Gast Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

Empfohlene Beiträge

Erst sieht es doof aus, dann kriegt es Charme. Lufthansa Italia, Haken dran, war zu früh. Air Dolomiti still und leise, macht sich heimlich auf die Reise. Der ein oder andere munkelt ja auch, der beste Hub Norditaliens ist München.

Rom bleibt der "Hub" für Alitalia. Sie dürfen sogar den Namen behalten, kriegen nur den Sticker "Eurowings, a XXX of Lufthansa Group" drauf.

United fliegt Mailand und Venedig an, ist sowieso alles JV.

Was Emirates absaugt ist sowieso weg.

Qatar mit Meridiana? Viel Spaß!

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 46 Minuten schrieb Flotte:

Rom als Hub gehört dazu, und die Einmischungsneigung oder -tradition, good or bad, der ital. Regierung gehört dazu. Rom als Hub ist ein Berlusconi-Dirigismus, und die dortige Hubfrage ist nicht so klar zu entscheiden wie zwischen Berlin und Frankfurt.

Rom ist doch der historische Alitalia-Hub, Mailand (Malpensa) ist als Hub notgeboren um den neuen Flughafen zu rechtfertigen, als teil eines Fusionsplans mit KLM als AMS Wachstumshemnisse hatte. Ob Alitalia von Beginn an mit einem Hub in Mailand mehr Erfolg gehabt hätte als Rom ist Spekulation. Aber plausibel, da Mailand zu Europas reichsten Regionen gehört. Andererseits ist die politische Stellung Roms nicht unerheblich.

Ich halte ein eine Übernahme auch für kritisch da es genug Baustellen im Lufthansa-Konzern gibt, so dass eine weitere Integration nur unnötige Management-Kapazitäten bindet. Auch wenn insbesondere der norditalienische Markt für Lufthansa in München von Bedeutung ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Essentiell für einen Wirtschaftsstandort sind gute europäische Verbindungen und Anbindung an amerikanische und fernöstliche Hubs. Alles darüber hinaus ist natürlich auch positiv. In einem Lufthansasystem sähe ich Mailand in einer ähnlichen Position wie DUS (auch in Anbetracht der Nähe zu ZRH und MUC). FCO könnte man Richtung Nordafrika entwickeln, falls die politische Lage dort wieder etwas positiver wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 6 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Auch wenn insbesondere der norditalienische Markt für Lufthansa in München von Bedeutung ist.

Den kann man aber auch mit Air Dolomiti haben bzw mit der bereits guten Anbindung an MUC. EW arbeitet bspw auch mit der Q400 nach FLR 3x täglich auch an einer guten Anbindung.

 

Ich seh an dem Kauf maximal Größenvorteile im Einkauf als Vorteil, wobei man da allerdings fragen kann ob das noch so viel bringt, da man bereits sehr groß als Gruppe ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der Italienmarkt ist für LH sehr wichtig. Wenn es Alitalia für 1 Euro gibt, warum nicht.

Amerika hat es vorgemacht, es gibt nur noch drei Große.

bearbeitet von medion

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Minuten schrieb Blablupp:

. In einem Lufthansasystem sähe ich Mailand in einer ähnlichen Position wie DUS (

Wobei da U2 schon sehr stark ist...

vor 1 Minute schrieb medion:

Der Italienmarkt ist für LH sehr wichtig. Wenn es Alitalia für 1 Euro gibt, warum nicht.

 

Weil dazu massive Schulden hinzu kommen und die bereits erwähnte Unternehmenskultur...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wer kauft denn Schulden mit? Dann halt Alitalia Pleite oder EU-Verfahren am Hals oder was auch immer....

Wir sind ja auch in einem Denkmodell....

 

Italien ist nicht Ungarn, es muss und wird einen Nationalcarrier geben und irgendwer muss ihn halt betreiben. Das kann Lufthansa perfekt. (Belgien, Schweiz, Österreich). SAS und LOT sind in der Star-A.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Welcher Gläubiger verschenkt Schulden? Es läuft dort ja - anders als bei AB - auf einen echten Kauf zu, bei dem man ein insolventes Unternehmen erwirbt, ohne vorher dort trojanische Pferde zu installieren die einem AOCs kreieren bis eine schuldenfreie Übernahme möglich ist. Da würden die Gläubiger auch nicht mitspielen (bis auf EY).

 

Für einen Euro ohne Schulden gäb es glaube ich auch mehr Interessenten ;-)

 

Nebenbei: Mir ist erneut nicht klar was EY mit AZ will. EY will ja angeblich mit LH die AZ zusammen übernehmen. Hat man aus AB, AZ alt, Air Serbia und Darwin immernoch nicht gelernt?

bearbeitet von d@ni!3l

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Rom ist doch der historische Alitalia-Hub, ...

Verrutschter Begriff; FCO ist seit seiner Eröffnung Basis der AZ, aber kein Hub. Vor Eröffnung des neuen Terminals in MXP hatte AZ gar keinen Hub im engeren Sinne, und viele internationale Flüge hatten wahlweise FCO-LIN oder FCO-MXP im Vor- oder Nachlauf, ganz ähnlich swissairs jahrzehntelanger Praxis zwischen ZRH und GVA. Im Grunde hat Berlusconi den Hub Mailand geschlossen und den dortigen Markt EZY und der interkontinentalen Legacy-Konkurrenz überantwortet, und AZ genau damit zu einem rein politischen Vehikel gemacht, folgerichtig am politischen, touristischen Zentrum Italiens zentriert. Und eine solche bloße Pilger- und Tourischaufel braucht LH nicht; daher benötigt LH zwingend eine Strategie, wie sie AZ wieder mit dem norditalienischen Geld verbindet. AZ hat zuletzt sogar Top-Slots in Heathrow verhökert...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9 minutes ago, d@ni!3l said:

Welcher Gläubiger verschenkt Schulden? Es läuft dort ja - anders als bei AB - auf einen echten Kauf zu,

Wirf mal geschwind einen Blick auf die Gläubigerliste und schon sind wir im Rundumsorglosglitterparadies.

 

Ein echter Kauf ist ne Dose Mais für 49 Cent beim Hofer....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube wenn dies so offensichtlich so günstig wäre gäbe es mehr Interessenten.

 

Ah, ich sehe gerade die A332 von AZ haben GE Triebwerke - wie die von XG. Aber Teilübernahmen hat die Regierung ja ausgeschlossen?!

bearbeitet von d@ni!3l

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es gibt halt zwischen günstig und einfach auch noch einen Unterschied.

Dann betrachten wir doch mal, ob Italien seinen Flagcarrier opfern wird.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 18 Minuten schrieb d@ni!3l:

Welcher Gläubiger verschenkt Schulden?

Gegenfrage. Was soll der Gläubiger machen wenn der Schuldner im Insolvenzverfahren ist? Das Insolvenzverfahren sabotieren, kann man machen. Hoffen, dass die Forderung das Verfahren unbeschadet übersteht. Beides wahrscheinlich nicht erfolgreich.
Seine Forderung nicht anmelden und mit 0 Cent je Euro anstelle von 2 Cent je Euro rausgehen. Das ist zumindest eine klare Exit-Strategie.

vor 13 Minuten schrieb medion:

Wirf mal geschwind einen Blick auf die Gläubigerliste

Da sind Etihad und unterstützende Banken, ea equity partners I, II bv, der italienische Staat bzw. seine Banken und dann eine lange Liste normaler Unternehmen, bei denen Alitalia Leistungen eingekauft hat. GE, Bombardier, BP, Hotels, Facebook, Abfertigungsbetriebe, Verlage, Lebensmittelhändler, Versicherungen, ...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herr Wendel Holmes, wenn Deutschland die Gesetze für Air Berlin interpretieren kann, dann kriegt das Italien auch hin.

Blöd nur für manche Foristen, wenn das Italiniesch dann nicht auslangt....

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Egal ob mit Schulden oder ohne , egal ob für ein Euro oder etwas mehr , solange das AZ Personal übernommen wird , wird es scheitern. Sie werden alles und jeden in Grund und Boden streiken. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich denke, LH wird es wie bei AB auch im Falle der AZ gelingen, mit irgendwelchen nebulösen Arbeitsplatzgarantien und Outsorcing Projekten gelingen, die Rosinen aus dem Restkuchen zu picken und Milliardenschulden einfach wegzudiskutieren..

Der Traum von Dobrindts 'deutschem Champion' erfüllt sich..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

LH hat doch im Moment eine Reihe von Baustellen. Auch wenn es sich um einen großen und leistungsstarken Konzern mit vielen Mitarbeitern und externen Beratern handelt. Aber an zu viel kann sich jedes Unternehmen verschlucken. Und jetzt noch AZ? Mit der starken Gewerkschaft im Rücken?

Ich hatte gestern versucht aufzuzeigen, wie viele Luftfahrtunternehmen heute (und nach beendeter AB Abwicklung) im LH Konzern gemanagt werden müssen. Mit Hilfe des Forums ergaben das dann 15 Firmen. Egal, ob diese aktive Vermarktung betreiben oder nicht. Aber alle haben ein eigenes AOC. Das bedeutet auch, dass für 15 Firmen Postholder vorhanden sein müssen und alles, was mit einem AOC zusammenhängt. Die dadurch entstehenden, nicht unerheblichen Kosten sind nicht nur einmalig sondern auch fortlaufend.

Das alles scheinbar nur, um die Gewerkschaften nicht zu stark werden zu lassen.

Ist so etwas eigentlich auch von anderen, großen Gesellschaften bekannt?

Hier nochmal die aktuelle Aufstellung

  • LH klassisch
  • Germanwings
  • Eurowings D
  • LH CityLine
  • LGW
  • Eurowings E
  • Brussels
  • Austrian
  • Swiss Global
  • Swiss International
  • Air Dolomiti
  • Niki
  • Lufthansa Cargo
  • 50 %AeroLogic
  • 50% SunExpress Germany

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
1 hour ago, snooper said:

Ich denke, LH wird es wie bei AB auch im Falle der AZ gelingen, mit irgendwelchen nebulösen Arbeitsplatzgarantien und Outsorcing Projekten gelingen, die Rosinen aus dem Restkuchen zu picken und Milliardenschulden einfach wegzudiskutieren..

Der Traum von Dobrindts 'deutschem Champion' erfüllt sich..

Was ist eigentlich an einer Insolvenz so schwer zu verstehen? Das Unternehmen gehört jetzt den Gläubigern und die versuchen es möglichst teuer zu verkaufen, um einen Teil ihres Verlustes wiederzusehen. Für das Insolvenzrisiko wurden sie durch den erhöhten Zinssatz im voraus entschädigt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
9 minutes ago, Blablupp said:

Was ist eigentlich an einer Insolvenz so schwer zu verstehen? Das Unternehmen gehört jetzt den Gläubigern und die versuchen es möglichst teuer zu verkaufen, um einen Teil ihres Verlustes wiederzusehen. Für das Insolvenzrisiko wurden sie durch den erhöhten Zinssatz im voraus entschädigt. 

Lufthansa kann sich keine Rosinen picken, es wird geboten und die Gläubiger entscheiden. Wenn ein Herr Müller-Schmidt-Meyer oder eine Ryanair drei Milliarden Euro auf den Tisch legen, hätten sie Alitalia wahrscheinlich innerhalb von fünf Minuten im eigenen Eigentum. Macht aber keiner, warum wohl nur nicht?

Das Gesammel von AOC bei Lufthansa, keine Ahnung wie viel Sinn das macht. Dutzende von Beschäftigungsfirmen als GmbH oder Limiteds zu haben, hat(te) bei Air Berlin und Ryanair auch schon exzessive Züge (gehabt).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 13 Stunden schrieb medion:

... Italien ist nicht Ungarn, es muss und wird einen Nationalcarrier geben und irgendwer muss ihn halt betreiben. Das kann Lufthansa perfekt. (Belgien, Schweiz, Österreich). SAS und LOT sind in der Star-A.

Sicherlich ist es ein riesiges Projekt, welches zusätzlich zur Intergration von AB / HG / HE in EW gestemmt werden muss.

Aber, die Chance diesmal nicht nur als LH Italia gegen eine AZ in den Markt einzusteigen sondern sich vielmehr durch Übernahme von AZ den lukrativen Markt mit verhältnismäßig geringem Aufwand komplett einzuverleiben kommt nicht so schnell wieder ... diese Möglichkeit besteht jetzt, und daher muss man auch jetzt zugreifen.

Ausserdem könnte es gar nicht besser für LH laufen, als dass die EY mit im Boot haben und aufgrund deren Beteiligung an AZ einen gewichtigen Fürsprecher. 

Und letztlich muss man auch sehen, wie @medion bereits erwähnt hat, dass die Alternativen nur 1) ein neu aufzubauender Flagcarrier oder 2) eine Übernahme durch einen Wettbewerber sind ... und beide Alternativen würden der LH bzw. EW zukünftig mehr schaden, als wenn man die Gunst der Stunde nutzt und selbst zuschlägt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Die Swissair ist mit so was auf die Nase Gefallen, ( SAir Group ), AB hat derartiges auch das Genick gebrochen, EY hat die Reißleine gezogen und ist nun  LH der nächste Kandidat der sich übernimmt ?   Spohr sollte doch aus Bruggissers Fehlern lernen ?, der wollte AZ damals schon einvernehmen, aber hat sich schon mit Übernahmen und Beteiligungen von teilweise maroden Airlines. übernommen. So wurden die belgische Sabena und die deutsche LTU trotz des erheblichen Kapitalbedarfs übernommen. Zusätzlich erforderten die Beteiligungen in Frankreich (AOM, Air Liberté und Air Littoral) viel Restrukturierungskapital. JH hat ähnliche Fehler gemacht bei AB, und nun will sich das Spohr an die Bake hängen ? hat er soviel Angst vor U2 / RYR. Hoffentlich merkt der AR das es mehr kostet, als es bringt. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden