Gast Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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elmofo    87
vor 8 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn man danach weiter liest, bemüht sich das Gericht, den beschriebenen Effekt zu begrenzen und einzuengen. Und da wäre es klar besser gewesen, zu sagen, ihr seit gescheitert, probiert es erneut. 

Es wird absehbar dazu kommen, dass das Verfassungsgericht überprüfen muss, wie Bundesregierung und Arbeitsgerichte die Vorgaben umgesetzt haben.

..

Damit hast du recht.

 

vor 8 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

...

Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.
Bedeutet hier vielmehr, dass auf privater Ebene keine Vereinbarungen getroffen werden können, die das zuvor genannte Recht einschränken. 
Grundsätzlich kann der Gesetzgeber Gesetze erlassen, die dieses Recht ausgestalten und Handlungsanweisungen geben, wie unterschiedliche Interessen aus dem Grundrecht und anderen Grundrechten ausgeglichen werden. Das ist hier - meiner Meinung nach eher schlecht - gelungen. 
Und nachdem das Verfassungsgericht gesprochen hat ist die Frage der Verfassungswidrigkeit eh beantwortet. 

Darf ich fragen wie du darauf kommst? Im GG steht dazu nichts.

Etwas ausführlicher betrachtet ist unsere Verfassung Staatsrecht und das gehört zum Rechtsgebiet des öffentlichen Recht, also hoheitliches Staatliches Handeln gegen „Bürger“. Es gilt also zumindest auch, ehr sogar besonders für den Staat. So wie Meinung bzw. Pressefreiheit (Atikel 5)

 

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aaspere    1.255
vor 12 Stunden schrieb elmofo:

Darf ich fragen wie du darauf kommst? Im GG steht dazu nichts.

O doch. Im Art. 9 (3) GG findest Du diesen Satz, der von OWH zitiert wurde:
"Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig."
Dabei handelt es sich aber um das Recht zur Bildung von Vereinigungen und nicht um tarifrechtliche Dinge. Aber das willst Du nicht begreifen akzeptieren. (geändert, weil zu pampig)
Das Gesetz heißt auch nicht "Vereinigungsbeschränkungsgesetz" sondern "Tarifeinheitsgesetz".

bearbeitet von aaspere

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elmofo    87
vor 48 Minuten schrieb aaspere:

O doch. Im Art. 9 (3) GG findest Du diesen Satz, der von OWH zitiert wurde:
"Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig."
Dabei handelt es sich aber um das Recht zur Bildung von Vereinigungen und nicht um tarifrechtliche Dinge. Aber das willst Du nicht begreifen. 
Das Gesetz heißt auch nicht "Vereinigungsbeschränkungsgesetz" sondern "Tarifeinheitsgesetz".

Warum denn gleich so patzig? " Willst du ja nicht begreifen..." descend and maintain mal wieder locker! 

Oh doch? OHW hat leider nur die Hälfte des Absatzes 3 zitiert. Als ganzes:

(3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig"

Die Wahrung/Förderung von Arbeitsbedingung sind „tarifliche Dinge“. Du hast doch selber geschrieben Tarifeinheitsgesetz.              Ich schrieb bereits in meinem vorherigen Beitrag, dass es im Art9 keine privat rechtliche Einschränkung gibt, so wie im gesamten GG, und es sich um öffentliches Recht  handelt.

Guck mal aaspere, geantwortet ohne pampig zu werden. Ganz einfach!

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@elmofo ich habe mit Absicht nur den Satz 2 zitiert, weil ich darauf hinweisen wollte, dass dieser Satz nicht den Staat bindet, sondern die Grundrechtsträger untereinander. Das Wort "Abrede" ist ein Synonym für Vertrag oder Vereinbarung.
Das Grundgesetz selber verbietet hier zum Beispiel Satzungen die einem den Austritt aus einer Gewerkschaft oder Arbeitgeberverband unnötig erschweren.

Nur weil zu einem Grundrecht nicht normiert ist, wie der staatliche Schutz auszugestalten ist, heißt es nicht, dass der Gesetzgeber Regeln nicht erlassen darf. Andersherum aber: Sobald zu einem Grundrecht eine Vorgabe ist, etwa Gesetz zum Eigentum oder den Gerichtsbeschluss für Durchsuchungen und Freiheitsbeschränkungen darf der Gesetzgeber dieses Niveau nicht unterschreiten. 

Zitat

Die Koalitionsfreiheit ist zwar vorbehaltlos gewährleistet. Sie ist kein Spezialfall der allgemeinen Vereinigungsfreiheit und unterliegt daher nicht den Schranken des Art. 9 Abs. 2 GG.

Qualifikation durch BVerfGE 84, 212
Die Koalitionsfreiheit kann zum Schutz von Grundrechten Dritter und anderer mit Verfassungsrang ausgestatteter Rechte eingeschränkt werden. Darüber hinaus bedarf sie der Ausgestaltung durch die Rechtsordnung, soweit das Verhältnis der Tarifvertragsparteien zueinander berührt wird.

 

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aaspere    1.255
vor 11 Stunden schrieb elmofo:

Guck mal aaspere, geantwortet ohne pampig zu werden.

Dein Vorwurf ist richtig. Deshalb habe ich das auch geändert.

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8stein    147
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

 

http://www.aero.de/news-27111/Lufthansa-erwartet-2017-mehr-Gewinn.html

Der Gewinn fällt höher aus als erwartet...

 

Und das wo das Management laut der ganzen Experten hier immer alles falsch macht...

Vorsicht, den Spieß kann man ganz schnell umdrehen - trotz der angeblich viel zu hohen Kosten ;)

Von unnötigen Sticheleien abgesehen aber ein sehr erfreuliches Ergebnis.

bearbeitet von 8stein

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Positiv ist, das die Stückerlöse gestiegen sind und das die Stückkosten gesunken sind, mit der Einschränkung auf mögliche Einmaleffekte. Daher ist eine vernünftige Einordnung erst anfang August möglich, wenn der Halbjahresbericht vorliegt.

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Patsche    96
vor 10 Stunden schrieb d@ni!3l:

 

http://www.aero.de/news-27111/Lufthansa-erwartet-2017-mehr-Gewinn.html

Der Gewinn fällt höher aus als erwartet...

 

Und das wo das Management laut der ganzen Experten hier immer alles falsch macht...

Wir haben es ja kapiert, dass Du Management affin eingestellt bist, und alles durch die BWL Brille siehst. Man muss zugeben, dass die Brussels Übernahme und der AB/EW Wetlease Deal offensichtlich gute Schachzüge waren. Für die restlichen Faktoren ist eher der Markt und nicht das Management verantwortlich. Ob Spohr und seine Mitstreiter den Konzern für die Zukunft aufstellen können, wird unter anderem auch davon abhängen, ob der Tarifvertrag mit den Piloten finalisiert werden kann. Ich denke Personal und teilweise auch die Kunden haben den Glauben an eine wirkliche Strategie verloren. Hier wäre es wichtig klarzulegen wie es mit Mainline, EW, Cityline, GWI, SN usw. mittelfristig weitergeht, wer in welchem Tarif und unter welchen Farben fliegt. Wenn die Mitarbeiter nicht (wieder) das Vertrauen gewinnen, dass sie Mittel- bis Langfristig standortgesichert in einem guten Unternehmen arbeiten wird die benötigte Unterstützung eher gering ausfallen.

Gruß

Patsche

bearbeitet von Patsche
Rechtschreibung

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d@ni!3l    350
vor 5 Minuten schrieb Patsche:

Für die restlichen Faktoren ist eher der Markt und nicht das Management verantwortlich

Man kann auch echt alles schlecht reden wenn man erstmal ein Feindbild aufgebaut hat. Weil der Markt so blüht geht es AZ, AF, AB usw ja so prächtig. Für mich wirkt es eher so als hätte man es mit EW geschafft sich gegen FR und Co doch mehr Marktanteile zu sichern als gedacht.

 

Was ist an der BWL / Management Brille schlecht? Ist Gewinn nicht das Ziel einer Unternehmung? Oder sollte man alles durch die sozialromantische Brille sehen als gäbe es keine Konkurrenz?

Klar sind die Bedingungen für die Mitarbeiter nicht unbedingt besser geworden, aber wenn der Arbeitgeber wirtschaftlich gut da steht ist es bestimmt besser als wenn man sich Sorgen machen muss wie lange es den Arbeitgeber noch gibt. Wieder einmal: Siehe AZ oder AB....

 

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flapsone    29

Natürlich ist Gewinn wichtig für ein Unternehmen und auch für die Mitarbeiter. Das Problem an der "BWL/Management Brille" ist jedoch, dass man nicht zufrieden ist, solange der Gewinn nicht jedes Jahr steigt - das endlose Wachstum. Wenn man letztes Jahr z.B. 1,5 Milliarden Gewinn gemacht hat, muss man dem untersten Mitarbeiter durch neue Vertragsbedingungen unbedingt noch die 50€ Brutto monatlich oder irgendwelche Goodies abknüpfen, damit man dann bei der nächsten Bilanz 1,6 Milliarden Gewinn vorzeigen und sich als toller Manager profilieren kann. Das ist irgendwie das Problem, man ist halt nie zufrieden - oder wie Christoph Franz es sagte: "die Zitrone ist nie ausgequetscht".

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d@ni!3l    350

Wobei man da auch wieder aufpassen muss, da Gewinn ja vereinfacht der Überschuss von Erträgen zu Aufwendungen ist, was nicht automatisch Auszahlungen sind. Es folgt, dass 1 Mrd Gewinn nicht auch automatisch 1 Mrd Euro mehr Geld in der Kasse für Gehälter o.ä. sind. Man muss auch die finanzwirtschaftliche Sicht betrachten, um nicht unnötig viele Kredite aufnehmen zu müssen und von der Dividenden gezahlt werden müssen (ich weiß , die sind hier auch unbeliebt, aber die stehen den Eigentümern nunmal zu). Da steht die LH zwar auch (mittlerweile) gut da, ich wollte es jedoch nur kurz anmerken.

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Patsche    96
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Was ist an der BWL / Management Brille schlecht? Ist Gewinn nicht das Ziel einer Unternehmung? Oder sollte man alles durch die sozialromantische Brille sehen als gäbe es keine Konkurrenz?

Sie ist oft zu theoretisch. Grundsätzlich sollte man versuchen die Realität zu sehen. In Unternehmen arbeiten Menschen. Wenn man es nicht schafft, die zu überzeugen und mitzunehmen ist eh bald alles verloren, und es sollte ein langfristig gesichertes Gewinnmodell geben, welches Investitionen absichert, Arbeitsplätze schafft, oder mindestens erhält, und Ausbildung fördert. Sofern du nicht zu den glücklichen gehörst die Wohlstand geerbt haben, wirst auch Du irgendwann erkennen müssen, dass Gewinnmaximierung zugunsten von Dividende oft zu Lasten von unsere Gesamtgesellschaft geht.

Gruß

Patsche

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d@ni!3l    350

Wenn die Menschen dort nicht mitgenommen würden käme weder Gewinn, noch die Skytrax Auszeichnung raus. Ich glaube du siehst das zu negativ. Und die Arbeitsplätze sind doch abgesichert dadurch, dass das Unternehmen keine Verluste erleidet. Das ist nachhaltig.

vor 23 Minuten schrieb Patsche:

Sofern du nicht zu den glücklichen gehörst die Wohlstand geerbt haben, wirst auch Du irgendwann erkennen müssen, dass Gewinnmaximierung zugunsten von Dividende oft zu Lasten von unsere Gesamtgesellschaft geht.

Wenn man die Einstellung hat ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung, ja.

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bavarianturk    13
vor 2 Stunden schrieb flapsone:

Natürlich ist Gewinn wichtig für ein Unternehmen und auch für die Mitarbeiter. Das Problem an der "BWL/Management Brille" ist jedoch, dass man nicht zufrieden ist, solange der Gewinn nicht jedes Jahr steigt - das endlose Wachstum. Wenn man letztes Jahr z.B. 1,5 Milliarden Gewinn gemacht hat, muss man dem untersten Mitarbeiter durch neue Vertragsbedingungen unbedingt noch die 50€ Brutto monatlich oder irgendwelche Goodies abknüpfen, damit man dann bei der nächsten Bilanz 1,6 Milliarden Gewinn vorzeigen und sich als toller Manager profilieren kann. Das ist irgendwie das Problem, man ist halt nie zufrieden - oder wie Christoph Franz es sagte: "die Zitrone ist nie ausgequetscht".

BWL an sich hat mit 'Managmenet' nichts zu tun. Das ist ein uralter, deutscher Irrglaube. Die meisten erfahrenen Leute in der Führung haben eher andere Studienabschlüsse. im Ausland sowieso....  ein reiner BWLer ist nichts anderes als ein aufgemotzter Buchhalter. Mit so einer starren Sicht wäre man sehr schnell wieder bei einer LH der 70er/80er Jahre...

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aaspere    1.255
vor 3 Stunden schrieb Patsche:

Ob Spohr und seine Mitstreiter den Konzern für die Zukunft aufstellen können, wird unter anderem auch davon abhängen, ob der Tarifvertrag mit den Piloten finalisiert werden kann.

Mrein Bauch sagt mir, dass das in der Tat von großer Bedeutung sein wird. Vielleicht weniger aus BWL-Sicht, aber imagemäßig gewaltig. Und von außen betrachtet (und als Nichtaktionär :)) ist das die Nagelprobe, ob die Kunden wieder das Vertrauen haben werden, das sie brauchen. Daran wir das Management gemessen. Klappt das nicht und kommt ein einziger Streik der Piloten, war's das mit dem Vertrauen.

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d@ni!3l    350
vor 48 Minuten schrieb bavarianturk:

BWL an sich hat mit 'Managmenet' nichts zu tun. Das ist ein uralter, deutscher Irrglaube. Die meisten erfahrenen Leute in der Führung haben eher andere Studienabschlüsse. im Ausland sowieso....  ein reiner BWLer ist nichts anderes als ein aufgemotzter Buchhalter. Mit so einer starren Sicht wäre man sehr schnell wieder bei einer LH der 70er/80er Jahre...

Ist zwar OT, aber im angloamerikanischen Raum und teilweise auch in Deutschland haben die meisten nicht BWLer (meist Juristen oder MINT-Absolventen) aber meist dann einen MBA gemacht. Und was ist das unterm Strich? BWL.

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bavarianturk    13
vor 19 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ist zwar OT, aber im angloamerikanischen Raum und teilweise auch in Deutschland haben die meisten nicht BWLer (meist Juristen oder MINT-Absolventen) aber meist dann einen MBA gemacht. Und was ist das unterm Strich? BWL.

Jein... MBA ist schon etwas mehr und deckt auch andere Bereiche ab, aber egal...  viele Topleute haben in D  VWL bzw aus dem Ausland einen spezifischen Abschluss mit Auslandserfahrung. Das reicht dann auch ohne MBA aus.  Aber grobkörnig könnte man den einfachen 'Executive MBA' als erweiterten und stark aufgemotzten BWLer bezeichnen.

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Patsche    96
vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Wenn die Menschen dort nicht mitgenommen würden käme weder Gewinn, noch die Skytrax Auszeichnung raus. Ich glaube du siehst das zu negativ. Und die Arbeitsplätze sind doch abgesichert dadurch, dass das Unternehmen keine Verluste erleidet. Das ist nachhaltig.

Wenn man die Einstellung hat ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung, ja.

Ist das so ? Der Gewinn kommt mehrheitlich aus Kapazitätszukäufen und verbessertem Marktumfeld, steht so jedenfalls im Text. Wenn diese Entwicklung in der Mainline eingetreten wäre indem man das Tarifchaos beseitigt und die Streiparteien befriedigt hätte, dann würde ich dir mit dem Managementerfolg recht geben.

"Einstellung" Nein, leidliche Erfahrung als Mitarbeiter in einem seit 1997 US und nun Koreanischen Aktienkonzern in der Automobilindustrie.

Was anderes. Was ist nun eigentlich mit den CL "Jump" 340ern ? Ich hätte mir ja fast gedacht, dass da einige alla SWISS/Edelweis an GWI oder EW gehen. Wann kann man mit einer Entscheidung zur A319 Flotte rechnen.

Gruß

Patsche

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d@ni!3l    350
vor 2 Minuten schrieb Patsche:

Der Gewinn kommt mehrheitlich aus Kapazitätszukäufen und verbessertem Marktumfeld, steht so jedenfalls im Text

Also kann man die Gehälter doch nicht erhöhen, sind die "alten" Geschäftsteile nicht so profitabel ;-)

vor 2 Minuten schrieb Patsche:

"Einstellung" Nein, leidliche Erfahrung als Mitarbeiter in einem seit 1997 US und nun Koreanischen Aktienkonzern in der Automobilindustrie.

Ich glaube nicht, dass das sooo pauschal zutrifft. Ohne zu recherchieren behaupte ich mal, dass fast alle DAX Vorstände auch mal klein angefangen haben und die Eltern nicht auch jeweils DAX Vorstand waren.

vor 3 Minuten schrieb Patsche:

Wann kann man mit einer Entscheidung zur A319 Flotte rechnen.

Das würde mich auch interessieren ;-)

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elmofo    87
vor 13 Stunden schrieb d@ni!3l:

Wenn die Menschen dort nicht mitgenommen würden käme weder Gewinn, noch die Skytrax Auszeichnung raus. Ich glaube du siehst das zu negativ. Und die Arbeitsplätze sind doch abgesichert dadurch, dass das Unternehmen keine Verluste erleidet. Das ist nachhaltig.

Wenn man die Einstellung hat ist das eine selbsterfüllende Prophezeiung, ja.

Lufthansa Flugbegleiter, Eurowings Flugbegleiter und Piloten haben gestreikt. Lufthansa Technik Mitarbeiter gehen auf die Straße, die Stimmung bei LSG ist im Keller, ein Teil der Lufthansa Systems wurde an IBM verkauft, die Mitarbeiter dort „veralbert“. Die Passage Bodendienste an den dezentralen Stationen wurden größtenteils abgebaut ..etc …Da möchte ich nicht den Betrieb sehen, der seine Mitarbeiter wirklich nicht mitnimmt.  Vielleicht sind wir uns darin einig, dass wenn LH frühzeitig mit ihren Mitarbeitern zusammen gearbeitet hätte, man die EW sehr viel schneller und kostengünstiger aufgebaut haben könnte. 

 

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gerri    169
vor 21 Stunden schrieb elmofo:

Lufthansa Flugbegleiter, Eurowings Flugbegleiter und Piloten haben gestreikt. Lufthansa Technik Mitarbeiter gehen auf die Straße, die Stimmung bei LSG ist im Keller, ein Teil der Lufthansa Systems wurde an IBM verkauft, die Mitarbeiter dort „veralbert“. Die Passage Bodendienste an den dezentralen Stationen wurden größtenteils abgebaut ..etc …Da möchte ich nicht den Betrieb sehen, der seine Mitarbeiter wirklich nicht mitnimmt.  Vielleicht sind wir uns darin einig, dass wenn LH frühzeitig mit ihren Mitarbeitern zusammen gearbeitet hätte, man die EW sehr viel schneller und kostengünstiger aufgebaut haben könnte. 

 

Ob ein "weiter so" möglicherweise die LH das gleiche Schicksal wie die ALLITALIA ereilt hätte, ist nicht bewiesen. Man musste handeln und hatte Konzepte entwickelt, um am Markt bestehen zu können. Vieles ist bei den Mitarbeitern auf wenig Gegenliebe gestossen, ob berechtigt oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Ich möchte nicht eine neue Diskussion entfachen, es ist hier viel darüber kontrovers diskutiert worden.

Die Konzepte wurden von höchster Stelle abgesegnet, also mussten sie umgesetzt werden. Dass das bei den Mitarbeitern Unruhe ausgelöst hat, ist menschlich verständlich. Die Mitarbeiter waren informiert, zumindest deren Vertreter im AR. Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie hätten die Mitarbeiter sonst noch "mitgenommen" werden können, und wie hätte die Zusammenarbeit, die du ja in Frage gestellt hast, realisiert werden sollen? Ich denke, dafür gibt es die entsprechenden Organisationen, die für die Mitarbeiter sprechen. Dir ist aber auch bewusst, dass gerade die Mitarbeitervertreter mit aller Macht versucht haben, die Umsetzung zu verhindern. Daraus resultierend mussten Klimmzüge gemacht werden, ja, die kostenintensiver waren und den Aufbau der neuen Airlines in die Länge zogen. Weitere Kommentare hierzu überlass ich dir.

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Patsche    96
vor 13 Stunden schrieb gerri:

Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie hätten die Mitarbeiter sonst noch "mitgenommen" werden können,

Generell durch Transparenz. Ich habe schon änliche Situationen bei mir im Unternehmen erlebt. Wenn die Mitarbeiter nicht wissen wo die Reise hingeht, oder auch kein Konzept erkennen können, wird die Unterstützung sinken. Ich habe hier auch Schwierigkeiten zwischen echten Strategien und hilflosem agieren bzw. drohen zu unterscheiden. Erst GWI, dann EW, dann EWE dann Jump, dann wird ins Feld geführt neue Langstreckenflieger in eine andere Gesellschaft outzusourcen (siehe SWISS 773ER). Der Verkauf der Condor um später mit EW operated by SX das selbe Feld zu beackern und so weiter. Ich habe es an früherer Stelle hier schon mal geschrieben. Es wäre fürs Kunden- und Mitarbeitervertrauen sicher an der Zeit Klarheit zu schaffen, welche Airline im Konzern welche Aufgaben hat und welche Flotten darunter fliegen.

Gruß

Patsche

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gerri    169
vor 11 Stunden schrieb Patsche:

Generell durch Transparenz. Ich habe schon änliche Situationen bei mir im Unternehmen erlebt. Wenn die Mitarbeiter nicht wissen wo die Reise hingeht, oder auch kein Konzept erkennen können, wird die Unterstützung sinken. Ich habe hier auch Schwierigkeiten zwischen echten Strategien und hilflosem agieren bzw. drohen zu unterscheiden. Erst GWI, dann EW, dann EWE dann Jump, dann wird ins Feld geführt neue Langstreckenflieger in eine andere Gesellschaft outzusourcen (siehe SWISS 773ER). Der Verkauf der Condor um später mit EW operated by SX das selbe Feld zu beackern und so weiter. Ich habe es an früherer Stelle hier schon mal geschrieben. Es wäre fürs Kunden- und Mitarbeitervertrauen sicher an der Zeit Klarheit zu schaffen, welche Airline im Konzern welche Aufgaben hat und welche Flotten darunter fliegen.

Gruß

Patsche

Richtig, Transparenz ist einer von mehreren Faktoren. Also, wenn ich als Aussenstehender und viele user hier ebenfalls, recht früh erkannt haben, wohin die Reise geht, dann kann ich nur ein Desinteresse der Mitarbeiter oder schlechte Weitergabe von Information der Mitarbeitervertreter vermuten.

Ein Konzept war vorhanden, strategisch musste man sich aber immer wieder neu ausrichten, da sich die Mitarbeitervertreter mit den meisten Inhalten nicht einverstanden erklärten, ob berechtigt oder nicht, sei mal dahingestellt. Es wäre müssig Details hierzu aufzuzählen, ist alles in den entsprechenden Threads erläutert und diskutiert worden.

Hilfloses Agieren zu unterstellen, ist schon ein gewagtes Statement. Ich vermute mal, du hast dich nicht intensiv genug mit den Dingen auseinandergesetzt, sonst würdest du nicht zu solchen Schlussfolgerungen kommen.

Richtig ist, dass die Kundenzufriedenheit sehr unter den Streiks gelitten hat. Seitdem aber bekannt ist, dass ein gewisser "Betriebsfrieden" herrscht, bewegen sich auch die entsprechenden Zahlen in den positiveren Bereich. 

Da ich kein Mitarbeiter der LH bin, kann ich auch nicht beurteilen, ob, oder inwieweit das Vertrauensverhältnis gestört ist. Wie in jedem Betrieb gibt es immer wieder Dinge, die verbesserungswürdig sind, dafür gibt es eben die entsprechende Organisationen.

Ich glaube nicht, dass es die Masse der Bevölkerung interessiert, welche Aufgaben, Flotten, usw. jede Airline hat. Gott sei Dank gibt es das Internet, wo man all diese Fakten durch Eingabe eines Stichwortes präsentiert bekommt.

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