dass man über 40, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Einzeltarifverträge gibt, von denen fast alle streikfähig sind, dann muss man sich nicht wundern, wenn man Klimmzüge macht, um dieses zu umgehen und sich auf diese Art und Weise zukunftsfähig zu machen.

Hier liegt ein Missverständnis vor. Was Inhalt eines Tarifvertrags ist, kann grundsätzlich bestreikt werden. Und das ist auch gut so. Ein Unternehmen hat kein Recht darauf, Tarifverträge aus seinem Unternehmen herauszuhalten. 
Die Frage ist, sind es insgesamt 40 Tarifverträge, so what: Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Länder. Da kommt man schnell auf eine hohe Zahl. Die Frage ist, wo gibt es Dubletten und Überschneidungen weil man lieber fuscht anstelle eine Kernsanierung vorzunehmen. Man muss auch die Gegenseite sehen: Tarifverträge senken Transaktionskosten, wenn man als Unternehmen richtig damit umgeht. Es ist wesentlich einfacher, 5.000 Verträge zu haben, in denen steht, die Details regelt der Tarifvertrag als 5.000 Verträge einzeln anzupassen. Sind es 40 Tarifverträge alleine fürs Cockpit, sähe es anders aus.

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In den USA geht der Servicelevel bei den großen Linienairlines bereits wieder hoch. Wieder Essen, bessere Kabinen, richtig gutes IFE. Da müsste LH hin. Jetblue war mal ein Lichtblick und hätte LH-Vorbild sein können.

LH wird nie eine Billigairline werden, die mit Ryanair oder anderen Magerfirmen kostenmäßig mitkommt. Sie vollzieht immer nur vorherige US-Bewegungen um Jahre zeitversetzt nach. Liegt das an den Beratern?

Mal ein anderes Beispiel: Fastfood hat auch nicht traditionelles Qualitätsessen komplett abgelöst. Billigautos haben Mercedes und die E- und S-Klasse nicht getötet. Als Airline LH nun die Lowcoster imitieren zu wollen, ist verkehrt. Sparen im Apparat und nicht immer weiter am Komfort ist soweit richtig, aber eine Abkehr vom Vollprodukt wäre falsch.

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Die letzten beiden Beiträge bringen es genau auf den Punkt, was ich gestern -zugegeben etwas überspitzt- als "Spar-Spohr-Global-Jump-Wings-Hansa" verunglimpft habe.

Gruß

Patsche

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Das mit dem Service ist auch richtigund hat als Fragestellung auch eine Berechtigung.

Des Pudels Kern ist allerdings die Frage ob man 1 Million Golfs oder 100.000 E-Klasse absetzen will.

Die Industrie konsolidiert sich - in den USA ist es bereits ein Oligopol, international geht es immer mehr Richtung Kreuzbeteiligungen und Joint Ventures. Skalierung ist wichtig und dies bedeutet auch das man den Volumenmarkt bedienen muss.

Daas erinnert mich an DaimlerChrysler - die einen konnten nicht billig, die anderen nicht Premium. Und genau in dieser Lage ist die LH jetzt.

Würde man konsequent eine Doppelpositionierungsstrategie fahren, so könnte man mit Swiss als Premium und Eurwings als Billigmarke benutzen. 

Es ist immer schwierig eine Ex-Premiummarke abzuspecken. Ein Hyundai mit Sitzbelüftung wird als Premium im Volumenmarkt angesehen, eine S-Klasse ohne eher als Billiglösung für Angeber ohne entsprechendes Budget für die Fahrzeugklasse.

Das was die LH jetzt versucht, immer noch ein bisschen Premium zu bleiben aber im Volumenmarkt mitzuhalten ist so hald schwanger halb Jungfrau.

 

 

 

 

 

 

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vor 7 Stunden schrieb Nosig:

In den USA geht der Servicelevel bei den großen Linienairlines bereits wieder hoch. Wieder Essen, bessere Kabinen, richtig gutes IFE. Da müsste LH hin. Jetblue war mal ein Lichtblick und hätte LH-Vorbild sein können.

Also bei Lufthansa gibt es seit drei Jahren bereits wieder richtiges Essen (Frühstück entweder Brötchen mit Aufstrich oder Rührei dazu, Mittag und Abend warme Mahlzeiten) auf Flügen länger zwei Stunden. Da haben dann andere erst später nachgezogen. 

Kabine ist Geschmackssache.

IFE ist übersichtlich, trotz mehr als 200 Filme. Wenn ich das mit EK oder QR vergleiche, ist das bei LH um Welten besser und funktioniert wenigstens, nicht so ein Krampf wie bei den beiden genannten. 

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